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Hering?
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Das würde ich allein wegen Zecken auch so machen. Gegen Nässe von unten hilft ein groundsheet auch besser als ne Matte.
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https://palantepacks.com/2018/04/15/john-z-2018-gear-list/ Vielleicht das interessanteste daran: er scheint jetzt zumeist ganz ohne Isomatte unterwegs zu sein. Ob er heimlich hier mitliest, @Erbswurst?
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Ich vermute, er hat euch nicht erstmal als nutzlose Weicheier angesehen.
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Ist doch genau das Gegenteil deiner Erfahrung, ob ich als Jugendlicher (läuft bei mir heute noch so, nicht sicher, ob das gut ist) Dummheiten begehe und meine Grenzen erforsche, oder ob ich von Erwachsenen dazu aufgefordert werde, weil die denken, dass das zu meiner Charakterbildung wichtig wäre.
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Hm. Danke Dir. Ich glaub, die MYOG Hose mache ich auf jeden Fall. Wenn es nix wird (in die Hose geht ), kann ich mir immer noch die Ronhill bestellen. Ich hatte aber eigentlich eh an was leichteres gedacht.
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Ich bin auch grad durch Zufall drübergestolpert, da muss man erstmal drauf kommen!
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Da hab ich auch schon drüber nachgedacht, so ein Kordelkanal mit schönem Band sieht zwar süß aus, aber gebraucht hab ich das noch nie. Vielen Dank Dir!
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Ja einfacher etwas ist, umso teuerer ist es manchmal. Ich suche eine ganz simple Windhose und bin nicht bereit 100€ dafür zu zahlen. Deshalb will ich mir jetzt selber eine machen. Hat jemand einen Link zur Hand, der grob umschreibt, wie man sowas macht? Schnittmuster? Und was für Stoff nimmt man da? Ich dachte an sowas wie Pertex Quantum, aber das scheint es bei ExTex so nicht zu geben. Oder bin ich blind? Tausend Dank schon mal!
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Ich hab auch geantwortet, dass ich als Kid wahrscheinlich teilgenommen hätte. Als alter Pfadfinder... Sagt halt nichts darüber aus wie ich heute über so militaristisches angehauchtes denke.
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Wenn du mit Trekkingstöcken unterwegs bist (das Skyscape Trekker deutet daraufhin), dann schau dir mal das Tarptent Notch an. Es bietet mehr Raum zum bewegen. Oder das (recht ähnliche) High Route von Sierra Designs.
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Ich wollte längst mal wieder ein Buch lesen.
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Wenn dir das so wichtig ist schon. Sonst eher nicht.
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Vielleicht wollen die Schweizer ja doch auch mal irgendwo einmarschieren? Liechtenstein? Monaco? Irgendwas auf Augenhöhe halt.
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Bei mir ist es auch Was? Windjacke, Montane Featherlite Smock, 85g Warum? Federleicht, winzig klein, und macht dabei doch so einen großen Unterschied. Ist auf praktisch jeder Tour dabei. Ich schwitze viel und bin schnell erkältet, sobald ein bisschen Wind ins Spiel kommt. Dank Windjacke nicht mehr. Eine richtige Regenjacke wäre viel zu warm und nicht genug atmungsaktiv. Außerdem bin ich meist mit Poncho-Tarp oder Gatewood Cape unterwegs anstatt mit Regenjacke. Die Windjacke ist dazu die ideale Ergänzung. Abends ein Fleece drunter und alles ist wunderbar.
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http://bfy.tw/Hc6M
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Der arme Rosling dreht vermutlich grad ein paar Runden im Grab. Das mit den Helikoptereltern erklär ich Dir ein andermal. Bringt eh nix, wird ja eh alles ignoriert was man schreibt.
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Da magst du natürlich recht haben. ¯\_(ツ)_/¯
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Genau darum geht es mir doch. So wie dieser Typ dargestellt wird und wie er sich scheinbar auch selber darstellt und inszeniert, kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass ich den in höchstem Maße problematisch finde. Aus verschiedensten Perspektiven (alles schon dreimal erläutert). Die gezeigten Verletzungen auf den Bildern gehören aber eben nicht zur Gruppe "große Blase und Muskelkater". Der Sonnenbrand ist eine Verbrennung dritten Grades und hinterlässt bleibende Schäden, die Blutblasen und offenen Fleischwunden an den Fersen brauchen Wochen wenn nicht Monate zum abheilen und gehören ärztlich begleitet, damit nicht noch was schlimmeres draus wird. Woher kommt dieser Drang zur Verharmlosung? Warum wird auf das - letzten Endes politische Programm - des Lehrers nicht eingegangen? Nochmal, es geht mir nicht um die Form. Ich kann mir sehr gut einen Rahmen vorstellen, indem man ähnliche Touren, auch für Kinder, anbietet. Aber wenn das von jemand ausgeht, der ein - aus meiner Sicht - mehr als zweifelhaftes Weltbild im Kopf hat und entsprechend Werte vermitteln will, finde ich das in höchstem Maße problematisch. Es wird sich hier wieder und wieder nur an der Form abgearbeitet, obwohl diese doch überhaupt nicht strittig ist. Keiner hat bislang gesagt, dass er es generell nicht möchte, das Kinder rauskommen, Grenzerfahrungen ermöglicht werden etc. Niemand will irgendwem irgendwas wegnehmen. Im Gegenteil! Trotzdem wird so getan als wäre das der Streitpunkt, wenn es in Wirklichkeit um die Motivation dieses Typen geht, warum er sowas anbietet und das wie er es umsetzt. Mit der Scheindebatte um die Form "solange es freiwillig" ist, entgeht man dem Urteil, dass man eben scheinbar doch das alles mit dem Gerede von "Verweichlichung" usw ganz richtig und ok findet. Und darin besteht für mich der eigentliche Dissens. Ich will keine Gesellschaft in der Menschen immer jung, stark, gesund, leidensfähig, konstruktiv und leistungswillig zu sein haben. Ich halte es für eines der Grundübel dieser Welt, dass wir alle diesem Idealbild von einem Mensch (der so praktisch nicht existiert) hinterherzurennen haben und Vorstellungen zu erfüllen haben, wonach wir möglichst stromlinienförmig reinzupassen haben (bloß nicht anecken!), möglichst viel leisten und dabei bloß niemand zur Last fallen. Wird man alt und gebrechlich sollte man als anständiger Mensch am besten zu der Einsicht gelangen, dass dann das Leben eh nicht mehr lebenswert wäre und sich ohne großes Aufsehen und Getue verabschieden. Aber genau darum geht es bei dieser Veranstaltung. Und deswegen lehne ich sie ab.
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Abstimmen ist sowieso immer besser als sich mit Argumenten auseinandersetzen. Besonders dann, wenn man es in der Hand hat, worüber genau eigentlich abgestimmt werden darf.
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Als ob sich das gegenseitig ausschließen würde. Ich stelle mal die steile These auf, dass genau die Typen, die bei so einem „XXL“-Event mitmachen auch genau die sind, die „Komasaufen“ usw mitmachen. * „Komasaufen“ - ich glaub, das ist gar kein Ding mehr, keine Ahnung was für Dummheiten aktuell sind
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Ja, bei der Kritik an der Sache geht es halt um mehr als Oberflächlichkeiten wie ob das ganze nun freiwillig ist oder nicht. Habt ihr euch mal überlegt was das wäre, wenn das nicht freiwillig wäre? Ist doch absurd das extra zu betonen. Es geht um die Werte und Einstellungen die bei sowas vermittelt werden. Und der ganze Ansatz dahinter, wenn von Verweichlichung und „Generation Smartphone“ die Rede ist. Dieser Lehrer versagt an ganzer Front als Pädagoge. Vermutlich hat er von der Thematik wahrscheinlich auch gar keine Ahnung. Das war bei meinen Lehreren in den 80er/90ern in Bayern ja auch nicht anders. Aber das heißt nicht, dass es deswegen gut ist. Und ja, wenn was schlecht gemacht ist, dann darf man das auch kritisieren. Engagement hin oder her. Engagieren tun sich viele. Vom Flüchtlingshelfer bis zum freien Widerstand. Bei denen es übrigens auch ganz viel Gemeinschaftsgefühl gäbe. Was ich damit sagen will ist, dass man nicht nur auf die Form von etwas schauen kann und dann sagen kann „find ich gut!“. Es kommt auch auf den Inhalt an.
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Im Gegensatz zu den Schülis brauchst du aber nicht befürchten am nächsten Tag und auf unbestimmte Zeit in deinem gesamten sozialen Kontext als Flasche und Weichei dazustehen.
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Ich glaub ja da geht es weniger um Fitness als um bodyismus. Also gut aussehen müssen, reinpassen müssen. „Wer kriegt schon jemand ab, wenn man ein Gramm Speck zuviel hat?“ - so wird gedacht.