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Patxi

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  1. Gefällt mir!
    Patxi hat eine Reaktion von the EL erhalten in Via Francigena Magna (Sizilien) 7-9 Tage   
    Grüne Route
    viel kann ich dir dazu nicht sagen, denn ich bin den Sentiero Italia (etwa parallel) gewandert. Aber ich denke es ist sehr ähnlich, vielleicht manchmal dient. hab die Karte nicht mehr so genau im Kopf. Der SI kam durch weniger Dörfer, ging viel über Schotterwege und Pfade, aber auch mal Strassenabschnitte. Die Schotterstrasse (Zugangswege zu den vielen Windrädern) war für mich nicht so der Knüller. Aber es wechselte sich schon ab. Die Via Francigena bleibt glaub ich tiefer und dürfte leichter zum Einkaufen sein. Charakterlich eher von Ortschaft zu Ortschaft gehen. beides hat was für sich. Die Wege sind bestimmt auch viel Schotterstrasse.  Ausschilderungen hab ich prinzipiell sehr wenige gesehen. Da dürfte Palermo-Agrigento noch am meisten los sein und dadurch auch "gepflegt" und beschildert.

    Türkise Route
    (Lentini - Gela)
    Ich bin nur einen Teil hier gegangen. Auch mit GPS. Kann mich nicht wirklich an viel Beschilderung erinnern. Aber etwas schon. Mit Handy und Offline map kein Problem. Wege...einige Wald & Wiesenwege (4WD, Schotter), etwas Pfade (teils verwachsen) und schon auch wenig befahrene Strassen. Etwas Obsthaine. Hat mir Spass gemacht.
    (Gela - Agrigento)
    Das Stück nach Agrigento habe ich als viel wenig befahrene Teerstrasse und auch Pfade am Meer entlang so grob in Erinnerung. Schau dir mal die Bildchen auf findPinguin an, da siehst schon.
    Das Wandern am Meer entlang und immer wieder Dörfer auf dem Weg mit Supermärkten und besonders Cafés und Bäckereien fand ich prima. Immer wieder ein Käffchen, handy laden und weiter.

    Violette Route: 
    Bildchen von lila Route
    Die Lila Route war ähnlich wie davor, aber ich bin auch viel am Sandstrand entlang. Es gab auch einige Pfade auf der Anhöhe/Klippe und wieder hinunter zum Strand. Teilweise etwas verwachsen, aber nicht so schlimm (im Frühjahr). Abschnittsweise lange Teerstrassenabschnitte weiter im Westen, aber ich bin ja am Meer nach Trapani und nicht abgebogen ins Inland. Dort sind bestimmt wieder Schotterstrassen.
    Wie gesagt, die Abschnitte am Meer entlang fand ich nicht schlecht. Ein Mix aus allem. Sehr relaxed.
    Ah, und bzgl lila Route, ich denke ich würde von Mazara auch ins Landesinnere gehen, aber nicht Richtung Palermo direkt, sondern Richtung Erice / Trapani. und von Erice Richtung Palermo erst mal auf dem SI bleiben, denn der Abschnitt ist toll.

    Klick dich mal durch die paar Bilder auf FindPinguin durch...da bekommst schon einen Eindruck. Vielleicht hilft's dir die Info etwas.

    ah...und wenn dir Laubwälder taugen, dann ist der Abschnitt in Kalabrien von "Reggio Calabria" hinauf in die Berge und Hügel ganz toll. Ein guter Kontrast. Aber eher einsam & teils winzigste Ortschaften. Ursprünglich.
  2. Gefällt mir!
    Patxi reagierte auf ChristianS in 90 Grad Hängematten-Setup 2.0   
    Nun habe ich ein paar Bilder der letzten Modifikationen und vom Bodenaufbau gemacht. 

    Innen habe ich ein Matteneinschubfach aus 10den Nylon ergänzt. Nun bleibt die Isomatte viel besser in Position. Dazu kommt das Mückennetz, dessen Schnitt mir nicht so super gelungen ist. Aber es funktioniert wie es soll. 

    Der Reisser verläuft entsprechend der roten Linie in der Skizze. Dies ermöglicht sowohl im Hängemattenmodus als auch im Bodenaufbau den einfachen Zutritt 

    Hier im geöffneten Zustand. Am Kopfteil sind links und rechts noch zwei Netztaschen für Kleinkram eingenäht. 

    Die Metallringe habe ich durch eine "Universal Loop" ersetzt und den Schnüren habe ich "Vertüdel-Verhüterli" aus Netzstoff verpasst. 

    Hier noch ein Bild vom Bodenaufbau mit Tarp. Die Hängematte fungiert dann bei Bedarf als Bugbivy. 

    Durch die gewählte Positionierung des Reissverschlusses kann man auch prima von Vorne einsteigen. 
    Mit den gezeigten Modifikationen wiegt die Hängematte nun 310 Gramm. 
  3. Gefällt mir!
    Patxi reagierte auf the EL in Via Francigena Magna (Sizilien) 7-9 Tage   
    @Patxi Vielen Dan, das hilft mir durchaus! Das gibt mir einen guten Eindruck& passt zu meinen Vorstellungen
     
  4. Gefällt mir!
    Patxi hat eine Reaktion von Fritzel erhalten in Tarp 1 Person plus Hund DCF / Silpoly , größe ?   
    Ich war mit Hund ein paar km auf dem SI in einer regenreichen Zeit unterwegs und hatte ein double Silnylon Tarp (ungefähr 310g glaub ich) von Ali dabei (30-40 Eur damals). Tarp war gut, aber war mir bei dem miesen Wetter dann eigentlich zu offen und ganz tief abgespannt doch etwas zu eng. 
    Würde ich es nicht noch einmal so angehen. Meine Idee war es (falls Tarp ohne Inner) eher ein LanShan 1 oder 2 ohne Inner zu nehmen. das Flysheet vom 1er hat 430g und das 2er so etwa 500g. da kannst ja den Eingang offen lassen oder schliessen wie du magst. das 2er ist dann schon "riesig".
    Vielleicht kommt es dieses Jahr noch in Ultra TNT. Wären dann ein paar Gramm weniger (nicht viel), aber wäre nicht mehr so saugfähig.

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    Patxi hat eine Reaktion von lookie erhalten in Tarp 1 Person plus Hund DCF / Silpoly , größe ?   
    Ich war mit Hund ein paar km auf dem SI in einer regenreichen Zeit unterwegs und hatte ein double Silnylon Tarp (ungefähr 310g glaub ich) von Ali dabei (30-40 Eur damals). Tarp war gut, aber war mir bei dem miesen Wetter dann eigentlich zu offen und ganz tief abgespannt doch etwas zu eng. 
    Würde ich es nicht noch einmal so angehen. Meine Idee war es (falls Tarp ohne Inner) eher ein LanShan 1 oder 2 ohne Inner zu nehmen. das Flysheet vom 1er hat 430g und das 2er so etwa 500g. da kannst ja den Eingang offen lassen oder schliessen wie du magst. das 2er ist dann schon "riesig".
    Vielleicht kommt es dieses Jahr noch in Ultra TNT. Wären dann ein paar Gramm weniger (nicht viel), aber wäre nicht mehr so saugfähig.

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    Patxi reagierte auf bandit_bln in Alpin Loacker, Naturehike und Co   
    Hab die 10 Grad Version von Decathlon, mit 340g Daune und 650g in XL, liegt der bei 6,5cm Loft, ist ok, aber auch nicht mehr. Die 0 Grad Version, ist ähnlich und wird die angegeben Komfort-Temperatur mit etwas Wäsche z. B. einem Pulli schaffen. Die Gewichtsangaben bei Decathlon enthalten immer alles, da kann man also noch gut was von abziehen. Alleine das Abschneiden der Waschanleitungen bringt glaube 20-30g. Der Aufbewahrungssack ist auch mit einbezogen. Zusammen fast 100g. Der Preis ist aber nicht mehr so attraktiv, wie vor ein paar Jahren, aber solide verarbeitet sind sie. Kann man kaufen, aber keine Wundertüte. Kann mit teuren Modellen in Bezug zu Loft bzw. Wärme/Gewicht halt nicht ganz mithalten. In Xl passt der mir dafür aber auch mit 100kg und 190 und dir vermutlich die 0 Grad Version in L. 
    Der Naturehike wird mit 400g 700fp keine 0 Grad schaffen, ich glaube da stehen irgendwas von 5 Grad komfort dran und das ist bei der rechteckigen Konstruktion schon sehr ambitioniert.  Tippe eher auf 7-8 Grad. Naturehike baut z. B. tolle Zelte (hab selber eins), aber bei Schlafsäcken  aus Fernost wähle ich lieber Aegismax, da wäre der M3 noch im Budget mit 550g 800fp  Gänsedaune in Größe L, wenn er von den Abmessungen passt (ggf. eng). Den Decathlon gibt´s in Zwischengrößen und im Garantiefall eine sichere Sache.  Hab vom M3 die Version ohne Kapuze und in breit Nano2 und bin happy. Der Nano2 würde auch gehen, aber da müsstest du für 0 Grad noch 100g Daune nachfüllen, bleibt dann aber auch unter 200€ mit etwas Arbeit, dafür viel Platz und selbst mit den 100g extra bei 850g und ca. 15 cm Loft.
    Hier ein älteres review vom Aegismax m3 in medium: 
     
    Wenn nur deine drei Modelle zur Auswahl stehen, dann würde ich wohl den von Decathlon nehmen.
  7. Gefällt mir!
    Patxi reagierte auf fatrat in Alpin Loacker, Naturehike und Co   
    Da ist jetzt von 180g bis 300g Daune alles dabei, zudem hat der Spark nur einen 3/4 RV, muss man auch wollen. Also mit 180g Daune würde ICH nicht nach Schweden aufbrechen wollen. Vielleicht nochmal genau schreiben was du vorhast damit?
  8. Danke!
    Patxi reagierte auf MondCM in Cumulus Quilt 350 vs. Hyberg Loner Lite 350   
    Sorry für die späte Antwort.
    Ich kann mich nicht beschweren… hab ihn noch nicht im Temperatur Grenzbereich getestet, aber im Sommer war er wunderbar. Variable Fussbox, gute Verarbeitung (im direkten Vergleich mit cumulus), Gewicht wie angegeben.
    Für mich Preis/Leistung super, wüsste nicht warum ich einen WM oder Cumulus kaufen sollte.
  9. Gefällt mir!
    Patxi hat eine Reaktion von Namie erhalten in UL-Hundeausrüstung   
    ach ja, ich wollte noch sagen, daß mein Hund auf so langen Wanderung anders ist als zuhause. Erstens fremd...und dann hängt er etwas mehr an mir. (2) immer auch gut müde. Er nutzt eigentlich jede Pause auch zum Schlafen oder fressen. Deshalb ist warten eher nicht das Problem. Selbst wenn ich im Café auf's WC gehe, liegt er oft ohne angeleint zu sein am Tisch (da oft keine gute Möglichkeit). Ich habe da auch oft ein ungutes Gefühl und schau daß ich baldmöglichst zurück bin. Aber wenn man das schon so oft gemacht hat, dann war eigentlich gar nix problematisch. Ausser Leute gehen auf den Hund zu und fangen an mit ihm zu knuddeln oder er bekommt den Eindruck er könnte was zu fressen bekommen. Oft sind es einfach andere Leute oder Hunde, die das Ausruhen unterbrechen.
  10. Gefällt mir!
    Patxi reagierte auf Capere in Primaloft Active vs. Polartec Alpha Direct   
    Erfahrungen zu diversen Chargen - insbesondere des 60er Alphas:
    kein relevanter Verschleiß durch Rucksack (FastPacks, maximal 6/7kg) oder Waschen - selbst wenn es deutlich fusselt, hat dies bisher nix an den Eigenschaften geändert Reißfestigkeit dagegen eher so lala - wenn man doof hängenbleibt, kann es schon mal ein Loch geben (die dickeren Varianten sind da nicht so gefährdet!) Geruchsbildung überschaubar - mehrere Tage in Folge tragen sind bei mir kein Problem im Sommer Solo (wichtig: ohne Shirt darunter!) selbst bergauf tragbar, da man Hitze / Schweiß extrem gut loskriegt wenn sich das Gewebe doch mit Schweiß vollsaugt, spürt man es kaum - alle anderen mir bekannten Fleece Sorten sind da deutlich "kälter & klammer" Trocknungszeit sehr schnell - dadurch sind auch fixe Wäschen im Waschbecken abends kein Thema Kompressionsfähigkeit und Gewicht konkurrenzlos Ich persönlich will nichts anderes mehr nutzen - wenn man die Eigenschaften konsequent einsetzt, ist es ein wahnsinnig effektiver und modularer Stoff.
    OT:
    Mein Standard Layering System mit Alpha: GTX Shakedry -> Alpha 1/4 Zip Hoody -> Körper
    Damit bestreite ich 95% meiner Touren. Wird es kälter, kommt noch eine Schicht Daune oder Synthetik-Isolation DARÜBER.
  11. Gefällt mir!
    Patxi reagierte auf dee_gee in Primaloft Active vs. Polartec Alpha Direct   
    Könnte mir vorstellen, dass eine MYOG Alpha-Longjohns in Kombination mit sowas wie einer [MYOG] Windpant [Vgl. 1, 2] bei Kalten Temperaturen gut für die Flexibilisierung eines Schlafsetup taugt. Quasi äquivalent zu Alpha-Pullover/Hoodie + Windjacke.
  12. Gefällt mir!
    Patxi hat eine Reaktion von Namie erhalten in UL-Hundeausrüstung   
    @PaulBuntzel klasse Antwort. deine Erfahrung kann ich stark nachempfinden. stimme da voll überein. Was ich so gelesen habe, sind einfach die Hundebesitzer auch sehr unterschiedlich mit ihren Einstellungen. Und dementsprechend die Hunde auch (im Verhalten). Auch die Robustheit der Hunde Outdoor empfinde ich als sehr unterschiedlich. Geländegängigkeit ebenfalls (bei Mensch und Tier). Deshalb sind manche Aussagen super für einige zutreffend und für andere gar nicht. Die Gegend, Jahreszeit und Wetter spielen beim Wandern mit Hud dann schon eine große Rolle. Ob es unkompliziert oder doch ans (nervliche) Limit geht.

    Ich hab mit meinen vorigem Hund und mit meinem jetzigen Labrador mit einem Hunderucksack, Flexi Leine und  einigen Kleinkram angefangen. Den Hunderucksack lasse ich seit einiger Zeit auch weg, da der Hund in meinen Augen zu alt dafür geworden ist. Die Tagesleistung wird dadurch geringer und das bremst mich mehr aus als wenn ich sein Zeug mit trage.
    Ansonsten kann der passende Hunde-Rucksack genial sein. Jedoch finde ich es schade, daß die Materialen meines Erachtens nicht passen. Saugen zu viel Wasser. Sind im Verhältnis zu schwer und werden ewig nicht trocken...etc.

    Ich war meist in den schöneren 3 Jahreszeiten unterwegs. Selbst da muss ich sagen hat mein Labrador in der Nacht (ab ca. +5°C) Probleme richtig warm zu bleiben. eine 4mm EVA war besser, aber zu dünn bzw. flexibel. der Hund dreht sich zig mal in der Nacht und bekommt es nicht gebacken wieder gut auf der Unterlage zu liegen. Im Endeffekt wollte er doch immer auf meine Schaum-Noppen-Isomatte (die auch besser isoliert und stabiler ist). Da würde ich wenn es einem vom Volumen nicht stört ein stück für den Hunde mitnehmen.

    Freß- & Trinknapf....ist überbewertet. Wird soo selten eigentlich benötigt. Aber manchmal dann doch. Dann ist es echt nützlich. Kommt halt auf die Gegend an. Wirklich am allerbesten bewehrt hat sich von diesen Mikrowellen-Mahlzeiten dieses dünne ca. 16-18cm suppentellerartige Plastikschüsselchen. Das Beste war so ein genopptes. Hatte ich zuerst mitgenommen weil es gerade da war. Nach 3 Monatigem extremsten Gebrauch, verschiedensten Temperaturen und zig mal zerdrücken und hineinstopfen in oder an den Rucksack.....das Ding ist immer ganz. Nicht kaputt zu kriegen. Spring immer wieder in seine Form, leckt nicht, ist zäh und kannst Futter und Wasser prima hinein tun. Etwas sperrig im Rucksacknetz aussen, aber akzeptabel.

    Hund mit Rucksack vorm Supermarkt...schleisse ich mich den anderen hier an. Nie ein Problem. Mein Hund ist aber ruhig. Ich hatte eher Angst daß mein Rucksack weg kommt als der Hund. Aber es macht mit Rucksack bestimmt den Eindruck dass der Hund nicht herrenlos ist und auch der Hund auf den Rucksack aufpasst. Problematisch sind bei meinem Hund eher andere Hunde vorm Supermarkt. Was in Italien viel war. Essen & (gebende) Personen ziehen die Streuner natürlich an. Und die verteilen teils im Rudel ihr Gebiet. Oft hatte ich andere Einkäufer (Raucher etc.) die eher kurz aufgepasst haben, weil sie auch die Situation erkannt hatten.

    Ein einfachster, leichter Stoff-Maulkorb (am besten farblich auffallend) ist an zu raten. Brauchst in etwa nur jedes 5. mal. Also selten. Aber dann brauchst du ihn. Ist halt auch nicht jeder Schaffner gleich. Was für eine Art "Maulkorb" war bis jetzt immer egal. Nur fällt bei einem schwarzen Labrador ein schwarzes Stofftuch um die Schnauze nicht wirklich auf. Selbst wenn man ihn ganz locker mach oder teilweise nur um den Hals bindet und somit vorhanden ist reicht das meist.

    Ein nasser Hund ist echt unangenehm. Es stimmt. Dann drückt erst sich erst recht in die gemütlich Ausrüstung. Aber er trocknet auch wieder (nach Stunden). Saugendes Trekkinghandtuch war echt das Beste bis jetzt. Und aufpassen, daß er ab 18 Uhr nicht mehr baden geht
    Bürste hatte ich nie gebraucht. Viele Hunde sind selbstreinigend.
    Leinen nehm ich mittlerweile nicht mehr viel mit. Habe eine/zwei dünne 1.30m lange Kletterschlaufe je ca. 50g oder so. Hintergrund war, daß ich mit den 18g 16kN Karabinern und den vielen Schlaufen ein Klettergeschirr in den Alpen draus "bauen" kann, das wirklich sicher hält. Habe ich aber dann doch nie gebraucht. Aber habe festgestellt, daß man durch die vielen Schlaufen dran auch simple eine Halsbandschlinge (Loop) hinbekommt. so wäre sogar ein Halsband (fast) unnötig. Aber da kann er halt evtl. auch heraus schlüpfen. 98% der Zeit brauche ich aber die Leine eh nicht. so habe ich es in Erwägung gezogen.

    Bzgl. Futter vielleicht...meiner hat ab und zu beim Müsli mit gefressen. Da steht er wohl voll drauf. Nun nehme ich oft Haferflocken (manchmal leichter zu bekommen als Hundefutter) für mich und ihn. Einfach mit Wasser einweichen.
    Der Energiebedarf des Hundes steigt beim Wandern den ganzen Tag echt enorm. Du kannst ihm doppelt so viel wie normal geben und trotzdem nimmt meiner nach einiger Zeit deutlich ab.

    Eigentlich wollte ich nur ganz kurz antworten....hmmm  
  13. Gefällt mir!
    Patxi hat eine Reaktion von PaulBuntzel erhalten in UL-Hundeausrüstung   
    @PaulBuntzel klasse Antwort. deine Erfahrung kann ich stark nachempfinden. stimme da voll überein. Was ich so gelesen habe, sind einfach die Hundebesitzer auch sehr unterschiedlich mit ihren Einstellungen. Und dementsprechend die Hunde auch (im Verhalten). Auch die Robustheit der Hunde Outdoor empfinde ich als sehr unterschiedlich. Geländegängigkeit ebenfalls (bei Mensch und Tier). Deshalb sind manche Aussagen super für einige zutreffend und für andere gar nicht. Die Gegend, Jahreszeit und Wetter spielen beim Wandern mit Hud dann schon eine große Rolle. Ob es unkompliziert oder doch ans (nervliche) Limit geht.

    Ich hab mit meinen vorigem Hund und mit meinem jetzigen Labrador mit einem Hunderucksack, Flexi Leine und  einigen Kleinkram angefangen. Den Hunderucksack lasse ich seit einiger Zeit auch weg, da der Hund in meinen Augen zu alt dafür geworden ist. Die Tagesleistung wird dadurch geringer und das bremst mich mehr aus als wenn ich sein Zeug mit trage.
    Ansonsten kann der passende Hunde-Rucksack genial sein. Jedoch finde ich es schade, daß die Materialen meines Erachtens nicht passen. Saugen zu viel Wasser. Sind im Verhältnis zu schwer und werden ewig nicht trocken...etc.

    Ich war meist in den schöneren 3 Jahreszeiten unterwegs. Selbst da muss ich sagen hat mein Labrador in der Nacht (ab ca. +5°C) Probleme richtig warm zu bleiben. eine 4mm EVA war besser, aber zu dünn bzw. flexibel. der Hund dreht sich zig mal in der Nacht und bekommt es nicht gebacken wieder gut auf der Unterlage zu liegen. Im Endeffekt wollte er doch immer auf meine Schaum-Noppen-Isomatte (die auch besser isoliert und stabiler ist). Da würde ich wenn es einem vom Volumen nicht stört ein stück für den Hunde mitnehmen.

    Freß- & Trinknapf....ist überbewertet. Wird soo selten eigentlich benötigt. Aber manchmal dann doch. Dann ist es echt nützlich. Kommt halt auf die Gegend an. Wirklich am allerbesten bewehrt hat sich von diesen Mikrowellen-Mahlzeiten dieses dünne ca. 16-18cm suppentellerartige Plastikschüsselchen. Das Beste war so ein genopptes. Hatte ich zuerst mitgenommen weil es gerade da war. Nach 3 Monatigem extremsten Gebrauch, verschiedensten Temperaturen und zig mal zerdrücken und hineinstopfen in oder an den Rucksack.....das Ding ist immer ganz. Nicht kaputt zu kriegen. Spring immer wieder in seine Form, leckt nicht, ist zäh und kannst Futter und Wasser prima hinein tun. Etwas sperrig im Rucksacknetz aussen, aber akzeptabel.

    Hund mit Rucksack vorm Supermarkt...schleisse ich mich den anderen hier an. Nie ein Problem. Mein Hund ist aber ruhig. Ich hatte eher Angst daß mein Rucksack weg kommt als der Hund. Aber es macht mit Rucksack bestimmt den Eindruck dass der Hund nicht herrenlos ist und auch der Hund auf den Rucksack aufpasst. Problematisch sind bei meinem Hund eher andere Hunde vorm Supermarkt. Was in Italien viel war. Essen & (gebende) Personen ziehen die Streuner natürlich an. Und die verteilen teils im Rudel ihr Gebiet. Oft hatte ich andere Einkäufer (Raucher etc.) die eher kurz aufgepasst haben, weil sie auch die Situation erkannt hatten.

    Ein einfachster, leichter Stoff-Maulkorb (am besten farblich auffallend) ist an zu raten. Brauchst in etwa nur jedes 5. mal. Also selten. Aber dann brauchst du ihn. Ist halt auch nicht jeder Schaffner gleich. Was für eine Art "Maulkorb" war bis jetzt immer egal. Nur fällt bei einem schwarzen Labrador ein schwarzes Stofftuch um die Schnauze nicht wirklich auf. Selbst wenn man ihn ganz locker mach oder teilweise nur um den Hals bindet und somit vorhanden ist reicht das meist.

    Ein nasser Hund ist echt unangenehm. Es stimmt. Dann drückt erst sich erst recht in die gemütlich Ausrüstung. Aber er trocknet auch wieder (nach Stunden). Saugendes Trekkinghandtuch war echt das Beste bis jetzt. Und aufpassen, daß er ab 18 Uhr nicht mehr baden geht
    Bürste hatte ich nie gebraucht. Viele Hunde sind selbstreinigend.
    Leinen nehm ich mittlerweile nicht mehr viel mit. Habe eine/zwei dünne 1.30m lange Kletterschlaufe je ca. 50g oder so. Hintergrund war, daß ich mit den 18g 16kN Karabinern und den vielen Schlaufen ein Klettergeschirr in den Alpen draus "bauen" kann, das wirklich sicher hält. Habe ich aber dann doch nie gebraucht. Aber habe festgestellt, daß man durch die vielen Schlaufen dran auch simple eine Halsbandschlinge (Loop) hinbekommt. so wäre sogar ein Halsband (fast) unnötig. Aber da kann er halt evtl. auch heraus schlüpfen. 98% der Zeit brauche ich aber die Leine eh nicht. so habe ich es in Erwägung gezogen.

    Bzgl. Futter vielleicht...meiner hat ab und zu beim Müsli mit gefressen. Da steht er wohl voll drauf. Nun nehme ich oft Haferflocken (manchmal leichter zu bekommen als Hundefutter) für mich und ihn. Einfach mit Wasser einweichen.
    Der Energiebedarf des Hundes steigt beim Wandern den ganzen Tag echt enorm. Du kannst ihm doppelt so viel wie normal geben und trotzdem nimmt meiner nach einiger Zeit deutlich ab.

    Eigentlich wollte ich nur ganz kurz antworten....hmmm  
  14. Gefällt mir!
    Patxi reagierte auf Simon_ in Via Alpina Rot (meine Erfahrungen - Vergleiche mit PCT etc.)   
    @Mia im Zelt Gefunden hab ich immer was, wo ich mich hinlegen konnte. Manchmal wurde ich ein wenig "kreativ" und hab z.B. in einer Hirtenhöhle oder in einem alten Schuppen geschlafen. Natürlich immer, ohne Spuren zu hinterlassen. Stressig war die Zeltplatzsuche für mich vor Allem am Anfang, mit der Zeit hab ich mich gut daran gewöhnt und bin auch generell ein wenig entspannter geworden. In Italien und Frankreich herrscht in Bezug auf wildes Campieren auch mehr Toleranz wie in Österreich oder Deutschland, das war zumindest mein Eindruck.
    Im angesprochenen Abschnitt zwischen Ceillac und Garessio gibt es schon die eine oder andere Möglichkeit sich abseits des Weges zu verpflegen, das habe ich aber selbst nicht genau recherchiert. Es wäre vermutlich mit einigem Aufwand verbunden (Trampen).
    Zu meiner Ausrüstung: für mich ist eben oberste Priorität, beim Wandern selbst wenig tragen zu müssen. Das ist mein Komfort und auch notwendig, da ich in der Vergangenheit ernsthafte Knieprobleme hatte. An einer dünnen Isomatte z.B. störe ich mich nicht so sehr. Der Schirm war leider nicht zu retten, weshalb ich mir in Chamonix einen neuen gekauft habe. Der Euroschirm Light Trek Ultra ist eigentlich für windige Situationen überhaupt nicht geeignet, weil ich aber das Gatewood Cape als Backup habe, funktioniert dieses System für mich. 
     
  15. Gefällt mir!
    Patxi reagierte auf Simon_ in Via Alpina Rot (meine Erfahrungen - Vergleiche mit PCT etc.)   
    Hallo zusammen! Bisher war ich nur lesend im Forum unterwegs, nun möchte ich gerne einen bekannten aber nicht sehr oft in seiner Gesamtheit begangenen Weg vorstellen: die rote Via Alpina. Dabei vergleiche ich sie mit anderen bekannten Trails (PCT, AT, CDT, TA).
    Letzten Sommer hatte ich die Gelegenheit, mir einige Monate frei zu nehmen und beschloss, nach 3,5 Jahren Pause, wieder einen langen Trail zu gehen. Da ich in weiter Ferne schon viel unterwegs gewesen war (PCTx2, ATx2, CDT, FT, AZT, LT, TA, INT ...), wollte ich endlich meine Heimat, die Alpen, einmal so richtig erleben. Die Entscheidung fiel dann auf die rote Via Alpina (alte Route, 2.632km).
    Anmerkung: seit heuer verläuft die rote Via Alpina offiziell ident mit der bisherigen grünen Via Alpina in gerader Linie durch die Schweiz, weshalb sie nun wesentlich kürzer ist. Das finde ich persönlich schade, denn die frühere längere Route entlang der italienisch-schweizerischen Grenze hat mir ausgezeichnet gefallen. Und DEN langen Weitwanderweg in den Alpen abzukürzen leuchtet mir als begeisterter Langstreckenwanderer nicht ein.
    Triest bis Monaco - 2.632 km - rund 150.000+ Hm
     
    Edit Khyal :  Karte ohne Rechte entfernt, Simon_  Link mit Anleitung fuer rechtekonforme Karte geschickt, sollte er daraus eine Karte erstellen, bastel ich die gerne rein...
    Wegführung und -beschaffenheit
    Die Via Alpina ist eine Kombination aus alpinen Wanderwegen, Forststraßen und gelegentlich auch etwas Asphalt. Die Wanderwege sind im Vergleich zum PCT um einiges steiler und rauher (ausgewaschene Wege, Geröllfelder etc.), die An- und Abstiege im Vergleich zum AT meist deutlich länger. 1.500 Höhenmeter und mehr, am Stück, sind keine Seltenheit. Weil die alpinen Wanderwege körperlich so herausfordernd sind, stellte die gelegentliche Forststraße für mich eine willkommene Abwechslung dar. Der Anteil an Asphaltstraßen ist meiner Meinung nach gering. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich, allerdings gibt es keine richtigen Kletterpassagen. Versicherungen (Stahlseile, Leitern usw.) sind selten. Keine Bachüberquerungen wie am PCT oder TA und eigentlich niemals cross country wie am CDT.
    Mit der Routenführung war ich, für mich überraschend, sehr zufrieden! Nur selten hatte ich das Bedürfnis, eine höhere Alternative zu gehen. Gelegentlich war das in Frankreich der Fall, wo ich mir dann mittels Gaia-App jeweils eine höhere Variante gesucht habe.
    Timing
    Ich war vom 1. Juli bis 20. September unterwegs (81 Tage), konnte bei meinen Eltern einige Tage pausieren (die Via Alpina verläuft durch mein Heimatdorf in Vorarlberg) und hatte sonst keine Pausentage. Wer sich länger Zeit nehmen möchte, kann normalerweise bereits im Juni starten und bis in den Oktober hinein unterwegs sein, ohne mit größeren Schneemengen rechnen zu müssen. Gestartet bin ich in Triest, es spricht aber eigentlich nichts gegen einen Start in Monaco.
    Logistik
    Triest und Monaco (bzw. Nizza) sind mit Bahn und Fernbussen problemlos erreichbar. Die Verpflegung auf dem Weg ist überwiegend einfach. Ich musste nie Hitchhiken, konnte ca. zwei mal pro Woche in Supermärkten einkaufen und bei Bedarf auf Hütten essen. Manche der Lebensmittelgeschäfte waren allerdings sehr klein, hatten wenig Auswahl und waren teuer.
    Einen für mich problematischen Abschnitt gab es zum Abschluss nahe Monaco (Ceillac bis Garessio), wo ich für über 270 km keine Verpflegungsmöglichkeit finden konnte. Im September hatten auch viele Hütten bereits geschlossen und es waren teils große Höhenunterschiede zu bewältigen. Deshalb war erhöhtes Tempo und Rationieren angesagt.
    Weder Visum noch Flüge zu benötigen spielte bei meiner Entscheidung zur Via Alpina eine wesentliche Rolle.
    Camping/Übernachtung
    Um Kosten zu sparen habe ich Hütten, Pensionen und Hotels möglichst gemieden. Geeignete Plätze für mein Zelt bzw. fürs Cowboycamping zu finden hat mir, vor Allem anfangs, einigen Stress bereitet. Halbwegs ebene Plätze, die außer Sicht und geschützt vor Wind und Gewitter waren, gab es eher selten. Die rechtliche Lage bezüglich Campieren ist in den Alpen problematisch und von Land und Gebiet abhängig. Unwohl haben ich mich oft in Österreich und Deutschland gefühlt, ein besseres Gefühl hatte ich in Italien, Frankreich, der Schweiz und Slovenien.
    7 x habe ich auf Hütten übernachtet, 2 x auf einem Campingplatz und 1 x in einer Pension. Highlights waren für mich die wenigen Nächte in Biwakschachteln (3), die ich immer für mich alleine hatte.
    Wer mit seinem Budget großzügiger ist, kann seine Wanderung natürlich wesentlich komfortabler gestalten und beinahe jede Nacht irgendwo unterkommen. Ein solcher Komfort ist auf den amerikanischen Trails natürlich nicht möglich, aber diese sind in Bezug auf wildes Campieren im Vergleich wesentlich attraktiver.
    Community
    Eine solche habe ich auf der Via Alpina nicht erlebt. Auf dem gesamten Weg habe ich nur drei Via Alpina Hiker getroffen, wobei zwei davon eigentlich Trailrunner waren. Alle drei waren aus Frankreich. Trail Magic ist meiner Erfahrung nach in den Alpen nicht zu erwarten, weshalb kleine Geschenke (wie z.B. die Einladung zu einer Tasse Kaffee) bei mir ein umso größeres Gefühl der Dankbarkeit ausgelöst haben.
    Man trifft auf der Via Alpina, je nach Gebiet und Saison, viele Tageswanderer. Die Hütten sind im Juli und August natürlich auch sehr populär. Ich bin jedoch selten mit anderen Wanderern ins Gespräch gekommen, da habe ich die Menschen in den USA viel offener und interessierter erlebt. Trotzdem waren die Menschen, insbesondere in Frankreich und Italien, sehr wohlwollend und freundlich.
    Wetter
    In den Alpen ist eigentlich auch im Sommer mit jedem Wetter zu rechnen. Schönwetterphasen hatte ich in der ersten Julihälfte und gute zwei Wochen im September. Ab der zweiten Julihälfte bis Ende August hatte ich häufig Regen, zwei mal Schnee und zeitweise täglich (vormittags, nachmittags und während der Nacht) Gewitter. Besonders die Gewittergefahr war stressbehaftet, weil auf der Via Alpina beinahe täglich hohe Pässe zu bewältigen sind. Wegen des Wetters habe ich nicht allzu oft hochalpin gezeltet, sondern meist geschützte Stellen unterhalb der Baumgrenze gesucht.
    Wildlife
    Von den tollen Begegnungen mit Wildtieren war ich überrascht. Gesehen habe ich einen Wolf, sehr viele Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere, Steinadler, einen Bartgeier und mehrere Kreuzottern. Somit ist die Via Alpina meiner Meinung nach in Bezug auf Wildlife mit dem PCT vergleichbar.
    Erwähnenswert sind auch die unzähligen Kühe, Schafe und Herdenschutzhunde. Von diesen ging meiner Erfahrung nach keine Gefahr aus, allerdings hatte ich kurz vor Monaco einige nervenaufreibende Begegnungen mit freilaufenden Hunden in Ortschaften. Mücken waren kaum vorhanden, dafür in Slovenien und Teilen Österreichs sehr viele Zecken.
    Landschaft
    Zwar sind die landschaftliche Gegensätze auf der Via Alpina bei Weitem nicht so groß wie auf dem PCT oder CDT (Wüsten, Hochgebirge, ...), die Alpen sind aber trotzdem sehr vielfältig. Und trotz der gelegentlichen wenig attraktiven Abschnitte durch besiedelte Gebiete war für mich die Dichte an hochalpinen Highlights herausragend. Auf keinem meiner bisherigen Wege habe ich, aus meiner Sicht, so viele schöne Landschaftsfotos gemacht, und das obwohl die Via Alpina um einiges kürzer ist als beispielsweise die Triple Crown Trails es sind.
    Gear
    Meine Ausrüstung war sehr ähnlich jener vom PCT, AT, CDT oder TA und bereits gebraucht. Mein Baseweight lag bei 3,8 kg.
    Zelt: SMD Gatewood Cape
    Bivy: AS Tucas
    Matte: Thermarest Zlite (gekürzt)
    Schlafsack: WM Ultralight 20 degree (zu einem Quilt umgenäht)
    Navigation: Gaia-App mit gpx-Track von der Via Alpina Homepage
    Schuhe: Altra Lonepeak und Timp (3 Paar)
    Microspikes und Wasserfilter hatte ich nur Anfangs dabei, wobei ein Filter auch später manchmal hilfreich gewesen wäre. Es ging aber auch ohne. 2 Liter Wasserkapazität haben mir gereicht.
    Kosten
    Unter 2.000 € (ohne Ausrüstung/Bekleidung/Schuhe), wobei das nur mit Sparsamkeit und Disziplin möglich war. Kaum Übernachtungen auf Hütten und nur gelegentlich ein Essen auf einer Hütte oder in einem Restaurant. Wer es komfortabler möchte kann sicherlich ohne Probleme auf Ausgaben jenseits der 5.000 € kommen.
    Fazit
    Wer sich körperlich fordern möchte, spektakuläre Landschaften liebt und eine große Portion Gelassenheit mit sich bringt, findet in der Via Alpina eine fantastische Alternative zu den bekannteren langen Trails in den USA und Neuseeland. Mir persönlich ist die Via Alpina sehr ans Herz gewachsen!
    Hier noch einige Eindrücke:

    Triglav Nationalpark
     

    Triglav Nationalpark
     

    Karnischer Höhenweg
     

    Karnischer Höhenweg
     

    Drei Zinnen
     

    Parco Nationale Dolomiti d'Ampezzo
     

    Allgäuer Hochalpen
     

    Allgäuer Hochalpen
     

    Rätikon
     

    Silvretta
     

    Ortlergruppe
     

    Bivacco Strambini
     

    Piz Bernina
     

    Aufziehendes Gewitter in Graubünden
     

    Kurz vor Riale, wo die blaue Via Alpina beginnt/endet
     

    Aletschgletscher
     

    Steinböcke und ein drohendes Gewitter
     

    Neuschnee nahe Chamonix
     

    SMD Gatewood Cape in den Italienischen Alpen
     

    Verfallene Hütte in den Französischen Alpen
     

    Parc National de Vanoise
     

    Parc National de Vanoise
     

    In den Französischen Alpen
     

    Parco Naturale Alpi Marittime
     

    Wenige Tage vor Monaco
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    Patxi reagierte auf Simon_ in Via Alpina Rot (meine Erfahrungen - Vergleiche mit PCT etc.)   
    @Dune Meine Packliste:
    Anmerkung: den Enlightened Equipment 30 Quilt (Synthetik) habe ich später gegen Daune ausgetauscht (etwas wärmer und etwas schwerer). 

  17. Gefällt mir!
    Patxi reagierte auf Simon_ in Via Alpina Rot (meine Erfahrungen - Vergleiche mit PCT etc.)   
    @doast In 90% der Fälle habe ich den Regenschirm verwendet, mit dem ich nur unterhalb der Knie gelegentlich nass geworden bin. Meist hatte ich dann nur die kurzen Hosen an wobei mir durch die Bewegung kaum kalt war. Im Notfall hätte ich die langen Unterhosen angezogen, die dann abends im Schlafsack schnell wieder trocknen. Wichtig ist mir nur, dass ich am Oberkörper trocken bleibe, da hat die Kombi Schirm/Windjacke bestens funktioniert. Das Gatewood Cape verwende ich nur im Notfall bei starkem Wind.  
  18. Gefällt mir!
    Patxi hat eine Reaktion von ULgeher erhalten in Daunenwaschmittel   
    ich hatte vom DM bzw. gibts auch beim Müller das Dauenwaschmittel von Heitmann. Habe damit vor 2 Jahren schon ein Aegismax Daunenquilt und jetzt vor kurzem ein Wind Hard (mit 10D Material glaube ich, jedenfalls sehr dünn) in der Maschine gewaschen. Beim 1. Schlafsack hatte ich eine neue Waschmaschine mit Daunenprogramm. ging sehr gut. Den kürzlich gewaschenen hatte ich im Schongang bei einer älteren WM und habe mit dem Windhard etwas gezittert. Kein Problem. Wurde sehr gut sauber und richt frisch. Wunderbar.
    Getrocknet hatte ich teils in der Sonne am Wäschetrockner und aber auch sehr viel mit den Wollbällen im Trockner. Warme Luft aber auch viel mit kalter Luft. Beim Windhard musste ich nachdem die Klumpen langsam trocknen sie etwas verteilen und dann später in den langem Kammern richtig gleichmässig verteilen. Dauert einfach...
    Aber der Schreck ist nur immer da, wenn noch gar nix angetrocknet ist und einfach alles zusammen pappt.
    Der Loft wurde echt sehr gut. Beim Aegismax Nano hatte ich den Eindruck wie neu. Beim Windhard auch ganz ordentlich.
    In wieweit man eine DWR heraus wäscht weiß ich nicht. Ich hatte überlegt ob ich was drauf sprühen soll oder es wirklich in ein Bad legen soll, habe es aber nicht gemacht. Ich hatte bei der "Bad" Variante etwas Schiss wieder an Loft zu verlieren.
    Leider habe ich keinen Vergleich zu dem Nikwax Waschmittel.
    Ich hatte halt hier im Laden das Waschmittel kurzfristig leicht bekommen und war auch günstig. reicht in etwa für 4 Waschgänge.
    https://www.mueller.de/p/heitmann-daunen-waschpflege-6708314203/
     
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    Patxi reagierte auf Martin in Suche Polartec® Alpha® Pullover ...   
    Ich hatte einen von Farpointe auf dem PCT. Fazit nach ca. 70 Tagen im Rucksack und als einziger Wärmelayer, ich hatte keine Puffy mit.
    Das Zeug ist sehr empfindlich. Bleibt man hängen reißt es schnell. Hängen tut man schnell, durch die offene Strickart. Also nicht ohne Jacke drüber durchs Gebüsch quetschen...
    Der Loft beträgt jetzt noch etwa die Hälfte würde ich sagen. Ziemlich enttäuschend verglichen mit normalem Fleece.
    Wind geht durch ohne großen Wiederstand. Mit Windjacke ist es aber schön warm.
    Er kommt quasi trocken aus der Waschmaschine, auf dem Trail trocknet er super schnell.
    Der Schnitt von Farpoint ist am Hals etwas weit, zieht ohne Halstuch/Bandana. Die Kapuze ist auch kein Ersatz für eine Mütze, zu luftig.
    Fazit: Keine Ahnung, ob ich nochmals einen kaufen werde. Mit Windjacke oder Regenjacke toll aber ich finde ihn zu empfindlich solo. Der leichte Windschutz eines richtigen Fleece fehlt mir. Der Verschleiß ist zu hoch. Allerdings ist er super praktisch mit einer Windjacke als vollwertiger Ersatz für eine Puffy.
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    Patxi reagierte auf ULgeher in Lastübertragung auf den Hüftgurt   
    Ich glaube, @wilbohat sogar einen von Seek Outside...
      
    Lässt so ein Hüftgurt denn überhaupt noch ein genug Bewegung des Beckens zu? Ein wenig Rotation und vorwärts/seitwärts "Kippen" sollte ja idealerweise noch möglich sein. Aber mit einem starren Rahmen und 3 fixen Befestigungspunkten dürfte das doch recht eingeschränkt sein.
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    Patxi hat eine Reaktion von Schwarzwaldine erhalten in Trail runner - Altra Superior 5   
    Ich habe heute schütten Herzens den Superior 5 in die Tonne gegeben und probiere nun den Lone Peak 6. Leider sitzt er nicht ganz so bequem wie der Superior. Aber mal sehen.
    Das aus hab ich ihm nun bei ca. 2900km. An Ballen und Ferse war die Innensohle richtig platt, und passend dazu auch die EVA Sohle. Dadurch dass sie Gummi Sohle nicht überall vorhanden ist, drücken Steine beim Ballen schon enorm durch. Gehen auf hartem und steinigen Boden wurde einfach zu anstrengend. Obwohl die Konstruktion bestimmt noch einmal 500km oder mehr zugelassen hätte. Der Mesh Stoff gibt schon kaputt, könnte aber schlimmer sein (ist es bei anderen Marken gewesen). 
    Die Profil-Sohle am großen Zehen war fast durch. Teilweise war sogar noch etwas Profil drauf. Die Tape Reparaturen hielten dann auch nicht mehr, das Mesh riss weiter ein.
    Langzeit Haltbarkeit.... 5 out off 5. Unglaublich. Ich dachte er wäre bei 1000km fix und fertig.
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    Patxi hat eine Reaktion von DonCamino erhalten in Trail runner - Altra Superior 5   
    Moin.... Kurz von SI trail...
    Ich habe nun den Altra Superior 5 ca. 2100km auf gemischten Boden getragen. Eigentlich war es nur ein Versuch. Ich hatte vorher noch nie einen Altra. Und diesen sehr leichten und soften Schuh ohne Plastik Platte drinnen zum Testen war interessant. Ich hab ihm wegen dem dünnen Mesh nur 1000km. Denkste. 
    Das Mesh hielt trotz extrem Visier Äste auf dem Weg, an denen ich oft hängen geblieben bin "locker" seine 2000km.
    Auch wenn ich nicht mit der Sohle anfangs zufrieden war, muss ich zugeben, hat sie sehr sehr lange gebraucht, bis die sich wirklich abgesetzt hat. Selbst jetzt ist sie nicht komplett fertig an der Ferse habe ich rechtzeitig eine Dach-Klebefolie hinein gepappt. War auch ein Test. Bei mir scheitert es oft dort den Stoff weg und dann den Schaumstoff. Mit der Folie hielt es bis jetzt. Die ist nicht mal annähernd weg gegangen. Trotz sehr oft nassen Schuhen. Nässe... Hat er ewig mitmachen müssen. Das ist dann erst der Zeitpunkt gewesen, wo er zum stinken angefangen hat. Sonst gut. 
    Das EVA dürfte nun komplett komprimiert sein. Ich denke das Eva wird irgendwann an einer Knickstelle reißen. Aber ich habe nun Schuhe gewechselt.
    Was ich sagen will... Der hält echt lange! Wundert mich total. Das Nest ist so flexibel, dass die normale Knickstelle kein Loch bekommt. Wir bei den meisten anderen Schuhen.
     
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    Patxi reagierte auf Schwarzwaldine in Fernwanderung Ausrüstungsfrage   
    Passt dann doch mit weniger und dafür einer langen, krempelbaren Hose und einem ebensolchen Hemd. Falls Du die Langarmshirts noch kaufen musst/willst: die Merinowollshirts mit Rollkragen von Dilling empfinde ich als wärmer als von anderen Firmen. Und falls Du nähen kannst oder jemanden hast, der nähen kann: eine Weste aus dem Merinofleece von Extex könnt eine gute Ergänzung zu Deine Zwiebelprinzip sein. Das ist zwar auch nicht direkt ul, aber als Weste tragbar und schön warm.
  24. Danke!
    Patxi hat eine Reaktion von Schwarzwaldine erhalten in Alpha-Jacken   
    Einfach toll!
  25. Gefällt mir!
    Patxi hat eine Reaktion von Kay erhalten in Trail runner - Altra Superior 5   
    Bilder Altra Superior 5
    Nach 2000km



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