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Ultraleicht Trekking

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Hallo Gemeinde,

nach meinem ersten 90 Grad Hängematten-Setup folgt hier nun die gewichtsoptimierte Version: (alle Bilder sind von mir) 

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Das Tarp:

Das Tarp entstand hauptsächlich beim letzten MYOG-Treffen im Juni. Diesmal habe ich als Hauptmaterial das 19g/m² DCF gewählt, das es in schwarz eine Zeit lang bei Extremtextil im Angebot gab. Die Verstärkungen sind aus 100g/m² Hybrid-DCF, es lag noch vom letzten Rucksack ein wenig rum. Die Nähte sind als Doppelkappnaht ausgeführt und zusätzlich getaped. Der Schnitt wurde auf die DCF-Breite und den Bodenaufbau als Halbpyramide optimiert.

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Das Schnittmuster 

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Gewicht inclusive aller Leinen

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Verstärkungspunkt für Halbpyramidenaufbau 

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Abspannpunkt

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Bodenaufbau als Halbpyramide mit Beak

to be continued

bearbeitet von ChristianS

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Die Hängematte: 

Die Matte ist aus dem gleichen Stoff von Extremtextil wie die letzte Version, jedoch mit einer aufwändigeren Aufhängung. Die "Zähne" sind einfach rechtwinklig in den Stoff mit einem Heißschneider geschnittenen. Dort wo die Einschnitte enden ist ein Grosgrain-Band längs drüber genäht, um ein Einreissen zu verhindern. Nun auch mit nur noch 22 statt 26 0,8mm Dyneema-Schnüre.

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Gewicht inklusive Ridgeline aus 2mm Liros DPro. 

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Aktuell ist die Hängematte noch ohne Moskitonetz. Im Herbst möchte ich so auch auf den Hexenstieg gehen. Dann aber werde ich noch ein Netz für das Sommerhalbjahr nachrüsten. Dann kann die Hängematte auch als Innenzelt in der Halbpyramide dienen. 

To be continued 

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Erinnert mich stark an die Crosshammock und die Hammocktent mit den Zähnen. Sieht aber cool aus! Haben die Zacken bei dir alle den gleichen Abstand oder hast du sie im Po Bereich, wo bei deiner alten Version die doppelte Stofflage ist, enger gestellt ? 

Und wie hast du berechnet, wie groß der Halbkreis an den Enden sein muss ? 

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vor 3 Minuten schrieb hmpf:

Erinnert mich stark an die Crosshammock und die Hammocktent mit den Zähnen.

Jepp, ist im Prinzip genauso. 

vor 4 Minuten schrieb hmpf:

Haben die Zacken bei dir alle den gleichen Abstand oder hast du sie im Po Bereich, wo bei deiner alten Version die doppelte Stofflage ist, enger gestellt ? 

In der Tat sind die Zacken in der Mitte schmaler und somit tragen mehr Schnüre in der am stärksten belasteten Stelle. 

vor 7 Minuten schrieb hmpf:

Und wie hast du berechnet, wie groß der Halbkreis an den Enden sein muss?

Gar nicht, habe ich mit Pappe und Stift am lebenden Objekt ermittelt. 

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Auf dem Bild mit dem Fußteil sieht es so aus als wäre das Einschubfach für die Isomatte (ist das eine Xlite? ziemlich auf Spannung. Liegt das an der sich verjüngenden Form der Matte ? 

Und noch die übliche Frage, wenn es um Hängematten mit vielen Schnüren geht :D : Wie hast du die Länge gewählt? Einfach die alte Matte genommen und die Zackenlänge abgezogen? 

Und wow, dein Setup sieht richtig gut aus. Besonders das Tarp ist mega cool :).

Zur Befestigung der Schnüre: Man kann einen Becket hitch + halben Schlag zur Befestigung nehmen. Wie hier im Hängematten-Forum gezeigt.  oder man näht an die Spitzen (die dann keine Spitzen sein sollten, sondern Kanten) einen Tunnel und führt dort die Schnur durch. Quasi wie bei einer Gathered-End Hängematte. 

Gibt es noch mehr Möglichkeiten?

bearbeitet von hmpf

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Herzlichen Glückwunsch, das sieht ja schon mal sehr gut aus! Einer meiner ersten Prototypen der Cross Hammock hatte die Zähne auch nur mit dem Heißschneider eingeschnitten, ohne sie zu versäubern. Stabil war das allemal, aber da ich die Matte anbieten wollte, habe ich mich doch entschlossen, die Kante zu säumen (was einen der Gründe für den Arbeitsaufwand und Preis der Cross Hammock darstellt). Was ich aber nicht ganz verstehe, ist das Ripsband: wieso glaubst du, dass dieses Band die Matte stabilisiert? Im Ernstfall werden die Zacken ganz sauber genau oberhalb dieser Naht abreißen - das ist mir schon passiert. Und das führt mich zum nächsten Punkt: dem Material. Du hast dir eine Heidenarbeit gemacht - und dafür das billigste Material verwendet, das man kriegen kann. Ich wünsche dir sehr, dass deine Matte hält - ich selber allerdings verwende diesen Stoff mittlerweile nicht mal mehr für Packbeutel, weil er so billig gewebt ist... 

bearbeitet von doman

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Die Baumgurte: 

Hier habe ich ganz viel von Jeff Myers abgeguckt, um die Hängemattenbefestigung ganz ohne Hardware umsetzen zu können. Im Prinzip verwende ich einfach 2x 2,5m Dyneema-Gurtband. Daran werden mittels Prusik befestigte Dyneema-Loops verwendet, um sowohl die Hängematte als auch das Tarp per Evo-Loops einhängen zu können. 

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Gewicht inklusive aller Loops

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Gurtband an der Baumseite, zu öffnen und zu schließen mittels Evo-Loop 

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Evo-Loop am Ring der Hängematte 

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Von oben nach unten: Gurtband, Loop für Tarpbefestigung, Loop für Hängemattenbefestigung. Leider nicht ganz scharf...:roll:

bearbeitet von ChristianS

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vor 1 Stunde schrieb der_ploepp:

Welchen Vorteil haben die Zähne und wie hast du die Schnüre an deren Ende festgemacht?

Man spart ggü. der Vorversion mit Gurtband einiges an Material. Die Enden sind mittels Schotstek plus 3 halbe Schläge und Stopperknoten verbunden (sowohl die Leinen aus auch der Stoff ist sehr rutschig).

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vor 1 Stunde schrieb hmpf:

Auf dem Bild mit dem Fußteil sieht es so aus als wäre das Einschubfach für die Isomatte (ist das eine Xlite? ziemlich auf Spannung. Liegt das an der sich verjüngenden Form der Matte ? 

Das mit den Einschubfächern ist mir nicht so gut gelungen. Groß Spannung ist da aber nicht und die Matte bleibt so etwa in der Mitte, passt also trotzdem.

vor 1 Stunde schrieb hmpf:

Und noch die übliche Frage, wenn es um Hängematten mit vielen Schnüren geht :D : Wie hast du die Länge gewählt? Einfach die alte Matte genommen und die Zackenlänge abgezogen? 

Bei den Schnurlängen hat mir bei dieser Matte dankenswerter Weise @doman mit seinem Erfahrungsschatz weitergeholfen.

vor 1 Stunde schrieb hmpf:

Und wow, dein Setup sieht richtig gut aus. Besonders das Tarp ist mega cool :).

Danke! :)

bearbeitet von ChristianS

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vor 1 Stunde schrieb doman:

Herzlichen Glückwunsch, das sieht ja schon mal sehr gut aus!

Danke!

vor 1 Stunde schrieb doman:

Was ich aber nicht ganz verstehe, ist das Ripsband: wieso glaubst du, dass dieses Band die Matte stabilisiert?

Ich habe vorher einige Muster für Reißversuche genäht und geprüft. In der geplanten Belastungsrichtung habe ich kein Muster klein gekriegt. Beim Abreißversuch einzelner Zähne hat sich gezeigt, dass ein drüber genähtes Band die Kerbwirkung erheblich vermindert. D.h. ohne Band war der Zahn relativ einfach abzureißen, mit Band war es gravierend schwieriger. Außerdem wird auf diese Linie noch das Moskitonetz angenäht.

vor 1 Stunde schrieb doman:

Du hast dir eine Heidenarbeit gemacht - und dafür das billigste Material verwendet, das man kriegen kann.

Tja, es ist der leichteste mir bekannte kaufbare Stoff mit diesen Festigkeitswerten. Bisher hat der Vorgänger alles ausgehalten, meine Reiss- und Belastungsversuche waren vertrauenserweckend und bei der Langzeit-Standfestigkeit vertraue ich auf @Konradsky´s positive Erfahrungen.P1050414.thumb.jpg.1b02c4cff2a4e831d1ab37fe67d15d96.jpg

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vor 10 Stunden schrieb ChristianS:

Tja, es ist der leichteste mir bekannte kaufbare Stoff mit diesen Festigkeitswerten. Bisher hat der Vorgänger alles ausgehalten, meine Reiss- und Belastungsversuche waren vertrauenserweckend und bei der Langzeit-Standfestigkeit vertraue ich auf @Konradsky´s positive Erfahrungen.

@Konradsky verwendet soweit ich weiß Hexon 1.6 und Hexon 1.0 für die Schlaufen, die er anstelle der Zacken setzt. Wenn du leicht unterwegs sein willst, könnte dieser Stoff in Frage kommen. Der ist deutlich stabiler als der 2. Wahl-Stoff, nochmal leichter und hat außerdem eine faszinierende Optik. Er kostet allerdings mehr als das Doppelte. Aber machen 20 € Unterschied bei all der Arbeit, die du reinsteckt, wirklich so viel aus? Ich habe das Material für die Cross Hammock erfolgreich getestet, allerdings biete ich es nicht an, weil mir das Risiko für Beschädigungen zu hoch ist.

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Ich würde mich freuen, wenn du in einiger Zeit nochmal berichtest, wie sich die Matte im Langzeittest bewährt, besonders die nicht gesäumten Ränder.

bearbeitet von doman

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vor 18 Stunden schrieb doman:

Wenn du leicht unterwegs sein willst, könnte dieser Stoff in Frage kommen. Der ist deutlich stabiler als der 2. Wahl-Stoff, nochmal leichter und hat außerdem eine faszinierende Optik. Er kostet allerdings mehr als das Doppelte. Aber machen 20 € Unterschied bei all der Arbeit, die du reinsteckt, wirklich so viel aus?

Der Stoff war mir damals beim Stoffkauf leider noch nicht bekannt. @#PackLessPlayMore hatte sich auf dem MYOG-Treffen aus diesem Stoff eine GE-Hängematte genäht, sieht gut aus. Und über die paar mehr Euro braucht man nicht zu reden, wenn man sich auch DCF-Tarps näht... :D

BTW, was meinst du mit 2. Wahl Stoff? Reden wir vom gleichen? Aktuell scheint es ihn bei ExTex nicht zu geben, er hat meine ich so 44g/qm und eine leichte, nicht dichtende Silikonbeschichtung...

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vor 11 Stunden schrieb hmpf:

Super, danke für den Schnittplan. Wie lang sind die Zacken bei dir ? Und die Zitter-Linie um die Isomatte besagt nichts weiter als, dass die Matte in der Mitte liegt oder muss da auch noch was genäht werden?

Also bis auf den Saum an beiden Enden muss nix genäht werden, später dann nur noch die Einschubtaschen für die Isomatte (daher der Umriss der Isomatte) und den Kopf- und Fußteil, falls man welche haben möchte. Ich finds ganz praktisch damit einem nix raus fällt und wenn man ein Moskitonetzzelt dran haben will, kommt man sowieso nicht drumherum. Aber diese Teile habe ich nicht auf Papier geplant sondern dann am Objekt mit Stift, Schere und Pappe ermittelt. Die Länge der Zacken muss ich bei Gelegenheit nochmal nachmessen.

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      https://vimeo.com/321628759
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      Die Beschreibung der Tour selbst folgt demnächst!
      Siehe auch:
      Teil 2: Die Strecke hier. Teil 3: Die Erfahrungen hier.
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