Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Paula 123

Members
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Paula 123 reagierte auf Bewegende_Natur in Vorstellungsthread   
    Hallo in die Runde,
    mein Name ist Sandra, ich bin 37 Jahre alt und komme aus der Gegend rund um Kassel/Göttingen. 
    Ich wandere schon länger, meist nur Tagestouren. Angefangen hat alles mit meiner Lauftrainerin, die vorgeschlagen hat bei einer Wanderveranstaltung einen Marathon zu wandern. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen alleine oder mit meinem Partner zu wandern, weil ich die Ruhe im Wald genieße und mich dort sehr verbunden mit der Welt fühle. 
    Die letzte Zeit kam dann die Idee von Mehrtagestouren dazu. Zwei haben wir absolviert im Bereich Schweden und dort der Höga Küste, sowie in Deutschland. Mein Traum ist es, irgendwann einmal vom Süden Schwedens bis nach Haparanda zu gehen. Weiterhin möchte ich gern den Nord/Süd Trail hier in Deutschland erwandern. 
    Die erste Mehrtagestour war katastrophal, da viel zu viel Gepäck und unnötiger Kram. So kam das Thema Ultraleicht auf, mit dem ich mich nun beschäftige.
    Hier angemeldet habe ich mich, um zum einen von anderen, erfahrenen Menschen zu lernen, mein eigenes Wissen vl irgendwann einmal weiterzugeben und um gleichzeitig Kontakte zu knüpfen. Denn ich kenne niemanden, der ähnlich unterwegs ist wie ich. Vor allem würde ich mich über weiblichen Kontakt freuen, vielleicht Mal eine gemeinsame Tour und einen Erfahrungsaustausch. 
    Und tatsächlich habe ich auch mit Angst zu kämpfen, an der ich aktiv arbeite: Nachts im Wald bei Dunkelheit habe ich große Angst alleine. Kognitiv weiß ich, dass sie unangebracht ist, aber wie das mit Angst so ist, ist sie nicht rational. Auch hier würde ich mich über einen Austausch mit Menschen freuen, die vl ähnliche Themen hatten und einen guten Umgang damit gefunden haben.
    Ganz viele Grüße aus Kassel und ich freue mich sehr hier zu sein.
    Viele Grüße,
    Sandra
  2. Gefällt mir!
    Danke für die hilfreichen Infos bzgl. Automat (also eher nicht fest einplanen) und Autohof, der offenbar den Umweg lohnt zugunsten 1x Abendessen 1x Frühstück weniger durch den Sohnwald tragen. Nachgeschobene Frage (wg. Autohofwerbung Wasser) Wasser gibt es aber wohl an der Lauschhütte? 
    Danke auch wegen Jagdhaus-Tipp: Da käme ich, so Gott will, Dienstag vorbei, also nach meinen Recherchen zu.
    VG Elisabeth
  3. Witzig!
    Paula 123 hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Soonwaldsteig Inhalt Kioskautomat Lauschhütte?   
    Das war im Herbst 2023.
    Leider hat der Automat aber nicht funktioniert. Und das Restaurant war geschlossen.
    Stattdessen hatte ich das Glück, eine Mutter mit Tochter anzutreffen, die ebenfalls hungrig und durstig waren. Wir haben uns dann Pizza, gefüllte Pizzabrötchen, Döner und Getränke dorthin liefern lassen Dies hatte glücklicherweise problemlos geklappt. 

  4. Gefällt mir!
    Paula 123 hat eine Reaktion von khyal erhalten in Soonwaldsteig Inhalt Kioskautomat Lauschhütte?   
    Das war im Herbst 2023.
    Leider hat der Automat aber nicht funktioniert. Und das Restaurant war geschlossen.
    Stattdessen hatte ich das Glück, eine Mutter mit Tochter anzutreffen, die ebenfalls hungrig und durstig waren. Wir haben uns dann Pizza, gefüllte Pizzabrötchen, Döner und Getränke dorthin liefern lassen Dies hatte glücklicherweise problemlos geklappt. 

  5. Danke!
    Paula 123 reagierte auf Gerd1890 in Fischerweg / Fishermen's Trail   
    Hallo, 
    hier nur ein kurzer Abriss der Wanderung mit ein paar konkreten Tipps von mir. Berichte gibt es ja sonst schon genug....
    An- und Abfahrt:
    Hin: Flug von München nach Lissabon um 6:00 Uhr, dann S-Bahn vom Flughaften zur Station Oriente, dann Flixbus nach Sines, dann ein Bolt-Taxi (8 €) zum Startpunkt am Strand. Um 13:00 Uhr war ich am Wandern. Das hat alles wunderbar geklappt.
    Zurück: Rede Express-Bus von Sagres nach Lissabon um 8:45 Uhr, habe mir Lissabon angesehen und einmal übernachtet, dann Rückflug am nächsten Tag. Würde ich so aber nicht wieder machen, weil nach einer Woche auf dem Trail hat mich das Treiben in Lissabon wirklich extrem genervt (kleiner Anflug von Trail-Depression).
    Zum Trail:
    Ich bin vom 16.03. bis zum 22.03. von Sines nach Sagres gewandert und bin dabei immer auf dem eigentlichen Fischerweg geblieben. Der Trail ist insgesamt sehr schön, tolle Landschaft, viele Single-Trails, wenig Straßen (auch die "unschönen" Etappen waren für meinen Geschmack durchaus ok, kein Grund diese zu skippen). Ich war das erste Mal am Meer wandern, das hat mir sehr gefallen. Das Wetter war eher schlecht (viel Regen, viel starker Wind, teilweise Sturm), dafür waren die Wellen wohl recht stark, was den teilweise schon gewaltigen Eindruck der Küste noch verbessert hat. Kann ich wirklich empfehlen!
    Wegen starker Regenfälle in den Wochen und Monaten davor waren ein paar Brücken/Übergänge in Mitleidenschaft gezogen. Gelegentlich musste man deshalb durch ins Meer fließende Bäche waten, die wegen der aktuellen Regenfälle in einem Fall auch mal ca. 1 m tief waren. Sonst ist der Trail aber m. E. recht einfach und auch für Einsteiger gut wanderbar.
    Ich habe allgemein gewisse Knieprobleme, hier aber keine Probleme, weil der ständige Wechsel zwischen Auf und Ab deutlich besser für meine Knie ist als 4 Stunden hoch und dann 4 Stunden runter. Auch der weiche Sand war mit den Stöcken kein Problem. Ich war aber einer der wenigen, die Stöcke dabei hatten.
    Ich habe wild gecampt, was sehr schön war und im Wesentlichen auch gut möglich (schwierig vielleicht nur im Abschnitt Vila do Bispro - Sagres, da dort nur offene Landschaft). Das hatte auch den Vorteil, dass wenn ich jeweils hinter den typischen Abschnitts-Ortschaften übernachtet habe und entsprechend früh losgelaufen bin, manchmal über Stunden keine anderen Wanderer getroffen habe. Wenn ich das anders gemacht habe, also vor den jeweiligen Ortschaften übernachtet und dann morgens mit den anderen Wanderern so um 9 oder 10 Uhr hinter den Orten zusammen getroffen bin, war schon deutlich mehr los. Insgesamt ging es aber zu dieser Jahreszeit, es war nicht wirklich überlaufen. Ich hatte den Eindruck dass die allermeisten Wanderer jeweils die offiziellen Etappen-Tagestouren gehen, weshalb der Trail dann am Nachmittag auch zunehmend leer war.
    Versorgung ist alle 10 bis 15 km durch kleine Ortschaften mit Minimarkt problemlos möglich.
    Ausrüstungstipps:
    Wie gesagt, das Wetter war eher schlecht. Ich hatte nur einen Regenschirm dabei, sonst kein Regenzeug. Das war ein Fehler, Regenschirm bei starkem Wind ist für den A.... Bin also regelmäßig ziemlich nass geworden, einmal auch pitschpatschnass (bei Tagesniederschlagsmenge von 28 mm), so dass ich dann doch mal auf einen Campingplatz gegangen bin, für Waschmaschine und Trockner. Das nächste mal also wieder normales Regenzeug. Ansonsten hatte ich einem 250-er Daunen-Quilt, das war völlig ausreichend, könnte man ggf. auch was leichteres mitnehmen. Kritisch waren die Heringe, ich hatte Swiss Piranhas dabei (weil ich gemeint habe ich komme mit anderen nicht durch die Handgepäck-Kontrolle), habe aber nicht berücksichtigt, dass dort alles praktisch ausschließlich äußerst leichter Sandboden ist. In Kombination mit dem Wind (eine Nacht gab es offizielle Sturmwarnung) waren die Heringe dann im Wesentlichen untauglich und ich musste mir mit eingegrabenem Strandmüll abhelfen, bevor ich dann in einem Ort in so einem Chinesen-Allroundladen massive Stahlheringe (das waren die einzigen, die sie hatten) gekauft habe. Nix mehr mit Ultraleicht ab dann. Empfehlung: Sandheringe mitnehmen!
    In diesem Zusammenhang ein Tipp: Bin ja ein Sparfux und buche daher allgemein eigentlich nur Handgepäck, habe dann aber immer das Problem, dass ich nicht weiß, ob ich mit meinen Wanderstöcken durch die Sicherheitskontrolle durchkomme und wie es mit Heringen ist. Jetzt hatte ich kurz vor dem Abflug ein SMS der Fluggesellschaft bekommen, man möge doch bitte sein Handgepäck aufgeben, weil der Flug recht voll sei. Die Dame bei der Gepäckaufgabe meinte zu mir, dass man bei den allermeisten Fluggesellschaften immer sein Handgepäck auch kostenlos als normales Gepäck aufgeben könne. Somit entfällt dann der Ganze Stress mit Wanderstücken, Heringen, Messer das man sich vor Ort erst noch wieder kaufen muss.
    Der Weg ist exzessiv beschildert. Ich hatte mir noch eine Karte auf Osmand heruntergeladen, damit ich ohne Internet immer eine gute Übersicht hatte, das war völlig ausreichend. Ich hatte zum Testen auch eine Smartwatch mit Navigation dabei (Amazfit Active Max, kurz vorher gekauft) und hatte mir dafür von irgendsoeiner schwindligen Seite die gpx-Datei heruntergeladen, ohne die genauer vorher angesehen zu haben. Offenbar sind die dafür häufiger auf anderen Wegen des Wegenetztes gewandert, jedenfalls nicht auf dem original Fischerweg, weshalb das dann nicht wirklich geklappt hat. Hatte aber auch keine Not das noch zu ändern, weil der Wege ja ohnehin super ausgeschildert war. 
    Fazit: Hat mir sehr gefallen, kann ich wirklich weiterempfehlen!
    Gerd

  6. Gefällt mir!
    Paula 123 reagierte auf Biker2Hiker in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Endlich sofort in D lieferbar:
    Haribo Mini-Powerbank 20000mAh, 22,5W Schnellladung, integriertes Kabel, Kompakte Größe, Tragbares Ladegerät für iPhone 15 16 17, Galaxy S25 S24, Rot https://amzn.eu/d/aUXVEnU
  7. Gefällt mir!
    Paula 123 reagierte auf Martin in Regenschirm - Und dann?   
    Weitere Verwendung eines Schirms:
    - Als Tür für ein Tarp oder Schutzhütte
    -Als Ständer eines Mückenzelts (auch Mückenkondom beim Laufen) oder für den Bivy
    - als Unterlage fürs sortieren von Ausrüstung oder ein/auspacken des Rucksacks
    - Windschutz/Regen/Schneeschutz bei Gegenwind. Entweder des Gesichts oder auch insgesamt. So kühlt man nicht so schnell ais oder bekommt keine Schneeflocken in die Augen
    - bei Graupel/Hagel sehr angenehm 
    Andere Vorteile:
    Ich fand es als Brillenträger sehr angenehm, die Brille wird nicht nass und beschlägt nicht
    - ohne Kapuze ist es leichter nicht zu überhitzen
    - bei Nieselregen kan auf eine Jacke verzichtet werden.
    - unterm Sonnenschirm ist es 5 Grad kühler 
  8. Gefällt mir!
    Paula 123 reagierte auf MarcG in Regenschirm - Und dann?   
    Ich finds auch mit Regenjacke angenehmer mit Schirm. Man kann die Jacke oft halb offen lassen/belüften, man hat keinen Regen auf der Brille, es wird insgesamt weniger nass. Bin Fan. Außerdem viel einfacher schnell einsetzbar als Regenjacke an/aus- ziehen. 
  9. Danke!
    Paula 123 reagierte auf Blickpunkt in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Zwar nicht neu, aber ich meine, ich hab sie bisher noch nicht in Deutschland bei einem Händler gesehen. Kann mich da aber auch täuschen, wenn berichtigt mich gerne.
    In Amerika sind die OPSAK ODOR PROOF Bags von LOKSAK ja scheinbar recht beliebt für den Essenstransport.  Nun kann man sie auch in Deutschland bei Globetrotter bekommen. Hab mir testweise mal welche zu der Filiale in Hamburg liefern lassen, um sie mal für mich auszuprobieren. Sonst bin ich begeisterter Nutzer von NOAKS BAG aus Deutschland. Aber man kann ja auch mal über den Tellerrand blicken.

    https://www.globetrotter.de/loksak-packbeutel-opsak-9x10-2-stueck-inner-225x245cm-food-transparent-1002874/
     
  10. Gefällt mir!
    Paula 123 reagierte auf Blickpunkt in Kurzvorstellung Zpacks Ultralight Camp Shoes - Campschuhe   
    Sagen wir es mal so... Ein für den jeweiligen Einsatzzweck speziell gemachtes Produkt wird immer besser funktionieren als ein Kompromiss. So verhält es sich wohl auch bei einem Campschuh, den man hin und wieder als Badelatsche nutzen will. Aber das ist für die meisten hier sicher keine neue Erkenntnis und wie mit jedem anderen UL-Gadget sollten auch die Campschuhe mit Obacht eingesetzt werden. Der Grip in einer Duschwanne war besser als auf Fliesen. Aber auch auf Fliesen bin ich nicht hingefallen. Das liegt aber auch daran, dass ich mir bewusst war, keine Gummibadelatschen an den Füssen zu haben sondern den o.g. Kompromiss. Hinzukommt, dass ich mich mit den Campschuhen nicht ewig in den Zeltplatzbädern bewegt habe, i.d.R. nach der Dusche auch fix wieder raus und dann zum Zelt. Um meine Erinnerung noch mal aufzufrischen, habe ich es grade aktuell noch mal bei mir daheim getestet (musste ohnehin duschen :-)). Auch hier: In der Duschwanne (Emaille) super Grip und keine Probleme, auf den nassen Fliesen: etwas rutschig und daher mit Vorsicht bewegt. Aber: Es geht und dafür, dass man hier keine schweren Badelatschen mit einer Gummisohle hat, funktioniert es als Kompromiss doch recht gut.
  11. Danke!
    Paula 123 reagierte auf Blickpunkt in Kurzvorstellung Zpacks Ultralight Camp Shoes - Campschuhe   
    Hallo Zusammen,
    nachdem ich bisher nie den Eindruck hatte, dass ich unbedingt Campschuhe brauche, hatte ich in einem Impulskauf zwei Paar Campschuhe von Zpacks bestellt, ein Paar für meine Frau und eins für mich. Da meine Frau sie nicht wollte, biete ich dieses Paar ungetragen und noch in der OVP hier im Forum an :-)
    Ich selbst wollte mein Paar aber behalten und hatte eine Woche Wandern in MV und Brandenburg Anfang September genutzt, sie ausgiebig zu testen. Diese Eindrücke möchte ich gerne mit Euch teilen.
    Verarbeitung und Material
    Die Verarbeitung ist Zpacks typisch sehr hochwertig und ohne Fehler. Die Sohle ist aus einem Evazote ähnlichen Material und hat eine Profilierung, durch die man nicht so schnell ausrutschen soll. Auf der Oberseite wird eine Mischung aus Stretch und Mesh genutzt. Die Schuhe sind so sehr flexibel und sehr atmungsaktiv. Halt finden die Schuhe durch eine Gummikordel, die man sich über die Fersen zieht.
    Gewicht und Transport
    Ich habe Schuhgröße 43. Die Größe L passt mir perfekt. Das Paar wiegt in der Größe 61 g. Da ich sehr auf Farben stehe, gefällt mir das Blau (Azure) auch sehr gut. Man kann die Schuhe zum Transport rollen. Ich habe sie einfach flach aufeinander gelegt (Sohle auf Sohle) und sie dann in meine Frontmeshtasche gesteckt, wo ich dann schnell darauf zugreifen konnte. Sollten sie zu dreckig sein, packt man sie einfach in einen Hundekotbeutel o.ä. und gut ist.
    Eindrücke und Verwendung
    Der Fokus für den Test der Schuhe lag bewusst darauf, was kann man alles mit den Schuhen machen und nicht: wie kann man am besten darauf verzichten. Mir ist insofern völlig klar, dass alle beschriebenen Szenarien natürlich auch ohne solche Schuhe funktionieren aber darum ging es hier nicht.
    Da ich versuche, meine Füsse in jeder Pause zu lüften und aus den Schuhen zu bekommen, konnte ich die Campschuhe nutzen, um sie in Pausen statt der Trailrunner zu tragen und dabei die Socken anzulassen. Das war besonders praktisch, wenn der Boden nass oder dreckig war. So können die Trailrunner mal ne Weile in der Sonne stehen oder einfach mal kurz ausdünsten. Nach der Pause habe ich sie dann kurz ausgeklopft und wieder in den Fronttasche gesteckt.
    Die gleiche Verwendung klappt dann natürlich auch im Lager. Auch hier kann man sich von seinen Trailrunnern trennen und entweder barfuss oder in Socken in den Campschuhen rumlaufen. Perfekt funktionieren sie auch nachts, wenn man mal kurz das Zelt verlassen muss und nicht erst in seine (evtl. noch nassen Trailrunner) schlüpfen will. Bei der dünnen Sohle kann man sich sicher denken, dass man auf solchen Schuhe keine weiten Strecken zurücklegen möchte oder sie gar als Ersatz für die Trailrunner nutzen kann. Aber dafür sind sie auch nicht gedacht und das kann man von einem Schuh, der als Paar nur 61 g wiegt, auch nicht erwarten.
    Sie funktionieren aber auch als Badelatschenersatz auf Zeltplätzen in der Dusche. Entweder man möchte nicht barfuss duschen oder es gibt Duschen, wo das auch nicht erlaubt ist. Hier nutzt man sie einfach als Badelatschen und dank der leichten Materialien sind sie auch sehr schnell wieder trocken.
    Aber auch an einem Zeroday o.ä. wenn man das Zelt gegen eine Pension/Hotel tauscht, funktionieren die Schuhe als Hausschuhersatz ganz wunderbar. Die Trailrunner können zum Trocknen stehen gelassen werden und man nutzt statt dessen die Campschuhe um sich im Zimmer oder der Pension/Hotel zu bewegen. Das gleiche funktioniert natürlich auch auf einer Hütte als Hüttenschuhe (ist ja auch nichts anderes). Allerdings würde ich sie wegen der dünnen Sohle nicht dafür verwenden, sie für Einkäufe in der Stadt o.ä. zu nutzen. Da denke ich mir, dass sie zu schnell durch sind und für lange Strecken auf Straße o.ä. halte ich sie ohnehin nicht als geeignet.
    Abnutzung
    Auf den Fotos seht ihr die Schuhe nach einer Woche täglicher Nutzung in allen oben beschriebenen Szenarien. Vergleichen kann man das mit den Fotos der Schuhe in der OVP im Bietebereich. Unter der Woche sahen sie natürlich deutlich schmutziger aus aber wenn man den Schmutz abklopft und ggf. noch einmal feucht abwischt, sehen sie eben genauso aus, wie auf den Fotos. Richtige Abnutzungsspuren kann ich nicht erkennen. Die Nähte sind noch wie neu, es gibt keine Löcher oder andere Abschürfungen. Leidiglich die Sohle hat im Fersenbereich eine leichte Delle bekommen durch den Druck von oben (aber das war zu erwarten). Ich bin total überrascht, wie wenig man den Schuhe die Woche draussen ansieht.
    Persönliches Fazit
    Wenn man es drauf anlegt, kann man die Schuhe tatsächlich in vielen Szenarien einsetzen, wo man ggf. bisher auf solche Schuhe verzichtet hat. Wenn man sie so wie ich schnell erreichbar in eine der Außentaschen verpackt, muss man auch nicht lange kramen und nutzt die Schuhe dann auch wirklich. Wenn man viel autark unterwegs ist und auf jedes Gramm achten muss, nimmt man solche Schuhe vermutlich nicht mit. Aber gerade, wenn man viel auf Zeltplätzen übernachtet oder gar eine Hüttentour plant, finde ich diese Schuhe mit 61 g und dem minimalen Platzbedarf sehr praktisch. Ich selbst werde meine Schuhe behalten und sie je nach Tour wieder mitnehmen oder auch mal zuhause lassen. Von der Verarbeitung und Haltbarkeit bin ich positiv überrascht und denke, dass sie bei ähnlicher Beanspruchung vermutlich auch ein paar Jahre halten werden.
     




  12. Gefällt mir!
    Hallo Zusammen,

    ich habe über die Suche nicht wirklich was Grundlegendes zum Bonfus Altus 38 l (bis auf ein paar Querverweise und den Faden zum Vest Strap) gefunden und dachte, ich mache mal eine etwas ausführlichere Vorstellung des Rucksacks. Zunächst einmal einen ersten Eindruck. Ein Test auf dem Trail folgt später.

    Motivation
    Eigentlich bin ich mit meinen beiden Hauptrucksäcken Weitläufer Agilist 54 l und Hyberg Aguila 37 l sehr zufrieden und sie decken alle Szenarien ab bei mir. Da meine Frau bislang aber noch keinen UL-Rucksack hatte, sind wir die letzten Touren mit meinen beiden Rucksäcken gelaufen, ich mit dem Weitläufer und sie mit dem Hyberg. Da meine Sommerausrüstung für den Weitläufer aber inzwischen zu „klein“ ist, hab ich den Rucksack nicht wirklich komfortabel packen können. Meine Frau kam mit den breiten Schultergurten vom Weiläufer nicht zurecht, weshalb es keine Option war, dass sie ihn trägt. Außerdem hat der Hyberg meiner Frau auf Anhieb super gefallen und auch der Tragekomfort war perfekt für sie. Insofern hat sie den Hyberg übernommen und ich habe mich nach einer Alternative für mich umgesehen. Da der Hyberg bislang super passte für mich und ich nicht wirklich Kritik an dem Rucksack äußern kann (Verarbeitung tadellos, Gewicht in der X-Pack Variante unter 450 g, Hüftgurt abnehmbar), wäre es auch fast wieder der gleiche Rucksack geworden. Dann habe ich aber ein wenig recherchiert und bis auf den Bonfus Altus 38 gestoßen. Die Marke kannte ich schon, weil ich deren DCF-Foodbag habe, hatte mir aber noch keinen Rucksack dort angesehen.

    Bestellung/Lieferung
    Der Altus ist das Rucksackmodell von Bonfus, bei dem man zwischen 3 Größen (28, 38, 48 l) wählen und div. Optionen der individuellen Gestaltung nutzen kann: Farbe, Material und Anzahl der externen Taschen und der Schultergurtaschen, Bodentasche, Front- und Rückenschnürung, Art des Hüft- und Schultergurts, Art des oberen Befestigungsgurtes. Bei jeder Option wird man informiert, ob und wieviel sich das Gesamtgewicht nach oben oder unten bewegt. Bestellt habe ich den Rucksack dann in Ultra200 weiß, 38 l, Standard Schultergurte, Front- und Bodentasche in Standardmesh, Einteiliger oberer Gurt, Front- und Rückenschnürung, Seitentaschen in UltraGrid, kein Eisaxt-Loop, eine fest vernähte Schultergurttasche und eine abnehmbare Schultergurttasche. So, wie der Rucksack auf den Fotos zu sehen ist (incl. aller Taschen und Schnüre) wiegt er 409 g. Bestellt habe ich am 14.07.2025 mit avisiertem Lieferdatum am 14.08.2025, erhalten habe ich ihn dann am 21.08.2025.

    https://bonfus.com/product/altus-custom-pack/

    Verarbeitung
    Vergleichen kann ich den Bonfus nur mit den beiden schon genannten Weitläufer und Hyberg. Die Verarbeitung vom Bonfus ist aus meiner Sicht tadellos und auf dem gleichen Niveau wie bei Weitläufer und Hyberg. Alle Nähte sauber ausgeführt, die Nähte außerdem komplett getapt. Alles macht einen durchdachten und hochwertigen Eindruck. Hinsichtlich der technischen Verarbeitung kann ich nichts finden, wo ich selbst etwas aussetzen müsste. Vielleicht noch was zur Farbe: Für die Fotos ist der Rucksack mit Kissen 😊 gepackt. Durch das weiße Ultra200 sieht man das Muster der Kissen durchschimmern. Das wird bei der schwarzen Option nicht passieren. Wer ihn in weiß bestellt, sollte diese halbtransparente Optik aber mögen, bzw. sie sollte keine Rolle spielen.

    Veränderungen / Verbesserungsvorschläge
    Den gelieferten Hüftgurt habe ich entfernt, da ich bei meinem Basisgewicht bisher immer ohne Hüftgurt ausgekommen bin und ihn eher als störend empfinde. Die Frontschnürung habe ich entfernt. Dass ich das vorhabe, wusste ich allerdings schon bei der Bestellung. Mir ging es darum, dass man die sechs kleinen Aufnahmen für die Gummikordel nur mit der Frontschnürungsoption bekommt. Da ich diese kleinen Aufnahmen sehr gerne haben wollte (weil ich sie zumindest teilweise für einen anderen Zweck nutzen will), habe ich also die Frontschnürung zwar bestellt, dann aber die Gummikordel entfernt. Die beiden Seitenschnürungen waren aus einer starren Kordel (kein Gummi). Schon beim Testpacken fiel auf, dass ich mit diesen Kordeln nicht ausreichend Druck auf meine Zeltstangen oder andere lange Gegenstände aufbringen kann und sich die Kordeln immer wieder gelockert hatten. Ich habe sie daher gegen eine 3 mm Gummikordel ersetzt, mit der dieses Problem nicht auftritt. Sobald ich 2 mm Gummikordel bestellt habe, tausche ich die 3 mm Kordel aber wieder aus. Aktuell hatte ich halt nur die 3 mm Kordel daheim. Die Seitentaschen sind für meinen Geschmack etwas zu knapp geschnitten. Ich bekomme zwar alle Dinge rein, die auch schon im Hyberg mit dabei waren, aber die Taschen vom Hyberg gefallen mir einen Ticken besser, weil sie merklich großzügiger sind. Außerdem haben die Seitentaschen beim Hyberg unten kleine Löcher, wo Wasser abfließen kann. Das hat der Bonfus leider nicht. Ob ich das selbst abändere, muss ich sehen. Erstmal bleibt es so. Packen
    Mein Basisgewicht für den Hyberg lag je nach Tour zwischen 3,5 und 4,2 kg und hat incl. Essen für 2 bis max. 3 Tage bequem in den Hyberg gepasst und incl. Essen war immer noch Luft im Hauptfach, so dass ich den Rolltop nie komplett ausgenutzt habe. Das selbe Setup passt genauso problemlos in den Bonfus. Auf den Fotos ist der Rucksack mit Kissen gepackt. Hier ist der Rolltop 5 mal gefaltet. Die Beladung entspricht ca. der „echten“ Beladung.

    Zwischenfazit
    Ich bin noch nicht mit dem Rucksack gelaufen, aber nach ein paar Mal Testpacken bin ich aktuell schon sehr happy mit dem Teil. Der Hyberg mit 37 l und der Bonfus mit 38 l spielen für mich aufgrund der gleichen Größe und der perfekten Verarbeitung in der gleichen Liga und hätte ich den Hyberg nicht meiner Frau gegeben, hätte ich keine Veranlassung gehabt, mir was neues zu suchen.

    Wie geht’s weiter?
    Ich bin in der nächsten Woche mit dem Bonfus Wandern und werde nach der Tour berichten, wie sich der Rucksack auf dem Trail geschlagen hat, wie der Tragekomfort ist, usw.. Dann würde ich auch ein paar Fotos des mit dem echten Setup beladenen Rucksacks hinzufügen. Vielleicht ist das ja von Interesse.

    Ich hoffe, für den/die ein oder andere/n waren ein paar nützliche Infos dabei. Nach dem Test in der nächsten Woche melde ich mich wieder mit ersten Eindrücken vom Trail.

    Bis dahin
    Blickpunkt
     





  13. Gefällt mir!
    Paula 123 reagierte auf Albwanderer in Rucksack für Hüttentour gesucht   
    Wie wäre es mit dem Atompacks The Atom 30, Hauptfach 25 L?
    Der erfüllt alle Deine Kriterien, wenn Du einen gepolsterten Hüftgurt in der Custom-Variante integrierst
    Die beiden Hüftgurttaschen kannst Du dann dazukaufen und relativ einfach an den Gurt ranmachen.
     
     
  14. Danke!
    Seit längerer Zeit gibt es ja leider die NB5000 Powerbank nicht mehr.

    Als ausgebildeter Elektroniker, der auch schon in der Meßtechnik gearbeitet hat, rücke ich natürlich sämtlicher Elektronik mit meinen Meßgeräten auf den Pelz
    Gerade bei Powerbanks & Panels gibt es ja unglaublich viel Schrott, der die technischen Angaben nicht erfüllt und / oder eine hohe Ausfallhäufigkeit haben.

    Im 10 Ah Bereich nutze ich die Nitecore NB10000 und wenn es z.B. beim Segeln oder EDC-Einsatz nicht so auf´s Gewicht ankommt die Sandberg Active Powerbank 10Ah.

    Als nun die neue Nitecore NB Air mit den interessanten Daten ins Programm kam, mußte ich mir natürlich direkt Eine an Land ziehen.

    Kapazität  5 Ah / 19,4 Wh
    Ausgangskapazität  3,3 Ah  bei 5 V was rechnerisch 16,5 Wh ergibt
    In & Output max 18 W via einer USB-C Buchse
    4 stufige LED-Anzege
    IPX7, also wasserdicht
    11,2 * 4,8 * 0,95 cm
    89 g

    Die von S&P angegebenen Maße kommen recht genau hin, Gewicht nachgewogen 88,7 g

    Ich habe mehrere Ladezyklen mit elektronischen Lastwiderstand auf  1 / 1,5 / 2 A durchlaufen lassen.

    Die Werte lagen recht nah zusammen bei 16,0-16,5 Wh, die Herstellerangabe kommt also hin.
    Der Wirkungsgrad ist mit 73-74,4% für eine so leichte kleine PB echt ok.

    Kann ich also echt empfehlen, die Größe ist nett, zum Vergleich Bild mit NB10000 und der Sandberg


  15. Gefällt mir!
    Paula 123 hat eine Reaktion von laufnaso13 erhalten in Rucksack für Hüttentour gesucht   
    Hallöchen,
    hat jemand eine Idee, welcher Rucksack die folgenden Kriterien erfüllt?
    Gewicht: ca. 400 - 500 Gramm
    Volumen: ca. 18 - 25 Liter
    Hüftgurt leicht gepolstert mit 2 Hüftgurttaschen
    Schultergurt mit 2 Schultergurttaschen
    Frontfach 
    2 Außenfächer für jeweils 0,5 L PET
    Leider finde ich keinen Rucksack, der alle Kriterien erfüllt. 
    Der Bonfus Iterus 38 Liter wäre perfekt, ist mir mit 38 L aber schon zu groß.
    Ebenfalls gerne mag ich den Liteway Gramless 35 L, aber auch dieser ist etwas zu groß vom Volumen her und außerdem fehlen Hüftgurttaschen.
    Danke schonmal für neue Anregungen :-)
     
     
     
  16. Danke!
    Paula 123 reagierte auf Anhalter in Rucksack für Hüttentour gesucht   
    Für meine Caminos/Hüttentouren nehme ich den Bonfus Iterus (und davor den Murmur). Das ungenutze Volumen kompensiere ich mit einer gefalteten 2mm EVA Matte (4 Segmente Z-Lite geht auch). So hab ich einen Rucksack mit dem ich potentiell auch mal eine "echte" Tour machen könnte und muss nicht gleich was neues kaufen.
    Aber klar, 10L weniger würden auch locker reichen. Da vielleicht mal in Richtung Altus oder Nero/Sub-Nero schauen. Sonst hat glaub ich auch schon jemand hier diesen hier vom Decathlon im Einsatz, ich persönlich hatte ihn aber noch nicht in der Hand.
  17. Danke!
    Paula 123 reagierte auf RaulDuke in Rucksack für Hüttentour gesucht   
    Schau gebraucht nach dem Gossamer Gear MurMur!
    Erfüllt sämtliche Suchkriterien, unterschreitet sogar das Gewicht und ist absolut bequem!
    Nur darf man ihn auf keinen Fall über 7Kg beladen, was ja aber bei einer Hüttentour auch nicht vorkommen sollte!
  18. Danke!
    Paula 123 reagierte auf York in Rucksack für Hüttentour gesucht   
    Ich habe keinen konkreten Vorschlag, aber wenn der Bonfus Iterus gefällt, schau dir den Altus an. Da kannst du dir den Rucksack nach eigenen Vorlieben selbst zusammenstellen, u.a. das Volumen vom Hauptfach auf 20l reduzieren.
  19. Danke!
    Paula 123 hat eine Reaktion von Celine erhalten in Sonnencreme/Hirschtalg usw. - Transport unterwegs   
    Für ca. 30 - 80 Cent pro Stück (je nachdem welche Größe) kannst du in der Apotheke Salbentigel kaufen. Weiße Dose mit rotem Deckel. Super dicht und leicht :-)
  20. Gefällt mir!
    Paula 123 hat eine Reaktion von r0bin erhalten in Fenistil umfüllen   
    Hallöchen,
    nur mal zur Info, falls es irgendwen interessiert:
    Ich war heute in einer Apotheke shoppen.
    Die Frau hat mich mit großen Augen angeguckt, als ich sie fragte, ob ich ihr ein paar leere Salbentiegel abkaufen könne für eine längere Wanderung, aber dann verschwand sie lange in den Hinterräumen und kam dann tatsächlich mit meinen Wünschen wieder zurück.
    Geworden sind es 2 kleine Salbentiegel mit jeweils 12 ml Fassungsvermögen (laut Küchenwaage 2 g pro Döschen), 2 Salbentiegel mit jeweils 25 ml Fassungsvermögen (laut Küchenwaage 5 g pro Döschen) und 2 Salbentiegel mit jeweils 35 ml Fassungsvermögen (laut Küchenwaage 8 g pro Döschen).
    Gekostet haben mich die 6 Dinger zusammen 2,08 Euro.
    Erste Tests haben ergeben, dass sie sogar komplett wasserdicht sind....bei Gels und Salben dürfte also wirklich nichts passieren im Rucksack.
    Danke nochmal für eure Hilfe
    LG,
    Paula 123
     
  21. Danke!
    Nach längerer Abwesenheit im Forum wollte ich mal meine Entdeckung des Sommers teilen. Falls schon altbekannt, Schande auf mein Haupt! Dann bitte den entsprechenden Thread hier verlinken 😀
    Es geht um ein Handtuch, außerdem Waschlappen, das unter 1 € kostet, 3 g wiegt, schnell trocknet und kompostierbar ist!
    Mich haben die Mikrofaser-Handtücher schon länger genervt, v.a. da sie nach meiner Erfahrung sehr schnell streng riechen. Daher wäscht man sie natürlich oft, und ich vermute, es handelt sich um wahre Mikroplastik-Schleudern.
    Meine Lösung: Flache Spülschwämme/Schwammtücher aus Viskose, konkret die hier von dm – drei Stück für knapp 1 €: https://www.dm.de/profissimo-spuelschwaemme-p4066447747171.html
    Hatte die schon länger als, eben, Spülschwamm im Einsatz, statt Plastikschwämmen. Dann hab ich sie dieses Jahr einfach mal beim Wandern und auf Fahrradtour getestet und bin ziemlich begeistert:
    Gewicht: Neu wiegt ein Spülschwamm 13 g, wegen des Feuchthaltemittels*, das Wasser anzieht. Wenn man das ausspült und den Schwamm trocknet, wiegt er nur noch 3 g (die ovale Form; die rechteckigen wiegen wohl 1-2 g mehr)! Ein benutzter und ordentlich ausgewrungener Schwamm wiegt 15 g. Komprimierbarkeit: Man kann so einen Schwamm durchaus noch zusammenpressen und irgendwo reinstopfen (auch wenn er trocken und dann steifer ist), dann hat er vielleicht das Volumen eines Tischtennisballs. Saugfähig: Ähnlich wie bei Mikrofasertüchern. Man kann ihn immer wieder auswringen und dann weiter damit abtrocknen. Klar, der Schwamm ist klein und nach einem Ganzkörperbad mit Haare trocknen (Disclaimer: ich habe eher kurze Haare) braucht man etwas länger als mit einem größeren Handtuch – aber es geht! Es bleibt ein leichter Wasserfilm zurück, wie auch bei den Mikrofasertüchern, der trocknet aber dann schnell. Doppelnutzen: Da so saugfähig, kann man ihn problemlos erst als Waschlappen, dann als Handtuch verwenden. Schnelltrocknend: Nicht direkt verglichen, aber habe den Eindruck, das geht sogar etwas schneller als bei den Mikrofasertüchern. Geruchsentwicklung: Sehr wenig, bin da positiv überrascht. Hängt aber natürlich auch damit zusammen, wie gut man ihn zwischendurch trocknen kann, und wie oft man ihn wäscht. Am besten nach Verwendung noch mal kurz mit Wasser durchspülen. Kompostierbarkeit: Da aus Viskose, also einem Zellulose-Derivat, ist der Schwamm biologisch abbaubar und als "über Biotonne kompostierbar" angegeben. Hätte persönlich keine Bedenken, ihn im Wald zu vergraben, wo er vermutlich aber länger brauchen wird (ähnlich wie Holz wahrscheinlich). In fragileren Gebieten wie Mooren und alpinen Landschaften natürlich wie alles andere auch wieder mitnehmen. Haltbarkeit: Natürlich kürzer als bei den Mikrofasertüchern, ist halt ein Gebrauchsgegenstand. Mehrere Wochen würde ich aber auf jeden Fall schätzen. Es gibt Unterschiede zwischen Herstellern: ein ähnliches Produkt einer anderen Marke (weiß nicht mehr welche) aus dem Supermarkt war bei Verwendung in der Küche schnell zerfleddert. Da kompostierbar und günstig, halte ich die geringere Haltbarkeit für kein großes Problem – langfristig werden hoffentlich alle Verbrauchsgegenstände wie dieser bio-basiert sein. * Feuchthaltemittel: Magnesiumchlorid, hat mir dm auf Anfrage mitgeteilt. Also harmlos für Gesundheit und Umwelt.
    Hat bei mir jetzt auf jeden Fall bis auf weiteres das Mikrofasertuch ersetzt. Bei einer längeren Tour würde ich eventuell 2 oder 2 mitnehmen  – wäre immer noch unschlagbar leicht! Man kann sich auch gut kleine Stückchen für die eigentliche Verwendung (zum Geschirrspülen) zurechtschneiden.
    Einziger Nachteil, den ich sehe: als Sichtschutz beim Umziehen am See nur sehr bedingt geeignet, man braucht eventuell mehrere und dann wird's akrobatisch 😆
  22. Gefällt mir!
    Paula 123 reagierte auf ptrsns in Welche Trailrunner haben die breiteste Zehenbox?   
    Hab auch bei normalen Kreuzschnürungen Druck am Spann. Hab das für mich erstmal so gelöst, dass ich Schnürlöcher übersprungen habe, um so Entlastung in dem Bereich wo zu viel Zug ist zu bekommen. Klappt soweit ganz gut eigentlich. Schonmal mit unterschiedlichen Schnürtechniken rumprobiert?


  23. Gefällt mir!
    Paula 123 reagierte auf moyashi in Welche Trailrunner haben die breiteste Zehenbox?   
    Ich bin vor ein paar Tagen über diesen Tipp gestolpert: 
    (nicht ausprobiert, aber hilft vielleicht)
     
  24. Gefällt mir!
    Paula 123 reagierte auf icefreak in Welche Trailrunner haben die breiteste Zehenbox?   
    Das ist übrigens der breiteste Schuh, den ich von Decathlon kenne, der MT2.
    Der wäre so genial, hat aber im Vorderfußbereich ein sehr reduziertes Profil. Dadurch hat der eine extrem gute Selbstreinigung, aber auch hohen Verschleiß. Schade. Dennoch mein bequemster Schuh im gesamten Schuhregal.
  25. Gefällt mir!
    Paula 123 reagierte auf Schmiddi in Welche Trailrunner haben die breiteste Zehenbox?   
    Ich hatte ähnliche Probleme (Druckstelle am Ansatz des kleinen Zehs) und bin nach viel Try & Error bei Altras Lone Peak gelandet. Sie sind immer noch nicht perfekt, aber bisher am nächsten dran... vor allem seit Version 8 bin ich jetzt mit der weiten Variante ziemlich zufrieden. Habe endlich auch die für mich optimale Schnürung gefunden, das hat auch nochmal viel ausgemacht.

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.