Wolfwalkerin
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Wolfwalkerin reagierte auf Lugovoi in Impressionen von TourenEinblicke vom High Scardus Trail, 10 Tage Anfang September gelaufen. Vom Start in Staro Selo nach Strezimir/Berg Korab.
Kleiner Infokommentar von mir zu verschiedenen Punkten findet sich im Thread Reisevorbereitungen.
Liebe Grüße
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Wolfwalkerin reagierte auf nitram in Impressionen von TourenRONDANE Hjerkinn bis Otta 17.08. – 23.08.26
Bisher habe ich immer die lange Anreise nach Norwegen gescheut, doch nun war es einfach soweit. Vier Freunde wollten für sechs Tage im Rondane Nationalpark wandern gehen und ich habe mich kurzfristig angeschlossen. In einem Rutsch mit dem Zug von Karlsruhe nach Göteborg (6:37 bis 22:05), Übernachtung im Hotel, mit dem Zug weiter nach Oslo (6:14 bis 9:45), dort meine Freunde Maria, Marcel, Martin und Jens getroffen und weiter mit dem Zug nach Hjerkinn (14:02 bis 18:38). Die Verbindung hat problemlos funktioniert und uns stand eine wunderschöne Wanderung bevor vorbei an der Grimsdalhytta, Doralsaeter, über den Hogronden, Bjornholia, Rondvassbu, Mysusaeter nach Otta. Insgesamt ungefähr 90Km, sechs Nächte im Zelt an wunderschönen Plätzen, dem Jedermannsrecht sei Dank. Mit dem Wetter hatten wir Glück, wechselhaft, mit nächtlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt, gelegentlich Regen, oft Sonne, eine gute Mischung. Insgesamt sind wir unterwegs wenigen anderen Wanderern begegnet, nur an den Hütten, die wir gelegentlich für eine Einkehr mit Kaffee oder Bier genutzt haben, war ein wenig Betrieb. Die Rückreise von Otta mit dem Zug nach Larvik (12:20 bis 19:31), Übernachtung im Hotel, Fährfahrt nach Hirtshals (8:00 bis 11:55), Fahrt mit Marias Auto nach Hamburg, Nachtzug nach Karlsruhe (22:23 bis 6:02). Mir hat die Wanderung sehr gut gefallen und nun kenne ich zumindest einen kleinen Teil Norwegens, die längere Anreise war es allemal wert.
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Wolfwalkerin reagierte auf Steintanz in Impressionen von TourenEast Coast Trail, Neufundland (https://eastcoasttrail.com/):
9 Wandertage, Abschnitte St. John's - Tors Cove und Torbay - Portugal Cove.
Toller Küstenweg mit wilden Klippen, Tierwelt, abwechslungsreicher Landschaft. Wildzelten gestattet.
Süßwassergeysir ("The Spout")
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Wolfwalkerin reagierte auf waldhummel in Hebridean Way Mai 2026Tag 13: Do 21.05. (15km)
Achmore – Stornoway
Da wir nur knapp 15 km bis Stornoway vor uns haben, die zudem auch komplett auf alten Straßen verlaufen, können wir ganz bequem den Vormittag in unserer gemütlichen Unterkunft abwarten, bis der Regen endlich abgezogen ist. Die erste Hälfte des Weges nach Stornoway ist landschaftlich noch ganz schön, die zweite Hälfte dann nur noch dröge. Umso schöner, wenn man dann endlich Lews Castleground erreicht hat – den einzigen richtigen Wald mit Laubbäumen auf den Inseln! Für die Nacht haben wir uns im legendären Heb Hostel eingebucht.
Tag 14: Fr 22.05. (28 km)
Stornoway - Tolsta (Garry Beach)
28km komplett auf Asphalt, dazu noch an einer auf der ersten Hälfte überraschend stark befahreren Straße… das Wetter kühl, windig, immer mal wieder leichter Nieselregen. Das in der Mitte der Strecke sehnsüchtig erwartete Café entpuppt sich als Takeaway. Wir flüchten uns mit unserem Kaffee in den Shop der Tankstelle, wo wir ihn im Stehen schlürfen. Immerhin finden wir kurz darauf eine offene Kirche, die gerade renoviert wird. Man gestattet uns freundlich, auf den Treppenstufen im Eingangsbereich zu rasten. Immerhin mal sitzen und kurz drinnen sein. Je weiter wir gehen, desto weniger Verkehr gibt es. Schließlich ist es ja auch eine Sackgasse. Das Wetter klart endlich auf. Im letzten Dorf New Tolsta kaufen wir noch ein paar Snacks im Community Shop und füllen unser Wasser auf. Nun geht es hinunter zum letzten Strand, der per Straße erreichbar ist. Dort schlagen wir auf der Wiese unser Zelt auf, inmitten von friedlich grasenden Schafen.
Tag 15: Sa 23.05. (29km, 670 Hm)
Tolsta (Garry Beach) - Butt of Lewis
Nach der „Bridge to Nowhere“ endet die Asphaltstraße und kurz darauf auch der geschotterte Weg. Gut 10 km wegloses Moor liegen vor uns. Wir folgen zunächst dem „Heritage Trail“, der jedoch sehr nah an der Steilküste entlang führt (mir zu gruselig). Der Wanderführer schlägt auch eine etwas direktere Route im Landesinneren vor. Manchmal sehen wir Markierungspfosten, manchmal nicht. Es geht ordentlich rauf und runter, zwei Mal durchklettern wir Schluchten und balancieren auf Steinen über das Wasser. Ein besonders buckliges Terrain zwingt uns dazu, immer wieder ein bis zwei Meter hochzuklettern, um dann wieder kleine Wasserflächen zu überqueren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir wieder einen befestigten Weg. Die Aussicht auf Essen im „Wobbly Dog of Lewis“ treibt uns auf dem monotonen Wirtschaftsweg und später auf dem Asphaltsträßchen weiter. Im Café angekommen, bestellen wir das größte Frühstück auf der Karte! Frisch gestärkt und mit neuer Energie nehmen wir die letzten 5 km in Angriff. Zunächst auf Straße, dann auf einem angenehmen Wiesenweg entlang der Küste geht es zum Leuchtturm. Nach offiziellen 307 Trailkilometern haben wir es geschafft, wir sind den kompletten Hebridean Way inklusive der beiden Verlängerungsetappen und Rhenigidale-Variante gegangen!
Wanderführer:
Richard Barret: Hiking the Hebridean Way (Cicerone Verlag)
The Offcomers: The Official Guide - Walking the Hebridean Way
https://www.walkhighlands.co.uk/outer-hebrides/hebridean-way.shtml
Der Official Guide nennt sogenannte „PitStops“, bei denen Wanderer Wasser und andere Unterstützung bekommen können.
Fazit, Erkenntnisse:
Ich finde, wir hatten echt Glück mit dem Wetter – wir sind nur einmal richtig nass geworden. Ansonsten hat es gerne mal abends, nachts oder früh morgens geregnet und da waren wir immer irgendwo drinnen. Der krasse Nordwind in der ersten Woche war natürlich schon eine Herausforderung. Da war ich mit unserer Entscheidung, hauptsächlich in Hostels zu übernachten, sehr einverstanden, zumal sich unser Zelt eher als Schönwetterzelt entpuppt hat.
Mit meiner Ausrüstung war ich prinzipiell zufrieden, mit der Kleidung kam ich gut zurecht. Wenn es sehr windig war, habe ich noch die Regenjacke übergezogen. In den ersten Nächten war mir kalt an den Beinen und Füßen, aber da hatte es auch nur 4 Grad. Später war mir dann warm genug. Mit meinen Schuhen (knöchelhohe Kunstlederschuhe mit Membran) war ich auch sehr zufrieden. Bis auf die letzten zwei Mooretappen hielten sie gut trocken. In nassem Zustand waren meine Füße immerhin noch warm. Auch die Merino-Socken haben sich sehr bewährt.
Was wir nicht gebraucht hätten: Kopfnetz (keine Midges), eine ganze Rolle Toilettenpapier, Powerbank.
Was wir gut gebrauchen konnten: Sonnenbrille und Sonnencreme, die Healing Salve (Füße, aufgeplatze Lippen), Schlafbrille (es ist fast nie dunkel) und Ohrstöpsel. Sehr dankbar war ich auch über meine „Campschuhe“.
Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/wq5qi8
Busfahren kostet auf den Hebriden übrigens nur noch 2 Pfund pro Person und Fahrt (bezahlbar mit Karte). Man kann den Bus überall anhalten. Die Busfahrer sind sehr freundlich und hilfsbereit.
Lebensmittel bekommt man auch in Tankstellen und Community Shops, oft sehr gut sortiert.
Tesco und Coop liefern sogar Lebensmittel (haben wir aber nicht selbst ausprobiert)!
Die Gatliff Trust Hostels (Howmore, Berneray, Rhenigidale) haben die Besonderheit, dass man sie nicht reservieren kann. Man kann jederzeit dort „einchecken“ und solange man ein Bett hat, kann man bleiben. Auch wenn kein Bett mehr frei ist, muss man nicht wieder gehen, man findet auf jeden Fall Obdach: https://gatliff.org.uk/
In den Wartehäuschen der kleinen Ferry Terminals auf den südlichen Inseln kann man auf jeden Fall auch übernachten (bin nicht sicher, wie es danach aussieht).
Es gibt an zwei Orten am Weg Shelter, in denen man auch übernachten kann: im Langass Woodland und im Aline Woodland.
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Wolfwalkerin reagierte auf waldhummel in Hebridean Way Mai 2026Tag 9: So 17.05. (12km)
Horgabost Campground - Lickisto Campsite
Ursprünglich hatten wir geplant, in Tarbert im Hostel unterzukommen, doch wir stellen voller Entsetzen fest, dass dieses seit letztem Herbst für immer geschlossen hat! Damit bietet Tarbert überhaupt keine bezahlbaren Übernachtungsmöglichkeiten an, denn es gibt dort auch keinen Campingplatz, nur noch teure Hotels und B&Bs. Nach kurzem Nachdenken finden wir das gar nicht so schlimm, denn 8 km hinter Tarbert gibt es das Rhenigidale Hostel, das wir am Montag Abend erreichen können, wenn wir an diesem Tag vom Lickisto Campsite starten. Zudem ist für den Montag Sonne angesagt und auf uns warten heute noch ein paar Kilometer Bergflanke… erneut ist es kein Vergnügen für mich, aber immerhin bin ich morgens noch frisch und so kann ich wenigstens die fantastischen Ausblicke genießen. Es geht nochmal ordentlich rauf und dann steil wieder runter, natürlich weglos und mit nur wenigen Markierungspfosten. „Hike your own hike“ wird hier zum gelebten Prinzip. Der zweite Teil des Weges führt uns über die berühmte Coffin Road. Der Weg ist anfangs sehr gut befestigt, später wird der Pfad schmal und felsig, teilweise auch etwas nass (aber nicht sumpfig). Man geht durch ein wildes Hochtal, umgeben von mächtigen Felsen.
Lickisto Campsite ist ein einzigartiger Ort: der Campingplatz liegt terrassiert an einem Hang und ist komplett mit Büschen und Bäumen bewachsen. Eine grüne Oase! Zudem gibt es ein ehemaliges Blackhouse als Gemeinschaftsraum mit Küche und Wohnzimmer (Sofas, Feuerstelle). Dort verbringen wir einen gemütlichen Nachmittag und waschen unsere Wäsche.
Tag 10: Mo 18.05. (30km, 1100 Hm)
Lickisto - Rhenigidale Hostel
Die Sonne scheint den ganzen Tag und der Trail hält die schönsten Strecken für uns bereit! Es gibt noch ein paar Kilometer Coffin Road, den grasbewachsenen Scholars Path zwischen eindrucksvollen Felsen und einen Pfad an der Steilküste. Zwischendurch geht man auf der ruhigen „Golden Road“, auf der man schließlich Tarbert erreicht. Für ein Mittagessen im Hotel sind wir zu spät, aber im Deli ergattern wir noch ausgezeichnete Pies, die wir mit Kaffee (exzellent) und Kuchen abrunden. Nach 2 km Straße erreichen wir den Postmans Trail, der uns nach Rhenigidale führen soll – das ist eine Variante, die der Wanderführer explizit vorschlägt. Da wir die Original-Strecke hier bereits 2022 gegangen sind, passt das für uns gut. Der Postman Trail führt zunächst auf einem gut zu gehenden Schotterpfad zu einem Pass hinauf – und anschließend mit atemberaubender Aussicht auf das Meer einen steilen Zickzack-Weg hinunter zu demselben. Über ein paar weitere Hügel erreichen wir das Dorf Rhenigidale. Es ist eine Sackgasse! Strom gibt es hier seit 1980, die Straße seit 1990. Das Hostel finden wir verlassen vor, wir werden die einzigen Gäste in dieser Nacht sein. Aus den zurückgelassenen Lebensmitteln zaubern wir uns ein üppiges Abendessen, es gab sogar frisches Gemüse!
Tag 11: Di 19.05. (21km, 600 Hm)
Rhenigidale - Aline Shelter
Da für den Tag Regen angesagt ist und wir nur 20 km geplant haben, gammeln wir noch bis 11 Uhr im Hostel herum. Die Straße führt ebenfalls steil einen Pass hinauf und anschließend wieder hinunter zum riesigen Meeresarm „Loch Seaforth“. Wir begegnen zwei Wanderinnen, die mit dem Bus von Tarbert bis zum Abzweig der Straße gefahren sind und nun auf dem Weg nach Rhenigidale sind. Der Regen ist nicht allzu stark, zwischendrin ist es sogar einige Zeit trocken. Das Wandern entlang der Hauptstraße macht keinen Spaß, da die Autos auf der zweispurigen Straße sehr schnell fahren. Immerhin gibt es zwischendrin noch eine schöne Passage über einen Pass (sehr nasser Wiesenweg) und am Ende geht es durch das Aline Community Woodland. Der Weg führt aber nicht richtig durch Wald, dafür nochmal steil über einen Hügel. Zelten kann man hier nicht wirklich gut – es ist entweder steil oder sumpfig.
Unser Ziel ist der Shelter mit Toilette (es gibt zwei Shelter: einer ist direkt vorne an der Straße, der zweite mit der Toilette ist ein paar Hunter Meter weiter neben einem Spielplatz ab von der Straße). Den Shelter erreichen wir gerade, bevor es richtig anfängt zu regen, perfekt. Drinnen haben es sich bereits zwei junge Radfahrer gemütlich gemacht, draußen wird sogar auch gezeltet (ebene Wiese!). Der Shelter hat eine Regenwasser-Toilette und bietet meiner Einschätzung nach Platz für bis zu 6 Personen. Die beiden Radfahrer schlafen in einem kleinen Nebenraum, wir beide im Hauptraum. Es ist überraschend warm in der Nacht.
Tag 12: Mi 20.05.
Aline - Achmore (Westend B&B), 31km, 850 Hm
Auch die heutige Etappe bietet zwei lange Moorpassagen. Die erste (ca. 11 km) führt auf meist ganz guten Pfaden bis nach Balallan. Zwischendrin ist es schon mal nass und matschig, aber immer wieder gibt es auch gute Pfadabschnitte. Unterwegs bewundern wir wieder Seen und die mächtigen Berge, die uns umgeben. Wir scheuchen ein paar Moorhühner auf, die so gut getarnt sind, dass man sie wirklich kaum sehen kann. In Balallan haben wir Glück und können im Community-Bistro zu Mittagessen. Es gibt Suppe und Sandwiches. Danach geht es ein Stück an der Straße entlang, bis der Weg bei Laxay wieder ins Moor abbiegt. Einige Zeit ist es ein zunächst ein guter Wirtschaftsweg, dann ein felsiger Damm. Es wird hügelig, und je weiter man vorankommt, desto schlechter wird der Weg. Das Auf- und Ab macht das Gehen im Matsch nicht einfacher. Irgendwann fängt es dann auch noch an zu regnen, und diesmal richtig. Die letzten 2,5km geht es durch eine riesige Senke, in der der Weg dann komplett verschwindet. Hier gibt es auch keine Chance mehr auf trockene Füße… Völlig durchnässt erreichen wir die Straße und kurz darauf unser B&B in Achmore. Diesen Luxus hatten wir in weiser Vorraussicht des Wetters schon einige Tage zuvor gebucht. Unsere Gastgeberin Maggie empfängt uns warmherzig, gibt uns extra Handtücher zum Trocknen und Zeitungspapier für die Schuhe. Das ganze Haus ist mit einem dicken Teppich ausgelegt und bietet Wärme und Gemütlichkeit.
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Wolfwalkerin reagierte auf waldhummel in Hebridean Way Mai 2026Tag 5: Mi 13.05. (20km)
Moorcroft - Lochmaddy (Bus nach Berneray, John's Bunkhouse)
Nachdem der Wind noch weitere zwei Tage kräftig aus Norden kommen soll, planen wir weitere Hostelübernachtungen und einen Ruhetag ein. So haben wir heute nur angenehme 20km vor uns, die wir bei Sonnenschein beschwingt beginnen. Es geht auf schönen Pfaden durchs Moor und wir sehen Rotwild, das sich aber schnell verdrückt. Der Weg führt an einer kleinen Galerie vorbei, wo uns die freundliche Besitzerin und die wunderschönen Bilder sehr begeistern. Wir erwerben eines davon, welches uns nach unserer Rückkehr direkt nach Hause geschickt wird! Im gemütlichen Langass Lodge Hotel genehmigen wir uns Tee und Kuchen. Wir sehen einen Steinkreis und laufen tatsächlich durch einen kleinen Wald. Hier gibt es einen kleinen Shelter, in dem man auch übernachten kann (Platz für zwei Personen). Der Wald ist dafür leider nicht geeignet (Bäume stehen eng, es ist hügelig und teilweise auch sumpfig). Die anschließenden 8 km Straße geht man angenehmerweise ohne Autoverkehr auf der „old road“, parallel zur neuen Straße. Die Landschaft ist angenehm anzusehen. Der Nachmittagsbus bringt uns dann nach Berneray, wo wir ein Doppelzimmer im gemütlichen John’s Bunkhouse (Preis-Leistungssieger!) bekommen haben. Der Berneray Shop ist gut sortiert und wir kaufen gut ein. Zum Shop gehört auch noch ein Bistro, in dem man sowohl Kaffee trinken als auch Essen kann.
Tag 6: Do 14.05.
Ruhetag auf Berneray, Berneray Hostel
Leider können wir nur eine Nacht in John’s Bunkhouse bleiben. Also warten wir im Bistro auf den Mittagsbus, der uns zum Berneray Hostel bringt, welches ca. 4km entfernt ist. Wir genießen einen sonnigen Nachmittag am windgeschützten Strand und einen ruhigen Abend im Hostel. Außer uns sind nur noch zwei weitere Gäste da, wir haben unser Zimmer für uns allein.
Tag 7: Fr 15.05. (18km)
Lochmaddy – Berneray
Der Busfahrer amüsiert sich darüber, dass er uns nach Lochmaddy bringt, nur damit wir zurück nach Berneray laufen können… Der Wind ist immer noch da, aber immerhin nicht mehr in Sturmstärke und wir freuen uns über zwei landschaftlich sehr schöne und gut zu gehende Moorpassagen mit fantastischen Aussichten. Am Berneray Ferry Terminal angekommen nutzen wir den Fish&Chips Takeaway (das Bistro ist nur 500m entfernt) für das Abendessen und treffen Lynn wieder (und zum letzten Mal). Das Wartehäuschen ist so geräumig, dass wir dort einfach unsere Isomatten hinlegen und windgeschützt schlafen. Entgegen des an der Tür angebrachten Hinweises wird die Tür weder automatisch noch manuell abgeschlossen.
Tag 8: Sa 16.05. (19km)
Leverburgh - Horgabost Campsite
Die Morgenfähre bringt uns rüber nach Harris. Dort bietet der „Butty Bus“ bereits frischen Kaffee und Frühstück an. Im Community Shop kaufen wir sicherheitshalber Vorräte für 4 Tage ein, denn zwischen Leverburgh und Stornoway gibt es lediglich noch in Tarbert einen Supermartk, und der hat sonntags geschlossen. Der Weg führt in ein weites Tal, umgeben von beeindruckenden Bergen. Hier kommt Highland-Feeling auf! Durch das Moor führt aber leider kein gut angelegter Schotterdamm mehr, sondern lediglich ein Torfpfad mit Entwässerungsgräben. Es ist recht matschig, lässt sich aber noch ganz gut gehen. Der Weg führt über einen Pass wieder hinunter zum Meer – Ausblick auf Traumstrände! Nach einem kurzen Straßenstück geht es wieder hinauf auf den Berg. Die nun folgende Passage empfinde ich als die schwierigste des ganzen Trails. Es geht weglos über sehr unebenes, sumpfiges Gelände an der steilen Bergflanke entlang. Da ich weder trittsicher noch schwindelfrei bin, zudem kurze Beine und ein kaputtes Knie habe, ist das sehr anstrengend und stressig für mich. Die 6km ziehen sich wie Kaugummi. Ich bin erleichtert, als wir zum Horgabost Campsite absteigen können. Dieser Campingplatz ist sehr schlicht, die Küche ist winzig. Immerhin kann man zu Büroöffnungszeiten ein paar Nahrungsmittel erwerben. Der Wind ist mittlerweile tatsächlich wieder moderat und kommt aus südlicher Richtung. Als wir unser Zelt aufstellen, beginnt es zu regnen.
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Wolfwalkerin reagierte auf Stepston in Angebot Übernachtungsplatz Bonn & Nähe Köln für Einkäufe Walkies, Sack&Pack, Bergischer WegSchöne Idee!
Falls jemand plant den Tjustleden zu laufen, kann er/sie sich gern vorab mal melden. Bin regelmäßig in der Nähe von Överum und kann einen Garten zum Zelten, Gästehütte oder auch nur eine Möglichkeit zum Duschen vor der Heim-/ Weiterreise anbieten.
Grüße
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Wolfwalkerin reagierte auf khyal in Angebot Übernachtungsplatz Bonn & Nähe Köln für Einkäufe Walkies, Sack&Pack, Bergischer Weg@Eli Sabeth finde ich ne gute Idee, daß Du diesen Thread angestossen hast...vielleicht findde sich ja dann noch mehr und nicht nur bei uns in der Kante, sondern aquch bei Chris und Claus...
Ist bis jetzt an anderer Stelle vielleicht etwas untergegangen, bei mir können gerne Leute übernachten, ob jetzt auf der Etappe 8 vom Bergischen Weg, der geht 2-300 m entfernt am Haus vorbei, oder ob zum Einkaufen bei den Walkies und/oder Sack & Pack.
Ist sowohl im Garten Platz für Zelte, als auch inhouse mehrere Räume zum Pennen und gerne können wir dann Grillen oder Feuerschale benutzen, ca 20 km östlich Köln, 1,5 km vonn der AB-Abfahrt, mit ÖNV mit dem 420er vom BHF Overath oder Endhalte Bensberg KVB Linie 1, wenn es passt, kann ich auch ebewn am BHF Overath oder Hoffnungstal abholen.
Lass uns doch in diesem Thread mal solche Übernachtungsangebote sammeln.
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Wolfwalkerin reagierte auf Eli Sabeth in Angebot Übernachtungsplatz Bonn & Nähe Köln für Einkäufe Walkies, Sack&Pack, Bergischer WegHallo zusammen, ich lese hier immer wieder Beiträge, besonders bei Rucksäcken, bei denen es um Ausprobieren/Anpassen von Ausrüstung geht, bzw. das Problem, dass man keinen Laden in der Nähe hat. Hier darum ein Angebot: Ich wohne in Bonn und man kann mir gerne eine Nachricht schicken, wenn man bei Walkon mal life was anprobieren/anschauen möchte und einen Übernachtungsplatz braucht.
Viele Grüße
Elisabeth
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Wolfwalkerin reagierte auf waldhummel in Hebridean Way Mai 2026Wanderzeitraum: 09.-23.05.2026
Anreise aus dem Ruhrgebiet mit dem Eurostar über Brüssel nach London, Caledonian Sleeper nach Glasgow, Regionalzug nach Oban, Fähre nach Castlebay
Rückreise von Stornoway über Ullapool, Inverness, Aberdeen, Caledonian Sleeper nach London, Eurostar nach Brüssel und Ruhrgebiet
Hintergrund: 2022 sind wir bereits die Strecke von Tarbert nach Stornoway gewandert.
Tag 1: Sa 09.05. (25km, 850 Hm)
Vatersay - Eriskay, Camping am Strand
Wir starten bei bestem Wetter, es ist sonnig und bleibt auch den ganzen Tag trocken. Der Wind ist teilweise kräftig. Ein perfekter Einstieg in unsere Wandertour. Gleich der erste Anstieg ist der höchste der ganzen Tour, aber gut zu gehen. Die Pfade sind alle trocken und die Aussicht begeistert uns einfach restlos. Der erste Tag bietet gleich alles im Paket: Traumstrände, Berge, Aussicht, Moor, Einsamkeit, Wiesen mit Schafen und Kühen – nicht zu Unrecht wird Barra als „die Hebriden en miniature“ bezeichnet. Wir erreichen noch die (vermeintlich) letzte Fähre des Tages und setzen gleich nach Eriskay über – drei Inseln an einem Tag! Das Wartehäuschen im Eriskay Ferry Terminal nutzen wir zum wingeschützten Kochen, praktisch sind auch die Toilette und der Wasseranschluss draußen. Anschließend gehen wir nur noch rüber zum Strand und schlagen dort zum Sonnenuntergang unser idyllisches Lager auf. Die Nacht ist recht frisch, nur ca. 4 Grad. Beine und Füße sind kalt, brrr.
Tag 2: So 10.05. (42km)
Eriskay - Howmore Hostel
Der Tag beginnt mit ca. 8 km auf Asphalt. Autos sind an diesem Sonntag morgen fast keine unterwegs, so dass wir den nächsten Causeway nach South Uist und die Aussicht zurück nach Barra genießen können. Danach geht es den ganzen Tag entweder auf Wiesen- oder Wirtschaftswegen oberhalb des Strandes oder auch mal etwas weiter im Landesinneren, oder direkt auf dem Strand. Es ist flach und angenehm zu gehen. Wir sehen wieder viele Schafe mit kleinen Lämmchen, einfach eine große Freude. Der Wind kommt uns jetzt frontal entgegen – Nordwind ist eigentlich untypisch für die Hebriden (er wird uns allerdings noch ein paar weitere Tage erhalten bleiben!). Wir machen einen Abstecher nach Daliburgh um einzukaufen (der dortige Coop hat Sonntag Nachmittags geöffnet). Spontan kehren wir dabei noch im Borrodale Hotel zum Mittagessen ein – und bekommen das beste Essen, das ich seit langem in einem Restaurant zu mir genommen habe! Vor allem der Sticky Toffee Pudding zum Nachtisch ist der Hammer.
Beschwingt gehen wir den ganzen Nachmittag direkt auf dem Strand. Hier erfreuen uns Hunderte von Vögeln, hauptsächlich die lärmenden Austernfischer und Sandregenpfeifer, die aussehen als ob sie über den Sand schweben! Gegen Abend geht es dann nochmal einige Kilometer durch Croftland. Zwei Mal geht es durch Kuhherden mit Kälbchen – wir sind froh, dass die Kühe gelassen bleiben und uns passieren lassen. Entgegen unserer Hoffnung macht der Wind keine Anstalten, schwächer zu werden, im Gegenteil. Uns dämmert, dass zelten hier wohl nicht möglich sein wird: die Landschaft bietet keinerlei Schutz, keine Bäume, keine Hügel oder Felsen, nichts… das wäre mit unserem Zelt wohl keine gute Idee. Zudem fängt es auch noch an zu regnen. Also auf nach Howmore, ins Hostel! Wir gehen die letzten drei Stunden ohne Pause, Abendessen fällt aus (dafür war es also gut, dass wir ins Hotel eingekehrt sind!). Ausgerechnet jetzt macht der Weg wieder einen idyllischen Schlenker zurück zur Küste, puh… gegen 21:30 Uhr erreichen wir endlich das Hostel, wo wir die letzten beiden Betten ergattern. Sofort hinlegen und schlafen.
Tag 3: Mo 11.05. (28km)
Howmore Hostel - Otters Edge Campground
Der Morgen ist sonnig und windstill. Nach einem gemütlichen Frühstück im Hostel (alle anderen Gäste waren Radfahrer und sind längst unterwegs) brechen wir auf. Heute steht zum ersten Mal Moor auf dem Programm! Beide Moorpassagen machen großen Spaß zu gehen. Größtenteils verlaufen sie jeweils auf gut angelegten Wegen (geschotterte Dämme) und sind recht trocken. Brücken führen über größere Wasserflächen (teilweise kollabiert, aber noch passierbar). In der Mitte gibt es jeweils eine Strecke ohne Damm, da kann es teilweise nasser werden. Meist kann man die Stellen aber entweder umgehen oder drüberhüpfen. Ein Traum wird wahr, als wir tatsächlich eine Herde wilder Ponys sehen!
Über einen weiteren Causeway erreichen wir die nächste Insel Benbecula. Das Liniclate Leisure Center beeinhaltet eine Schule und eine Schwimmhalle. Das Center ist noch geöffnet, als wir um 18 Uhr dort ankommen, die Cafeteria hat aber leider schon geschlossen.
Wir steuern den Campingplatz Otters Edge an in der Hoffnung, dort etwas Windschutz zu finden. Vor Ort sind wir schnell ernüchtert: es ist brettflach und die Gebäude in Windrichtung sind recht weit weg. Schon unter gewissen Mühen bauen wir unser Zelt auf. In der geräumigen Küche können wir kochen und treffen die erste andere Wanderin, Lynn aus England. Gegen Mitternacht wachen wir auf, weil etwas auf unsere Beine drückt – das Zelt! Der angekündigte Sturm ist da. Schnell wird uns klar, dass es keine gute Idee ist, weiter im Zelt zu bleiben. Wir packen unsere Sachen und bringen sie in die Küche, das Zelt tragen wir ebenfalls dort hinein. Wir legen uns dann einfach mit unseren Isomatten auf den Boden und schlafen dort.
Tag 4: Di 12.05. (28km)
Otters Edge Campground - Moorecroft Bunkhouse
Am Morgen warten wir noch einen Regenschauer ab und werfen uns dann dem Sturm entgegen. Wieder geht es einige Kilometer direkt auf dem Strand. In Balivanich machen wir einen Abstecher zum Supermarkt. Danach folgt das nervendste Wegstück des ganzen Trails: es geht ca. 6 endlose Kilometer schnurgeradeaus auf einer kleinen Straße auf den Berg Ruaval zu, der scheinbar überhaupt nicht näher kommt. Es gibt nicht mal Schafe zur Ablenkung… (hier könnte es lohnensweter sein, weiter durch Balivanich zu gehen und dann von dort aus auf einem Sträßchen zurück zum Trail, vor allem wenn man sowieso den Abstecher zum Supermarkt plant). Der Aufstieg auf den Ruaval auf einem trockenen Pfad macht Spaß. Oben angekommen nimmt uns der Sturm fast den Atem – und die Aussicht auch! Wir machen uns sofort wieder an den Abstieg, der uns in eine sumpfige Senke führt. Ein Weg ist nicht mehr zu erkennen, Markierungspfosten sind an eher merkwürdigen Orten aufgestellt. Aber wir finden ohne Schwierigkeiten den Weg zurück zur Straße. Anschließend geht es auf den nächsten Causeway, der uns von Benbecula über die Insel Grimsay nach North Uist führt. Auf diesen 8 km Straße kann man immerhin die Aussicht auf das Meer, kleine Inseln und Schafe genießen! Direkt nach dem Causeway gelangen wir zu Moorcroft Holidays, wo man campen kann und wo es auch ein kleines Bunkhouse mit drei Doppelzimmern gibt. Wir bekommen noch das letzte davon! Hier treffen wir auch zwei weitere Wanderer, Daniel aka „Englishman just walking“ und seine Frau Caroline aus Cambridge.
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Wolfwalkerin reagierte auf HEB in Impressionen von TourenImpressionen unserer letzten Tour um Bergen, Norwegen. Oberhalb 700hm lag doch noch recht viel Schnee, darunter kam einem das Schmelzwasser entgegen. Dazu regnet es in Bergen auch an 240 Tagen im Jahr. Augen auf beim Wanderziel!
Im Flieger gab es sogar noch 2 Flaschen ultraleichten Wein
in der roten Hütte konnte wir eine Nachtverbringen und am Ofen alle trocknen. Die Hütte ist aus den 60ern und scheinbar ist der Betreiber in den 80ern gestorben, jedenfalls war die gesamte Einrichtung, also auch Putzmittel, Zeitungen, Nahrung usw. aus den 80ern. Letzter Gästebucheintrag war von 2018.
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Wolfwalkerin reagierte auf doast in Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?Das neue Above & Beyond Trail Shirt erfüllt diese Anforderungen. Ist ein Hybrid aus UV Sun Hoodie und Wanderhemd. Disclaimer: Das Shirt stammt von meiner kleinen Marke selbst. Ohne Eigenwerbung machen zu wollen. Es erfüllt aber die von dir geforderten Kriterien.
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Wolfwalkerin reagierte auf Blickpunkt in Die Toilettenpapier „Innovation“Wenn man denkt, man ist schon perfekt ausgerüstet… geht man durch Edeka und findet das hier…
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Wolfwalkerin reagierte auf HEB in Impressionen von Tourenwaren am Wochenende zwei Nächte im Sauerland. Tiefsttemperaturen rund -16 Grad. Musste schon alles anplünnen, um ruhig zu schlafen
An meiner äußersten Schicht ist beim Wandern sogar der Schweiß gefroren^^ Temperaturmanagement kann ganz schön anstrengend sein.
Kennt ihr die Sticker, die die Temperatur am Topf anzeigen? Finde ich recht praktisch. So kann man etwas Gas sparen, wenn man nur Tee oder Kaffee machen will.
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Wolfwalkerin reagierte auf nitram in Impressionen von TourenNationalpark Thy, Dänemark Ydby bis Sjorring 01.01. – 05.01.2026
Mittlerweile im sechsten Jahr machen Stephan und ich uns gemeinsam in den Morgenstunden des Neujahrstages in Richtung Bahnhof auf, um das beginnende Jahr mit einer Mehrtageswanderung zu begrüßen. Die Zugfahrt ist fest eingeplant zum Schlafnachholen und Ausnüchtern nach der jeweils abgefeierten Silvestersause. Dieses Mal haben wir uns den Nationalpark Thy in Dänemark herausgesucht, wo 2020 alles seinen Anfang nahm. Nach 1,5 Stunden Schlaf ging der Zug um 6:37 Richtung Norden wo wir gegen 19:30 unser Ziel Ydby erreich haben. Nach den ersten 500 Metern in die falsche Richtung hat dann alles mit der Navigation perfekt geklappt (Danke Stephan!), sodass wir nach ca. einer Stunde bei Schneefall und kühler Prise unseren ersten Shelterplatz erreichet haben. Schön geschützt in einem Wäldchen gelegen mit überdachtem Unterstand, einer Schlafhütte (wohl eher als Picknickhütte gedacht) und einem Toilettenhäuschen. Nach kurzem Abendessen aus der Tüte und warmem Tee haben wir eine erholsame Nacht verbracht. Der Wetterbericht hatte Temperaturen unter Null, Schneefall und starken Wind für die kommenden Tage vorhergesagt und Recht behalten. Der Wind blies uns immer schön von Norden heftig ins Gesicht und unsere kälteste Nacht lag bei-5 Grad. Wir waren vorbereitet und kamen gut zurecht. Der zweite Tag ging nach Hurup, wo wir eine kurze Buspassage ans Meer nach Agger eingelegt haben und ja, wir waren die einzigen Fahrgäste. Von hier, begleitet vom besagten Wind, sind wir teils am Strand teils in den Dünen Richtung Lyngby mit einer kurzen Pause am Lodbjerg Leuchtturm gewandert, um dort im Redningshus, einem umgenutzten Gebäude, in welchem früher das Rettungsboot gelagert wurde, zu nächtigen. Dort finden sich neben Tisch und Stühlen 4 Doppelstockbetten und ein Elektrokocher zum Wasserkochen. Wer sich das gemütlich und wohlig vorstellt, liegt falsch, es war saukalt. Als Zuckerle allerdings gibt es einen Waschraum mit Toilette und kleiner Elektroheizung. Der folgende Tag, nach einer echt kalten Nacht, hat uns nach Norre Vorupor geführt, wo wir zur Abenddämmerung gegen 16:00 Uhr eintrafen, um uns geplanter Weise in der einzig geöffneten Gastronomie, dem Vesterhavscafeen, die Zeit tot- und die Bäuche vollzuschlagen, begleitet von einem zunehmend mulmigen Gefühl bei Anblick des zunehmenden Schneefalls und Windes. Schnell recherchiert man da nochmal den Windchilleffekt bei vorausgesagten -5 Grad. Gegen 19:00 ging es dann gut eingepackt und mit einer nötigen Prise Humor raus in die Elemente und die etwa eine Stunde dauernde Wanderung zum nächsten Shelter war herrlich, teils mit Stirnlampen, teils ohne durch schöne Natur zu einem tollen Übernachtungsplatz, wo wir die Nacht gut geschützt verbringen konnten. Die nächste Etappe hat uns nach Klitmöller geführt, bekannt auch als Cold Hawai, da hier offensichtlich schöne Wellen zum surfen zu finden sind. Wir haben vier Surfer, mit dicken Neoprens ausgestattet, gesehen, was uns großen Respekt eingeflößt hat. Kleineren orthopädischen Unpässlichkeiten und dem Umstand, dass wir in Klitmöller keine gemütliche Gastronomie finden konnten, wo wir die Zeit abhängen hätten können, geschuldet, haben wir uns spontan gegen eine letzte Nacht draußen und für eine Nacht in einer günstigen und entspannten Unterkunft entschieden. Selten hat warm duschen so gut getan. Der letzte Tag hat uns bei schönem Wetter (kalt war’s trotzdem) zu unserem Ziel Sjorring geführt, von wo aus wir mit dem Zug nach Fredericia gefahren sind, um nach einer weiteren Hotelübernachtung am 06.01.26 wieder über Hamburg zurück nach Karlsruhe zu reisen. Das sechste Mal in Folge und dann noch an einem schon bekannten Ort, ist das nicht langweilig? Sowas von Nein!
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Wolfwalkerin reagierte auf Lugovoi in Impressionen von TourenAus einer privaten Nachricht hier kurz reinkopiert für schon mal ein paar mehr Infos, vielleicht schaffe ich mal einen Bericht, ansonsten gerne für konkretes nachfragen:
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Hi XXXX. Ich hatte mich relativ gut informiert im Vorhinein aus sämtlichen Internetquelle. Ich wollte das Teilstück des Transcaucasiantrail gehen von Sevan bis Jeghegnadzor.
Beste Adressen sind die Homepage des TCT https://transcaucasiantrail.org/en/hike/thru-hike-armenia/ und der top Wanderbericht hier https://www.goingthewholehogg.com/geghama-mountains-trekking-guide/
Gegham Mountains sind machbar ab Ende Juni (Altschnee) bis Mitte September (kann dann aber auch schon mal kalt werden und auch leicht schneien). Im Hochsommer häufig Nachmittagsgewitter, im September ruhigeres Wetter. Aber dort kann immer viel an einem Tag passieren.
In dem Areal (ich bin es nicht ganz durchwandert, da ich spontan meine Pläne abgeändert habe, Geghams mit etwas Wehmut früher verlassen, dafür noch etwas Klosterkultur, See mit beste Fischtestaurant und kurzer Trip in die Dilijan-Berge, Nationalpark mit ganz anderer Anmutung, Bäume und Wasser) gibt es keine oder kaum Wegmarkierungen. Du bist auf GPS sehr angewiesen und ein Sattelitensystem a la Garmin ist nicht verkehrt da kaum bis kein Empfang.
Top app für den trail ist Farout, da die ein offizieller Partner sind und viele Infos bieten zb Wasserstellen. Wasser will geplant werden, es erschien mir aber nicht zu kompliziert.
Zelten kannst du überall, ich denke es gibt kein wirkliches einschränkendes Reglement.
Verpflegung muss man sich autark organisieren. Ich hatte 5-6 Tage geplant für die Strecke mit ca 30km am Tag, was bei dem zwar hohen aber einfachen Gelände gut machbar ist. Zwischendrin gibt es ein privat organisiertes camp unterhalb des höchsten Vulkans (3600m) wo man Strom und vielleicht eine Mahlzeit bekommen kann. Nette Leute! Im Notfall würden einem die Nomaden in ihren Camps helfen die man in Abständen antrifft, Vodka trinken ist dort vermutlich auch drin.
Einzig negativer Aspekt sind die aggressiv auftretenden Hütehunde. Tendenz jeden Tag 1 bis 2 Begegnungen. Sehr unangenhem. Man darf keine grundsätzliche Angst vor Hunden haben. Wenn man die hat kann es einem die Entspanntheit nehmen.
Hin und weg von Start Ziel geht gut mit öffentlichen Minibussen (extrem günstig) oder privaten Taxis mit GG-App oder YandexGo-App (sehr günstig).
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Wolfwalkerin reagierte auf RaulDuke in Impressionen von Touren@Lugovoi
Hättest du nicht Lust, etwas mehr darüber zu schreiben?
So z.B. wie lange und von wo nach wo du genau langgewandert bist, Etappenlängen, Höhnemeter, Wasserversorgung etc… etc…
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Wolfwalkerin reagierte auf Lugovoi in Impressionen von TourenEin paar Impressionen aus der Gegham-Mountain-Range in Armenien. Eine vulkanische Hochlandsteppe zwischen 2000 und 3600 Metern Höhe. Beeindruckende Weite, und, wenn ich auch nur kurz im Lande war, ein sehr positiver Eindruck von Armenien und seinen Leuten, in der Mehrzahl sehr entspannt und äußerst hilfsbereit. Man kommt auch ohne jedwede Sprachkenntnisse gut durch.
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Wolfwalkerin reagierte auf J_P in Impressionen von TourenNeulich auf dem Peaks of the Balkan. 22.08.25 - 04.09.25..
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Wolfwalkerin reagierte auf nitram in Impressionen von TourenSWCP Minehead bis Boscastele 16.08.-23.08.25
Letztes Jahr bin ich über Pfingsten die Strecke Falmouth bis St. Ives des SWCP gelaufen. Es hat mir so gut gefallen, so dass ich dieses Jah spontan entschieden habe, von Minehead gegen den Uhrzeigersinn ein weiteres Stück zu laufen, soweit ich eben komme. Das Stück Croyde bis Appledore habe ich mit dem Bus überbrückt, es schien mir weniger attraktiv zu sein. Nach ca. 190km und 5.000 Hm bin ich von Boscastle wieder die Heimreise angetreten. Eigentlich war ich mir sicher, von meiner letztjährigen SWCP-Tour einen Reisebericht geschrieben zu haben und wollte nun diesen Teil hinzufügen, aber siehe da, meine Erinnerung hat mir einen Streich gespielt und ich hatte seinerzeit gar nichts ins ULTF gestellt. Da @izi einen tollen, detailreichen und sehr schön bebilderten Bericht verfasst hat, werde ich mich neben ein paar wenigen Informationen auf einige Fotos beschränken.
Übernachtet habe ich im Zelt, nie wild, immer auf campsites, die meist, mit einigen Höhenmetern verbunden, abseits der Küste lagen. Der Reihe nach waren das nach meiner Anreise mit dem Zug über Paris und London in Minehead der Moor Wood Campsite, in Lynton der Sunny Lyn Campsite, der Watermouth Valley Camping Park, der Freshwell Camping in Croyde, bei Clovelly Roeys Retreat Campite (hat mir am wenigsten gefallen), bei Hartland Quay der Barton Stoke Campsite (mein Favorit!), Hotelübernachtung in Bude, bei Crackington Haven der Hallagather Campsite und bei Boscastle der Trebylla Campsite. Bezahlt habe ich meist zwischen 10 und 15 Pfund, einmal auch 25 Pfund.
Bank Holiday, genau an meinem letzten Wochenende und dem darauffolgenden Montag. Ich habe das erst ein paar Tage vorab unterwegs erfahren und plötzlich tauchten da Schreckgespenster auf, wie keine Plätze mehr auf Campsites, keine Busverbindungen, alles geschlossen, alles überfüllt …
Tatsächlich gab es einige ausgebuchte Plätze, aber auf den abseits gelegenen gab es auch spontan massig Platz, die Geschäfte waren weitestgehend geöffnet, nur bei Transport for Cornwall war nicht klar recherchierbar, ob die Busse montags nun verkehren oder nicht. Da ich bereits für Dienstag die Zugverbindung von London über Brüssel nach Karlsruhe zurück gebucht hatte, bin ich bereits sonntags nach London gereist und habe mir noch eine tolle Ausstellung in der Tate Modern angesehen.
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Wolfwalkerin reagierte auf Steintanz in Impressionen von TourenPaar Eindrücke vom Camino dos Faros, ein toller Küstenwanderweg (typischerweise 8 Etappen) entlang der "Küste des Todes" bis zum "Ende der Welt" (Spanien, Galizien: Malpica bis Fisterra, entlang der Costa da Morte). Lange Hose empfehlenswert, da Stachelgebüsch teils sehr eng steht. Fantastische Wegverläufe, Landschaften, Strände, Eukalyptus- und andere -wälder.
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Wolfwalkerin reagierte auf Im a Treehouse in Sarek Tour August 2024Nach mehreren Jahren als stiller Mitleser möchte ich nun einen Bericht meiner ersten richtigen Wanderung teilen, auch wenn sie wohl kaum als Ultraleicht Tour durchgeht.
Im Dezember des letzten Jahres bekam ich einen süßen Brief von @Krokodilalli, in dem er mich und ein paar weitere Freunde zu einer Wanderung im Sarek anlässlich seiner abgeschlossenen Wildnis-Guide Ausbildung im August einlud.
Ich hatte direkt total Lust auf die ganze Aktion, da ich mir als kleiner Gearhead in den letzten Jahren eine passable Sammlung an Ausrüstung zugelegt hatte, diese aber noch nie so richtig bei einer Wanderung, sondern eher auf Fahrradtouren oder in Kletterurlauben mit dem Auto genutzt hatte.
Nach längerem hin und her wer jetzt nun alles mitkommt und einem Vorbereitungstreffen in Freiburg im April, wo besonders das Furten und die Orientierung nur mit Karten im Vordergrund stand, starteten wir also am 01.08. zu 4 im Auto meiner Eltern Richtung Schweden. Am 03.08. kamen wir abends nach etwa 2600 km und 30 Stunden im Auto in Kvikkjokk an.
Doch erstmal noch etwas zur Vorbereitung der ganzen Tour. Im Prinzip hat @Krokodilalli von vorne bis hinten alles geplant und organisiert. Da wir das gesamte Essen für die geplanten 10 Tage mitnehmen mussten, hat er für uns alle selbst gemachte vorportionierte Rationen vorbereitet. Zum Abendessen gab es Kartoffelbrei mit Tofu, Thai Nudeln oder Nudeln in Tomatensauce mit Sojagranulat. Zum Frühstück gab es drei Sorten von Porridge und zwischendurch jeden Tag entweder eine Tafel Schokolade oder einen Haferriegel, einen Proteinriegel und eine Portion selbst gemischten Trailmix, wobei es auch dabei zwei Sorten zur Auswahl gab. Zur Ergänzung hatten wir noch Erdnuss- bzw Mandelmus und Olivenöl dabei. Das Essen war wirklich extrem lecker, die Auswahl war super und ich kann schonmal vorwegnehmen, dass es auch absolut ausreichend war und wir eher zu viel Essen dabei hatten.
Die Streckenplanung hatte natürlich auch @Krokodilalli übernommen, da er als einziger schonmal im Sarek gewesen war und natürlich am meisten wusste. Um die Ausrüstung mussten wir uns alle selber kümmern, nachdem wir von @Krokodilalli eine Packliste bekommen hatten, und nachdem einzelne Ausrüstungsgegenstände aus dem Umfeld ausgeliehen werden konnten waren alle gut ausgerüstet. Eigentlich war der Plan gewesen mit einem Hilleberg Keron 4 und einem X-Mid 2 unterwegs zu sein, sodass wir bei gutem Wetter komfortabel viel Platz haben und im Notfall alle zusammen in einem sehr stabilen Zelt schlafen können. Das Keron, das wir uns bei einem Ausrüstungsverleih geliehen hatten, hatte allerdings Schäden am Gestänge, sodass wir spontan doch den Plan ändern mussten und mein 3F UL Taiji 2 mitnehmen mussten. Somit hatten wir schlussendlich zwei 2 Personen Zelte und zwei Kochsets dabei.
Am Morgen des 04.08. lassen wir uns bei Kvikkjokk von Helena mit dem Boot übersetzen und starten durch den Wald hoch zum Vállevárre. Zum Beginn der Tour wiegen unsere Rucksäcke (inkl. 2,5 l Wasser und Essen) etwa 21,5 kg. Das Wetter ist super und wir kommen gut voran, trotzdem erreichen wir nicht ganz unseren geplanten Zeltplatz am Hábres sondern beenden den Tag an einem schönen Platz im Vállevágge noch vor dem Pass.
Am 2. Tag ist das Wetter weiterhin super, doch wir brauchen lange um zum Hábres zu kommen und dann nördlich einen Bach in einer steilen tiefen Schlucht zu furten. Die im Wanderführer beschriebene einfache Stelle um die Schlucht zu queren finden wir nicht und so müssen wir Kletterpassagen auf uns nehmen, die nicht ohne sind. Oben angekommen werden wir immerhin mit einer Pause in Blaubeerfeldern mit Cloudberries und mit Hammer Ausblick belohnt und wenig später bei einer größeren Furt mit einer tollen Badestelle. Hier treffen wir auch 2 Slowenen, mit denen wir uns dann auch den nächsten Zeltplatz teilen.
Der 3. Tag war etwas kürzer, zwischendurch allerdings von brusthohem Gestrüpp und einer hüfthohen Furt gezeichnet. Bei der Mittagspause auf einer Sandbank bekamen wir dann unerwarteten Besuch von einem Polizeihubschrauber, der auf der Suche nach 2 vermissten Personen war. Leider konnten wir ihnen nicht helfen und der Besuch hinterließ ein seltsames Gefühl. Die Nacht verbrachten wir bei einer neuen Rentierzüchterhütte, die allerdings so sehr nach Lack stank, dass wir unsere Zelte doch mit einigem Abstand aufbauten. Am Abend entdeckte @Fightfor1.5 auf der anderen Talseite zwei braune Flecken, die er für Elche hielt, was zu langen Diskussionen führte, ob sich diese bewegen würden oder ob es sich doch nur um Erdhaufen handle. Am nächsten Morgen gab es dann aber Gewissheit: Eine Elchkuh und ihr Kalb liefen den Hang hinauf und wir hatten unsere ersten Sarek-Elche gesehen!
Am 4. Tag verschlug es uns auf die Hochebenen mit sehr starkem Wind, aber auch extrem beeindruckenden Aussichten und vielen Rentieren. An unserem geplanten Zeltplatz war der Wind dann so stark, dass wir die Zelte einmal umstellen mussten und kleine Wälle vor den Zelten errichteten, um noch etwas zusätzlichen Windschutz zu haben. Auf dem steinigen Boden war es kaum möglich Heringe zu nutzen und zwischenzeitlich hatte ich echt Angst um mein Taiji, da sich das Gestänge gefährlich bog. Dennoch versuchten wir uns hinzulegen und etwas zu schlafen, doch da wir nicht wussten ob das Wetter noch schlechter wird und wir keine kaputten Zelte riskieren wollten, entschieden wir uns gegen halb 4 die Zelte abzubrechen und ins Sarvesjahka abzusteigen. Bei Wind, leichtem Regen und ziemlich übermüdet keine allzu spaßige Angelegenheit, aber auch sowas gehört bei solchen Wildnisabenteuern wohl dazu. Gegen halb 9 im Tal angekommen wurde dann der Schlaf der Nacht nachgeholt und somit hatten wir auch vor der nächsten Etappe gute 24 Stunden Pause. Gemeinsam entschieden wir uns dafür durch das Rapadalen weiterzugehen, nachdem wir zuvor überlegt hatten eine einfachere direktere Variante zu gehen. Die Pause und die Hoffnung auf Elchsichtungen gewann schließlich also doch.
Tag 6 ging nun also durch das Rapadalen, was vom Wanderführer und dementsprechend auch von uns nur noch mit „Inferno“ betitelt wurde. Teilweise war es schon wirklich anstrengend, sich durch die verblockten zwei Meter hohen Sträucher zu schlagen, doch ich hatte es mir persönlich nach den Beschreibungen schlimmer vorgestellt. Außerdem sichteten wir tatsächlich am Nachmittag die erhofften Rapadalen-Elche unter uns am Hang! Drei riesige Bullen lagen in den niedrigen Sträuchern und ließen sich länger von uns beobachten, bevor sie sich auf die andere Flussseite begaben. Dabei konnten wir sie dann nochmal bei der Flussdurchquerung beobachten. Somit hatten wir das Rapdalen äußerst erfolgreich hinter uns gebracht und mussten nur noch unser Abendessen genießen.
Der 7. Tag war dann leider sehr wolkenverhangen und regnerisch, sodass wir einfach nur durch Regen über eine Hochebene mit gelegentlichem Moor stapften, ohne wirklich viel der Gegend zu sehen. Mittlerweile waren wir alle ordentlich durchnässt, natürlich auch die Schuhe/Stiefel mit Membran, von den Trailrunnern von @Krokodilalli und @Fightfor1.5 ganz zu schweigen. Da wir wenig der Landschaft sahen und uns bei den Flüssen und trockenen Bachläufen nicht sichern waren welche davon jetzt auf der Karte eingezeichnet sind, liefen wir leider an der einen Brücke vorbei die wir finden mussten und mussten irgendwann wieder umdrehen. Zum Glück fanden wir die Brücke irgendwann und wurden mit einer verlassenen Rentierzüchterhütte belohnt, in der es zwar trocken und windgeschützt war, aber auch extrem ekelhaft roch und nicht zu verachtend schimmelte. Dennoch nutzten wir die Hütte, um unsere nasse Kleidung aufzuhängen und uns aufzuwärmen und entspannt zu kochen. Gegen Abend bekamen wir dann noch Gesellschaft von fünf Franzosen, die zu unserer Belustigung mit 100 L Rucksäcken unterwegs waren, teilweise Jogginghosen und Sneaker dabeihatten und uns erzählten sie müssten über 30 kg tragen. In der Hütte schliefen schlussendlich nur Niki und ich, der Rest wagte sich wieder raus in den Regen in ihre Zelte.
Nachdem wir den Morgen in der Hütte in die Länge gezogen hatten, da niemand in seine kalten nassen Socken und Schuhe wollte, ging es mal wieder über eine steinige Hochebene Richtung Parek. Auf dem Weg trafen wir noch eine Gruppe Berliner und in Parek angekommen stellten wir fest, dass es erst Mittag war und wir wenig Lust hatten den Rest des Tages bei Regen im Zelt zu hocken. Also schlossen wir gleich die geplante Etappe für den 9. Tag an und machten uns auf den Weg zum Stuor Dáhtá. Diese Etappe zog sich dann noch sehr lang und die Suche nach einem Zeltplatz gestaltete sich schwierig, da wir langsam wieder unterhalb der Baumgrenze waren und auch die Dichte an anderen Wanderern deutlich zunahm, doch mittlerweile war die Vorstellung von trockener Kleidung und einer warmen Dusche so reizvoll, dass zumindest mir die Strapazen es wert erschienen, wenn ich dafür eine Nacht weniger im Regen im Zelt schlafen muss.
Der letzte Tag ging dann nur noch bis auf den Kungsleden und auf diesem zurück nach Kvikkjokk, wobei einmal der Weg komplett überschwemmt war und ich knapp 20 Meter lang in meinen Goretex Halbschuhen durch kniehohes Wasser waten musste, was sich wirklich sehr sehr falsch angefühlt hat. In Kvikkjokk angekommen gab es dann auch die heiß erwartete Dusche, nur auf das erhoffte Bier mussten wir verzichten. Am Nachmittag machten wir uns dann direkt auf den Weg nach Jokkmokk um den Supermarkt zu plündern.
Somit waren wir also wieder zurück in der Zivilisation und um viele besondere Erfahrungen reicher. Insgesamt bin ich sehr dankbar dafür diese Erfahrungen gemacht zu haben und @Krokodilalli als „Testobjekt“ für Gruppenwanderungen gedient haben zu dürfen. Generell war die Gruppendynamik super und wir haben als Team sehr gut funktioniert.
Was die Ausrüstung angeht bin ich sehr zufrieden mit den Sachen die ich dabei hatte, ich habe weder zu wenig noch zu viel dabei. Nur das 3F UL Taiji 2 würde ich in solch eine Umgebung nicht noch einmal mitnehmen, da ist mir das Sicherheitsrisiko einfach zu hoch. Außerdem würde ich vermutlich nächstes Mal auch Trailrunner anziehen. Es ist einfach fast unmöglich die Füße trocken zu halten und Trailrunner trocknen wenigstens schnell.
Ich hoffe der Bericht war für ein paar Menschen interessant und wird akzeptiert, auch wenn es sich nicht wirklich um eine klassische Ultraleicht Tour handelt. Ich habe mich bereits relativ kurzgefasst und könnte noch viel viel mehr zu der ganzen Tour schreiben, aber das würde wohl hier den Rahmen sprengen. Alle Fragen beantworte ich natürlich gerne so gut ich kann :)
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Wolfwalkerin reagierte auf Dune in Forststeig nass und mystisch -
Wolfwalkerin reagierte auf BitPoet in Impressionen von TourenGestern, Schneibstein am Königssee. Kaiserwetter und alter Schnee.
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Wolfwalkerin reagierte auf Jones in Impressionen von TourenAndalusien vorn paar Tagen...