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Ultraleicht Trekking

Stepston

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  1. Nabend zusammen, Bevor ich bei einem Online-Riesen bestelle frage ich lieber erstmal hier nach... vielleicht habt ihr ja noch etwas rumfliegen und man kann dem Ganzen so ein zweites Leben schenken. Ich bin auf der Suche nach einer Tasse mit Faltgriffen aus Titan mit einem Volumen von +/- 420ml. Kann gerne gebraucht sein. Ebenfalls suche ich Zeltnägel aus Titan. Am besten wären min. 8 Stück. Macht mir gerne Angebote, falls ihr etwas loswerden möchtet! grüße, Stepston
  2. Geht mir um eine Vergrößerung der Bodenfläche eines Zeltgestänges. Im trockenen Garten geht es grad auch so ohne dass das Gestänge sich in die Erde bohrt. Bei weichem oder feuchtem Boden stelle ich mir das weniger praktikabel vor, daher die Idee mit den Bodenspitzen. Werde mir vermutlich irgendetwas selber basteln aus Korken oder sogar mal den 3D Drucker in der Stadtbibliothek nutzen (wenn das mal wieder geht).
  3. Weiß jemand ob, und wenn ja wo, es so etwas für Zeltgestänge mit etwa 10 mm Durchmesser gibt? Danke sehr!
  4. Gerne! Beachte bitte, dass die Skizzen eben nur dies sind - grobe Skizzen, keine Schnittmuster. Die Maßstäbe und Winkel stimmen da nicht, die Maße sind aber korrekt. Für so einfache Sachen fertige ich mir als Muster meist einfach nur Pappschablonen an. Die Form kann hier aber ja auch problemlos individualisiert und ans Rad angepasst werden. Zu deiner Frage: um ehrlich zu sein mache ich das nur aus Gründen der Optik und Ordnung. Ich hätte im Innenbereich sonst zwei verschiedene Stoffe, das sieht ja nicht so sauber aus Die Wasserdichtigkeit sollte vermutlich auch erhöht sein, da die Nähte aber ja unbehandelt sind und auch der Zipper kein Aquaguard ist, ist das wohl eher nur ein schöner Nebeneffekt.
  5. @ptrsns Bin leider erst heute Morgen dazu gekommen... Hier noch die Maße für den Framebag. Breite ist 6,5 cm.
  6. MYOG Top Tube Bag Wie versprochen folgt eine kleine Anleitung zum selber Nähen eines Top Tube Bags. Für die gezeigte Tasche habe ich folgendes Material verwendet… 1000D Cordura als Außenstoff (Seitenteile) XPax X21 als Außenstoff (Grundfläche) SilNylon 90 g/m² als „Innenfutter“ YKK No5 Zipper + Schieber 20 mm Klett bzw. Flauschband Polyester Einfassband Da ich die Teile schon zugeschnitten hatte fehlt von diesem Arbeitsschritt ein Foto. Um mir die Arbeit zu vereinfachen lege ich Außen und Innenstoff links auf links übereinander und schneide beides zusammen mit einem Heißschneider aus. Dadurch verschmelzen die Außenkanten miteinander und man hat nur noch ein Stück mit dem man arbeiten muss. Als erstes wird der Reißverschluss eingenäht. Da gibt es verschiedene Vorlieben. In diesem Fall ist der Reißverschluss verkehrt herum mit den Zähnen nach innen vernäht – ich mag die Optik. Hier das fertige Teil. Der Reißverschluss wird an den Enden mit einem breiten und sehr kurzen Zickzack-Stich vernäht. Zusätzlich bekommt die Außenkante jeweils eine Lasche aus 20 mm Einfassband. Die Stücke sind 6 cm lang und ergeben gefaltet 3 cm lange Schlaufen welche beim Öffnen und Schließen des Reißverschlusses helfen. Anschließend wird das lange Stück Grundfläche mit dem Reißverschlussteil verbunden, gleichzeitig „versäubern“ bzw. verstecken wir die Kanten indem wir diese in Einfassband einschlagen und dann alles abnähen. Auf beiden Seiten gemacht haben wir nun eine Art Schlauch hergestellt… In diesem Beispiel war ich unkonzentriert und habe vergessen die Klettbänder zur Befestigung am Rad einzunähen. Blöde, aber nicht schlimm. Das können wir auch jetzt noch tun! Die Klett btw. Flauschstücke sind jeweils 10 cm lang. Ich persönlich nähe die Bänder so an, dass die Klettseite nach innen zeigt und sich an der fertigen Tasche in Fahrtrichtung links befindet. Beim Radfahren bleibe ich meist mit dem linken Fuß eingeklickt und so habe ich dann kein offenes Klett, welches mir die Hosen aufribbelt… alles schon gehabt J. Jetzt haben wir es fast geschafft. Der Schlauch wird auf links gedreht und die Seitenteile werden eingenäht. Ich mache hier erstmal einen „Dryfit“, markiere mir die Stellen, an denen die Tasche einen Knick macht und schneide den Stoff ein klein wenig ein, damit sich dieser besser um die Ecken legen lässt. Im oberen Bild sieht man diese kleinen Schnitte. Wenn alles passt wird je ein Seitenteil mit Klammern fixiert und anschließend angenäht. Das ist bei der Form mitunter etwas Fummelei. Es kann hilfreich sein, die Nadel an seiner Maschine nach links zu stellen. Es folgt sinngemäß die andere Seite der Tasche und wir sind schon fast fertig… An diesem Schritt würde ich die Kanten eigentlich noch Einfassen, da fehlt mir aber grad das passende Einfassband für und es ist auch nicht zwingend notwendig. Nur noch auf rechts drehen und… Fertig! Man kann jetzt die Kanten und Ecken noch etwas schön hermachen und das war es dann. Die Tasche wiegt trotz 1000D Cordura nur 48 gramm. Eine Skizze mit Maßen reiche ich noch nach. Hoffe es macht Spaß! Edit: hier eine Skizze mit den Maßen. Das ist leider weder Maßstabsgerecht noch stimmen die Winkel, aber grob sollte es passen. Der Reißverschluss ist 23 cm lang. Die beiden Stoffteile jeweils 23 x 4,2 cm (bereits mit Nahtzugabe von 1 cm). Das große Stück für die Grundfläche hat die Maße 36 x 7,5 cm (ebenfalls bereits mit 1 cm Nahtzugabe). Grüße, Stepston
  7. Die Maße nehme ich dir später ab, dann mache ich auch noch ein paar Fotos für dich. Zu deinen anderen Fragen: Die Befestigung ist so gelöst, wie du es beschreibst. Entlang aller Stirnflächen welche mit dem Rahmen in Berührung kommen, also Oberohr, Steuerrohr und jeweils die kleinen Stücke an Sattel- und Unterrohr, ist ein 50 mm Gurtband aufgenäht. Die Nähte verlaufen quer mit jeweils etwas Abstand, so dass das Gurtband Schlaufen bildet. Durch diese Schlaufen wird die Tasche dann mit Klettband am Rahmen befestigt. Hier dann auch zur nächsten Frage: Ja, mittlerweile nehme ich einfach normales 20mm Klettband zur Befestigung. Das hält fest, ist leicht, einfach anzubringen und trägt weniger auf. Was Du am Sattelrohr siehst ist ein Ovalring von der ursprünglichen Befestigung (kleine "Packriemen" mit Klett) - das ganze ist aber unnötig kompliziert und schwer und daher obsolet . Ich spiele zur Zeit mit dem Gedanken die freie Zeit zu nutzen und mir eine neue Rahmentasche zu nähen, da würde ich auf das Gurtband mit den Schlaufen verzichten und die Klettstreifen einfach direkt an der Tasche annähen. Dann geht zwar etwas Modularität verloren, aber es ist einfacher, schneller und leichter im Gewicht. Die Maße gebe ich dir wie geschrieben später durch. Die Tasche war mit einem anderen Rahmen geplant, da sollte sie passgenau reinpassen, daher beruhen alle Maße drauf. Müsste minimal breiter als das Oberrohr sein, aber immernoch recht schmal, damit die Tasche nicht beim Fahren stört. Wie viel Liter die Tasche fast müsste ich später mal ausrechnen. Nicht viel, auf der letzten größeren Tour hatte ich aber komfortabel Platz für Werkzeug, 2 Schläuche, eine kleine Hängematte, Essen, Hygiene kram und anderes Kleinzeug. Hoffe die Angaben bringen dir schonmal etwas Erstmal danke sehr! @ptrsns hat ja schon geantwortet Die Satteltasche ist bei mir zur Verwendung mit dem Rennrad gedacht, je nach Rahmen hat man hier einerseits leider keine Anlötteile an den Ausfallenden, an die man den Gepäckträger montieren könnte. Der Andere Aspekt ist aber auch besagte Aerodynamik (wenn auch nur im Kopf ). Auch hier ein Danke! Der Top Tube Bag ist frei nach schnauze entstanden. Meine erste Ausführung war sehr utilitaristisch und in ihrer Optik etwas behäbig, das habe ich versucht etwas zu minimieren. Ich habe noch einen auf dem Arbeitstisch liegen und mache später Fotos für eine kleine Anleitung. Das Prozedere ist aber insgesamt simpel, da man ja nur einen (mehr oder weniger sportlichen) Kubus nähen braucht. Hier sieht man die Taschen, samt dem behäbigen Top Tube Bag im Einsatz am anderen Rad. An Alle: Ich ändere den Titel vielleicht einfach in "MYOG Radtaschen"?! Dann poste ich alles weitere auch hier mit rein. Ein schönes Wochenende, Stepston
  8. Richtig, die ist auch selbst gemacht. Was genau möchtest Du wissen? Wie bei der Satteltasche, ist die Umsetzung auch hier teilweise etwas plump. Aber sie funktioniert und hält. Meinen alten Top Tube Bag habe ich vor ein paar Tagen durch einen neuen ersetzt und hab hier ein paar Sachen anders, einfacher und v.A. leichter umgesetzt. Die Tasche wiegt jetzt 45 Gramm
  9. Danke Dir! Das Design ist wie geschrieben nicht mein eigenes, sondern stammt von Porcelain Rocket. Aber ja, es ist wirklich zweckmäßig! Wenn man genauer hinguckt sind da einige schlampige Nähte - mittlerweile sähe das sicher etwas professioneller aus ich hatte beim Herstellen aber auch irgendein Problem mit der Nähmaschine bzgl. der Unterfadenspannung... daran erinnere ich mich. Zu deiner Anmerkung: in der Tat gibt es mittlerweile ein paar ähnliche Konzepte von anderen Herstellern (Arkel, Revelate Designs, Alpkit, Specialized um ein paar aufzuführen). Die Alpkit Tasche die ich geliehen hatte, hatte das damals noch nicht und meine Lovestory mit dem Mr.Fusion Design stammt ebenfalls aus der Zeit vor den Alternativen . Was ich an dem Gepäckträger unter der Tasche, statt oben drüber wie bspw. bei Alpkit aber bevorzuge ist der mögliche zusätzliche Stauraum der sich hier ergibt. Vermutlich sind die anderen Taschen aber etwas leichter und sie lassen sich schneller vollständig entfernen, wenn man sie nicht mehr braucht...
  10. Hey zopiclon, ich würde es davon abhängig machen wann du überwiegend unterwegs sein möchtest. Wenn es in den wärmeren Monaten ist würde ich wie mein Vorredner zu leicht und luftig, zwar nass aber dafür schnell trocken tendieren. Ich besitze ein Paar SealSkinz Socken welches ich hauptsächlich auf einer Radtour durch Skandinavien getragen hab. Wenn es länger und stark regnet und ggf. noch Spritzwasser von der Straße hinzu kommt läuft es irgendwann von oben rein. Auch wenn der Schaft spack und fest sitzt. Der Vorteil bei kälteren Temperaturen ist dann lediglich der, dass Du in warmem Saft stehst und die Füße nicht so auskühlen. Wenn überhaupt nutze ich zum Radeln bei schlechter Witterung mittlerweile Neopren Überschuhe und/oder Tüten bzw. Alufolie als Liner in den Schuhen . Das ist auch irgendwann durch, aber ich finde es angenehmer als die wasserfesten Socken. Grüße, Stepston
  11. Nachdem ich drum gebeten wurde folgt hier nun eine kleine Vorstellung meiner MYOG Mr.Fusion Satteltasche. An die Mods: Falls das eher in den "UL in anderen Sportarten"-Bereich passt - bitte verschieben. Danke! Das momentane Setup am Rad. Wirklich neu ist nur der Top Tube Bag... Die Tasche habe ich mir vor knapp einem Jahr nach dem Vorbild der Mr. Fusion Tasche der Firma Porcelain Rocket gewerkelt. Der Clou an der Mr. Fusion Satteltasche ist der integrierte "Gepäckträger", welcher den Sway, also das hin und her Wackeln der Tasche, gezielt verhindert. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass es sich hier nicht um eine einzelne geschlossene Tasche, sondern um ein Holster-System handelt, in welchem ein passender Packsack verzurrt wird. Beide Aspekte waren ausschlaggebend für meine Wahl. Ich war zuvor mit Satteltaschen von Apidura sowie von Alpkit unterwegs. Mit beiden Taschen hatte ich trotz vorausschauendem Packen Probleme mit einem wackelnden Hinterteil (und das trotz enger Lycra Bibs )... Probleme ist vielleicht übertrieben, Fahren ging ja noch, aber ständig daran erinnert zu werden, dass man eine voll gepackte Tasche hinten drauf hat stört irgendwann einfach. Noch nerviger fand ich da nur das Be- und Entpacken der Taschen. Entweder man nimmt Sie komplett ab, oder man lässt sie am Rad, was das ganze aber zu einer ziemlich wackeligen Geduldsprobe macht. Als dann noch eine geplante Tour anstand entschied ich mich also, das Projekt anzugehen... Kernstück und Knackpunkt des Projekts war für mich der kleine Gepäckträger. An sich keine komplizierte Geschichte, aber ohne richtiges Equipment eine kleine Bastelei. Wichtig war es hier ein Material zu wählen, welches genug Stabilität gegen seitliches Verwinden bot und Schweißen bzw. Löten erlaubte. Ich habe mich für ein Stahlrohr mit 9mm Durchmesser entschieden. Die grobe U-Form ließ sich mit einer Rohrbiegezange biegen, kleinere Anpassungen erfolgten einfach per Hand an einem Holzblock. Die Querstrebe wurde aus dem gleichen Rohr hergestellt, welches passend zugesägt und passgenau zugefeilt wurde. Anschließend wurde die Strebe wie auch noch zwei "Montageösen" bei einem lokalen Metallverarbeiter für kleines Geld angelötet. Das Ergebnis ist etwas windschief, aber voll funktionstüchtig und stabil. Der "Gepäckträger" - keine Schönheit aber funktioniert. Als Schelle zur Montage an der Sattelstütze nutze ich eine billige Sattelrohrklemme von M-Wave namens Racky. Hier sind Gewinde zur Montage eines Gepäckträgers vorhanden. Zur Verwendung an meinem ursprünglichen Rad fertigte ich mir noch einen kleinen Spacer aus einer Reduzierhülse. Um es an meinem jetzigen Rad mit größerer Sattelstütze zu nutzen habe ich heute morgen die kleine Lippe an der Oberkante der Sattelrohrklemme weggeschliffen. Die angepasste Sattelrohrklemme. Die eigentlichen Näharbeiten waren ziemlich straight forward. Die Maße habe ich anhand von Fotos des Originalprodukts ermittelt bzw. geschätzt und so angepasst, dass es in meinen Augen Sinn machte. Als Material verwendete ich 500d Cordura, 300d Cordura, ein 450 g/m² TPU Nylon, 25mm Gurtband und passende Hardware. Die Materialwahl erfolgte mehr aus meiner Laune heraus, als dass ich da groß einzelne materialspezifische Eigenschaften in Erwägung gezogen hätte. Die Seitenflanken des Holster-Oberteils sind zudem mit HDPE-Kunststoff verstärkt, damit eine sich nach vorne verjüngende Form der montierten Tasche gewährleistet ist und diese somit nicht beim Fahren stört. Das Unterteil bildet eine Tasche, welche über den Gepäckträger gezogen wird. Diese Einschubtasche saß ursprünglich ziemlich spack, hat sich nach 1500km durch Dreck und Regen aber etwas gedehnt. Am Rad montiert hält das ganze nachwievor problemlos. Holsterunterteil und eingeschobener "Gepäckträger". Das Oberteil wird mittels Klett am Sattelrohr fixiert. Je Seite wird zusätzlich ein Riemen zwischen den Sattelstreben durchgefädelt. Diese Riemen enden jeweils mit einem Ovalring durch welche die Riemen vom Unterteil gefädelt werden um so beide Teile miteinander zu verbinden. (Genauere Beschreibungen der Funktionsweise finden sich im Internet. Ich habe das ja nur kopiert!) Der "neue" Packsack. Größer geht auch. Den abgebildeten Packsack habe ich mir gestern noch aus 210den TPU Nylon genäht. So wie auf den Bildern zu sehen ist der Packsack maximal zu 2/3 gefüllt. Es sind da ein Trekkertent Stealth 1 und eine Forclaz Trek 700 Matte drin. Der Schlafsack sollte wohl auch noch passen. Das Ganze fährt sich angenehm unauffällig und wackelfrei. Auch auf Schotterpiste oder bei 50 km/h schlackert da nichts - so sollte das sein! Und nun zum Gewicht... das hat mich ehrlich gesagt etwas erstaunt. Dachte es wäre schwerer... Gepäckträger mit Sattelklemme und komplettem Holster wiegen 403 Gramm. Der Packsack kommt dann nochmal mit 165 Gramm dazu. Dafür, dass andere, eher auf's Rennrad und weniger auf's Mountainbiking ausgelegte Taschen auch schon um die 400 Gramm wiegen bin ich sehr zufrieden! Und im Profil... Zwischen Packsack und Holster kann man noch 'ne Jacke oder das Zeltgestänge stecken. Ich hoffe das Projekt gefällt euch und etwaige Fragen beantworte ich natürlich gerne. Grüße, Stepston
  12. Den Hersteller habe ich wie gesagt angeschrieben. Mit dem Geld für Idee... es ging mir tatsächlich flüchtig durch den Kopf, dann fand ich es aber etwas übertrieben. Wenn ich mal die Möglichkeit haben sollte, und ich meine ohne Versand, Zoll und dergleichen, würde ich ernsthaft in Erwägung ziehen, mir die Satteltasche im Original zu kaufen. Das wäre dahingehend unnötig, als dass mir meine MYOG Version bisher vollends ausreicht, ich würde es aber vermutlich tatsächlich machen. Ich sehe zu, dass ich die Tage ein paar Fotos gemacht bekomme. Zur Zeit ist der "Gepäckträger" nur für eine 27.2 mm Sattelstütze passend und ich fahre momentan ein Rad mit 31.8 mm... Ich schaue was geht Grüße, Stepston
  13. Spannende Sichtweisen sind hier vertreten! Erstmal freut es mich, dass der allgemeine Konsens ja der zu sein scheint, dass kopieren für den Eigenbedarf in Ordnung ist. Um mein Gewissen zu beruhigen habe ich heute tatsächlich auch noch mal den Hersteller selber angeschrieben und um Seine Meinung gebeten - als Beführworter des DIY sagte er alles cool, solange es für den Eigengebrauch ist! Wenn ein Hersteller bzw. Entwickler so denkt, ist das natürlich ziemlich ehrenwert. Für meine "Unsicherheit" sorgte zum großen Teil allerdings auch der Gedanke, den Dingo ebenfalls äußerte... ... Und da ich mit dem Hersteller vor allem besagtes Produkt verbinde, kam wohl das Gefühl auf, ich würde jemandes geistiges Eigentum klauen und ihm so seine Einnahmequelle nehmen. Aber das ist in Real natürlich wirklich nicht ganz so zweidimensional zu betrachten. Ich verstehe wie Du das meinst... wenn man sich aber vor Augen führt, dass MYOG bzw. Nähen ja auch ein Hobby ist was man gerne in seiner Freizeit betreibt relativiert sich das jedoch, finde ich. Ich rechne ja auch nicht meine anderen Freizeitbeschäftungen in einen möglichen Stundenlohn um und ärgere mich dann, dass mein Leben ein einziges Verlustgeschäft ist . Haha, naja, das Produkt ist nicht ganz so UL, deswegen passt das wohl nicht hierher. Aber um es aufzudecken - es geht um die Mr.Fusion Satteltasche von Porcelain Rocket. Also Bikepacking... Verbessern respektive an meine Bedürfnisse anpassen mache ich bei Zeiten gerne. Da gibt es schon ein paar Kleinigkeiten. Was diese sind konnte ich allerdings nur herausfinden, indem ich mit der "Originalversion" unterwegs war. Alles andere wäre Raterei gewesen, da ich das Originalprodukt in Natura noch nie zu Gesicht bekommen habe. Ich möchte nicht nochmal Öl ins Feuer gießen, aber wo ich so drüber nachdenke hätte ich mir niemals die gleichen Gedanken gemacht, hätte ich es sich um das Produkt einer großen Marke gehandelt...
  14. Moin zusammen, via Suchfunktion konnte ich kein derartiges Thema finden, vielleicht findet das Thema aber ja noch jemand anderes interessant... Meine grundsätzliche Frage: wie haltet ihr es mit dem Kopieren von Produkten anderer Hersteller für den Eigenbedarf? Ich meine hier vor Allem kleinere Hersteller mit wirklich innovativen Produkten/Designs, die es sonst (noch) nirgendwo anders gibt. Und da hier ja wohl auch kleinere Hersteller vertreten sind - wie seht ihr das? In meinem Beispiel geht es um ein Produkt eines relativ kleinen kanadischen Herstellers. Seit release haben mich Design und die scheinbare Funktionalität wirklich begeistert. Das Produkt wird allerdings immer nur in kleineren batches hergestellt - ist also schwerer (nicht schwer) zu bekommen - und Versand, Zoll etc. würden den Preis deutlich nach oben treiben. Insbesondere aufgrund der Verfügbarkeit habe ich mich letztes Jahr dazu entschieden, das Produkt in seiner Grundform zu kopieren. Das hätte auch alles nicht besser funktionieren können. So weit so gut... Jetzt habe ich also im Grunde das lang ersehnte Produkt, es funktioniert wirklich super und ich hatte Freude am Selbstbau... frage mich nun aber, ob das cool ist oder nicht? Unter anderen Umständen hätte ich den Sommer in Kanada verbracht und hätte mir, einfach um dem meiner Meinung nach tollen und innovativen Design Tribut zu zollen, das Produkt möglicherweise sogar nochmal im Original gekauft. Ist das bescheuert?! Wie sehr ihr das? Steigere ich mich da rein? Vermutlich kopiert man eh mit allem was man sich näht immer irgendwen... irgendwer kam ja auch mal auf die Idee mit dem Rollverschluss an Packsäcken. Das nähe ich nach ohne mit der Wimper zu zucken... Bin auf eure Meinungen gespannt. Stepston
  15. Stepston

    1P-Zelt Empfehlung

    So, trotz aller Umstände hat DHL wirklich schnell gearbeitet und bereits heute das Zelt vorbei gebracht. Klasse! Da das Wetter ja super ist und man langsam aber sicher eh nicht mehr so viel zu tun hat, ging es direkt mal in den Garten zum ersten Aufbauen. Vorweg - ich habe noch keine passenden Poles, konnte aber ziemlich problemlos mit einem Stock und einem Kamerastativ improvisieren. Mein Eindruck bezüglich aufbau: Wow! Das geht wirklich einfach. Hatte vorher noch nie einen solchen "Trekkingstock Tarp-Hybriden" aufgebaut und dachte, da müsste man etwas genauer und weniger pragmatisch rangehen... aber das ist gar nicht notwendig. Trekkertent hat zwar eine Anleitung mit Empfehlungen zu den Höhen der (Trekking-)Poles, sowie des Abstands der vorderen beiden Stakes, ich hab es jetzt aber komplett ohne Ausmessen von irgendwas rein nach Gefühl gemacht und für den ersten Pitch steht das Teil schon ganz ordentlich. Vor allem hat das selbst beim aller ersten mal keine fünf Minuten gedauert. Erster Eindruck bezüglich der im Eingangspost geäußerten Anforderungen: Groß ist es nicht... Eher die besagte Dackelgarage. Wenn man drin liegt war es jetzt im ersten Eindruck allerdings vollkommen vertretbar (zumindest ohne weitere Ausrüstung). Durch die steile Stirn- und Fußwand ist das Raumgefühl im liegen schon echt gut. Gerade im Kopfbereich ist hier maßig Luft nach oben, was ich als sehr angenehm empfinde und auch bzgl. Kondenswasserbildung von Vorteil sein sollte. Konstruktionsbedingt hängen die Seitenwände des Innenzelts etwas durch, dadurch wirkt es etwas eng. Vielleicht liegt das zum Teil aber auch am Pitch? Der erste Gedanke war jedenfalls, dass dies möglicherweise durch jeweils eine zusätzliche Fixierung zum Außenzelt jeweils mittig an den Seitenwänden zu beheben sein könnte? Positiv ist auf jeden Fall die Möglichkeit die Rückseite zusätzlich zu öffnen. Das sorgt für einen schönen Luftzug und verbessert wiederum das Raumgefühl. Zur Sitzhöhe... mit eingehängtem Innenzelt eher grenzwertig. Ich kann im Eingangsbereich aufrecht sitzen, stoße mit dem Kopf aber merklich gegen das Meshgewebe. Das ist vermutlich für fünf bis zehn Minuten tolerierbar, wird dann aber sicher ziemlich schnell ziemlich ätzend. Immerhin muss man nicht den gesamten Nacken komplett verbiegen... Ohne eingehängtes Innenzelt ist der nutzbare Platz deutlich größer, auch das Sitzen ist jetzt gut möglich. Man kann im Innenzelt sitzend selbiges relativ entspannt aushängen. Zum Abwettern könnte ich mir vorstellen, dies möglicherweise im Eingangsbereich einfach zu tun. Fazit: Es ist nicht perfekt, aber ich bin doch schwer angetan und freue mich darauf, das Zelt - sofern es denn irgendwann mal wieder möglich ist - zu testen. Gerade mit dem Rennrad scheint es mir doch eine komfortable Alternative zum Übernachten im freien zu sein . Achso, und das Zelt mit Packsack wiegt 696 gramm. Sonnige Grüße, Stepston
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