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Stepston

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Schöne Idee!
    Falls jemand plant den Tjustleden zu laufen, kann er/sie sich gern vorab mal melden. Bin regelmäßig in der Nähe von Överum und kann einen Garten zum Zelten, Gästehütte oder auch nur eine Möglichkeit zum Duschen vor der Heim-/ Weiterreise anbieten.
    Grüße
  2. Gefällt mir!
    Schöne Idee!
    Falls jemand plant den Tjustleden zu laufen, kann er/sie sich gern vorab mal melden. Bin regelmäßig in der Nähe von Överum und kann einen Garten zum Zelten, Gästehütte oder auch nur eine Möglichkeit zum Duschen vor der Heim-/ Weiterreise anbieten.
    Grüße
  3. Gefällt mir!
    Stepston hat eine Reaktion von Eli Sabeth erhalten in Wie lange leben eure Regenjacken?   
    Ich habe ca. 2008 - noch beim orangenen Globetrotter - eine Berghaus Paclite Trek Hardshell gekauft (damals galt das glaube ich noch als UL...). Als Schüler für 250,- € damals für mich unverschämt teuer... aber der Schnitt war und ist so passend, das war das haupt Kaufargument. Die Jacke war mehrmals in den Vogesen, Norwegen, Schweden, in Schottland, Israel, Nepal, Japan... sogar auf Truppenübungsplätzen der Bundeswehr oder 2014 bei den Majdan-Protesten in der Ukraine. Ich kann nicht sagen, wie viele Kilometer die runter hat, aber es sind nicht wenige. Und oftmals war viel Gepäck auf dem Rücken.
    (Als Regenjacke) endgültig aussortiert habe ich die Jacke im letzten Dezember. Das Nahttape auf der Innenseite ging fast überall ab, die Jacke hat Löcher und war einfach nicht mehr regendicht.
    Ich weiß nicht, was mit dieser Jacke los war, aber sie hat fast 17 Jahre super funktioniert... und es ist nur eine 2,5-Lagen Jacke gewesen. Ich rede jetzt nicht von der DWR-Beschichtung oder der Atmungsaktivität, aber davon, dass die Jacke zuverlässig Regen abgehalten hat. Bei Bewegung ist man von Innen so oder so nass ist meine Erfahrung.
    Ich gehe stark davon aus, dass ich einfach nur Glück hatte mit der Jacke, wollte aber nochmal 'ne Lanze brechen für Hardshell-Jacken. Oft werden die als totaler Mist dargestellt o.ä.. Diese Jacke hier ist aber eines meiner absoluten Lieblingsstücke. Jetzt wird sie zum Regenüberwurf für den Hund umgenäht. 
    Der Nachfolger ist jetzt eine ME Odyssey. Nicht UL, aber bisher wirkt sie zuverlässig und robust, aber ich glaube nicht dass sie wieder so lange halten wird.
  4. Gefällt mir!
    Stepston reagierte auf BleiStift in Welches Ultralight Messer?   
    Bin auch seit Jahren mit dem Victorinox SD (allerdings in der Alox Variante) unterwegs und das reicht bei mir auch für 99% der Anwendungen auf Tour. Ich habe aber für deinen Anwendungsbereich noch zwei günstige Carbonstahl Alternativen im Angebot. 

    Wenn es aber Richtung Skandinavien geht und du wie gesagt etwas mehr Holz bearbeiten willst und nen Feuer anzünden möchtest kann ich das BPS Finn Lite empfehlen.
    Wiegt 68 g ohne die Scheide ( die liegt nochmal bei 25g). Ist nen 1066 Carbonstahl der sich aber auch dank des scandi Grinds easy nachschleifen lässt und meiner Meinung nach auch ne gute Schnitthaltigkeit (für den Preis) an den Tag legt, besonders wenn man das Messer dann und wann mit nem Leder abzieht. Ist auch Full-Tang und kann gut was ab, natürlich in für diesem Gewichtssegment angemessenen Maßen (etwas mehr Vorsicht bei der feinen Spitze und wenn man auf Nummer sichergehen will kann man die Schrauben der Griffschale noch verkleben, die können sich bei sehr viel schwerer Batoning Arbeit leicht lösen, hab sie am Anfang einmal leicht nachgezogen und dann aber auch ohne Kleber nie Probleme gehabt, das Messer ist aber auch keine Axt :D). Die Messerkante oben ist auch recht steil geschliffen, sodass es auch als Anzünder für nen Feuerstahl taugt ohne groß nachzuschleifen. Dabei kostet das Teil nur 25-30 Euro und ist mit nem richtigen Griff versehen (sehr angenehm in der Hand bei längeren Holzarbeiten!). Is nen tolles Schnitzmesser dank der feinen spitze und des scandi Schliffs. Meiner Meinung nach ist das Teil im Puukko Stil auch ein echter Hingucker. Ich persönlich bin aber auch eher fan von klassischem Look anstelle des tactical Looks. Gibts online auch nen paar YouTube videos zu. 

    Ne andere klassische und leichtere Alternative ist sonst noch das Mora 1/0 mit 40g und 17g Scheide. Etwas feiner und wie die classics bei Mora nicht mit Full-Tang, aber mit einem bis zum ende durchlaufenden verjüngten Erl. Wer weiß was er tut kommt damit auch locker hin um nen bisschen kleines Feuerholz zu spalten, nen paar feathersticks zu schnippeln und nen Feuer zu starten. Die Oberkante ist hier allerdings leicht abgerundet, was angenehm fürs schnitzen ist, aber mit nem Feuerstahl nicht so super harmoniert, kann man aber auch easy nachschleifen. 

    Am Ende kann ich dir aber auch nur empfehlen was zu nehmen was dir Spaß macht. So nen Messer ist ja nen Luxusgegenstand, den man nicht unbedingt benötigt, wenn man schon das Mehrgewicht in Kauf nimmt dann sollte man auch was dabei haben was einem auf Tour auch wirklich Spaß macht. Wenn du dich da in nen Messer verguckt hast und dann noch planst es für nen Feuer zu nutzen, go for it. Meiner Meinung nach gehts darum draußen in der Natur Spaß zu haben und die Zeit zu genießen, wenn da nen spezielles Messer deine Tour wirklich verschönert, hol dir das und nimms mit, wiederverkaufen und gegen nen anderes austauschen geht ja am Ende auch immer noch.  
  5. Danke!
    Stepston hat eine Reaktion von KaZee erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    In den letzten Tagen werden bei Kleinanzeigen massenweise Durston Zelte zu dubios-anmutenden niedrigen Preisen angeboten. Einige Angebote sind wohl auch schon als Scams aufgeflogen... Aber da kommen mehrmals täglich neue X-Mids für 200,-€ rein. Ist das anderen Usern auch schon aufgefallen? Ich gucke noch nicht lange nach Durston Zelten, aber die Masse an 'billig'-Angeboten erstaunt mich wirklich... ist der Hype jetzt auch bei den Scammern angekommen?!
  6. Gefällt mir!
    Stepston reagierte auf Timbo9650 in Ultraleicht mit Hund - Big 4 - P/L Fokus   
    Ich habe eine weitere Quelle gefunden, der vor allem in meinem Fall (Hund hat kein Bock auf dasselbe Futter bei mehr als 2 Tage) eine echte und Preisgünstige Alternative sein kann.
    Auf barf-box.de gibt es die "400g Trockenbarf luftgetrocknet Probierpaket 4 Sorten" mit je 100g Huhn, Wild, Pferd und Rind, für nur 15€ (+4,95 Versand, man bekommt fürs "Freunde Werben" 10€ Rabatt)

    100g des Futtert entspricht ca. 400g Nassfutter. Mein Hund frisst zwischen 200-250g am Tag (bei Belastung).
    Wenn man dazu noch Trockengemüse gibt (z.B. 100g Gemüsemix 3 Balf von Fressnapf) sind wir bei 500g, entspricht also ca. 2 Kg Nassfuter.
    Damit käme ich tatsächlich eine Woche aus (+ Snacks für die Pausen und hier und da ein Leckerli).
    Aufgeweicht wird das ganze genau so wie z.B. Trek'n'Eat die ich für mich immer mitnehme (nur nicht gekocht, nur warm).
    Das werde ich auf jeden Fall mal testen. Ich berichte dann.
  7. Danke!
    Stepston reagierte auf Mia im Zelt in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Ich habe diesen Flicken auch und finde ihn tatsächlich sehr steif. Die Beschreibung von @khyal stimmt in meinen Augen. 
  8. Danke!
    Stepston reagierte auf khyal in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    fuer die Stelle ja, erinnert vom Flex-Verhalten eher an ne KF-Visitenkarte, ich wuerde bei Zelten (ausser DCF, Ultra) immer eher Naehen als Patchen.
  9. Danke!
    Stepston reagierte auf khyal in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Und Du meinst das Beschaedigte fuer ganz klein es Geld hier in Biete stellen ?
     
    Wenn ich lese "wieder" wuerde ich erstmal an der Ursache arbeiten, ist ja eigentlich ein System, was es seit langer Zeit bei Tarptent beim StratoSpire gibt und da passiert es sehr selten, dass mal ein Stab aus der Oese rutscht, evtl Oese zu klein bzw Spitze zu breit ?
    Da das Zelt Si-beschichtet ist, gibt es nur einen Klebeflicken, der auf dem Material haelt und der ist zu steif fuer die Stelle, also Naehen, von innen etwas Material zum Verstaerken unterlegen, mit der Hand ebern naehen, hinterher mit Seamgrip +Sil Naht von aussen dichten, fertig.
     
  10. Gefällt mir!
    Stepston hat eine Reaktion von MiaTravels erhalten in Bezugsquellen für MYOG-Stoffe   
    Das Ladengeschäft von Extremtextil in Berlin ist ja leider seit dem 20.04.2024 geschlossen... gibt es in Berlin noch weitere Läden, in denen es "outdoortauglichen" Nähbedarf gibt? Ich kenne sonst nur noch Tacticaltrim...
    Musste grad (leider?) in die Hauptstadt ziehen und hatte mich wenigstens gefreut, nicht mehr jede Steckschließe bestellen zu müssen... und da musste der Extremtextil Laden grad schließen
  11. Gefällt mir!
    Fitness spielt schon eine Rolle wie es einem in der Höhe geht. Ich war damals relativ fit und habe dann noch einige Wochen zur Akklimatisierung auf ca. 3600-3800m verbracht und bin dort auch regelmässig in den Bergen joggen gegangen - das hat auf jeden Fall geholfen, trotzdem kam ich auf 5500-6000m ziemlich schnell aus der Puste.
    Trotzdem hatte ich dann auf etwa 5000m bei einer Übernachtung richtig Probleme mit der Höhe. Die übelsten Kopfschmerzen ever und Übelkeit. Ruhepuls über 100/min. Ich habe dann schon überlegt, umzudrehen aber bei einer längeren Pause ca. 150m über der Übernachtungsstelle wurde es dann besser und ging dann weg. Schön war es trotzdem nicht...
    Bei den anderen Touren hatte ich dann nur Probleme mich zu erholen, wenn wir in diesen Höhen übernachtet haben - Zeichen von Höhenkrankheit hatte ich dann nicht mehr. Ich war bisher nie über 6000m, technisch war das alles nicht anspruchsvoll, von daher kann ich nicht sagen, ob ich das vertrage oder nicht...
    Ich würde schauen, dass man ein bisschen Zeit zur Akklimatisation hat und dass man nicht sofort in die größeren Höhen muss und dass man halbwegs fit ist vor der Tour, damit das ganze auch Spaß macht. Und wenn sich Höhenkrankheit angkündigt, schauen was man für Optionen hat, damit man sich nicht in dumme Situationen bringt. Dann sollte das schon passen, das ist ja nicht die "Todeszone"...
  12. Gefällt mir!
    Stepston hat eine Reaktion von dermuthige erhalten in MYOG Satteltasche   
    Nachdem ich drum gebeten wurde folgt hier nun eine kleine Vorstellung meiner MYOG Mr.Fusion Satteltasche. An die Mods: Falls das eher in den "UL in anderen Sportarten"-Bereich passt - bitte verschieben. Danke!

    Das momentane Setup am Rad. Wirklich neu ist nur der Top Tube Bag...
    Die Tasche habe ich mir vor knapp einem Jahr nach dem Vorbild der Mr. Fusion Tasche der Firma Porcelain Rocket gewerkelt. Der Clou an der Mr. Fusion Satteltasche ist der integrierte "Gepäckträger", welcher den Sway, also das hin und her Wackeln der Tasche, gezielt verhindert. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass es sich hier nicht um eine einzelne geschlossene Tasche, sondern um ein Holster-System handelt, in welchem ein passender Packsack verzurrt wird.
    Beide Aspekte waren ausschlaggebend für meine Wahl. Ich war zuvor mit Satteltaschen von Apidura sowie von Alpkit unterwegs. Mit beiden Taschen hatte ich trotz vorausschauendem Packen Probleme mit einem wackelnden Hinterteil (und das trotz enger Lycra Bibs )... Probleme ist vielleicht übertrieben, Fahren ging ja noch, aber ständig daran erinnert zu werden, dass man eine voll gepackte Tasche hinten drauf hat stört irgendwann einfach. Noch nerviger fand ich da nur das Be- und Entpacken der Taschen. Entweder man nimmt Sie komplett ab, oder man lässt sie am Rad, was das ganze aber zu einer ziemlich wackeligen Geduldsprobe macht. Als dann noch eine geplante Tour anstand entschied ich mich also, das Projekt anzugehen...
    Kernstück und Knackpunkt des Projekts war für mich der kleine Gepäckträger. An sich keine komplizierte Geschichte, aber ohne richtiges Equipment eine kleine Bastelei. Wichtig war es hier ein Material zu wählen, welches genug Stabilität gegen seitliches Verwinden bot und Schweißen bzw. Löten erlaubte. Ich habe mich für ein Stahlrohr mit 9mm Durchmesser entschieden. Die grobe U-Form ließ sich mit einer Rohrbiegezange biegen, kleinere Anpassungen erfolgten einfach per Hand an einem Holzblock. Die Querstrebe wurde aus dem gleichen Rohr hergestellt, welches passend zugesägt und passgenau zugefeilt wurde. Anschließend wurde die Strebe wie auch noch zwei "Montageösen" bei einem lokalen Metallverarbeiter für kleines Geld angelötet. Das Ergebnis ist etwas windschief, aber voll funktionstüchtig und stabil.

    Der "Gepäckträger" - keine Schönheit aber funktioniert.
    Als Schelle zur Montage an der Sattelstütze nutze ich eine billige Sattelrohrklemme von M-Wave namens Racky. Hier sind Gewinde zur Montage eines Gepäckträgers vorhanden. Zur Verwendung an meinem ursprünglichen Rad fertigte ich mir noch einen kleinen Spacer aus einer Reduzierhülse. Um es an meinem jetzigen Rad mit größerer Sattelstütze zu nutzen habe ich heute morgen die kleine Lippe an der Oberkante der Sattelrohrklemme weggeschliffen.

    Die angepasste Sattelrohrklemme.
    Die eigentlichen Näharbeiten waren ziemlich straight forward. Die Maße habe ich anhand von Fotos des Originalprodukts ermittelt bzw. geschätzt und so angepasst, dass es in meinen Augen Sinn machte. Als Material verwendete ich 500d Cordura, 300d Cordura, ein 450 g/m² TPU Nylon, 25mm Gurtband und passende Hardware. Die Materialwahl erfolgte mehr aus meiner Laune heraus, als dass ich da groß einzelne materialspezifische Eigenschaften in Erwägung gezogen hätte. Die Seitenflanken des Holster-Oberteils sind zudem mit HDPE-Kunststoff verstärkt, damit eine sich nach vorne verjüngende Form der montierten Tasche gewährleistet ist und diese somit nicht beim Fahren stört.

    Das Unterteil bildet eine Tasche, welche über den Gepäckträger gezogen wird. Diese Einschubtasche saß ursprünglich ziemlich spack, hat sich nach 1500km durch Dreck und Regen aber etwas gedehnt. Am Rad montiert hält das ganze nachwievor problemlos.

    Holsterunterteil und eingeschobener "Gepäckträger".
    Das Oberteil wird mittels Klett am Sattelrohr fixiert. Je Seite wird zusätzlich ein Riemen zwischen den Sattelstreben durchgefädelt. Diese Riemen enden jeweils mit einem Ovalring durch welche die Riemen vom Unterteil gefädelt werden um so beide Teile miteinander zu verbinden. (Genauere Beschreibungen der Funktionsweise finden sich im Internet. Ich habe das ja nur kopiert!)

    Der "neue" Packsack. Größer geht auch.
    Den abgebildeten Packsack habe ich mir gestern noch aus 210den TPU Nylon genäht.
    So wie auf den Bildern zu sehen ist der Packsack maximal zu 2/3 gefüllt. Es sind da ein Trekkertent Stealth 1 und eine Forclaz Trek 700 Matte drin. Der Schlafsack sollte wohl auch noch passen. Das Ganze fährt sich angenehm unauffällig und wackelfrei. Auch auf Schotterpiste oder bei 50 km/h schlackert da nichts - so sollte das sein!
    Und nun zum Gewicht... das hat mich ehrlich gesagt etwas erstaunt. Dachte es wäre schwerer... Gepäckträger mit Sattelklemme und komplettem Holster wiegen 403 Gramm. Der Packsack kommt dann nochmal mit 165 Gramm dazu. Dafür, dass andere, eher auf's Rennrad und weniger auf's Mountainbiking ausgelegte Taschen auch schon um die 400 Gramm wiegen bin ich sehr zufrieden!

    Und im Profil... Zwischen Packsack und Holster kann man noch 'ne Jacke oder das Zeltgestänge stecken.
    Ich hoffe das Projekt gefällt euch und etwaige Fragen beantworte ich natürlich gerne.
     
    Grüße,
    Stepston
  13. Gefällt mir!
    Stepston hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    OT: Haha, das kam dann aber auch meinerseits falsch rüber, pardon! Also, ich hab die Taschen, für die die Klebemöglichkeit gesucht wird, tatsächlich selbst genäht. Ich find nähen schon 'ne feine Sache und sitz gern' an der Maschine. In dem Fall kam mir die Idee mit dem Klett bloß erst im Nachhinein und ich würd' die Tasche von außen ungern nachträglich mit Nähten "verschandeln"... aber dann wird es vielleicht bei der nächsten Tasche umgesetzt...
  14. Gefällt mir!
    Stepston reagierte auf mochilero in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Auf der Silikon-Beschichtung hält nix außer Kleber auf Silikonbasis. Also kannste so Schuhkleber vergessen, ebenso wie normales Seamgrip
    Es gibt Silikonkleber wie Elastosil E41 - das könnte was sein. Hab aber keine Erfahrung damit. Es gibt aber Leute die schon ein Zelt geklebt haben hier im Forum - musste mal suchen was die genommen haben.
  15. Gefällt mir!
    Stepston reagierte auf Mia im Zelt in Södra Kungsleden August 2021   
    Tag 3
    An diesem Tag war es so warm, dass ich mit kurzer Kleidung wandern konnte. Nach etwa einer Stunde Gehzeit hatte ich die Helagshütte erreicht. Hier war nichts mehr mit Einsamkeit: Rund um die Hütte herum standen erstaunlich viele Zelte. Ich wunderte mich, warum alle Leute ihr Zelt an der gleichen Stelle aufstellen und folgte dem Weg bergauf, wo ein Rentierzaun überschritten werden musste. Hier war mit 1180m der höchste Punkt der Tour erreicht und die Aussicht wahrlich traumhaft. Es war so schön, dass ich mich zu einer Pause hinreißen ließ und gemütlich etwas las. Immer mehr merkte ich nun meine Füße und achtete darauf diese bei jeder längeren Pause zu lüften. 
    Danach ging es kurz ein steiles Stück bergab, bis der Weg wieder meistens eben durch ein langgezogenes Tal mit unendlich vielen malerischen kleinen und größeren Seen führte. Ab und zu leuchtete der pflanzliche Bewuchs schon in kräftigen Herbstfarben, was eine fast malerische Idylle erzeugte. Bald kam ich an der Fältjägaren Hütte an. Dort war an der Eingangstür ein Infozettel angebracht. Dort stand in schwedischer und englischer Sprache, dass aufgrund der Corona-Pandemie Tagesbesucher nur zur Mittagszeit bis 15 Uhr erlaubt sind. Gegen eine Gebühr von 60 SEK für Nichtmitglieder (Mitglieder 40) kann man die Räumlichkeiten mit Küche und Duschen nutzen. Das Angebot klang interessant und eine Dusche wäre auch nicht verkehrt. Ein Blick auf die Uhrzeit fällte die Entscheidung: 14:55 Uhr. Zu spät, also lief ich weiter. Nach weiteren 9km kam ich bei der Rasthütte Svaletjakke an. Diese ist ganz neu und roch total nach Holz. Nachdem ich mein Abendessen gekocht hatte, kam eine schwedische Familie vorbei, die das schöne Wetter ausnutzen wollte und draußen zelten wollte. Wir unterhielten uns kurz und nachdem ich aufgegessen hatte, überließ ich ihnen die Hütte. Nach etwa 30min Gehzeit fand ich eine sehr idyllische Stelle für mein Zelt und genoss noch lange die Abendsonne. 
     



  16. Gefällt mir!
    Stepston hat eine Reaktion von jeker erhalten in Kuriositätenkabinett   
    Die Tage wurde uns das hier ausgehändigt. Hat mich doch eher vergnügt und irgendwie passt es ganz gut hier rein - Eine Plastiktüte zum drin schlafen...
    Dass es bei den hiesigen Temperaturen wohl eher die Funktion eines Bratschlauchs erfüllt sei an dieser Stelle mal ausgeblendet...


  17. Gefällt mir!
    Stepston reagierte auf Mittagsfrost in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Stimmt, es ist durch die konische Form etwas sperrig. Ich transportiere Cone, Holzfeuereinsatz, Feuerzeug, Brenner usw. in besagter PET-Flaschen-Verpackung im Titanbecher.

     

  18. Gefällt mir!
    Stepston hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Bin kein Physiker. Aber selbst wenn du das Wasser im Topf nicht zum Kochen bringst erwärmst du es ja ggü der Umgebungstemperatur. Sonst würde ja gar nichts passieren. Mit Deckel hättest du im Topf also immernoch eine wärmere Atmosphäre als draußen, ergo ist er von Vorteil.
  19. Danke!
    Stepston hat eine Reaktion von JanF erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Bin kein Physiker. Aber selbst wenn du das Wasser im Topf nicht zum Kochen bringst erwärmst du es ja ggü der Umgebungstemperatur. Sonst würde ja gar nichts passieren. Mit Deckel hättest du im Topf also immernoch eine wärmere Atmosphäre als draußen, ergo ist er von Vorteil.
  20. Gefällt mir!
    Stepston reagierte auf Tao in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Ein Schnittmuster braucht man gar nicht, da man mit einem Rechteck startet. Eine Kantenlänge da ist Breite der Tasche plus Höhe plus zwei mal 1cm Nahtzugabe, die andere zwei Mal Breite plus zwei Mal Höhe plus zwei mal 1cm Nahtzugabe. An die ersten Kanten kommen die beiden Reißverschluss Teile, dann werden die anderen beiden Seiten auf links vernäht, mit dem geschlossenen Reißverschluss mittig und den beiden nach innen gerichteten Laschen. Diese beiden Nähte werden danach im 45 Grad Winkel jeweils an den Ecken im Dreieck abgenäht, an der Hälfte der gewünschten Höhe entfernt, quasi im rechten Winkel zur vorherigen Naht und entlang der vertikalen Nähte.
    Eigentlich ein ganz klassisches Design, das sogar auch bei Extremtextil ausliegt.

  21. Gefällt mir!
    Stepston hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in MYOG Satteltasche   
    MYOG Top Tube Bag
    Wie versprochen folgt eine kleine Anleitung zum selber Nähen eines Top Tube Bags.
    Für die gezeigte Tasche habe ich folgendes Material verwendet…
    1000D Cordura als Außenstoff (Seitenteile) XPax X21 als Außenstoff (Grundfläche) SilNylon 90 g/m² als „Innenfutter“ YKK No5 Zipper + Schieber 20 mm Klett bzw. Flauschband Polyester Einfassband 
    Da ich die Teile schon zugeschnitten hatte fehlt von diesem Arbeitsschritt ein Foto. Um mir die Arbeit zu vereinfachen lege ich Außen und Innenstoff links auf links übereinander und schneide beides zusammen mit einem Heißschneider aus. Dadurch verschmelzen die Außenkanten miteinander und man hat nur noch ein Stück mit dem man arbeiten muss.
     
    Als erstes wird der Reißverschluss eingenäht. Da gibt es verschiedene Vorlieben. In diesem Fall ist der Reißverschluss verkehrt herum mit den Zähnen nach innen vernäht – ich mag die Optik.

    Hier das fertige Teil. Der Reißverschluss wird an den Enden mit einem breiten und sehr kurzen Zickzack-Stich vernäht.

    Zusätzlich bekommt die Außenkante jeweils eine Lasche aus 20 mm Einfassband. Die Stücke sind 6 cm lang und ergeben gefaltet 3 cm lange Schlaufen welche beim Öffnen und Schließen des Reißverschlusses helfen.

     
    Anschließend wird das lange Stück Grundfläche mit dem Reißverschlussteil verbunden,
    gleichzeitig „versäubern“ bzw. verstecken wir die Kanten indem wir diese in Einfassband einschlagen und dann alles abnähen.

    Auf beiden Seiten gemacht haben wir nun eine Art Schlauch hergestellt…

    In diesem Beispiel war ich unkonzentriert und habe vergessen die Klettbänder zur Befestigung am Rad einzunähen. Blöde, aber nicht schlimm. Das können wir auch jetzt noch tun! Die Klett btw. Flauschstücke sind jeweils 10 cm lang. Ich persönlich nähe die Bänder so an, dass die Klettseite nach innen zeigt und sich an der fertigen Tasche in Fahrtrichtung links befindet. Beim Radfahren bleibe ich meist mit dem linken Fuß eingeklickt und so habe ich dann kein offenes Klett, welches mir die Hosen aufribbelt… alles schon gehabt J.

    Jetzt haben wir es fast geschafft. Der Schlauch wird auf links gedreht und die Seitenteile werden eingenäht. Ich mache hier erstmal einen „Dryfit“, markiere mir die Stellen, an denen die Tasche einen Knick macht und schneide den Stoff ein klein wenig ein, damit sich dieser besser um die Ecken legen lässt.

    Im oberen Bild sieht man diese kleinen Schnitte.
    Wenn alles passt wird je ein Seitenteil mit Klammern fixiert und anschließend angenäht. Das ist bei der Form mitunter etwas Fummelei. Es kann hilfreich sein, die Nadel an seiner Maschine nach links zu stellen.


    Es folgt sinngemäß die andere Seite der Tasche und wir sind schon fast fertig…
    An diesem Schritt würde ich die Kanten eigentlich noch Einfassen, da fehlt mir aber grad das passende Einfassband für und es ist auch nicht zwingend notwendig.
    Nur noch auf rechts drehen und…

    Fertig!
    Man kann jetzt die Kanten und Ecken noch etwas schön hermachen und das war es dann.

    Die Tasche wiegt trotz 1000D Cordura nur 48 gramm.
    Eine Skizze mit Maßen reiche ich noch nach. Hoffe es macht Spaß!
    Edit: hier eine Skizze mit den Maßen. Das ist leider weder Maßstabsgerecht noch stimmen die Winkel, aber grob sollte es passen.

    Der Reißverschluss ist 23 cm lang. Die beiden Stoffteile jeweils 23 x 4,2 cm (bereits mit Nahtzugabe von 1 cm). Das große Stück für die Grundfläche hat die Maße 36 x 7,5 cm (ebenfalls bereits mit 1 cm Nahtzugabe).
     
    Grüße,
    Stepston
     
     
  22. Gefällt mir!
    Stepston hat eine Reaktion von Backpapier erhalten in Bikepacking Taschen - das Problem mit Gewicht und Stabilität   
    Es gibt oder gab eine Mr. Fusion Version für Dropper Posts! Vorstellung bei bikepacking.com .
  23. Gefällt mir!
    Ich hatte mir einen Packsack aus dem 0.67 oz/yd Camo gemacht. Diesen habe ich dann an der Gabel in einem Salsa Anything Cage HD festgemacht. Nach der ersten Tour im Dreck war eine Stelle durchgescheuert. Wenn dann würde ich dafür dann das Woven /Hybrid DCF nehmen. Da ist dann aber der Gewichtsvorteil schon wieder dahin ... 
     
  24. Gefällt mir!
    Stepston hat eine Reaktion von skullmonkey erhalten in Bikepacking Taschen - das Problem mit Gewicht und Stabilität   
    Kann für den Mr. Fusion auch nur meine Hand ins Feuer legen. Fahre zwar selbst nur ein MYOG Plagiat, aber selbst das funktioniert super. Das Original dürfte da dann vermutlich nochmal besser sein. Mit meinem Selbstbau liege ich Gewichtstechnisch um die 500 Gramm. Nicht superleicht, aber es ist ein komplettes, festes System. Und Sway hast du wirklich keinen... vor etwa drei Wochen hat mich in einem Kreisverkehr ein SUV von hinten mitgenommen - selbst da hat nichts gewackelt .
    Zu Deinem Materialwunsch DCF: Habe damit keine Erfahrung aber ich kann mir gut vorstellen, dass das Material gerade auf unebenem Untergrund mit Dreck und Vibration schnell durchscheuert? Die paar Gramm die du da vielleicht sparst sind es meiner Meinung nach nicht wert... gerade auf dem Fahrrad, wo das Systemgewicht ja meist bei um die 100 Kg liegt.
  25. Gefällt mir!
    Stepston hat eine Reaktion von fool erhalten in MYOG Satteltasche   
    Nachdem ich drum gebeten wurde folgt hier nun eine kleine Vorstellung meiner MYOG Mr.Fusion Satteltasche. An die Mods: Falls das eher in den "UL in anderen Sportarten"-Bereich passt - bitte verschieben. Danke!

    Das momentane Setup am Rad. Wirklich neu ist nur der Top Tube Bag...
    Die Tasche habe ich mir vor knapp einem Jahr nach dem Vorbild der Mr. Fusion Tasche der Firma Porcelain Rocket gewerkelt. Der Clou an der Mr. Fusion Satteltasche ist der integrierte "Gepäckträger", welcher den Sway, also das hin und her Wackeln der Tasche, gezielt verhindert. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass es sich hier nicht um eine einzelne geschlossene Tasche, sondern um ein Holster-System handelt, in welchem ein passender Packsack verzurrt wird.
    Beide Aspekte waren ausschlaggebend für meine Wahl. Ich war zuvor mit Satteltaschen von Apidura sowie von Alpkit unterwegs. Mit beiden Taschen hatte ich trotz vorausschauendem Packen Probleme mit einem wackelnden Hinterteil (und das trotz enger Lycra Bibs )... Probleme ist vielleicht übertrieben, Fahren ging ja noch, aber ständig daran erinnert zu werden, dass man eine voll gepackte Tasche hinten drauf hat stört irgendwann einfach. Noch nerviger fand ich da nur das Be- und Entpacken der Taschen. Entweder man nimmt Sie komplett ab, oder man lässt sie am Rad, was das ganze aber zu einer ziemlich wackeligen Geduldsprobe macht. Als dann noch eine geplante Tour anstand entschied ich mich also, das Projekt anzugehen...
    Kernstück und Knackpunkt des Projekts war für mich der kleine Gepäckträger. An sich keine komplizierte Geschichte, aber ohne richtiges Equipment eine kleine Bastelei. Wichtig war es hier ein Material zu wählen, welches genug Stabilität gegen seitliches Verwinden bot und Schweißen bzw. Löten erlaubte. Ich habe mich für ein Stahlrohr mit 9mm Durchmesser entschieden. Die grobe U-Form ließ sich mit einer Rohrbiegezange biegen, kleinere Anpassungen erfolgten einfach per Hand an einem Holzblock. Die Querstrebe wurde aus dem gleichen Rohr hergestellt, welches passend zugesägt und passgenau zugefeilt wurde. Anschließend wurde die Strebe wie auch noch zwei "Montageösen" bei einem lokalen Metallverarbeiter für kleines Geld angelötet. Das Ergebnis ist etwas windschief, aber voll funktionstüchtig und stabil.

    Der "Gepäckträger" - keine Schönheit aber funktioniert.
    Als Schelle zur Montage an der Sattelstütze nutze ich eine billige Sattelrohrklemme von M-Wave namens Racky. Hier sind Gewinde zur Montage eines Gepäckträgers vorhanden. Zur Verwendung an meinem ursprünglichen Rad fertigte ich mir noch einen kleinen Spacer aus einer Reduzierhülse. Um es an meinem jetzigen Rad mit größerer Sattelstütze zu nutzen habe ich heute morgen die kleine Lippe an der Oberkante der Sattelrohrklemme weggeschliffen.

    Die angepasste Sattelrohrklemme.
    Die eigentlichen Näharbeiten waren ziemlich straight forward. Die Maße habe ich anhand von Fotos des Originalprodukts ermittelt bzw. geschätzt und so angepasst, dass es in meinen Augen Sinn machte. Als Material verwendete ich 500d Cordura, 300d Cordura, ein 450 g/m² TPU Nylon, 25mm Gurtband und passende Hardware. Die Materialwahl erfolgte mehr aus meiner Laune heraus, als dass ich da groß einzelne materialspezifische Eigenschaften in Erwägung gezogen hätte. Die Seitenflanken des Holster-Oberteils sind zudem mit HDPE-Kunststoff verstärkt, damit eine sich nach vorne verjüngende Form der montierten Tasche gewährleistet ist und diese somit nicht beim Fahren stört.

    Das Unterteil bildet eine Tasche, welche über den Gepäckträger gezogen wird. Diese Einschubtasche saß ursprünglich ziemlich spack, hat sich nach 1500km durch Dreck und Regen aber etwas gedehnt. Am Rad montiert hält das ganze nachwievor problemlos.

    Holsterunterteil und eingeschobener "Gepäckträger".
    Das Oberteil wird mittels Klett am Sattelrohr fixiert. Je Seite wird zusätzlich ein Riemen zwischen den Sattelstreben durchgefädelt. Diese Riemen enden jeweils mit einem Ovalring durch welche die Riemen vom Unterteil gefädelt werden um so beide Teile miteinander zu verbinden. (Genauere Beschreibungen der Funktionsweise finden sich im Internet. Ich habe das ja nur kopiert!)

    Der "neue" Packsack. Größer geht auch.
    Den abgebildeten Packsack habe ich mir gestern noch aus 210den TPU Nylon genäht.
    So wie auf den Bildern zu sehen ist der Packsack maximal zu 2/3 gefüllt. Es sind da ein Trekkertent Stealth 1 und eine Forclaz Trek 700 Matte drin. Der Schlafsack sollte wohl auch noch passen. Das Ganze fährt sich angenehm unauffällig und wackelfrei. Auch auf Schotterpiste oder bei 50 km/h schlackert da nichts - so sollte das sein!
    Und nun zum Gewicht... das hat mich ehrlich gesagt etwas erstaunt. Dachte es wäre schwerer... Gepäckträger mit Sattelklemme und komplettem Holster wiegen 403 Gramm. Der Packsack kommt dann nochmal mit 165 Gramm dazu. Dafür, dass andere, eher auf's Rennrad und weniger auf's Mountainbiking ausgelegte Taschen auch schon um die 400 Gramm wiegen bin ich sehr zufrieden!

    Und im Profil... Zwischen Packsack und Holster kann man noch 'ne Jacke oder das Zeltgestänge stecken.
    Ich hoffe das Projekt gefällt euch und etwaige Fragen beantworte ich natürlich gerne.
     
    Grüße,
    Stepston

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