Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

cafeconleche

Members
  • Gesamte Inhalte

    1.033
  • Benutzer seit

  • Tagessiege

    27

Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    cafeconleche reagierte auf BitPoet in PCT 2024 Pack Shakedown   
    Bitte keine falschen Erwartungen wecken. Die gebräuchlichen Handdesinfektionsmittel wirken je nach genauer Zusammensetzung nicht oder kaum gegen Noroviren. Da Wasser und Seife auch nicht immer eine Option sind, ist bei dem Thema einfach Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Nicht gegenseitig in die Chipstüte langen, viel betatschte Oberflächen meiden (Türgriffe ggf. mit dem Ellenbogen öffnen), nicht an fremden Rauchprodukten saugen und um vielbesuchte Orte ohne ausreichender Hygiene (Urich Cabin, Dixi-Toiletten) nach Möglichkeit einen Bogen machen.
    Edit: natürlich macht es aus vielen anderen Gründen (in Form von Bakterien, Pilzen und behüllten Viren wie z.B. Influenza oder SARS-CoV-2) trotzdem Sinn, Handdesinfektion zu verwenden.
  2. Gefällt mir!
    cafeconleche hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?   
    Hier geht es um ultraleicht, nicht wahr?
    Also:
    - Ich verwende ein Zeltchen und kein Tarp (rationaler / irrationaler Widerwillen kleines Viechzeug)
    - lege sogar noch Tyvek drunter statt dünne Folie (Geiz - oder Nachhaltigkeit, für die Folie bin ich zu ungeschickt).
    - Ich verwende immer ein Seideninlet (Geiz - oder Nachhaltigkeit).
    - Ich nehme oft ein größeres Töpfchen und einen größeren Brenner mit als notwendig (Gefräßigkeit, Bequemlichkeit, ist nicht so laut wie der BSR).
    - Ich nehme überhaupt Kochzeuch mit anstatt coldzusoaken (ich beteilige mich zwar nicht an dem mittlerweile alberne 16 Seiten langen Qualitätskaffee-Thread, aber ich möchte ihn wenigstens heiß).
    - Ich lasse nicht immer, wenn ich unterwegs Gas nachkaufe, die alte Kartusche auf einem Campingplatz stehen (komplett irrationaler Geiz).
    - Ich nehme (manche) Bücher wieder mit nach Hause - wenn ich tatsächlich Bücher dabeihabe, meist ist es nur der Tolino.
    - Ich nehme überhaupt den Tolino mit und nicht nur mein Smartphone.
    - Ich habe fast immer zu viel zu essen dabei (pack my fears)
    - Ich habe auf längeren Touren fast immer zu viel Kleidung dabei (auch so eine Angst)
    - Mein Medipack ist oft auch etwas umfangreicher mit 3 verschiedenen Salben und so (nochmal die Angst - und die Faulheit nicht jedes Mal das Medipack neu zu packen)
    Ich glaube jetzt reicht die Selbstanklage...
  3. Witzig!
    cafeconleche reagierte auf theuol in Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?   
    Träume wiegen zwar nichts, können das Aufstehen aber trotzdem sehr schwer machen...
  4. Witzig!
    cafeconleche reagierte auf dermuthige in Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?   
    Ja, die spiegellosen Kameras sind durch Wegfall des Spiegels tatsächlich häufig leichter. Kameraequipment ist auch, wo ich keine Abstriche mache: ich hatte allein für Fotos schon mehr dabei, als andere in ihrem XUL-Baseweight tragen   
    Was genau, bleibt natürlich immer Frage der Anforderungen und Ansprüche. Ich habe gerade durch Kamerawechsel ein 200g Mehrgewicht auf mich genommen (uff!), erhoffe mir dadurch aber einiges, das mir das Fotografieren on trail angenehmer gestaltet. 
    Aber bevor ich hier des Forums verbannt werde, verweise ich lieber auf dieses Thema im Unterforum "Schwerer als UL" 
     
  5. Gefällt mir!
    cafeconleche reagierte auf markus_l in The King of 1-Personen Zelt bis 500g   
    Also ich bin mit dem Solus (in 0,75 und noch mit DCF Boden und überlappender Tür) sehr zufrieden.
  6. Gefällt mir!
    cafeconleche reagierte auf Trinolho in The King of 1-Personen Zelt bis 500g   
    Kurzer Beitrag zum X-Mid Pro 1: Ich finde das Zelt nach wie vor spannend und habe auch bei Benutzung auf dem Wintertreffen wieder gemerkt, wie ausgeklügelt das Konzept denn ist. Mir wäre eine Variante mit Solid Inner zwar eigentlich lieber, aber es wird noch etwa ein Jahr dauern, bis Dan ein DCF-Fly für die Solid-Inner-X-Mids anbieten kann.
    Kleinere Mankos:
    nur 0.51 oz DCF (wie leider fast alle DCF-Zelte, aber laut Dan keine Unterschiede in der Haltbarkeit erkennbar) kein Magnetverschluss zum Offenhalten der IZ-Türen "nur" YKK #3-Zipper am Außenzelt (ich glaube #2,5 am IZ) Die umgedrehten "Kegel" im Fly zum Einhängen der Stöcke sind recht groß. Mir wäre hier eine kleine und robuste Metallöse deutlich lieber, als ein breiter Stoffkreis. Natürlich wird diese Handhabe dem Tip-Down-Stockprinzip geschuldet, aber vielleicht hätte man das auch anders lösen können. Ich hatte vorher das StratoSpire 1 und man spürt durchaus, dass bei den Non-DCF-Zelten deutlich robustere Materialien zum Einsatz kommen. Beim X-Mid wurde tatsächlich an allen Ecken und Enden Gewicht gespart - die fummeligen Kordeln zum Offenhalten des Innenzelts sind nur ein Beispiel davon.
    Gravierende Vorteile:
    extrem breite Türen keine Trekkingstöcke mitten im Eingangsbereich dank Offset-Pole-Schnitt tolle Form der Apsiden (beim StratoSpire musste man immer stark gebückt in das Zelt krabbeln, das ist beim X-Mid nicht mehr der Fall). kleiner Footprint Ich würde bedenkenlos 100 g mehr tolerieren, wenn nicht alles so künstlich auf ultraleicht getrimmt wäre.
  7. Gefällt mir!
    cafeconleche hat eine Reaktion von wilbo erhalten in The King of 1-Personen Zelt bis 500g   
    Zu @khyals  Auskünften bezüglich der Haltbarkeit von DCF Camo kann ich nur anekdotische Evidenz hinzufügen: Ich hatte mir 2017 das damalige ZPacks Solplex (dem Vor-Vorgänger des Plex Solo) in Amerika besorgt und es eine Ecke über 200 Nächte benutzt, wahrscheinlich so gut 250 Nächte. Immer mit Unterlage - aber der Boden ist ja normale Farbe. OT: Ganz zu Anfang hatte ich noch Problemchen mit den Türen, weil ich es falsch in den Wind gestellt habe - das Zelt hat mir aber meine Unerfahrenheits-Fehler dabei absolut verziehen, was ich der Stelle anfangs echt nicht zugetraut hatte.
    Das DCF-Material meines Zeltes ist nur in Würde gealtert, vom Aussehen her stumpf geworden, und an einer Bahn sind genau in einer Reihe 6 Minilöchlein entstanden - warum auch immer, die ich mit dem Klebeband zugeklebt habe. Die Lifter an Kopf- und Fußende musste ich abdichten, @wilbo meinte dazu mal, weil ich sie anders belastet habe als von der Produktion her vorgesehen (oder eben bei der Produktion diese Nutzung nicht mitgedacht gewesen war)  Ich kann das Zelt im Prinzip heute noch nutzen, mach das aber nur noch aus nostalgischen Gründen, wenn ich Heimweh danach habe und das Wetter gut ist.
    Auf den Treffen, auf denen ich mich herumtreibe, stehen auch immer einige DCF-Camo-Zelte und-Tarps, die z.T. noch älter sind als mein Solplex - ich weiß natürlich nicht, wie viele Nächte da Duplex von z.B. @inspectorNorse schon genutzt worden ist - definitiv von vor 2016.
    Für mich war bei dem Zelt, das ich heute nutze, die Entscheidung für die Farbe (camo) - daher habe ich mein kurzzeitig genutztes Plex Solo verkauft, und durch das Bonfus Solus ersetzt (kein DCF-Boden mehr - sehe ich bislang nicht als großen Nachteil). Ich mag es, wenn ich unsichtbar in der Gegend herumstehe, es abends nicht so hell hindurch rausleuchtet, wenn ich eine Lampe drin anhabe, und ich am Morgen nicht um halb vier schon aufwachen muss im Sommer.
    @wilbo hat sich mal ausführlicher mit der Haltbarkeit von verschiedenen Materialien, auch DCF Camo, beschäftigt.
  8. Gefällt mir!
    cafeconleche hat eine Reaktion von fatrat erhalten in The King of 1-Personen Zelt bis 500g   
    Zu @khyals  Auskünften bezüglich der Haltbarkeit von DCF Camo kann ich nur anekdotische Evidenz hinzufügen: Ich hatte mir 2017 das damalige ZPacks Solplex (dem Vor-Vorgänger des Plex Solo) in Amerika besorgt und es eine Ecke über 200 Nächte benutzt, wahrscheinlich so gut 250 Nächte. Immer mit Unterlage - aber der Boden ist ja normale Farbe. OT: Ganz zu Anfang hatte ich noch Problemchen mit den Türen, weil ich es falsch in den Wind gestellt habe - das Zelt hat mir aber meine Unerfahrenheits-Fehler dabei absolut verziehen, was ich der Stelle anfangs echt nicht zugetraut hatte.
    Das DCF-Material meines Zeltes ist nur in Würde gealtert, vom Aussehen her stumpf geworden, und an einer Bahn sind genau in einer Reihe 6 Minilöchlein entstanden - warum auch immer, die ich mit dem Klebeband zugeklebt habe. Die Lifter an Kopf- und Fußende musste ich abdichten, @wilbo meinte dazu mal, weil ich sie anders belastet habe als von der Produktion her vorgesehen (oder eben bei der Produktion diese Nutzung nicht mitgedacht gewesen war)  Ich kann das Zelt im Prinzip heute noch nutzen, mach das aber nur noch aus nostalgischen Gründen, wenn ich Heimweh danach habe und das Wetter gut ist.
    Auf den Treffen, auf denen ich mich herumtreibe, stehen auch immer einige DCF-Camo-Zelte und-Tarps, die z.T. noch älter sind als mein Solplex - ich weiß natürlich nicht, wie viele Nächte da Duplex von z.B. @inspectorNorse schon genutzt worden ist - definitiv von vor 2016.
    Für mich war bei dem Zelt, das ich heute nutze, die Entscheidung für die Farbe (camo) - daher habe ich mein kurzzeitig genutztes Plex Solo verkauft, und durch das Bonfus Solus ersetzt (kein DCF-Boden mehr - sehe ich bislang nicht als großen Nachteil). Ich mag es, wenn ich unsichtbar in der Gegend herumstehe, es abends nicht so hell hindurch rausleuchtet, wenn ich eine Lampe drin anhabe, und ich am Morgen nicht um halb vier schon aufwachen muss im Sommer.
    @wilbo hat sich mal ausführlicher mit der Haltbarkeit von verschiedenen Materialien, auch DCF Camo, beschäftigt.
  9. Gefällt mir!
    cafeconleche reagierte auf dr-nic in The King of 1-Personen Zelt bis 500g   
    Der Vorteil liegt eher darin, dass es in der Camo Version nicht ganz so hell im Zelt ist. Bei Tageslicht oder im Schein einer Taschenlampe fällt es schon sehr auf, weil das Material reflektiert. Und die Schnüre müsste man auch tauschen. 
    Aber ja, es sieht allgemein angenehmer aus als die anderen Farben. 
  10. Witzig!
    cafeconleche reagierte auf schwyzi in Nachhaltigkeit in der Ultralight-Philosophie   
    Och... würde ich jetzt nicht so sagen. Kommt nur darauf an, wie viel Spaß man daran hat. Und ob man Ästhet ist...🤣
  11. Gefällt mir!
    cafeconleche reagierte auf waal in Neues zum Thema UL aus dem weltweiten Internetz   
    Nett.
    OT: Jetzt brauch' ich dafür nur noch einen Grund/Verwendungszweck.
  12. Gefällt mir!
    cafeconleche hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?   
    Hier geht es um ultraleicht, nicht wahr?
    Also:
    - Ich verwende ein Zeltchen und kein Tarp (rationaler / irrationaler Widerwillen kleines Viechzeug)
    - lege sogar noch Tyvek drunter statt dünne Folie (Geiz - oder Nachhaltigkeit, für die Folie bin ich zu ungeschickt).
    - Ich verwende immer ein Seideninlet (Geiz - oder Nachhaltigkeit).
    - Ich nehme oft ein größeres Töpfchen und einen größeren Brenner mit als notwendig (Gefräßigkeit, Bequemlichkeit, ist nicht so laut wie der BSR).
    - Ich nehme überhaupt Kochzeuch mit anstatt coldzusoaken (ich beteilige mich zwar nicht an dem mittlerweile alberne 16 Seiten langen Qualitätskaffee-Thread, aber ich möchte ihn wenigstens heiß).
    - Ich lasse nicht immer, wenn ich unterwegs Gas nachkaufe, die alte Kartusche auf einem Campingplatz stehen (komplett irrationaler Geiz).
    - Ich nehme (manche) Bücher wieder mit nach Hause - wenn ich tatsächlich Bücher dabeihabe, meist ist es nur der Tolino.
    - Ich nehme überhaupt den Tolino mit und nicht nur mein Smartphone.
    - Ich habe fast immer zu viel zu essen dabei (pack my fears)
    - Ich habe auf längeren Touren fast immer zu viel Kleidung dabei (auch so eine Angst)
    - Mein Medipack ist oft auch etwas umfangreicher mit 3 verschiedenen Salben und so (nochmal die Angst - und die Faulheit nicht jedes Mal das Medipack neu zu packen)
    Ich glaube jetzt reicht die Selbstanklage...
  13. Gefällt mir!
    cafeconleche hat eine Reaktion von doast erhalten in Hexatrek, 3.000 km Trail durch Frankreich   
    @TappsiTörtel
    OT:
    Das ist OT  und gehört eigentlich in die Philosophie-Abteilung.
    Ich glaube, es geht darum, dass Leute, die die Erfahrung von diesen US-amerikanischen Trailcommunities gemacht haben, so etwas auch in Europa  versuchen zu schaffen. Dieses  wirkliche Langzeitwandern, ohne dabei alleine zu sein, sich dabei komplett allein zu fühlen.  Bzw. jedesmal, wenn man irgendwo mal jemanden sieht, bei Adam und Eva anzufangen zu erklären, was man da gerade tut. Auf mentalen und organisatorischen Support zurückgreifen zu können… Kann man gut finden oder nicht, ist bestimmt Geschmackssache, und über Geschmack zu streiten… EDIT: Ich mags. Aus verschiedenen Gründen.
    Immerhin verdanken wir diesen organisierten amerikanischen Weitwandertrails überhaupt die UL-Philosophie…afaik
    Ich setze das hier aber alles OT, weil es hier eigentlich direkt um den HexaTrek gehen soll. 
  14. Gefällt mir!
    cafeconleche hat eine Reaktion von TappsiTörtel erhalten in Hexatrek, 3.000 km Trail durch Frankreich   
    @TappsiTörtel
    OT:
    Das ist OT  und gehört eigentlich in die Philosophie-Abteilung.
    Ich glaube, es geht darum, dass Leute, die die Erfahrung von diesen US-amerikanischen Trailcommunities gemacht haben, so etwas auch in Europa  versuchen zu schaffen. Dieses  wirkliche Langzeitwandern, ohne dabei alleine zu sein, sich dabei komplett allein zu fühlen.  Bzw. jedesmal, wenn man irgendwo mal jemanden sieht, bei Adam und Eva anzufangen zu erklären, was man da gerade tut. Auf mentalen und organisatorischen Support zurückgreifen zu können… Kann man gut finden oder nicht, ist bestimmt Geschmackssache, und über Geschmack zu streiten… EDIT: Ich mags. Aus verschiedenen Gründen.
    Immerhin verdanken wir diesen organisierten amerikanischen Weitwandertrails überhaupt die UL-Philosophie…afaik
    Ich setze das hier aber alles OT, weil es hier eigentlich direkt um den HexaTrek gehen soll. 
  15. Gefällt mir!
    cafeconleche reagierte auf Patirou in Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?   
    OT:  Nie habe ich eins kaputt gehen sehen, und alle in meinem Umfeld haben eins und gehen nicht zimperlich damit um. Was habt ihr denn mit den Dingern gemacht ? Meins ist neuerer Bauort (jedoch mit Olivholzgriff) und mit Edelstahl statt C-Stahl, und hat auch schon über 20 Jahre auf dem Buckel (so ab die 10 kriegt jeder sein eigenes).
    OT: Der Konsens in Frankreich ist, dass es sehr Situationsbezogen gehandhabt wird. Theoretisch ist nach Gesetzestext das mitführen jeglicher Messer verboten. Es gibt aber weisende Urteile. Holst Du es für das Picknick raus, wird niemand was sagen (gleiches gilt für Angler, Jäger etc.). Wichtig dabei ist, dass Du es nicht Zugriffsbereit hast (also im Rucksack verstaut o.ä.). Trägst Du jedoch ein Messer jeglicher Art sichtbar am Körper/Rucksack in der Metropole und/oder einer Touristenattraktion hast Du relativ schnell 4 Herren/Damen im Tarnanzug und Sturmgewehr an der Backe. 
  16. Witzig!
    cafeconleche reagierte auf danobaja in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    wenn du deine unzähligen silnylon reste in einem deiner vielen dcf-stopfsäcke aufbewahrst.
  17. Witzig!
    cafeconleche hat eine Reaktion von FuchsVomWalde erhalten in Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?   
    OT: früher wäre das ein Popcorn-Thread geworden😂
     
  18. Gefällt mir!
    cafeconleche hat eine Reaktion von Kemma erhalten in Tschechien: Stezka Českem (Nordtrail) - 1000km vom westlichsten zum östlichsten Punkt der tschechischen Republik   
    Jetzt, wo ich mit „Kemma“! auch ein Gesicht verbinde, macht das Lesen noch mehr Freude. Danke!
  19. Gefällt mir!
    cafeconleche reagierte auf El Barato in 1NITETENT   
    Hier findet Ihr eine Karte, wo man bei netten Leuten im Garten Zelten darf. So ergeben sich weit über 800 legale Zeltmöglichkeiten in ganz Deutschland.
    Viel Spaß
  20. Gefällt mir!
    cafeconleche hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Tschechien: Stezka Českem (Nordtrail) - 1000km vom westlichsten zum östlichsten Punkt der tschechischen Republik   
    Jetzt, wo ich mit „Kemma“! auch ein Gesicht verbinde, macht das Lesen noch mehr Freude. Danke!
  21. Gefällt mir!
    cafeconleche reagierte auf Kemma in Tschechien: Stezka Českem (Nordtrail) - 1000km vom westlichsten zum östlichsten Punkt der tschechischen Republik   
    Etappe 1: von Aš nach Klínovec
    (tschechische Seite des Fichtelgebirges bis ins Erzgebirge Höhe Oberwiesenthal)
    110 km, 2260 hm. 1.5. - 6.5. 
    Anfahrt: Von Budweis aus mit dem Zug nach Rehau, das ging am schnellsten und hatte den kürzesten Marsch zum eigentlichen Startpunkt - den westlichsten Punkt der tschechischen Republik. 
    Vor Abreise hatte ich im Februar noch mal Corona und war ziemlich untrainiert, ein bisschen zu viel auf den Rippen, und aufgrund der (meiner Ansicht nach) mangelnden Vorbereitung irgendwie total unmotiviert, den Trail zu laufen. Komisch, bis Weihnachten war ich total gehyped, habe extra meinen Auslandsaufenthalt früher abgebrochen und das Projekt fast als eine Art Lebensziel betrachtet, obwohl es ehrlich gesagt eine im Spätsommer 2022 aufgekommene Schnapsidee war... Aber irgendwie ist meine Stimmung kurz vor der Abreise einfach gekippt.
    Da ich eigentlich so überhaupt keine Lust hatte, ging ich davon aus,  dass ich irgendwann abbrechen muss, da ich so viel von "eisernem Willen" und Zeugs gelesen hatte; was denn alles nötig ist um solch ein Unterfangen zuende zu bringen. Na, hat wohl auch ohne geklappt. 
     
    Die Zugfahrt war aber angenehm und sonnig, in Rehau bin ich guten Mutes zurück Richtung Tschechien marschiert, nur um auf den ersten 500m festzustellen, dass einer meiner gut-und-günstig Fizan Compact aufgrund mangelnder Pflege und falscher Lagerung festklemmte und ich ihn ums Verrecken nicht öffnen konnte. 
    Dummerweise habe ich ein Tarptent Notch Li. Kein Stock, kein Zelt. Zum Glück war in einem Garten ein älterer Herr mit Kruschteln beschäftigt, den fragte ich um Hilfe in Form einer Rohrzange. Mit viel WD40, Zange und Fingerspitzengefühl konnte er den Stock wieder gangbar machen. Erstes Abenteuer. Das wäre mal ein schneller Abbruch...
     
     
    Der westlichste Punkt ist ein hübscher, aber ansonsten unscheinbarer Fleck an einem kleinen Bächlein; es gibt ein Buch für die Wanderer und die Möglichkeit eine Postkarte einzuwerfen, und eine nette Schutzhütte auf Stelzen. Hätte ich mal da übernachtet, das war wesentlich schöner als der olle Campingplatz in Aš, den ich danach ansteuerte. 

     
     
    Die Stadt ist eine heruntergekommene Grenzstadt, alle verzeichneten Restaurants existieren nicht mehr oder haben zu, zum Glück habe ich noch ein kleines vietnamesisches Restaurant gefunden; im Supermarkt für zwei Tage eingekauft und mein Zelt auf dem Campingplatz des Sportvereins aufgestellt. Es hatte angefangen zu nieseln, war bitterkalt (gefühlt um die 2°); da war ich froh dass ich mich zeitweise in der Campingplatzküche aufhalten konnte bis ich ins Zelt gekrochen bin. 
    Auf dem Parkplatz direkt am Camp übten Jugendliche die ganze Nacht ihr Drift-Künste in alten übermotorisierten Fahrzeugen. 
    Kalt und nieselig war es auch am nächsten Tag, und so richtig in Stimmung war ich nicht - bis ich am nächsten Abend zum ersten Mal wild gezeltet habe, im Wald ca. 200m abseits des Weges. Aufregend! Und wunderschön. Ab dann lief es eigentlich ganz gut. Viel Wald, viel Forstweg, teilweise durch die vorherigen Regengüsse in einem unsäglichen Zustand. Aber dann auch schöne single trails. Menschenleer, ich glaube ich habe manchmal zwei Tage niemanden gesehen, obwohl man immer wieder an besiedelten Gebieten vorbeikommt. 

     

    Geschlafen habe ich entweder irgendwo im Wald, an Schutzhütten und in Kraslice in einer eher mauen Pension (gebucht habe ich meist über booking.com). 
     

    Gerade im Mai waren die Restaurants doch entgegen der verzeichneten Öffnungszeiten zu, das hat mich anfangs ziemlich frustriert. Lebensmittelläden gab es aber immer mehr, als ursprünglich angegeben. Meist sind es die (mir wohlbekannten) vietnamesischen Mini-Läden; eine riesige Auswahl an Ramen, aber da ich keine Lust hatte zu kochen, habe ich mich meist mit Schoko-Waffeln, Pizzabrötchen, Crackern und Räucherkäse eingedeckt. Hin und wieder ein Gipfel-Apfel. 

     
    Obwohl landschaftlich eher "nett" als "atemberaubend" war der erste Abschnitt für sehr schön, da es komplett einsam war. Alles hatte ich für mich allein, konnte mitten im Wald einfach anhalten und Yoga praktizieren, zum schlafen nur mal eben 100m in den Wald abbiegen. Keine Menschenmassen, kein Lärm. Easy going. 


     
    Und immer wieder so kleine Highlights - eine schöne Felsformation, auf die man klettern kann, eine radioaktive Quelle, ein altes Bergbaugebiet (Kupfervorkommen, total surreale Landschaft) und überwachsene Minen. Eine total niedliche Schutzhütte, die leider nicht ganz regendicht war. 



    Ok, manchmal war der Weg eher bescheiden. 

    Das Wetter war durchwachsen, Sonnenschein wechselte sich mit Nieselregen ab, zweimal auch "echter" Regen. Gegen Ende der Etappe wurde das Wetter aber stabiler. 
    Wald, Felsen, Moorgebiete, Wiesen. Ein sehr entspannter Einstieg. Am 6. Mai kam ich nach Bozi dar (Gottesgab), einem Touristenörtchen im westlichen Erzgebirge. Hier endet Etappe 1. 
    Der Ort ist voller wuseliger Rentner, alles ist irgendwie niedlich. Die Sonne schien, und ich war schon um 14 Uhr da, also konnte ich in Ruhe das dortige Bier testen und meine erste Errungenschaft, einen Bleistift, erstehen. Ein niedliches Hotelzimmer mit Handtüchern, Seife und einem BETT hat den Tag perfekt abgerundet. 

     
    Rückblickend kommen mir die ersten Wochen wie eine Ewigkeit vor, die späteren Etappen gingen viel schneller rum. Ist wohl normal - immerhin war das noch der aufregende Anfang!
    Anstrengend war es sicherlich hin und wieder schon ein bisschen, aber immer nur kleinere Steigungen. Da ich sehr untrainiert war und meine Schuhe zu eng, habe ich extrem viele Pausen gemacht, wann immer ich die Gelegenheit hatte die Füße gewaschen, und mindestens dreimal am Tag Yoga praktiziert. Und in der Sonne gelegen und gefaulenzt! Damit waren die Tage angenehm gefüllt, ohne dass ich in Zeitnot geraten wäre. Tatsächlich bin ich beim Übernachten im Freien meist gegen 20:00 schlafen gegangen und gegen 7:30 aufgewacht; bis ich meine gediegene Morgenroutine hinter mir hatte und loskam, war es meist schon nach 9:00. Ich habe mir aber auch Mühe gegeben, es am Anfang mit der Kilometerleistung nicht zu übertreiben und war sehr vorsichtig
     




  22. Gefällt mir!
    cafeconleche reagierte auf Kemma in Tschechien: Stezka Českem (Nordtrail) - 1000km vom westlichsten zum östlichsten Punkt der tschechischen Republik   
    Etappe 3 - Isergebirge (Jizerské hory) – Krkonoše (Riesengebirge)
    107 km, 3500 hm, 21.5. - 26.5.
    Rückblickend kommt mir die Passage durch das Isergebirge länger vor als die drei Tage, die sie tatsächlich nur gedauert hat, und da ich sie als eine der schönsten in Erinnerung habe, widme ich ihr einen ganzen Abschnitt.
    Das Isergebirge ist nicht das höchste, berühmteste, anspruchsvollste oder sonstwie superlative - aber in der Spätmai-Gewitterstimmung, der wilden Unberührtheit und Menschenleere hat es sich als Sinnbild, als Sehnsuchtsort einen ersten Platz in der Reihe der vielen melancholischen Rückblicke auf diese Reise, deren Ende ich irgendwie immer noch nicht verkraftet habe, festgesetzt. 
     
    Riesengebirge folgt also im nächsten Beitrag. 
    Der Weg ins Isergebirge hinein beginnt allerdings eher gemütlich; breite Waldwege, die auch mit dem Kinderwagen befahren werden können, Buchenwald, Granitformationen. Sanfte Hügel, ein grünes Meer soweit das Auge reicht. Es ist schwül, gewittrig, windig. Am Nachmittag wird sicherlich die Welt untergehen. 

     
    Mittagessen in „u kozy“, eine Wandergaststätte, letzte Zivilisation bevor es in das Isergebirge geht. Ich lerne ein Paar mittleren Alters kennen, Tschechen, die jetzt in Deutschland leben und auf Heimaturlaub sind. Wir kommen ins Gespräch, ich berichte, wo es hingehen soll - Entsetzen. Sie empfehlen, lieber den Umweg über die Asphaltstraße zu nehmen. Nicht so steil, außerdem komme ich da durch Orte. Ich glaube, wir haben eine unterschiedliche Vorstellung von Idylle. Sie geben mir ihre Telefonnummer „falls irgendwas ist, und ich abgeholt werden muss“. Mein Handy hatte ich zum laden an der Theke abgegeben; aber als ich es wieder abhole, ist es genauso leer wie zu Beginn. Naja, dann wird halt die nächsten Tage weniger getippselt. 
     
     
    Dann geht es endlich in die Wildnis.

    Fabelwesen am Wegesrand, nur aus dem Augenwinkel, bei genauerem Hinsehen verschwinden sie wieder.
    Das Gewitter zieht auf, ich habe schon seit Stunden keine Menschen mehr gesehen, langsam wird es unwegsamer, ich bin jetzt mitten im Naturschutzgebiet. Hoch auf den Ptaci vrch. Heidelbeergestrüpp, Granit so weit das Auge reicht und sogar eine kleine Kletterei! In der Ferne sieht man die Schneekoppe, der Wetterturm piekst sich in die Wolken.


    Vom Weg kann ich teilweise nur die grobe Richtung erraten, herrlich.  

    Einen Platz für das Zelt zu finden ist nicht ganz einfach – der Boden ist uneben, viel Unterholz, und da wo es flach ist, Tierpfade. Ich finde dennoch ein schönes Plätzchen (mutig direkt neben einem Tierpfad, diesmal ohne Sturmabspannung), dank meines multiuse-Pizzakartons auch halbwegs schlafbar.

    Am nächsten Tag ist es früh heiß, der Schweiß rinnt, ein Gipfelchen jagt das nächste, ich habe seit gestern keine Menschen gesehen.




    Der "Weg" artet - in Ermangelung desselben - in anstrengende Kraxelei aus. Felsige Hochebenen, Steppe, Hochmoore. Wunderschön.

    Hier ist Birkhuhn-Gebiet, darüber klärt auch das Schild an einer kleinen Schutzhütte auf – in der hätte ich auch gut schlafen könne.

    Wasser und Nahrung gehen langsam zur Neige; auf meinem Weg ist ein Kiosk verzeichnet – dort angekommen stellt sich heraus: Eine Kühltruhe, Selbstbedienung – und ein großer Wasserkanister um die Getränkevorräte aufzufüllen.

    Der Weg führt über die Ruinen der Talsperre Bila Desna – im Jahr 1916 kam es hier zum Dammbruch, bei dem ganze Dörfer mit ihren Einwohnern den Wassermassen zum Opfer fielen. Infotafeln klären über die Tragödie auf; ein bisschen irritierend wirkt, dass eine Mountainbike-Strecke mitten durch den Schauplatz der Katastrophe läuft. Immerhin gibt es einen Selbstbedienungs-Kiosk und somit ein Eis am Stiel. 

    Viel zu früh habe ich die Einsamkeit der Naturschutzgebiete verlassen, es geht in den für seine Schönheit und Idylle berühmten Ferienort Jizerka; ein bisschen mutet die Gegend an wie ein Bergdorf im Allgäu.

     
    Tourismus heißt auch Gaststätten, in Hülle und Fülle! Auswählen, das hatte ich schon lange nicht mehr. Ein Restaurant wirbt mit Bernard vom Fass, vor einer Kulisse aus Wald, Wiesen und gemächlich widerkäuenden Highland Cattle. Einfache Entscheidung.


     
    Gefühlte drei Kilo schwerer erklimme ich im Abendlicht noch den Bukovec, Jizerka’s Hausberg und genieße den Sonnenuntergang.
     

     
     
    Dann schlage ich mich in den Wald an der polnischen Grenze, und suche einen Platz für mein Zelt. Nicht so leicht, ich traue mich nämlich nicht in Polen wild zu campen; wie streng dort das Verbot gehandhabt wird kann ich einfach nicht einschätzen. In Tschechien ist mir alles vertraut, da kann ich viel besser entscheiden, was geht und was nicht. Also versuche ich von der Grenze fernzubleiben; blöd nur dass der Wald steil ist im tschechischen Teil. Irgendwann finde ich dann ein Plätzchen, muss ja nicht schön sein, nur praktisch.

    Ich liege schon lange im Zelt, da werde ich durch Donnern und Getöse wach. Kurzer Schreck, dann die Erkenntnis: Es war nur ein in Panik geratenes Rudel Hirsche. Wieder kurze Pause, dann kriecht langsam die Frage hoch: Wovor waren die eigentlich in Panik? Ach ja, Isergebirge ist Wolfsgebiet. Mir fällt auf, dass ich mein Essen achtlos in die Ecke meines Zelts geballert habe. Mitten in der Nacht, in vollkommener Dunkelheit krabbel ich also mit Rotlichtlampe aus meiner schützenden Behausung, um zwanzig Meter weiter meinen Essens-Sack an einen Baum zu hängen. Bisschen gruselig ist das schon.
     
    Der nächste Morgen weckt mit Regen – egal, ich werde mein Zelt bald trocknen können: Um mich vor der Überquerung des Riesengebirges ein bisschen zu erholen, habe ich nur einen halben Tag geplant – und mich in einem schicken Wellness-Hotel in Harrachov eingemietet; jetzt im Frühling ist alles frei. Voller Vorfreude auf einen ganzen Nachmittag in der Sauna mache ich mich auf den Weg. Immer am Fluss Jizera entlang (besonders kreativ ist man in dieser Gegend mit den Namen der geographischen Besonderheiten ja nicht), ein romantischer Wasserfall kostet mich ungefähr eine Stunde. Ich baue ein Stativ aus Trekkingstöcken, EVA-Matte und einem Haargummi. Iphones sind wasserdicht, hoffe ich.

     

     
    Das kurze Stück Weg ist nett, nicht atemberaubend - aber ich finde endlich einen Mülleimer, indem ich meine liebgewonnene, aber inzwischen auch schon ziemlich eklige Multiuse-Pizza-Pappe nach drei Tagen wegwerfe! Ein bisschen länger, und ich hätte ihr einen Namen gegeben... Lebwohl!

     

     

     
     
    In Harrachov (ein Skiort, wie man ihn erwartet) genieße ich als einziger Gast den Wellnessbereich des Bellevue mit Panorama-Sauna auf den Sessellift. Ich hoffe, dass die Scheibe Sichtschutz hat, und winke zum Test fröhlich den hochgondelnden Touristen zu. Da keine Reaktion kommt, ist das Glas entweder wirklich undurchsichtig, oder die Tschechen haben ein sehr ausgeprägtes Schamgefühl.  
     

     
    Selbstverständlich hat man Bier aus der benachbarten Micro-Brauerei (mit dem obligatorischen Wortwitz, den die Tschechen so lieben), und ich esse das pompösest angerichtete (und tatsächlich auch sehr schmackhafte) Tatar meines Lebens. 


     
    An die örtliche Postbox des Paketdienstleisters hatte ich mir von zuhause ein Care-Paket schicken lassen - mit einer Packung Kaltwachs-Streifen und meiner alten Regenjacke, die ich jetzt doch lieber benutze als die zwischenzeitlich gekaufte Decathlon Raincut.
    In Harrachov hätte ich auch, nach über 400 km, zum dritten Mal die Möglichkeit vor Ort eine neue Gaskartusche zu kaufen. Brauche ich aber immer noch nicht.
    Also trinke ich Bier, betreibe Körperpflege, wasche meine Wäsche und erwarte den nächsten Tag mit Aufregung und Freude - dann gehts nämlich hoch ins Riesengebirge!

  23. Gefällt mir!
    cafeconleche reagierte auf khyal in Mehrtageswanderung Deutschland - 3/4 Tage mit Zelt - Empfehlungen?   
    Mal vereinfacht runtergebrochen, ist in D ueberwiegend freies Zelten (wie das schwedische Allemansraeten, oder in Schottland mit Einschränkungen) nicht erlaubt (ja es gibt in den noerdlichen Bundeslaendern in der offenen Landschaft ein paar Moeglichkeiten) und aus Naturschutzgruenden sollte auch oeffentlich keine Werbung fuer einen Verstoss gegen diese Regeln gemacht werden, u.A. da das dazu fuhrt, dass das dann auch Leute nutzen, die sich die LNT-Regeln nicht verinnerlicht haben und es zur Ueberlastung einzelner Bereiche fuehrt.

    Entsprechend muesstest Du etwas mehr Planungsaufwand bei den meisten schoenen Trails betreiben, haeufig gibt es Campings und andere offizielle Stellplaetze, auf denen man kurzfristig unterkommen kann und die nah am Trail liegen, fragen kostet auch nichts, wir sind z.B. schon auf dem SHS bei einem Angelverein untergekommen, ich bei Solo bzw Touren zu zweit auch auf Privatgrund.

    Sinnvoll waere ja noch, dass Du Dich im Vorstellungsthread mal vorstellst und Deinen Wohnort ergaenzt, da Du ja auch wahrscheinlich nicht quer durch D fahren willst fuer 3-4 Tage...Ostern, ok Ende Maerz, dann scheidet ja viel in Hochlagen, wo es ja teilweise in den Nachbarlaendern Biwakregeln gibt, aus.

    Wenn Du bereit bist, etwas zu fahren, waere mein Tip Eifelsteig, da gibt es genuegend Campings und andere kurzfristig nutzbare offizielle Stellplaetze, dass man das mit ein bisschen Planung hinbekommt und der ist schoen & abwechselungsreich.

    Den schwarzen Regen runter, waere auch eine Moeglichkeit, von Regen aus kommt man zu Fuss locker bis zum ersten Camping und im weiteren  Verlauf sind die Campings eh enger gesaet und da gibt es auch nette Campings mit alternativen Angeboten.

    Wenn fuer Euch eher Ausruestungstest im Vordergrund steht, waere evtl auch eine Moeglichkeit einen Trail zu nehmen, an dem jemand aus dem Forum wohnt, bei dem ihr eine Nacht unterkommen koennt und evtl auch vorher Ausruestung zum Tausch hinschicken / abgeben koennt.
    Ich wohne z.B. an der 8. Etappe des Bergischen Wegs, mein buckliger Maulwurf-Spielplatz, auch Garten genannt staende fuer euer Zelt zur Verfuegung usw

    Da ich annehme, dass der von Dir erwaehnte Trail nahe an Deinem Wohnort liegt, koennen Dir andere User aber sicher auch Trails empfehlen, die naeher an Deinem Wohnort liegen.
  24. Witzig!
    cafeconleche hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?   
    Hier geht es um ultraleicht, nicht wahr?
    Also:
    - Ich verwende ein Zeltchen und kein Tarp (rationaler / irrationaler Widerwillen kleines Viechzeug)
    - lege sogar noch Tyvek drunter statt dünne Folie (Geiz - oder Nachhaltigkeit, für die Folie bin ich zu ungeschickt).
    - Ich verwende immer ein Seideninlet (Geiz - oder Nachhaltigkeit).
    - Ich nehme oft ein größeres Töpfchen und einen größeren Brenner mit als notwendig (Gefräßigkeit, Bequemlichkeit, ist nicht so laut wie der BSR).
    - Ich nehme überhaupt Kochzeuch mit anstatt coldzusoaken (ich beteilige mich zwar nicht an dem mittlerweile alberne 16 Seiten langen Qualitätskaffee-Thread, aber ich möchte ihn wenigstens heiß).
    - Ich lasse nicht immer, wenn ich unterwegs Gas nachkaufe, die alte Kartusche auf einem Campingplatz stehen (komplett irrationaler Geiz).
    - Ich nehme (manche) Bücher wieder mit nach Hause - wenn ich tatsächlich Bücher dabeihabe, meist ist es nur der Tolino.
    - Ich nehme überhaupt den Tolino mit und nicht nur mein Smartphone.
    - Ich habe fast immer zu viel zu essen dabei (pack my fears)
    - Ich habe auf längeren Touren fast immer zu viel Kleidung dabei (auch so eine Angst)
    - Mein Medipack ist oft auch etwas umfangreicher mit 3 verschiedenen Salben und so (nochmal die Angst - und die Faulheit nicht jedes Mal das Medipack neu zu packen)
    Ich glaube jetzt reicht die Selbstanklage...
  25. Witzig!
    cafeconleche hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?   
    OT: früher wäre das ein Popcorn-Thread geworden😂
     
×
×
  • Neu erstellen...