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Ultraleicht Trekking

Outdoorfetischist

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Alle erstellten Inhalte von Outdoorfetischist

  1. Ui klasse! Das Thema "UL in rauheren Gefilden" interessiert mich sehr. Toller Bericht, tolle Erkenntnisse, tolle Photos!
  2. Während ich noch auf mein MLD Spirit Quilt warte, kann ich mich in der Zwischenzeit auf einen TiGoat Ptarmigan Bivy freuen. Wirklich toll auch der E-Mail Kontakt mit DJ, der zustande kam, weil ich erfragen wollte, ob der "10% military discount" auch für Nicht-US-Soldaten gilt. Antwort: Ja, tut er. Thumbsup für TiGoat!
  3. Alles klar, jetzt hab ich verstanden, was du meinst. Dein Tarpselbstbau sieht übrigens extrem sexy aus. Leider bin ich MYOG mäßig noch komplett unbelastet und da werd ich sicherlich nicht als erstes mit so teurem Material arbeiten.
  4. Sorry, das versteh ich nicht. Kannst du den Übergang einmal in Worten beschreiben? Ich weiß nicht, was du damit meinst. Mit dem Zug meinst du den Zug durch die seitlichen Abspannpunkte, oder?
  5. Zum "warum" hab ich inzwischen eine Idee. Es hat mich (Physikstudent) doch gewurmt, nicht drauf zu kommen. Die seitlichen Abspannpunkte des Tarps üben eine Kraft aus (=ziehen an der Firstnaht). Beim Cat-Cut ist der Winkel zwischen der wirkenden Kraft und der Firstnaht näher an 90°. Das ist ideal, denn die seitlichen Abspannpunkte sollen ja nicht in Richtung der Firstnaht ziehen, sondern die "Seiten straffen", also gerade rechtwinklig zur Firstnaht ziehen. Man kann sich das veranschaulichen, indem man sich eine Seitenfläche eines normalen Tarp malt und eine eines Cat-Cut Tarps. Oben die Firstlinie, unten der Rest des Tarps und entsprechend unten links und unten rechts die seitlichen Abspannpunkte. Nun zeichnet man mehrere Verbindungslinien der seitlichen Abspannpunkte zur Firstlinie. Nun vergleiche man die Winkel zwischen Firstlinie und diesen Verbindungslinien. Das erklärt, warum ein Catenary Cut einen straffen Aufbau ermöglicht.
  6. Hallo zusammen, mehr aus Damelei als konkreter Kaufabsicht hab ich mich die vergangenen Tage mal ein wenig über Tarps schlau gemacht. Ich habe bisher immer nur ein DD-Tarp und ein Ponchotarp gehabt. Zwangsläufig bin ich dabei natürlich auch über Tarps mit Catenary Cut gestolpert. Das Thema hat meine Neugier und mein Unverständnis geweckt. Zunächst einmal, was ich bisher weiß: Catenary Cut meint die Form der Ridgeline des Tarps und manchmal auch die der Seiten. Diese sind wie eine "hängende Kette" (cosh) geformt. Das ganze soll dann einen tollen, straffen Pitch liefern. Soweit so gut. 1) Warum klappt das/wie wird das gemacht?: Wenn ich ein Tarp aufbaue und die Ridgeline straff ziehe, dann ist die doch schnurgerade und "hängt nicht durch". Wieso tut sie es beim Catenary Cut? Oder bringt man nicht so viel Spannung auf die Ridgeline? Oder, meine Vermutung, liegt das irgendwie daran, wie das genäht ist? Falls ja, wie funktioniert das (nicht im Sinne von selber nähen, sondern was macht man, damit diese Form zustande kommt)? 2) Wieso haben die meisten Cat-Cut Tarps keine Abspannpunkte entlang der Ridge Line? Ich frage, weil ich ein ganz großer Fan vom "Shut-End-A-Frame" bin. Um den Fußbereich zu vergrößern, spanne ich gerne mit Hilfe eines zusätzl. Trekkingstocks einen der hinteren Ridge-Line-Abspannpunkte ab. Würde das die ganze Cat-Cut Konstruktion zunichtemachen? 3) Wieso funktioniert das eigentlich? Sprich: Warum erlaubt ein Cat-Cut einen besonders straffen Pitch? Ich glaube das wars erstmal an Fragen. Bin gespannt, was ihr dazu berichten könnt!
  7. Das hat hier nur bedingt was mit Gleichberechtigung zu tun: Oft ist es doch eher so, dass der eine Partner trekkingbegeisterter und -erfahrener ist, als der andere. Da man gern zusammen Zeit verbringt und Urlaub macht, geht man trotz unterschiedlichem Kenntnis- und Fitnessstand gemeinsam auf Tour. Es ist dann nur konsequent, wenn der körperlich fittere mehr trägt, denn sonst wäre dieser die ganze Zeit (körperlich) unterfordert und würde sich langweilen, während der schwächere Partner die ganze Zeit an seiner/ihrer Leistungsgrenze kratzt. Das ist doof für beide. Gleiches gilt für Ausrüstungsminimalismus. Ich kann durchaus verstehen, dass jemand, der wenig Trekkingerfahrung hat, die erste Nacht unterm Tarp etwas besorgt schläft - wir alle haben uns doch auch schrittweise auf Minimalausrüstung wie Ponchotarp hinbewegt, das ging nicht von jetzt auf gleich. Klar ist auch, dass ein Versagen der Ausrüstung (Tarp fällt um, Brennstoff wird knapp) jemanden mit wenig Trekkingerfahrung bei sowieso (noch) bestehenden Vorbehalten mehr aus der Ruhe bringt, als einen "alten Hasen". Insofern finde ich es nur konsequent, nicht an die eigene Leistungsgrenze zu gehen und entsprechende "Risiken" einzugehen, wenn jemand dabei ist, für den das alles Neuland ist, und der sich noch nicht so wohl fühlt. Das ist ja auch alles nur temporär. Meine Freundin hat auch große Augen gemacht, als ich ihr das Tarp zeigte. Inzwischen schläft sie besser drunter, als ich.
  8. Das funktioniert sicherlich. Beim Tarp (das nicht zusätzlich die Funktion eines Ponchos o.ä. erfüllen soll), sehe ich jedoch nicht die Notwendigkeit, die Schnüre jederzeit kurzfristig lösen können zu müssen. Ich hab mit dem DD-Tarp ein recht ähnliches Tarp. Mit etwas Übung steht so ein Ding ziemlich gut und auch recht wetterfest.
  9. @Leichtwanderer: Wow, klasse! Das ist wirlich zum Nachmachen. Einmal mehr der Beweis, dass es auf Skills ankommt. Zugegeben, wenns ganz fies gießt, dann wartet man halt. Und wenn man fix ist, hält der Windbreaker so lange durch, außerdem trocknet der ja schnell. Komplett von innen aufbauen kann ich leider nicht, da ich eine halboffene Pyramide (mit zusätzlicher Kapuzen-abspannung) baue. Aber gut, man kann ja Schnelligkeit trainieren. Wieder einmal bin ich darin bestätigt, gerade in diesem Forum (dumme) Fragen zu stellen, ich lerne jedesmal was dazu!
  10. Okay, das ist richtig nervig. Vor Allem bei Regen. Momentan ist mir Poncho-only eigentlich zu wenig. Wenn ich mir überlege, bei starkem Regen nur durch einen Windbreaker geschützt, das Ponchotarp aufstellen zu müssen... Wahrscheinlich muss ich einfach nur einmal mehr über meinen "Komfort-Schatten" springen Verwendest du für den Poncho Dyneema-Schnüre?
  11. Da hab ich ne Frage zu: Wie machst du (und natürlich andere Ponchotarpnutzer) das mit den Schnüren am Poncho? Fummelst du die jeden Morgen und Abend dran und ab?
  12. Das klingt ja schonmal nicht schlecht. Du konntest also (Skills vorausgesetzt) darunter nächtigen, ohne Angst zu haben, dass es wegfliegt? Das ist cool. Was für zusätzliche Maßnahmen hast du ergriffen (Steine auf Heringe o.ä.) ? Und was für Heringe nutzt du?
  13. Mal eine Interessensfrage: Wie gut schlägt sicht ein Tarptent in solchen Gefilden? Das Moment scheint ja durchaus recht stabil zu sein. Ich persönlich hab ein Contrail. Kann man sich auch damit guten Gewissens in so eine Gegend wagen?
  14. Esbit Backup ist gut! Dann kann man knapp kalkulieren, bzw. die 2-3 Tage, die die Kartusche nicht hält, aber man auch keine weitere mitnehmen will, überbrücken. Danke für den Tipp!
  15. Gewichtstechnisch ist Gas ja gar nicht SO übel - wenn die Tourlänge genau zu einer Kartuschengröße passt. Das Kernproblem von Gas ist für mich die Tatsache, dass man entweder idR am Ende der Tour eine dreviertel-leere Kartusche übrig hat, also zu viel geschleppt hat. Noch viel nerviger finde ich aber, dass man entweder auf der nächsten Tour mit mehreren nicht-vollen Kartuschen rumläuft, oder aber beständig neue kauft und sich das Sammelsurium zu Hause stetig erweitert. DANN fällt das Mehrgewicht durch die verhältnismäßig schwere Kartuschenhülle so richtig ins Gewicht. Ich koche echt gern mit Gas, aber das ist ein Aspekt, der mich wohl irgendwann mal einen Caldera Cone kaufen lassen wird.
  16. Mal wieder Icebreaker Klamotten (Unterhosen und T-Shirts) beim Broker.
  17. Ich hab mir ein MLD Spirit Quilt 28 bestellt Ich bin so gespannt!
  18. So, ich war inzwischen in Bielefeld und habe viel herumprobiert. Klar: Die Outdoorläden hatten meist nur Membran- oder Lederzeugs und wenn nicht, dann leider nix in meiner Größe. Sportcheck hatte einige Salomonmodelle ohne Membran (X-Ultra, Exit Aero 2). Ersterer hatte mir zu viel Sprengung, der zweite sah gut aus, aber leider nicht in meiner Größe vorrätig. Gut sortiert war Activesport (im Gegensatz zu allen anderen Laufläden). Dort bin in dann nach vielem Rumprobieren mit dem Asics Gel Fuji Es warm geworden. Sieht komisch aus, komischer Name, aber hey, wenns bequem ist?! Ich bin wirklich gespannt auf die ersten Geländeeinsätze, da ich ja als kompletter Neuling an die Sache herangegangen bin. Ich bedanke mich nochmal für die vielen Tipps und Hilfestellungen und hoffe nun sehr, dass ich mit den Schuhen zufrieden sein werde. Danke & LG ODF
  19. Ich werde mir zu dem Zweck wahrscheinlich demnächst eine 3mm Evazotematte kaufen. Die wird dann halbiert, sodass der Kopf auf dem Wäschebeutel, der Torso auf der Z-Lite (7 Segmente) und der Rest auf dem dünnen Evading liegt. Das dürfte (halbiert) ca. 60g wiegen. Im Gegenzug fliegt das derzeit noch installierte Rückenpolster aus dem Rucksack, sodass ich unterm Strich wohl 30g mehr trage, als vorher. Das finde ich okay.
  20. Okay, das waren schon viele hilfreiche Tipps, vielen Dank bis hierhin. Nur fehlt mir ein bisschen die Idee, wie ich da rangehen soll. Sicherlich kann ich einige Outdoorläden abklappern, aber ich hab die Vermutung, dass mir damit ein Großteil der Möglichkeiten verschlossen bleibt, weil vmtl. viele Outdoorläden nur ein sehr knappes Sortiment an solchen Schuhen haben. Die Alternative wäre, einen Schwung im Internet zu bestellen und indoor ein bisschen rumzuprobieren. Bitte entschuldigt die etwas doofe Frage, aber: Wie würdet ihr das machen?
  21. Ich hab die 70cm Fußbox grad mal mit meinem Schlafsack per Zipper schließen rekonstruiert und ich muss sagen, im Ersteindruck war das gar nicht störend... Was anderes: In der Beschreibung vom Trekking Lite Store steht was von 220g Daune, du schreibst 250. Sind das unterschiedliche Quilts, oder haben die beim Trekking Lite Store sich verschrieben? Das Quilt 250 mit 220g Daune macht irgendwie keinen Sinn.
  22. Das macht natürlich Sinn. Mein Fuß ist recht schmal und ansonsten "normal" würde ich sagen. Jedenfalls wurde mir das bisher immer so attestiert. Größe 42,5 also nix außergewöhnliches. Die Inov8s gefallen mir vom angucken & lesen her schon ziemlich gut. Kennt jemand Geschäfte in Umgebung Bielefeld/Paderborn oder Umgebung Göttingen, wo man sich die anschauen kann? Oder führt die jeder normale Laufladen auch?
  23. Naja, formulieren wir es plump: Wie viel cm unterhalb vom Arsch/oberhalb vom Knie sitzt das Ende der Fußbox ^^ ? Sorry, hab das etwas verquast ausgedrückt. /edit: Die Länge der Fußbox kenne ich. Aber es ist ja oft noch etwas anderes, wenn man drinliegt. Wie gesagt, Praxiserfahrung > Theoriewerte.
  24. Hallo zusammen, bisher habe ich auf Touren immer, Achtung festhalten, Jack Wolfskin Stiefel mit Texaporemembran benutzt. Jaja, ich weiß, Jack Wolfskin ist böse. Aber ich hatte die Dinger nunmal (irgendwann mal geschenkt bekommen), sie waren halbwegs leicht (deutlich besser, als meine Lowa Bergstiefel) und recht bequem. Sogar die allseits verhasste Texaporemembran hat mich nie im Stich gelassen. Lange Rede, kurzer Sinn: Vergangene Woche auf dem Hermannsweg hab ich gemerkt: Das Profil ist runter, es müssen neue Schuhe her. Zu diesem Zwecke wollte ich euch konsultieren. Also, was schwebt mir vor: Ein Trailrunningschuh. Kein Stiefel mit Schaft. Der Schaft der Jack Wolfskin Dinger hat eh nicht gestützt und mich eigentlich eher gestört. Des Weiteren dachte ich an etwas membranfreies. Ich hab das Gefühl, dass Membranschuhe sehr schwitzig sind und, wenn einmal nass, nie wieder trocknen. Wenn es mir doch zu nass wird, kommen halt SealSkinz Socken mit. Auch wichtig: Die Schuhe sollten Gamaschentauglich sein. Ich bin ein Kurzhosenläufer und mir fliegen ständig Dreck und Steine in die Treter, das nervt. Viele laufen hier ja mit recht minimalistischen Fast-Barfußschuhen herum. Ich glaube sowas würde mir noch zu weit gehen. Ich will zwar nicht wie auf einer Weichbodenmatte laufen, ein wenig Dämpfung und vor Allem Stützwirkung wäre für mich wahrscheinlich nicht verkehrt. Und ganz klar: Geländegängig mit gutem Grip. So, was möchte ich jetzt von euch wissen? Zunächst wollte ich mir einen Überblick verschaffen, d.h. ich wäre sehr dankbar für etwaige Tipps, Anregungen und natürlich Schuhvorschläge, damit ich nicht ganz ungebildet in den Laden marschiere. Letztendlich geht aber natürlich nichts über selbst anprobieren, deshalb frage ich mich (bzw. euch), ob ihr im Umfeld Bielefeld/Paderborn (beides in Reichweite), oder aber im Umfeld Göttingen geeignete Geschäfte mit einem guten Sortiment kennt. Es würde mich riesig freuen, wenn ihr mir (wieder einmal) weiterhelfen könntet! LG und schönes Wochenende, ODF
  25. Mal ne Frage: Wie hoch ist denn das Ende der Fußbox wenn du drin liegst? Und wie fummelig ist es, ein Bein da rauszubekommen (natürlich wenn die Strippen offen sind)? Und natürlich vielen Dank für deinen Einsatzbericht, es geht doch einfach nichts über Informationen aus erster Hand!
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