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Ultraleicht Trekking

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Hallo zusammen,

ich wollte mal nachfragen, ob hier jemand einen Kurs besucht hat oder gar mal welche geleitet hat.
Ist das alles nur Romantik-Erlebnis "habe mal mitgemacht" oder erlernt man hier wirklich etwas, was man bei einer Wochenwanderung im infrastrukturfreien Gebiet unterstützt?
Es gibt sogenannte Wilderness Guide Ausbildungen. Das wäre für mich jedenfalls auf den ersten Blick zu viel. 
Für mich wäre so ein kompakter Wochenendkurs in der Praxis fürs ersten mal ganz gut. Nur Quatschen und ums Lagerfeuer sitzen brauche ich allerdings nicht!

Vielleicht könnt ihr hier eure Erfahrungen berichten.

Zum Hintergrund:
Bisher habe ich mich einfach ins Erlebnis gestürzt mit entsprechender theoretischer Vorbereitung und gesundem Menschenverstand.
Habe seit Jahren am Equipment getüftelt und war dann zum probieren immer wieder in den Alpen oder über das Wochenende testen.
Dann habe ich mich an Wochentoueren herangewagt, allein, möglichst ohne Infrastruktur. z.B. hier. Ohne elektronische Helferlein wie z.B. einem InReach, ganz bewusst.
Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich bisher keiner ernsten Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt war, jedenfalls nicht wissentlich.

Danke für ein paar Denkanströße.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 31 Minuten schrieb Lolaine:

Zum Hintergrund:
Bisher habe ich mich einfach ins Erlebnis gestürzt mit entsprechender theoretischer Vorbereitung und gesundem Menschenverstand.
Habe seit Jahren am Equipment getüftelt und war dann zum probieren immer wieder in den Alpen oder über das Wochenende testen.
Dann habe ich mich an Wochentoueren herangewagt, allein, möglichst ohne Infrastruktur. z.B. hier. Ohne elektronische Helferlein wie z.B. einem InReach, ganz bewusst.

Du hast also schon etliche "Kurse" gemacht, hast alle Situationen bewältigt und weißt alles was dazu nötig war und es hat sich in der Praxis bewährt ... was willst du mehr lernen?

Falls du dich gezielt in "gefährlichere" Situationen begeben willst weist du vorher was auf dich zu kommen wird, du weist ja wo du sein wirst, dann machst du dich dazu schlau, kannst sicher lesen, schreiben, Video gucken, kannst dich also gezielt vorbereiten.

Du kannst alles selbst lernen und es am Wochenende testen, ganz alleine. Für was soll ein Kurs also gut sein ... außer du magst es das angebotene Wissen in geselliger Runde vorgekaut zu bekommen, auch okay 😁

Und mal ganz ehrlich, das typische "Survivalwissen", Notshelter, Notnahrung, Trapperbett bauen, etc. etc. ...braucht das irgendwer wer nicht gezielt ohne Ausrüstung raus zum Bushcraften geht? Wir hier haben doch alle immer unser Rücksäckchen mit vollem LuxusPlastikkrempelDepot dabei und sinnieren darüber welches neues HighTecMaterial noch 30g leichter ist, hehe, was wollen wir mit nem Wildernewstraining. Wir sammeln doch allenfalls maln paar Pilze oder Beeren als Nachtisch für den gefriergetrockneten Tütenfraß 😜

Kurse kosten viel Geld und bedienen die zivilisationsmüden, satten, luxusverwöhnten, naturromantischen Sehnsüchte ... oder so ... Wilderness Guide Ausbildung, jo, ich hab mittelalterliches Flötenspiel studiert 🤣

Bearbeitet von Old School
Geschrieben (bearbeitet)

Denke mal die üblichen Survival Kurse sind mehr oder weniger uninteressant.

Was durchaus Sinn machen kann wenn man wirklich weit Abseits der zivilisation unterwegs ist (damit meine ich nicht einen Wanderweg im Harz 🤣) wäre ein Erste hilfe Kurs speziell für Outdoor.

Bearbeitet von SvenW
Geschrieben

Ich glaube, das kann man so pauschal schwer beantworten.

Schon als Kind war ich mit meinen Eltern viel "Outdoor" unterwegs, hab u.a. gelernt, wie man sich am Berg verhalten solllte, wie wichtig es ist das Wetter im Blick zu haben, wie man soch helfen kann, wenn die Heringe nicht im Boden halten, wie man Karte und Kompass nutzt, usw. Nichts außergewöhnliches auf den ersten Blick, aber hilfreich wenns nicht nach Plan läuft.

Wenn ich meine Cousinen (24 und 22 Jahre) im Gegensatz zu mir betrachte, haben diese genau Null Erfahrung. Erst beim letzten Familientreffen haben sie mir gesagt, dass sie noch nie im Leben zelten oder wandern waren.

Falls sich eine der beiden nun zB durch Social Media inspiriert ins Outdoor-Abenteuer stürzen möchte (was heut zu Tage ja völlig normal ist), wäre ein Wildniss-Kurs mit Sicherheit nicht verkehrt. Vor allem weil ich der Meinung bin, dass v.a. durch Social Media derartige "einsame" Trips häufig romantisiert werden und die Leute die Risiken und Schwierigkeiten daher gerne unterschätzen.

Ausstattung bekommt man gegen ein paar Taler überall, auch in spitzen Qualität. Das reicht für viele zu denken: "Ich bin optimal vorbereitet."

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