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Trekkinglagerplätze Steigerwald (Franken)
Mittagsfrost und 4 andere reagierte auf Andreas K. für Thema
Bin eben bei meiner Recherche darauf gestoßen, dass die Bayerischen Staatsforsten mittlerweile auch im Steigerwald offizielle Trekkinglagerplätze betreiben. Vielleicht ist das ja für den Einen oder Anderen interessant. http://www.trekking-bayern.de/region/steigerwald/zeltplaetze.html5 Punkte -
UL Schlafsystem im Winter (ab -5°)
Michas Pfadfinderei und ein anderer reagierte auf Tipple für Thema
OT: Ein wenig OT, da ich keine Quilts nutze, aber... Bis minus 10 Grad auf kürzeren Touren (2-3 Tage) penne ich in einem 900g Daunensack mit Membran. Das reicht mir mit langer Merino Unterwäsche. Bin ich richtig "abgerockt" zieh ich halt noch ein Fleece an. Mal ne Frage: Wieviel wiegen denn 2 Quilts @Ronsn? Ich denke das nimmt sich nicht viel, da liegst du doch sicher auch in der 900g Range, oder? Ist es kälter als minus 10 und ich bin länger draußen unterwegs nehme ich den großen Bruder mit 1300g und Membran mit. Das ist dann bis minus 20 ausreichend. Hier z.B. in einer Schneehöhle im März in Schweden. Ob das UL ist? Keine Ahnung, funktionieren muss es. Bei solchen Temperaturen feilsche ich nicht mit mir um 100g. Wie man sieht habe auch ich gerne ein Thermometer dabei @Dingo. Gibts fürn 10ner bei der Amazone und wiegt 32g. LG2 Punkte -
Gatewood Cape Schnittmuster
Mittagsfrost und ein anderer reagierte auf diet für Thema
Hallo zusammen, nachdem ich nun schon länger hier tolle Ideen bekommen habe, versuche ich mal, etwas zurück zu geben. Angeregt durch den Anstoß von Stromfahrer hier im Thread im vierten Beitrag habe ich mir aus einem Lanshan 1 ( z.B. hier: https://de.aliexpress.com/item/3F-UL-GEAR-2-People-Oudoor-Ultralight-Camping-Tent-3-Season-1-Single-Person-Professional-15D/32807461103.html?spm=a2g0x.10010108.1000014.2.7b302b888AF4Kt&gps-id=pcDetailBottomMoreOtherSeller&scm=1007.13338.106568.000000000000000&scm_id=1007.13338.106568.000000000000000&scm-url=1007.13338.106568.000000000000000&pvid=0095588d-46f3-4f32-8537-4f45f828a273) ein Poncho-Zelt gebaut. Zwar nicht in grün, sondern in gelb, aber das Gatewood Cape ist mir zu teuer und ein komplett selbst geschneidertes Teil traue ich mir noch nicht zu. Ursprünglich dachte ich, dass ich noch eine Kapuze aufsetzen müsste. Das Lanshan 1 bringt allerdings schon eine super Kapuze mit, sogar mit Aufstellversteifung. Folgende Veränderungen habe ich vorgenommen: Die Lüftungsöffnung an der Spitze ist beim ursprünglichen Lanshan 1 mit Moskitonetz geschlossen. Dies habe ich ausgeschnitten. Dadurch ergibt sich eine dreieckige Öffnung an der Spitze. Wie beim Gatewood Cape verläuft ein Reißverschluss unterhalb der Spitze. Beim Lanshan 1 wird mindestens eine Seite der Türöffnung unten durch Hering am Boden befestigt. Die entstehende Spannung wird mittig des Moskitonetzes mit einem Band in die Spitze abgeführt. Dieses Band habe ich so gekappt, dass ich an der oberen Seite eine Schlaufe nähen kann. Am längeren unteren Teil habe ich einen Handschuhhaken eingenäht. Bei Nutzung als Poncho löse ich den Handschuhhaken aus der Schlaufe. Dadurch habe ich unter dem Regenschutz der Lüftung nun eine dreieckige Öffnung. Diese ist nun die Öffnung der Ponchokapuze. Im vorderen Rand des Regenschutzes ist eine Versteifung eingenäht, wodurch der Lüftungsregenschutz des Zeltes auch zu aufgestellten Ponchokapuze wird. Wenn ich das Lanshan als Zelt aufbaue, hänge ich den Handschuhhaken in die genähte Schlaufe, so dass wieder eine Linie vom First bis zum Hering der Tür entsteht. Die vordere Abspannleine wird beim Lanshan 1 am Lüftungsöffnungsregenschutz befestigt: Wie auf dem vorherigen Bild von innen (etwas schwer) zu sehen, habe ich die Leine auf der Innenseite des Außenzeltes an der von mir genähten Schlaufe befestigt. Grund ist, dass mir sonst die lange Abspannleine im Poncho-Modus direkt vorm Gesicht hängen würde. Mit der Innenbefestigung werfe ich mir die Leine einfach innen über die Schulter, wo sie mich nicht stört. Ausserdem wird die Entlüftungshaube mit der geänderten Befestigung im Zeltmodus auch besser offen gehalten. Das Innenzelt des Lanshan 1 wird über elastische Bänder und linelocs abgespannt. Ich habe die linelocs statt dessen an den 5 Abspannpunkten des Außenzeltes wie Stromfahrer beim Gatewood Cape (siehe hier: ab 3:11) eingenäht und statt der flexiblen Bänder 3 mm Leinen angebracht. Diese befestige ich nicht wie Stromfahrer mit Handschuhhaken, sondern mit Kalmückenknoten (https://de.wikipedia.org/wiki/Kalmückenknoten) an den genähten Abspannschlaufen des Innenzeltes. Der Kalmückenknoten bildet eine dauerhaft feste Schlaufe, lässt sich aber im Bedarfsfall (Abbau des Zeltes im Regen von innen) ganz einfach lösen. Die Schlaufen für die Heringe und die Umleitung der Leinen zu den linelocs des Außenzeltes habe ich mit Tarbuck-Knoten (https://de.wikipedia.org/wiki/Tarbuck-Knoten ) gebunden. Den Tarbuck nehme ich, da er unter Zug eine feste Schlaufe bildet, die ich um den Hering lege. Ohne Zug lässt sich die Schlaufe verstellen, so dass ich den Abspannpunkt weiter zum Zelt setzen kann und damit variabler in der Position des Herings bin. Für die Armdurchgriffe habe ich den Poncho mal übergeworfen und mir bei den Nähten der ersten Zeltbahnen neben dem Reißverschluss Öffnungen von 20 cm Länge markiert. Dort trennte ich die Nähte auf und verklebte die oben und unten nun offenen Nahtzugaben der Kappnähte mit Elastosil 43. Wie beim Gatewood Cape habe ich dann 20x5 cm große Zeltstoff-Rechtecke von unten in die überlappende Zeltbahn genäht und auch die kurzen Seiten mit der überlappten Zeltbahn vernäht - wie oben in den Abmessungen und Fotos von Wilbo zum Gatewood Cape zu sehen. Unterschied zum Gatewood Cape ist nur, dass ich die Hände direkt durch die geöffnete Zeltnaht und nicht durch gesondert eingefasste Öffnungen greife. Der Reißverschluss des Lanshan 1 verläuft wie oft bei Zelten von unten nach oben. Dadurch lässt sich die Zelttür nicht so gut als Lüftung für den Poncho wie beim Gatewood Cape nutzen. Deshalb habe ich einen zweiten Reißer (Zlideon 3CB-2) oberhalb des vorhandenen Reißers eingesetzt und kann nun also bei Poncho-Nutzung die Zelttür auch von oben soweit ich möchte nach unten öffnen. Der Reißer ist auf meinem zweiten Foto auch zu sehen. Der Zlideon 3CB-2 passt vielleicht nicht optimal zum Reißverschluss des Lanshan. Teilweise schließt der Zlideon nicht richtig und man muss vorsichtig ziehen. Vielleicht passt ein anderes Modell besser, mir reicht der genannte aber. Da ich nicht mit Trekkingstöcken wandere, nehme ich eine 11 mm Alu-Zeltstange der Länge 115cm mit. Auf einem Ende klebt ein umgedrehter Elektronik-Gerätefuß aus Gummi ( https://www.conrad.de/de/3m-sj-5009-geraetefuss-selbstklebend-rund-schwarz-o-x-h-223-mm-x-101-mm-1-st-525847.html). Die 8mm Öffnung des hohlen Fußes ist mit einem Steinbohrer mit geringer Drehzahl auf etwa 9-10mm erweitert und der vorhandene Klebstoff (zum Aufkleben des Gerätefußes) mit Waschbenzin entfernt. Der Fuß ist mit Superkleber an die Zeltstange geklebt. Auf der anderen Seite der Stange sitzt eine Gestängespitze. Diese setze ich beim Aufstellen des Zeltes in die eigentlich für die Spitze eines Trekkingstockes vorgesehene Metallöse der Innenzeltes ein. Der umgedrehte Gerätefuß am anderen Ende ersetzt die breitere Auflage eines Trekkingstockgriffes. Die Abspannpunkte und die Nähte der Armdurchgriffe habe ich nun noch mit Elastosil 43 versiegelt. Lässt sich gut als Zelt aufstellen und macht auch den Eindruck, dass die Armdurchgrifflappen dann durch die Spannung die Armöffnungen abdichten. Als Poncho bekomme ich einen 40 Liter Rucksack gut unter. Die Ränder des Zeltes hängen dabei nicht so weit runter, dass ich diese umschlagen müsste (ich bin 180cm groß). Nun noch Gewichte nach den Veränderungen: Innenzelt mit Abspannleinen - 370g Außenzelt - 395g Aufstellstange mit Gestängespitze und Gummifuß - 110g Gesamt also 875g Bei mir kommen noch 10 Piranha90 im Zipplock (33g) und ein Packsack (von einer alten Thermarest - 20g) hinzu, also für mich 928g Zelt inkl. Innenzelt und Poncho - bin schon sehr gespannt auf den ersten Einsatz auf einer Wanderung! Viele Grüße diet2 Punkte -
OT: Eine Frage habe ich jetzt doch mal. Oft genug lese ich hier, wie so manch einer Temperaturangaben macht, wie kalt sie/er geschlafen hat. Wo bitte nehmt ihr die Info her? Klar. Ich kann auch im Internet gucken, wie kalt es da und da war, aber das ist doch recht grob. Die kleinen Thermometer aus dem Outdoorladen taugen meist nicht (und schleppt die wirklich wer mit?) und Multifunktionsuhren sind da auch nicht gerade die genausten Messeisen. Also. Wo kommen so Aussagen her, habe ich -11 Grad gehabt und mir war eh zu warm? Bereichert mich.1 Punkt
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OT: kurzes Feedback: hab mir die Schere geholt, ist super. Nägel schneiden geht gut. Nachgewogen sogar nur 5g1 Punkt
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Ich reiche mal - wie versprochen - eine Kurzkritik zu dem ganzen Unterfangen nach. Bin letztendlich den GR11 gelaufen. Hauptsächlich weil mich mein Kumpel gleich am zweiten Tag hat sitzen lassen und ich mir den HRP ganz alleine nicht zugetraut habe. Ich hab erstens nicht die nötige alpine Erfahrung, war mir nicht sicher, ob ich die richtige Ausrüstung habe (kein Grödel, kein Eisaxt, nur die Trail Gloves, nur Poncho ...) und wollte mir allein auch das Navigieren nicht zumuten. Den GR11 seh ich mit eher gemischten Gefühlen. Ich empfand ihn großteils schon als extrem beschwerlich und anstrengend. Zusätzlich gab auch ein paar Stellen, die mir zu persönlich zu anspruchsvoll, heikel, gefährlich waren. 20 Meter über irgendwelche Felsen klettern ohne Sicherung, steile Schneefelder und loses Geröll bzw Schutt. Ist einfach nicht so meine Sache. Mir ging es letzen Endes ähnlich wie @German Tourist. Fast an keinem Tag konnte ich soweit laufen, wie erhofft. Immer kam irgendwas dazwischen. Sei es Wetter, mangelhafte Planung, Restriktionen oder einfach Trailbegebenheiten. Zu oft lag ich im Schlafsack mit dem Gefühl, dass ich eigentlich noch so 2 Stunden oder halt ein paar Kilometer hätte laufen können oder sollen. So reihte sich Frustration an Frustration. Unterm Strich bereue ich es aber trotzdem nicht, den GR11 gelaufen zu sein. Es war ja auch wunder-wunderschön. Wer meine Einträge und Bilder auf Instagram mitverfolgt hat, wird das wissen. 29 Tage hab ich gebraucht, einen Tag Auszeit hab ich mir dabei gegönnt. Jetzt aber zur Gearkritik, hier nochmal die Liste: https://lighterpack.com/r/g9hu6z. Alles in allem war ich super zufrieden. Ich beschränke mich aufs aus meiner Sicht erwähnenswerte. Ihr könnt ja nachfragen ansonsten. Laufshorts: Ich hab mich dann doch für die ultra-minimalistische Variante ohne Unterhosen entschieden. Das führte aber dazu, dass ich die erste Woche hauptsächlich damit beschäftigt war, den Wolf zu bändigen, den ich mir gelaufen habe. Ich hab mich für Badeshorts entschieden, bei denen ich innen das Netz herausgetrennt hatte. Das hat mich nämlich gekratzt bzw saß zu eng. Als das mit dem Wolf durch war, war ich super zufrieden. Ein bisschen zu kurz vielleicht, man musste beim Hinsetzen unter Leute immer ein bisschen aufpassen. *lol* Tarp plus Schirm: Hat hervorragend funktioniert. War so happy mit diesem Setup. Selbst schwerste Unwetter unterm Tarp waren kein Problem, nass wurde ich nicht, hab mich sicher aufgehoben gefühlt. Der Schirm war selbst schon ein Traum, sowohl bei (starkem) Regen als auch bei starker Sonne. Man lenkt zwar viel Aufmerksamkeit auf sich, aber da muss man durch. Das war allein durch meine Dirty Girl Gaiters eh schon gegeben. Schuhe: Mit den Trail Gloves war ich eher unglücklich. Abends taten mir die Füße oft so stark weh, dass ich Mühe hatte einzuschlafen. Nach ca 600km war von Dämpfung nichts mehr übrig und die Sohle am Vorderfuss abgelaufen. Da es zu allem Unglück ab da dann auch mehr und mehr auf Schotter und Teerstraßen dahinging, wurde das fast unerträglich in denen zu Laufen. Zum Schluss konnte man an einem Schuh sogar die Aussensohle schon sehen, weil der Innenschuh durchgelaufen war an einer Stelle (Vorderfuss). Dort war ja auch schon seit einer Weile kein Profil mehr. Sprich mich trennte dann vielleicht noch 1mm von der Strasse. Ich denke, mit anderen Schuhen wäre ich schneller gewesen, gerade bergab bin ich mit denen sehr langsam. Es kostet auch einfach furchtbar viel Konzentration, weil man bei jedem Schritt auf der Hut sein muss. Mag aber auch zum Großteil am Trail selber liegen. Auf der positiven Seite: Gerade bei Kletterpartien hab ich mich sehr sicher gefühlt, man spürt genau wo man ist und ob man Halt hat. Ich bin sehr viel weniger gestolpert, gerutscht, hab mich weniger gestoßen etc als ich das von anderen Schuhen oder gar Stiefeln kenne. Naturehike Isomatte: Totaler Flopp. War nach zwei Wochen durchgelegen. Ist nur noch halb so dick wie neu.1 Punkt
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