Find die Idee auch spannend. Daher mal Quick and Dirty Selbstversuch mit einer TAR X-Lite Regular Wide und einer - ich meine - qualitativ guten und gebräuchlichen Fahrrad Minipumpe mit zwei Pumpmodi. Diese Pumpen haben einen Verstellmechanismus, des möglich macht, den Fahrradreifen erst mal auf einen gewissen Grunddruck aufzupumpen und nach dem verstellen des Mechanismus dann die letzten bar für den richtigen Druck hinzuzufügen. So hab ich das jetzt auch bei der TAR probiert. Statt Adapter hab ich jetzt Tape luftdicht um beide Ansätze gewickelt. Das ist sicherlich nicht professionell, aber es ging gerade mal kurz nur ums Gefühl.
Das Ergebnis nach 7 Minuten intensiven Pumpen und einem extrem schlappen rechten Arm seht ihr auf den Fotos 😂 7 Minuten deshalb, weil meine elektrische Minipumpe genauso lange braucht, um die TAR RW aufpumpen und auch, weil dann die Kraft tatsächlich weg war 😂
Im Fazit würde ich mich insofern dem Statement von @khyal anschließen und auch bei der nächsten Gravel Tour meine Minipumpe mitnehmen. Ich mach es immer so, dass ich nach dem Zeltaufbau als erstes die Pumpe an die Isomatte klemme und dann arbeitet die einfach für sich allein vor sich hin. In der Zeit mache ich dann schon irgendwas anderes. Und ob die Pumpe dann 2 Minuten oder 7 Minuten oder 13 Minuten braucht, ist mir eigentlich Schnuppe. Da die Pumpe nur 8 g wiegt, ist das für mich eigentlich ein Nobrainer. Ich weiß, es gibt Pumpen, die brauchen nicht 7, sondern nur 3 oder 4 Minuten. Für mich selbst spielt das allerdings keine Rolle. Insofern nehme ich lieber die leichte Pumpe, die dann halt etwas länger braucht. Bei dem Modell kommt hinzu, dass sie im Vergleich zu anderen Minipumpen fast nicht zu hören ist (weil sie halt relativ langsam arbeitet).