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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 19.01.2026 in Beiträge

  1. Aus eigener Erfahrung und der von zahlreichen anderen Seglern sind flexible Panele nix. Von meinen drei sind zwei innerhalb von eineinhalb Jahren eingegangen. In der Karibik sind die Mülltonnen der Boatyards voll von flexiblen Panelen. Das sind IMHO Wegwerfprodukte. Ich würde nur noch Glaspanele kaufen. Wir haben am Boot jetzt insgesamt gut 6 Jahre "Off Grid" gelebt. Meine Erfahrungen beschränken sich allerdings auf Mittelmeer, Tropen. Entscheidend für die Auslegung des Stromspeichers war immer der Verbrauch des Kühlschranks. Dieser läuft die Nacht über durch (das bisschen Laptop und LED- Beleuchtung am Abend fällt kaum ins Gewicht). Am Morgen waren am Batteriemonitor ein Minus von ca 40-50 Ah (~ -500- -600Wh) zu verzeichnen (das kann bei eurem Kühlschrank mehr oder weniger sein- also Verbrauchsmessung machen und ausprobieren). Das muß der Speicher also minimal schaffen, und das ist für den Fall wenn man am Tag immer wieder genug Solarstrom hat zu nachladen. Es hat sich als komfortabel erwiesen wenn diese 40 Ah bis 11 Uhr wieder in den Akku nachgeladen worden waren. Dann hat man den Rest des Tages Stromüberschuß und kann z. B. auch mit Strom komfortabel Kochen, einen Wassermacher (so man ihn hat) betreiben etc. Auch hat man dann Reserven falls an einigen Tagen der Solarertrag nicht ganz so klappt. Mehrere Monate im November bis Februar kann man aber IMHO nicht überbrücken, da muss der Verbrauch nochmal krass runter- allerdings müsste man ja in diesen Zeiten den Kühlschrank nicht betreiben wenn man am Balkon einen Vorratsschrank hat den man nachts öffnet zum abkühlen und tagsüber verschließt- könnte also klappen. Vielleicht kann @Ein.Plattfüssler da noch was schreiben wie es mit der Autarkie in unseren Breiten aussieht. Ob man unbedingt zu Hause ein 12V Stromnetz braucht sei jetzt mal dahingestellt, der Installationsaufwand ist enorm, allerdings verbraucht unser Wechselrichter (Victron) gut 1 A beim nichts tun. Dies entspricht also ca 300 Wh die die Solaranlage zusätzlich schaffen muß. Bei beschränkter Solarfläche also eine Überlegung wert. Komplette Autarkie ist IMHO schwer, aber wenn man nur ein Paar Tage im Winter den Akku Mal über das Stromnetz volllädt, dann bricht einem nicht unbedingt ein Zacken aus der Krone und der Umwelt kommt das ja trotzdem noch zu gute. Der Investitionsaufwand sinkt ebenfalls gewaltig. My 2 cents, Christian
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  2. Meiner ist erst letzte Woche angekommen, deshalb kann ich nichts aus der Praxis berichten. Von der Verarbeitung her top, konnte keine Makel erkennen. Größe M sitzt auch mit Last bei meinen 179 cm sehr bequem. Ich bin ziemlich schlank, dadurch wirken mir die aufgesetzten Taschen am Hüftgurt recht riesig, aber nicht störend. Positiv finde ich, dass die Seitentaschen recht nah am Korpus bleiben, wenn diese nicht beladen sind.
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  3. @Robert Klink hat auf Youtube einen Bericht dazu veröffentlicht.
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  4. Bisher drei Tage damit gewandert. Ja macht was er soll. Ist am Ende sehr ähnlich dem Exos Pro 55 von Osprey. Rückenlänge ist gut verstellbar, fand ihn bequem. Als UL-Hiker finde ich das Volumen ist riesig, auch die Außentasche hat gut Platz. Wobei der Rucksack dann sehr breit und weit unten wird ("Baby got back"). Die eine Außentasche seitlich hat einen Eingriff von vorne, das geht so halbwegs. Auch hier ähnlich dem Exos, da geht es gefühlt minimal besser. Ob das mit dem Netzrücken wirklich gegen Schwitzen hilft - bin ich mit nicht sicher. Ist auch schwer zu prüfen. Kleine Nachteile: Keine Schultertaschen - habe eine zusätzlich angebracht. Nur eine Hüftgurttasche. Und die Schnalle für den Hüftgurt ist Mist - man muss sie genau richtig einschieben damit sie schließt, und sie ist so gebaut, dass man das ganz leicht falsch zusammensteckt. Das macht der Exos tatsächlich besser. Fand ich super nervig.
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  5. Mittlerweile gibt es auch den Osprey Exos Pro, der nochmal leichter ist, als der normale Exos. Ich besitze diesen seit kurzem und bin auch überrascht, wie leicht dieser ist, trotz Rahmen. Tragekomfort hat minimal gelitten im Vergleich zum normalen Exos. In Köln im Globi lassen sich beide Rucksäcke aber ausprobieren, falls man mal zufällig in der Nähe ist.
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  6. Zuerst ging es so weiter wie am Tag zuvor, die Natur war wild, ich kam gut voran, und hatte meinen Spaß in den vielen kleinen Stromschnellen. Am Ufer und auch teilweise im Fluss standen und fischten Leute, die mir freundlich zuwinkten oder sogar zu zujubelten. Ein Farang (westlicher Ausländer) und ganz allein war ein seltener oder gar einmaliger Anblick. Vielleicht war ich der erste Packrafter hier überhaupt Einmal zeigte mir ein Einheimischer auch die geeignete Fahrrinne, die überigens interessanterweise fast immer auf der linken Flußseite war. Die eine Stunde Fahrzeit war längst vorbei, und von der Passage, vor der ich gewarnt wurde war auch nach über 2 Stunden nichts zu sehen. Dann aber würde es zunehmend rauer, ich gewöhnte mich aber an dieses neue Niveau. Dann kam auf einmal eine enge sehr rasante Passage und plötzlich stürzte ich eine Wellental und vor mir eine (aus meiner Perspektive) Riesenwelle, der ich besser nicht versucht habe auszuweichen und nahm sie und dann wurde ich richtig herauskatapultiert und hob ab. Ein gefühlt 3 m Satz, aber da ich das Boot schon gerade gehalten habe, landete ich perfekt und es kam nicht mal Wasser ins Boot. Ein paar kleinere Manöver noch und ich hatte es geschafft und musste einen Jubelschrei loswerden. Ich legte gleich danach an, um mich erstmal zu erholen. Es war wunderschön hier Nach einer kurzen Schwimmpause, bin ich nochmal zurück um dieses bisherige Highlight zu filmen. Danach genoss ich den schönsten Teil der Tour. Einmal hielt ich an einem wunderschönen Mini-Wasserfall an, dort hâtte ich das Wasser auch getrunken, wenn ich Bedarf gehabt hätte Nicht lange danach kam ich zu einer Passage, wo man das Gefälle richtig krass sehen konnte, wie eine Stufe von vielleicht 10-20 m Gefâlle, diese Passage schien vielleicht 200 m lang zu sein. Es gab einige große Felsen dazwischen und mehrere Optionen. Erst dachte ich scheissdrauf, da wurschtel ich mich jetzt irgendwie durch, dann wollte ich doch anhalten an den Felsen in der Flussmitte, aber schaffte es nicht mehr und wurde von der Strömung weitergerissen. Ich richtete mich auf und der Tanz begann..erst traf ich die richtigen Entscheidungen ,aber dann wählte ich die etwas breitere Mitte und auf einmal sah ich eine große Stufe, fuck, ein Felsen knapp unter der Wasseroberfläche..konnte nicht mehr ausweichen, ich setzte ein bisschen auf aber kam gleich wieder frei und nahm die Stufe. Dann war es vorbei. Ich musste erstmal tief durchatmen und mein Boot ausleeren, das doch ordentlich geschluckt hatte. Bis Pakxeng kamen dann noch viele Stromschnellen, wenn auch keine richtig heftigen mehr, allerdings musste ich das Boot oft leeren, hätte wohl besser die Spritz-Schürze nutzen sollen. Aber ich wollte im Falle einer Kenterung lieber leichter aus dem Boot kommen. Nach ca. 7 Stunden erreichte ich Pakseng. Mit inzwischen Blasen an den Händen Ich hatte mir ausgemalt, ein idyllisches Dorf am Fluss mit allen touristischen Annehmlichkeiten zu finden. Ein Guesthouse direkt am Fluss hatte ich mir ausgemalt,einfach anlegen, erstmal ein kühles Bier Stattdessen erwies sich sich Pakxeng als ziemliches schäbiges Kaff und am Fluss direkt gab es kein Guesthouse, also packte ich mein Boot zusammen, am Ufer allein zurücklassen wollte ich es natürlich nicht und ging das Dorf erkunden. Als ich einen Menschen nach einem Guesthouse fragte, wies er grinsend auf ein Gebäude mit zugemauerten Fenstern und Leuchtreklame Hier handelte es sich, auch wenn Guesthouse dran stand, augenscheinlich um ein Bordell und als solches war es auch in meiner Maps.me Karte eingezeichnet. Aber um die Ecke fand ich dann ein richtiges. Der Besitzer verstand aber nur Bahnhof und konnte mir nicht mal sagen, was die Übernachtung kostete. Aber 2 cleverere Mädels haben dann verstanden und der Preis war 200.000 Kiel, 8 Euro Einem Standartpreis in Laos Es war auch dafür zwar âußerst Basic und hatte nur ein Hock-Klo, also einen Loch im Boden, aber verglichen mit dem Homestay gestern bestimmt 2 Sterne. Dann suchte ich etwas zu essen, was auch nicht einfach war. Aber als ich schon aufgeben wollte, und mich mit Spieße mit Innereien zufrieden geben wollte, fand ich endlich ein tolles Restaurant am Fluss, wo Büffelsteak nach laotischer Art, Papaya-Salat und geröstete Ente hatte. Köstlich. Ente gut, alles gut! Danach habe ich mit den Leuten dort noch ziemlich gefeiert und gesoffen, natürlich durfte Karaoke dabei nicht fehlen, ein schreckliches Gejaule. Aber ich habe jetzt endlich verstanden, dass Karaoke eigentlich nur ein Vorwand zum Saufen ist Ich torkelte zurück zum Guesthouse, nicht ins Bordell und entschloss mich hier meine Tour zu beenden und den Bus zu nehmen, um nach dem Erlebnissen, die Annehmlichkeiten von Luang Prabang zu genießen, dass ich nach erstaunlich komfortablen 3 Stunden erreichte Erst genoss ich eine Massage und das gute Essen, schon am nächsten Morgen begann mich das zu langweilen und wünschte, ich hätte das weiter durchgezogen..
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  8. Ich habe auch eine Weile gebraucht, um mich an die Idee mit dem rahmenlosen Rucksack zu gewöhnen. Dann aber fand ich ihn bequemer als jeden anderen zuvor.
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  9. Abschließend ist es jetzt Zeit für eine Zusammenfassung. Die aktuelle tie-out Konstruktion habe ich belastet mit 10kg und dann 15 kg für jeweils zwei Tage. Es war keine Veränderung erkennbar. Dann folgten 20kg für vier Tage. In den ersten 36 Stunden haben sie sich um 2mm gesenkt, dann gab es keine Bewegung mehr. An einer Stelle - da wo etwas 3M 1099 zum Einsatz kam - ist geringe Faltenbildung zu beobachten. Es ist notwendig, jeweils mehrere Tage zu testen. Denn manche Veränderungen treten erst nach längerer Belastung auf. Alle Tests, die ich im Netz fand, dauerten maximal ein paar Minuten. Klebeflächen mit 1099 oder 9485PC werfen unter Belastung immer strahlenförmige Falten, Delopur PU nicht. Aus meiner Sicht lassen sich die beiden ersten Klebstoffe wegen ihres Kriechverhaltens nicht für eine tie-out Klebung verwenden. Aber sie dürften sich für Nähte eignen und kamen da ja schon zum Einsatz. Die reine Klebung von tie-outs scheint mir nur mit einem Reaktionsklebstoff mittlerer Härte (shore D 50) und in sehr dünner Schicht möglich. Aber da geht es eben. Die Verarbeitung ist nicht einfach und braucht Zeit. Kommerziell ist das bestimmt nicht sinnvoll, für mich ist es ja ein Hobby. Die Schleife ist aus Dyneema Composite Hybrid 3.2 104g/qm in olivgrün. Die Plane ist aus DCF 0.55 in dunkeloliv. irl ist die Plane aber viel heller als das woven. Darauf kommen von beiden Seiten Patche aus DCF 1.6 weiß. In die Schlaufe kommt zur besseren Lastverteilung ein Röllchen aus PEEK zur besseren Lastverteilung - 1,7g - Eigenproduktion an der Drehbank. Als Schnur habe ich Salvimar 400360/B verwendet - die hat 1,5mm. Den Spanner habe ich selbst aus Aluminium gefertigt - 0,3g. Denn ich wollte mit dem Gewicht gleich die ganze Konstruktion so testen, wie sie mal aussehen wird. Vorgehensweise: Delopur kommt erst mal für 1 Stunde in den Kühlschrank, um die offene Zeit zu verlängern. Das woven wird auf beiden Seiten der Plane mit wenig Transferklebeband fixiert, damit es nicht verrutscht. Dann wird es auf beiden Seiten mit möglichst wenig Delopur verklebt und geht sofort in die vorgewärmte Presse bei 55 bis 60 °C und 10 bis 12 bar für eine halbe Stunde - 20 Minuten reichen vielleicht auch - auf keinen Fall länger. Währenddessen ist das Delopur wieder im Kühlschrank. Schließlich werden die Patches analog aufgesetzt und es geht für 2 Stunden in die Presse. Dann muss die Spitze zum mischen in den Müll. Man verbraucht also pro tie-out eine. Zu viel Klebstoff wird seitlich rausgepresst und verunstaltet die Plane. Delopur ist schwarz. Bei zu wenig ist der Rand lose. Da kann man mit etwas 1099 nachhelfen. Für die Teile habe ich inzwischen Schablonen aus Alu Blech gefertigt und mit Skalpell ausgeschnitten. Ich habe nun nicht jedes Detail aufgelistet. Falls jemand Fragen hat, bitte stellen.
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  10. PicaPau

    Vorstellungsthread

    Hallo allerseits, ich bin Kathi, Anfang 40 und lese schon seit einigen Jahren interresiert hier mit. Auch wenn mein Rucksack immer leichter wird, bin ich noch nicht komplett UL unterwegs. Erfahrungen im Mertageswandern habe ich bisher auf dem Forststeig, dem GR54 und einem Stück des GDT sammeln können. Schöne Grüße und happy trails!
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  11. Wenn man denkt, man ist schon perfekt ausgerüstet… geht man durch Edeka und findet das hier…
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  12. HEB

    Impressionen von Touren

    waren am Wochenende zwei Nächte im Sauerland. Tiefsttemperaturen rund -16 Grad. Musste schon alles anplünnen, um ruhig zu schlafen An meiner äußersten Schicht ist beim Wandern sogar der Schweiß gefroren^^ Temperaturmanagement kann ganz schön anstrengend sein. Kennt ihr die Sticker, die die Temperatur am Topf anzeigen? Finde ich recht praktisch. So kann man etwas Gas sparen, wenn man nur Tee oder Kaffee machen will.
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  13. nitram

    Impressionen von Touren

    Nationalpark Thy, Dänemark Ydby bis Sjorring 01.01. – 05.01.2026 Mittlerweile im sechsten Jahr machen Stephan und ich uns gemeinsam in den Morgenstunden des Neujahrstages in Richtung Bahnhof auf, um das beginnende Jahr mit einer Mehrtageswanderung zu begrüßen. Die Zugfahrt ist fest eingeplant zum Schlafnachholen und Ausnüchtern nach der jeweils abgefeierten Silvestersause. Dieses Mal haben wir uns den Nationalpark Thy in Dänemark herausgesucht, wo 2020 alles seinen Anfang nahm. Nach 1,5 Stunden Schlaf ging der Zug um 6:37 Richtung Norden wo wir gegen 19:30 unser Ziel Ydby erreich haben. Nach den ersten 500 Metern in die falsche Richtung hat dann alles mit der Navigation perfekt geklappt (Danke Stephan!), sodass wir nach ca. einer Stunde bei Schneefall und kühler Prise unseren ersten Shelterplatz erreichet haben. Schön geschützt in einem Wäldchen gelegen mit überdachtem Unterstand, einer Schlafhütte (wohl eher als Picknickhütte gedacht) und einem Toilettenhäuschen. Nach kurzem Abendessen aus der Tüte und warmem Tee haben wir eine erholsame Nacht verbracht. Der Wetterbericht hatte Temperaturen unter Null, Schneefall und starken Wind für die kommenden Tage vorhergesagt und Recht behalten. Der Wind blies uns immer schön von Norden heftig ins Gesicht und unsere kälteste Nacht lag bei-5 Grad. Wir waren vorbereitet und kamen gut zurecht. Der zweite Tag ging nach Hurup, wo wir eine kurze Buspassage ans Meer nach Agger eingelegt haben und ja, wir waren die einzigen Fahrgäste. Von hier, begleitet vom besagten Wind, sind wir teils am Strand teils in den Dünen Richtung Lyngby mit einer kurzen Pause am Lodbjerg Leuchtturm gewandert, um dort im Redningshus, einem umgenutzten Gebäude, in welchem früher das Rettungsboot gelagert wurde, zu nächtigen. Dort finden sich neben Tisch und Stühlen 4 Doppelstockbetten und ein Elektrokocher zum Wasserkochen. Wer sich das gemütlich und wohlig vorstellt, liegt falsch, es war saukalt. Als Zuckerle allerdings gibt es einen Waschraum mit Toilette und kleiner Elektroheizung. Der folgende Tag, nach einer echt kalten Nacht, hat uns nach Norre Vorupor geführt, wo wir zur Abenddämmerung gegen 16:00 Uhr eintrafen, um uns geplanter Weise in der einzig geöffneten Gastronomie, dem Vesterhavscafeen, die Zeit tot- und die Bäuche vollzuschlagen, begleitet von einem zunehmend mulmigen Gefühl bei Anblick des zunehmenden Schneefalls und Windes. Schnell recherchiert man da nochmal den Windchilleffekt bei vorausgesagten -5 Grad. Gegen 19:00 ging es dann gut eingepackt und mit einer nötigen Prise Humor raus in die Elemente und die etwa eine Stunde dauernde Wanderung zum nächsten Shelter war herrlich, teils mit Stirnlampen, teils ohne durch schöne Natur zu einem tollen Übernachtungsplatz, wo wir die Nacht gut geschützt verbringen konnten. Die nächste Etappe hat uns nach Klitmöller geführt, bekannt auch als Cold Hawai, da hier offensichtlich schöne Wellen zum surfen zu finden sind. Wir haben vier Surfer, mit dicken Neoprens ausgestattet, gesehen, was uns großen Respekt eingeflößt hat. Kleineren orthopädischen Unpässlichkeiten und dem Umstand, dass wir in Klitmöller keine gemütliche Gastronomie finden konnten, wo wir die Zeit abhängen hätten können, geschuldet, haben wir uns spontan gegen eine letzte Nacht draußen und für eine Nacht in einer günstigen und entspannten Unterkunft entschieden. Selten hat warm duschen so gut getan. Der letzte Tag hat uns bei schönem Wetter (kalt war’s trotzdem) zu unserem Ziel Sjorring geführt, von wo aus wir mit dem Zug nach Fredericia gefahren sind, um nach einer weiteren Hotelübernachtung am 06.01.26 wieder über Hamburg zurück nach Karlsruhe zu reisen. Das sechste Mal in Folge und dann noch an einem schon bekannten Ort, ist das nicht langweilig? Sowas von Nein!
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  14. Moin zusammen, wo ist es im August (generell - nicht nur dieses Jahr) -nicht zu warm -nicht zu nass -nicht zu steil -nicht zu flach -campen einfach Dieses Jahr ist der Vater-Sohn (jetzt noch 12) Tripp grade vorbei (kein Bikepacking). Nächstes Jahr soll es dann eine 7-10 Tage beladen durch die Gegend radeln. Schweden - bisher unser Favorit. Zu erreichen ist Göteborg gut, allerdings finde ich entweder Schotterstraßen (endlose wofür Schweden bekannt ist) oder Wanderwege (die meist wenig zu befahren sind). Durch Shelter und das Jedermannsrecht aber das meiste Gefühl von Outdoor mitbringen. Schottland - Midges Hochsaison. Alpen (-cross) - keine Lust auf Straße in der Hochsaison. Abseits der Straße sofort lange und steile Anstiege. Außerdem Campingplätze voll in der Saison. NL und DK - sind dann für eine Woche doch zu eintönig und flach. Also ~1 Woche mit dem Sohn (dann 13) beladen im Juli oder August mit viel Abenteuer, Natur, Trails, und alles was dem Sohn sowie auch dem Papa Spaß machen. Die Trails sollten beladen gut fahrbar sein. Wir reisen mit dem Auto an, Startpunkt ist Dortmund. 5-6 Stunden Autofahrt ist kein Problem.
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