Vielleicht noch eine (flexible) Variante, wie ich selbst im Sinne der ursprünglichen Frage mit dem Problem umgehe.
Ich nutze zusätzlich zu meinem Zelt und einer Luft-Isomatte:
Unter dem Zelt ein Groundsheet aus Polycro-Folie (ca. 90 x 200 cm - 40 g)
Unter der Isomatte: GG Thinlight Foam Pad (gekürzt 49 x 100 cm - 43 g)
Die Lösung ist in Teilen redundant, das ist mir bewusst, jedoch verbinde ich folgenden, praktikablen Ansatz für mich damit:
Das Groundsheet schützt das Zelt mechanisch von unten und bietet gleichzeitig eine Dampfbremse zum Boden hin, was sich positiv auf Kondensation im Zelt auswirkt (zumindest nach meiner persönlicher Erfahrung). Nach dem Zeltabbau habe ich zudem noch eine praktische Unterlage, um mein Zelt gerade bei sehr nassen oder matschigen Zeltplätzen gut einpacken zu können. Die Folie ist robuster, als man denken würde. Leichte Risse oder kleine Löcher lassen sich zudem leicht mit Klebeband o.ä. flicken.
Die GG Matte verhindert das Verrutschen der Isomatte im Zelt, ist ein zusätzlicher mechanischer Schutz für die Isomatte und erhöht leicht den R-Wert der Isomatte. Außerdem nutze ich sie als Rückenpolster im Rucksack und Pausenmatte für unterwegs.
Im Vergleich zu den vielfach erwähnten Tyvek-Planen (für 1P Zelte ca. 100 g), die als Groundsheet genutzt werden, aber nicht die Zusatzfunktion der R-Wert-Erhöhung oder des Rutschhemmers unter der Isomatte haben, wäre das eine sehr flexible Lösung, die alle Probleme rund um Zelt- und Isomattenschutz abdeckt und in der Summe von 83 g auch noch leichter ist als die Tyvek-Lösung ist.