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Ultraleicht Trekking

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  1. Hallo zusammen, ich bin den Weg letzte Woche klassisch NoBo gelaufen und kann somit aktuelles berichten. Dabei hatte ich perfektes Wetter und somit immer glasklare Sicht - das machte den Weg für mich zu eines der besten Kurzausflüge der letzten Jahre - auch, weil ich ziemlich wenig erwartet hatte. Übernachtung: Um mal mit einem Mythos aufzuräumen: Der Weg ist Wildcampers Paradise. Ich kann mich nicht erinnern, auf einer Insel jemals so viele Camp-Möglichkeiten pro km entdeckt zu haben. Das kommt nicht zuletzt auch dadurch zustande, dass es viele historische Kohlemeiler-Plätze gibt, die in den (ehemaligen) Wäldern topfeben angelegt wurden. Somit trampelt man auch nichts kaputt, wenn man sein Zelt dort platziert. Man sieht auch morgens einige Zelter, die direkt am Wegesrand aufgebaut haben. Anscheinend juckt es dort keinen trotz allgemeinem Verbot, anders kann ich mir das nicht erklären. Ich selbst habe sieben Nächte im Zelt verbracht und das war auch am An-und Abreisetag kein Problem. Einen Hinweis möchte ich hierzu geben: Der Abschnitt Sant Elm bis zur Vogelwarte/Mühle hoch würde ich wegen der Verbotsschilder und dem angeblich unangenehmen Besitzer der Warte nicht als Zeltrevier einplanen. Verpflegung: Hier war ich das erste Mal ohne Kocher unterwegs. Grund dafür ist, dass es so wenige natürliche Quellen gibt. Um nicht literweise Wasser mitzuschleppen, habe ich jedes Dorf angesteuert, um welches zu kaufen. Somit kann man auch gleich für den Tag einkaufen gehen bzw. ein Resto besuchen. Preise in kleinen Läden höher, sonst ca. 1/1 wie in D. Da die Läden auch Sonntags geöffnet sind, war das logistisch kein Problem. Wegführung: Der GR ist weitestgehend gut ausgeschildert, man muss sehr wenig aufs Navi schauen. Bei ein paar Bergpassagen war es dennoch hilfreich. Ein paar Berge habe ich am Wegesrand mitgenommen. Man muss sich nicht stur an den Weg klammern. Mein Weg ging strenggenommen von Peguera bis kurz vor Pollenca mit einem Abstecher zum Deia Strand. Warum man den Abschnitt Pollenca zum Meer laufen will, erschließt sich mir nicht. Würde ich nicht machen. Der berüchtigte Abstieg vor Lluc war für mich machbar, obwohl ich ein ziemlicher Angsthase bin. Von der Zeit her hätte auch die Route über den Puig Tomir gepasst, aber für mich mit meiner Höhenangst nicht machbar, bin wieder abgestiegen. Einsam ist man nicht auf den Wegen, aber überlaufen ist er ebenfalls nicht. Anfangs habe ich sechs Tage angepeilt, aber es ging sehr gut in fünf Tagen in jeweis ca 27km-Abschnitten. Ausrüstung: Mir hat mein 35L Atom locker gereicht. War mit einem Schlafsack bis -2 Grad unterwegs, den es niemals gebraucht hat. Kocher blieb zuhause und den habe ich nicht vermisst. Da ich keinen Wind hatte, konnte ich mein Trekker-Zelt auch exponiert aufbauen. Öffis: Sehr gutes Bussystem auf der Insel. Man zahlt einfachsterweise mit Karte vorn am Busfahrer und beim aussteigen hält man die Karte wieder an einen Leser. Somit wird die Strecke automatisch ermittelt. Die Verbindungen sind hier einsehbar, aber die Zeiten stimmen nicht. Lokal an der Haltestelle sind die Zeiten dann korrekt ausgezeichnet. Man braucht kein Taxi vom Flughafen in die Stadt, es geht alles mit dem Bus. Selbst bei Abbruch entlang des Weges ist die Chance hoch, dass es eine Busverbindung vom nächsten Kaff nach Palma gibt. Andere Berichte von mir gibt es hier: Korsika La Gomera Norwegen
    5 Punkte
  2. Hallo Raul, hab's nur schnell auf dem Arbeitsrechner runtergetippt, daher ohne Fotos. Als Extra-Service ohne große Vorauswahl jetzt aber extra nochmal ein paar Bildchen: Ares del Maestrat Barranco de Maimona Morellla Culla Wasserfall am Rio Carbo
    3 Punkte
  3. Hola, so, nachdem ich den oben beschriebenen Teilabschnitt des GR-7 gegangen bin, möchte ich für Interessierte gerne ein kurzes Fazit hierlassen. Etappe 1.1 11.04.2026 Caudiel Mas de Noguera 8,4 Etappe 1.2 Mas de Noguera Montanejos 20,2 Ich bin von Valencia mit dem Cercanias-Zug (ähnlich S-Bahn) bis Caudiel und von dort die 8 km bis zum Einstieg in den GR-7. In Mas de Noguera zwar Autos und liebe Hunde, allerdings leider niemand da um einzukehren. Mit längerem Verlauf der Etappe immer hügeliger. Bei Fuente Amarilla gab es einen größeren Waldbrand im Flußtal und die von mir runtergeladenen Tracks von Jean-Marc und Komoot verlieren sich oberhalb des Barranco de la Boscaja. Highlight dann am Schluss der Barranco de la Maimona und das Bad im Canyon von Montanejos. Montanejos mit vielen Restaurants. Etappe 2.1 12.04.2026 Montanejos San Vicente de Piedrahita 14,5 Etappe 2.2 San Vicente de Piedrahita Villahermosa del Rio 12,1 Der zweite Tag war der einzige Regentag. Leider hab ich aus Faulheit erst zu spät reagiert und das Regencape über meinen Rucksack gezogen und tatsächlich wurden alle elektronischen Geräte (Handy mit Tracks und Powerbank) nass und funktionierten nach und nach nicht mehr. Viele Spuren von Wildschweinen(?) im Wald oberhalb von Montanejos (bin dann etwas schneller gelaufen). In einem trockenen Flußbett nach Abstieg auch schwierige Orientierung. Irgendwann nach San Vicente (alle Einkehrmöglichkeiten geschlossen, alle verkatert wegen Dorffest am Vorabend) an einer Kreuzung mit Bushaltestelle hab ich dann leider die Markierung verloren (Im Nachhinein: Rot-Weiße Linien zeigen lt. Streetview nach rechts und dann nach 100m wieder links in den Wald - nicht gesehen) und bin aufgrund des nicht mehr funktionalen Handys im Regen Richtung Sucaina gelaufen. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit half nur noch Daumen raus und ab nach Villahermosa. Etappe 3 13.04.2026 Villahermosa del Rio Vistabella del Maestrat 19,3 Vom schönen Villahermosa (1 Bar und ein halb geöffnetes Restaurant, Bäcker, Minimarkt) gings hinab ins Flusstal des Rio Carbo und weiter zum Wasserfall Cascada de Rio Carbo mit kurzer Einkehr in der Masia Roncales. Für mich war das die schönste Etappe der Tour, wenn sich's dann am Ende auch ein bisschen zog. Die Einsiedelei Sant Joan De Penyagolosa wird z.Z. leider renoviert und bietet daher keine Einkehrmöglichkeit. In Vistabella leider an einem Montag keine Gastronomie geöffnet, daher Mikrowellencannelloni aus dem Minimarkt in der Herberge Cal Puento verzehrt (ÜN 40€). Etappe 4 14.04.2026 Vistabella del Maestrat Culla 18,8 Culla Benassal 7,6 Der Abschnitt von Vistabella (Name ist Programm) bis nach Culla und dann mangels günstiger Unterkünfte (ab 120€) weiter nach Benassal (49€) war auch sehr schön. Die Landschaft erinnert mit den Felsen und kleinen Tafelbergen zusehend etwas an den amerikanischen Südwesten. Im Abschnitt nach der Ermita de Sant Bertomeu del Boi war der Weg dann mit Stacheldraht und Eisengittern abgeriegelt und mit einem Schild "Weg gesperrt" versehen. Mangels anderer Wege und ohne viel Lust einen 2-stündigen Umweg in Kauf zu nehmen, bin ich dann linkerhand am Hügel durch den Zaun geschlüpft und konnte den Weg fortführen. Grund der Sperrung war nicht ersichtlich. Café mit Aussicht in Culla war leider geschlossen. Culla und Benassal mit ein paar Restaurants und Minimärkten. Etappe 5 15.04.2026 Benassal Ares del Maestrat 10,6 Endlich mal eine etwas entspanntere Etappe Richtung Ares del Maestrat. Das Adlernest Ares hat man schon am Beginn der Etappe im Blick und läuft dann immer an den Hängen der Tafelberge zum Ziel. Ares del Maestrat thront majestätisch auf dem Rücken zweier Tafelberge. 1 Hotel mit Restaurant (schön, 60€) und ein Mini-Minimarkt geöffnet. Etappe 6 16.04.2026 Ares del Maestrat Morella 25,6 Die Schlussetappe nochmal knackig mit dem erhabenen Zieleinlauf nach Morella. Unterwegs wieder keine Einkehrmöglichkeit und einige Passagen über Rinderweiden, zudem wurde es jetzt wärmer. Das Bergstädtchen Morella ist ein schöner Ort mit Burg, einigen Hotels und vielen Restaurants. Von Morella dann am nächsten Tag mit dem einzigen Bus um 8 nach Castellón und mit der Cercanias-Bahn nach Valencia (hat alles easy geklappt). Fazit: Eine tolle und sehr abwechslungsreiche Tour. Habe mich allerdings etwas überschätzt (war meine erste mehrtägige Tour) und würde mit Rucksack eher 20 bis maximal 25 km als Tagesetappe anpeilen. Vielen Dank nochmal an Jean-Marc für den Verweis auf seine hilfreiche Seite.
    2 Punkte
  4. Da ist die Frage: passt dann alles rein. Da es die erste ist: wie sicher bist Du dir dass es dein Hobby wird (unten sprichst Du ja von Budget). Im Grunde braucht es ja nicht viel für die Wanderung die du vorgesehen hast-> gebraucht schauen, was von Freunden/Familie ausleihen und los gehts. Erfahrungen sammeln und dann schauen was Dir taugt oder eben nicht. Einfache Turnschuhe tun es für so eine Tour, und dann von dort weiterarbeiten. Wenn eh neu und Du nicht so genau weisst, günstige Trailrunner von Decathlon tun es Trailrunningschuhe Herren - MT3 schwarz/weiss | Decathlon. Es gibt auch die TR2 für günstiger, die haben sich bei mir aber eher nicht bewährt.
    1 Punkt
  5. Ui, mit so viel Anklang habe ich wirklich nicht gerechnet. Und finde es spannend, wie unterschiedlich das aufgenommen wird und aus welchen Perspektiven darauf geschaut wird. Ich freue mich immer, wenn ich einen neuen Blickwinkel mitbekomme und dahingehend an erster Stelle: DANKE für die umfangreichen und zahlreichen Antworten. Ich persönlich finde, dass das eben weniger mit der Industrie zu tun hat?! Für mich nehme ich da eher mit, dass weniger mehr ist. Dass ich die Hälfte meines Besitzes gar nicht brauche! Ich finde es total spannend, dass weniger Arbeiten eben auch zu mehr Zeit führt – und Zeit ist der entscheidende Faktor! Ich habe eine echt lange Zeit meines Lebens total gehustelt und mich auch viel darüber definiert. Entsprechend ging mir dann ehrlich gesagt ein Licht auf, als ich gemerkt habe, dass es auch anders geht. Stress kommt ja auch oft daher, dass man diese ganzen Gedankenprozesse hat und die Ruhe, die man anstrebt, gleichzeitig verurteilt. Je mehr ich mich mit Stress beschäftige, umso mehr merke ich, dass es da auch um eine Imbalance geht – eine Imbalance mit dem eigenen Körper, den eigenen Kapazitäten und der eigenen Integrität. Ich habe ewig gebraucht, um das einzusehen, und bin auch jetzt noch meilenweit davon entfernt, das komplett vorurteilsfrei genießen zu können. Ich glaube, dass das wirklich viel mit Glaubenssätzen zu tun hat, die sich ein Leben lang aufbauen. Mir ist dann erst mal klar geworden, dass ich nicht bis zur Rente warten will, bis ich mir Ruhe gönne, sondern damit JETZT anfangen will! Gleichzeitig merke ich, wie das Leben aber einfach auch voll viel auf Hustle aufbaut.. Abgrenzen, ohne isoliert zu sein, scheint die magische Linie zu sein.
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  6. Traumhaft! Die Tour kommt auf meine Bucketlist für nächstes Frühjahr! Danke!
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  7. An amerikanische Gefilde erinnernde Landschaft vor Culla.
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  8. Mein Preis/Leistungssieger bei 10.000 mah ist die Iniu P50. 160g, gemessen mit ca 32 Wh, ca 30€. Mein Iphone 16 pro konnte ich damit etwa um 182% aufladen (zusammengerechnet). Ladedauer ca 2h Die Anker Nano brachte es auf 165%.
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  9. Hello Sorry, I'm replying in English (I don't speak German). I hiked GR7 in 2023. The section between Siete Aguas (near Valencia) and Benifallet (after Morella, along the Ebro River) is nice, and some parts are truly magnificent and spectacular. There are not many hikers but the path is mostly well marked. For more information (water, resupply, accommodation, daily stages), see the link: GR7 Espagne
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  10. Was denn so für Tiere? Ich sehe immer nur den selben Nacktmull.
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  11. Ein bisschen kenn ich die Gegend auch. Schön ruhig dort zwischen Sauerland und Nationalpark Kellerwald. Hat für mich eher abgelegenen Charakter in Sachen Tourismus. Kann ich von mir gut erreichen (knapp 2 Std Anfahrt), immer gut für langes Wochenende. Die Gegend um die Waldecker Schweiz ist sehr abwechslungsreich. Die Mischung aus Mittelgebirge, Hochflächen und Tälern find ich sehr gut. Vor allem, man nicht akribisch die Rundtour Lichtenfels macht, entdeckt man viele versteckte Ecken mit tollen Abschnitten. Es gibt ja unzählige Kombinationen mit den anderen Wegen in der Gegend. Es gibt immer mal wieder nette Aussichten - also nicht nur Waldschneisen. Immer schön am Hang lang... Sowas geht auch gut... Skurriles im Nirgendwo. Hier gab wohl mal bessere Zeiten. Waschbären-Gegend! Was mir letztes mal so auffiel: Gefühlt alle 15 Min. Flugverkehr (war in der Woche). Ist das normal dort?
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  12. Ich hänge meine Erfahrungen einfach mal hier ran, die ich rund um den 1.11.2022 auf dem Lichtenfelser Panoramaweg sammeln konnte… Ich bin bei Hillershausen, Wanderparkplatz Aarmühle gestartet und bin die Wanderung gegen den Uhrzeigersinn gelaufen… d.h. in Richtung Neukirchen, bzw. dem Trekkingplatz Nunetal. Wie von Flowerhiker schon erwähnt, der Trekkingplatz sucks, aber auf der gegenüberliegenden Wiese ließ es sich gut nächtigen. Abfahrt in Elsfleth… Folget dem L… Indian Summer im Morgennebel… Kopfschweis… Pause ohne Socken… Der unsäglich unebene und vor allein seiner Gesamtheit abschüssige Trekkingplatz… Am zweiten Tag wollte ich eigentlich bis zum nächsten Trekkingplatz, kurz hinter Fürstenberg laufen… Irgendwie hatte ich aber wohl super getankt und habe die 20-23 Km um 14 Uhr schon hinter mich gebracht… Kurz die Karte studiert und mich entschieden, den Lichtenfelser Panoramaweg zu verlassen und ein paar Km auf dem Kellerwaldsteig zu gehen, bis Ochsenbühl und fort auf einem Campingplatz zu nächtigen. Am nächsten Tag habe ich mich dann abholen lassen, Vormittags, statt wie ursprünglich geplant am Nachmittag… Mutti wohnt hier in der Gegend! Also habe ich nur zwei von drei Etappen gelaufen… Super möglicher Pennplatz, aus meiner Richtung kommend, ca1-2 Km hinter Sachsenberg. Aus richtung Fürstenberg bei Km 13. Super schöner Ausblick von der Hütte! Burg Lichtenfels… Singletrails… ungefähr 3-4 Km wirklich schön, hoch über dem Orketal… Plumpudding Castle… Der Trekkingplatz bei Fürstenberg! Super gelegen, 500 m entfernt ein Hof, die einem freundlichst das Wasser auffüllen… wirklich toll! Ausblick vom Pennplatz… Abendessen am Campingplatz! Couscous mit Instant Bratensauce, Trockengemüse, Getrocknete Tomaten, Saatenmischung, Röstzwiebeln und Olivenöl nach der Zubereitung. Sehr lecker! Abendlicher Grog, aus heißem Wasser und Firewalker Whiskey-Zimt-Likör. Guten Morgen mit Kaffee… im geliehenen Tarptent Protrail Li. Ausblick … Fazit: Pro: Sehr schöne Panorama Aussichten, wunderschöne Flusstäler, ein wirklich schöner Trekkingplatz! Contra: Im Prinzip etwas zu viel Asphalt und Beton, gegen die ganzen Schotterwege habe ich im großen und Ganzen gar nichts, aber es waren auch zu wenig Single Trails… Trotzdem war es wunderschön! Nachtrag zum geliehenen Tarptent. Ich hatte hier im Forum eine Anfrage gestellt, ob jemand ein Protrail zu verkaufen hat. Ein paar Tage vor dem Tourstart meldete sich jemand auf die „Anzeige“ und bot mir das Zelt an. Entweder zum Kauf oder zum Tausch, mit meinem Plex Solo Tent von ZPacks. Kurz, wir einigten uns darauf, die Zelte zum ausprobieren auszutauschen und dann hinterher zu sehen, ob eine/r von uns beiden das Zelt des Anderen tatsächlich haben will. Da ich mir aber vor ca. 6 Wochen das Duplex bestellt habe und davon ausgehe, das es sein Geld wert ist, werde ich das Protrail wohl oder übel zurück schicken müssen… Müssen, weil ich mir nur ein Zelt in dieser Preiskategorie leisten kann und im Vergleich das Protrail bestimmt das Nachsehen hat. Aber, hätte ich mir nicht schon das Duplex bestellt und ich mich nicht geistig vom Plex Solo, dem leichtesten, erhältlichen 3 Jahreszeiten Zelt, verabschiedet und mich mit gut 250g Mehrgewicht angefreundet hätte, ich hätte das Protrail behalten. Im Vergleich zum Plex Solo hat es den einfach unschlagbaren Vorteil, das man am Kopfende eine senkrechte Wand hat! Keine kalte Kondenzdusche, wenn man beim morgendlichen Aufstehen mit dem Schädel an die Zeltbahn kommt, wie mir es im Plex ständig passierte. Allerdings gilt dieser Punkt nur deshalb, da ich nur 167cm groß bin. Größere Menschen hätten wahrscheinlich ein paar Probleme mit dem Ein- und Ausstieg. Das man nur 4 Heringe braucht, ist ein weiterer Pluspunkt! Und von der super kleinen Standfläche ganz zu schweigen! Am Fußende kommt man, wenn man ein bisschen herumrödelt, natürlich mal mit dem Quilt an die nasse Zeltwand, aber das ist mir im Plex auch immer passiert! Das bisschen Mehrgewicht, 55g laut Hersteller, kann man vernachlässigen. Tarptent Protrail Li: Super Zelt!!!
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