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Ultraleicht Trekking

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  1. Klingt alles sehr spannend. Ich brauche so etwas nicht so oft, dass es die Investition rechtfertigt. Was meint ihr, ist die Technik jetzt relativ ausentwickelt und die Geräte kann man die nächsten 5-10 Jahre einsetzten oder gibt es jedes Jahr so viel bessere Geräte, dass man sich neu eindecken sollte? Sprich als sporadischer Nutzer einfach noch ein paar Jahre auf die Eierlegende Wollmilchsau wartet?
  2. Ich hatte schon 3-Lagen Jacken (angeblich besonders Nachhaltige), da war ich schon nass, als ich das Auto bei Regen eingeräumt habe. Kann auch sein, dass eure leichten Jacken schon von Anfang an nicht funktioniert haben und die "Wetterextreme" ab denen die Jacke aufgibt erst nach einigen Jahren eingetreten sind. Bei meinen Kindern konnte ich über die Jahre an vielen verschiedenen Jacken in extremsten Bedingungen (Kita-Alltag) beobachten das manche 3-Lagen Jacken (Trollkids, 20.000er Wassersäule) einer Windjacke entsprechen., etablierte Outdoormarken (Berghaus, Marmot) deutlich zuverlässiger sind. Und wenn es drauf ankommt die reine Decathlon-Regenjacke ohne Atmungsaktivität dann tatsächlich den ganzen Tag trocken hält. Wirklich überzeugt bin ich allerdings von diesen Goretex flicken, ich dachte die fallen irgendwann ab. Die halten bei mir Jahre. Also falls eure Jacken nur punktuell kaputt sind, kann man sie noch retten.
  3. Wie man bei der Beschäftigung mit Katastrophen respektvoll den Verunglückten begegnen kann und dabei seine eigene Erfahrung und sein Wissen stets erneut hinterfragen kann zeigt Michael Larcher bei seinem Lawinen Update (Link wäre besser, aber hier wird es automatisch zu einem eingebetteten Video umgewandelt): In seinen Vorträgen analysiert er die Lawinenunglücke der vorherigen Wintersaison, ganz nüchtern und nicht wertend. Es ist verführerisch nach solchen Unglücken zu behaupten, es war offensichtlich Fehlverhalten x und sie hätten viel besser y tun sollen. Man lernt dagegen vielmehr, wenn man sich überlegt wie es dazu kommen könnte, dass man selbst in genau dieser fatalen Situation landet. Die Garantenstellung war mir früher kein Begriff, bei Ausbildungskursen ist für mich als wichtiger Punkt noch hängengeblieben, dass man am Berg nicht nur für die eigene Gruppe haften kann, sondern auch, wenn man Fremden zu viele Ratschläge gibt. Wenn ich beispielsweise bei einer Wanderung einer unbeholfenen, fremden Gruppe erkläre, wie sie sicher ein Schneefeld passieren können und sie dann im weiteren Verlauf der Tour verunglücken - stehe ich selbst als Garant in der Haftung, da sie ohne mein Handeln nicht weitergelaufen und verunglückt wären. Alles was jemand braucht um eine Alpine Tour zu bewältigen, muss er selbst mitbringen. Was ich Anderen darüber hinaus ermögliche muss abgewogen werden. Das erklärt auch warum manche "Führer", "Hüttenwirte" etc. teils so schmallippig in den Auskünften Anderen gegenüber sind.
  4. Ist der Daumen dann nicht zu schwitzig?
  5. Wenn eine weit verbreitete Firm wie Garmin so etwas integrieren würde in ihre GPS Geräte, könnte man ein richtig stabiles Netz aufbauen. Schade, dass es jetzt die Satelliten Messenger mit Abo schon gibt, da fehlt jetzt der Anreiz für weitverbreitete Lösungen. In der Familie nutzen wir die kleinen Kinder Walkie Talkies von Motorola. Das ist auch beeindruckend von der Reichweite und wenn man sich verabredet nur zur vollen Stunde die Geräte einzuschalten, hält der Akku ewig.
  6. Theoretisch hätten da große Personen einen Vorteil. Aber in der Praxis brauchen große Personen auch größere Dinge. Die Klamotten sind größer und wiegen mehr, das absolut minimalistische Zelt ist eventuell zu klein und es braucht ein größeres. Es braucht mehr Essen und Trinken.
  7. @Jakten wir wind bis Basel Bad mit dem ICE, dann mit dem Rad über die Grenze dann die Birs entlang bis Delemont, dann einen MTB Übergang nach St Ursanne, dort dann die Doubs entlang bis Frankreich und dann Freestyle etwas ins Jura rein, wieder zurück zum Doubs und den Europaradweg bis Besancon gefahren. Also ein Mix aus Asphalt, Schotter und ein bisschen Gelände. Die originale Transjura ob MTB/Wander oder Gravelvariante hatte uns doch zu viele Höhenmeter. Karten und Ausschilderung in der Schweiz sind sehr gut. Das Portal wurde ja schon oben verlinkt. Leider hatten wir es nicht ganz bis ans Ende des Juras geschafft. Vermute aus der Gegend kann man noch mehr rausholen und spannendere Touren planen.
  8. Wenn es günstig und gebraucht sein soll, würde ich mir die Frage stellen, ob es überhaupt eine Karte braucht. Lieber ein weniger altes Modell ohne Karte kaufen. Ich habe eine Forerunner 255 da ist die reine GPS Linie völlig ausreichend. Wichtiger ist vielmehr ob das Modell ein gutes GPS Chipset hat und auch noch im Wald oder in einer Klamm einigermaßen korrekt ist. Mein Model hat ein 2 Band Gps mit Glonass, das ist deutlich genauer als meine alten GPS Geräte. Leider ist bei Garmingeräten eine kaputte Batterie nicht offiziell reparierbar. Mit dem Alter der Uhr steigt dann auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Batterie nicht mehr viel mitmacht.
  9. Lagerwahl ist noch wichtig. Auf dem Grand Ballon ist es kälter als im Tal. Windgeschützte Stellen suchen. Wald kühlt nachts langsamer ab als offene Flächen.
  10. Wir waren in der Schweiz vorletzten Sommer mit den kids Bikepacking im Yura und dabei viel am Doubs entlang, am Ende dann in Frankreich. Wir sind bis Basel mit dem Zug und dann los. Nur ohne Höhenmeter Radfahren ist auf Dauer öde, ab und an eine Abfahrt bzw. ein Trail macht es erst spannend. Hatten allerdings auch für zwei Kids ein Longtail und ein einziges Kinderrad dabei. So konnten sie immer Pause machen. Kinder gelegentlich mit einem Seil abschleppen sehe ich nicht so dogmatisch, hilft und man kommt an spannendere Orte. Verrückt, dass es das in meiner Kindheit nicht gab. Wenn man gut im Planen ist, gibt es in der Schweiz immer wieder eine Halbtax Aktion, ähnlich dem Bahncard Probeabo, da sind teils auch Gondeln dabei und mit Halbtax gehen dann auch die Preise.
  11. In Frankreich gibt es die nette Kette "Au Vieux Campeur", ist ein wenig so wie die alten Outdoorläden die es früher in meiner Stadt noch gab. Da findest du garantiert etwas. Plan b: einen Hipbag kaufen, den Verschluss davon rausschneiden, mit Kabelbindern fixieren und beim nächsten Schneider ihn annähen lassen.
  12. 1-2 Nächte kann man das machen. Wenn du herausfinden willst, ob das eine gute Idee ist hole dir eine Fitnessuhr. Die gibt annäherungsweise Feedback zu deiner Schlafqualität. Ich war gerade drei Tage in den Ardennen Bikepacking, hatte mit 13 Grad Tiefsttemperatur gerechnet und es waren tatsächlich 5. Quilt hatte 10 Komfort, ich hatte nur ein dünnes Merino Longsleeve und eine Windweste. Schlafe dann recht unruhig und ich kann bei Kälte auch nicht ausschlafen. Meine Garmin hat mir auch prompt einen Sleep Score von 50 geliefert. Sonst ist der bei 80. In deinem Szenario hätte ich sicher noch mehr gefroren und schlechter geschlafen. Warum sollte man riskieren sich die Tour zu versauen. Ähnlich ist es mit Essen und Trinken, der Körper kommt mit überraschend wenig aus. Aber wozu die Selbstgeißelung, optimale Energiezufuhr und guter Schlaf bringen viel mehr Kraft für den Tag.
  13. Spaß kommt allerdings erst mit einer kleinen Pfanne auf. 130Gramn leichte beschichtete Titanpfanne war eher ein reinfall, hatte dann mit einer leichten beschichteten Primus Alupfanne gute Erfahrung gemacht, für vier hatte ich eine 24er dabei. Erst Reis, Nudeln etc. aufkochen, dann ziehen lassen und in der Zeit etwas anbruzeln. Plastikfläschchen gutes Olivenöl frisches Gemüse, bisschen Salz und das wird dann gut. War allerdings auch auf einer Bikepackingtour, da kommt man öfter an guten Einkaufsmöglichkeiten vorbei. Generell hilft viel Öl, dann brennt gar nichts erst an und ein Kanten Brot um die Töpfe sauber zu bekommen.
  14. Ich würde noch mehr auf rennradspezifische Winterklamotten setzen. Shakedry Jacke als Regenjacke, atmet besser und wiegt nichts. polartec Alpha langarmunterhemd im Rennradschnitt wie Castelli. Langfinger Handschuhe und zur Not ein Set Plastikhandschuhe wie an der Tanke zum Drubterziehen als Dampfsperre, falls alles nass ist. Als Socken noch eine wasserdichte Variante wie Sealskinz. und als Hose klappt bei mir bei mehr Intensität, wenn dann nur eine kurze Regenhose über der Bib wie die Vaude Droppants. Passt im Lager auch über die Windhose und man kann sichauf nasse Bänke setzen. Fur Lager und Schlaf kennen sich die anderen hier sicher besser aus als ich.
  15. Danke für den Bericht. Haben als leichtes Familienzelt ein Alpkit Tarpstar 4. Kondens war bei uns schon ein Thema, dagegen haben wir bei unserem Auto Familienzelt MSR Habitude 4 damit keine Probleme. Mich würde interessieren, ob der Lüfter oben so einen Unterschied macht? Den hat das Tarpstar 4 leider nicht. Bei lauen Nächten hatten wir einfach das Aussenzelt offen gelassen. Ansonsten war ein weiteres Tarp wie bei euch die Lösung. Das ist allerdings immer etwas umständlich gewesen mittig über dem Tarp abzuspannen, ideal war eine Ridgeline zwischen zwei Bäumen. Vielleicht hat jemand von euch eine Idee wie man es gut an der Spitze fixieren kann? Und zum Innenzelt, das ist beim Tarpstar sehr gut gelöst mit straff gespanntem Boden, der überall gut hoch steht ohne umzuklappen.
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