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Wasserwilli

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    Wasserwilli reagierte auf wilbo in Verankerung Tarp/Zelt auf Schnee   
    ich bin vom "laubschreck" immer noch angetan. der anker ist für seine größe verblüffend leicht.
    einzig die aufhängung werde ich ändern, da der zug aus der mitte die fläche zu sehr verringert.

    mit dieser aufhängung müsste es besser werden.

    der bisher verwendete, hat die maße 10 x 10 cm, mit 10 g und der größere hat 12 x 12 cm, bei 16 g.
    wenn das gitter mit der neuen aufhängung flächiger im schnee steht, reicht wahrscheinlich der kleinere aus.

    vg. -wilbo-
  2. Gefällt mir!
    Meine Reisetermine haben sich etwas nach hinten verschoben, was für die einfachere - schneefreie - Begehbarkeit der Wege sicherlich vorteilhaft ist. Ich habe mich jetzt für ein paar Tage auf dem Maximiliansweg festgelegt. Da man im Internet nicht sooo viel Brauchbares findet, hier ein paar Anregungen, die vllt. dem ein oder anderen nützlich sein könnten.
    1:50000er Karten:
    http://www.vermessung.bayern.de/topo/tk50.html
    gibt es z.B. hier zu kaufen:
    http://www.dav-shop.de/category.aspx?id=10000075
    Rother Wanderführer, erscheint in ein paar Tagen, der erste Rother für den Maximiliansweg:
    http://www.amazon.de/Maximiliansweg-Bay ... miliansweg
    Wanderführer Maximiliansweg von Eugen Hüsler
    ganz praktisch dank Streckenprofil, Zeitangaben, Übernachtungsmöglichkeiten (drinnen..), Kartenmaterial nicht wirklich wandertauglich
    http://www.amazon.de/Wanderf%C3%BChrer- ... miliansweg
    danke auch @phoeniks,
    zahlreiche weitere Web-Cams findet man u.a. hier
    http://www.allgaeu-cam.de/wetter/schwan ... lberg.html
    und noch ein ganz netter Bericht:
    http://www.wandernmithans.de/html/maximiliansweg.html
  3. Danke!
    Wasserwilli reagierte auf Lightlix in Quilt mit Mantelfunktion für leichte Minusgrade   
    Inspiriert durch diesen Post von @kamov und natürlich auch inspiriert durch den Mantelwechselquilt von Laufbursche, hat es mich letztens doch in den Fingern gejuckt, nochmal einen Quilt mit Jacken-/Mantelfunktion zu nähen, obwohl ich seit meinem ersten Quilt vor einiger Zeit weiß, wie nervig es ist, dickes Apex zu nähen. Aber der Gedanke, keine Jacke mitnehmen zu müssen überwog doch, und vor allem gefiel mir die simple Konstruktion eines Mantels nur mit Kamsnaps, anstatt wie beim Mantelwechselquilt einen vergleichsweise großen Aufwand zu betreiben.
    Daher habe ich schnell noch Material bestellt und in den letzten beiden Tagen was zusammengenäht. Der Quilt sollte eben für leichte Minusgrade zu gebrauchen sein, und auch ohne zusätzliche Isojacke auskommen. Zuerst hatte ich noch überlegt, unten etwas mehr Füllung zu nehmen, und etwas rumgerechnet, bei welchem Gewicht ich ungefähr landen würde. Dazu hier eine Tabelle mit dem Schnittmuster: Gewichtsrechnung.xlsx.
    Letztendlich habe ich mich für folgendes entschieden:
    10D Nylon Taffeta mit 22g/m2 233er Apex oben und unten, d.h. 2m 100er und 2m 133er Apex Kleinkrams: Ösen, zwei Tankas, zwei kleine Ringe zum Kordel sichern, ne Gummikordel und ein bisschen Schnur 70cm YKK 3C Reißverschluss für die Fußbox 10 Schlaufen aus Ripsband mit Kamsnaps, 5 auf jeder Seite Materialkosten von ca. 100€ Komforttemperatur von geschätzen -3 Grad Gewicht: 751g Design stark orientiert am GramXpert Quilt, insbesondere die Konstruktion der Kordelzüge. Aber auch die Schlaufen mit Kamsnaps sind wegen der Mantelfunktion natürlich an ähnlicher Position. Die Maße nochmal in groß:  
    Jetzt aber zum Ergebnis:
     

    Die Außenseite ist burnt orange, die Innenseite forest green.



    Oben und unten Verschluss durch Kordelzug. Oben ist elastische Kordel verbaut, unten nicht-elastische Schnur.


    Kordelzug oben mit austauschbarer Schnur, die ganz simpel mit der Schlaufe verknotet ist.

    Kordelzug unten.


    Die Fußbox wird zuerst mit Reißverschluss, dann mit Kordelzug geschlossen.


    Mit der Mantelfunktion bin ich wirklich zufrieden. Einfach wie hier erklärt die Kamsnaps ganz oben um den Hals schließen, den Kordelzug oben leicht anziehen, dann den zweiten Snap jeweils mit dem ganz unteren kurz vor dem Reißer verbinden. Wahlweise kann noch der Reißverschluss ganz geschlossen werden, was bei mir noch bequem geht. Bewegen der Arme und Laufen ist überhaupt kein Problem und superwarm ist es sowieso Der Mantel geht mir dann bis kurz über die Knie.
     
    Prozedere beim Nähen:
    Ich habe wieder den Arbeitsablauf etwas dokumentiert. Grundsätzlich ist Quilt nähen nicht sehr schwer, aber nur grundsätzlich. Durch die immensen Mengen Stoff und Isolation, insbesondere bei dickeren Quilts, ist es schon sehr nervig. Der Quilt wird in folgender Reihenfolge zusammengebastelt:
    Anzeichen, Ausschneiden der Teile. Kordelzüge vorbereiten: Ripsband zur Verstärkung anbringen, Ösen durchnieten. Kordelzüge auf der Oberstoff fixieren, ggf. schon Kordeln anbringen Kamsnaps in Schlaufen nieten, Schlaufen an Oberstoff fixieren Reißverschluss an Oberstoff fixieren Eine Lage Apex (100er) mit Ober- oder Unterstoff zusammen abstecken und Stütznähte setzen Andere Lage Apex (133er) mit anderer Seite zusammen abstecken und Stütznähte setzen Ein kurzes Stück am Rand absteppen wo später gewendet werden soll Beide Seiten mit der Außenseite zueinander abstecken und entlang der Kante zusammennähen, Bereich zum Wenden auslassen Wenden Verbleibendes Loch per Hand und dann per Maschine schließen Sicher kann man es auch auf zig andere Arten machen, aber so hat es ganz gut geklappt. Jetzt noch ein paar Details zu den einzelnen Schritten:

    Beim Anzeichen ist es am einfachsten, zuerst den dünnen Oberstoff auszuschneiden und als Schablone für das Apex zu benutzen.

    Auf Apex kann man nämlich äußerst schlecht irgendwas anzeichen. Mit einem locker gehaltenen Edding geht es ganz gut.

    Die Kordelzüge bekommen zur Verstärkung Ripsband verpasst an den Stellen, wo späer die Ösen durchkommen. Enger Stichabstand und schön kantennah nähen. Ich habe sowohl auf den Kordelzugstoff als auch auf den Oberstoff Ripsband genäht, dann die Öse durchgekloppt und dann den Kordelzug geschlossen und am Oberstoff fixiert.

    Von innen, die Öse ist durch beide Schichten durch.

    Von außen.

    Der Kordelzug am Halsende hat 3 Ösen, da ich die Schnur gerne austauschbar machen wollte.

    Unten nur eine Öse. Innen ist die Schnur einfach an kleine Laschen aus Ripsband geknotet, danach nochmal etwas flächiger vernäht.

    Schließen und Fixieren des Kordelzugs.

    Die Schnur für einen geschlossenen Kordelzug muss man samt Tanka usw. VOR dem Zusammennähen der Einzelteile einziehen!

    Der Reißverschluss wird einfach auf die Kante genäht, aufpassen bei der Orientierung der Zähnchen und der richtigen Seite. Einmal absteppen reicht, da später der Quilt ja noch genau hier mit dem Unterstoff zusammen vernäht wird.

    Auch alle Schlaufen mit Kamsnaps sollte man vor dem Absteppen des Apex anbringen, sonst ist das einfach nervig mit so viel Apex rumzuhantieren.

    Die männlichen Teile mit dem "Stecker" müssen auf der Oberseite des Oberstoffes liegen. Hier ist insbesondere mehrfaches Nachdenken wichtig, sonst passen nachher die Snaps nicht zueinander!

    Die weibliche Seite hingegen liegt mit der "Öffnung" nach oben.

    Alles gut abzustecken erleichtert die Arbeit enorm beim Setzen der Stütznähte.


    Obwohl es schon nur eine Schicht Apex ist, ist es doch echt nervig, da eine gerade Stütznaht drüberzusetzen. Ich habe es nach ein paar Versuchen am Tisch einfach auf dem Boden gemacht.


    Sobald die Stütznähte gesetzt sind, kann man die beiden Seiten mit Ober- und Unterstoff zueinander aufeinander legen und sehr gut abstecken. Dann entlang der Kanten vernähen, einen kleinen Teil offenlassen. Hier müsste man vorher kantennah abgesteppt haben, damit man im folgenden Schritt die Öffnung gut schließen kann. Wie nervig das vernähen der zwei Schichten ist, lässt sich auf dem Bild glaube ich gut erkennen  

    Im letzten Schritt schließt man das Loch zum Wenden per Hand, indem man wie von @Ben beschrieben mit der Nadel einfach die "Schlaufen", die die vorherige Absteppnaht an der Kante gebildet hat, vernäht und zusammenzieht. Anschließend habe ich nochmal mit der Maschine drübergenäht.
     
    Fertig ist der Quilt! Fragen, Kritik, blabla, raus damit!
     
     
     
  4. Gefällt mir!
    GramXpert sitzt in Slowenien, also in der EU. Beim Fernkauf von Standardwaren (nicht bei Sonderanfertigungen!) innerhalb der Gemeinschaft haben Käufer damit automatisch ein Widerrufsrecht; daran können auch AGB nichts ändern.
    http://europa.eu/youreurope/citizens/consumers/shopping/guarantees-returns/index_de.htm
    Und wer Waren nach Katalog anbietet, der fällt darunter:
    http://www.gramxpert.com/products
  5. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf P4uL0 in Impressionen von Touren   
    Kleine Tour in den Bergen. Wollte zuerst auf den Muttekopf und dann auf die Schlenkerspitze, nach dem Abzweig Muttekopf bin ich den halben Anstieg gelaufen als ich merkte das mein Handy nicht mehr in der Hosentasche war.......also wieder zurück und es lag dann an dem Abzweig wo ich kurz Pause machte. Bin dann direkt auf die Schlenkerspitze gegangen war eine ganz interessante kraxlerei war. Gipfelbiwak war eigentlich geplant, aber bei dem Wetter habe ich das wieder verworfen und bin dann auf 2500m abgestiegen und habe da mein Tarp aufgestellt, und schon kam auch eine Gewitterfront nach der anderen durch, war nicht lustig im Gewitter im Tarp.








  6. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf JanF in Impressionen von Touren   
    Auf dem South West Coast Path in Cornwall Anfang Juni.
     

  7. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf dani in Atmungsaktive Windjacke   
    ein weiterer vorteil gegenüber festeren jacken und softshells. benötigt man die montane grade mal nicht, kann man sie problemlos z.b. in die hosentasche stopfen. braucht nicht mehr platz als ein tennisball. vorallem dann praktisch, wenn man keinen platz hat, den rucksack abzustellen und man sich die jacke nicht um den bauch binden will oder kann.
  8. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf Craftsman in Impressionen von Touren   
    Ja es lief überraschend gut trotz teils >34°C im Schatten ... ich bin insgesamt recht langsam gelaufen, dafür aber von früh bis spät - so kommt man auch auf Strecke. 
    Temperatur technisch hätte ich mich aber gerade während der ersten 4 Tage über ein paar Grad weniger gefreut - hier hat mich mein Schirm gerettet. Im September sollte sich dieses Problem nicht stellen. Ich denke ich hätte es auch in 7 Tagen oder vllt. auch weniger schaffen können wenn es etwas kühler gewesen wäre und ich an ein paar Tagen etwas mehr gelaufen wäre. Nur wozu sollte man sich hetzen  man ist ja nicht auf der Flucht. 
  9. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf Craftsman in Impressionen von Touren   
    8 Tage Westweg im Juni
    Ich war nicht zum ersten Mal auf dem Westweg. Da mich relativ spontan die Lust packte, habe ich nicht lange gefackelt und bin einfach los. Die Vorbereitung hat sich in Grenzen gehalten. Ausrüstung war genug vorhanden und da ich den Weg zumindest abschnittsweise kannte habe ich mich auch nicht mit langer Planung aufgehalten. Für die gesamte Strecke über die Westvariante (Feldberg, Belchen, Blauen) habe ich knapp 8 Tage benötigt (Start Montag Vormittag in Pforzheim - Ende Montag Mittag in Basel) 
    Ich habe mir keinen Stress gemacht und bin einfach gelaufen ohne ein konkretes Tagesziel zu haben. Die Tour selbst ist technisch nicht besonders anspruchsvoll - Wege sind angelegt, keine Kletterei, zivilisationsnah, klimatisch gemäßigt. Auf Regen war ich eingestellt, habe dann aber doch keinen Tropfen abbekommen. Auch die Nachttemperaturen waren deutlich wärmer als erwartet, sodass ich meist ohne Quilt genächtigt habe. 
    Einen ausführlichen Bericht spare ich mir  - der Westweg ist ja bestens bekannt. Ein paar Bilder habe ich dann aber doch noch gemacht... 
    Ach ja und mein BW lag bei sommerlich leichten 2650g (incl. Technikkram )Übernachtet habe ich mit Ponchotarp und Biwaksack bzw. in einer der reichlich vorhandenen Schutzhütten und die letzte Nacht im Hotel. 
    Lieblingsausrüstungsgegenstand: Euroschirm Swing Liteflex (Silberversion) hat mich definitiv gerettet (kaum zu glauben dass der Schwarzwald so heiß sein kann) 

     
  10. Gefällt mir!
    Wasserwilli hat eine Reaktion von Chobostyle erhalten in Der Weg zum Rückenschläfer   
    Eine kleine Anregung, die mir den Umstieg vom bauch zu rückenschläfer erleichtert hat. 
     
  11. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf Idgie in Montane Ultra Tour 40 - Erfahrung?   
    Ich habe gerade die Nachricht erhalten, dass der Kaufpreis erstattet wird!
  12. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf wilbo in knot shelter   
    ich bin immer auf der suche nach günstigen shelter-systemen, die für meine liegelänge passen. mit meinen 1,86 bin ich nicht ungewöhnlich groß, aber immerhin so lang, dass für mich viele innenzelte zu kurz sind.
    während meiner recherchen bin ich bei aliexpress auf die marke “knot” gestossen. überraschenderweise gibt es hier einige shelter die für meine größe passen.

    bei dem ersten modell was ich bekommen hatte, war ich überrascht wie hochwertig dieses shelter verarbeitet ist. nach einigen tests und materialprüfungen, war ich überzeugt von deren preis-leistungsverhältnis. das heißt allerdings nicht, dass die shelter nicht verbesserungsfähig wären.
    ich habe einige einfache aber effektive veränderungen an den sheltern vorgenomen, um die unterkünfte funktionstüchtiger zu machen.
    bei den testzelten habe ich z.b. festgestellt, dass die schnüre zur bodenabspannung eigentlich zu dünn sind. bei feuchtigkeit oder höherem zug neigen die bänder dazu durch die lineloks zu rutschen.
    das problem wäre mit einem einfachen “halben schlag” zu beheben oder man wechselt die schnüre gegen stärkere aus.
    desweiteren ist mir aufgefallen, dass die sturmabspannungen gut wasser ziehen. um ein shelter auch nass so leicht wie möglich zu halten, habe ich die standardleinen gegen leichtere ausgetauscht, welche weniger wasser aufnehmen und schneller trocknen.

    überall wo ich mir das handling mit den bändern und schüren erleichtern möchte, wurden s-biner angeclipst. dabei schaue ich auf den anstieg des gesamtgewichts und verwende nicht mehr karabiner als unbedingt nötig.


    first look, "die pagode"








    ein s-biner wiegt 3,6 g und hält min. 20 kg last.

    es dürfte bekannt sein, dass diesem entwurf ein giebelzelt der firma golite zugrunde liegt.
    diese shelter-konstuktion halte ich für eines der windstabilsten auf dem markt. daher war ich sehr erfreut, dies giebelzelt bei “knot” wiederzuentdecken.
    leider passt das inner nicht ins shangri-la 2, da die beiden stangen "der pagode" weiter in richtung mitte platziert wurden.







    das shelter ist für zwei personen plus leicht-gepäck knapp ausreichend. man sollte sich gut verstehen, da man sich im begrenzten inner schon organisieren muss.
    aufgrund der liegelänge können auch sehr große personen das zelt nutzen. die grundfläche des innenzeltes hat an den stirnseiten 110 cm und in der mitte eine breite von 160 cm. das inner kann bis zu 245 cm länge genutzt werden und hat eine höhe von 105-110 cm.
    zum aufstellen sollten die trekkingstöcke mindestens 130 cm länge haben.





    das aussen- und innenzelt kann gemeinsam in einem zug aufgestellt werden. das geht verblüffend schnell und unkompliziert. standardmäßig ist das zwar nicht vorgesehen, kann aber leicht nachgebessert werden. dafür wird fly und inner mit 6 gummilitzen verbunden. zusammen mit 6 kleinen karabinern ist das dann maximal flexibel.
    zwischen innen- und aussenzelt ist reichlich luft vorhanden, so dass kondenz vom fly kaum abgestreift werden kann. die kleinen lüftungshutzen an den spitzen sind nicht mit mesh geschlossen. dadurch können die fliegenden viecher wieder einen weg raus finden.





    der eingang ist, werksmäßig verwendet leider nicht regensicher. wenn allerdings das inner mit karabinern fixiert wurde, kann man den vorderen bereich einfach ausclipsen und bekommt so eine kleine apsis. innen wird eine isomattenlänge von 2 metern erhalten und der schlafsack bleibt trocken.





    um das inner auch bei starkregen trocken zu halten, habe ich die doppelnähte der sturmabspannungen sowie die giebelnaht am fly abgedichtet.
    ansonsten sind alle doppelkappnähte dicht.

    das gepimpte fly wiegt, 620 g
    das inner wiegt, 685 g
    meine sturmabspannungen wiegen.  55 g.
    8 der alu shepherd hooks wiegen. 120 g
    dazu kämen 8 heringe für die sturmabspannungen.
    die mitgelieferten heringe würde ich gegen leichtere austauschen. die materialquailtät macht aber erstmal einen guten eindruck.


    vg. -wilbert-
  13. Gefällt mir!
    Zielsetzung war Näherfahrung mit Climashield Apex isolation zu sammeln und einen 
    Kufa Quilt
    für 189cm/90kg
    für Schmuddelwetter um den Gefrierpunkt mit Temperaturreserve 
    bis Komfort -5 Grad
    ohne Kältebrücken
    mit geschlossener Fussbox und differentieller Füllung (im Beinbereich mehr Füllung, zur Verwendung zusammen mit einer Daunenjacke, welche im Torsobereich die Mehrfüllung des Quilts im Beinbereich ausgleichen kann - eine Daunenjacke ist um den Gefrierpunkt eh immer dabei.)
    zu bauen, einfach um zu sehen wo man gewichtsmässig mit Kufa Isolation liegt, die Bemassung zu testen, und eine Idee für die Fussboxkonstruktion auszuprobieren.
     
    Herausgekommen ist folgendes:
    1140g


     
    Materialien(alles von EXTREMTEXTIL:
    Taftfutter 5m  sehr gutes Preisleistungsverhältnis: gutes Hautgefühl stabil genug, leicht genug, franst ein bisschen, Der Stoff ist wirklich empfehlenswert für Quilts bei denen man nicht das letzte Gramm raus holen will - Preis Leistung Top!!!!
    Dyneema Kordel
    Tanka mit Feder
    Ripsband 1,5mm 2m 
    Climashield Apex 200g/m2  2,5m  Isolation im Gesamten Quilt von oben bis Fussbox
    Climashield Apex 100g/m2 2m zusätzliche Isolation im Unteren Quilt inklusive Fussbox
    Nähgarn Alterfil 80nm
    Nähnadeln 70er Microtex
    CAM SNAPS : https://www.amazon.de/gp/product/B01AW68UIA/ref=oh_aui_search_detailpage?ie=UTF8&psc=1
                           https://www.amazon.de/Druckknoepfe-Druckknopf-Druckknöpfe-Scrapbook-Basteln/dp/B00PXTWDM6/ref=pd_sim_201_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=6J5ERSDDKMHX5H2SX5MX
     
    alles wurde mit einer  Pfaff mit ODT (obertransport ) genäht, wobei sich der Obertransport schon bei vielen Projekten insbes. bei dünnen Stoffen sehr bewährt hat. 
    Planung, Zuschneiden und Nähen haben 2 Tage, ca 16 Stunden reine Arbeitszeit in Anspruch genommen.
     
    Maße (jeweils ohne Nahtzugabe):
    Ich würde mindestens 1cm -1,5cm Nahtzugabe empfehlen
    Länge: 200cm            
    passt für mich mit 189cm genau, geschlossene Fussbox erlaubt etwa 10-15cm kürzer zu bauen als wenn man       eine Fussbox mit Drawcord channel näht. 
    Breite Halsende:146cm    
    Ausnutzung der gesamten Stoffbreite nach Abschneiden des nicht verwendbaren perforierten Randes auf     beiden Seiten,  Ich wollte den Quilt für den ausgelegten Temperaturbereich oben so breit als möglich                             gestalten. 
    Breite Fussende:100cm    
    Die Fussbox ist gerade gross genug, wird aber durch die Dicke Füllung von 300g/m2 Apex im Fussbereich                   schon sehr in der Grösse reduziert -  ich würde nächstes mal auf 115cm Breite erhöhen. 
    Tapering ab 90cm            
    gemessen vom Oberen Rand des Quilts (den Kordelzugkanal nicht mitgerechnet), ich würde den Quilt bei meiner Grösse wieder ab 90- 100 cm vom Oberen Rand aus gemessen von der Vollen Breite  auf die Breite des Fussendes in einer geraden Linie Tapern (schmaler zulaufen lassen). 
    Absteppnähte:                 
    An die Innenhülle ist die fusseitige Aufdoppelung (mit 100g/m2 Apex) mit einer Horizontalen Absteppnaht                 fixiert.
    Das 200g/m2 Apex reicht über die gesamte Länge des Quilts inkl. gesamte Fussbox. Diese 200er Apex Lage ist mit 2 horizontalen Absteppnähten mit der Aussenhülle verbunden. Diese Nähte (65cm und 130cm Abstand zum Kordelzugkanal am Halsende) liegen ober und unterhalb der Absteppnaht welche die 100g/m Apexschicht                  mit der Innenhülle verbindet.
    Einen potentiellen Cold spot gäbe es daher nur im Bereich der oberen Absteppnaht mit der Aussenhülle:
     In der Praxis bauscht aber das 200g/m2 Apex um die Naht so sehr auf dass eigentlich keine Ausdünnung der               Isolation im Bereich der Naht mehr existiert. Also Absteppnähte im Apex halte ich für keinen            wärmetechnischen Nachteil. Sie Stabilisieren die Konstruktion, sichern das Apex bei rauer Handhabung                 oder Waschen vor dem Auseinanderziehen und erleichtern die Verarbeitung des Quilts. 

     
     
    Anzeichnen und Ausschneiden der Aussen- sowie Innenhülle:

     
    Abheften des Apex 100 auf die Innenhülle, Abheften der Absteppung:
    Nach dem Vernähen habe ich das 100er Climashield ca 1,5cm oberhalb
    der Absteppung Abgeschnitten. 
    Auf die selbe Art habe ich dann das 200er Climashielt auf die Aussenhülle 
    aufgesteckt, die Absteppungen abgesteckt, vernäht und dann die Überstände 
    des Climashield über den Stoff abgeschnitten.
    CAVE: die Linie für die Absteppung muss vor dem Aufheften des 
    Climashield auf das Hüllmaterial aufgezeichnet werden
    Die Absteppungen müssen Abgesteckt werden.

     
     
    Nähen des Climashield:
    funktioniert am besten wenn das Climashield unten und der Stoff
    gegen das Nähfüsschen gerichtet ist: es verhäddert sich so eigentlich 
    Nichts. Man sollte Probenähen um die Fadenspannung gut hinzukriegen.
    Sollte es nötig sein mit dem Apex nach oben zu nähen, ist es wichtig
    den Obertransportfuss hochzuklappen, also ohne ODT zu nähen.!!
    Abschneiden kann man den Climashield Überstand nach dem Abnähen
    des Randes problemlos.
     

     
    Hier sieht man das Aufbauschen des 100g Apex um die Absteppnaht
    beim 200er ist das noch deutlicher, so dass es keine zu keinen 
    Kältebrücken kommt.

     
     
    Man erkennt die Innenhülle mit der 100er Apexschicht welche nur
    etwas über die Hälfte der Quiltlänge hochläuft.

     
    Jetzt wird am Fussteil die Innenhülle Rechts auf Rechts zusammen
    genäht. Ich nähe einfach nochmal durch die Randnähte durch.
    Das ist die Vorbereitung um die Fussbox im nächsten Schritt mir dem 
    Kreisrunden Abschluss verschliessen zu können.
    CAVE:nur etwa 10cm Hochnähen: es handelt sich hierbei um den
    Bereich durch den der fast fertig vernähte Quilt zum Schluss von 
    Innen nach Aussen gewendet wird.
    Dieser Teil der Fussbox ist Innenseitig gelegen und daher habe ich 
    ihn zu allerletzt verschlossen.

     
    Jezt wirds fummellig: 
    Ausmessen des Umfanges der im letzten Schritt gebildeten Fussbox,
    dann Berechnen des Radius und Aufzeichnen des Kreises auf den
    Stoff (Nahtzugabe hier grosszügig bemessen ---- ca 3-4cm),
    Aufstecken des 100er Apex auf den Stoffkreis (Überstand über den Stoff 
    ca 2cm) - in einem etwas kleineren Radius als dem der Fussbox (sonst
    kommt man sich beim Nähen mit den Stecknadeln ins Gehege)

    Wenn jetzt Innenhüllstoff und Apexkreise zusammmengesteckt sind, 
    diesen Fussabschluss Rechts auf Rechts mit der in dem vorherigen
    Schritt gebildeten "Röhre" zusammenheften.
    Wie schon geschrieben ist dieser Schritt etwas fummelig und umso
    schwieriger je dicker das verwendete Apex ist.
    Je mehr man sich hierbei Zeit nimmt und je enger man die Nadeln setzt,
    und je genauer man dem Radius Folgt um so schöner wird dann der 
    Fussabschluss:
    Hier sieht man die beiden links auf links zusammengesteckten Teile:

     
    Das zusammennähen ist fummelig, man kann aber über die Steck-
    nadeln drübernähen und sie nachher rausziehen - so verrutscht
    die Sache weniger.

    Man kann auch hier wieder sehen wie die Nähte zubauschen.
    wenn man den Fussteil wendet Schiebt sich das gebauschte Apex noch
    mehr zusammen und es entstehen an der so gebildeten Fussbox absolut 
    keine Kältebrücken.
     
    Wenn alles vernäht und hoffentlich alle Stecknadeln draussen sind
    (die kann man im Apex durchaus vergessen) sieht die Fussbox 
    gewendet so aus:

     
     
    Aufzeichnen der Absteppung und Aufstecken des Climashield Apex 200
    auf die Aussenhülle, dann Abschneiden des Cliemashield Apex Überstandes,
    sowie abstecken der Absteppungen (in der Hülle 2 in meinem Fall).

     
    Vernähen des Apex mit der Aussenhülle, Stoff oben , mit ODT aktiviert

     
     
    Hier die Absteppnähte am Hüllmaterial, und der Rand fertig vernäht.

     
     
    Auch hier wird wieder zuerst die Decke im Fussbereich zu einer
    "Röhre" vernäht, wobei man hier exakt so weit heraufnähen sollte
    wie weit die Fussbox später fix verschlossen sein wird.
    In meinem fall z.b. 50cm,  und nicht wie bei der Innenhülle nur ca 10-20cm.
    Der Grund dafür ist dass der Quilt am Schluss problemlos durch das ver-
    bleibende Loch auf der Innenseite gewendet werden kann und sich durch 
    das Hochnähen bereits in diesem Schritt, am Ende ein schöneres kosmetisches
    Ergebnis bringt. 
     
    Hier sieht man wie die Fussbox Rechts auf Rechts unten Verbunden wird
    --->es entsteht die "Röhre"

    Nun wieder die "Röhre" und den kreisrunden Fussabschluss vernähen
    200er Apex geht schwieriger als das 100er, bauscht schön, verhäddert
    sich aber, CAVE: wieder Ohne Obertransport nähen

     
    Fix verschlossen sieht das bei der Fussbox der Innenhülle mit 
    dem100er Apex dann so aus:

     
    Die Fussbox mit dem 200er Apex gewendet:

    Wenn nun die Fussbox die aus der Innenhülle mit dem 100er Apex gebildet wird darauf
    anliegt sind jegliche Kältebrücken ausgeschlossen und es ergibt sich eine optimale
    Fussbox ganz ohne Kältebrücken.
     
    Den Apex Überstand an den Hüllteilen nach dem Vernähen trimmen
    sonst bauscht der Rand des Quilt nach dem Vernähen und Wenden
    zu viel auf.

     
     
     
    Vorbereiten des Kordelzugkanals:
    Ein Streifen des Hüllstoffes, am Ende umgefaltet und abgenäht, 
    damit nichts ausfranst. Ich würde nächstes mal 2 Streifen jeweils in 
    der Hälfte der Länge des Quiltoberrandes bilden, an den Enden abnähen,
    da es im nachhinein schwieriger ist in die Mitte oben Ösen einzunähen.
    (Vom Handling ist mir die Ausführung der Kordel Oben genau in der Mitte
    und Cam snaps jeweils an den oberen Ecken (siehe Skizze)am liebsten.)

    Die Teile werden so wie man oben sieht auf links zusammengesteckt:
    von links nach rechts sieht man die 
    Innenhülle ohne Apex 
    Aussenhülle mit 200 Apex
    Kordelkanal, abgenäht und in der Hälfte gefaltet um 
    ihn zwischen die Innen und Aussenhülle Links auf Links
    Abzustecken.
     
    Der Kordelkanal zeigt nach Innen 

    und wird so aufgesteckt


    dann die Innenhülle drüber festzstecken

     
    auf der ganzen Quiltbreite

     
     
    Hier sieht mans noch mal aufgeklappt:

     
    Dann vernähen 
     
    und so sieht das ganze dann schön sauber aus wenn man es 
    wieder von Rechts auf Rechts klappt.

     

     
     
    Jetzt sind die Innere und Äussere Hülle am Kopfende des Quilts fix verbunden.
    (hier Links auf Links gedreht, der Kordelzugkanal/Kopfende ist am linken Bildrand)
     

     
     
    Vor dem verbinden der Innen- und Aussenhülle Teile muss man die CAM SNAPS 
    vorbereiten, anzeichnen und anheften
    In meinem Fall 5 Paare:
    10 Stück Ripsband lang genug abschneiden

     
    etwa 2,5cm hinter der Umfaltstelle CAM SNAPS hineindrücken
    jeweils 5 Paare (Männlein und Weiblein)

     
    voila
     


     
    Anheften der Ripsbänder mit Snaps an die vorher angezeichneten
    Stellen an der Hülle: Hier ist Vorsicht geboten bezüglich der Orientierung
    der Snaps:
    Die Orientierung ist wieder ähnlich wie beim Kordelzugkanal nach 
    Innen, vom Rand weg in die Fläche hinein.
    Auf einer Seite (von Kopf bis Fussende gleich) so wie hier

     
    Auf der gegenüberliegenden Seite (wieder von Kopf- bis Fussende
    identisch) so wie hier:

     
    An gegenüberliegenden Seiten der Aussenhülle mit Apex 200 
    sieht das dann so aus: 
     
     
     
    Auf beiden Seiten vollständig abstecken.

     
     
    Zusammennähen der Hülle RECHTS auf RECHTS:
    Nachdem alle Snaps aufgesteckt sind kann man die zwei Hüllen 
    wieder mit den beim fertigen Quilt nach aussen zeigenden Flächen
    zu eindander falten (so dass der bereits eingenähte Kordelkanal 
    wieder innen zu liegen kommt.)
     
     
    Zusammennähen der Hüllen:  
    hier: obenliegend die Innenhülle, untenliegend die Aussenhülle mit
    Apex 200, dazwischen jeweils die Cam Snaps in die Fläche hinienzeigend.
    Das Ripsband der Snaps sollte noch 2x vor und zurück 
    übernäht werden, damit es gut hält und gegen Ausreissen gesichert ist.
     

     
    Beim Zusammennähen ist sehr darauf zu achten wie weit und wo
    man die äussere und innere Hülle miteinander vernäht, das ist nicht
    nur wichtig dass man den Quilt am Ende gut wenden kann, sondern
    auch für das kosmetische Endergebnis.
    Am Kopfende ist der Quilt in dieser Phase ja schon verbunden.
    Man kann jetzt an beiden Seiten hinunternähen.

     
    wie weiter oben
    bereits beschrieben ist es wichtig dass man von oben kommend
    an der Stelle bis zu der die Fussbox fix verschlossen sein soll 
    mit der Naht STOPPT  also in meinem Fall 50cm entfernt vom
    unteren Ende des Quilts

     
    Jetzt schliesst man die Aussenhülle
    (in meinem Fall hier mit dem 200er Apex verbunden)
    von unten Nach oben zu dem o.g. Punkt bis zu dem die 
    Fussbox nachher fix geschlossen sein soll (hier 50cm entfernt vom
    Fussende). Was jetzt noch offen bleibt ist ca 30cm der Innenhülle der 
    Fussbox vom o.g Punkt  (hier 50cm entfernt vom Fussende) bis zum
    Beginn der "Röhre" auf welche man weiter oben den runden Fussabschluss
    aufgenäht hat.   Die Aussenhülle ist zu diesem Zeitpunkt bis auf
    kleinstmögliche Mass (5-10mm) geschlossen.
    OT:
    Es ist nicht einfach diesen Schritt zu beschreiben  - ich hoffe es ist
    mir gelungen  - sonst bitte nachfragen wenn interesse besteht

     
    Am Ende kann man noch mal die Apex Überstände
    an den Verbindungsstellen trimmen:

     
     
     
    Moment der Wahrheit: Wenden:
    Im nächsten Bild sieht man vielleicht, dass ich die Aussenhülle
    nicht hoch genug geschlossen habe, das hat mir das
    Weiterarbeiten schwerer als nötig gemacht, schöner wirds auch
    wenn man das im vorherigen Schritt so wie beschrieben macht. 
     
    Der Kordelkanal und die Snaps kommen nach dem Wenden aussen
    zu liegen, wenn man sie nochmal verstärken möchte, kann man auch
    jetzt von aussen nochmal im Bereich der Ripsbänder von aussen durch
    alle Schichten drüber nähen

     
    Aussehen sollte es dann so:

    Die obige Öffnung der Innenhülle habe ich unter ständigem
    nach Innen Drücken von Stoff und Apex Isolation
    einfach von Hand mit Nadel und Faden zusammen-
    gezogen. Ich habe einfach die gegenüberliegenden 
    Nähte zusammengezogen  um eine Verbindung zu schaffen
    ohne dass Apex herausquillt- so wie unten zu sehen.


     
    dann nochmal alles Abgeheftet und drübergenäht.

    Diese letzte Naht sieht man eigentlich nicht, weil sie sich in der
    Innenhülle der Fussbox befindet.

     
    Es bleibt am Ende nur noch eine wenige Millimeter messende Lücke
    welche ich schliesslich mit etwas Ripsband 
    der Verbindungsstelle überdeckt und gleichzeitig verstärkt habe.

     
    Kordelzugkanal mit Ösen verseheh:
    diese sind ebenfalls innen gegen Ausfransen mit Ripsband verstärkt
    und von Hand übernäht.

     
    Einziehen der Kordel mit Tanka
    und vernähen an den beiden Ecken am Kopfende dort wo sie aus
    dem Kordelzugkanal austreten, so wäre die Kordel wechselbar oder
    reparabel im unwahrscheinlichen Fall eines Problems.

     
    Am Ende sieht das ganze dann so aus wie am Anfang des Posts 
    bereits gezeigt, ich füge nochmals die Bilder ein, da es mittlerweile
    schon ein paar Kilometer nach oben zu scrollen sind:


     
    Fazit:
    Ich bin ganz zufrieden!
    Nach dieser Methode ist das Endergebnis sehr
    sauber anzusehen.
    Mehr Arbeit als gedacht: Ist aber klar bei
    meinem ersten Kufa Quilt - und es ist ja auch
    nicht die simpelste aller möglichen Konstruktionen.
    Das Gewicht und Packmass ist natürlich schon einen Ansage
    im Vergleich zu Daune und
    ich dachte zuerst: Puh, so schwer..... hatte Ihn auf
    dem Papier leichter berechnet.
     
    Ich wollte auch einmal wieder beitragen und Schritte
    die mir selbst nicht so klar waren möglichst klar 
    dokumentieren - Ich hoffe es ist mir gelungen. 
     
    Wie gefällt euch das Projekt und was denkt ihr darüber?
    Was würdet Ihr anders machen, was ist in euren Augen
    gut gelöst. 
    Wie könnte ich einen Kufa Quilt: Einsatz Alpin und Ziel
    Komfort -2 Grad noch gewichtsoptimieren??
     
    lg
    Ben
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
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    Wasserwilli reagierte auf Craftsman in Rucksack 28-38 l mit Top-Belüftung gesucht   
    OT: Die Sache ist eigentlich ganz einfach. UL=BW<10lbs SUL=BW<5lbs XUL=BW<3lbs. Dabei sein muss alles was für eine sichere Übernachtung im Freien benötigt wird. Was sonst geschleppt wird ist jedermanns Sache - solange das gesamte Gewicht innerhalb der Definition liegt ist es UL/SUL/XUL
    Alles andere ist nicht UL. Macht aber auch nichts. Für 4 Monate autarkes Trekking am Nordpol geht UL eben nicht. Da wird UL dann eben zu "so leicht wie unter gegebenen Voraussetzungen möglich". 
    Die Tipps in diesem Forum sind (oder sollten es sein?!) nach letzterer Maxime ausgerichtet und für die meisten Touren ist tatsächlich ein Ausrüstungsgewicht innerhalb des definierten Rahmens problemlos möglich. 
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    So, nach ca. 1000km mixed Trail sind Sie jetzt leider hinüber.
    Die letzten 2 Jahre bin ich nun auf den meisten meiner Touren mit den Pegasus 32 unterwegs gewesen und muss Sie leider begraben.
    Ich selber bin noch nie mit "Wanderschuhen" unterwegs gewesen, kenne also den Vergleich nicht und kann nichts dazu sagen.
    Trotz des üblen Zustandes, bin ich sehr überrascht, dass ein solcher Laufschuh knapp 1000km Wanderung durchgehalten hat.
    Da sie stellenweise noch verfügbar sind und der 33er Nachfolger sich bis auf ein zusätzliches Zoom Kissen im Vorderfußbereich
    nicht geändert hat, lasse ich einfach mal ein paar Impressionen da.
     
    Hersteller: Nike
    Modell: Air Zoom Pegasus 32
    Größe: 44,5
    Drop: 10mm (Herstellerangabe) gerechnet etwa 13,2mm
    Obermaterial: Flyknit Mesh
    Bindung: Flywire
    Gewicht: ca. 600g / Paar
    Preis: Damals etwa 110€ neu, aktuell irgendetwas zwischen 50€ & 70€
     
    Haltbarkeit: 9/10
    Auch wenn sie so langsam auseinander fallen, ist das Obermaterial und der Großteil der Sohle im Prinzip noch OK. Der Kleber löst sich unterm Mittelfuß und am 
    linken Schuh hat sich im Vorderfußbereich ein kleines Loch im Mesh gebildet.
    Tragekomfort: 9/10
    Das wohl gemütlichste Paar Schuhe, was ich je getragen habe. Es fühlt sich ein Wenig an, als würde man ein paar Socken mit verstärkter Hacke
    und Sohle tragen. Trage aktuell die Wildhorse 3 & 4 und die Terra Kiger 4. Da diese drei Paare etwas mehr auf Haltbarkeit ausgelegt sind, ist der Komfort
    zwar immer noch sehr gut, aber nicht ganz so schön wie bei den Pegasus. Nicht eine einzige Blase zusammen mit Darn Tough "Hiker 1/4 Sock Cushion" und den 
    "Coolmax® Vertex 1/4 Sock Ultra-Light". Sozusagen meine Sommer und Wintersocken.
    Aussehen/Optik: 7/10
    Wie meine Trailschuhe aussehen ist mir eigentlich ziemlich egal, wenn ich Sie mit anderen Schuhen vergleichen müsste, sind's halt nicht die hübschesten.
    Dämpfung: 8/10
    Für meinen Geschmack am Anfang etwas zu starke Dämpfung, nach einigen 100km legt sich das aber noch etwas.
    Stabilität: 9/10
    Für mich fast perfekt, eigentlich nur eine verstärkte Fersenkappe, sonst nichts. Wenn sie genauso leicht blieben, wenn sie die Rockplate der Wildhorse
    hätten, würde ich mir direkt mal 3 Paar in den Schrank stellen.
    Gesamt: 42/50
     
     


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    Wasserwilli reagierte auf dani in Kleines Stück Edelstahlgitter   
    am billigsten ist verzinktes hasengitter. gibts im baumarkt.
    damit sich das zink vom eisen löst, müsste es auf über 1000° erhitzt werden, das schaffst du mit einem sprit-kocher nicht.
  17. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf Trekkerling in Taschenmesser und Schere   
    Mir geht es wie Dani. Brauch die Schere auch öfter als das Messer, hauptsächlich, um auf Tour eingerissene Fingernägel oder abstehende Hautfädelchen an den Fingernägeln abzuschnibbeln, die entzünden sich sonst bei mir leicht. Oder wenn man auf Tour merkt, dass die Fußnägel schlecht geschnitten sind. Also hauptsächlich Pedi- und Maniküre-Aufgaben, die aber schnell zu größeren Problemen werden können, gerade im Fuß-Bereich. Auf die Schere würde ich nie verzichten, eher noch auf das Messer, weil auf Tour kann bei mir die Schere alles, was das Messer sonst machen würde.
     
    Und ich überlege auch noch, die Feile bei meinem Mini-Victorinox weg zu machen, die brauch ich wirklich nicht. Konnte mich aber auch wg. des Schraubendrehers noch nicht dazu durchringen, der ist als Universal-Werkzeug auch auf Tour manchmal praktisch, um mal was aufzuhebeln oder so.
  18. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf hbfire in Impressionen von Touren   
    Südtirol
    Tagestouren mit der Familie, die Ziele waren keine Gipfel oder viele Höhenmeter und Kilometer sondern Wasser, Tiere und Steine.
  19. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf P4uL0 in Impressionen von Touren   
    Am Wochenende im Karwendel unterwegs gewesen.





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    Wasserwilli reagierte auf Tipple in Impressionen von Touren   
    Schicke Aussicht @P4uL0. 
    Da hüpfe ich auch bald wieder rum. Ende Juli gehts los. Birkkarspitze, Klappe die 4te. Bislang hatten wir nie Glück mit dem Wetter und durften die öden Kilometer runter nach Scharnitz tingeln. 
    Damit das hier nicht völlig OT ist hab ich fix mal ein paar Bilder vom letzten Jahr rausgesucht. 
     
    Da wollen wir dies Jahr auch rauf. Der Guffert um die Ecke vom Achensee.

    Auch Gemsen müssen mal nach dem rechten Weg schauen.

    Pause im Rofan. Die Rofanspitze müsste noch in Sichtweite sein.

    Sogar die Mona Lisa verfällt...

    #ilovelaufbursche
    Beim Pausenbierchen auf der Gramaialm bevor es zur Lamsenjochhütte und weiter zur Binsalm geht. Die Schnitzel dort motivieren einen immer zügig zu gehen. 

    Joga am Fuße der Falkenhütte, rechts die Laliderer Wände. Da war das Wetter noch gut, sollte sich aber bald ändern. Wollten eigentlich noch einen kleinen Gipfel um die Ecke der Falkenhütte machen, sind dann aber zügig weiter Richtung Karwendelhaus, denn es zog sich langsam zu.

    Auf dem Hochalmgrund kurz vor dem KW-Haus sahs dann so aus. Halt so wie die letzten 3 Jahre auch. Ich treffe dort auch immer die gleiche eine Kuh die nicht vom Weg gehen will. Da ist mittlerweile schon ein Trampelpfad durch die Latschen und um die Kuh rum. 

    Sexy Beine beim Abstieg nach Scharnitz am nächsten Tag. 

    Von Scharnitz gings mit dem Schienenersatzverkehr nach Innsbruck und nach einer Nacht im Nepumuks Hostel wieder gen Heimat. 
    Dies Jahr wirds klappen, ich habe schon eine Huhn geopfert und in den Eingeweiden gelesen. Es WIRD klappen. 
     
    LG 
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    Wasserwilli hat eine Reaktion von eric erhalten in Montane Ultra Tour 40 - Erfahrung?   
    Was tut dies zur Sache?
    Wer sagt, dass es ein Konstruktionsfehler ist? Liegt ein fachkundiges Gutachten vor? Kann eine unsachgemäße Verwendung womöglich dazu führen, dass sich die Falte bildet (falsche Gurteinstellung, zu viel Gewicht, etc - wurde schon diskutiert)? 
    Bitte nicht falsch verstehen, ich wollte hier nur darauf hinweisen, dass es nicht immer gleich ein Konstruktionfehler sein kann. Ich selbst hatte den Rucksack schon mal auf dem Rücken (Leihgabe eines Bekannten) und habe ihn einfach so bepackt wie ich es auch bei anderen gemacht habe. Eine ähnliche Falte hat sich nach ca 3 km gebildet. In dem Moment war es gut, dass der Bekannte mit mir unterwegs war und mir zeigte, wie es "richtig" gepackt wird. Wurde hier auch schon beschrieben. Danach hatten wir eine wunderbare Tour gehabt.
    Ich selbst besitze den Arcteryx Cierzo 35, der eine ähnliche "Problemstelle" hat. Da muss man an der stelle so dicht packen, dass das Rückenpolster einfach keine Chance hat sich zu falten. Ich trage das Pack mittlerweile sogar ohne das ohnehin sehr dünne Polster und bin glücklich damit. 
    War unglücklich formuliert. Gemeint war, dass der Verkäufer eine Rückzahlung und somit einen Rücktritt vom Vertrag anbieten könnte. 

  22. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf dani in Montane Ultra Tour 40 - Erfahrung?   
    schade.
    dass sich die rückenseite etwas zum rücken hin wölbt, ist bei allen gestelllosen rücksäcken der fall, wenn man sie vollstopft. ist konstruktionsbedingt (kein konstruktionsfehler). dagegen hilft, von hinten auf den rucksack zu drücken, sodass sich der inhalt dem rücken anpasst. auch eine etwas steifere matte am rücken kann ein starkes verbiegen des rucksack mindern.
    nichtsdestotrotz sollte der rucksack immer noch angenehm zu tragen sein, was vorallem mit der art und position der schultergurte (und wohl auch des hüftgurtes *) zu tun hat.
    * darüber kann ich leider nichts sagen, da ich keine hüftgurte benutze.
    ***
    ps: hab mir das nochmals angeschaut. war mir nicht klar, dass das nicht ein grosses polster ist, sondern mehrere kleine. so ist natürlich klar, dass sich das material dazwischen faltet.
    auch gegen das wölben haben mehrere kleine polster natürlich einen viel geringeren einfluss, als eine grosse matte.
    somit: klare fehlkonstruktion.
    abhilfe würde vermutlich eine zweite matte schaffen, die innen am rucksack auf der rückenseite eingeschoben wird. aber das wäre dann wohl doppelt gemoppelt.
  23. Gefällt mir!
    Wasserwilli hat eine Reaktion von mawi erhalten in Essenstagesrationen/Kalorienbedarf   
    Ich das hier mal stehen
    http://www.taegerfitness.de/dein-gehirn-auf-diaet/

    Gesendet von meinem SM-G901F mit Tapatalk


  24. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf Dr.Matchbox in Impressionen von Touren   
    Mein Kumpel hat sich nach unserer letztjährigen Kanutour so ein Teil zum aufblasen gekauft.Vorletztes Wochenende stand dann auch die erste Fahrt an.  
    Ralf hatte sich die Wied ausgesucht. Ich hätte vorher mal nachlesen sollen, der erste Teil des Flusses ist für Kanutouren eigentlich nicht gedacht.  Aber trotz vielem Umsetzten und durchdieBüscheschlagen hat die Tour mordsmäßig Spaß gemacht. 



     
    Schwer zu befahren, aber vielleicht hat das gerade auch den Reiz ausgemacht.
    Und wieder mal nen großen Ast voll erwischt. Das mit dem lenken müssen wir noch ein bissl üben.


    Ralf von hinten "Warum hängen da Drähte über dem Fluß?"
    Ich: "Öh, keine Ahnung, Viehzäune? Aber kann ja kein Strom drauf sein..."
    Zzzzzz Zzzzzz Zzzzz .... brrrr hat ganz schön gezwiebelt.
    Dann wußten wir auch warum da der Zaun war. Die Wied geht mitten durch die Weide. Auch prima wenn das Wasser genau dort mal wieder so flach war, dass wir anhalten "durften". Maka, die Kühe waren recht entspannt. ^^
     

     

     
    Der Vorteil beim Kanufahren. Man kann auch mal ein Bierfass und Würstchen mitnehmen.  Der Ehre halber habe ich wenigstens UL geschlafen und das Bier gabs aus der Titantasse. ^^

     
    Es ging dann auch noch ein bissl länger. Ich wollte ja schließlich Ralfs Kopflampe noch testen. Er sagte was von sau hell... ja, kann ich bestätigen.

    Am nächsten morgen wurden wir mit herrlichem Wetter geweckt. Leider mussten wir dann aber schon wieder heim. Kanufahren ist auf jeden Fall eine klasse Sache und ich freue mich schon die Tour genau an der Stelle weiterzumachen.

     
     


  25. Gefällt mir!
    Wasserwilli reagierte auf roli in Impressionen von Touren   
    4 Tage Wandern mit Regen auf der Alm erzeugt herrliche Grüntöne 




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