Erbswurst
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GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
Erbswurst antwortete auf LaMarmotte's Thema in Tourvorbereitung
In Nizza tragen im Sommer alle weiß, hellblau, hellgrau oder beige. Und die sind akklimatisiert! Was in Hamburg elegantes ziviles marineblau ist, ist in Südfrankreich im wahrsten Sinne des Wortes untragbar. Als bunte Insektenfalle würde ich dort nicht rumlaufen. Ich empfehle Dir für Frankreich Bekleidung einer französischen Entwicklungsabteilung, die da unten alle tragen. Die Deutschen sind neben den Holländern und Schweizern in Frankreich die beliebtesten Gäste. Unser Volk gilt dort als außerordentlich zivilisiert und gebildet, weil fast ausschließlich die französisch sprechende deutsche Oberschicht dort Urlaub macht. Man braucht sich über die Geschichte und Naziverbrechen da keine allzu großen Gedanken zu machen. Es gibt in Frankreich keine negativen Vorurteile über Deutsche mehr. Das ist ein Land von Philosophen und Christen, die verzeihen können, wenn natürlich auch nichts vergessen wird. Alle großen Straßen sind ja nach Generälen des ersten Weltkrieges und Helden der Resistance benannt. Die haben aber im Gegenteil eine viel zu hohe Meinung von uns. Sie glauben fast, jeder Deutsche würde fließend fünf Sprachen sprechen, weil das der dort typische deutsche Kulturtourist eben tut. Jedenfalls würde ich solche Gedanken nicht zum Anlass nehmen, die Kleidung zum Wandern in anderen Farben zu wählen, als dem Wetter angemessen ist. -
OT: Der SF1 wiegt ohne Kompressionssack 1030 g, zumindest meiner. Er atmet, wenn er atmen soll bei Hitze ohne Biwaksack. Wenn es WasserDICHT sein soll, nimmt man den 340 g Biwaksack, und kann damit völlig problemlos bei Wind und Regen auf offenem Feld biwakieren. Man benötigt kein Tarp. Das kann zuhause bleiben. Ich baue den Poncho sehr selten drüber. Macht nur bei richtiger Hitze Sinn, wenn der Biwaksack aus Ventilationsgründen offen bleiben muss, oder man ihn gar nur als Unterlage verwendet, und wenn man es sich bei Pladderregen abends gemütlich machen will und irgendwas rumfummeln. Zum Schlafen bei normalem Wetter zwischen 0*C und 20*C ist ein Dach völlig Überflüssig. Der Biwaksack ist perfekt geschnitten. Das ist nicht das Ergebnis irgendwelcher Kleinserien Bastler sondern wurde so von der britischen Armee mit entwickelt und ist die neueste Variante. Ich hatte mir alle anderen Biwaksäcke vor dem Kauf intensiv angesehen. Ich halte die Konstruktionen der zivilen Konkurrenz alle für Fehlkonstruktionen. Der SF Biwaksack funktioniert einfach perfekt. Ich hab den sogar schon in überheizten Räumen drum gelassen, um mich vor den verdreckten Pfoten irgendwelcher in mich verliebten völlig verdreckter Köter zu schützen. Offen geht das noch bis 25*C. Gemeinsam passt das gut in den 60 g wiegenden Snugpack Rollverschlussbeutel M, 8 Liter, was dauerhaft funktioniert, ohne dass der Beutel kaputt geht. Ich habe sicherlich 30 verschiedene Schlafsäcke im Leben besessen. Das Snugpack Special Forces System ist mit Abstand das beste, was ich jemals hatte. Der XP ist ein riesen Ding mit sonderbar geschnittener Kapuze. Mit diesem Schnitt steht Carinthia völlig allein auf weiter Flur. Ich hatte mal den Urgroßvater dieser Säcke. Ich fand das im Nackenbereich unbefriedigend, und denke, dass das an diesem Schnitt lag. Ich glaube, das ist ne recht zugige Angelegenheit, geschaffen, um da im Kälteschutzanzug rein zu steigen. Er wird ja als Überschlafsack angepriesen. Ich halte den XP für Spezialausrüstung für Gebirgsjäger, die für Zivilisten völlig ungeeignet ist. Wenn Du mir beide als Geschenk anbieten würdest, und ich sollte mir einen aussuchen, würde ich den G180 nehmen. Der ist vom Gewicht und den Messwerten identisch mit dem Snugpack SF1. Es gibt allerdings keinen technisch abgestimmten leichten Biwaksack dazu. Diese Kanäle auf der Oberfläche sind Kältebrücken, die sich, wenn die miese Füllung sich langsam verabschiedet, was bei GLoft bereits nach wenigen Wochen passieren soll, bemerkbar machen werden. Da läuft natürlich Wasser zusammen um durch die Nähte zu sickern, wenn man damit in nem kurzen Niesel , Tau oder leichtem Schneefall liegt, beim SF1 ist das etwas schlauer gemacht. Aber klar, dann ist eh ein Biwaksack angeraten. Der G180 ist offensichtlich zum Schlafen im Zelt konzipiert, und dafür sicherlich geeignet. So einen Schlafsack würde ich mir nicht kaufen. Gäbe es nur Carinthia auf der Welt, so nähme ich den Tropen für diesen Temperaturbereich. Aber G-Loft scheint nicht sehr haltbar zu sein, warum soll man das kaufen? Sehr bald ist der Sack nur noch schwer ohne vernünftig zu isolieren. Der Biwaksack von Carinthia ist auf den riesigen Defence 4 abgestimmt, nicht auf den Tropen, und sau schwer, wenn er auch natürlich unbestritten ein Top Teil ist, wohl der beste Biwaksack der Welt. Zum Weltuntergang würde ich mit dem los ziehen, keine Frage! Der SF 1 mit seinem abgestimmten Biwaksack ist halt leichter. Man kann auf das Tarp verzichten, bzw einen ganz kleinen Leichten Poncho mit nehmen. Betrachte ich dieses Gesamtsystem in Leistung und Gewicht, fällt mir nichts besseres ein. Darum habe ich das ja gekauft. (Und auch in der hardcore Variante mit SF 2 oder gar allem zusammen, das ganze System, gibt es meiner Meinung nach nichts besseres, ok, auf dem Motorschlitten würde ich dann vielleicht noch nen Carinthia Biwaksack drum machen. Ich habe aber keinen Motorschlitten.) Mir ist kein System aus Biwaksack und Sommerschlafsack in gedeckten Farben bekannt, das so leicht wäre im Gesamtgewicht wie Snugpack SF, abgesehen davon, dass das System ja noch weiter geht und dann erst recht alles mir bekannte um Längen schlägt. Aber kein Problem. Ich schlafe ja drin. Muss ja nicht jeder machen. War ja nur ein Vorschlag. Sollten sich aufmerksame Beobachter fragen, wieso der Carinthia XP und Defence 4 als Überschlafsäcke des Tropen zu weit geschnitten sind, wenn man sie alleine verwendet und von durchschnittlicher Statur ist, das Problem beim Snugpack Special Forces System aber nicht auftritt, so will ich hier mal gleich noch die Antwort dazu schreiben: Es gibt beim Snugpack SF System einen Adapter, mit dem SF1 und SF 2 unverrutschbar zusammen gezippt werden, und der zugleich dafür sorgt, dass man aus beiden Schlafsäcken gleichzeitig durch öffnen nur eines Reißverschlusses aussteigen kann. Durch dieses Adapter Stück wird beim Zusammenzippen der Umfang des äußeren SF 1 erheblich und der Umfang des SF 2 etwas erweitert, so dass man dann sogar in das Gesamtsystem im dicken Kälteschutzanzug einsteigen kann, was bei den beiden Schlafsäcken einzeln ohne Adapter oder den optionalen Erweiterungskeil bei Leuten mit normaler Figur eben nicht möglich ist. Das Snugpack SF System ist eben eine wesentlich modernere und durchdachtere Entwicklung, als das ähnliche System von Carinthia. Da können MYOG UL Schneider vermutlich auch noch einiges abgucken.
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GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
Erbswurst antwortete auf LaMarmotte's Thema in Tourvorbereitung
Sie? Seit wann sind Murmeltiere weiblich? Einigen wir uns auf"es", das Murmeltier! Das wirkt noch leichter, find ich: Das Murmeltierchen! -
GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
Erbswurst antwortete auf LaMarmotte's Thema in Tourvorbereitung
Nen aufblasbares Kopfkissen wäre dann ne Überlegung wert. Das von Decathlon ist ganz gut. Zwar schwer, aber ist dann ja völlig egal. Basisgewicht liegt ja trotzem bei etwa 2kg. Oder mit Decathlon 650 g Schlafsack bei 2,5 kg. Bei den Temperaturen muss man übrigens die Pullen regelmäßig wechseln. Sonst verkeimt das. Darum Supermarktflaschen. -
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Erbswurst antwortete auf LaMarmotte's Thema in Tourvorbereitung
Decathlon Jagdrucksack 30 Liter, 1 kg würde ich da nehmen. (Zum Poncho Simond Reepschnur 2mm in orange und rot als Wäscheleine.) Ich hab den 50er und der hat ne Rückenplatte, was bei den Wasserpullen sinnvoll erscheint. Ich nehme an, der 30er hat die Platte auch. Wenn man sich an meinen Packlisten Vorschlägen orientiert, also fast nichts mit nimmt, dann is das Ding ja fast leer. Ich hab letztes Jahr in 9 Wochen ab 1. Mai da unten die Wechselwäsche nicht einmal ausgepackt. Wenn mein Zeug trocken war, habe ich es bei erster Gelegenheit wieder nass gemacht. Man könnte mal probieren, wie der Solognac Jagdponcho "Glenarm 100" 220x135 cm, 275g, sich als Tarpponcho macht. Reißen die Ecken aus , hat man ja notfalls noch den excellenten Biwaksack mit als Nässeschutz. Standardmäßig soll das Ding natürlich nur als Unterlage dienen, nur wenn's mal schüttet oder kühl wird, geht man da halt rein.. Und nicht nur den Biwaksack, sondern alle Klamotten in beige oder hellgrau! Die Sonne brennt gnadenlos und der Staub ist graubeige. Ich trage da unten nur d7nne Baumwolle und Baumwollmischgewebe 35 Poly 65%Cotton. Gibt es auch, wen wundert's, bei Decathlon in Jagd- und Trekking Abteilung. Die wissen halt, was da unten sinnvoll ist. Die UL Jagdkappe gleich mit bestellen, die braucht man! -
GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
Erbswurst antwortete auf LaMarmotte's Thema in Tourvorbereitung
Dieser Laden in Nizza ist übrigens 2 Minuten von der Altstadt und 5 Minuten von der Jugendherberge entfernt. Wenn man da länger bleibt würde ich aber versuchen im Hotel/Hostel La belle meuniere unter zu kommen, 200 Meter südlich vom Office de Tourisme am Hauptbahnhof. Das ist äußerst charmant! Unweit von Saint Paul de Vence, das man sich ansehen sollte, ist der Campingplatz la riviere zu empfehlen, das ist in der Gegend vom Flughafen etwa. Aber alles schon eher was zum Busfahren da, Staubige laute Straßen in brütender Hitze sind da im Eck Standard. Und hübsch wird es erst zwischen dem Campingplatz und Saint Paul de Vence. Vence selbst ist auch nett. -
GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
Erbswurst antwortete auf LaMarmotte's Thema in Tourvorbereitung
Na, wenn er gegen meinen Rat an der Schweizer Grenze lang geht, hat er mit Decathlon, Go Sport, Intersport, Expé, Le vieux Campeur dort viele googlebare Filialen von Firmen, die mit absoluter Sicherheit solche Kartuschen anbieten. Er kann ja sogar vorher anrufen, um sicher zu gehen, ob die das da führen. Grenoble ist Trekkingparadies. Go Sport plus Decathlon, plus den Globetrotter ähnlichen Vieux campeur, alle im Stadtkern neben ein ander. Nur die tolle Jugendherberge liegt am Arsch der Welt. Wenn er nur Kaffee kocht, hält die 100g Kartusche ewig. -
GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
Erbswurst antwortete auf LaMarmotte's Thema in Tourvorbereitung
Bin irgendwie zu blöd zu googeln, mir zeigt der gar nix in Nizza an, sondern Deutsche Läden. Mir ist jetzt übrigens ein Laden eingefallen, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Stadkern von Nizza Gaskartuschen anbietet. Der befindet sich auf der Avenue Jean Medecin Ecke Rue Giofredo. Kurz vorm Meer liegt ein Park, auf den die Avenue Jean Medecin zuläuft, die vorletzte Straße ist Giofredo, dort auf der linken Seite auf der Mitte des Platzes, den die Medecin dort bildet, etwas versteckt unter den Arkaden, also mittig zwischen Giofredo und Park. Go Sport ist das glaub ich. Die führen im Keller Trekking Zeug. -
GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
Erbswurst antwortete auf LaMarmotte's Thema in Tourvorbereitung
Was? Ist das direkt nördlich vom Flughafen? Da haben die gerade ein riesiges Einkaufszentrum errichtet. -
GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
Erbswurst antwortete auf LaMarmotte's Thema in Tourvorbereitung
Ich bin oft da unten. Ich hänge da Konzertplakate in Läden auf. Gaskartuschen mit Schraubventil gibt es in jedem Decathlon, Primus immer, alle drei Größen, billiger als CampingGaz. Decathlon gibt es fast überall, aber in Nizza ist der am Arsch der Welt. kommt man da mit dem Bus hin? Mir war das selbst mit dem Auto irgendwie immer zu weit. Ich kenne die Stadt so gut wie Berlin-Wilmersdorf und habe trotzdem keine Ahnung, wo man da Gaskartuschen kaufen kann. Vielleicht irgendwo in den großenbSupermärkten am Flughafen, die kenne ich nicht. Vielleicht im Military Laden, der östlich vom Bahnhof liegt, in einer der ersten Straßen oberhalb der Brücke, die auf Bahnhofshöhe über die Avenue Jean Medecin drüber geht. Das ist glaube ich die zweite oder dritte Straße rechts rein, etwa 200m. Aber vielleicht gibt es da auch keine Gaskartuschen, ich habe da keine gesehen, aber auch nicht gefragt. Nizza ist keine Gaskartuschenstadt! Googeln kann man übrigens auch Le vieux Campeur und Expé. Aber nicht in Nizza. (In Montpellier gibt's nen Flughafen, ne Jugendherberge, nen Expé, einen riesigen gut erreichbaren Decathlon. (Und ist cooler als Nizza.) Du könntest da anfangen, da gibt es alles, was man braucht!) Das Campinggaz Monopol da unten ist vorbei. Dafür herrscht jetzt Chaos, und keine Sorte bekommt man an jedem Campingplatz mit Sicherheit. Die Leute zelten ja auch nicht mehr. Die haben alle Wohnmobile. In den meisten großen Supermärkten außerhalb der großen Städte und quasi in allen Kleinstädten gibt es auch Schraubkartuschen. Kann aber sein, nur die ganz großen. Die sind für Camping ja auch billiger und praktischer. Ich hab immer zwei große dabei. So geht es bestens, wenn man mit dem Auto rumfährt. Machen ja alle, nur Du nicht! Dein Problem! Selber schuld, wenn Du nicht normal bist! Ich würde mich nicht trauen in Südfrankreich einen Bierdosen Spiritus Kocher an zu zünden. Die Franzosen sind ziemlich cool. Aber es gibt einen Punkt, an dem man feststellt, dass man vor einiger Zeit die Grenze überschritten hat. Und dann kann es richtig ungemütlich werden. Es könnte Dir auf einem Campingplatz passieren, dass man Dir sagt, Du sollst das sofort löschen. Vielleicht knallt man Dir eine. Vielleicht schmeißt man Dich vom Platz, vielleicht kommst Du aber auch in den Knast? Keine Ahnung. Ich koche da nur Kaffee. Natürlich auf Gas. Es ist viel zu heiß zum kochen. Kaffee gibt es aber an jeder Ecke für 1,30 den Espresso, 2,50 den grand café creme. Natürlich nicht in Nizza, da kostets 1,60 und 2,80. Du hast nicht genug Zeit, alle kalten Delikatessen zu kosten. Lass doch einfach den Kocher zu Hause! 650 g Decathlon Kufa Schlafsack genügt völlig. Selbst letztes Jahr, wo es extrem kalt war. 1kg Daune ist zuviel des Guten! Viel zu viel! Da ersäufst Du im eigenen Schweiß. Ab 1.Mai herrschen in Nizza 30*C. Ein Inlett würde genügen. Die Rote Luftmatratze von Decathlon oder ne Z-Lite höchstens. Ich hab da beim Wandern nie ne Isomatte oder Luftmatratze vermisst. Tyvek footprint oder Biwaksack mit RV müsste genügen. Ich würde mir nen Snugpack special Forces Biwaksack, am besten in beige, mit nehmen, vielleicht dazu ein Seideninlett, und nichts anderes außer kleinem Tarp Poncho, und ggf bei Kälte unterwegs bei Decathlon nen billigen UL Schlafsack holen, die kosten maximal 40 €. Die großen Supermärkte haben auch alle UL Schlafsäcke um 600g. Allerdings von weit geringerer Qualität. Isomatte würde ich weglassen. Bei der Hitze macht die Schlepperei doch keinen Spaß, erst recht nicht, wenn man das Zeug gar nicht braucht. An der schweizer Grenze sieht das allerdings anders aus. Da hängt Nebel in den Tälern und man spürt, dass der Gletscher nicht sehr weit sein kann. Grenoble ist ein überhitzter Talkessel. Aber nördlich davon wird es langsam ungemütlich. Das kann übrigens, wenn der Wind blöd steht, auch in Lyon vorkommen. Passiert da aber selten. Da ist es eigentlich immer recht warm. Ich würde nicht an dieser Grenze Wandern gehen, jedenfalls nicht in einem Rutsch und mit der selben Ausrüstung von der Küste kommend. Das kann nur auf die Psyche schlagen! Mücken habe ich in den letzten 7Jahren da unten keine gesehen. Es ist eben trocken. Diese großen Wasserflaschen aus dem Supermarkt sind leichter als bei uns. Allerdings nicht, wenn die voll sind. Rechne damit, dass Du da einiges mit zu nehmen hast. Ich hab da früher beim Wandern erstens nichts und zweitens oft 6Liter Wasser mit gehabt. Die Idee mit dem Wasserfilter funktioniert nur, wenn Du direkt an einem Fluss lang gehst. Ich hatte früher da beim Wandern mit: Bekleidung kurz, T-Shirt mit Langarm Hemd zum aufknöpfen, (nur die Garnitur am Mann, nix doppelt) Rucksack, NVA Zeltbahn, Taschenmesser Victorinox Climber, Waschzeug, Klopapier, Badehose, 6 Liter Wasser in Supermarktflaschen, Portemonnaie, Futter kalt für jeweils 2Tage. Trockensalami und baguette normalerweise, alles andere wurde vor dem Supermarkt bzw am Rande des Bauernmarktes gefüttert, die gibt es ja überall vormittags. Das war ne sehr gute Packliste. Schlafsack oder ähnliches hab ich etwa 5% der Nächte vermisst. Ging aber. Die Baumwollzeltbahn 180x180 reichte völlig als Schlafsack Letztes Jahr war kalt. Da wäre das deutlich zu wenig gewesen. Wenn Du französisch kannst, dann kannst Du auch Blizzard fragen. Blizzard weiß alles und war überall und ist pensioniert und hat darum Zeit. Bushcraft.fr ist im Kern identisch mit Blizzard. Super Typ, Vollprofi, Gentleman durch und durch. Dr der Medizin. Nur manchmal vergisst er zu antworten, dann muss man eben nach haken. -
Mal zum Kaffee: Ich habe fest gestellt, dass sich der Instant Kaffee von Lidl auch in kaltes Wasser in der Tasse einrühren lässt. Mit anderen Marken habe ich noch keine Versuche unternommen. Diese Flasche finde ich zum Transport für kurze Touren optimal:
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Ich stand letztens in dem Laden und beäugte diese Dinger mit innerer Erregung. Da es aber wie immer in Köln in strömen regnete und ich noch einen sehr weiten Regenmarsch vor mir hatte, habe ich das Zeug , feige wie ich bin, erst mal nicht mit genommen. Ich befürchtete , da das ja ein plastikfreier, verpackungsloser Laden ist, eine mehrere Kilometer lange Schaumspur hinter mir her zu ziehen und deshalb am Ende im Zoo eingesperrt zu werden... Wenn ich das benutzt habe, wie lange dauert es denn, bis das so weit getrocknet ist, dass ich das wieder einpacken kann? Welche Schraubdose passt? Kann man das raspeln und sich nur mit dem feuchten Finger rein tippend die passende Menge raus holen?
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Na Unsinn! In der Steinzeit gingen alle Frauen wandern, sahen sich die Blumen an und sammelten Beeren und Wildkräuter. Dabei hatten sie ne Tasche mit und ein Kind auf dem Rücken. Das Wandern wurde also von Frauen erfunden. Noch heute haben deshalb fast alle Frauen noch immer ne Tasche mit, obwohl die meisten keine Wildkräuter mehr sammeln.
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OT: Na ist jetzt ja auch gut. Soll doch jeder einpacken, was er für richtig hält.
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Ich hab nicht geschrieben, er solle den Kocher zuhause lassen. Das waren ein paar Einzelteile, keine Packliste. Ich habe keinen Kontakt zu russischen Paramilitärs. Das Material, dass der TO ersetzen will, ist jedenfalls zum Teil oliv und Nato Ausrüstung.
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OT: Ja, klar! Am liebsten liege ich im Schatten unter hoch aufgespanntem Poncho auf Biwaksack, Schlafsack und Isomatte und genieße den leichten Windzug, der mir in der Sommerhitze Linderung verschafft. Ich habe aber auch schon bei Gewitter, Sturm und Schneetreiben biwakiert, und weiß, wie schnell sich plötzlich das Wetter ändern kann. Letzten Sommer wäre ich am Strand von Biarritz fast weg geflogen, so sehr hats da geblasen. Glücklicher Weise hatte ich zufällig in der Jugendherberge Quartier bezogen. Da ließen sich die nassen Klamotten dann auch trotz Kälte gut trocknen. Hätte ich da UL Material aufgespannt, wäre das jetzt auf dem Weg nach New York.
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OT: Mein Biwaksack wiegt 340 g. (Der extra Große ist etwas schwerer.) Martin, nicht alle wandern im Hochsommer im Süden Frankreichs. Das System Snugpack Special Forces 1 Schlafsack und SF Biwaksack ist wesentlich protektiver als das Gatewood Cape in Verbindung mit einem Daunenschlafsack. Dieses System spielt in einer ganz anderen Liga. Mit diesem System ausgestattet halten sich die auftretenden Probleme in überschaubaren Grenzen, wenn bei 2*C ein Starkregensturm mit Windböen von 120 km/h über einen drüber weg fegt. Das ist eben etwas völlig anderes. Betrachtet man die Leistung dieses Systems, ist es im Verhältnis von Gewicht zu Schutzqualität den in diesem Forum meist gemachten Vorschlägen gegenüber weit überlegen. Und es funktioniert eben optimal, wenn beide Teile verwendet werden, denn genau so ist es konstruiert. Obwohl ich das Ding nie in der Hand gehabt habe, habe auch ich bereits Leuten bei gegebenem Anlass geraten, sich ein Gatewood Cape zu kaufen. Aber die hier von mir erwähnte Ausrüstung ist eben wesentlich robuster als viele andere Vorschläge, die man in diesem Forum so lesen kann. Gleichwohl kann damit eine ultra leichte Ausrüstung zusammen gestellt werden, die zudem äußerst verschleißarm gestaltet werden kann und sehr kostengünstig ist. Es gibt im Bushcraft Deutschland Forum einen inzwischen 60 seitigen Faden, der sich allein darum dreht, dass der Carinthia Defence 4 nicht annähernd bei den Temperaturen eingesetzt werden kann, für die er vom Hersteller empfohlen wird. Darin wird die Behauptung aufgestellt, dass sein Füllmaterial von sehr kurzer Lebensdauer ist, was ich nicht beurteilen kann, denn ich habe mir Carinthia Produkte neuer Art allein aus konstruktiven Gründen nicht gekauft. Ich halte das schweizerisch-britische Snugpack SF System für den österreichischen Carinthia Produkten Haushoch überlegen, zumindest, wenn man eine zivile Anwendung bezweckt, was ja nun mal Gegenstand dieses Forums ist. Ich habe mich letzter Zeit intensiv mit der Überlegung getragen, ob ich mir einen Daunenschlafsack zulegen sollte. Die Firma Robens bietet coyote braune Daunenschlafsäcke mit hydrophobierter Daunenfüllung und Mittelreißverschluss an, die vermutlich im Sommer recht gut mit dem Snugpack SF Biwaksack funktionieren würden, zB auch in Verbindung mit einem Gatewood Cape. Das würde mir farblich sehr gut ins Konzept passen, da der 600 g Robens Schlafsack bei Hitze auf verdorrtem Gras in Südfrankreich nicht zu sehen wäre, im verregneten Norden des Landes aber wäre eben wie in Deutschland oder Nordeuropa der olivgrüne, sich in die dortige Vegetation einfügende SF Biwaksack drum, das Gatewood Cape oder den Defcon Poncho oder ähnliches könnte man damit kombinieren, wobei ich bei Hitze wie Winterskälte ja klar dem Poncho den Vorzug gäbe. (Bei mittleren Windstärken und Regen wäre es dagegen im Gatewood Cape sicherlich gemütlicher.) Ich bin bisher aber zu dem Schluss gekommen, dass mir das ganze zu heikel ist. Mir ist das Risiko einfach zu groß, dass mir die Daune in der Bretagne zusammenklappt, vielleicht wegschimmelt und ich neben dem nicht unerheblichen finanziellen Verlust auch noch das technische Problem habe, dass die Ausrüstung nicht funktioniert. Da packe ich doch lieber SF 1 und SF bivvy ein und bin mir sicher, dass das System unabhängig vom shelter bei meiner Anwendung bei JEDEM WETTER oberhalb von 0*C problemlos funktioniert. Gewicht kann ich wesentlich risikofreier an anderer Stelle einsparen.
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Wenn Kälteschutzausrüstung bis -15*C notwendig ist, die auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sicher sein muss, dann kann es durchaus sein, dass das Gewicht weiter abzusenken lebensgefährlich werden könnte. Im alpinen Bereich sollten meiner Meinung nach UL Konzepte nicht unüberlegt umgesetzt werden. Tut man es doch, so sollte man sich im Klaren darüber sein, dass man an die Grenzen des lebensgefährlichen geht. Wenn bei solchen Temperaturen in solchen Höhen agiert werden soll, dann sind die von mir genannten Varianten um 35 Liter wohl die bessere Wahl, als der 20 Liter Rucksack, der eher im Hochsommer in durch gute Infrastruktur gesicherten Gebieten nutzbar wäre.
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OT: Der Poncho ist schneller aufgebaut, etwas robuster, etwas vielseitiger verwendbar und wesentlich billiger. Es hängt vom Einsatzgebiet und den persönlichen Vorlieben ab, ob man als shelter etwas offenes oder rundum geschlossenes bevorzugt. Andreas, schau Dir doch mal an, was der TO sich selbst für Ausrüstung gekauft hat, bevor Du hier Leute Maßregelst, die versuchen, darauf Rücksicht zu nehmen. Das von mir genannte Material ist sehr leicht, robust, vielseitig verwendbar und billig. Es ist ohne weiteres möglich damit einen Rucksack zu packen, der ultra leicht ist. Bushcraft ist eine Zusammenstellung von Fähigkeiten, Wissen und Fertigkeiten und ist deshalb vollkommen unabhängig von industriell gefertigtem Material. Es kann ja wohl nicht sein, dass der Begriff hier ständig bewusst falsch verwendet und als Feindbild benutzt wird. Was soll denn das? Das ist hier doch nicht das Ultra Leicht Shop Forum, sondern hier geht es allein um das Gewicht. Welche Farben und Materialien zu wählen sinnvoll ist, hängt vom Einsatzgebiet und den persönlichen Vorlieben ab. Man kann ja wohl davon aus gehen, dass der TO sich das Material, dass er besitzt, nicht entgegen seinen persönlichen Vorlieben angeschafft hat. Die von mir genannten Ausrüstungsgegenstände sind ultra leichte Alternativen zu den von ihm gewählten Ausrüstungsgegenständen im selben Stil und Anwendungsbereich. Andreas K. hat diesen Beitrag moderiert: Bitte sieh Dir das Einsatzgebiet des TO an, z.B. Sarek. Für diese Gegend ein Ponchotarp bzw Cape zu empfehlen und einen Topf ohne Kocher bzw. Brennstoff (Sarek Holz?) ist gelinde gesagt fragwürdig. Kritik an der Moderation bitte via PN. Andernfalls müssen wir zwei noch etwas intensiver und weniger entspannt kommunizieren.
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Der Klassiker ist eben ein Hilleberg Nammatj 2 zu nehmen, dass bereits mit 4 Häringen steht, und da zu zweit drin zu schlafen. Die vier Skier die man mit hat werden in den Schnee bis zur Bindung gesteckt an diesen 4 wichtigsten Häringspunkten. Dann steht das schon mal bombenfest. Die Sturmleinen werden mit den Skistöcken oder Schneehäringen verankert. Da dies offensichtlich die beste Methode ist, macht es Sinn zu überlegen, wie man das auf ultra leichte Konstruktionen übertragen kann.
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OT: Oh, pardon! Ich dachte, ich hätte "stealth camping" gelesen. Was wo legal oder illegal ist, steht in den betreffenden Gesetzen und kann z.B. beim zuständigen Forstamt erfragt werden. Ich mache hier jedenfalls keine illegale Rechtsberatung.
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Schlafsack Snugpack Special Forces 1 ohne Komoressionsbeutel 1030 g Snugpack Rollverschlussbeutel DrySack M 8 Liter 60 g Snugpack Special Forces Biwaksack 340 g Alles bei Recon Company erhältlich. Toaks Topf mit Klappgriffen und Henkel 750 ml 108 g. Quechua /Robens Faltlöffel passt da optimal rein. Defcon Poncho in Vegetato Italiano 400 g (als Alternative zu Gatewoid Cape oliv) Beides bei Spezial Depot Dehler. BW Gebirgsjägerrucksack Cordura, 34 Liter, 775g, BW Faltmatte 425 g (Räer) Solognac X-Access Jagdrucksack 50 Liter 960 g bei Decathlon Dies zur Info, wenn es oliv bleiben soll. Andreas K. hat diesen Beitrag moderiert: Dies ist ein UL Forum und nicht Bushcraft oder Military. Im Übrigen scheint Deine Liste für das Anliegen des TO völlig ungeeignet. Also bitte beim Thema bleiben und ein Stück weit von den eigenen Standpunkten abrücken.
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OT: Das sind die Bäumchen, die auf dem ersten Foto rechts von dem dickeren zu sehen sind. Den Biwaksack habe ich zwischendurch nicht angefasst.
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OT: Bei Recon Company, Salzgitter, gibt es für 80 € einen durch einen Zentralreißverschluss gut belüftbaren olivgrünen Biwaksack, den 340 g leichten Snugpack Special Forces bivvy bag. Ich hab dazu im Faden "Biwaksack anstatt Tarp" einiges geschrieben. Es ist optisch ein erheblicher Unterschied, ob man in dieser Tüte 20 cm hoch im Grase oder Unterholz liegt oder ob man ein 3x3 Meter Tarp in 1 Meter Höhe aufspannt. Außerhalb von Naturschutzgebieten etc gibt es auch erhebliche rechtliche Unterschiede. Hinter dem Baum liegt der Biwaksack. Ich stehe etwa 5 Meter entfernt davon, als ich das Foto aufnehme.
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Begleitung/Tips für Seealpen-Durchquerung gesucht
Erbswurst antwortete auf Oslo's Thema in Tourvorbereitung
In Nice Unterkunft im Hotel/Hostel La Belle Meuniere gegenüber vom Bahnhof /Touristinfo 3.Haus rechts nach dem Tunnelausgang in Richtung Strand. (Der Tunnel geht unter dem Bahnhof durch.) Von dort etwa 400 m in Richtung Basilika (Avenue Jean Medecin) findet sich DIE Jazz bar Nizzas. Die Avenue Jean Medecin bergan gibt es etwa 800m oberhalb des Bahnhofs jeden Tag einen großen Bauernmarkt. Falls das Belle Meuniere voll sein sollte, empfehle ich die Jugendherberge. Die anderen Hostels kannst Du in der Pfeife rauchen. Nach einem kurzen Gang durchs Carré d'Or sollte man über die Promenade des Anglais am Strand entlang in die Altstadt gehen, wobei sich deren abends interessantester Teil am östlichen Rand der belebten Zone befindet, das ist etwas oberhalb des sehr touristischen Altstadtkerns. Dort treffen sich auch junge Einheimische und es wird zuweilen Live Musik gespielt. Auch zwischen Place Garibaldi und Hafen ist es ganz nett. Saint-Paul-de-Vence , westlich von Nizza, ist sehr sehenswert, östlich davon befindet sich der empfehlenswerte Camping la Riviere. Das ist übrigens nicht weit vom Flughafen. Östlich von Nizza liegt Eze auf einem Hügel. Auch das sollte man gesehen haben.- 5 Antworten
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- seelapen
- kottischealpen
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(und 1 weiterer)
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