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Strychnin

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von ArminS erhalten in Post Trail Depression   
    Ich habe noch keinen Thruhike gemacht, allerdings langt mir es schon wenn ich nach meinen Trips nach Hause komme. Da sitz ich mindestens 3 Tage da und starre nur vor mich hin und denke nach. Wie das erst ist wenn man 4- 6 Monate draußen war kann ich mir lebhaft vorstellen. Ist ein anderes Leben, eine andere Realität wenn man "unterwegs" ist. Meiner Meinung nach das echte und bessere Leben.
    Mit anderen Menschen spreche ich nicht mehr oder nur sehr kurz über die Erfahrungen die man draußen macht, zu oft kam da der Spruch: Na für mich wäre das nichts aber wenn es dir Spaß macht.
    Na jedenfalls beschreibt der Typ das in dem Video sehr treffend
  2. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf Erbswurst in Shampoo in trockener Form?   
    Ach, Wanderrentner! Neuesten Forschungen zu folge soll Hitler regelmässig Suppe mit einem Löffel gegessen haben! 
    Ich schlage deshalb vor, dass wir alle künftig Suppe mit dem Strohhalm trinken!
  3. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf mtp in Silnylon gefährdet durch Sand?   
    Also ganz umsonst war der Thread ja nicht, folgendes ist z.B. mir jetzt wieder ganz klar geworden:
    Ich will nicht unbedingt mein neuestes, teures oder empfindliches Equipment immer gleich im feinen Sand verwenden. Den Mythos "Silikon schließt Sandkörner ein" deklariere ich auf busted  (zumindest in meinen praxisrelevanten Fällen). Wie schon oben geraten wurde, genieße ich in Zukunft die Freiheit, alle meine Zelte bei Bedarf sorgenfrei auf Sand verwenden zu können, mit dem - inzwischen - sicheren Wissen, dass sich dieser ohnehin schnell wieder von selbst löst (ggf. helf ich, wie bisher, mit dem Besen nach). Den Rest erledigt, wie ebenfalls weiter oben schon gesagt wurde, auch wieder praktischerweise der nächste Regen . Gartenschlauch, Staubsauger und - vielleicht nicht unbedingt beim Zelt - Druckluft sind auch oft die Hilfsmittel meiner Wahl. Und über das bisschen Sand, das irgendwo immer übrigbleibt, freue ich mich Zuhause jedesmal und kann in bedeutungsvollem Tonfall bekunden "Das ist noch echter Wüstensand!", oder "Dieser Sand stammt noch von diesem und jenem Strand..." .
  4. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von mtp erhalten in Silnylon gefährdet durch Sand?   
    In diesem Fall denke ich auch, dass sich unter Hitze höchstens der Sand an dem Silikon haftet aber Silikon ist definitiv nicht flüssig.
    Mein Rat: Zelt als Gebrauchsgegenstand benutzen und nicht wie einen Schatz hüten. Sorgen wegen einer flüssigen Wunderbeschichtung als unnötiger Ballast entsorgen
     
  5. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von Craftsman erhalten in Silnylon gefährdet durch Sand?   
    In diesem Fall denke ich auch, dass sich unter Hitze höchstens der Sand an dem Silikon haftet aber Silikon ist definitiv nicht flüssig.
    Mein Rat: Zelt als Gebrauchsgegenstand benutzen und nicht wie einen Schatz hüten. Sorgen wegen einer flüssigen Wunderbeschichtung als unnötiger Ballast entsorgen
     
  6. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf nats in Sammlung: Low Budget UL Ausrüstung   
    Das kannst Du so nicht sagen - und es in dieser Form gegenüber einem Neumitglied zu tun, erscheint überheblich. Es stößt so auch keine fruchtbare Diskussion an (die durchaus angebracht wäre), sondern provoziert nur Abwehrreaktionen, die man oben ja auch zu sehen bekommt.
    Wenn Menschen hier ihre (leichten) Fotokameras diskutieren, weil Fotografieren für sie nunmal das Erlebnis erst komplett macht, dann kann das genauso zu UL-Trekking* gehören wie andere (in bezug auf das reine Vorankommen per pedes) "Luxusgegenstände". Wenn es überhaupt wirklich so etwas wie eine Definition gibt, dann macht sich die am Gesamtgewicht der mitgeschleppten Ausrüstung mit; ohne das zu kennen, kannst Du von einem einzelnen Ausrüstungsgegenstand also nie sagen, damit sei irgendwas nicht mehr UL-Trekking. (Es sei denn, der allein macht es schon unmöglich, insgesamt unter 5 kg bzw. 10 lb zu bleiben.) Wenn Altmitglieder in ihren Packlisten dann alles Mögliche und Unmögliche als am Leib getragen nicht zum "base weight" zählen (wie erst neulich wieder vorgekommen), dann zeigt es die Absurdität dieser "Definition". Hilfreicher noch als ein Überschwenken zum "skin-out weight" (da kann man sich nichts mehr in die Hosen- und Jackentaschen schummeln) ist ohnehin ein Ansatz an der Haltung, der Einstellung: alle Ausrüstungsgegenstände ebenso wie alle Dogmen in Frage zu stellen. Dabei ist die Orientierung an Gewichtsgrenzen eine Hilfestellung. Daß für jemanden mit 2 m Körpergröße und Kleidung in XXL die gleiche Beschränkung auf das absolut Notwendige aber zwangsläufig andere Gewichte bedeutet als für jemanden mit 1,55 m und XS, das liegt auf der Hand.
    Inhaltlich hast Du natürlich Recht, daß man die beiden genannten Ausrüstungsgegenstände in Frage stellen kann und soll. Wenn aber einer ohne Unterhosen läuft, darf deshalb ein anderer hier keine billigen und leichten aufzeigen? Und wenn es Dir um eine Diskussion geht, dann formulier doch bitte anders: Denn UL heißt gerade nicht, ein Dogma durch ein anderes zu ersetzen - sondern Dogmen in Frage zu stellen, um mehr von dem zu genießen, worum es einem selbst eigentlich geht. Und das ist gerade individuell verschieden - weshalb ja z. B. auch Skurka seinen Ausrüstungsratgeber mit einer Typologisierung der Nutzer beginnt. Und ich schätze etwa @Stromfahrers Beiträge auch deshalb so sehr, weil er immer überall herumfeilt und nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht, sich aber von keinem Gewichtsdogma einzwängen läßt - wie man zum Beispiel am "ultraschweren" Tensegrity sieht.
    Ich glaube, wir haben alle von diesem Forum sehr viel mehr, wenn man zwar alles in Frage stellt, aber das auch ganz wörtlich tut - und nicht anderen seine Überzeugungen aufzuzwingen versucht. Just my two cents, wie man auf Neudeutsch so schön sagt.
    * "Trekking" ist insofern eh ein wenig hilfreicher Begriff, weil er allein auf den Titel des Dapprich-Buchs zurückgeht und der wiederum auf frühere Modeerscheinungen; inhaltlich hilft der nicht weiter - außer daß es nicht nur um Tageswanderungen geht.
  7. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf benjahmin in Sammlung: Low Budget UL Ausrüstung   
    Rüdiger Nehberg hat sich mal komplett nackt vom Helikopter aus durch die Baumkronen im Dschungel Afrikas abseilen lassen und sich selbst zur Aufgabe gemacht, ohne irgend etwas da wieder raus zu finden. DAS WAR ULTRALEICHT und was macht ihr Luschen? Ihr kommt auch noch auf die total verrückte Idee, 5-Minuten-Terrine-Becher a 13 Gramm mitzuschleppen. Wer wirklich Ultraleicht sein will, sollte sein Wasser ab sofort aus der Hand saufen!
    Von diesem Tage an wird hier im Forum nur noch von Luft und Liebe fabuliert, denn die ist bekanntlich am leichtesten! Außerdem verleiht Liebe mitunter Flügel und verhindert unter Umständen lästige Bodenreibung.
    So genug Zeit für euch Trekking-Trampel verschwendet, ich geh noch ne Runde Airgitarre vor meinem imaginären Lagerfeuer spielen, welches ich leider nicht entzünden kann, weil mein verdammtes Feuerzeug mir unterwegs einen Bandscheibenvorfall verursachen könnte und deshalb zuhause liegt.
    PS: Sorry für das OT, aber das lag mir auf dem Herzen wie ein Stein und Steine widersprechen natürlich dem UL-Gedanken...
  8. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf Tissi in Tipps für Island   
    Hallo allerseits,
    ich lese jetzt schon seit einiger Zeit hier im Forum mit und habe schon viele Anrgeungen bekommen. Vor allem die MYOG Projekte haben es mir angetan.
    Aus diesem Grund habe ich mir schon einen Daunen Comforter selber genäht und jetzt auch ein Zelt.
    Als Vorlage diente mit das Duplex von ZPacks. Ich habe es anstatt in Cuben in Silnylon nachgebaut. Gewicht mir Leinen 1080 Gramm.
    Bin ich schon ein bischen stolz drauf.
    Regen und Gewitter mit ordentlich Wind hat es schon bestanden. Allerdings fahre ich mit meiner Frau im Juli nach Island und wir wollen dort den Laugavegur wandern.
    Deswegen jetzt zwei Fragen an die Erfahrenen UL Wanderer hier im Forum:
    - Meint ihr das solch eine Zeltkonstruktion auch den Isländischen Winden stand hält?
    - Würdet ihr noch ein Groundsheet mitnehmen?
     
    Der Oberstoff des Zeltes ist aus:
      Ripstop-Nylon Zeltstoff, silikonbesch., 40den, 55g/qm
    Der Boden ist aus:
    Ripstop-Nylon, 40den, TPU-beschichtet, schweißbar, 70g/qm
     
    Beides von Extremtextil.
    Es ist alles sauber vernäht. An den Abspannpunkten habe ich alles mit dem 70g Nylon verstärkt (geklebt und vernäht)
    Hier noch ein paar Bilder:



    Vielen Dank schon einmal für eure Anregungen.
     
    Christian
  9. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf Tissi in Tipps für Island   
    Hallo,
    für die Interessierten habe ich noch ein paar Detailfotos gemacht.
    Das die Stöcke nach oben durchstechen habe ich eigentlich keine Bedenken. An den Stellen habe ich extra etwas Band darüber genäht. Innen werden die Stöcke in Tschen gesteckt, damit sie an Ort und Stelle bleiben. Allerdings überlege ich ob ich zur Sicherheit doch noch ein Stück von dem Bodenmaterial darüber nähe und mit Silikon verklebe.
    Ich habe das Zelt mal so niedrig wie möglich aufgestellt, da schließt es fast mit dem Boden ab.



  10. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von serum erhalten in Trekking Stöcke für Norwegen   
    Eins vorneweg. Ich habe bis jetzt nur ein paar Trekking Stöcke in meinem Leben bessen und das sind die Fizan.
    Preislich und gewichtstechnisch wirklich gut. Allerdings bezweifle ich die Langlebigkeit, ob sie wirklich einen harten Einsatz überstehen...
     
  11. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf Dennis in Nimmt niemand von Euch Badelatschen mit?   
    Dennis hat diesen Beitrag moderiert: Anscheinend gerät der Thread außer Kontrolle. Da ich aktuell so ziemlich alleine moderieren muss und mir nicht allen Quatsch durchlesen kann, der hier noch geschrieben wird mache ich den Thread lieber zu und entferne die letzten inhalte, die nun wirklich nichts mehr mit dem Thema zu tun hatten.
    Ich bitte um euer Verständnis dafür.
    Edit: ich musste 17 Posts entfernen...
  12. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf derray in Post Trail Depression   
    1. Treffen der Anonymen Thru-Hiker
     
    Willkommen liebe Freunde!
    Mein Name ist Ray und ich bin Thru-Hiker.
    Hallo Ray!
    Ich weis gar nicht wie ich anfangen soll...
    Komm schon Ray!
    Ich ähhh...
    Wir glauben an dich Ray!
    Bei mir hat alles mit einer Idee angefangen. Einer kleinen Idee, die wuchs und wuchs. Und irgendwann ist man soweit, man setzt die Idee um. Man hat sich so lange drauf vorbereitet, drauf gefreut... Und dann war ich unterwegs. Immer auf dem Trail. Einen Fuß vor den andern. Die Sonne brannte zu heiß. Der Regen nervte und der Wind raubte mir jede Energie. "Was mache ich hier nur...?"
    Dann kommen diese kleinen Momente: Nach tagelangen Regen verziehen sich die Wolken und die Sonne wärmt mir das Gesicht. Man erklimmt den ersten Gipfel mit unglaublicher Aussicht....
    Ihr kennt das vermutlich.
    Ja Mann!
    Diese Momente werden mehr und mehr. Regen, Hitze und Wind treten mehr und mehr in den Hintergrund, sie werden egal. Und aus diesen vielen schönen Momenten bildet sich ein Gefühl. Ein Gefühl von Unabhängigkeit, ein Gefühl von Freiheit... "Das ist jetzt ein Teil meines Lebens." ... "Das ist jetzt mein Leben."
    So isses!
    Tja und irgendwann geht jede Reise zu Ende. Das wusste ich vorher und ich hab mich darauf eingestellt. 19 Monate war ich jeden fast Jeden Tag wo anders. Immer war ich gespannt was als nächstes kommt. Am Ende war ich gespannt was sich zu Hause wohl geändert hat, wie es ist wieder bei der Familie zu sein, alte Freunde wieder treffen. Und die Freude hält auch eine Weile. Mit der Reise sind auch die Ersparnisse zu Ende gegangen. Ein Job muss her. Und ich lerne eine wunderbare Frau kennen. 
    Whooo! Yeah!
    Aber immer wieder kommt diese Sehnsucht durch. Eine Sehnsucht an dieses Gefühl. Dieses eine bestimmte Gefühl. Diese Sehnsucht lässt mich seit dem nicht mehr los. Kurze Touren schaffen etwas Abhilfe. Und ich habe mein Arbeitspensum reduziert auf 3 von 7 Tagen pro Woche um mehr Zeit zu haben für mich und meine Projekte. So fühle ich mich einigermaßen ausgeglichen. 
    Aber immer wieder habe ich diese schwermütigen Gedanken und spüre das Verlangen. Und ich weis, der nächste Thru-Hike kommt! Irgendwann!
    Danke, dass ihr mir zugehört habt!
    Applaus Applaus! Danke Ray! 
     
  13. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Post Trail Depression   
    LOL! Warum habe ich gerade eine Szene mit Stuhlkreis und Kaffemaschine in der Ecke vor Augen....
    Na gut:
    (Im Chor): Hallo derray!
    Erzähle uns doch etwas ausführlicher von deinen Erlebnissen.
     
  14. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf wilbo in Post Trail Depression   
    ... ich erinnere mich an ein gespräch mit christine in dem sie den suchtfaktor eines thruhikes beschrieb.
    darin wurde nicht nur bezug genommen auf die rückkehr in das normale leben, sondern vor allen der “entzug” aus dem sozialen system während der wanderung. in einem so langen zeitraum entstehen neue beziehungen und ungewöhnliche soziale verknüpfungen die nach dem hike mehr oder minder gelöst werden. die entstandene lücke kann emotional nicht immer von dem alten sozialen umfeld aufgefangen oder gar gefüllt werden. so möchte man die positive erfahrung der wanderung wiederholen und begibt sich in eine schleife.
    lg. -wilbert-
  15. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von questor erhalten in Post Trail Depression   
    @FlorianHomeier das ist ja nun wieder ein anderer Aspekt und hier bin ich teilweise deiner Meinung.
     Bei dem Punkt, dass die Psyche sich gegen neue Eindrücke wehrt- da wehre ich mich dagegen, kommt auf die Psyche an.
    Manche empfinden sowas als Bereicherung. Das lässt du ja selber in deinem ersten Satz offen (Wie man bewertet...)
    @Stromfahrer Guter Punkt.
    @fettewalze Ja kann man wenn man sie bewußt herbeiführt (klar- manche macht man auch so). . Du schreibst ja selber "mit Geschick kann man das auch im normalen Leben erfahren". Allerdings bekommt man unterwegs das geamte Paket (ich zumindest) geballt und automatisch. Und viele habe ICH so noch nicht gemacht (im normalen Leben)
    Also nenne ich Dir mal bitte keine spezifischen Erfahrungen. Wenn Du selbst diese Mischung aus Emotionen gepaart mit visuellen Eindrücken, anderen Gedankengängen und Handlungen,... nicht nachvollziehen kannst, bist du entweder ein sehr glücklicher Mensch oder vielleicht das Gegenteil. Ich tippe aber auf ersteres, sonst wärst du nicht in einem Wanderforum, oder?
    Grüße
    EDIT:
    @Jever Ja wenn das für dich so ist, ist doch alles gut.
    Du musst aber den Leuten auch die Zeit zugestehen, diese Eindrücke zu verarbeiten, das hat dann nichts mit meckern zu tun- nur wenn man das 20 Jahre lang so macht.
    Man kann gerne seine Meinung vertreten, allerdings geht das auch ohne den anderen ihre Meinung anzugreifen. Damit liefert man sich automatisch der Gefahr aus, dass manche fragen warum du das so machst.
     
  16. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von PeeWee erhalten in Post Trail Depression   
    Schön ausgedrückt
     
    Geht man auf die ursprüngliche Fragestellung des Themenerstellers zurück gibt es wohl zwei Fraktionen (natürlich gibt es mehr, jetzt aber mal vereinfacht):
    Diejenigen die das nicht nachvollziehen können. Das ist schön und ich finde ihre Sichtweisen interessant. Etwas engstirnig empfinde ich es jedoch wenn dann über andere geurteilt wird.
    Die anderen können dies sehr wohl nachvollziehen, die Gründe sind vielfältig und individuell.
    Das wichtigste ist meiner Meinung nach wie man dann mit dieser Erfahrung ("Post Trail ""Depression"") umgeht. 
    Sieht man sie als Chance und Geschenk oder läßt man sich dauerhaft runterziehen. M.m.n. ist das aber auch ein Prozess der Zeit braucht um vielleicht notwendige Änderungen im eigenen Leben umzusetzen. Manche "mögen" aber auch nur die Sehnsucht und Melancholie  was auch ok ist.
    Ich finde diesen Thread (bis auf ein paar Ausrutscher) wirklich sehr interessant
     
  17. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von PeeWee erhalten in Post Trail Depression   
    @FlorianHomeier das ist ja nun wieder ein anderer Aspekt und hier bin ich teilweise deiner Meinung.
     Bei dem Punkt, dass die Psyche sich gegen neue Eindrücke wehrt- da wehre ich mich dagegen, kommt auf die Psyche an.
    Manche empfinden sowas als Bereicherung. Das lässt du ja selber in deinem ersten Satz offen (Wie man bewertet...)
    @Stromfahrer Guter Punkt.
    @fettewalze Ja kann man wenn man sie bewußt herbeiführt (klar- manche macht man auch so). . Du schreibst ja selber "mit Geschick kann man das auch im normalen Leben erfahren". Allerdings bekommt man unterwegs das geamte Paket (ich zumindest) geballt und automatisch. Und viele habe ICH so noch nicht gemacht (im normalen Leben)
    Also nenne ich Dir mal bitte keine spezifischen Erfahrungen. Wenn Du selbst diese Mischung aus Emotionen gepaart mit visuellen Eindrücken, anderen Gedankengängen und Handlungen,... nicht nachvollziehen kannst, bist du entweder ein sehr glücklicher Mensch oder vielleicht das Gegenteil. Ich tippe aber auf ersteres, sonst wärst du nicht in einem Wanderforum, oder?
    Grüße
    EDIT:
    @Jever Ja wenn das für dich so ist, ist doch alles gut.
    Du musst aber den Leuten auch die Zeit zugestehen, diese Eindrücke zu verarbeiten, das hat dann nichts mit meckern zu tun- nur wenn man das 20 Jahre lang so macht.
    Man kann gerne seine Meinung vertreten, allerdings geht das auch ohne den anderen ihre Meinung anzugreifen. Damit liefert man sich automatisch der Gefahr aus, dass manche fragen warum du das so machst.
     
  18. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von mtp erhalten in Post Trail Depression   
    @FlorianHomeier das ist ja nun wieder ein anderer Aspekt und hier bin ich teilweise deiner Meinung.
     Bei dem Punkt, dass die Psyche sich gegen neue Eindrücke wehrt- da wehre ich mich dagegen, kommt auf die Psyche an.
    Manche empfinden sowas als Bereicherung. Das lässt du ja selber in deinem ersten Satz offen (Wie man bewertet...)
    @Stromfahrer Guter Punkt.
    @fettewalze Ja kann man wenn man sie bewußt herbeiführt (klar- manche macht man auch so). . Du schreibst ja selber "mit Geschick kann man das auch im normalen Leben erfahren". Allerdings bekommt man unterwegs das geamte Paket (ich zumindest) geballt und automatisch. Und viele habe ICH so noch nicht gemacht (im normalen Leben)
    Also nenne ich Dir mal bitte keine spezifischen Erfahrungen. Wenn Du selbst diese Mischung aus Emotionen gepaart mit visuellen Eindrücken, anderen Gedankengängen und Handlungen,... nicht nachvollziehen kannst, bist du entweder ein sehr glücklicher Mensch oder vielleicht das Gegenteil. Ich tippe aber auf ersteres, sonst wärst du nicht in einem Wanderforum, oder?
    Grüße
    EDIT:
    @Jever Ja wenn das für dich so ist, ist doch alles gut.
    Du musst aber den Leuten auch die Zeit zugestehen, diese Eindrücke zu verarbeiten, das hat dann nichts mit meckern zu tun- nur wenn man das 20 Jahre lang so macht.
    Man kann gerne seine Meinung vertreten, allerdings geht das auch ohne den anderen ihre Meinung anzugreifen. Damit liefert man sich automatisch der Gefahr aus, dass manche fragen warum du das so machst.
     
  19. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von Poffel erhalten in Post Trail Depression   
    Oje hier tun sich ja Abgründe auf. Sofort packen hier einige die Stempel aus und urteilen über andere Menschen die sie gar nicht kennen, werden Kleinkriege ausgefochten.
    Da frag ich mich ob ich zu einen Psychater wegen meinen "Post Trail Depressionen" muss oder ich doch lieber einigen hier den Vortritt lasse- sie scheinen es nötiger zu haben (Jetzt bitte nicht bierernst nehmen).
    Im übrigen finde ich den Begriff Depression mit dem Thema zu hart gewählt wenn man ihn so versteht wie er im Medizinerhandbuch steht und wie es hier manche tun- was der Videomacher darunter versteht oder wie er ihn benutzt mal außen vor.

    Man stelle sich vor man wanderte immer "normal" (durchs Leben), hat seinen Rucksack mit allem gepackt was man für nötig hielt und eines Tages- bewußt oder unterbewußt stellt man auf UL um und merkt für sich: Das ist viel schöner/besser/....
    Und nun der Knackpunkt: Man weiß aber dass die nächsten Touren wieder mit normalem Gepäck gelalaufen werden müssen und das gibt einem zu denken. Hat man für sich doch gemerkt dass die UL Variante reizvoller ist. Dass hat jetzt nichts damit zu tun, dass man sich sofort umbringen möchte, allerdings hat man ein weiteres Blickfeld bekommen was möglich ist und das gibt einem zu denken.
    Dieses Beispiel läßt sich auch erweitern z.B um den Kommunikationsfaktor: Man erzählt nun seinen Umfeld dass z.B ein Quilt mindestens genausogut ist wie ein normaler Schlafsack und bekommt zur Antwort: Für mich wäre das nichts.
     
    Vielleicht- und das wäre schön- verläuft der Thread etwas friedlicher und sachlicher. Was für den einen zutreffend ist muss nicht auf einen anderen passen
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    Strychnin reagierte auf bansaim in Post Trail Depression   
    Richtig. 
    engl. depression kann zwar als "Depression" übersetzt werden, muss aber nicht. Der englische Begriff ist weiter gefasst als der deutsche, wird häufiger benutzt und kann auch "Unwohlsein" heißen.
  21. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von mtp erhalten in Post Trail Depression   
    Das mag für manche stimmen, aber eben nicht für alle. Du lässt außer Acht, dass man durch die Gewinnung neuer Erfahrungen, die Sachen in Frage stellt die man immer für gut befunden hat.
    Es ist nunmal nicht so einfach zu sagen, dass man eigentlich schon vorher von seinen Lebensumständen frustriert war und nur der "Trail" bringt es zum Vorschein. Wie bereits geschrieben mag das auf manche zutreffen aber sicher nicht auf alle.
    Auf Touren macht man mit unter einzigartige Erfahrungen- die man so im "normalen" Leben nicht macht und diese Erfahrungen eröffnen (unter Umständen) ganz andere Sichtweisen. Plötzlich bewertet man "Dinge" anders als vorher. Das was vorher gut war ist dann halt nicht mehr das Maß aller Dinge. Somit kann der Trail sehr wohl die Ursache sein.

    mtp s Vergleich mit der Büchse der Pandora fand ich da ganz treffend.
     
    Grüße
    Edit: Tippfehler beseitigt
  22. Gefällt mir!
    Strychnin hat eine Reaktion von PeeWee erhalten in Post Trail Depression   
    Das mag für manche stimmen, aber eben nicht für alle. Du lässt außer Acht, dass man durch die Gewinnung neuer Erfahrungen, die Sachen in Frage stellt die man immer für gut befunden hat.
    Es ist nunmal nicht so einfach zu sagen, dass man eigentlich schon vorher von seinen Lebensumständen frustriert war und nur der "Trail" bringt es zum Vorschein. Wie bereits geschrieben mag das auf manche zutreffen aber sicher nicht auf alle.
    Auf Touren macht man mit unter einzigartige Erfahrungen- die man so im "normalen" Leben nicht macht und diese Erfahrungen eröffnen (unter Umständen) ganz andere Sichtweisen. Plötzlich bewertet man "Dinge" anders als vorher. Das was vorher gut war ist dann halt nicht mehr das Maß aller Dinge. Somit kann der Trail sehr wohl die Ursache sein.

    mtp s Vergleich mit der Büchse der Pandora fand ich da ganz treffend.
     
    Grüße
    Edit: Tippfehler beseitigt
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    Strychnin reagierte auf PeeWee in Post Trail Depression   
    Post Trail Depression ist ein in thruhiker Kreisen inzwischen bekannter Begriff. Das es sich hierbei nicht wirklich um eine Depression im klinischem Sinne handelt dürfte ja wohl klar sein. Depression wird hier als markantes Schlagwort verwendet das Unzufriedenheit und Unglücklichsein mit der eigenen Situation symbolisieren soll. Das dieser Zustand nach 4-6 Monaten Auszeit, die meistens sehr konträr zum bisherigen und zukünftigen Leben ist, öfter vorkommt finde ich jetzt auch nicht "totalen Stuss" oder ausschließlich Klickbait. Anpassungsstörung wäre wohl zutreffender als Begriff. Allerdings es gibt da auch keine Studien zu - jedenfalls sind mir keine bekannt.
    Ich finde dieser Thread spiegelt gut die Reaktionen wieder, mit den der Videoersteller konfrontiert ist. Selbst hier unter UL-Wanderern, die seine Situation wohl noch gut nachvollziehen könnten, hagelt es Kritik und Unverständnis. Frei nachdem Motto er solle sich mal zusammenreißen und sich nicht so haben. Bemängelt wird fehlende Empathie vom Ihm, das habt ihr gezeigt. Sein Weltbild ist verrückt und er muss sich neu orientieren, das ist ihm bewusst - gerade das sein Leben wohl nicht mehr konventionell und spießig verlaufen wird. Für ein Forum das sich mit "über den Tellerrand gucken" brüstet schon irgendwie eine enttäuschende Reaktion.
    Ich finde es ist auch irrelevant ob sein emotionaler Zustand bereits vor dem Trail präsent war, erst danach, oder nur durch den Thruhike katalysiert wurde. Er ist da und Auslöser ist der AT gewesen.
    Das Video ist keinesfalls ein reines Meckern auf hohen Niveau, sondern auch als Warnung an zukünftige Hiker zu verstehen. Achtung ein Thruhike besteht aus drei Akten: Vorbereitung, Wanderung UND Nachbereitung. Gerade die Nachbereitung wird oft übersehen.
  24. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf mtp in Post Trail Depression   
    @FlorianHomeier, bei Deinem vorhergehenden Post wollte ich auch anknöpfen - manche Unternehmungen (wie z.B. Reisen bzw. der im Video genannte Thru-Hike), verändern die eigene bisherige Sichtweise. Ungewollt hat man dabei vielleicht "die Büchse der Pandora geöffnet", und muss anschließend damit leben, ob man will oder nicht (ist jetzt wahrscheinlich übertrieben, vielleicht genauso wie der Titel des Videos, aber die Grundaussage dürfte klar sein ).
    Die Beschreibungen aus dem Video sind mir nämlich durchaus in ähnlicher Form bekannt, zwar nicht als Thruhiker, aber von diversen Reisen. Ich bin ziemlich davon überzeugt, dass sie auf die meisten Leute zutreffen, die gerne individuell unterwegs sind, und sich unkonventionell abseits der touristisch ausgetretenen oder adaptierten Pfade bewegen, oder gerne in fremde Kulturen mit anderen gesellschaftlichen Normen eintauchen. Beides verändert meistens die Sicht auf die eigenen Denkgewohnheiten, Prioritäten, Erwartungshaltungen usw.
    Bei der Rückkehr hat man oftmals einen verbesserten Blick auf das Wesentliche und merkt vielleicht, dass man in der Vergangenheit so manchen nicht notwendigen Dingen oder Luxusproblemen zu viel Bedeutung zugemessen hat...
  25. Gefällt mir!
    Strychnin reagierte auf Mattes in Post Trail Depression   
    Endgeiler Kommentar, Eric und Strychin, man sollte das alles nicht immer bierernst nehmen. Ich freu mich auf die nächste Tour..thru hike zum Stadion und zurück, eine sogenannte Rundtour...

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