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Ultraleicht Trekking

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Hallo allerseits,

ich lese jetzt schon seit einiger Zeit hier im Forum mit und habe schon viele Anrgeungen bekommen. Vor allem die MYOG Projekte haben es mir angetan.

Aus diesem Grund habe ich mir schon einen Daunen Comforter selber genäht und jetzt auch ein Zelt.

Als Vorlage diente mit das Duplex von ZPacks. Ich habe es anstatt in Cuben in Silnylon nachgebaut. Gewicht mir Leinen 1080 Gramm.

Bin ich schon ein bischen stolz drauf.

Regen und Gewitter mit ordentlich Wind hat es schon bestanden. Allerdings fahre ich mit meiner Frau im Juli nach Island und wir wollen dort den Laugavegur wandern.

Deswegen jetzt zwei Fragen an die Erfahrenen UL Wanderer hier im Forum:

- Meint ihr das solch eine Zeltkonstruktion auch den Isländischen Winden stand hält?

- Würdet ihr noch ein Groundsheet mitnehmen?

 

Der Oberstoff des Zeltes ist aus:

 

Ripstop-Nylon Zeltstoff, silikonbesch., 40den, 55g/qm

Der Boden ist aus:

Ripstop-Nylon, 40den, TPU-beschichtet, schweißbar, 70g/qm
 

Beides von Extremtextil.

Es ist alles sauber vernäht. An den Abspannpunkten habe ich alles mit dem 70g Nylon verstärkt (geklebt und vernäht)

Hier noch ein paar Bilder:

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Vielen Dank schon einmal für eure Anregungen.

 

Christian

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Ich denke mit ausreichend Guylines und Heringen solltet ihr den Juli in Island überstehen. 
Die Abspannpunkte für die Apside und die jeweilige Trekkingstockspitze würde ich allerdings nicht an einen Hering setzen, sondern getrennt.
Rein von der Form ist das Zelt natürlich nicht überragend, aber ordentlich abgespannt könnte es ausreichen.

Mir persönlich ist das zu heikel und ich würde auf erprobte Zelte zurückgreifen.
In Island zum Beispiel ein MLD Trailstar. Da könntest du dir mit deinem Nähtalent auch selber einen Inner für nähen. 

bearbeitet von rudidercoole

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Ich war ja nicht mit dem Zelt, sondern mit meinem damaligen Büsli (Marco Polo) in Island. Ich habe aber viele Wanderungen und einige Biketouren gemacht. Ein stabiles Groundsheet würde ich persönlich einpacken, da die Lavasteine verdammt scharf und reichlich vorhanden sind. Auch wenn sich sicher immer mal wieder eine Grasnarbe findet, würde ich meinem Zelt den zusätzlichen Schutz gönnen wollen. Ich bin aber den Laugavegur lediglich von Landmannalaugar bis zum höchsten Punkt(?), dort wo der kleine "Leuchtturm" steht und wieder zurück (mit Umwegen) gelaufen.

Den Wind habe ich persönlich nicht so schlimm in Erinnerung auch wenn das natürlich sehr Lageabhängig ist. Bezüglich Wind und Regen schiessen mir gleich wieder die Färöer Inseln in den Kopf:shock:

So oder so! Viel, viel Spass in diesem tollen Land. Würde am liebsten gleich wieder packen und los:x

PS: Gratuliere zum gelungenen Projekt! Sieht echt toll aus! Chapeau.

bearbeitet von zweirad

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@LightlixDetailfotos kann ich bei Interesse gerne noch welche machen.

@rudidercoole Pyramiden sind bei Wind wohl am besten, allerdings sieht man auf Videos von Island lauter Leute die mit anderen Zelten unterwegs sind.(MSR Hubba usw.) Allerdings heist das noch lange nicht das die Zelte geeignet sind :-). ZPlex schreibt auf der Homepage das ihr Zelt solange steht wie die Heringe halten. Allerdings ist das Original auch aus Cuben. Weiss nicht ob das mehr aushält.

Ich hoffe das bis Juli noch einmal ein richtiger Sturm kommt, dann werde ich es auf jeden Fall noch bei uns auf einem Berg aufbauen.

 

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Tolles Zelt,bietet aber doch etwas viel Angriffsfläche.Unser "Rekord" waren 2 Stürme jeweils mit Spitzenum 120-130 km/h.Ist halt immer ein bisschen Glücksspiel.Wenn es etwas "UL"-mässiges sein soll und einem das Raumgefühl zusagt würde ich auch tatsächlich zum Trailstar tendieren,dazu noch ein Inner von Bear Paw o.ä..Da kann der Wind dann auch mal ein wenig drehen,ohne dass Ihr gleich in die Bredouille kommt.Oder Ein Locus Gear Hapi?!

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Moin, tolles Zelt :x

Aus dem Material und in der Form hätte ich bei Wind nicht so die Bedenken, unter zwei Vorraussetzungen:

-10 gute Heringe, uA damit man richtig Spannung auf den First bekommt

-Bodennaher Aufbau- kann man das Ding GANZ bodennah abspannen? Egal ob innen was schlabbert

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Du siehst kaum Pyramiden, weil es eine Zeltform ist, die sich eben recht wenig durchsetzen konnte. Es gibt aber zB einen britischen Ausrüster für Antarktis etc., der bietet nahezu nur Baumwoll(?)Pyramiden an. Simple Form, simpler Aufbau, sollte die Stange brechen, verloren gehen etc. kann man immer noch improvisieren. Bei einem Exoskelettgestänge à la MSR kann man sich nur noch im Boden eingraben, wenn es durch ist.

PS Tolle Arbeit. Für Tests findest Du vielleicht eine Windmaschine in Deiner Umgebung, wo Du für kleinen Taler Windtests machen kannst? Wichtig. Böen simulieren, da trennt sich die Spreu vom Weizen.

bearbeitet von Dingo

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@FlorianHomeierich hatte ja extra das Silhexpeak bei dir für Island gekauft. Da weiss ich das es hält. Ist halt ein Kilo schwerer. Vieleicht mache ich doch keine Experimente und nehme das. Als Heringe habe ich Toaks Titannägel unf MSR Groundhogs. Man kann das Zelt auch bodennah abspannen. Einfach die Stöcke kürzer einstellen. Dann schlabbert halt die Bodenwanne.

@Chris2901Waren die 120 kmh eure Spitzenwerte in Island oder mit dem Duplex?

Vielen Dank schon mal für die ganzen Tipps

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moin tissi,
glückwunsch zu deinem neuen heim.
ich möchte auch gerne einige details sehen, zb. wie du die spitzenverstärkung genäht hast.

mein allererstes zelt was ich gebaut habe, ist mir auf island in einem sturm zusammen gesackt. mir ist bei dem mid, (in form eines tetraeders) schlicht die stange durch die spitze gestoßen.
ende der 80iger bin ich recht blauäugig daran gegangen, habe aber schon damals einen eigenen entwurf realisiert. https://de.wikipedia.org/wiki/Tetra_Pak#/media/File:Coffee_cream_TetraPak.jpg :mrgreen:

also, auf jeden fall würde ich mit deinem zelt losziehen!
für island wäre es mir wichtig, dass es ganz bodendicht aufgebaut werden kann. je nach gegend wird es, sobald es stürmt, sandig werden im zelt. der sand kann sehr fein sein und findet seinen weg selbst durch feines meshgewebe.

vor 7 Stunden schrieb FlorianHomeier:

 

-10 gute Heringe, uA damit man richtig Spannung auf den First bekommt

da bin ich ganz bei florian. mit den heringen steht oder fällt dein shelter.
ich würde auch eine mischung einpacken. heringe die vernünftig im sand oder lockerem boden halten, und welche die man in steinigem boden oder kies reinkloppen kann.

vor 16 Stunden schrieb Tissi:

Ich hoffe das bis Juli noch einmal ein richtiger Sturm kommt, dann werde ich es auf jeden Fall noch bei uns auf einem Berg aufbauen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beaufortskala
selbst wenn du "nur" bft 4-5 auf deinem hausberg hast, wäre das eine wichtige erfahrung.
OT: hier bekommst du eine verlässliche ansage für deine region: http://www.proplanta.de/Agrar-Wetter/Deutschland/
ich habe neulich in so einer "frischen brise" einen prototypen aufgebaut. es war gar nicht so einfach, bei einer waagerecht flatterden zeltbahn überhaupt die abspannpunkte zu finden. :blink:
interessant wäre auch, wie laut dein shelter im wind sein wird. ein paddelkollege packt bei seinem zelt immer ein paar ohrstöpsel mit dazu.

nach so einem test bist viel sicherer und weisst vor allem, wie gut du mit deinem material zurecht kommst.

viel spaß auf der insel!
-wilbo-

 

 

bearbeitet von wilbo

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vor 6 Stunden schrieb Dingo:

Du siehst kaum Pyramiden, weil es eine Zeltform ist, die sich eben recht wenig durchsetzen konnte. Es gibt aber zB einen britischen Ausrüster für Antarktis etc., der bietet nahezu nur Baumwoll(?)Pyramiden an

OT: im arktismuseum in tromsö gibts auch nur pyramiden zu sehen. die stangen dazu sehen aus wie vom gerüstbau.

island im juli wird weniger windig als im september. auf (nur) steinen steht man eher selten, kommt halt drauf an, wo man so lang will. ihr könntet es also -nach wind-test zuhause- versuchen.

man sieht auch immer mal wieder ungeeignet gewesene zelte, die ihre bewohner nur noch irgendwie über sich drüber legen, weil das gestänge hin ist. improvisieren geht auch. erfrieren im juli ist unwahrscheinlich (auch wenns am laugavegur schon mal vorgekommen is).

 

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Hallo,

für die Interessierten habe ich noch ein paar Detailfotos gemacht.

Das die Stöcke nach oben durchstechen habe ich eigentlich keine Bedenken. An den Stellen habe ich extra etwas Band darüber genäht. Innen werden die Stöcke in Tschen gesteckt, damit sie an Ort und Stelle bleiben. Allerdings überlege ich ob ich zur Sicherheit doch noch ein Stück von dem Bodenmaterial darüber nähe und mit Silikon verklebe.20170426_180230.jpg.334c3a6283de5047167f9359c6c5cc7b.jpg

Ich habe das Zelt mal so niedrig wie möglich aufgestellt, da schließt es fast mit dem Boden ab.

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Hallo,

Respekt vor deinen Nähkünsten. Sieht klasse aus!

Island ist vor allem eins: Sehr, sehr sandig. Vor allem im Landesinneren.

Will heißen: Der meist dunkle Lavasand ist fast allgegenwärtig. Und bei Wind/Sturm leider auch überall. Auch im Zeltinnern, da ihr ja lediglich ein Mückennetz als Schutz habt. Ein Solid Inner wäre hier sicherlich sinnvoller. Das Duplex ist schon ein sehr luftiges Zelt, finde ich.

Ich habe das Original Z-Packs Duplex und bin mir hinsichtlich seiner Sturmfestigkeit nicht so sicher. Auch gibt es in diversen US-Foren Hinweise, dass stärkere Winde/Sturm auf Tour manchmal problematisch sein können.

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vor 12 Stunden schrieb Tissi:

An den Stellen habe ich extra etwas Band darüber genäht. Innen werden die Stöcke in Tschen gesteckt, damit sie an Ort und Stelle bleiben. Allerdings überlege ich ob ich zur Sicherheit doch noch ein Stück von dem Bodenmaterial darüber nähe und mit Silikon verklebe.

das sieht doch gut aus!
ich würde erstmal alle abspannungen bis zum anschlag richtig stramm anziehen und schauen wie sich die nähte an den spitzen verhalten. sollte sich eine naht deutlich aufziehen, würde ich diese stelle verstärken.

vor 9 Stunden schrieb andreköln:

Ein Solid Inner wäre hier sicherlich sinnvoller.

beim silhexpeak inner ist ja nur der untere teil aus dichterem stoff gebaut. vom campen an der nordseeküste weiss ich, dass der feine sand am solid hochgeweht wird und dann oben durchs mesh rieselt. es wird sicherlich weniger sein als bei einem reinen mesh inner, aber draussen bleibt er nicht.
wahrscheinlich kann florian dazu mehr sagen.

vg. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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Und jetzt das Ganze noch mal nur mit Steinen aufbauen. Landmannalaugar ist schon hart und letztendlich genügt ja ein steiniger Platz. - vielleicht da, wo der Mercedes parkt, das sieht realistisch aus.

bearbeitet von Kokanee

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Ich kenne Dein Material nicht, und nicht Deine Nähkunst. Und bin kein Islandkenner.

Aber an mir ist dort auf einem Platz an der Küste ein ähnliches Zelt vorbei geflogen. Und ich habe dort gelernt, was das Wort Kondenzwasserregen bedeutet. Und ich habe mir nach dieser Reise, auf der ich mit einfacher Kreuzkuppel war, einen Geodäten gekauft, den ich danach nie wieder gebraucht habe, da ich leider kein zweites mal nach Island fuhr.

Sagen wir es so: Ich würde Biwaksäcke mitnehmen!

Windschatten suchen, tief verzurren, kaum Spalt zwischen Zelt und Erdboden. Zelt testen. Erfahrung macht klug!

Die Hütten als Notquartiere einplanen!

No risk, no fun!

 

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Ich habe das Zelt jetzt ein paar mal bei Wind und Gewitter aufgestellt. War kein Problem. Ca. 50 Kmh. Und da war noch viel Luft nach oben.

Aber der Wind in Island ist halt doch noch eine andere Nummer. Wenn wir vor dem Urlaub noch mal richtigen Sturm haben werde ich es weiter testen. Hatte schon überlegt zu unserem Sportflugplatz zu gehen und das Zelt hinter einem der Schlepper für die Segelflugzeuge aufzubauen. Mal fragen ob die da mit machen.

Die Sache mit dem Sand ist natürlich nervig aber ich denke das überlebt man.

Was mir mehr Sorgen macht ist die Befestigung am Boden, aber das Problem hab ich mit allen Zelten.

Warscheinlich nehme ich das Kilo mehr in Kauf und benutze das Hexpeak. Wenn das selber gebaute sich zerlegt habe ich kein Zelt mehr und eine extrem stinksaure Ehefrau :-).

 

Morgen geht es erst mal drei Tage auf den Frankenweg, da kommt der Test unter Normalbedingungen.

 

Vielen Dank für eure Tipps

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vor 29 Minuten schrieb Tissi:

Hatte schon überlegt zu unserem Sportflugplatz zu gehen und das Zelt hinter einem der Schlepper für die Segelflugzeuge aufzubauen. Mal fragen ob die da mit machen.

guter gedanke, das werde ich bei uns auch mal versuchen.

 

 

bearbeitet von wilbo

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Zitat

Das Rab Summit Superlite Bivi mit dem Fliegfix Carbongestänge wird bei 70 - 80 km/h vor einer Windmaschine aufgebaut (Sturmsimulation).

ich vermute sie testen üblicherweise bei 70 - 80 km/h, bft 8-9. also schon sturmstärke.

 

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Der Laugavegur hat ja ein recht dichtes Hüttennetz. D.h. wenn du die Koordinaten kennst, und ihr bei der Entscheidung nicht wartet, bis alle unterkühlt sind, solltet ihr immer in der Lage sein die Tour zur Not in den Hütten fortzusetzen, wenn es euch das Zelt zerlegt.

Ich war jetzt 3x in der Gegend. 2x war es sehr ruhig, 1x ragten nach einer stürmischen Nacht aus diversen Zelten gebrochene Stangen raus. D.h. du wirst wahrscheinlich mit deinem Zelt durchkommen. Wenn allerdings tatsächlich mal Wind aufkommt, vermute ich, dass es dem nicht lange standhalten wird können.

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Am 21.5.2017 at 17:04 schrieb BohnenBub:

Der Laugavegur hat ja ein recht dichtes Hüttennetz. D.h. wenn du die Koordinaten kennst, und ihr bei der Entscheidung nicht wartet, bis alle unterkühlt sind, solltet ihr immer in der Lage sein die Tour zur Not in den Hütten fortzusetzen, wenn es euch das Zelt zerlegt.

Im Juli sind die Laugavegur-Hütten mit großer Wahrscheinlichkeit ausgebucht, verlassen kann man sich darauf leider nicht.

@Tissi: Auf welchen Zeltplätzen des Laugavegur wollt ihr denn übernachten? Davon hängt die Beantwortung deiner Frage etwas ab.

Groundsheet ist wenn dann nur in Landmannalaugar und auf dem Hrafntinnusker vonnöten. Auf zweiterem würde ich eh nicht empfehlen zu zelten, windig ohne Ende und im Juli gern auch noch schneebedeckt (zeitnahe vor Abreise die aktuelle Lage ergooglen).

Größtes Problem ist eigentlich überall die Abspannung.

Variante 1: der Boden ist steinhart bzw. voller Geröll. In Landmanna braucht man die Heringe gar nicht auspacken und greift zu den rumliegenden Wackersteinen. Was die Toaks-Nägel angeht bin ich skeptisch. Ich kenne nur die vergleichbaren Dinger von Vargo, die verbiegen bei erstbestem Kontakt mit einem Stein, hab ich mich bisher nicht getraut nach Island mitzunehmen. Von den UL-Heringen von Quechua kann man nach einer Woche in Island auch die Hälfte entsorgen. Mit MSR Mini-Groundhogs habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Variante 2: Feinster Vulkansand. In Emstrur halten nichtmal 'klassische' V-Heringe. Entweder muss man tatsächlich eine spezialisierte Lösung für Sand und Schnee dabeihaben (wenn auf dem Hrafntinnusker Schnee liegt könnte man sie zumindest zweimal nutzen), oder man trägt dafür Sorge, sehr früh in Emstrur anzukommen und sichert sich ein paar der rar gesäten Steine.

bearbeitet von Tobias P.

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Hallo Tobias,

 

wir übernachten in Porsmörk, Emstrur, Alftavatn, Hravntinnusker und Landmannalaugar. Die Toaks Nägel sind nicht der Bringer, das habe ich inzwischen auch festgestellt.

Was das Zelt angeht werde ich jetzt doch das Silhexpeak mit nehmen. Ich hatte das selber genähte jetzt ein paar mal in Benutzung. Ist ein super Zelt, aber nicht für so extreme Bedingungen.

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Better safe than sorry. :-)

Zitat

Wisst ihr ob man Trockennahrung a la Adventurefood nach Island einführen darf?

Die Einfuhr von Fleisch und Rohmilchkäse ist verboten, wenn ich mich recht erinnere. Kam mir aber so vor als sei ich der einzige weit und breit, der sich daran hält.

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