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Ultraleicht Trekking

J_P

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Alle erstellten Inhalte von J_P

  1. Heute war es leerer... Am Anstieg zum Belchen begegnete Ich niemandem.
  2. Der nächste Tag begann mit Niesel und Nebel... was Ich morgens noch nicht wusste: Es würde der längste Tag für mich werden.
  3. Auch die Abschnitte auf der anderen Seite unterhalb des Feldberges waren voller Menschen.. klar es war Sonntag, aber sowas hatte ich nicht erwartet. Da für die kommende Nacht massiver Regen angesagt war, ergriff ich die Gelegenheit und nahm mir spontan ein Zimmer Im Berggasthof Stübenwasen ca. 5 km vom Feldberggipfel entfernt. Definitiv die richtige Entscheidung gewesen..ab 0:30 Uhr kamen Wassermassen runter..
  4. Unfassbar welche Menschenmassen sich auf dem Feldberg tummelten.. auf dem Westweg-Pfad hinauf zum Gipfel war Ich komplett alleine unterwegs, oben jedoch Halli-Galli. Daher habe ich nur wenige Pflichtbilder gemacht und bin schnell weitergezogen.
  5. Der Anstieg war anstrengend.. und es war noch relativ warm..
  6. Es kommt immer anders als man denkt: Kumpel abgesagt und Ich Zeit verloren... Ich wollte heute auf den Feldberg... von der Weißtannenhöhe aus gesehen ca. 32 km ... also absolut normales Tagespensum wie Ich dachte.. Der unschöne Titisee mit seinem angrenzenden Schwarzwaldkitschort war schnell erreicht... ich dachte nur wieder schnell weg und rauschte durch den Ort..
  7. Am darauf folgenden Tag war das Wetter wieder ok.. da mich am Sonntag ab Titisee ein Kumpel bis nach Basel begleiten sollte, hatte ich mir vorgenommen bis zur Weißtannehöhe zu gehen, um dann am nächsten Tag gemütlich nach Titisee zu schlendern, um Ihn am Bahnhof abzuholen.
  8. Am folgenden Tag regnete es und war neblig.. Ich lief an diesem Tag über 40 km bis zur Schutzhütte am Doldenbühl. Der Vorteil an Regentagen: Man macht kaum Pausen (ich zumindest nicht). Nachteil: Ich ließ die Kamera im Rucksack.
  9. Bis Hausach in Sichtweite kam... in Hausach hatte Ich spontan ein Zimmer in einer Pension gebucht..
  10. Es war ein witziger Tag...
  11. Weiter ging es Richtung Hausach.. Am 20.09. sollte eine Freundin für einen Tag zu mir stoßen, daher konnte ich langsamer starten. Treffpunkt sollte die Freiersberger Hütte sein..
  12. Die zweite Nacht verbrachte ich hängend in einer Schutzhütte.. Am Westweg gibt es viele Schutzhütten... theoretisch kann man Zelt/Tarp zu Hause lassen und nur die Schutzhütten nutzen.. Ich hatte das StS-Ponchotarp und das SMD GWC dabei.. quasi ein dach fürs Hängen und ein Tarpzelt für den Boden. Das GWC kam kein einziges Mal zum Einsatz.. :-/
  13. Die Bilder fangen es evtl. nicht so ein, wie ich es wahrgenommen habe...
  14. Es war trotzdem überraschend kalt.. es wurde jedoch schnell wärmer, sodass ich mich schnell entblättern musste.. Die Gipfel zwischen Hornisgrinde und Schliffkopf sind großartige Hochheide bzw. Hochmoorflächen... erinnert fast ein wenig an das skandinavische Fjell..
  15. Unterhalb der Hornisgrinde befindet sich der Mummelsee, an dessen Ufer ein äußerst kitschiges Schwarzwaldhotel steht inkl. Schinken/Kuckucksuhrenverkauf etc. ... schnell weg hier! Eigentlich wollte ich nur ein kleines Stück über die Hornisgrinde hinaus, um mich dort in eine Schutzhütte zu hängen..allerdings scheint es diese Hütte nicht mehr zu geben. Ordnungswidrigerweise hängte ich mich dann bei stürmischen Wind mitten auf dem Seekopf in eine kleine Fichtengruppe.. das war eine ungemütliche erste Nacht. Der nächste Morgen empfing mich allerdings mit strahlendem Sonnenschein..
  16. Weiter ging es von der Badener Höhe über die ersten Höhenzüge bis zum höchsten Berg im Nordschwarzwald, der Hornisgrinde:
  17. Die Talsperre wird vom Schwarzenbach gespeist... unglaublich, dass so ein kleiner Bach soviel Wasser aufbringen kann, um ein ganzes Tal zu füllen.
  18. Das erste Stück des Weges führte mich vorbei an der Schwarzenbachtalsperre hinauf auf die Badener Höhe.
  19. Am 17.09. startete ich bei bestem Wanderwetter erneut den Westweg: Der Weg begann vielversprechend als steiniger Singletrail.
  20. Endlich konnte ich den Westweg fortsetzen bzw. zu einem Teil auch wieder neu beginnen. Gestartet bin ich diesmal nicht in Pforzheim, sondern in Forbach. Forbach ist der erste größere Ort auf dem Westweg nach ca. 45 km. Ich hielt mich vor Beginn der Wanderung noch zwei Tage in Forbach auf, um etwas Ahnenforschung zu betreiben. Witzigerweise trägt ungefähr ein Drittel der Forbacher Bevölkerung meinen Nachnamen, was den Schluss zuließ, dass vor 200 - 300 Jahren einige Forbacher in meine Geburts/Heimatstadt Bremen ausgewandert sein könnten.. Forbach hat eine in Europa einzigartige Holzbrücke, die über das Flüßchen Murg führt.
  21. Wohl einer der schönsten Berichte in diesem Forum. Große Klasse! Danke für die ganze Mühe, das Bearbeiten, Schreiben und Posten! Zeit zum Nachahmen müsste man haben... :-( (oder ein Sabbatical machen... mmh)
  22. Es gibt viele Brunnen mit Quellwasserqualität und unzählige Bäche. Wenn du dir unsicher bist besorg dir einen Wasserfilter wie bspw. den Sawyer Squeeze oder den Sawyer Mini. Für eine Katzenwäsche sind viele dieser Brunnen auch geeignet. Wäsche waschen würde ich der Umwelt zu Liebe nur in einer Unterkunft oder auf einem Campingplatz.
  23. OT: Mir ist auf meiner Tour nichts aufgefallen... aber sicher kann man solche Orte als Toilettenstelle nicht ausschließen. Was es aber noch zu bedenken gibt: Für den Fall, dass man entdeckt wird ist ein Biwakieren an einer offenen Schutzhütte eher geduldet als mitten im Wald! Oder zumindest in der Nähe einer Schutzhütte oder eines Rastplatzes.. Das Zelten direkt im Wald ist auch in BaWü gem. § 37 IV Nr. 2 LWaldG BaWü ohne Einwilligung des Waldeigentümers (Land oder Privatperson) nicht zulässig. Die rechtliche Grauzone "das Biwakieren in freier Landschaft ohne geschlossenes Zelt" lässt sich dann noch auf die Nutzung von Schutzhütten übertragen. Aber wie immer wo kein Kläger da ist auch kein Richter... Ich wurde noch nie beim Campen im Wald (ob mit Hängematte, Tarp oder Biwaksack oder ganz böse mit Zelt) erwischt... ich würde auch nicht drauf verzichten wollen. Die Frequentierung von Schutzhütten oder Rastplätzen durch Wanderer zum Übernachten hängt auch noch von der Jahreszeit ab. In der Hochsaison ist es sicher wahrscheinlicher, dass man auch mal nicht alleine an oder in einer Hütte ist. Als ich gelaufen bin (Ende April) war ich nachts komplett alleine... aber sowas ist auch vom Zufall abhängig und nicht planbar.
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