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Ultraleicht Trekking

cico

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Alle erstellten Inhalte von cico

  1. Der Kompromiss wäre also, das Fahrrad und eine kurze Stange zu kombinieren. Wäre ein Mastwurf um die Sattelstütze und ein separates Band für den Lenker/Bremshebel/"Handbremsen" nicht leichter? @anermika Wie groß sind denn die beiden Personen, die im Zelt schlafen sollen. Soll das Gepäck auch mit rein, in einen "Vorraum" (Apsis) oder kann das ruhig draußen bleiben? Ich philosophieren gerne mit den Anderen über mögliche Lösungen, falls einer über 1,80m groß ist, fallen da für gewöhnlich einige Vorschläge raus. Bei den Chinesen soll der Durchschnittszelter wohl noch kleiner sein...
  2. Es wird auch nach etwas für 2 Personen gesucht, wäre eine Option
  3. Als leicht, klein packbar und günstig könnte ein Tarp mit Meshinner und Alustangen, ggf. Kombiniert mit Breaks, eine Lösung sein, die dazu noch modular ist. Wenn der Wetterbericht eine klare Nacht verspricht, kann man, vor Mücken geschützt, unter Sternen schlafen. Bei schlechteren Wetter hat man trotzdem noch einen Schutz durch das Tarp. Mit dem Rad kann man auch entspannter einen geeigneten, windgeschützten Platz suchen, da 5 km keine große Distanz mehr sind. Theoretisch könnte man die beiden Fahrräder auch zum Abspannen benutzen, das habe ich aber noch nicht ausprobiert. Die teure Version von meinem Vorschlag bekommt man von MSR und wird hier im Forum auch als Familieunterkunft bei recht gutem Wetter vorgestellt. Das gibt es aber auch günstiger, einen Link habe ich grade leider nicht parat.
  4. Hast du ausprobiert, ob du die warmen Sachen übereinander anziehen kannst? Spontan fallen mit Falttasse und Müslischüssel auf. Das könntest du durch einen 5-Minuten-Suppenterientopf ersetzen. Bei -5°C fände ich passives Angeln ziemlich kalt und würde lieber laufen oder am Feuer sein (wenn keine Waldbrandgefahr mehr herrscht), um warm zu bleiben.
  5. Letzte Nacht waren es, 4km südlich von Abisko, auf der 1. Campmöglichkeit im Nationalpark, 8°C und hohe Luftfeuchtigkeit (Nebel sichtbar). Ich würde inzwischen auch zu mindestens Komfort bis -5°C tendieren, ließ dir bitte auch den VBL-Faden durch, da du in den fiesen Bereich kommen könntest. Hier geht es um Schlafsetups bis -5°C. R-Werte kann man durch kombinieren addieren, du solltest bei über 4 landen.
  6. Im Laufe der Woche sollen es schon 0°C werden, wenn du im Schlafsack noch deine warmen Sachen anziehen kannst, ohne dass etwas platt drückt, und die Isomatte zu den Temperaturen passt, könnte das funktionieren. Isomatte mit R-Wert von 1,2 wäre mir zu kalt, da musst du schauen, da noch nachzubessern.
  7. Okay, das war etwas ungenau formuliert: Ich würde auch den Gebrauchtmarkt nicht außer Acht lassen, das ist bei Fahrrädern nicht ganz so schlimm wie bei Autos, der Wertverlust durch die Benutzung ist aber definitiv gegeben. Ggf. könnte es sich auch lohnen, ein nicht optimales Rad zu kaufen und mit einem Lenker von z.B. cncbikes und einfachen/gebrauchten Bremsschalthebeln umzubauen. Das muss man aber vorher definitiv überschlagen, ob es sicht lohnt. Falls der TE nicht so bastelaffin sein sollte, lieber ein passendes Rad kaufen. Auf die Rahmen- und Oberrohrlänge achten, damit es auch wirklich passt.
  8. Grob in deinem Bereich liegen auch klassische Crosser, an die du einfach einen RR Lenker mit dementsprechenden Bremsen bauen kannst. Mein Singlespeed für die Stadt war vorher auch ein normales Sportrad, gab es für ungefähr 100€ in den Kleinanzeigen, hab es dann nach meinen Wünschen angepasst. Da ist man leider auch fix bei den Kosten von besser ausgestatteten, gebrauchten Rädern. Rechne das vorher durch. Ich würde mir was gebrauchtes kaufen, ohne Carbon (Haarrissproblematik)
  9. Das ist quasi ein riesiges Naturschutzgebiet, da ist es verständlich, dass Zelten verboten ist.
  10. @hans im glueck Zelten ist quasi überall verboten, es gibt eine offiziellen Zeltplatz in Josefinelust, der ist mit Pflöcken und Seilen markiert. Wenn ich den geplanten laufen würde, wäre ein Tarp und ein (freistehende?) Mückennetz meine Unterkunft der Wahl. Das Tarp kann man vor die Shelter spannen, dann zieht es nicht mehr, oder halt so aufbauen. Wenn, dann wurde um die Shelter, auf den gemähten Flächen, gezeltet. Im Winter stelle ich mir die Wasserversorgung schwieriger vor, da doch recht viele Wasserhähne einfach in der Natur stehen. Einen guten Eindruck von den Sheltern verschafft Google Maps (die Bilder anschauen), die Skåneleden-Seite und die Facebookgruppen-Overlaykarte Vindskydd. Die wurde mir in der vorletzten Nacht geteilt, weshalb ich da nicht drauf verlinke. Beim nächsten Mal würde ich auch richtig Rum laufen. Die Etappen sind recht klein (für mich), ich bin z. B. von Domsten direkt bis Josefinelust (geplant war Kullaberg, doch da fand ich den Shelter nicht, also 2,5 km weiter) -> 31 km mit Einkauf. An den anderen Tagen bin ich es ruhig angegangen und habe erstmal den Schlafsack trocknen lassen... Was jetzt wirklich erlaubt ist, steht wohl hier. Die Schilder vor Ort klären auf jeden Fall auch gründlich auf, ich kann sie nur nicht auswendig und garantiert korrekt wiedergeben.
  11. Hallo, bei meiner Tour um die Ostsee bin ich durch Zufall auf den Kullaleden bei Domsten gestoßen und musste diesen dann bis Ängelholm, also eigentlich schon dem Startort des SL1, wandern. Um den Kullaberg ist der Weg anspruchsvoller, Teile des Trails sind aber auch als Rollstuhlwanderweg ausgebaut und -geschildert. Die Website des Skåneleden gibt weitere Informationen, z.B. über die Windschutzhütten oder Wasserversorgung. Openstreetmaps und Google Maps fande ich trotzdem zwischendurch praktisch, obwohl eigentlich alles perfekt ausgeschildert ist. Falls man mal vom Weg abkommt, läuft man Richtig Küste und findet die Markierungen wieder. Beim Kullaberg gibt es einige Grotten, zwei davon habe ich besichtigt. Der Abstieg erfolgte an einem Seil, den z.T. recht steilen Hang runter und wieder hoch. Durch die gute Beschilderung, die meistens bestehende Möglichkeit, auf den Bus auszuweichen und die häufigen Einkaufsmöglichkeiten (siehe Karte, gibt es als PDF) braucht man eigentlich selten für mehr als eineinhalb Tage Einkaufen, Trinkwasser war auch oft verfügbar. Es gibt übrigens mehr Vindskydd (wie die Shelter auf schwedisch heißen), als in der offiziellen Karte verzeichnet sind. Eine einsteiger- und familientaugliche Tour (Gesamtlänge 70 km) im südwesten Schwedens, die durch viele kleine Küstendörfer geht. Hafen von (vermutlich) Viken Eine Grottenaussicht Beschilderung zur Toilette und dem Unterstand sowie zurück zum Trail Die Valdemargrottan Aussicht bei Josefinelust Kullaberg Ein typischer Anblick auf dem Trail Abstieg zur Vsldemargrottan Am Wochenende war auf den Lagerplätzen viel los. Da sie oft neben einem Parkplatz liegen, wurde auch mal ein Overnighter mit dem Auto gemacht. Während der Woche waren nur (Rad)Reisende bei den Lagerplätzen, meist eine Hand voll, die dann auch meistens zeltete. Mücken haben mich nur gegen Ende (da ich verkehrt herum lief, am offiziellen Anfang) genervt, in den ersten Nächten gab es keine. Meine Fragen konnte ich alle durch die verlinkten Webseiten sowie Openstreet- und Google Mops klären. Wer Einsamkeit und Abgeschiedenheit sucht, wird mit dem Trail vermutlich nicht glücklich, mir gefällt er sehr gut. Ich hab mich nur über meinen zu warmen Schlafsack sowie die (bis jetzt) unnötige warme Kleidung geärgert - ich packte eher für den Norden. Wegweiser Das schönste Bild zum Schluss: Ausblick vom Shelter in Domsten OT: das Stabfeuerzeug hatten die anderen mitgebracht. Bilder sind von mir.
  12. Wenn du eine zu warme Tüte mitnimmst, schwitzt du mehr (in die Tüte), die dann länger trocknen muss oder schwerer wird. Ich würde zu min. 2 Raten: 1x für sommerliche Temperaturen (bis ca. 10°C) und 1x für den Übergangsbereich (für mich bis 0°C). Alternativ musst du ggf. einfach die Tour dem Material anpassen, es gibt echt viele schöne Touren auf der Welt...
  13. Auf der Straße versuche ich, immer eine Warnweste zu tragen, inzwischen, bei Dunkelheit oder schlechter Sicht (Nebel, Regen, Schnee) kombiniert mit kurzen Reflektorstulpen an den Knöcheln und Handgelenken (wenn der Lenker breiter als ein üblicher Durchnittslenker ist). Ich hab einfach keine Lust, von einem Auto, LKW, Trekker, ... übersehen und überfahren zu werden. Am Rad hab ich nur Anstecklampen und Reflexstreifen auf den Reifen oder die Reflexröhrchen an den Speichen (je nach Rad). Eine Möglichkeit wäre noch Reflexfolie auf den Rahmen. Auf Radwegen würde ich weniger anziehen, auf Reisen oder in Städten wird man aber von der Verkehrsführung oft auf die Straße geworfen. Eine Warnweste o.ä. bringt eine Menge, das sieht man gut im Winter.
  14. Erstmal vielen Dank für die Vorschläge. On Tour neue, schöne Trails auf dem Handy raus zu suchen fällt mir nicht leicht. Eigentlich wollte ich ja mehr trampen, aber das Wandern gefällt mir grade einfach besser, als tagelang Straßen zu sehen. Das Trampen werde ich zwischendurch wohl auch tun, wenn ich nicht stinken. Morgen geht es nach Stockholm, die Stadt anschauen und Mückenschutz kaufen. Über weitere Anregungen, gerne auch im Bereich Finnland, würde ich mich freuen.
  15. Meinst du den Södra Kungsleden in Sälen anfängt/endet oder den südlich Teil vom "richtigen" Kungsleden?
  16. Im Moment sieht es bei mir aufgebaut so aus (selbst fotografiert nach einer Nacht, Aufbau in der Dämmerung, in Josefinelust, Schweden): Vom Platzangebot bin ich etwas enttäuscht, ich hatte in der Nacht durch Bewegung und Rutschen mehrfach Kontakt mit dem Außenzelt. Kondens ging, obwohl die Heringe im Laubbereich schmutzig waren. Temperatur im Zelt 19°C (am Abend), ich konnte eine Seite aufpassen, in der Hoffnung, Kondens durch den Luftaustausch zu vermeiden. Durch das Mesh tauscht sich die Luft aber nur langsam aus, meist waren es mit geöffneter Front (Mesh zu) min. 2°C mehr im Zelt.
  17. Im Moment bin ich in Schweden auf dem SL5/Kullenleden unterwegs, der Trail gefällt mir mit seinen Schutzhütten und Markierungen gut. Man kann sich quasi nicht verkaufen und wenn man doch mal vom Weg ankommt, weil man z.B. einkaufen war, geht man einfach zur Küste und stößt wieder auf den Trail. Weil es hier immer zwischen 18-30°C (Nachttemperatur eingeschlossen) ist und ich eher für 5-15°C gepackt habe, bin ich auf der Suche nach einem ähnlich gut ausgebauten Trail weiter im kühleren, nördlicheren Skandinaviens. Hat da jemand einen Tipp? Geht der Kungsleden oder wäre der vermutlich zu ruppig für das Luna Solo? Meine Wunschausstattung des Trails: Ich kann alle 3 Tage einkaufen Der Weg ist gut markiert oder anderweitig leicht zu finden (Ich kann zur Not auch mit Karte und Kompass umgehen) Nicht zu windig (ich trau dem neuen Luna Solo keinen Sturm zu, bei Sturm wäre angenehmes Schlafen für mich nicht möglich, die Liegelänge wäre nicht mehr gegeben) bzw mit ausreichend (kostenlosen oder günstigen) Schutzhütten ausgestattet. Nicht zu mückenlastig (bzw wenn, dann bräuchte ich noch Mückenschutz) Nicht Alpin, ich bin allein unterwegs und im Flachland aufgewachsen, die Verhaltensregeln für echte Berge möchte ich nicht allein lernen. Länge für jeweils 3-4 Tage, wenn er mich fesselt, bleib ich natürlich auch länger auf dem Trail
  18. OT: Umwanderung ist nicht korrekt, ich bin per Anhalter, mit dem Zug und Bus sowie zu Fuß unterwegs, für eine umwanderung reichen die ca. 4 Wochen nicht. Im Moment bin ich auf dem Kullaleden/SL5 im Südwesten von Schweden unterwegs, mich zieht es aber nach Norden, mein Schlafsack ist zu warm... Ich bin ca 195 cm groß, meine Füße sind ein bisschen kleiner als deine, im Prinzip tut sich das bei uns wohl nicht viel. Die xlite ist einfach recht rutschig, in der Natur ist der Zeltplatz selten genau eben, sodass du meist etwas rutschen wirst - oder ich schlafe einfach sehr aktiv Deshalb wird mein nächstes Solozelt mehr Platz am Kopf- und Fußende haben. Da gabe ich noch kein konkretes Zelt im Auge, vom Prinzip finde ich das Protrail von TT interessant, mit Längsliegern habe ich bisher keine Probleme gehabt.
  19. Ich würde bei den Anforderungen in Richtung steile Wände, also einen Längslieger gehen. Hier mal einen Eindruck zum Luna Solo, das Bild hab ich heute morgen selbst gemacht. Kondens war in der Nacht kein Problem, allerdings bin ich auf meiner xlite large immer wieder die leichte Schräge runter gerutscht, wodurch Berührung mit dem Außenzelt nicht ausgeschlossen sein können. Am Fußende, weil man zu weit rutscht oder am Kopfteil, weil man zu weit hoch rutscht. Bild ist selbst erstellt. img_eggsif_141325644639688388.tiff
  20. Er schreibt aber auch, dass er auf einer hohen Matte schläft. Wenn du nur auf Schaummatten liegst, könnte es für dich wieder passen.
  21. Bei einem Schlafsack ist, wenn man richtig plant, erstmal nur der Komfortbereich interessant, beim den anderen Temperaturen ist es wahrscheinlich, dass du schon frierst. Ich würde versuchen, so wenig Geld wie möglich in Nachbesserungsversuche zu stecken. Ein zukünftiger, wärmerer Schlafsack wäre vermutlich auch leichter. Hier mal die Schlafsack FAQs und allgemeines über Isomatten im Nachbarforum: https://www.outdoorseiten.net/wiki/SchlafsackFAQ https://www.outdoorseiten.net/wiki/Isomatte
  22. Hallo, da du das Zelt alleine nutzen möchtest, kommt das mit den 1,5 kg schon hin. Ich probiere jetzt ein SMD Luna Solo aus, es gibt auch noch das Skyscaper Trekker (beides reine Tarptents, nicht die Marke, sondern die Zeltart), die bekommst du inklusive guter Trekkingstöcke, Heringe, Groundsheet und Co für unter 400€. Die kommen als Einwandiges für dich nicht so in Frage. Ich an deiner Stelle würde einmal zu Sack und Pack in Krefeld fahren, mich dort beraten, in die Zelte reinlegen und dann dort das Zelt auch (fairerweise) Kaufen. Das ist einer der Trekkingläden, die auf Ultraleicht spezialisiert sind und auch viel Erfahrung haben. Bei einem Budget von 400€ ein Zelt zu finden, das alles perfekt abdeckt, könnte schwierig werden. Hier ein Beispiel. https://www.sackundpack.de/product_info.php?products_id=3115 Zusätzlich könntest du dir ein günstiges Tarp mit Buginner bestellen und ausprobieren, ob diese sehr Leichte und Luftige Art des Zeltes für dich was wäre (eher für den Sommer in z.B. Deutschland, es gibt auch Leute, die damit in den hohen Norden fahren, ich hab es noch nicht gemacht). Für mich ist das eher das i-Tüpfelchen, dieses Setup kann, bei geeigneten Bedingungen, auch eine große Bandbreite abdecken. Ich rate dir aber lieber zum Scarp, das ist ein Zelt für quasi alles.
  23. OT: Bei den Links kannst du alles nach den Fragezeichen weg nehmen, die müssten dann immer noch funktionieren. Oft wird auch der Zusatz ...ref=... verwendet. Dann denkt der Betreiber nicht, dass du z.B. von Google auf die Seite gekommen bist. Dadurch können auch noch mehr Infos und Werbeeinnahmen erzeugt werden. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Reflink
  24. Auch wenn die Gewichtsersparnis nicht sehr groß ist, ist die Durchstichfestigkeit der Eva ziemlich sicher höher als bei einer reinen Luftmatte, was bei -5°C meinen Schlaf verbessern würde. Selbst wenn die Luftmatte kaputt wäre, bliebe mir die Eva (in einer dann kalten Nacht) Deinen Rucksack kannst du auch noch als Isolation benutzen, der ist ja eh fast leer, wenn du die Schlafsachen und alle Kleidung raus hast.
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