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Ultraleicht Trekking

Freigeist 13

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  1. Ich persönlich halte es in der Praxis für sehr unwahrscheinlich, komplett auf Sonnencreme verzichten zu können. Ich achte bereits darauf, das Meiste mit Textilien abdecken zu können (lange Hose, longsleeve, Cap mit Nackenschutz usw). Dennoch bleiben einige Stellen einfach unbedeckt, was bzgl. Atmungsaktivität meines Erachtens auch Sinn macht. Wie schon erwähnt wurde, gibt es keine für die Umwelt unbedenkliche Sonnencreme. Da ich z.T. trotzdem auf Creme angewiesen bin, suche ich persönlich einen Mittelweg zwischen Funktionalität und Umweltbewusstsein. Ich bin der Empfehlung von @FlowerHiker gefolgt und habe die Gebirgssonnencreme von Paediprotect ausprobiert. Für mich hat diese Creme leider überhaupt nicht funktioniert. Ich schwitze nicht übermäßig viel und sobald ich anfange mich zu bewegen, trägt sich diese Creme sofort ab - was ziemlich in den Augen brennt und bzgl. UV-Schutz auch keinen Sinn macht. Schade, den theoretischen Vorteil sah ich vor allem darin, dass Sie nicht wasserfest und somit gut abwaschbar ist. Danke trotzdem für die Empfehlung. @cluster Ich habe mir mittlerweile die von dir vorgeschlagene "New Layer 50+" Sonnencreme besorgt. Den Kontakt mit natürlichen Gewässern würde ich vermeiden. Überzeugt haben mich jedoch die vielen positiven Rezensionen bzgl. der Funktionalität. Leider spielte das Wetter bis jetzt noch nicht mit aber falls du noch auf der Suche nach einer Creme bist, die sich zum Wandern eignet, kann ich hier in nächster Zeit gerne einen Testbericht verfassen. Beste Grüße!
  2. Hi Benjamin, ich bin selbst neu auf diesem Gebiet doch habe mich vor einiger Zeit mit dem gleichen Thema auseinandergesetzt. Ich bin 192cm lang mit großen Füßen. Gelandet bin ich letztlich beim Solong6 von LightHeart Gear, welches du oben erwähnt hast. Bezüglich der Liegefläche habe ich einige Bilder hochgeladen: https://bit.ly/2Zd2wrn und ein wenig dazu geschrieben. Im nachhinein betrachtet, würde ich mir heute ein anderes Zelt kaufen. Grund dafür ist, dass die Liegefläche, aufgrund der Schrägwande im Fuß,- und Kopfbereich, einfach nicht gut genutzt werden kann. Hinzu kommt das vergleichsweise hohe Gewicht. Wie beschrieben, berühren die Schrägwände im Ruhezustand und bei gutem Wetter zwar keine meiner Körperteile oder den Schlafsack, doch sobald eine unruhige Nacht (Bewegung beim Schlafen + rutschiger Boden) auftaucht, sieht das anders aus. Ich denke, dieses Problem wird man immer mit abfallenden Wänden bzw. bei ähnlicher Bauweise haben Würde ich mir heute ein Zelt kaufen, wäre es wahrscheinlich eins in "A-Frame" Bauweise. Ich kann mir vorstellen, dass in dieser Bauweise, auch bei kürzerer Liegefläche, im Fuß,- und Kopfbereich einfach mehr Luft nach oben ist - wichtig wäre natürlich zu wissen, wie schnell es zu den Seiten abflacht. Ob es dann ein Zelt oder eine Tarp-Kombination wäre, weiß ich nicht. Das angesprochene Stealth sieht auf dem Papier ziemlich klasse aus. Anderseits bietet ein Tarp mit Bivy mehr Flexibilität. Das in meinem Kurzbericht angesprochene Problem mit den dehnbaren Wänden, die bei Wind in Richtung Fuß,- und Kopfbereich drücken können, ist vielleicht mit Cuben Material gelöst. Dazu gibt es ja im Forum bereits viele Diskussionen und verschiedenste Meinungen. Vielleicht nützen dir meine Gedanken etwas. Beste Grüße!
  3. Freigeist 13

    LightHeart Gear Solong6

    Hallo zusammen, in diesem Faden würde ich gerne Informationen bezüglich des genannten Zelts sammeln, um vielleicht eine Entscheidungshilfe, zumindest aber etwas Transparenz zu liefern. Erfahrungswerte, Fragen, Tipps und Diskussionen sind willkommen. Ich fange einfach mal an. Gewicht (nachgewogen) - Zelt (inkl. notwendiger Anbauteile + seam sealed by Lightheart) – 961g - Packsack – 17g - Vorzeltstange – 27g Maße innerhalb (Herstellerangaben) - Länge 255cm - Breite von 76,2cm bis 140cm - Höhe von 25,4cm bis 114,3cm Optik xlite in Large (196cm x 64cm x 6,4cm) Zu beiden Enden, nach vorn und hinten, sind effektiv noch ungefähr 25cm Liegefläche. Die Höhe an den Enden der xlite: Folgender Gegenstand ist ≈ 30cm hoch. Die Abstände sind bei bestem Wetter und ohne viel Wind genommen worden. Die Zeltwand ist an Kopf,- und Fußende sehr dehnbar, weshalb ich bei Unwetter damit rechne, dass hin und wieder die Wände, zumindest am Fußende, den Schlafsack berühren werden. In Kombination mit Kondensation, könnte das eine Schwachstelle sein. Der Aufbau gestaltet sich ziemlich simpel und unkompliziert – zumindest bei schönem Wetter. Wie es bei Wind und Regen aussieht kann ich nicht beurteilen. Negativ fällt mir bisher lediglich der Zeltboden auf, welcher etwas rutschig ist. Meines Wissens nach gibt es eine überarbeitete Version, mit anderem Bodenmaterial – bei meiner Version wurden am Boden Silikonstreifen quergezogen – das hilft ein wenig. Etwas schade finde ich außerdem, dass zum Aufbau mehrere Einzelteile benötigt werden (ridge,- und awning pole). Bisher habe ich lediglich im Garten drin geschlafen und kann dementsprechend noch kein aussagekräftiges Urteil für den Einsatz fällen. Ich hoffe den praktischen Erfahrungsbericht bald nachholen zu können. Bestellt habe ich das Zelt bei einem deutschen Händler. Anzumerken ist, dass das Lightheart-Team auf Produktanfragen äußerst freundlich, schnell und kompetent reagiert. Link zum Zelt: https://lightheartgear.com/collections/tents/products/lightheart-solong-6 Besten Gruß, Freigeist!
  4. Hallo, falls noch jemand auf der Suche nach einem Behälter ist, vielleicht ist dieser interessant. Inhalt: 750ml Gewicht: ≈ 49g Das Material wirkt flexibel und nicht brüchig. Mit etwas Wasser gefüllt, scheint der Verschluss dicht zu sein. Schüttel-Test gut überstanden^^ Allerdings vermute ich, dass der Verschluss sich von selbst öffnet, wenn er bei etwas mehr Bewegung im Rucksack liegt. Für die Seitentasche o.Ä. halte ich es für ausreichend. Der Behälter ist heute angekommen und ich habe noch keine Praxiserfahrung sammeln können. Ob und wie lebensmitteltauglich er ist, wird sich zeigen. Ich habe Ihn hier gekauft: https://www.glas-shop.com/kunststoffprodukte/press-on-schraubdosen-mit-ov/press-on-750-ml-schraubdose-weiss-mit-ov.php
  5. Ich hoffe es ist angebracht mein Anliegen hierhin zu Posten, anstatt einen neuen Thread zu starten. Für mich war als Einstiegstour der Bohusleden geplant. Aufgrund der derzeitigen Situation fällt der Trip leider ins Wasser. Ich würde mich trotzdem gerne mit meinem Equipment vertraut machen und hier in Deutschland einen Einstieg ins Fernwandern finden. Vielleicht kann mir jemand eine Tour empfehlen oder ein paar Tipps dalassen. Was für mich kein Problem wäre - Zeitlicher Rahmen von bis zu 21 Tagen - Wildcampen, sofern kein hoch-sicherheits- Naturschutzgebiet^^ Das derzeitige Problem sehe ich hauptsächlich in der Wasserversorgung, denn filtern oder Tabletten fallen hierzulande für mich weg. Das ist mir in einem so dichtbesiedelten Land einfach zu heikel und mir fehlt die Unterscheidungsfähigkeit bzgl. Wasserqualität (habe mehrmals gelesen, dass das ohnehin ein Problem sein soll). Normalerweise könnte man freundlich in Dörfern nach etwas Wasser fragen, doch aus hygienischer Sicht möchte ich das meinem Gegenüber ersparen. Wichtig ist mir also - Alle 10-20km eine Möglichkeit zur Wasserversorgung (ohne zu filtern und ohne Kontakt zu Privatleuten) - Nicht allzu touristisch und überlaufen (beißt sich etwas mit Vorherigem, ich weiß) - Touren in der oberen Hälfte Deutschlands Mir schwebte zuerst eine Küstenwanderung vor, doch weil ich nur die Sommerferien als zeitlichen Rahmen habe, fällt das aufgrund der schlechten Prognosen bezüglich Kapazitäten und Zeltmöglichkeiten (Hauptsaison + evtl. höhere Frequenz an Inlandtouristen) leider auch weg. Bei anderen Wegen bleibt die Skepsis der Wasserversorgung, weshalb ich mich über Touren und Erfahrungen freuen würde, bei denen ich das Problem ausschließen kann. Ich denke alle Punkte werde ich nicht bedienen können, aber vielleicht findet sich ein Mittelweg. Ich fände es schade, wenn die Ausrüstung noch eine Saison abwarten muss. Beste Grüße und danke fürs Lesen!
  6. Hallo, ich bin auf der Suche nach den oben genannten Poles in folgenden Spezifikationen: Größe: 64-140cm, Gewicht:~490g Falls jemand welche abgeben möchte und diese auch versenden kann, würde ich mich über eine PN freuen. Beste Grüße, Freigeist.
  7. Kurzes Update, ich habe mich doch für einen anderen Quilt entschieden, einen mit Apex Isolation. Zuhause habe ich eine Fußbox nachgestellt, indem ich einen Bettbezug zur 100cm Fußbox genäht habe, welche sich beim Probeliegen als zu klein herausstellte. Aus diesem Grund bestellte ich eine breitere Variante. Schlussendlich kam heute ein Quilt in folgenden Spezifikationen an: 200er Apex, 146cm oben, 128cm unten. Es war definitiv die beste Entscheidung, diese Größe zu wählen. Die Fußbox ist keineswegs überdimensioniert. Für meine Schlafposition so ausreichend, dass ich es nicht kleiner wählen würde. Falls Jemand vor einer ähnlichen Entscheidung steht, ich schlafe auf dem Rücken, meine Füße (EU 48-49) etwa 10 bis 20cm auseinander und zur Seite abfallend. Das ist leider viel zu viel Theorie für ein so subjektives Empfinden. Was mir wirklich geholfen hat, war die nachgebastelte Fußbox. Eine richtige Einschätzung kann ich natürlich erst nach Praxisgebrauch abgeben, es ist sicherlich noch einmal ein Unterschied zum Probeliegen Zuhause. Trotzdem noch einmal vielen lieben Dank für eure Antworten und Einschätzungen
  8. Ich danke euch beiden für eure Rückmeldung. Es ist eine neue Micro Puff in Größe L geworden. Der Thread ist also erledigt.
  9. Hallo, für mein Setup bin ich noch auf der Suche nach einer Jacke fürs Camp und Pausen. Ideal wäre ein Micro Puff Hoody in Herren Größe Large. Die Farbe ist zweitrangig. Falls jemand eine Jacke mit ähnlichen Spezifikationen besitzt (Gewicht, Größe, Kufa) und diese verkaufen möchte, würde ich mich auch hier über eine private Nachricht freuen. Vielen Dank fürs Lesen
  10. Freigeist 13

    Vorstellungsthread

    Hallo, nun möchte auch ich mich kurz vorstellen. Im letzten Jahr habe ich viel Unterstützung im Forum erhalten, als ich Hilfe für meine geplante Kungsleden Tour gesucht habe, danke noch einmal dafür. Aus mehreren privaten Gründen musste ich diese Reise leider absagen und mein Fokus lag auf anderen Dingen. Einige Gegenstände, so wie mein Solong6, sind weiterhin in meinem Besitz und somit möchte ich erneut in die Ultraleicht-Welt eintauchen. Einige Touren sind für dieses Jahr angedacht. Unter anderem habe ich vor, die Insel Fehmarn zu umwandern, Teile vom Bohusleden zu bewandern, sowie den West Highland Way. Da noch viele Ausrüstungsgegenstände gebraucht werden, verbringe ich derzeit viel Zeit in diesem Forum. Liebe Grüße, Freigeist!
  11. Guten Abend, ich denke darüber nach, mir einen Cumulus Quilt 350 zu kaufen und habe eine Frage zu dessen Passform. Ich bin 192cm mein Schulterumfang liegt bei 125cm, der Hüftumfang bei 100 und meine Füße sind 31cm lang (EU 48 bis 49) Ich würde mich freuen, wenn mir jemand, der Erfahrung mit diesem Quilt hat, bei der Wahl der Passform behilflich sein könnte. Bei der Länge möchte ich XL wählen, damit ich in kälteren Nächten noch etwas Spielraum habe. Bei der Breite bin ich mir jedoch nicht sicher, ob diese für mich in Regulär (140cm oben und 100cm unten) ausreicht. Bedenken, und darauf zielt meine Frage ab, macht mir eigentlich nur die Fußbox (100cm Umfang). Der Grund dafür sind meine großen Füße. Ich habe Zuhause versucht das ganze mit Decken oder ähnlichen Gegenständen nachzuahmen, doch das warf mehr Fragen als antworten auf. Ich schlafe auf dem Rücken, wobei meine Füße natürlich etwas nach hinten abfallen, aber eben leider auch zur Seite. Sorge habe ich, dass meine Füße in regulärer Breite gegen den Stoff kommen und Spannung entsteht (unangenehm + evtl. Isolationsprobleme). Spekulativ einen breiteren Sack möchte ich nicht kaufen, da ich von Anfang an auf Minimalgewicht achten möchte. Unter angespannten Füßen möchte ich jedoch auch nicht schlafen. Leider habe ich noch keine Erfahrung mit anderen Schlafsäcken, weshalb Custom natürlich eine weitere Herausforderung darstellt. Da ich dennoch mit meiner ersten Tüte so leicht wie möglich unterwegs sein möchte, würde ich mich freuen, wenn mir jemand der Vergleichswerte und diesen oder einen ähnlichen Quilt besitzt, einen Ratschlag geben kann. Danke fürs Lesen!
  12. Wow, vielen dank für die ausführliche Antwort! Dass es ein Trailrunning-Schuh werden soll, steht fest. Zwei Fragen ergeben sich jedoch aus dem Zitierten: 1) Die Stabilität an der Ferse wurde angesprochen. Wenn ich das ganze jetzt auf den vorgeschlagenen Schuh (Merell Bare Access Flex E-Mesh) übertrage, lese ich heraus, dass ich diesen (oder allgemein Trailrunner?) nicht ohne weiteres tragen kann. Habe ich das richtig verstanden? Unter einem Beisatz an Schuhen habe ich leider nicht wirklich etwas herausfinden können und festeres Material bietet dieser Schuh nicht -fällt dieser somit raus oder ist die Empfehlung auch ohne Veränderungen zu verstehen, also kaufen und los gehts (+Rucksackgewicht)? 2) Das Gefühl, dass bei meinem Reisevorhaben eventuell Stabilität und Dämpfungseigenschaften bei einem derartigen Schuh fehlen könnten, bereitet mir etwas Sorge. Hast du diesen Schuh eventuell unter ähnlichen Bedingungen (Kungsleden) und vergleichbarem Rucksackgewicht ausprobieren können? Falls Erfahrungen vorliegen, würde ich mich freuen, wenn du Etwas zur Dämpfung und evtl. Stabilität schreiben könntest.
  13. Vielen Dank für die Antworten! @Stromfahrer In der Zusammenfassung habe ich gelesen, wie wichtig es ist, dass der Schuh Wasser nach außen lässt. Leider habe ich im Video nicht das Schuhmodell herauslesen können. Welche Schuhe sind im Video gezeigt? Ich werde sicher mehrere Modelle ausprobieren müssen, um den Richtigen zu finden. Gibt es eine Orientierung, woran ich (auch online) festmachen kann, ob ein Schuh das Wasser vernünftig abtransportiert? Muss es unbedingt "full mesh" sein, können Sie hinten durchaus geschlossen sein, oder spielen evtl. andere Faktoren eine wichtigere Rolle?
  14. Vielen Dank für die ganzen Antworten!!! Ich fühle mich defintiv wohler in sportlichen Trailrunnern und denke, dass ich tatsächlich solche ausprobieren möchte. Was mich zu einer weiteren Frage bringt und zwar welche Socken bzw. welches Material sinnvoll ist, wenn ich davon ausgehen kann, dass die Füße die meiste Zeit Wasser abbekommen. Zuvor ging ich davon aus, dicke Wandersocken aus Merinowolle zu tragen, was ich mir in Trailrunnern weniger sinnvoll vorstellen kann. Kann mir jemand diesbezüglich weiterhelfen, bzw. ein Material oder sogar Modelle empfehlen? @scissorsmountain Vielen Dank auch für deine Antwort. Von den Socken habe ich bereits gehört. Bist du den gesamten Weg gelaufen und hattest du in der Kombi keine Probleme mit der Atmungsaktivität? Außerdem frage ich mich, ob du ein Wechselpaar mit hattest? Liebe Grüße! *Edit: wie sieht es mit Goretex bei Trailrunner aus, um wenigstens bei leichtem Regenwetter nicht durchgängig Wasser durchzulassen?
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