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Ultraleicht Trekking

Antonia2020

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  1. Die Frage wäre da für mich: Wessen Reichtum? Den des Fabrikbesitzers ganz sicher. Vielleicht auch den des Angestellten in gewissem Umfang. Aber zu welchem Preis. Schlechte Gesundheit? Trennung von der Familie? Hohes Sicherheitsrisiko? Umweltverschmutzung? Ich denke, dass es in einer globalisierten Welt Sinn ergibt, dort zu kaufen, wo ressourcenschonend und unter fairen Bedingungen produziert wird und der Versand nicht die Umweltbilanz zerhaut. Man kann vielleicht auch Organisationen unterstützen, die für gerechte Verhältnisse kämpfen, wie zum Beispiel die Clean Clothes Campaign. Und es gibt ja wie gesagt auch in anderen Ländern Unternehmen, bei denen gute Arbeit möglich ist. Langfristig sollte es jedenfalls nicht so bleiben, dass sich die Ausbeutung von Natur und Menschen lohnt. Politische Ansätze sind natürlich das Wichtigste dafür. Aber auch als Konsument:in hat man gewissen Einfluss.
  2. Nach langem Mitlesen schreibe ich hier auch mal was, weil mich die ganze Diskussion sehr bewegt, mitnimmt, zum Nachdenken anregt. Wir alle müssen ja in unserem Konsumentscheidungen letzten Endes einen Weg finden, bei dem man am Ende des Tages noch in den Spiegel schauen kann. Egal ob man noch in Ausbildung ist, einen Job hat, in dem man super verdient oder freiwillig oder unfreiweillig auf niedrigem Einkommenslevel lebt. Oder vielleicht geerbet hat (sehe ich in meinem Alter immer öfter). Je älter ich werde, je mehr ich lese, sehe und höre desto stärker habe ich das Gefühl, in einer superpriviligierten Gesellschaft zu leben. Und dass mein Wohlstand (auch wenn er in Deutschland im Vergleich nicht so hoch ist) im Vergleich zu den meisten Menschen auf der Welt riesig ist. Ich frage mich immer mehr: Wie sehr schränke ich durch meine Art zu leben, zu konsumieren und gewissen Freiheiten zu genießen die Freiheiten anderer, mitunter sehr weit entfernt lebender Menschen ein? Und was möchte ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln tun? Ich kann nur für mich persönlich sprechen: Bisher habe ich darüber oft nicht genug nachgedacht, oder auch meinem Bauchgefühl, dass es vielleicht so nicht ganz in Ordnung ist, zu wenig Raum gegeben. Da hat dann doch überwogen, dass z. B. der Osprey-Rucksack ein Super-Preisleistungsverhältnis für mich ergab und ich nicht nachgeforscht habe, wo und wie Osprey produziert. Insofern möchte ich mich nochmal bei allen hier so engagiert für einen bewussteren Umgang bei Kaufentscheidungen in UL-Dingen bedanken. Und auch für @HUCKEPACKS für die Infos zur Kalkulation von Rucksäcken in Kleinserie. Mir macht das bewusst, dass ich mit meinem Geld die "Macht" habe, verschiedene Arten von Produktion und damit Lebensbedingungen zu unterstützen. Und dass es dabei zumindest für mich nicht nur darauf ankommen sollte, das Optimum an "Leistung" für mich rauszuholen, sondern dass es darum gehen soll, aus einer relativ priviligierten Position heraus Gesellschaft mitzugestalten. Da muss es für mich nicht zwangsläufig auf ein Luxusprodukt in D gefertigt herauslaufen. Auch in anderen Ländern mit niedrigerem Preisniveau sind gute Arbeitsbedingungen möglich und unterstützenswert. Auch ist es vielleicht richtig, manchmal einfach nix zu kaufen, obwohl man es könnte (die Umweltsache ist ja auch noch so ein Thema). Naja, soviel zu meinen Gedanken. Ein super Faden.
  3. Danke @truxx, auch für Deine Zurückhaltung bei Fragen, die eher ins medizinische gehen und ggf. heikel sind. Der Tipp mit dem Blutspiegel ist super, vielleicht mache ich das sogar. Und ein paar nicht heikle Dinge bestelle ich mir schonmal einzeln. Es ist ja wirklich eine Wissenschaft für sich und nicht umsonst mit langer Ausbildungszeit verbunden.
  4. Danke an @Lugovoi @truxx @nitram @Brilo @BitPoet @Stulle @McCoy @Einzelkämpfer @paddelpaul für die Aufmunterung, die eigenen Erfahrungen und die Tipps! Es ist gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. Und es ist auch cool zu lesen, was alles so geholfen hat. Viel Stoff zum Recherchieren Den Hinweis, noch einmal auf eine genauere Diagnose bzw. den Einsatz eines MRT hinzuwirken find ich wichtig. Bisher basierte die Diagnose auf einem Ultraschall, da kann man die größeren Zusammenhänge vielleicht nicht so gut sehen. Ich nehme auf jeden Fall auch mit, dass ich GEDULD brauche und das Joggen noch eine Weile (für immer?) sein lasse. Es geht mir auch gar nicht ums Joggen an sich, sondern um den Effekt auf das Herz und die Ausdauer. Dafür brauch ich dann was anderes und ein hässlicher Heimtrainer kommt mir nicht in unsere kleine Wohnung in der Kölner Innenstadt... @truxx: Eine relativ gängige leichte Fehlstellung hab ich (Knick-Senk-Spreiz), dafür hatte ich Einlagen bekommen. An Dich hätte ich noch eine spezielle Frage, da ich in einem anderen Faden mitverfolgt habe, dass Du ein ziemliches Spezialwissen hast, was Nahrungsergänzungsmittel hast. Was hältst Du von einem Präparat wie Orthomol Tendo (Beipackzettel-PDF). Das Zeug scheint ganz gut zu sein (Studie), aber es ist auch schweineteuer und ich frage mich, ob ich mich, was einzelne Zutaten angeht, daran orientiere und mir ein paar Dinge davon einzeln besorge (z. B. Omega-3 oder Kollagenhydrolysat)? Bzw. was an den Zutaten fändest Du besonders wichtig? Ich esse eigentlich sehr abwechslungsreich und "gesund" mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und so... Nochmals ein dickes Danke!!! Herzlicher Gruß Antonia PS: Hier ist auch noch ein interessantes systematisches Review zu den Komponenten einer heilungsunterstützenden Ernährung (wer Interesse hat, dem kann ich es auch zuschicken).
  5. Liebe Forumsmenschen, mich quält seit Sommer letzten Jahres eine - jetzt wahrscheinlich schon chronifizierte - Entzündung der Peronealsehne. Das ist die Sehne, die außen um den Knöchel entlang läuft. Wahrscheinlich bin ich selbst schuld an der Angelegenheit. Bei meiner ersten mehrtagigen Wanderung im Frühjahr letzten Jahres habe ich durch mangelnde Erfahrung und Kenntnis viel zu steife Schuhe benutzt und die Schmerzen, die nach ein paar Tagen auftauchten, nicht ernst genommen. Und auch danach dachte ich: Geht schon wieder weg und bin munter weiter walken/joggengegangen bis es wirklich nicht mehr ging. Erste Besuche bei einer Orthopädin haben nur ergeben, dass ich mich schonen soll. Als es nicht besser wurde, hat sie mir Einladen verschrieben, die aber auch nicht wirklich was brachten. Weil mein Bewegungsdrang und die Lust am Wandern aber so groß waren (und die Schmerzen nicht so schlimm beim Gehen), bin ich trotzdem wandern gewesen, was eigentlich nicht zu einer Verschlechterung führte. Gejoggt bin ich gar nicht mehr. Irgendwann im Herbst dachte ich: Jetzt aber genug geschont und bin 1x joggen gewesen. Wirklich doof von mir, denn es wurde sofort wieder schlechter. Hin und Her mit der Orthopädin hat dann dazu geführt, dass ich zu einem Fußspezialisten gegangen bin, der mir endlich Übungen gezeigt hat (Exzentrisches Dehnen an der Treppe und Dehnen an der Wand) und mir drei Mal Stoßwellentherapie auf Selbstzahlerbasis "verpasst" hat. Das ist jetzt fast schon 2 Monate her und ich dachte: Ich probier mal wieder was und bin ca. 1 Minute auf der Stelle gejoggt und hab Jumping Jacks gemacht. Und schon wieder ein Fail. Jetzt tut es wieder richtig weh und ich trau mich fast gar nix mehr. Ich war auch schon seit Anfang November überhaupt nicht mehr wandernd unterwegs. Ich bin wirklich etwas verzweifelt, habe das Gefühl, dass ich genesungsmäßig überhaupt nicht weiß, was richtig ist. Und die Seele muss ja auch irgendwas haben, woran sie sich in Coronazeiten erfreuen kann. Daher meine Frage: Gibt es unter Euch vielleicht Leute, die sowas auch schon durchgemacht haben? Sollte ich mich vielleicht darauf einstellen, vielleicht mal 1 Jahr gar nicht mehr zu joggen? Wie ist es mit wandern bei Euch? Habt Ihr auch das Gefühl, dass das nicht so schädlich ist? Wie seid Ihr damit insgesamt umgegangen? Ich weiß natürlich, dass ein Forum medizinischen Rat auf keinen Fall ersetzt, war jetzt aber schon so viel bei Ärzt:innen, dass ein guter Rat von Expert:innen in eigener Sache bei mir sehr willkommen wären! Mit herzlichem und etwas betrübtem Gruß Antonia
  6. Also richtig zufrieden bin ich noch nicht, weil es oberhalb der Brust so labbert. Und den Schnitt brauchte ich dringend, denn bisher hatte ich nur eine Quilt, also eigentlich nur geradeaus genäht. Ich fand da v.a. die schriftliche Anleitung mit den Bildern von Funfabric hilfreich. Hm, mir war das Problem nicht so richtig bewusst. Ich finde allerdings im Moment den Halsteil der Kapuze ziemlich eng. Aus irgendeinem mir nicht ganz ersichtlichen Grund passt es am Kinn trotzdem. Ich will mir jetzt aus dem gleichen Schnitt eine APEX-Jacke nähen, da mache ich den Halsausschnitt etwas weiter.
  7. @danobajaBin selbst gespannt, wie sich das Einfassband so macht in Aktion. Ich hab auch lange hin und her überlegt und fand es dann das Ausprobieren wert - zumal der Stoff zum Glück auch nicht so teuer ist. Übrigens hab ich lange gesucht, wie man es mit dem Band an den Ärmeln sauber hinbekommt und fand dann diese Anleitung auf dem Bernina-Blog gut, auch wenn ich den entsprechenden Fuß nicht hab (zur Hälfte nach unten scrollen). Das dort verwendete Band ist nicht elastisch. Wie sowas geht, hab ich von diesem https://www.youtube.com/watch?v=grKBq6_KTngauf youtube (Variante 1).
  8. Liebe Leute, nun ist die Windjacke nach dem angepassten Funfabric-Schnitt "Jack mit Zipper" endlich fertig. Den Schnitt hab ich ziemlich angepasst (nach mehreren Prototypen). Denn ich wollte eine ganz schlichte Jacke, die hhinten ein bisschen länger ist als vor und keine Taschen hat. Außerdem war mir (1,70m) selbst S viel zu groß und die Ärmel zu weit. Und hier kommen ein paar Eindrücke. Genäht hab ich mit einer französchen Naht, die ich nochmal festgenäht habe, damit das Innere nicht so rumschlabbert. Beim unteren Saum habe ich statt des Einfassbands nur hinten einen Gummi eingenäht. Mit dem Einfassband (mein erster Versuch, den ich wieder zerstört hab) ergab sich vorne so ein hässlicher "Beutel". Insgesamt bin ich jetzt recht zufrieden, auch wenn der Schnitt sicher noch nicht optimal ist. Z. B. an den Schultern beutelt es noch zu sehr. Wiegen tut die Jacke 79 g mit 70 cm 3c-Zipper, Ripstop-Nylon 40 g und dem ganz dünnen Einfassband von Extremtextil.
  9. Nochmals ganz herzlichen Dank. Sieht so aus, als hätten wir für die nächsten Jahre Tourenvorschläge! @FlowerHiker Bei genauerer Betrachtung scheint mir der Edersee wirklich optimal fürs Erste. Könntest Du mir vielleicht auch die GPX-Dateien zukommen lassen?
  10. Danke vielmals, da ist ja schon wahnsinnig viel dabei. Ich schau mir das mal in Ruhe an. Spontan springt mich der Edersee und der Soonwaldsteig gerade an. Ich werde hier dann berichten, wad wir machen werden. Danke, dass man hier so spontan so viele hilfsbereite Menschen findet.
  11. Liebe Forumsmitglieder, eine Freundin und ich möchten irgendwann im Sommer diesen Jahres eine Tour (Do-So) in der Mitte Deutschlands wandern, bei der man auf Campingplätzen übernachten kann. Campingplätze, weil Wildzelten nix für meine Freundin ist. Aufgrund der Berufs meiner Freundin wird es wahrscheinlich auch eine spontane Tour, und weil Trekkingplätze so oft ausgebucht sind, scheinen mir Campingplätze dann die sicherere Option. Und mir gelingt es gerade selbst nicht so einfach, so eine Tour zu finden. Vielleicht hat ja jemand von Euch einen Tipp für mich. Dann freut sich ind dankt herzlich Antonia
  12. Ich komm auf ca. 80-90 Euro inkl. Garn und Nadeln und noch ein bisschen Kleinkram. Zum Packmaß kann ich leider nix sagen, der Quilt wurde getopft :) Auf die Stütznähte habe ich verzichtet, weil es bei ET stand, dass man es kann und ich mal schauen wollte, ob es stimmt... Hab dann auch bei EE gesehen, dass dort keine Stütznähte verwendet wurde. Mal sehen was die Zukunft bringt... Und den Kordelkanal wollte ich nicht im Nacken haben, sondern den schönen Flausch des Quilts. Ich glaub, beim nächsten Mal würde ich es auch unten wie @Gibbon machen, damit kein Zugloch entsteht.
  13. OT: Stimmt, aber das ist ja gerade die Krux! Es ist ja ein allgemeinbekannter psychologischer Mechanismus, dass Menschen einen Teil ihres Selbstwerts (und viele andere Informationen) aus dem Vergleich mit anderen ziehen. Heutzutage ist es eben die Norm, in den Urlaub zu fliegen und "sich zu gönnen", was geht. Dem ein oder anderen mag es besser gelingen, sich davon frei zu machen. Aber ich denke, dass es trotzdem sehr wichtig ist, dass sich die Normen langsam ändern, um Verhaltensänderungen auf breiter Ebene einfacher zu machen. Das passiert hoffentlich durch gesellschaftliche Debatten, aber vielleicht sind auch bestimmte gesetzliche Vorgaben notwendig. Z.B. duch hohe CO2-Besteuerung (auch über Zölle auf Importwaren). Da gibt es sicherlich schon so viele Ideen dazu...
  14. @Capere So ein tolles Teil! Darf ich fragen, wie du die Magnete eingenäht hast? Ich würde gern die doofen Verschlüsse von meinem TT Rainbow ändern. Danke!
  15. Da sprichst Du meines Erachtens einen wirklich wichtigen Punkt an. Für mich persönlich kann ich sagen: Ja, ich verzichte auf Flugreisen, obwohl ich sie gerne machen würde. Und ich verzichte auf tierische Lebensmittel, obwohl ich Fleisch und Käse furchtbar lecker finde. Ich verzichte auf motorisierten Individualverkehr, obwohl mir das ermöglichen würde, an Orte zu kommen, die ich ohne nur schwer erreichen kann. Ich verzichte auf eine größere Wohnung als ich mir leisten könnte, obwohl ich (wie wahrscheinlich die meisten) gern Platz für meine Hobbies haben will. Ausnahmen erlaube ich mir ab und an, aber selten - und was das Fliegen angeht, seit Jahren gar keine. Wobei ich ahne, dass ich einmal in meinem Leben noch nach Bolivien fliegen werde, weil ich dort einmal einige Zeit gelebt habe und die Sehnsucht so groß ist, dass ich ihr wohl irgendwann nachgeben werde. Ich schreibe das nicht, um mich moralisch aufzuspielen oder anderen diesen Lebensstil nahezulegen. Es sind Entscheidungen, die ich aus einem Gefühl der Verantwortung für den Erhalt oder Wiederaufbau einer lebenswerten (für Menschen und andere Lebenwesen) Umgebung getroffen habe. Dabei habe ich mich daran orientiert, was mir aus empirischer Perspektive heraus die größten Stellschrauben erschienen. Im "echten Leben" rede sehr selten über diese Dinge, weil (wie ich es hier auch schon mitbekommen habe), viele Leute sich superschnell angegriffen fühlen. Auch wenn ich das weder so ausgedrückt noch gemeint habe. Als würden sich Leute ertappt fühlen und dann mit Angriff reagieren. Ich bin dann anscheinend sowas wir ihr externalisiertes schlechtes Gewissen. Aber ehrlich, auf diese Rolle habe ich absolut kein Bock. Ist schon schwer genug, für sich diese Sachen durchzuziehen und zu versuchen, Alternativen zu finden. Eine Alternative z.B. ist das langsame Realisieren, dass ein konsumreduzierter Lebensstil natürlich auch weniger Geld braucht und ich dann entsprechend weniger Erwerbsarbeit leisten muss. Das gibt Freiraum für die Beschäftigung mit Dingen, die mir wichtig sind und nicht entlohnt werden. Was ich auch superinteressant finde: Immer wenn mal wieder das Thema aufkommt, dass ich ja das und das nicht mache (wohlgemerkt ohne, dass ich das anspreche, die Leute merken sich das anscheinend über mich und sprechen mich drauf an - duck and cover ist dann meist meine Maxime), endet diese unfreiwillige Ansprache meistens mit dem Fazit "Also ich könnte das ja nicht". Da muss ich dann echt die Faust in der Tasche machen. Weil es nix mit "Können" zu tun hat, sondern mit "Wollen". Wer bitteschön geht zugrunde, wenn er/sie keinen Wohlstandsluxus für sich beansprucht? Eins finde ich eklatant: Mir fällt es viel leichter, Dinge nicht zu tun, wenn das Nicht-Tun die Norm ist. Aber in Zeiten von "Ich gönn mir" und "Das bin ich mir wert", was meist mit Konsum verbunden ist, ist freiwilliger Verzicht nicht das, wohin die gesellschaftliche Reise "freiwillig" geht. Klingt alles sehr kognitiv uns spaßbremsenmäßig, wenn ich das so lese... Ist nicht so gemeint . Zum Beispiel haben mich die oben beschriebenen Gedankengänge auf Umwegen auch auf diese Forum, MYOG und den UL-Gedanken gebracht, was ich absolut großartig finde!
  16. Wie gut, dass es wieder besser geht - das ist wirklich nicht einfach unter Lockdownbedingungen plus Winterdunkelheit. Ich bin eigentlich auch ein grds positiver Mensch, aber die Monate der Dunkelheit mit dem Gefühl des Eingeschlossenseins sind für mich schwer zu ertragen. Wir wohnen in einer Großstadt und haben kein Auto. Im Moment fallen auch die kleinen Tagesausflüge flach, die wir normalerweise mit Öffis ansteuern (in die ich im Moment meide, so gut es geht, um nicht zum Infektionsgeschehen beizutragen)... Bleibt der Gang in den Park und zum (zugegebenermaßen sehr schönen) Rhein. Und Meditieren & Bewegen hilft mir tatsächlich auch.
  17. @derrayDanke. Es stimmt, es nimmt manchmal schon leicht absurde Züge an, um was man sich so Gedanken macht vor dem Nähen. Irgendwie will man alles richtig machen bei diesen ganzen kleinen MYOG-Entscheidungen. Psychologisch interessant v.a. daher, weil zumindest ich auf viele "große" Dinge nicht so viel Entscheidungszeit oder Gehirnschmalz aufwende... So oder so, ich freue mich mega über die Tipps und auf das Nähen und dann das entsprechend kuschelig-warme Pausemachen bei den Wanderungen!
  18. @derrayIch dachte, dass das besser wäre wegen der hohen Dampfdurchlässigkeit. Weil der 7D-Stoff ja eine Imprägnierung hat und man dann darin richtig schwitzt. Meine implizite Theorie war, dass die Feuchtigkeit, wenn ich innen einen sehr durchlässigen Stoff nehme, eher in der Isolation "hängenbleibt" und nicht so schwitzig auf der Haut ist. Würdest Du aber eher innen auch das imprägnierte 7D-Nylon nehmen?
  19. Danke, dass du nochmal nachhakst. Ich glaube, ich hab mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte die C6-Imprägnierung des 7D-Nylons von Extremtextil. Oder gibt es solche Stoffe auch ganz ohne was drauf? Bzw. wäre das sinnvoller?
  20. Danke @Capere, @ChristianS, @derray - da tendiere ich vielleicht doch zu dem winddichten Stoff und schau mal, ob mein Budget für 7D reicht. Eine kleine Frage noch: Ist das Monolite angenehm auf der Haut? Ich würde es gern für Innen verwenden, weil ich denke, dass da der leicht beschichtete Stoff, den ich dann außen verwende, nicht so sinnvoll ist, oder? Und natürlich bin ich sehr auf das KHT60-Update gespannt!
  21. Liebe Forumsmitglieder, ich überleg schon die ganze Zeit hin und her, wie ich meine Oberbekleidung um etwas Warmes für Pausen oder im Zelt (oder ganz selten auch mal beim Laufen) ergänze. Gerade habe ich mir eine Windjacke aus 20D Ripstop-Nylon genäht. Ist noch nicht ganz fertig, der Prototyp aber schon. Den Schnitt könnte ich auch für einen Puffy mit Kufa-Füllung verwenden. Daher lese ich auch immer megainteressiert mit, wenn Erfahrungen zu diesem Thema gepostet werden. Mich treibt gerade um: Verschluss: Spricht etwas dagegen, die Jacke mit Kamsnap-Knöpfen zu nähen, damit man sie sich von vorn "vorknöpfen" kann, wenn man einen Rucksack anhat? Die Timmermade SUL Climashield jacket ist so gemacht (bzw. auch diese MYOG-Variante von @ChristianS), die EE Torrid dagegen ist mit Reissverschluss. Isolation: Und würdet Ihr eher 67er Apex (wie bei der Timmermade-Jacke) oder lieber KHT40 (40g, 7 mm Loft, wie @Capere in seiner neuen Jacke)? Und wenn Apex: Das 133 von Extex auseinanderziehen oder trotz höherer Kosten (Versand) lieber das 67er von Adventureexpert? Außen/Innen: In der Jacke von Capere wird als Außenstoff auch das absolut winddurchlässige Monofil Ripstop-Nylon (34g) verwendet. Und zwar mit dem Argument, dass man für einen Windschutz ja eine Windjacke hat und drüberziehen kann (die ich mir ja gerade genäht hab). Alternativ könnte ich auch nur innen das Monofil verwenden und außen sowas wie das winddichte 10D Ripstop-Nylon von ExTex oder von Adventureexpert. Irgendwas sagt mir, dass ich vielleicht die Winddichtigkeit der Jacke auch gut finden würde, habe aber keinen guten Grund oder Erfahrungen... Herzlichen Dank schon einmal!
  22. Ja :). Ich hatte die Jacke schon fertig und im Einsatz. Mir ist dann negativ aufgefallen, dass vorne unten so ein komischer Überhang entsteht. Daher habe ich die Jacke vorne gekürzt. Danach war sie komplett unbrauchbar. Nun hab ich sie nochmal neu genäht und weitere Dinge angepasst (hatte noch Stoff übrig und in der Jacke gab es auch noch verwendbaren Stoff), es fehlt allerdings noch der Reissverschluss und das Einfassband an der Kapuze, dass ich nicht mehr übrig hatte. Angepasst hab ich vor allem, dass ich die beiden Vorderteile unten etwas schmaler gemacht und die Raffung nur hinten angebracht habe. Dazu habe ich kein Einfassband verwendet, sondern einfach einen Saum genäht, in den ich hinten ein Gummiband eingenäht habe. Daher kann ich von der richtigen Jacke noch kein Foto schicken. Aber bald steht eine neue Bestellung bei Extremtextil an, dann kommen auch der finale Arbeitsschritt und Fotos.
  23. Ich kann das Rainbow empfehlen. Das andere kenne ich nicht, aber mit dem Rainbow habe ich im letzten Jahr erste Erfahrungen gesammelt. Ich finde es monstergroß (bin aber auch nur 1,70). Und die freistehende Option fand ich auch ziemlich gut, als ich mal in einem Unterstand bei Regen das Zelt aufgebaut habe. Allein die Tasche im Mesh-Stoff am Eingang fand ich doof, mir ist da oft alles rausgerutscht in der Nacht (z.B. die Brille, was halt nicht so gut ist). Daher habe ich noch eine kleine Naht dort angebracht, die das verhindert.
  24. Ich möchte eine kleine Lanze für den Eja brechen. Der ist seit diesem Jahrn in meinem Besitz und ich mag ihn sehr. Das leichte Ziehen nach hinten ist mir auch aufgefallen. Aber man gewöhnt sich und ein fester Lastenkontrollriemen hilft auch. Auf jeden Fall megabequem.
  25. @Firehawk. Es gibt zwei Fotos in dem Beitrag . Die erste Variante sieht bei mir so aus: Aber das hat nichts mit den vertauschten Knöpfen zu tun. Die andere Variante, bei der man die Ärmel frei bewegen kann, hab ich nicht hinbekommen. Ich muss aber zugeben, dass ich nicht wirklich verstehe, wie es gemacht wird. Es würde mich sehr interessieren . Aber nur rein des Interesses halber, für Draußen als Jacke-Ersatz würde ich den Quilt nicht verwendet wollen, damit er immer schön trocken / sauber etc. ist. Meine Idee mit den vertauschten Knöpfen war eine ganz einfache. Ich wollte, wenn ich im Zelt sitze, den Quilt quer um mich herumlegen, ohne dass er verrutscht. Im Stehen sieht die Knöpfung dann so aus (das untere Knopfpaar war dann seitenverkehrt eingelegt): Für mich hat sich das als praktisch erwiesen, weil ich im Zelt im Schneidersitz sitze und dann der Quilt mich unten schön wärmt und locker um mich rumgelegt ist. Ich meine, ich hätte das mit den Hinterlegungen bei @micha90 gesehen und fand es auch schlüssig, da oben mittig Zug auf den Stoff kommt. Ob es wirklich notwendig ist, kann ich leider nicht sagen. Aber das Gewicht ist glaub ich auch sehr gering. Verwendet hab ich Sewfree-Bügelfolie von Extremtextil.
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