Reputationsaktivitäten
-
Tobi22 hat eine Reaktion von El Barato erhalten in Sammelthread - myog kleine BasteleienSchon etwas länger her der Beitrag, aber meine Frage ist wahrscheinlich eh allgemein genug: Wie kann man denn bei solchen Jacken die Ärmel verlängern? Ich habe eine Regenjacke, dir mir ein klein wenig zu kurz ist und zuvor schon etwas gekürzt wurde, bei der mir ca. 1cm sehr gefallen würden.. Ich weiß, das ist nicht sonderlich viel, aber ich dachte vielleicht daran, dieses kurze Ärmelstück durch irgendeine Art elastischen Bund (vlt. auch Kordelstopper) zu verlängern, um so nicht nur das bisschen mehr an Länge zu haben, sondern auch die Möglichkeit, die Ärmel etwas besser abzudichten... Wäre so etwas den möglich? Bin da leider noch blutiger Anfänger.
-
Tobi22 hat eine Reaktion von fatrat erhalten in Packliste für 10-tägigen Hardangervidda Juli Tour optimierenStimme @Gibbon vollkommen zu: Ich nutze ein ähnliches Setup aus einem sehr leichten Daunenschlafsack (ist, wie so gut wie jeder Schlafsack am Markt, ein bisschen "imprägniert" mit DWR, jedoch keineswegs wasserdicht...) in Kombo mit einem Katabatic Pinon Bivy. Bei starkem Regen habe ich dazu ein gscheites Tarp; sonst bietet der Biwaksack mit seiner "Bodenwanne" schon genug Schutz vor Feuchtigkeit/Wasser vom Boden. Ist kein wasserdichtes Modell, jedoch finde ich eben auch, dass ein nicht-wasserdichter Biwaksack die sinnvollere Option ist. Schutz vor Insekten/Zecken war auch einer meiner Entscheidungspunkte. Bin fast ausschließlich im alpinen Bereich unterwegs, aber auch bei anderen Touren in flacheren, dafür noch wasser- und mückenreicheren Gegenden hat mir die Kombo gute Dienste erwiesen. Muss allerdings auch offen zugeben, dass ich mich bei sehr starkem Niederschlag (sofern dazu die Möglichkeit besteht) in irgendeinen Unterschlupf zurückziehe; sei es eine Hütte oder ein einfaches kleines Stadel. Für letzteres bietet der Biwaksack auch den super Vorteil sich nochmal zusätzlich vor Insekten, aber auch Schmutz, in solchen kleinen, oft eher dreckigen Unterschlupfen, zu schützen.
-
Tobi22 reagierte auf doast in Hexatrek im August beginnen?Durchschnittswerte helfen halt schon bei einer groben Planung. Auch wenn der TO "Freedom" im Namen trägt wird er gewisse Rahmenbedingungen und grundlegende Ansprüche an sein Abenteuer stellen.
Aber ich geb dir schon recht, gerade bei der ersten langen Tour sollte man sich nicht zu viel Druck machen. Da lernt man viel über sich selbst und lernt auch die eigenen Ansprüche und Erwartungen an eine lange Wanderung kennen. Vielleicht stellt man fest das einem der langsame gemütliche Ansatz dich besser gefällt, vielleicht fährt man aber genau auf die Challenge ab viele Kilometer zu machen.
"Sollen" ist so eine Sache. Menschen sind unterschiedlich, zum Glück. Ich verstehe z.B. jene nicht die auf ihren langen Wanderungen "bummeln". Hab ich aus eigener Erfahrung gelernt, das ich das nicht kann und will. Mir würde aber nicht in den Sinn kommen deswegen andere abzustempeln. Lustigerweise habe ich das Gefühl das meist die besonders schnelle Hiker oder FKT Hiker als "Spinner" abgeschrieben werden. Wieso erfolgt die Auslegung da so eindimensional? Ich hätte noch nie einen schnellen Hiker hören gesagt das die "langsamen" Spinner sind. Im Endeffekt ist Geschwindigkeit und Leistung auch höchst subjektiv. Für einen mag sich ein 40km Tag anfühlen wie für einen anderen ein 20km Tag. Ich persönlich bewundere beide Seiten. Die "langsamen" weil sie scheinbar sorglos bummeln können, was ich eben nicht kann. Andererseits die FKTler und Konsorten was sie im Stande sind zu leisten.
In den letzten Jahren habe ich immer etwas allergisch reagiert wenn andere, deutlich langsamere Wanderer gemeint haben ich soll doch genießen und langsam machen. Was ist die Definition von Genuß? Wieso geht Hiker A davon aus, das Hiker B nicht genießt nur weil er einen anderen Ansatz pflegt?
-
Tobi22 reagierte auf Mia im Zelt in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadAh ok. Dann werden deine Füße wohl ohnehin etwas größer sein als meine. Die Liner-Socken habe ich bei denen auf dem Foto bereits drunter an. Ich habe bei ebay Kleinanzeigen nun jemanden gefunden, der Sealskinz in Gr. S hat und dem sie zu klein sind. Auch ihr sind die Gr. M zu groß. Wahrscheinlich werden weder S noch M gut sitzen und ich muss auf einen anderen Hersteller umsteigen.
-
Tobi22 reagierte auf 3w4ld in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadWenn es diese Jacke ist, hat sie Nylon als Aussenmaterial und kann bzw. sollte sie imprägniert werden.
in der Pflegeanleitung steht:
Maschinenwäsche 30°C Extra Pflegeleicht Nicht Bleichen Nicht Im Trockner Trocknen Nicht Bügeln Keine Chemische Reinigung
-
Tobi22 hat eine Reaktion von khyal erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadVielen Dank euch allen für die Antworten!
Es handelt sich konkret um die Gore R5 Jacke, die neben der viel diskutierten Infinium Membran auch einen Anteil Polartec Alpha Isolierung enthält. So wie ich das auf der Herstellerseite gelesen und selber erkennen konnte, befindet sich der Infinium Teil innen und die Isolation außen.
Nach meiner Recherche und eurer Ansicht, würde ich jetzt auch zu dem Entschluss kommen, die Jacke nicht irgendwie imprägnieren zu müssen - zumal die Wasserdichtigkeit ja nicht zu ihren Zielen zählt und die Windstopper-Funktion anderweitig herzurühren scheint.
Beim Waschen wäre ich jetzt aber trotzdem eher vorsichtig vorgegangen und hätte auf Handwäsche zurückgegriffen. Nach meinem neuen Wissensstand nun aber weniger der Angst vor der Membran Zerstörung wegen, sondern einfach weil mir die gesamte Jacke wahrscheinlich zu filigran erscheint und ich mir auch nicht sicher bin, inwiefern auch Isolationsjacken "einfach so" gewaschen werden können. Mit dem Thema habe ich mich aber auch einfach noch zu wenig beschäftigt bzw. fehlt mir damit noch schlichtwegergreifend die Erfahrung - war auch irgendwie noch nicht so richtig notwendig bis ich angefangen habe, die Jacke bei meinen winterlichen Rennradausfahrten zu verwenden, die der aktuellen Bedingungen entsprechend sehr feucht und schlammig ausfallen und ich keine Schutzbleche habe
-
Tobi22 reagierte auf khyal in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadIch habe ein bisschen das Gefuehl dass evtl diese rel Allgemeinsaetze de Fragesteller nicht unbedingt weiterhelfen, da er ja nach einer bestimmten Membran fragt und da zumindest in vielen Darstellungen im Inet nicht klar ist, ob sie aussen liegt...
OT: Was das Durchpusten betrifft, nee so einfach ist es bei Weitem nicht, aber das wuerde hier zu weit fuehren...
Wobei es natuerlich schoen waere, wenn der Fragensteller @Tobi22 mal schreiben wuerde, um welche Jacke es konkret geht und ob er auf der Herstellerseite inzwischen Infos gefunden hat, ob die Membran aussen liegt, dann wuerde wir alle wieder ein Stueckchen schlauer
-
Tobi22 reagierte auf khyal in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadNatuerlich hatte ich auch diese nichtssagende Aussage dieses Online-Haendlers gesehen, als ich mich mal mit der Membran beschaeftigt hatte, wenn man dann etwas tiefer graebt, landet man neben viel Allgemein-Geblubber (leider > 90%) auch bei spezifischen Produktangaben oder Testberichten wie bei Hibike, wo dann
beschrieben wird, dass die Membran bei den Produkten direkt aussen liegt usw
btw ich habe noch nie bei den Pflege-Hinweis-Labels in Hardshells usw naehere Beschreibungen gesehen, ob und wie eine DWR-Impraenierung durchzufuehren ist, eher so wichtige Hinweise, dass man die Jacken nicht buegeln sollte usw
Es ist wirklich schwierig, bei Infinion etwas Konkretes rauszufinden, da muss ich Dir klar recht geben, letztendlich kann man imho nur von Beschreibungen z.B. bei Testberichten oder Produkten zurueckschliessen und da bin ich halt nach etlichen Detail-Beschreibungen bei dem Schluss gelandet, dass in der Praxis bei Produkten, die Infinion verwenden, die Membran aussen liegt, aber ich faende es natuerlich interessant, wenn jemand anderslautende konkrete Detail-Beschreibungen von Produkten gefunden hat, wo die Membran nicht aussen ist, jeder von uns kann ja nur Mini-Bruchstuecke des Inet lesen...
@Tobi22 hattest Du mal auf der Herstellerseite Deiner Jacke nachgesehen, ob die etwas Konkretes zu der Membran bzw Lage Dieser schreiben... ?
Gute Idee, faende ich fuer mich noch eher interessant, die Groessenlabel zu knipsen und Bezugsquelle zu vermerken, hatte ich mal drueber nachgedacht, aber haette dann das Problem, wie ich das hinterher wieder den einzelnen Klamotten zuordnen sollte, bei Hardshells waere es ja bei mir noch easy, aber da ich sozusagen immer Outdoor-Klamotten trage, wuerde es bei Hosen, T-Shirts usw echt schwierig und haette auch keinen Bock, die Klamotten mit nem Waeschestift durchzunummerieren...
-
Tobi22 reagierte auf paddelpaul in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadIst Gore-Tex Infinium wasserdicht?
Nein. Die Produktmarke Gore-Tex Infinium kennzeichnet alle funktionalen Textiltechnologien aus dem Hause Gore, die keinen umfassenden Wetterschutz bieten. Je nach Technologie kann zwar eine wasserabweisende Textilausrüstung Teil des Konzeptes sein, „garantiert wasserdicht“ sind jedoch nur jene Gore-Produkte mit dem bekannten schwarzen Diamantlogo samt „Trockenheitsgarantie“.
(aus der "bergzeit" HP)
also keine aussenliegende Membran, sondern einfach ein Oberbegriff für verschiedenste winddichte und wasserabweisende Materialien und Anwendungszwecke: Handschuhe, Schuhe, Jacken...; ich denke, das ist ein Sammelsurium von Membranen, Beschichtungen und Imprägnierungen, da kommts dann drauf an, was da auf Deine Klamotte zutrifft.
Mein Tipp: nachfragen beim Hersteller der Klamotte, und grundsätzlich die Plegehinweise des Etiketts beachten.
-
Tobi22 reagierte auf khyal in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadNicht wirklich
Die Frage eben war, was speziell bei Infinion in Bezug von DWR zu tun ist oder auch nicht und da hilft eben die Rundumschlagsinfo eines Waschmittel nicht so wirklich weiter, da auch danach nicht klar ist, was an Infinion so speziell ist in Bezug auf DWR...
Da ja mal platt gesagt, Gore Infinion keine Gore Membran ist...
Oder eben eine normale wasserdichte Goretex-Membran die bei einem mehrschichtige Gewebe zwischen Innenfutter und Aussenschicht liegt, sondern, so wie ich das gelesen habe, zwischen dem ganze inhaltslosen Blabla scheint es das so zu sein, dass die winddichte und leicht wasserabweisende Membran aussen liegt.
Danach wuerde ich sagen, nein nicht nach dem Waschen eine DWR-Impraegnierung durchfuehren, da es kein Aussengewebe gibt, bei dem DWR-Impraegnierung Sinn macht, aber ich habe keine Infinion-Bekleidung dass ich das aus der Praxis sagen koennte.
Ich wasche eh meine Membran-Bekleidung mit der Hand, um hoehere mechanische Belastung zu vermeiden und wuerde dazu bei Infinion mit aussenliegender Membran auch raten, oder zumindest die Klamotten vor der Waschmaschine auf links zu ziehen.
-
Tobi22 reagierte auf doast in GR 11 - Erfahrungen und Lessons LearnedDanke für die (späte) Richtigstellung. Damit lassen sich beginnende Löcher frühzeitig reparieren, hindern diese Stellen am weiteren Ausbreiten bzw. An der Entstehung. Ist also für mich eine Prophylaxe. Klaffende Risse und Köcher bekommt man damit nicht mehr gefixt. An der Sohle habe ich damit noch nie was gefixt. Lediglich im Meshzehenbereich (Knickfalten etc) beginnende Risse/Löcher frühzeitig geklebt. Das hat die Haltbarkeit immer deutlich erhöht. Aber ich bin auch einer der Kandidaten bei dem im Normalfall die Sohle bzw die Dämpfung als erstes durch sind. Richtig löchrige Schuhe hatte ich noch nie. Gründe sind vermutlich: 1. Prophylaxe durch Kleben, 2. Schonenderer Gehstil (?), 3. So weit lasse ich es meist nicht kommen sondern wechsle Schuhe nach ca. Max 800km.
-
Tobi22 reagierte auf Wanderfalke in Listen-Optimierung: UL durchs (Hoch-)gebirge auf dem "Sentiero Delle Pace"Ich würde auch eher auf Regenjacke und Regenhose gehen. Mit Wind und Regen in den Bergen wäre mir das mit Poncho zu heikel. Es sei denn du hast viele Ausstiegsmöglichkeiten bei deinem Weg.
-
Tobi22 reagierte auf doast in Weihnachtgrüße für Forums-Member "doast"Hallo Stefan @bitblaster,
danke dir für deine Unterstützung und deinen Aufruf. Leider war ich jetzt schon länger nicht mehr im Forum unterwegs. Bei mir läuft derzeit einfach anderes wichtiges ab. Ich war schon verwundert wieso sich plötzlich mein E-Mailaccount mit neuen freizuschaltenden Kommentaren im Blog füllt . Aber jetzt verstehe ich. Freut mich, dass die Community da auch so unterstützt.
Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken die mich in irgendeiner Weise unterstützen oder an mich denken! Ihr seid echt klasse. Das ist auch eines der Dinge die ich schon jetzt aus meiner Erkrankung mitnehme. Die Menschen um einen herum geben so viel, sind so positiv. Ich bin beim besten Willen kein sonderlich sozial verankerter Mensch aber ich bin beeindruckt was trotzdem für Unterstützung auf mich einprasselt. In gewisser Weise fühlt es sich an wie Trail Magic, getreu dem Motto "The trail provides". Ganz generell hat eine weite Wanderung soviel mit der Auseinandersetzung mit einer schweren Krankheit zu tun.
Irgendwann möchte ich darüber auch einen Blogbeitrag schreiben. Irgendwann möchte ich meine Weitwanderungen auch auf ein anderes Fundament betten (z.B. Spenden für Organisationen, etc.). Irgendwann komme ich zurück und hole mehr aus meinem Leben als zuvor heraus. Denn eines wurde mir mal wieder vor Augen gehalten, das Leben ist kostbar. Genieße jeden Moment davon. Ich bin so dankbar für alles was ich bereits erleben durfte. Für jeden einzelnen Kilometer den ich gehen, laufen, rennen durfte. Und ich bin dankbar dafür die UL-Szene vor Jahren entdeckt zu haben und mich einen Teil davon nennen zu können. Eine wahrlich tolle Community.
Aber genug der Sentimentalitäten. Nochmals DANKE an alle, ein frohes Weihnachtsfest inkl. gutem Rutsch und natürlich ein wunderbares Outdoorjahr 2023 an alle!
Schöne Grüße, Dominik
-
Tobi22 reagierte auf Capere in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadDenke du kannst da gern was Eröffnen - das sprengt sonst hier echt den Rahmen. Gibt da je nach Strecke & Terrain enorm viele Aspekte zu beachten, selbst wenn sich natürlich zwangsläufig auch wiederum etliches mit dem "klassischen" UL Trekking deckt.
PS: Du kannst so oder so auch mal auf Reddit r/fastpacking schauen.
-
Tobi22 hat eine Reaktion von Mooritz erhalten in [Suche] Schnell verfügbare UL-Geldbörse bzw. kleine Ziptasche, wasserdicht/wasserfestDanke für all die Tipps
Auf Grund von Verfügbarkeit wird es der Exped Mini Vista Organizer....
-
Tobi22 reagierte auf AudioHitchhiking in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadWäre wohl ein Thema für den Bereich: "UL in anderen Outdoor-Sportarten". Vom Gefühl her sind im Forum einige Trailrunner unterwegs die z.T. glaub ich da deutlich mehr Erfahrungen haben. Ich denke da könnte Informationen und Tipps zusammen kommen
Wie gesagt bis jetzt nur ein dreitägige Tour. Das war in den Hohen Tauern relativ spontan in einem eigentlich "stationärem" Urlaub und ohne große Planung. Die Route war mit Komoot mit drei nähergelegenen eher zufällig ausgewählten Hütten schnell zusammengeklickt und auch immer nur 20-25 km Tagesetappen, da ich mir damals nicht sicher war wie gut ich als Flachländer mit den ungewohnt vielen Höhenmetern klar komme (vor allem die Downhills gehen ja schon extrem auf die Oberschenkel). Dementsprechend war die Routenwahl nicht 100% gelungen. Körperlich hab ich es dann überraschend gut verkraftet bzw. hätten auch längere oder forderndere Etappen sein können.
Seitdem wollte ich das immer mal wiederholen, hab es aber aus verschieden Gründen (langwierige Verletzung, andere Reiseprioritäten, etc.) nie geschafft
-
Tobi22 reagierte auf jolunder in [Suche] Schnell verfügbare UL-Geldbörse bzw. kleine Ziptasche, wasserdicht/wasserfestGerade noch eingefallen:
https://www.etsy.com/de/listing/961021707/geldborse-o-dyneema-cuben-fiber-dcf-o
Ist mir mal beim Stöbern aufgefallen, habe dort allerdings nie bestellt.
-
Tobi22 reagierte auf Mooritz in [Suche] Schnell verfügbare UL-Geldbörse bzw. kleine Ziptasche, wasserdicht/wasserfestGramXpert Ultralight Wallet - Normalerweise haben die relativ lange Lieferzeiten, aber wenn du denen einfach eine nette Mail schreibst und sagst, dass du das schnell brauchst, dann senden die dir das fix zu. Zumindest war das bei mir vor ein paar Wochen noch so
Exped Mini Vista Organiser - Mit 14g deutlich schwerer als ein Zip Loc, aber immerhin wäre der fix verfügbar
WEBO Gear Wallet - Gibt es bei GGG in den USA. Wenn du vorher per Mail anfragst, schicken die dir alle Sachen innerhalb von ein paar Tagen zu. Ich kann mir vorstellen, dass das bei so einem kleinen Umschlag gar nicht so teuer wäre
-
Tobi22 reagierte auf AudioHitchhiking in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadHab es bis jetzt nur einmal für drei Tage gemacht, würde mich jetzt also nicht als Profi bezeichnen. Wichtigster Tip: geh es langsam an! Ein Tag hat viele Stunden die du mit Aktivität füllen kannst. Wenn du an einem Tag zu viele km machst zahlst du am nächsten dafür. Also entweder viele Gehstrecken einplanen (je nach Höhenprofil kommt das von allein), viele Pausen machen oder den Nachmittag bei Radler und Kuchen schon in der Sonne vor der Hütte chillen.
Thema dürfte aber generell den Rahmen von „kurze Frage“ sprengen.
-
Tobi22 reagierte auf mawi in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadNicht direkt, aber die Kopfhörer ohne Akku in der Ladeschale oder noch besser Kopfhörer ohne Ladeschale sind leichter. Die jaybird x4 wiegen z.B. inkl. Ladekabel 24g. Die Soundcore von Anker wiegen mit Schale rund 55g, geht aber sicherlich leichter. Die Kopfhörer ohne Akku in der Ladeschale sind meist teurer, da die Kopfhörer einen besseren Akku haben bzw. Energieeffizienter sind.
-
Tobi22 reagierte auf StephanV in Entlang dem Nordalpenweg - Von Perchtoldsdorf nach KufsteinHatte ich in diesem Fall auch so gemacht. Meine Teilstücke waren 50-80km lang. Aber ja, Ultras können ja deutlich länger sein. Z.B. der 320km lange WiBoLT, und das ist ja nicht einmal der längeste Ultra.
Demnächst steht der TDS an. Mal sehen, ob ich bis dahin kompetenter in der Navigation mit der Fenix geworden bin. Ansonsten benutze ich da doch wieder das etrex30.
Mit dem Höhenprofil anzeigen hapert es bei mir auch noch. Das Gesamtprofil einer langen Tour ist nur begrenzt nütlich. Eigentlich möchte ich die nächsten 1 oder 5km sehen. Einmal hatte ich (zufällig?) eine Anzeige, bei der ich den jeweils aktuellen Anstieg, bzw. den nächsten Abstieg sehen konnte. Aber als ich ClimbPro aktivierte, waren immer nur die Anstiege zu sehen, auch wenn die noch km weit entfernt waren und erst einmal 1000Hm bergab anstanden. Als wären steile Abstiege vernächlassigbar. Mag vielleicht beim Radfahren ok, sein, beim Wandern oder Trail-Lauf macht es keinen Sinn. Das Handbuch hat mir da bisher auch nicht weitergeholfen.
Ich schätze mal, wenn ich treu und brav jedes 2. Jahr für viel Geld eine neue Uhr gekauft hätte, wäre ich mit der Entwicklung all dieser Features mitgewachsen. Von einer 310XT auf die Fenix6 ist natürlich ein gewaltiger Sprung.
-
Tobi22 reagierte auf StephanV in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadIch hatte sowohl letztes Jahr als auch dieses Jahr geplant gehabt, einen Teil der roten Via Alpina zu machen. Leider kam beides Mal etwas dazwischen. Ich habe zur Vorbereitung regelmässig in der FB Gruppe Via Alpina Community (https://www.facebook.com/groups/552098428851667) gelesen. Da gibt es Leute, die viele Km auf den verschiedenen Vias gewandert sind und evtl. genauere Auskunft geben können.
Meine eigene Erfahrung: oft findet man in den Alpen versicherte Stellen, wo man sich fragt, was das jetzt soll, und dann wieder unversicherte Passagen, wo man sich ein Seil wünscht. Und dann hängt es natürlich immer von den Wetterbedingungen ab. Nach einem Regen kann ein Abstieg zur Schlitterpartie werden (da können Minispikes helfen), 2 Wochen früher oder später können einen enormen Unterschied ausmachen, wieviele Schneefelder es noch gibt.
Also, meine Empfehlung: einen Abschnitt nach der Landschaft aussuchen (z.B. Dolomiten versus Ostalpen versus nördliche Kalkalpen, etc), oder Land auswählen, und los geht's!
-
Tobi22 reagierte auf doast in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadIch bezweifle das jemand hier im Forum alle Wege der Via Alpina kennt und somit vergleichen kann. Ich erinnere mich vor kurzem gelesen zu haben, dass die Via Alpina Routen eigentlich allesamt frei von richtigen "Kletterstellen" sein müssten. Was aber nicht heißt, dass es nicht anspruchsvolle, exponierte und versicherte Stellen usw. geben kann.
Ohne mich mit allen Wegen im Detail beschäftigt zu haben, tippe ich auf die Via Alpina Grün als den leichtesten der Via Alpina Wege. Es wird aber in jedem Via Alpina Weg Teilstrecken geben die schwerer und leichter sind (bei der Länge der jeweiligen Wege kein Wunder).
Die Via Alpina Grün steht bei mir demnächst an. Danach kann ich im Detail darüber berichten.
Ich habe mich auch intensiv mit dem größten Teil (~600-700km) der Via Alpina Rot durch die Schweiz auseinandergesetzt. Auch da scheint es bis auf wenige Ausnahmen keine besonderen technischen Schwierigkeiten zu geben (und diese sind alle durch Planung relativ leicht zu umgehen bzw. wird tlw. auf der Via Alpina Homepage darauf hingewiesen bzw. werden Alternativen angegeben). Die Via Alpina Rot durch die Schweiz liegt also durchgeplant bei mir in der Schublade, habe mich aber der Zeit wegen für die Via Alpina Grün entschieden.
-
Tobi22 reagierte auf doast in Entlang dem Nordalpenweg - Von Perchtoldsdorf nach KufsteinIm Forum findet man bisher nicht besonders viel zum Nordalpenweg. Deswegen erlaube ich mir ein Fazit, basierend auf meiner letzten Weitwanderung, hier zu posten.
Der Bericht ist eine Kopie meines Berichts von meinem Blog: https://www.wegalsziel.at/nordalpenweg-2021/
Wer mag findet dort auch noch die genaue GPS-Aufzeichnung meiner Route. Unterwegs war ich von Perchtoldsdorf (bei Wien) bis Kufstein zwischen 4- und 15. Juli 2021.
Unterwegs habe ich zufällig auch Mr. Hiking Bear getroffen der gerade von Aachen über Österreich bis Richtung Via Adriatica unterwegs ist. Ansonsten habe ich unterwegs nur eine andere Weitwanderin (Sophie von www.weitwanderin.de) getroffen.
Den Rest des Nordalpenweges bzw. ein Lückenschluss zwischen Kufstein und meinem Heimatbundesland ist für die kommenden Wochen angedacht (sofern es Zeit, Muse und andere Faktoren hergeben).
Sollte es Fragen zum Nordalpenweg generell bzw. im speziellen zu meiner Tour geben, immer gerne her damit.
Meine Weitwanderung entlang des Nordalpenweges
Mein Vorhaben
Die Begehung des Nordalpenweges war in mehrerlei Hinsicht eine logische Wahl. Der Nordalpenweg verbindet einerseits meine Geburtsstadt und derzeitigen Wohnsitz (Bregenz) mit meinem langjährigen und liebgewonnenen Herzenswohnsitz (Wien). Andererseits lässt sich durch die Begehung des Nordalpenweges über kurz oder lang eine konsequente Route von Wien bis ans Mittelmeer verwirklichen. Den Entschluss irgendwann eine durchgängige Linie über die Alpen erwandert zu haben, habe ich zum Ende meiner letztjährigen Alpenüberquerung in Frankreich gefasst.
Aktuell konnte bzw. wollte ich mir nur maximal zwei Wochen Zeit für das Projekt Nordalpenweg geben. Eine komplette Begehung des Nordalpenweges über 1.000 Kilometer bzw. die rund 50 offiziellen Etappen in dieser Zeit war unrealistisch. Als starker Geher habe ich mir deswegen das realistische Ziel Kufstein, mit Start ab Perchtoldsdorf, gesetzt. Je nach Routenvariante sollte das einer Strecke von 550 bis 600 Kilometern entsprechen.
Der Nordalpenweg ist in einigen Abschnitten durchaus etwas anspruchsvoller. Speziell die Gebiete um den Dachstein, den Hochkönig oder die Zugspitze sind solche. Meistens gibt es einfachere Varianten zur Umgehung der schweren Abschnitte. Bei kritischer Selbsteinschätzung bin ich kein Weitwanderer, der die größten technischen Schwierigkeiten sucht. Mein persönlicher Fokus liegt auf fast & light. Also schnell gehen, weit wandern, mit möglichst geringem Gewicht im Rucksack. Um möglichst wenig Risiken einzugehen erlaube ich mir durchaus auf die einfacheren Varianten zurückzugreifen. Außerdem halte ich mich nicht starr an die vorgegebene Wegführung. Trotzdem hat sich meine Weitwanderung überwiegend am Nordalpenweg orientiert.
The Good & The Bad
Der Nordalpenweg bietet auf dem Papier viele Eigenschaften welche ich für meine Weitwanderungen bevorzuge. Bergiges Gelände, tolle Panoramen, abwechslungsreiche Abschnitte. Dazu kommt eine einfache An- und Abreise. Eine gute Versorgungssituation entlang des Weges. Möglichkeiten eines vorzeitigen Abbruchs (z.B. bei Verletzung o.ä.) gibt es ebenfalls genügend.
Einige für mich wichtige Punkte erfüllt der Nordalpenweg allerdings nicht. Die Möglichkeiten zu biwakieren bzw. über Nacht zu campieren sind stark eingeschränkt. Einerseits ist die rechtliche Situation in Österreich eine sehr strenge. Andererseits war die Platzsuche, mit Ausnahme über der Baumgrenze, schwerer als von mir erwartet. Besiedelte Flächen, bewirtschaftete Almen und undurchdringliche, zugewucherte oder verwüstete, unebene Forste wechseln sich häufig ab. Hier haben sich meine Befürchtungen leider Bewahrheitet und meine Vorurteile gegenüber dem Weitwandern in Österreich erfüllt. Im Endeffekt blieben lediglich zwei Nächte die ich wild campiert habe, eine Nacht am Campingplatz und eine Nacht in einem kleinen, geschlossenen Unterschlupf. Zwei Nächte verbrachte ich in günstigen Gästehäusern und die restlichen Nächte in bewirtschafteten Hütten.
Campieren am Nordalpenweg ist nicht immer leicht.
Eine Möglichkeit zu schlafen habe ich immer ohne langes Vorbuchen gefunden. Trotzdem sei erwähnt, dass insbesondere an Wochenenden und vorallem in der Hauptsaison beliebte Hütten teilweise lange im Vorhinein ausgebucht sind. Die aktuellen Regeln um Corona (begrenzte Schlafplätze, etc.) verschärfen die Situation. Wer kommunikativ und freundlich ist, findet vermutlich auch Personen am Weg die einen z.B. im Garten oder hinter der Hütte schlafen lassen würden. Da ich den ganzen Tag über gehe und somit wenig in Kontakt mit Personen am Weg komme, hat sich für mich diese Situation allerdings nie ergeben.
Hütten und Almen bieten sich für Nächtigungen an. Wie hier alleine im Lager auf der Rotsohlalm am Fuße der Hohen Veitsch.
Retrospektiv hat sich für mich auch bewahrheitet, dass Österreich ein dicht besiedeltes Land ist und intakte Natur (entgegen vieler Werbeslogans) selten geworden ist. Bewirtschaftete Forste und verwüstete Wälder sind keine Seltenheit entlang des Weges. Größere Menschenmengen an schönen Tagen bzw. vor allem an Wochenenden und an Hotspots sind vorprogrammiert. Der Alpentourismus kann nicht verleugnet werden. Österreich verfügt über ein schier endloses Netz an Forststraßen. Der Nordalpenweg bedient sich auch großzügig an diesen. Mit Forststraßen und gar längeren Asphaltabschnitten muss man umgehen können.
Österreich ist dicht besiedelt. Z.B. auch hier in der Gegend rund um Saalfelden am Steinernen Meer.
Forststraßen sind keine Seltenheit in Österreich. Manchmal bieten sie wenigstens auch nette Aussichten, wie hier auf dem Weg nach Radmer an der Stuben.
Vermutlich sind einige Abschnitte entlang der originalen Routenführung lohnenswerter als die Varianten die ich gegangen bin. Das kann ich allerdings nicht mit Sicherheit sagen. Positiv überrascht war ich insbesondere von der östlichen, ersten Hälfte meiner Weitwanderung entlang des Nordalpenweges. Die Gebirgsmassive werden Richtung Westen höher, felsiger, karger und imposanter. Im Osten herrschte (zumindest in meinem Fall) jedoch mehr Ruhe und Abgeschiedenheit. Nicht umsonst sind die Verpflegungsmöglichkeiten im östlichsten Teilabschnitt am seltensten bzw. die Distanzen zwischen Supermärkten am größten. So war ich durchaus positiv angetan von Schneeberg, Rax, Veitsch und Hochschwab. Insbesondere die Rax und das Hochschwab haben mir gut gefallen. An einem sonnigen Sommerwochenende kann die Ruhe aber sicher auch schnell verschwunden sein. Auch die Überschreitung des Toten Gebirge (in einer eigenen Variante) hat mir gut gefallen (lediglich das Verbindungsstück zurück zur Originalroute hätte ich besser ausarbeiten müssen).
Im Hochschwab, ein Highlight der Tour.
Ebenfalls im Hochschwab.
Die Durchquerung des Toten Gebirges. Ein Highlight auf einer eigenen Variante entlang des Nordalpenwegs.
Wildbach am Hochkönig-Massiv.
Abstieg vom Rax-Plateau.
Wunderbarer Pfad im Hochschwab.
Markierungen und Wegfindung
Wanderwege in Österreich sind ausnahmslos hervorragend markiert. An Kreuzungspunkten geben Tafeln ausreichend Hinweise. Meist gibt es auch einen direkten Hinweis auf den Verlauf des Nordalpenwegs, in dem die jeweilige Nummer 01 angeführt ist. Je nach Bundesland kann auch mal eine Zahl vorgestellt sein (z.B. 401). Wer die groben Wegpunkte kennt (z.B. nächste Hütte entlang des Weges), kann sich eigentlich nicht verlaufen.
Wegweiser am Nordalpenweg
Zur Navigation habe ich wie gewohnt mein Smartphone inkl. Offline-Karten verwendet. Zusätzlich habe diesmal auch die GPS-Tracks auf meine GPS-Uhr geladen und zur Navigation verwendet. Das hat sich als überaus praktisch herausgestellt. Eine ständige Kontrolle am Smartphone erübrigt sich und ein Blick auf das Handgelenk genügt.
Wetter
Mit dem Wetter hatte ich absolut Glück. Während es im Westen Österreichs überwiegend kühl und nass war, war der Osten geprägt von warmen Temperaturen. An den meisten Tagen war es warm bis heiß. Schutz vor der Sonne und ausreichende Flüssigkeitszufuhr hatten also Priorität. Erst gegen Ende meiner Tour hat sich das Wetter verschlechtert. Am vorletzten Tag durfte ich ab Nachmittag in dichten Wolken und starkem Regen wandern. Der letzte Tag hat dann nochmals den ein oder anderen Schauer mit sich gebracht. Jedenfalls bin ich pünktlich zu Beginn einer ausgedehnten Schlechtwetterperiode ins Ziel gelaufen.
Schlechtwetter am Nordalpenweg
Verpflegung und Ortschaften
Die dichte an Ortschaften entlang des Nordalpenweges ist hoch. Da ich autark unterwegs bin, sind Supermärkte zur Selbstversorung ein Maß für die Verpflegungssituation. Die längsten Abschnitte zwischen potentiellen Einkaufsmöglichkeiten finden sich im östlichsten Abschnitt meiner Route. Maximal rund 90 Kilometer liegen zwischen zwei Supermärkten.
Einer der zahlreichen Supermärkte am Nordalpenweg (hier in Gosau)
Unterwegs gibt es immer wieder andere Möglichkeiten sich zu verpflegen. Gasthäuser, bewirtete Hütten oder Almen. Wer auf dem Nordalpenweg verhungert, dem kann nicht geholfen werden. Ich habe mich vorwiegend selbst versorgt. In Hütten konsumiert habe ich lediglich im Zuge meiner Übernachtungen auf diesen (Abendessen). Aufgrund meines frühen Tagesbeginns (Abmarsch um 5:45) hatte ich nie Frühstück auf den Hütten.
Goiserer Hütte am Nordalpenweg
Etwas überrascht hat mich die Wassersituation im östlichen Teil. Wenig Brunnen, kaum Rinnsale. Wo ich mir eigentlich in den Alpen nie Gedanken um die nächste Wasserquelle mache, bin ich doch das ein oder anderemal froh gewesen eine Wasserquelle zu finden. Selbst in den Dörfern gab es selten öffentliche Brunnen. Bei der Hitze waren die Gärten meist leer und ich konnte kaum jemanden um Wasser bitten.
Wasser am Nordalpenweg – Der Osten ist trocken, Brunnen eher selten.
Fazit
Die 560 Kilometer entlang des Nordalpenwegs von Perchtoldsdorf nach Kufstein waren eine tolle Erfahrung. Das eigene Land besser kennenzulernen ist eine interessante Sache. Bereits die Umrundung meines Heimatbundeslandes Vorarlberg im letzten Jahr hat mich einige Dinge mit anderen Augen sehen lassen.
Mein Körper und Geist haben trotz intensiver Belastung hervorragend mitgespielt. Das viele Training und die Jahre des Weitwanderns haben sich auch auf dieser Tour bewährt.
Viele Anstiege sind lang und steil. Hier eine sehr steile Passage am Gosaukamm.
Jede Weitwanderung ist eine Erfahrung und ein Erlebnis für sich. Trotzdem messen wir mit unserem eigenen Maßstab. Der Nordalpenweg muss sich dementsprechend auch an meinen vergangenen Touren messen. Meine Erwartungshaltung war vielleicht etwas zu hoch gesteckt. Szenerie, Landschaft, Abgeschiedenheit, Naturerlebnis und weitere Faktoren reichen nicht an vergangene Erfahrungen heran. Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau.
Der Osten ist ruhiger und einsamer, hier z.B. in der Steiermark.
Würde ich den Nordalpenweg von Perchtoldsdorf nach Kufstein ein zweites Mal gehen? Nein. Einmal ist in diesem Fall genug für mich. Eher würde ich einzelne Bereiche auswählen und diese z.B. in einem Kurzurlaub genauer erkunden (z.B. Totes Gebirge, Hochschwab, Hochkönig bzw. Steinernes Meer). Trotzdem bereue ich es natürlich nicht mich für diese Wanderung entschieden zu haben.
Viele Regionen, wie hier z.B. das Tennengebirge, eignen sich zum weiteren Erkunden.
Eines steht jedenfalls fest. Ich werde auch noch die Lücke zwischen Kufstein und Vorarlberg schließen. Ob zwingend am Nordalpenweg oder in einer eigenen Variante bzw. auf einem Mix aus existierenden Weitwanderwegen sei dahingestellt.
Ich werde nun ein bisschen entspannen, ehe es in den nächsten Wochen auf weitere Abenteuer geht.
Statistiken für die gesamte Strecke zwischen Perchtoldsdorf und Kufstein
Distanz: 560 Kilometer
Höhenmeter im Aufstieg: 24.500 hm+
Dauer: 11 Tage, 6 Stunden, 24 Minuten
Tageskilometer im Durchschnitt: 46,7 Kilometer
Durchschnittliche Höhenmeter im Aufstieg pro Tag: 2.040 hm+
Längster Tag: 54 Kilometer
Kürzester Tag: 33 Kilometer
Pausentage: 0
Tatsächlich zurückgelegte Strecke (aus eigener GPS-Aufzeichnung) siehe: https://www.wegalsziel.at/nordalpenweg-2021/
-
Tobi22 reagierte auf Trekkerling in Impressionen von TourenIch bin 2017 mit meinem Vater und meinem Sohn mal zwei Tage auf dem Altmühltal Panoramaweg von Treuchtlingen nach Dollnstein gelaufen. Nachdem mich dieses Jahr im April eine schwere Covid Lungenentzündung für zwei Wochen ins Krankenhaus gebracht hat, hab ich für dieses Jahr im Juli eine kleine Eingehtour gesucht, auch als Fitness-Test. Also hab ich letzte Woche mal den Rucksack gepackt und bin von Dollnstein über Eichstätt und Kipfenberg nach Kinding gewandert. Es ging zum Glück relativ gut. Klar, zum letzten Jahr fehlen mir noch so ca. 10% an Fitness, das kann aber auch daran liegen, dass ich einen Monat im Bett und auf dem Sofa verbracht habe.
Auf jeden Fall eine schöne Ecke und ich gehe den Weg, wenn nichts dazwischen kommt, noch zu Ende. Oder vielleicht sogar nochmal komplett am Stück.