Kerberos Geschrieben Sonntag um 10:38 Geschrieben Sonntag um 10:38 Ich werde Ende August / Anfang September 2026 für plus/minus acht Tage allein mit Zelt durch Jotunheimen wandern, an der Routenplanung bastel ich noch... Das Konzept "ultraleicht" verfolge ich nicht religiös, aber optimieren ist gut. Mir macht es Spass, lange an der Ausrüstung rumzuschrauben. Meine Liste, work in progress: https://lighterpack.com/r/vawtqn Ich würde mich zu drei Teilen über Eure Ratschläge mit Norwegen-Erfahrung freuen! Zelt: Durston X-Mid-1 oder Hilleberg Niak? [Anmerkung: Ich habe auch noch ein Sea to Summit Alto TR2 Plus, das in jeder Hinsicht in der Mitte liegt. Ich mag es, bin damit die TMB gelaufen, aber ich finde es im Aufbau mit Inner first etwas umständlich.] Regensachen UL oder robust? Also Jacke Mont-Bell Versalite und Hose Montane Minimus Rain Pants Nano (zusammen 336g) oder Jacke Montane Phase XT und Hose North Face Antora (zusammen 878g)? Grödel Ja oder Nein? Mit bestem Gruss und Dank!
Ledertramp Geschrieben Sonntag um 13:44 Geschrieben Sonntag um 13:44 Moin, ich hab schon sehr viel Zeit in Norwegen verbracht und war auch schon mehrmals im Jotunheimen. Erfahrungswerte also vorhanden. Zelt: Eine der schwierigsten Entscheidungen übrhaupt. Ich würde an deiner Stelle sehr spontan entscheiden und zwar abhängig vom Wetterbericht. 8 Tage sind einigermaßen planpar, wobei man dem Wetterbericht in den Bergen natürlich nie ganz trauen kann. Yr.no ist immer meine erste Anlaufstelle. Du kannst halt richtig Glück haben mit dem Wetter, ich hatte 2022 zehn Tage Sonne im Dovre und Rondane, also nicht weit vom Jotunheimen, du kannst aber auch durchgehend Sturm und Regen haben. Daher vorher mal den Blick auf den Bericht. Das StS würde ich eher nicht wählen, weil Inner First im Regen einfach doof ist. Ich würde wahrscheinlich mit dem Niak gehen, weil es am windstabilsten ist und beinahe freistehend ist. Das bietet einem natürlich mehr Optionen für die Zeltplatzwahl ein einem felsigen Gebirge. Das Xmid muss halt wirklich gut verankert werden. That being said, ich war im Jotunheimen auch schon mit nem MYOG-Duplex-Klon. Wetter war da aber auch super. Auf der anderen Seite hat es mir 2024 im Sturm im Dovrefjell selbst mein Einbogen-Tunnelzelt zerlegt. Auch das kann passieren. Seither bin ich bei der Zeltwahl in solchen Gebieten etwas konservativer geworden, wenn die Tour über die gänge Dauer eines vertrauenswürdigen Wetterberichts hinaus geht. Regensachen: Ich geh immer mit den billigsten Sachen von Decathlon. Bei nem richtigen norwegischen Starkregen wird man irgendwann eh nass, mal ganz davon abgesehen, dass man eh schwitzt und durch die hohe Luftfeuchtigkeit eh alles klamm ist. Für mich dienen Regensachen eher dem Wärmeerhalt. Grödel: Nicht nötig. Die Altschneefelder kann man auch ohne queren und selbst die Besteigungen, wie Glittertind, der eigentlich immer ne Schneekuppe hat ist ohne möglich. Neuschnee kann es zu jeder Zeit geben, ist aber wahrscheinlich kein großes Thema. Was die Route angeht: Würde dir auf jeden Fall empfehlen auf den Glittertind zu gehen. Spektakuläre Aussicht. Zelt kannste unten aufbauen und dann einfach mit ner Flasche Wasser und ein paar Snacks im Rucksack entspannt hochkraxeln. Kerberos reagierte darauf 1
Kerberos Geschrieben Sonntag um 18:44 Autor Geschrieben Sonntag um 18:44 vor 4 Stunden schrieb Ledertramp: Regensachen: Ich geh immer mit den billigsten Sachen von Decathlon Die benannten Sachen habe ich schon. Demnach ist zumindest die Robustheit wegen kletterähnlicher Passagen kein Faktor, nehme ich mit. vor 4 Stunden schrieb Ledertramp: Würde dir auf jeden Fall empfehlen auf den Glittertind zu gehen Danke für die Betonung! Das wäre auf jeden Fall ein eigener Tag. Schon einladend, als höchster Gipfel in Kombination mit dem tiefsten Punkt im Utladalen besonders reizvoll. Die Kirkje habe ich als schneller erreichbaren Aussichtspunkt auf der Liste, sofern ich über Leirvassbu laufe. Danke!
Ledertramp Geschrieben Sonntag um 21:43 Geschrieben Sonntag um 21:43 vor 2 Stunden schrieb Kerberos: Danke für die Betonung! Das wäre auf jeden Fall ein eigener Tag. Schon einladend, als höchster Gipfel in Kombination mit dem tiefsten Punkt im Utladalen besonders reizvoll. Die Kirkje habe ich als schneller erreichbaren Aussichtspunkt auf der Liste, sofern ich über Leirvassbu laufe. Danke! Der Glittertind ist allerdings nicht (mehr) der höchste Gipfel, das ist mittlerweile der Galdhøpiggen seit die Eiskuppe des Glittertinds immer mehr abgeschmolzen ist. Auf den Galdhøpiggen kann man auch gut hoch wandern, ist aber viel mehr los und ich finde den Glittertind an sich auch ästhetischer, aber das ist natürlich Geschmackssache. Beide Besteigungen lohnen sich.
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