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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben (bearbeitet)

Ich bin ab Ende nächster Woche für 1 Woche auf dem South West Coast Path unterwegs. Aktuell ist das Wetter für so um die 12 Grad rum angesagt. Trocken, aber windig. Nachts zwischen 3 und 5 Grad.

Im Sommer in den Alpen habe ich mein bewährtes Konzept (T-Shirt und dünnes Fleece). Jetzt bin ich doch aber sehr unsicher. Ich werde überwiegend in Unterkünften übernachten, vielleicht 2 oder 3x im Zelt (sofern die Temperatur nachts nicht unter 5 Grad geht).

Für Abends habe ich auf jeden Fall eine Daunenjacke dabei, aber ich kann ganz schwer einschätzen, was ich morgens und beim Laufen brauche. Ich weiß, das Wärme- / Kälteempfinden ist sehr individuell. Frauen frieren auch tendenziell schneller. 

In meinem Schrank hängt seit Kurzem ein Zpacks Octa Fleece, ein 200er Merino Longsleeve und ein dünneres Mischgewebe Longsleeve (und / oder  150er T-Shirt) sowie eine Regenjacke. Grad find Ichs draußen wieder so kalt, dass ich denke, ich müsste mit der Daunenjacke laufen, aber das ist natürlich Quatsch.😅

Bearbeitet von sja
Geschrieben

Wenn es bei Temperaturen um die 12 Grad sehr windig ist, würde ich gerne ein winddichtes Oberteil dazu tragen. Das könnte die Regenjacke sein, die würde ich auf alle Fälle mitnehmen. Letztes Jahr in Schottland habe ich erstmals eine Windjacke im Einsatz gehabt und gerne getragen. Weniger schwitzig als die Regenjacke und auch weicher und nicht „raschelig“… Mir als zumindest kälteempfindlicher Frau wäre zum Gehen eine Daunenjacke zu warm…

Geschrieben

Danke @Silberdistel Ja, ich denke auch, dass die Daune zu warm ist. Bin mit Regenjacke als Windschutz bislang ganz gut klargekommen. Will nicht noch ne extra Windjacke mitnehmen, auch wenn ich mir das schon angenehm vorstelle. 

Geschrieben

Klingt nach schönen Lauftemperaturen! Ich wäre auch bei Regenjacke als Windschutz. Ich persönlich würde eine dünne Daunenjacke im Camp auch nicht missen wollen.

Geschrieben

Meint ihr, mit einem dünnes Mischgewebe Longsleeve + ggf. Octa Fleece + Regenjacke komme ich die meiste Zeit klar beim Laufen? Würde noch das 150er Merino-T-Shirt mitnehmen.

Nachts müsste ich halt alle Schichten anziehen, die ich habe.

Oder brauche ich das 200er Longsleeve? @Silberdistel Was hattest du in Schottland als Schichten unter deiner Windjacke - sofer es ähnliche Temperaturen hatte?

Geschrieben

Ich hatte ein kurzes Merino-T-Shirt, einen dünnen Kunstfasersunhoodie und - wenn es sehr windig war - eine Patagonia-R1-Air-Jacke, also quasi Fleece, unter der Windjacke an. Wenns nicht so kalt war, dann ohne Fleece. Für abends am Zelt dann schon noch eine Puffy…Ich schätze, die Temperaturen waren tagsüber zwischen 10 und 15 Grad (kein Thermometer dabei…), und dann kommt halt der Windchill-Effekt dazu… Aber wie gesagt: ich mags schon warm😊  

Geschrieben
Am 13.3.2026 um 09:04 schrieb sja:

Meint ihr, mit einem dünnes Mischgewebe Longsleeve + ggf. Octa Fleece + Regenjacke komme ich die meiste Zeit klar beim Laufen? Würde noch das 150er Merino-T-Shirt mitnehmen.

Ja. - Beachte aber, dass Octa kaum Wind abhält, also gerade an der Küste oft der Windschutz nötig sein könnte. (Meine Kombi ist daher dünnes Baselayer, 100er Klassik-Fleece, Windweste, plus ggf. Regenjacke).

Geschrieben

Also ich hatte bei ähnlichen Temperaturen (etwas wärmer aber mit Regen und starkem Wind) auf dem Skyetrail nen syntetic T-shirt an, nen wollhoodie müsste 300er Alpaca sein von Arms of Andes, buff und Cap und ne kurze Laufhose. Dazu aber fast durchgehend ne Regenjacke und ne Regenhose. Abends war ich froh dass ich meine Fleecehose, ein paar warme Socken fürs Zelt und nen Daunen Puffy (die kam auch Tagsüber bei längeren Pausen mit raus) dabei hatte. 

Da solltet du wahrscheinlich mit deinen Optionen aus dem Schrank also hinkommen. 

Windjacke hab ich bei den schnellen Wetterwechseln direkt zuhause gelassen und dann immer die Regenjacke angezogen, wenn es windig wurde. Bei um die 10-15 grad schwitzt ich aber auch nicht so stark dass es für mich gut aushaltbar war. Aber unbedingt eine Regenjacke nehmen mit großen Unterarmöffnungen zum durchlüften, selbst im Regen meiner Meinung nach unverzichtbar. 

Was hast du denn für die Beine geplant? 
Ich bin mit der Combi kurze Hose und Regenhose sehr gut gefahren, weil so der Wind, den man am Meer echt nicht unterschätzen darf (besonders wenn das Wetter doch mal umschlingt und Regen bringt), kaum chance hatte und man nicht so enorm schwitzt wie mit na langen Wanderhose plus Regenhose. Ich habe hier in Deutschland sonst nie groß ne Regenhose dabei gehabt aber sie auf der Insel echt lieben gelernt und sie jetzt immer dabei. (decathlon günstigstes Modell wiegt bei mir 165g.).
Wir hatten allerdings auch recht viel Regen. Auf dem Trail hatten die Leute ohne Regenhose und mit Windpants echt starke Probleme weil es in der Kombi schnell kalt werden kann, wenn die feuchte Hose die ganze Zeit bei Gegenwind auf die Haut gepresst wird. Ist aber ohne Regen nochmal die leichtere Option.
Auf der Insel kommen ja auch schnelle Wetterwechsel dazu, weshalb die Leute mit langen Wanderhosen und Regenhose dauerhaft ihre Combi wechseln musst weil die sich sonst zu Tode geschwitzt haben. 

Grade wenn du planst mit Stöcken zu laufen können leichte Überzieh-Handschuhe (gibts auch bei decathlon so um die 40g pro paar und 20 euro) bei viel Wind und kalten Temperaturen noch ne Option sein. Ist aber auch sehr Geschmackssacke ob man das haben kann, ich mags im Schnitt lieber ohne. 

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