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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

Hi,

ich möchte nach Pfingsten den Hexensteig gehen.

Jetzt mache ich mir über die Übernachtungen Gedanken.
ich weiß dass es dort (und generell)verboten ist wild zu zelten und suche nach Möglichkeiten.
ich vermute dass auch die Schutzhütten keine legale Option darstellen, aber frage mich ob ich es riskiere.

Wanderfreund App zeigt ja die Schutzhütten auf dem Weg an.
ich habe versucht mich zu informieren. 

Hat jemand schon Erfahrungen mit den Schutzhütten ?

Suchfunktion habe ich genutzt, ich hoffe ich war nicht zu blöd.

Happy Trails 

Geschrieben

Hallo erstmal!
Ich hatte mir den Trail auch mal rausgesucht, um bei gutem Wetter und ein paar Tagen frei den Trail mit Zelt zu marschieren.
Falls du diese Seiten noch nicht kennst, lasse ich dir sie mal hier:
Bushcraft | Outdoor auf dem Hexenstieg |
 

Open Camping Map

 

Erstere Seite ist ein schön geschriebener Block zu fast allem, was man sich am Hexenstieg fragen kann. Die Seite, die ich dir verlinkt habe zeigt auch alle Schutzhütten mit Kilometer Stempel an und gibt eine kleine Einschätzung zu genau deinem Thema. Letztere ist eine praktische Karte mit allen Campingplätzen, falls du Zelten willst und das legal :D 

Nächstes Ziel: 
Cape Wrath Trail

Aktuelle Packliste:https://lighterpack.com/r/uxqo4p

Geschrieben

Hallo F70k1,

ich bin den Steig im März 2024 in vier Etappen in Ost-West-Richtung mit Zelt gelaufen.

 

Meinen ersten Anlauf im Oktober 2017 musste ich aufgrund von Sturmtief Xavier abbrechen, ich war vermutlich einer der letzten, der die Steile Wand bei Torfhaus am Morgen des 06.10. über einen halben Kilometer umgefallene Fichten hinter sich gebracht hat, das war anders wild und ein Stück weit lebensmüde... Der Weg ist ja seit kurzer Zeit endlich wieder frei. Aufgrund meines dem Ortsnamen alle Ehre machenden Allgemeinzustandes und der ganzen gefällten und im Weg rumliegenden Botanik habe ich damals allerdings in Elend abbrechen müssen...

 

Wenn das klimabedingte Waldsterben neben den neuen Sichtachsen etwas Gutes hat, dann den Umstand, dass sich die kahlen Waldflächen durch Pionierbewuchs in jedem Frühjahr immer besser erholen, das klappt besonders im Harz erstaunlich gut. Es gibt auf dem ganzen Weg mittlerweile wieder viele Flächen, die durch kleine Tannen, Buchen oder Birken gut abgeschirmt werden und damit hervorragenden Sichtschutz für Zelte bilden.

 

Die erste Nacht habe ich in so einer Fläche zwischen dem Stemberghaus und Hasselfelde verbracht, die zweite dann zwischen Schierke und dem Brocken nahe den Schlungsklippen im Fichtenbestand. Die dritte Nacht lag ich wieder in einer neu bewachsenen Fläche nordwestlich des Sperberhaier Damms. Ich habe ein unscheinbares Zelt und lebe einen minimalinvasiven Wanderethos, damit hatte ich hier absolut keine Probleme. Auch als ich um kurz vor 7 der erste Tageswanderer auf dem Brocken mit schwerem Rucksack war, hat das die erste dort rumfahrende Rangerpatrouille nicht interessiert.

 

Wenn man lieber nicht im Zelt schlafen möchte: Bei meinem ersten Versuch habe ich im Hotel "Zum Forsthaus" in Altenau und danach in der Jugendherberge in Schierke übernachtet. Und mit Sicherheit findet sich auch noch irgendwas Passendes nahe Hasselfelde...

 

 

Gutes Gelingen! 

Die größte Herausforderung besteht darin, überhaupt aufzubrechen, vermeintliche Sicherheiten hinter sich zu lassen und stattdessen der Ungewissheit des Weges zu begegnen. Der Weg entsteht dann wie von selbst.

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