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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 02.01.2026 in allen Bereichen
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Ich wünsch Euch Allen ein schönes neues Jahr. Ich hoffe, daß es weiterhin so friedlich, freundschaftlich im Forum bleibt, daß viele interessante Threads mit interessanten Fragen / Antworten entstehen und werde mich als Betreiber bemühen, diesen tollen Schatz mit ca 250.000 Beiträgen möglichst gut zu bewahren / unterstützen. Uns allen wünsche ich tolle Touren, tolle Begegnungen mit netten Menschen, frei nach dem alten Spruch „Ein Fremder ist ein Freund, den Du noch nicht kennengelernt hast“ und lasst Euch nicht zu sehr vom Alltag und seinen Herausforderungen „auffressen“.6 Punkte
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Zelt für schlechtes Wetter (2P) gesucht
pielinen reagierte auf Biker2Hiker für Thema
Krass - da frag ich mich, was die Marken aus den USA politisch falsch gemacht haben!1 Punkt -
Haben wir seit Jahren sommers in Skandinavien im Einsatz ohne Macken/Ausfälle bisher. Kann ich empfehlen, wenn man ein sehr leichtes 2er- Doppelwandtunnel haben will. Am Fußende mache ich fast immer die Regenjacke über den Schlafsack, weil gerade in Skandinaviens typ. Kondenswetter die feuchte Innenwand fußwärts oft berührt wird (bin 1,75m). Wir bauen Innen- und Außenwand fast immer getrennt auf, auch um Kondens möglichst gut abzuschütteln. Leichter wäre schön, robustere Außenwand wäre schön, dickerer Reißverschluss wäre schön, verschließbare hintere Moskitonetzfläche wäre schön ... aber das Zelt ist halt so, wie es der Kompromiss zum Gewicht zulässt. Ich würde es wieder kaufen und kenne keine "identischen" Konkurrenten aktuell.1 Punkt
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Ich weiß ja nicht ob es an mir liegt, aber Platypusflaschen oder die Beutel für den Sawyer in Bächen oder Seen zu füllen, um danach das Wasser zu filtern ist ultra nervig und dauert ewig. Deshalb habe ich das Prinzip der CNOC Wasserbeutel in leichter und billiger kopiert. Mit Schere und Turbo-Clip. Man kann den Beutel nun also durch die große Öffnung flott befüllen. Hatte das Konstrukt auf Tour mit dem kleinen Sawyer Wasserbeutel erfolgreich im Einsatz und diesen nun durch einen 2l Beutel ersetzt. Wiegt 31g.1 Punkt
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4 Monate auf dem Panorama-Fernwanderweg Sentiero Italia - Apennin-Halbinsel & Sizilien
Thierex reagierte auf Mia im Zelt für Thema
Hinter Gangi ging es zunächst an weiteren Ackerflächen vorbei, bis ich endlich den Madonie-Nationalpark erreichte. Vor meiner Wanderung durch Sizilien hatte ich noch nie etwas von diesem Nationalpark gehört, schade eigentlich. Dieses Gebiet eignet sich super zum wandern und zudem habe ich sehr viele wilde Hirsche gesehen. Insbesondere die herbstlichen Buchen gefielen mir mehr als gut: Das Wetter war zwischenzeitlich auch wieder angenehmer, auch wenn auf der Höhe die Abende doch etwas frisch waren. Bergab ging es ins Dorf Scillato, in welchem ich eine Unterkunft gebucht hatte. Die meisten Nächte auf meiner Wanderung verbrachte ich im Zelt, doch das wilde Zelten wurde auf Sizilien schwieriger und bedarf einer besseren Vorausplanung als auf dem Festland. Im ersten Teil bis incl. dem Nebrodi-Park war es meistens gut möglich, einen Zeltplatz zu finden. Dahinter wurden die Waldgebiete seltener und die zivilisierten Gebiete häufiger. Zum Glück gibt es auf Sizilien in vielen Dörfen und Städten günstige Unterkünfte, sodass dies zumindest finanziell kein Problem darstellt. Und der Komfort einer warmen Dusche nach einem anstrengenden Wandertag ist auch nicht zu verachten. Hinter Scillato ging es teils auf Wanderwegen, teils auf Straßen bis ins Dorf Sclafani Bagni. Das Highlight erwartete mich unterhalb auf einem etwas zugewachsenen Wanderweg: Dort gibt es eine (kostenlose) heiße Quelle, direkt am Wegesrand. Natürlich verbrachte ich dort eine ausgiebige Pause von mehr als einer Stunde. Obwohl Wochenende war, blieb ich alleine. Die Nacht daraufhin verbrachte ich somit halbwegs sauber in meinem Zelt, an einer Stelle, die ich mir vorher auf der Karte ausgesucht hatte. Nachts wurde ich dann noch von einem (zum Glück) harmlosen Gewitter überrascht. Die beiden Tage danach waren landschaftlich wenig spektakulär, es ging überwiegend an Ackerflächen vorbei. Mir persönlich gefällt dies nicht so sehr, da ich nackte Ackerflächen ziemlich unschön finde. Die Wege waren zudem abschnittsweise matschig. Mit jedem Schritt sank ich ein bisschen in den Erdboden ein. Zudem musste ich unzählige Weidegatter öffnen und wieder schließend. Leider sind die Weidegatter auf Sizilien vielerorts nicht sehr benutzerfreundlich, da sie sich teilweise nur schwer oder gar nicht öffnen lassen. Zwischendurch wurde der Weg für ein paar Kilometer aber wieder ganz schön. Bevor ich das Dorf Piana degli Albanesi erreichte, durchquerte ich den letzten größeren Wald. Dort gefiel mir das Wandern gleich viel besser als zuvor. Wenn es den halben Tag nur an Ackerflächen vorbei geht, sinkt meine Stimmung doch ein bisschen ab. Die Luft im Wald ist feucht und würzig und die Natur belebt irgendwie doch mehr als die Zivilisation. Hinter Piana degli Albanesi musste ich zu einem Pass hochlaufen, wo die Natur überraschend wild wirkte. In der Steinhütte hätte ich sogar schlafen können... Doch auch aufgrund der kurzen Tage in Verbindung mit der langen Siesta der Supermärkte, ging ich auf Nummer sicher und hatte in einer Unterkunft übernachtet. Die ersten Stunden ging es immer mal wieder bergauf und dann wieder bergab durch schöne Natur mit kargen Bewuchs, die ich sehr genoss. Im Anschluss hatte ich eine lange Passage auf Wirtschaftsstraßen bis in die Stadt Alcamo vor mir. Die Strecke war einfach und langweilig, sodass ich immerhin Strecke machen konnte und die 38,5km des Wandertages hinter mich bringen konnte. In Alcamo angekommen legte ich noch einen drauf und lief noch einen Umweg zum Lidl. Der macht nämlich keine Siesta! Hinter der Stadt Alcamo wartete noch ein tolles Highlight auf mich, denn es gab ganz in der Nähe die heißen Quellen von Segesta, denen ich einen Besuch abstattete. Um dorthin zu gelangen musste ich einen Bach überqueren, der mir bis zu den Knien ging. Der Aufwand hatte sich aber gelohnt, denn das Becken mit dem schwefelhaltigen Wasser war richtig schön heiß und sehr angenehm. Blöderweise vergaß ich ein Foto davon zu machen... Bevor ich im Dorf Calafafimi ankam, durchquerte ich ein kleines Waldgebiet. Die Ferienwohnung in Calatafimi gefiel mir extrem gut, so lieblich wie sie eingerichtet war. In der Nacht und am nächsten Morgen goss es in Strömen. Eigentlich hätte ich mir an dem Tag den am Wegesrand befindlichen Tempel von Segesta anschauen wollen, aber da hätte man Eintritt bezahlen müssen. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte sich das wahrscheinlich gelohnt, aber bloß für einen Foto-Stop hatte ich keine Lust darauf. Denn an diesem Tag wollte ich meine letzte Nacht im Zelt verbringen, was aber nur mit einem gewissen Aufwand bei der Suche möglich war. Zuvor ging es erneut an zahlreichen Ackerflächen entlang. Die konnte ich inzwischen nicht mehr sehen. Erst in der Nähe von Visicari wurde die Landschaft und die Natur wieder ansprechender, hier wollte ich auch meinen Zeltplatz suchen. Auf dem Foto sieht das noch ziemlich einfach aus, doch der Boden ist dort uneben und zudem wachsen dort viele stachelige Pflanzen. Irgendwann fand ich dann doch noch ein geeignetes Plätzchen. Am nächsten Tag stand der Besuch des Zingaro-Naturreservat an. Dies ist eines der wenigen Gebiete, wo man in Italien Eintritt bezahlen muss. Der Sentiero Italia nimmt hier den Pfad, der oben am Hang entlang führt und somit viele grandiose Ausblicke ermöglicht. Auffällig ist die karge Vegetation. Mir hat dieser Abschnitt sehr gut gefallen. Am Ende des Naturreservats ging es bergab in Richtung dem Dorf Macari. Dieses durchquerte ich bis zur Küste und bezog das Tiny-House in Casteluzzo, welches ich mir für die Nacht gemietet hatte. Eine sehr gute Wahl! An meinem vorletzten Wandertag wurde es noch mal so richtig regnerisch und gewittrig. Mehrere Stunden lang blitzte und donnerte es immer wieder. Trotzdem genoss ich den Wandertag sehr, denn es ging durch das Naturreservat Monte Cofano, welches meiner Meinung nach genauso schön ist, wie das beliebte Zingaro-Reservat. In Custonaci machte ich einen Umweg zum Supermarkt und saß einen weiteren heftigen Regenguss in einer Bar aus. Am Nachmittag stand nur noch der steile Anstieg hoch nach Erice an. Bereits in der Dämmerung kam ich in dem auf einem Berg gelegenen Ort an und konnte mein Ferienhaus (ja, richtig) beziehen. Vom Fenster aus sah ich in der Ferne weitere Blitze am Himmel zucken. Und da könnte man meinen, Ende November sollte die Gewittersaison vorbei sein... Am letzten Tag standen mir bloß noch 10,5km bergab zur Promenade nach Trapani bevor. Schon von weitem konnte ich mein Ziel erkennen. Als ich in der großen und lauten Stadt angekommen war, beeilte ich mich zum Ziel zu kommen. Doch am Ende des Trails befand sich nichts außer dem Mittelmeer. Kein Monument, keine Statue, nichts. Irgendwie enttäuschend. So setzte ich mich alleine auf eine Bank und aß eine Pizza. Es war ein komisches Gefühl nach einer solch langen Wanderung am Zielort angekommen zu sein. Nun hieß es den Heimweg antreten. Mit Bahn und Fähre ging es in den nächsten Tagen zurück nach Deutschland. Zuhause vermisste ich schon sehr bald die beeindruckende Natur und die angenehm milden Temperaturen.1 Punkt -
So, jetzt endlich mal mehr Infos von Buffys Kunstfaserweste. Erstmal muss ich sagen, dass obwohl Buffy ein slowenischer Straßenhund ist (war) sie sich eher wie eine slowenische Prinzessin verhält - zumindest nachts. Wenn es ihr nicht warm genug ist bzw. zu unbequem ist geht nachts das gepfinze und/oder gezittere los. Meinen Schlaf fördert dies in keinster Weise. Daher war mir wichtig, dass sie nachts zufrieden ist. Wichtig war mir auch, dass die Weste robust und unanfällig gegen Nässe ist. Hier eine paar Fotos: Original wiegt die Weste 280 Gramm. Ich habe sie jedoch von innen aufgetrennt und die Isolation um 100 Gramm erhöht. Damit wären auch tiefere Minusgrade für Buffy kein Problem. Ungemein praktisch ist, dass Buffy sich sehr gut mit der Weste bewegen kann und z.B. ihre Schlafposition ändern kann. Die Weste verrutscht dabei nicht. Meist hatte ich sie auch unten offen und nur in einer Nacht wo es richtig kalt war geschlossen.1 Punkt
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Mein Hund hatte die Weste nur Nachts an. Tagsüber hat sie eher das Problem, dass ihr zu warm wird. Auch im Winter. Den Bund kann man nicht enger machen, war aber auch nicht notwendig. Ich habe die West noch gepimpt, indem ich noch mehr Primaloft-Isolation verarbeitet hab. Das ungemein praktische an der Weste ist, dass sie kurze Ärmel hat. Es ist übrigens das Adidas Terrex Agravic Primaloft Shirt. Wenn Interesse besteht kann ich sie auch mal detaillierter vorstellen1 Punkt
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Mein Wander-Projekt GLW (German Long Walks)
Wanderlachs reagierte auf sknie für Thema
Hallo Reinhard, da hast du dir aber ordentlich Mühe gemacht bei deinen Planungen. Zur Wanderung am Grünen Band kann ich evtl. etwas beitragen. Ich bin den Weg vom Dreiländereck Tschechien, Bayern, Sachsen bis nach Sonneberg schon gegangen. Diesen Weg sollte man nicht unterschätzen. Der Kolonnen-Weg ist Segen und Fluch zugleich. Man muss seine Schrittweite beim Gegen den Löchern der Platten des Kolonnenwegs anpassen, sonst kommt man unweigerlich ins Stolpern. Die Ränder der Lochplatten sind sehr scharfkantig. Manchmal findet man den Weg gar nicht mehr, weil alles zugewuchert ist oder abgetragen, manchmal läuft man ewige Kilometer immer gerade aus in der prallen Sonne. Wasser war für mich auf bestimmten Abschnitten das Hauptproblem da ich keine Lust hatte aus sumpfigen Löchern oder Bächen gleich neben pestizidverseuchten Feldern mein Wasser zu holen. Im Thüringer Schiefergebirge gibt es steile Abschnitte mit ständigem Hoch und Runter. Wie die Grenzer da früher mit einem Trabbi Kübel hoch gekommen sind ist mir ein Rätsel. Das Grüne Band ist 1270 KM lang. Für die Vorbereitung auf die Tour hatte ich mit das Buch "Das Grüne Band - Wandern im wilden Deutschland" von Dr. Reiner Cornelius zugelegt. Der Weg führt durch viele Naturschutzgebiete. Da viele Dörfer in der Nähe der ehemaligen Staatsgrenze auf der Seite der DDR geschleift wurden, läuft man auch etwas entfernt zur Zivilisation. Ich war jedenfalls komplett alleine und bin keiner Menschen Seele auf dem Kolonnenweg begegnet. Etwas ist aber noch wichtig zu sagen: MINEN!!!! Es sind wohl noch ca. 30000 Minen die beim Abbau der Minenfelder an der Grenze nicht gefunden wurden. Diese sind wohl durch Starkregen und andere natürlich Ereignisse von ihrer ursprünglichen Position weggeschwemmt worden. Es stehen auch entsprechende Warnschilder in den betroffenen Gebieten. Mit diesem Wissen im Hinterkopf läuft man ganz anders durch den Wald oder über die Wiese Also immer schön aufm Weg bleiben. Dazu muss man wissen, dass die Minen zwischen Kolonnenweg und eigentlicher Staatsgrenze verlegt wurden. Also entweder links oder rechts von einem selbst, je nachdem in welche Richtung man den Weg begeht. Wer den Weg mit Fahrrad fahren möchte, braucht definitiv einen stabilen Drahtesel mit dicken Reifen, sonst bleibt man in den Lochplatten hängen. Viele Grüße vom Steffen aus dem Thüringer Wald.1 Punkt
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