Eine gute Idee, von der Hygiene deutlich besser als Klappmesser und gerade bei Neckknifes auch stabiler, daß man auch mal etwas Gröberes damit erledigen kann, ohne daß es das Messer oder die Griffschalen zerlegt, dazu kommt, daß, wenn mal nötig, man es auch eben fix mit kochendem Wasser "desinfizieren" kann.
Momentan so ziemlich das beste Neckknife, was man < 100 € bekommt
Yes, aber das ist bei viele richtig guten Messerstählen so, ein gutes Motorrad warten man auch nicht mit Hammer und Stemmeisen.
Die Meisten (inkl mir) kommen nicht gut mit nem Bankstein klar und verrunden damit die Klinge, alle Rollenschärfer versauen nur die Klinge, wenn man richtig scharfe Messer haben will, die auch länger schnitthaltig sind, muß man beim Messerstahl weg von normalen Werkzeug-Stählen und z.B. dem 420er/440er Kram und braucht dann zum Schärfen was Vernünftiges, was z.B. den Schneidwinkel hält, das beste Manuelle, was ich kenne, ist der Spyderco Sharpmaker, ich bin allerdings inzwischen, da ich immer so einige Messer, auch von Anderen, schärfe, auf einen Messer-Bandschleifer umgestiegen, da bin ich mit dem Worksharp Onion völlig zufrieden.
Man kann jede gute Klinge durch falsches Schleifen versauen und klar einen guten Klingenstahl mit vernünftiger Geometrie, bekommst Du so scharf mit gutem Schleifwerkzeug, oder wenn Du ein Künstler mit dem Bankstein bist.
Messer mit feststehender Klinge machen in den meisten Ländern inkl D weniger Probs als Einhandmesser.
Mit ein bisschen Achtsamkeit ist es imho überhaupt kein Problem auf Outdoortouren & Anreise ein derartiges Messer eingepackt bei zu haben.
Wer halt meint, er muß sich z.B. in einem Bus in London damit die Nägel reinigen oder nen Apfel schälen, bekommt halt erstmal eine Übernachtung in ner Zelle spendiert
Jein, es gibt ja 2 unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe, erstmal die Jungs von der Rennleitung, die es evtl einkassieren und wenn die Dich auf dem Kieker haben, weil Du z.B. meinst, Dich mit denen anlegen zu müssen, oder Du an den Falschen geraten bist (sind halt auch Menschen) gilt halt der Bewertungsmaßstab mit einer Hand zu öffnen und feststellbar und mit Latexhandschuh für ne Durchsuchung an, brauchst Du keinen Pin oder Flipper, um ne Klinge auszuklappen.
Und dann gibt es später im Rechstsverfahren das Thema Feststellungsbescheide usw, da hätte man mit nem Opinel eher gute Chancen.
Und auch ein Einhandmesser ist nicht illegal, wenn man mal von bestimmten Wochenendverbotszonen absieht, brauchst Du in D nur zum Führen den "legal Reason" und "transportieren" darfst Du es eh.
Aber natürlich ist das mit einem Festehenden Messer mit < 12 cm Klinge noch etwas einfacher.
Aber wenn ich in der Stadt, im ÖNV unerwegs bin, trage ich auch nicht ein Messer sichtbar bzw griffbereit mit mir rum, man muss den Encounter ja auch nicht provozieren bzw sich zum Selbststeller machen
Das Trifft nach meinen Erfahrungen nicht zu, klar wenn ich z.B. in TerraNonna umfangreichere Holzarbeiten mache und dazu nicht eh was von Gränsfors benutze, benutze ich dafür ein entsprechendes Arbeitsmesser, was btw aufgrund des klasse Klingenstahls auch mein Kochmesser auf dem Boot ist, aber das wäre mir viel zu schwer für Wander / Paddeltouren.
Und mit einem Neckknife mit gutem Klingenstahl, gut geschärft und ein bissche Reserve-Reepschnur (die ich ja eh bei haben muß), drumherum geflochten, habe ich auch schon so manche std geschnitzt oder Material zugeschnitten.
Ach das ist wie mit gutem Werkzeug / Ausrüstung, da gebe ich lieber was mehr aus und habe richtig Freude, wenn ich es benutze und ich weiß, ich kann mich drauf verlassen und aufgrund der hohen Schärfe ist es sicher.
Aber da muß jeder seinen Weg finden und sein Budget bestimmen, dafür gibt es Andere, die z.B. richtig Kohle in ein Auto oder teure Flugreisen stecken.