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Ultraleicht Trekking

TopperHarley

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Alle erstellten Inhalte von TopperHarley

  1. Was bei Altra definitiv besser geworden ist, ist die Zwischensohle. Die A-Bound beim Lone Peak 4 war nach 300 km vollkommen platt. Das sah man richtig, wie sie an den Seiten Falten bekam. Das wurde bei längeren Läufen/Wanderungen zum Problem. Die Timp 2 dagegen haben jetzt bei mir schon über 800 km runter und die Dämpfung wird noch einige Hundert Km halten, denke ich. Die neue Zwischensohle (Quantic) macht den Schuh um einiges (sic!) langlebiger. Das Profil ist allerdings weitgehend runter. Für Forststraßen wird es aber sicher noch Weile gehen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber in jüngster Zeit deutlich besser geworden bei Altra. Ansonsten schließe ich mich @Mars an. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider nun mal nicht.
  2. Bei uns macht das der örtliche Outdoorladen. Denke aber die schicken den auch irgendwo ein.
  3. Ab Freudenstadt läufst du erstmal einige Kilometer noch den Grenzweg - ein wirklich toller Abschnitt. Teerstraßen gibts nachher auch, aber die sind zum großen Teil kaum befahren, sondern einfach oft Verbindungswege zwischen einzelnen Höfen zur nächstgrößeren Straße. Aber Obacht: Die Gpx-tracks aus dem Netz (hatte ich von ich-geh-wandern.de) weichen gegen Ende ab und an von der Beschilderung am Weg ab. Einfach den Schildern folgen, dann kann man sich nicht verlaufen.
  4. Ich hoffe es ist zwischen den Zeilen deutlich geworden, dass ich den Mittelweg auch großartig fand in der Gesamtbetrachtung. Dennoch wollte ich hier mal die Pro- und Kontrapunkte aufzählen, da es einfach kaum Berichte dazu gibt. Sozusagen ein "How-to-Mittelweg". So weiß man auf was man sich einlässt und hat noch ein paar nützliche Tipps dazu. Jeder kennt ja die Frage: Wo soll es diesmal hingehen? Welcher Weg, welche Gegend wird es diesmal? Bis Besenfeld fand ich ihn wirklich nicht so pralle (obwohl es davor zB das Kaltenbronner Moor gab, den Hohlosee oder den Traumpfad zwischen Prinzenhütte und Toter Mann), aber danach wurde es von Tag zu Tag immer besser. Und in der Gesamtbetrachtung hat er mir besser gefallen als beispielsweise der Westerwaldsteig oder der Rothaarsteig, welche mit viel Tamtam beworben werden, aber nicht diese Höhepunkte aufweisen wie der olle, etwas verstaubt wirkende Mittelweg. Trotz viel mehr Forst- und Teerstraßen. Und Forststraßen sind in Deutschland nunmal Teil der Wanderwirklichkeit. Wer sie umgehen will, muss deutlich mehr Aufwand betreiben in der Planung. Mein Appell, gerade für Anfänger, ist aber auch, sich nicht sklavisch an die Wegmarkierungen zu halten auf jedem Weg. Mit zB Komoot lassen sich Alternativen in Fernwanderwege einarbeiten, die die Tour so viel besser machen. Im Nachhinein betrachtet würde ich vielleicht erst in Bad Wildbad starten und dafür woanders noch ne Schleife dranhängen. Ansonsten waren es fantastische 9 Tage im Schwarzwald!
  5. Der Mittelweg ist der vergessene Nachbar des deutlich mehr begangenen Westwegs, zu welchem es hier, wie überall zahlreiche Berichte gibt. Zum Mittelweg findet man wenig Information (bei Youtube zB beim Fernwanderer), darum wollte ich hier mal ein paar Zeilen zum Weg schreiben. Startend in Pforzheim an der Goldenen Pforte, führt der Mittelweg einmal von Nord nach Süd durch den Schwarzwald bis nach Waldshut am Rhein an der Schweizer Grenze. Disclaimer: Ich bin nicht den ganzen Mittelweg gegangen, sondern habe mir das Stück zwischen Besenfeld und Freudenstadt gespart, welches besonders verschrien ist für seine Langweiligkeit. Stattdessen bin ich über den Huzenbacher See und den Ölleitungsweg einmal quer durch den Nationalpark Schwarzwald bis ca. zum Wildsee gelaufen, dort dem Westweg bis zur Alexanderschanze gefolgt und bin dann den Grenzweg bis Zwieselhof gelaufen und dort wieder auf den Mittelweg getroffen. Diese Alternativroute bringt meine Gesamtstrecke auf etwa 250 km. Der Weg: Der offizielle Weg ist 233 km lang (lt. Schildern des Schwarzwaldvereins, im Internet findet man verschiedene Angaben) und fast ausschließlich ein Höhenweg, man bewegt sich meist zwischen 700 und 1000 Metern und steigt selten tiefer ab. Knackige Anstiege erwarten einen von Schiltach aus und von Neustadt hinauf zum Hochfirst, mit 1196 Metern dem höchsten Punkt der Tour. Ich würde den Weg als absolut anfängergeeigneit bezeichnen. Die Wegebeschaffenheit ist höchst unterschiedlich. So besteht der Weg aus vielen langweiligen Forststraßen und auch einigen Abschnitten direkt an Straße (vor allem am Anfang und am Ende), bietet jedoch auch mehrere kilometerlange Pfadabschnitte durch Wald, ohne das ein anderer Weg kreuzt, geht über Hochebenen mit erhebenden Fernsichten, zB zum Feldbergmassiv oder zur Schwäbischen Alb. Viele Pfadabschnitte gehören zu den schönsten, die ich in Mittelgebirgen je gelaufen bin. Highlights: der Pfad zwischen Prinzenhütte und der Hütte Toter Mann, der gesamte Grenzweg von der Alexanderschanze bis zum Schmidtsberger Platz (mehr als 18 km lang), der Felsenweg nach Höchenschwand oder die Hochebene nach Indlekofen kurz vor dem Ziel. Lowlights: die Alte Weinstraße vor Besenfeld (die sollte man möglichst umgehen, was aber kein Problem ist), Umleitungen über Straßen im Feierabendverkehr und unendliche, knüppelharte Forststraßen. Infrastruktur: Zum ersten: der Weg ist immer noch hervorragend ausgeschildert und bis auf sehr wenige Abschnitte auch gepflegt. Die Hütten am Weg sind zahlreich und zum Teil mit Brunnen ausgestattet. Ich habe von 8 Nächten, einmal im Gasthaus, einmal mitten im Wald und sonst immer an Hütten campiert, wo man immer noch ein Zelt daneben aufstellen konnte. Wer zwischendurch irgendwo zum Essen oder Übernachten einkehren möchte, hat die freie Auswahl. "Hütten"-Highlight: der Teisenkopfturm! Dreistöckiger Holzturm mit fantastischen Ausblicken ins Tal. Abends kommt hier niemand mehr vorbei. Einkaufsmöglichkeiten gibt es ebenfalls zahlreiche und man muss nie mehr als für zwei Tage Essen mitschleppen. Wasser gibt es an unzahligen Bachläufen, Brunnen, Quellen oder man fragt nett im nächsten Gasthaus. Selten habe ich mehr wie 1-1,5 l Wasser tragen müssen, insbesondere in einem relativ regenreichen Jahr wie diesem. Sollte man den Mittelweg laufen? Ja, wenn du die Ruhe und Einsamkeit suchst, denn viele Abschnitte sind sehr ruhig und ich war selbst auf schmalsten Pfaden stundenlang alleine im Wald, sogar am Wochenende. Ja, wenn dich die Forststraßen nicht schrecken und du bereit bist, dir die Höhepunkte des Weges gewissermaßen zu "erarbeiten". Ja, wenn du bereit bist, dir für unschöne Abschnitte wie von der Schützhütte Toter Mann bis Freudenstadt eine Alternative zu überlegen. Neben dem Huzenbacher See, kann man zB noch den Schurmsee mitnehmen. Ja, wenn du gerne eine sich verändernde Landschaft durchquerst, denn das tut sie von Tag zu Tag, von Mischwäldern zu Fichtenwäldern bis hin zu Weiden und Feldern und Hochebenen. Ja, wenn du den Mittelweg mit anderen Wegen, wie dem Westweg, dem Schluchtensteig oder dem Albsteig kombinieren willst. Das geht nämlich wunderbar. Nein, wenn du Forst- und Teerstraßen nicht leiden magst und lieber Zertifikatswege läufst, die sich um naturnähere Wegführung bemühen als der Mittelweg. Nein, wenn du einen aus Funk und Fernsehen bekannten Fernwanderweg gehen willst, wo andere Menschen sagen: Boah! DEN wollte ich auch immer mal mal gehen! Nein, wenn du gerne andere Wanderer treffen willst, um dich über gemeinsame Erfahrungen der Reise auszutauschen. Mittelwegswanderer sind eine seltene Spezies. Fazit: Seien wir ehrlich: Die Höhepunkte des Mittelweges müssen hart erarbeitet werden und einige Abschnitte, zb der Start von Pforzheim nach Bad Wildbad müssten dringend radikal überarbeitet werden. Der Anteil der Forststraßen ist sehr hoch und auch Teerstraßen scheut der Mittelweg nicht. Dennoch bietet der Mittelweg täglich tolle Passagen und Highlights und zudem ständig Möglichkeiten doofe Teile des Weges umzuplanen, zB durch den NP Schwarzwald. Ich hatte jede Hütte für mich und insbesondere die langen Pfadabschnitte waren unglaublich schön und zumeist völlig menschenleer. Ein ein paar Bilder zum Mittelweg: Die Brunnenhütte oberhalb von Bad Wildbach. Guter Anlaufpunkt für die erste Nacht. Der traumhafte Pfad zwischen der Prinzenhütte und der Hütte Toter Mann. Auch das ist der Mittelweg: Die Alte Weinstraße. Die sollte man sich sparen, sprich: umgehen. Der Ölleitungsweg durch den NP Schwarzwald. Die ersten Kilometer sind Forststraße, aber durch den ringsherum langsam verfallenden Wald in der Kernzone des NP Schwarzwald nicht minder interessant. Dieser Abschnitt endet in der Nähe vom Wildsee. Der Grenzweg. Der Teisenkopfturm. Übernachtungshighlight. Mit den dort wohnenden Siebenschläfern muss man sich arrangieren. Der Turm hat drei Etagen. Unten gibt es jede Menge Kerzen und die Bänke lassen sich zusammenschieben. Anstieg nach Schiltach. Nicht schön, aber ganz schön anstrengend. Hochebene vor Neustadt mit Feldbergblick. Der Titisee vom Hochfirst aus. Idyllisches Blasiwald. Der Felsenpfad nach Höchenschwand. Tolle Blicke ins tiefeingeschnittene Schwarzatal. Teilweise Seilversichert, aber nicht wirklich gefährlich. Kurz vor dem Ziel. Irgendwo in der Ferne glitzert bereits der Rhein. Diese Passage verläuft über Landstraße. Aber die 360-Grad-Fernblicke machen das mehr als wett.
  6. Die Kindergarten-Bronchtitis ist auskuriert, die Strecke ausgekundschaftet, der Rucksack gepackt und morgen geht's mit der Bahn Richtung Pforzheim auf den Mittelweg, ein Stückchen Westweg und ein bissl freestyle 9 Tage durch den Schwarzwald. Ick freu mir!
  7. Ein kleiner aber effektiver Tipp! Seit ich meinen Tolino dabei habe, schlafe ich abends früher ein (= bessere Regeneration) und lese in der etwas längeren Mittagspause auch manchmal noch ein bisschen (wodurch ich gerade am Anfang weniger Kilometer mache).
  8. Was die Fernwanderprojekte hier angeht, ist das bisher ja echt ein Sommer der Verletzungen. Gute Besserung!
  9. Das Kunstgedöns ist der Waldskulpturenweg (nette Kunst, aber 1/3 Teerstraßen), der teilweise parallel mit dem Rothaarsteig verläuft. Und die ganzen X-Markierungen sind wirklich nervig in der Gegend. Wenn man sich nicht auskennt, verläuft man sich da ziemlich schnell. Aber da die Wege außer ein paar verrückten Fernwanderern niemand mehr nutzt, juckt es auch keinen hier. Der Edeka (Schuhs - wie man hier sagt) wurde hier im Forum auch schon mehrfach zurecht gewürdigt. Da kriegt man beim einkaufen auch immer gleich sämtlichen Nachbarschaftstratsch mit. Hab da jahrelang um die Ecke gewohnt.
  10. Mal wieder ein Argument gegen Papierkarten (zumindest so zivilisationsnah wie am Westweg). Kenne glaube ich keine Offlinekarten wo die Grenzen von NP und anderen Naturschutzgebieten NICHT drin sind. Komoot, Mapy, Osmand haben die Grenzen alle sehr genau und übereinstimmend drauf. Komoot zeigt sogar die gesperrten Wege an, wie ich zuletzt festgestellt habe, als ich im NP Schwarzwald ein bissl mit der App rumgeplant habe. Über die lässt sich dann keine Route planen.
  11. Auch nicht clever, wenn man Schutzhütten nicht zum übernachten nutzen soll. Dann verteilt sich alles in die umliegenden Wälder und der potenzielle Schaden für die Natur wird viel größer. Tiere können auch besser damit umgehen, wenn Wanderer regelmäßig an den gleichen Plätzen übernachten, so dass sie sie gezielt meiden können. Aber ich fürchte das sind auch Auswirkungen von Corona. An "Hotspots" sind einfach deutlich mehr Menschen als zuvor. Da wird man dann schnell mit anderen in einen Topf geworfen.
  12. Nächste Woche geht's auch bei mir in den Schwarzwald auf den Mittelweg. Das lange und wohl langweilige Stück von Besenfeld nach Freudenstadt habe ich bereits umgeplant (Hutzenbacher See - Kniebis - Grenzweg). Gibt es sonst noch Tipps zu Alternativen zu langweiligeren Abschnitten? Habe 9 Tage Zeit und somit noch was an Puffer für ein paar Zusatzkilometer bzw Höhenmeter. Gibts zB ein paar lohnende Berge links und rechts des Weges, die einen Abstecher lohnen?
  13. Kurz und knapp erklärt, wo man was darf und was nicht: In der Videobeschreibung steht dann nochmal die ganz übersichtliche Kurzfassung
  14. Sehr interessant fand ich die dritte Folge vom "Outdoor Evolution Podcast" vom allseits bekannten Darwin. In "Dear Outdoor Influencer" ging es um eben diese und wie das Verhältnis zwischen Outdoor-Industrie und Influencern sich entwickelt hat. Wurde der Podcast vom Nationalpark Bayerischer Wald schon erwähnt? "Wildnis schafft Wissen" - Viele Flora- und Fauna-Themen immer mit praktischen Beispielen aus dem Nationalpark. Da ist jede Folge hörenswert.
  15. Letztes Wochenende war ich mal wieder im Rothaargebirge unterwegs. Diesmal abseits von Rothaarsteig & Co. Die selbstgebastelte Route führte über Forststraßen, Rückegassen, viele alte halb und ganz zugewachsene Wege und ab und zu notgedrungen querfeldein, wenn der angezeigte Weg nicht mehr existierte oder auf einmal zuende war. Ich lief durch zum Teil völlig menschenleere Wälder und durch Kahlschlagwüsten ehemaliger Fichtenwälder. Der Untergrund wechselte von moosig-federnden Wegen, die seit ewig niemand mehr betreten zu haben schien, zu steinharten Fahrwegen, bis zu völlig zerfurchten und zerfetzten Wegen durch die Forstunternehmen, die fast ausnahmslos aus Estland kamen. Überall traf ich auf Reh, Wildschwein und Hase und einmal auf einen jungen Fuchs, der mir gedankenverloren auf einem Weg entgegen geschlendert kam. Dafür auf sehr wenige Menschen, denn die waren dankenswerterweise alle auf den einschlägigen Rennstrecken unterwegs. Dieser Weg war gar nicht auf der Karte. Trotzdem sehr schön. Aquädukt Kirchhundem. Sehr interessantes Bauwerk mitten im Wald. Über sehr steilen Zuweg vom Rothaarsteig zu erreichen. Auch hier war am Sonntagnachmittag bei bestem Wetter niemand.
  16. Tut mir leid, aber Multitools gehören für mich generell eher in andere Foren. Verstehe den Sinn eines solchen Beitrages nicht.
  17. Die Videos sind laut Soulboy übrigens nicht monetarisiert. Das sieht man auch daran, dass keine Werbung vor, während oder danach kommt. Er verdient also tatsächlich kein Geld durch Klicks und Likes. Deine Kritk an der Erzählweise finde ich übrigens auch vollkommen legitim. Wer was bei Youtube hochlädt muss ja mit Lob und Kritik zurechtkommen. Ich verstehe aber auch warum SB es gemacht hat, wie er es gemacht hat.
  18. Jeder Kilometer wurde gegangen. Egal in welcher Reihenfolge, ob geflipflopt oder nicht. Die Mühe, die Anstrengungen und Entbehrungen sind die gleichen. Warum das gemacht wurde ist ja auch klar (Tipp: fängt mit "C" an). Und irgendwelche Ansprüche an Hobbyfilmer zu stellen, die völlig kostenlos ihre mühevoll gefilmten und bearbeiteten Videos mit allen teilen, zeigt irgendwie ein schiefes Bild bei einigen wenigen Zuschauern. Wenn wir hier von nem Profi reden würde, der damit Geld verdienen will, ist das was völlig anderes. Aber nur weil jemand durch das was sie oder er tut in der Öffentlichkeit steht, hat diese nicht automatisch das Recht Forderungen an sie/ihn zu stellen. Kann die betroffene Person ja auch nicht umgekehrt.
  19. Was mich bei Robic bzw Cordura (habe einen ULA Circuit aus dem Material, den ich zuletzt rahmenlos genutzt habe) immer genervt hat, war die fehlende Steifigkeit. Beim be- und entladen ist ein steiferer Stoff wie der VX21 (den ich bei meinem Atom+ habe) meiner Meinung nach einfach praktischer. Den Atom+ (den ich noch nicht wirklich getestet habe, z.Zt. ist er eine sehr teure Einkaufstasche) kann man einfach hinstellen, ohne dass er in sich zusammenfällt und easy Sachen rein- und raus tun. Load-Lifter habe ich auch. Aber ich glaube, dass ist so ein Feature über das man sich viele Gedanken macht und hinterher gar nicht mehr sagen kann, ob es denn nun wirklich nötig war. Ein Gamechanger wird es nicht sein. Aber man kann sie ja auch einfach entfernen, wie ein Vorredner schrub. Also hab ich halt auch welche.
  20. Kurzes Update: Hab mir die Altra Torin 4.5 geholt und schon ein paar Läufe damit gemacht. Sehr bequemer, komfortabler Schuh. Kein Rennpferd, aber sowas brauch ich auch nicht. War damit auch mal testweise im Wald bei Schnee und Eis und auch da hat er sich überraschend gut geschlagen, da er für einen Straßenlaufschuh ein ganz ordentliches Profil hat. Die Dämpfung und das darin verwendete Material entsprechen übrigens dem Altra Timp. In einem Review hieß es sogar, dass es quasi die Trail-Version des Timp ist. Bin gespannt, ob die Dämpfung länger hält als bei den Lone Peaks (da ist nach 500 km spätestens Schluss, zumindest als Laufschuh). Im Vergleich zu diesen empfinde ich auch den Sitz am Mittelfuß besser. Der Lone Peak ist zwar etwas breiter im Mittel- und Vorfuß, jedoch rutscht mein Fuß darin ein bisschen hin und her, was manchmal zu Druckstellen am kleinen Zeh geführt haben. Das ist beim Torin noch nicht passiert und ich habe auch nicht das Gefühl, dass es passieren könnte. Das Obermaterial ist sehr minimal und luftig, das heißt im Schnee wirds am Anfang etwas kalt.
  21. Hi! hat jemand einen Tipp für Straßenlaufschuhe für Läufer mit relativ breiten Füßen? Die Marken Altra und Topo kenn ich natürlich schon. Hab seit 15 Jahren keine Laufschuhe für die Straße mehr und deswegen keine Ahnung was da passen könnte. Zum Vergleich: laufe im Wald z. Zt. mit Altra Lone Peak 4 bzw. Topo Terraventure 2. Bin also nicht der Typ für sehr minimalistisches Schuhwerk. Vielleicht hat ja jemand nen Vorschlag! Grüße, Topper
  22. TopperHarley

    Puma

    Da kriegt man ja Angst beim zukucken! Ganz schön große Katze! Im Artikel steht, dass er gedacht hat, dass es ein Rotluchsjunges sei, bis plötzlich Mama Puma um die Ecke kam...
  23. Mein Weihnachtsgeschenk für mich ist dieses Jahr der Atom+ von Atompacks. 40l in schwarzem VX21 mit Loadliftern. Endlich ein passendes Säckchen zur geschrumpften Ausrüstungsliste. Den ULA Circuit habe ich zuletzt zur Hälfte nur mit dem Quilt ausgefüllt, damit er halbwegs voll wurde (ohne Rahmen und Stange). Der Frühling kann kommen!
  24. Die eigene Lauftechnik nachhaltig zu verändern ist bockschwer. Da verzweifeln selbst Profis dran. Das kann man natürlich alles locker analysieren, auch in der Selbstbeobachtung, aber das ganze dauerhaft (!) umzusetzen, ist was ganz anderes. Denke das Hauptproblem vieler Ausdauersportanfänger ist die zu hohe Intensität. Nach dem Motto: von nix kommt nix und nur schnelles Laufen ist richtiges Laufen. Das war auch mein Problem vor ein paar Jahren. Dann kommen Muskelkater, Verletzungen und irgendwann ein Leistungsplateau, von dem aus man sich nicht mehr weiterentwickelt. Und dann sind die Leute frustriert und hören wieder auf zu laufen. Wer zu schnell läuft verbrennt ja auch irgendwann kein Fett mehr, sondern Kohlenhydrate. Dann biste schneller platt, erzielst keine Fortschritte und hast keinen Spaß mehr. Langsam und stetig laufen. Hauptsache in Bewegung. Und das ist dann auch ein hervorragendes Training für Fernwanderungen. Technik halte ich für zweitrangig, wenn man keinen Leistungssport betreiben will.
  25. Also wenn du nicht oben ohne wandern gehst - was ja dann wiederum nippelschonender wäre - sieht doch kein Mensch was du dir auf deine Brustwarzen klebst. Und das mit der Behaarung ist auch nicht so wild. Man sollte halt keine Panzertape verwenden...
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