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Ultraleicht Trekking

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  1. Hi, Kurzbericht zum 3F UL GEAR Regen Poncho mit Reißverschluss und Ärmeln. Der Poncho Für meinen letzten Wanderurlaub hatte ich mir den Regen Poncho Größe L geholt. Gewicht entspricht ungefähr den Herstellerangaben (mein Küchenwaage ist leider kaputt...). Mit Größe L passt er mir mit 195cm und am Rücken sogar noch über den 58L Rucksack. Mit dem Bauchgurt kann man den Poncho mit und ohne Rucksack gut fixieren. Das Orange ist ziemlich auffällig. Erfahrung Eigentlich war für die Tour nicht viel Regen angesagt. Die Vorhersage hat das Wetter jedoch nicht besonders interessiert, an Tag Zwei gab es Regen bis Starkregen bei Wind und Sturmböen zwischen Windstärke 4 und 5 (Dänische Ostseeküste). Bei dem Wind war der Poncho schwer anzulegen. Hat man den Poncho endlich an und über den Rucksack und das ganze mit dem Bauchgurt fixiert, dann sitzt der Poncho selbst bei starkem Wind wie ne eins. Regenschutz Top. Auch die Kapuze sitzt und erfüllt ihren Zweck. 6 Stunden Regen + Starkwind war in Kombination mit ner Regenhose kein Problem. Atmungsaktivität ist natürlich eingeschränkt, da würde ich bei dem Preis jedoch auch nichts anderes erwarten. Der Reißverschluss ist praktisch zum Lüften und vor allem um an Seiten-, Schulter und Hüfttaschen zu kommen, was bei einem normalen Poncho nicht möglich ist. Insofern hat der Poncho meine Erwartungen übertroffen und ist jetzt mein Go-To Regenschutz. Klare Empfehlung meinerseits! Poncho im Einsatz
    5 Punkte
  2. wanderhirsch

    Vorstellungsthread

    Moin, ich bin Alex, 50, und taste mich in den letzten Jahren in längere Hikes und die UL-Welt hinein. Bis jetzt v.a. kürzere Wege (GR121, Elisabethpfad, Lahnwanderweg ...). Im Herbst plane ich den Pennine Way plus ein Stück St Cuthberts Way zu laufen von Edale bis Lindisfarne, dann wird es ernst :-)
    3 Punkte
  3. Genau so habe ich es gemacht, allerdings mit den dünnen PE-Faden. Der erste Durchgang hat gut geklappt. Es war nur die Naht der Spirale beschädigt, das Band ist noch OK. Habe es mit zwei verschieden dicken Fäden probiert (deswegen die verschiedenen Farben), 0,12mm doppelt genommen hat sehr gut funktioniert. Reißer läuft auch noch glatt über die Nahtstelle. Ist etwas Fummelarbeit, geht mit viel Licht aber ganz ordentlich. Ich werde jetzt über die blaue Naht noch eine 2. Naht nähen, dann sollte es gut sein.
    2 Punkte
  4. Es war ein gewöhnlicher Wanderrucksack von 2012, den ich mal in einem Outdoor Laden gekauft hatte und der alles ins Rollen brachte. Ein robustes, 1,2 kg schweres Modell, das ich seit 12 Jahren besitze und das ich für Tagestouren über die Jahre verwendet habe. Dieses Modell wurde auch zu meinem ersten Begleiter auf der ersten Fernwanderung. Zunächst erfüllte er alle meine Anforderungen, doch bald schon packte mich das Ultraleicht-Virus. Fasziniert von der Idee, jedes Gramm zu optimieren, stürzte ich mich in die Welt des Leichtgewichts-Trekkings. Mein Equipment wurde immer besser auch dank der informativen Youtube Videos von Robert Klink und Stefan Berger... danke Jungs! Das größte Hindernis war jedoch der Rucksack. Die meisten ultraleichten Alternativen waren schlichtweg zu teuer. Ich wusste, es musste eine andere Lösung geben. Meine Recherche führte mich schließlich auf Stefan Bergers YouTube-Kanal, der den 56L - 3FUL Qidian Pro für nur 89 Euro vorstellte. Begeistert von der Idee, ein solch preisgünstiges Modell zu testen, bestellte ich es sofort von Aliexpress. Die Tage verstrichen, und der ersehnte Rucksack traf nicht ein. Mitte März näherte sich schnell der Tag meiner geplanten Tour, und die Wettervorhersage versprach ideale Bedingungen für ein Wochenende auf dem Rheinsteig vor meiner Haustür. Eine Verschiebung kam nicht in Frage; mein Wanderkumpel zählte auf mich. Immer noch kein Quidian Pro da und in diesem Moment entschied ich mich für eine Notlösung: meinen ultraleichten Tagesrucksack von Decathlon. Mit seinen nur 330g und 25L Volumen schien er auf den ersten Blick kaum geeignet, doch seine drei großen Meshfächer boten überraschend viel Stauraum. Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher, warme Kleidung für die kühlen Nächte von 0-2 Grad, Essen und Wasser für zwei Tage – alles fand Platz, das Zelt band ich einfach oben drauf. Mit dieser improvisierten Lösung startete ich in das Abenteuer und erlebte ein unvergessliches Wochenende. Als ich zurückkehrte, war der Qidian Pro endlich angekommen. Zu meiner Überraschung wirkte er nun viel zu groß. Die Suche nach einer besseren Lösung führte mich zum Kumo 36 Superlight Backpack von Gossamer Gear – ein beeindruckendes Backpack, doch teuer und müsste man importieren. Dies brachte mich zu einer entscheidenden Erkenntnis: Warum nicht den Decathlon Rucksack modifizieren und ihn an meine Bedürfnisse anpassen? Der Rucksack hatte bereits einen Brust- und Hüftgurt, nur die Schultergurte bedurften einer Verbesserung. Ich bestellte komfortable Schulterpolster und zusätzliche Taschen für die Gurte, um den Komfort und die Funktionalität zu erhöhen. Mein kleines "Optimierungsprojekt" nahm Gestalt an, denn es fehlt eigentlich nicht viel. Mit zusätzlichen Schulterpolstern, praktischen Schultergurttaschen und einer kompakten Bauchtasche wurde aus einem einfachen Tagesrucksack ein voll funktionaler minimalistischer Trekking-Rucksack für nur 65,23€ und einem Gewicht von 495g. Diese Erfahrung lehrte mich viel über die Bedeutung von Flexibilität und Kreativität im Trekking. Es geht nicht nur darum, die leichteste Ausrüstung zu finden, sondern auch darum, Lösungen zu schaffen, die funktionieren. Mein kleiner "Mod" hat nicht nur mein Gepäck, sondern auch meine Einstellung zum Wandern verändert – leichter, einfacher, freier. Ich bin total begeistert von meinem neuen Freund. Er ist kompakt, leicht, funktional, bequem und sogar Wasserdicht. Ein Liner ist somit auch nicht notwendig. Ich denke dieser kleine "Mod" könnte super spannend sein, wenn du entweder günstig und minimalistisch in das Thema Ultraleicht Trekking einsteigen möchtest oder wenn du bereits einen großen Trekking Rucksack hast und etwas kleines, kompaktes für Tagestouren, Hüttentouren und Weekender suchst oder wie ich minimalistisch unterwegs sein möchtest. Eigentlich ist es ja noch nichtmal ein "Mod", sondern eher eine Inspiration zum Umdenken und Improvisieren. Falls du mein kleines Projekt nachmachen möchtest sind hier die Details und Links zu den einzelnen Komponenten deines Ultraleicht-Rucksacks: Rucksack: Modell: Travel Faltbar Wasserdicht 25 Liter Marke: Decathlon Preis: 24,99 € Volumen: 25 Liter Leergewicht: 300 g (ich habe eher 320 g gewogen) Link: Decathlon Rucksack So wie der Rucksack von Decathlon kommt kann man ihn eigentlich direkt einsetzen, die hier gekauften Add-Ons sollen ihn einfach etwas funktionaler machen. Schulterpolster für Rucksack: Preis: 18,98 € (9,49 € pro Stück) Gewicht: 70 g (35 g pro Stück) Spezifikation: Sehr bequem, lässt sich gut an den Rucksack anbringen, genug Platz für zusätzliche Schultergurttaschen Link: Schulterpolster Amazon Einfach mit dem Klettband um den Schultergurt legen und fertig. Schultergurttaschen: Marke: Tatanka Preis: 21,26 € (10,63 € pro Stück) Gewicht: 100 g (50 g pro Stück) Spezifikation: Leicht und geräumig, passend für z.B. iPhone 14 Pro, dünnes Portemonnaie und Schlüssel, oder stark komprimierbaren Poncho. Sogar eine 0,5 bis 0,7 Liter Flasche passt rein, wenn man den Reißverschluss offen lässt, denn das Neopren Material ist dehnbar. Link: Schultergurttaschen Amazon Einfach in die vorhandene Schlaufe des Schultergurts einfädeln und mit den beiden Klettbändern fixieren. Hält super gut. Optional: Bauchtasche: Marke: Decathlon Preis: 7,99 € Fassungsvermögen: 2 Liter Leergewicht: 45 g Spezifikation: Kompakt und praktisch für zusätzlichen schnell erreichbaren Stauraum Link: Decathlon Bauchtasche Mit diesen Komponenten bekommst du einen funktionalen und ultraleichten Rucksack, ohne dabei die Kosten einer teuren Markenalternative zu erreichen. Das Gesamtgewicht des optimierten Rucksacks beträgt nun etwa 495 Gramm, was zusammen mit dem günstigen Gesamtpreis von etwa 65,23 € eine effektive und budgetfreundliche Lösung für Ultraleicht-Trekking darstellt. Freue mich über Verbesserungsvorschläge und Rückmeldungen. Daniel Instagram: @dgraffe
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  5. Gerd1890

    Eifelsteig im April

    Update Eifelsteig Juni 2026. Bin den Eifelsteig von Kornilimünster bis Kordel (letzte Etappe vor Trier) gewandert vom 01.06.2026 bis 11.06.2026. Übernachtung im Zelt. Hatte mich damals zwischen Tatra und Eifelsteig entschieden (beides von mir Zuhause ähnlich weit entfernt). Weil ich mit Hund gewandert bin, wurde es dann wegen der besseren Versorgungslage der Eifelsteig. Einzelne Abschnitte waren sehr schön, insgesamt haben mir die Abschnitte Kornelimünster bis grob Blankenheim und dann wieder ab Daun bis Kloster Himmerod super gefallen. Nicht schön fand ich den Abschnitt Mirbach bis Gerolstein, dort teilweise viele breite Forststraßen und einfache Feldwege in nicht allzuschöner Landschaft. Auch die Orte sind teilweise nicht so schön. Die o. g. Brücke vor Kordel ist immer noch weg. Die Einheimischen empfehlen selbst inoffiziell den Umweg über die Eisenbahnbrücke (ein paar Hundert Meter westlich der fehlenden Brücke), die Zugänge sind auch sauber ausgemäht Benutzung ist natürlich verboten und m. E. auch nicht ganz ungefährlich... Da es bei mir viel geregnet hat (ich ziehe das irgendwie an, glaube ich) waren Wanderstöcke auf den teilweise wirklich sehr rutschigen Wegen sehr hilfreich. Ansonsten ist der Weg nicht sehr anspruchsvoll und auch nicht sehr anstrengend. Ich bin jeden Tag so zwischen 25 und 35 km gelaufen. Viele Restaurants waren geschlossen, obwohl auf Google als offen gekennzeichnet. Komisch, da ich ja eigentlich nicht gerade in der Nebensaison unterwegs war. Aber die Versorgungslage mit Supermärkten ist gut, also insgesamt kein Problem. Jahreszeit war auch sehr schön. Das nächste Mal gehe ich dann vielleicht im Herbst, was bei den vielen Buchenwäldern bestimmt auch sehr schön ist. Zusammenfassung: Super, würde ich auf jeden Fall wieder machen!
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  6. Leichter geht nicht: French Press, ohne Press, auf Deutsch Kochkaffee, in Richtung Mokka. Grob gemahlenes Kaffeepulver erster Wahl in kochendes Wasser, dann ca. 5 Minuten absetzen lassen, vorsichtig in Tasse abgießen. Voller Geschmack, 0 extra Ausrüstung.
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  7. Kaffee für unterwegs? https://www.tchibo.de/products/117949367437/kaffeefilterhalter?article_id=135892379904&query=kaffeefilterhalter --> 26 g Vielleicht steige ich irgendwann mal um, wenn meine Mount Hagen & Blaek verbraucht sind. Wäre vllt. auch ein MYOG-Projekt.
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  8. Ich bin ja nun, wenn das Gewicht nicht die absolute Rolle spielt, wie z.B. bei Packraften oder Segeln, French Press Fan und nutze da die Snowpeak Titanium Cafe Press, die auch in meinem Freundes / Bekanntenkreis weit verbreitet ist. Wenn es leicht sein muß wie Wandern, WW Packraften, MTB nehme ich halt den Instant Mount Hagen Papua Neu Guinea den ich um Klasssen besser finde, als andere Instant und halt auch nicht so viel Verpackungsmüll wie div einzeln verpackte Kaffee-Rationen. Die, die im Bekanntenkreis Espresso oder ähnliche Kaffeezubereitungen bevorzuge und leicht unterwegs sind, benutzen entweder den MAXI life enhance Armin Coffeemaker, den es nicht mehr neu gibt, den Nachfolger My Clean Coffee Maker oder den EOE Achat.
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  9. Ich finde Instantkaffe nicht sooo toll, aber bei langen Touren beiße ich in den saueren Apfel, weil es doch bequemer und leichter ist. Bin aber zumindest überraschend happy mit dem Illy Instant Intenso. Bester Löskaffee, den ich je hatte. https://www.illy.com/de-de/kaffee/instantkaffee/instantkaffee-intenso-intensive-roestung-95g/22224ME.html
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  10. Ich habe lange gezögert, etwas zu schreiben. Es gibt nun mal nicht ein richtiges Setup. Ich wandere lieber in Frankreich im Sommer als in Schweden. Das ist mir nämlich persönlich zu nass, zu kalt, die Schokolade ist zu teuer und der Käse schmeckt mir nicht. Schon deshalb sind die Anforderungen anders. Aber auch in den französischen Alpen im Sommer kann es nachts empfindlich kalt werden. Außerdem gibt es persönliche Vorlieben, zu denen man stehen sollte. Bei mir ist es ein Kunstfaserschlafsack mit 820g, werde wohl auch mal einen Kunstfaserquilt probieren. Das zur Einleitung. Kriege also nichts, was ich jetzt schreibe, in den falschen Hals, wie man so schön sagt. Deine Prolite wiegt 1kg - das ist keine Matte sondern ein Monster. Alles über 400g probiere ich noch nicht einmal aus. Ich nehme die leichteste für mich überhaupt verfügbare Matratze mit - das ist aktuell eine Uberlite in Torsolänge mit 175 Gramm. Wenn du die Prolite unbedingt willst, dann steh dazu. Aber frage nicht nach einer wesentlich leichteren Matte, auf der es sich genauso liegt. Die gibt es nämlich nicht. Zum Rucksack hat @RaulDuke schon viel gesagt. Ich verwende einen Phönix Lite mit 581 Gramm und hatte nie einen bequemeren Rucksack. Leider gibt es ihn nicht mehr. Entscheidend ist aber rahmenlos. Absolut wasserdicht gibt es halt nicht, immer nur fast. Wenn du insgesamt wenig trägst braucht es auch keinen Rahmen. Ich trage keinen Schlafanzug und habe noch nie verstanden, wozu der gut sein soll. Du bist wanderstocklos wie manch Andere, und das verstehe ich auch nicht. Die Stöcke geben nämlich sehr viel Sicherheit, entlasten die Knie-/ Fußgelenke, verhindern, dass die Hände anschwellen und eignen sich nebenbei zum Aufbau von Zelt oder Tarp. Meine sind übrigens MYOG und wiegen 185g das Paar. Die müssen aber auch mit der richtigen Technik verwendet werden. Die kann man einüben. Sieh dir ansonsten an, was im Rucksack rumklappert und noch nie genutzt wurde. Schmeiß das raus - billiger Gewicht reduzieren geht nicht.
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