schnellejugend
Members
-
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Reputationsaktivitäten
-
schnellejugend hat eine Reaktion von ArminS erhalten in Rucksack 28-38 l mit Top-Belüftung gesuchtHier wird natürlich niemals das leichteste angestrebt.
Oder rennt ihr alle nur nackig rum?
-
schnellejugend hat eine Reaktion von rudidercoole erhalten in Minimalschuhe und Vorfußlauf allgemein und beim TrekkingEs völlig normal über die Ferse zu gehen. Machen auch Menschen die noch nie Schuhe anhatten so.
Nur auf den Ballen zu gehen ist ineffizient.
Gesendet von meinem D5803 mit Tapatalk
-
schnellejugend reagierte auf schrenz in 24h WanderungSo halbfreiwillig bin ich schon mal im Rahmen einer längeren Tour 24h gelaufen (wollte unbedingt mit der Brechstange ankommen), soll auch nichts organisiertes werden, wahrscheinlich der Lahnwanderweg.
-
schnellejugend hat eine Reaktion von ALF erhalten in Minimalismus im AlltagIch habe kein Auto.
Und ihr?
-
schnellejugend hat eine Reaktion von Bokert erhalten in Ode für den AZ-BlasterIm Moment bei Aldi lieferbar.
-
schnellejugend reagierte auf mtp in Rucksackwahl mit RückenproblemenIrgendwie kristallisieren sich in dieser Diskussion drei Ansätze heraus:
So leicht wie möglich (z.B. unter 2-3kg) mit gestelllosem Rucksack/Weste etc. -> ist auch derzeit mein Ansatz. Rucksack mit Gestell, der das Gewicht so weit wie möglich auf die Hüfte überträgt. Hüfttasche, wobei diese meiner Meinung nach die Hüfte nicht nach hinten/unten ziehen darf. Was einem davon in der jeweiligen Situation am besten zusagt, muss man wahrscheinlich selbst ausprobieren.
-
schnellejugend hat eine Reaktion von crestfallen erhalten in Rucksackwahl mit RückenproblemenDer Arbeitstag der Bandscheiben beginnt nicht erst morgens. Sie sind auch im liegen belastet.
Die Schmezen entstehen durch Druck der verschobenen Bandscheiben auf die Nerven. Das hat erstmal wenig mit Drück von oben zu tun.
Es ist sicher sinnvoll mal auszuprobieren, ob eine Hüfttasche eine gute Alternative ist. Besonders wenn man so viel Wissen über Bandscheiben hat und diese empfiehlt.
-
schnellejugend hat eine Reaktion von mtp erhalten in Rucksackwahl mit RückenproblemenDie Bandscheiben werden hpts. bei krummen Bewegungen belastet. Einfaches Schuhe binden ist eine höhere Belastung als gerades tragen von 10kg. Eine leichte Umhängetasche kann problematischer sein als ein schwerer Rucksack. Kurz: deine Vereinfachung ist falsch, Druck von oben auf die Bandscheibe ist eher unproblematisch.
Spricht vll. alles nicht gegen Hüftgurt. Ein leichter Hüftgurt ist für mich kein Problem. Ein schwereres Teil, dass mir auf die LWS drückt macht mir Probleme.
-
schnellejugend hat eine Reaktion von mtp erhalten in Rucksackwahl mit RückenproblemenIch habe den Salomon und der ist super... für die Pflichtausrüstung bei Ultras. Ich bezweifle, dass da wirklich 12l reingehen. Ich bekomme zum Beispiel keinen Satz zivile Klamotten (Jeans + irgendwas leichtes obenrum) da rein. Kurz: wäre nicht meine Wahl.
Vll. eher den Ultimate Direction Fastpack 20 oder den Montane Via Dragon 20, wenn es denn wirklich eine Trailrunning Weste sein soll. Die gehen etwas mehr in Richtung Rucksack. Ich würde mir keine Konstruktion die ohne Bauch/Hüftgurtgurt auskommt kaufen und mir dann einen zusätzlichen Hüftgurt umzuschnallen. Zum Wandern mag ich die Trailrunning Westen übrigens nicht. Und ich habe wirklich viele (mehrere Salomons, Ultimate Direction, Mountain Equipment, Nathan, Decathlon).
Ich weiß nicht was für Probleme du am Rücken hast. Ich bin sehr empfindlich an der LWS nach 2 Bandscheibenvorfällen, besonders nach langer Belastung, wenn ich müde werde. Ich komme sehr gut mit Rucksäcken mit 2 langen Polstern rechts und links der Wirbelsäule aus. Ich habe den Quechua Aprenaz 30. Bei wenig Gewicht und ohne Hüftgurt ist die Rückenlänge weniger wichtig. Wie bei der Trailrunningweste auch. 30Liter sind für deine Wanderung im April ohne Zelt und Schlafsack aber schon zu üppig.
-
schnellejugend hat eine Reaktion von mtp erhalten in Rucksack 28-38 l mit Top-Belüftung gesuchtIch werfe mal die günstigen Decathlon Aprenaz 30 in diesen Thread. Er hat keinen Netzrücken, liegt aber nur mit 2 langen Polstern rechts und links der Wirbelsäule auf. Dadurch ist er recht gut belüftet aber immer noch leicht. Meiner wiegt mit ein bisschen Bearbeitung unter 400g. Ich bin mir nicht sicher ob der 30er wirklich auch 30 Liter fasst. Der 40er ist etwas schwerer, dafür kann man aber noch Hüftgurte abschneiden.
Ich benutze diese Art Rückenpolster eigentlich, da ich auf Grund von Rückenproblemen bei langen Belastungen Druck auf die untere Wirbelsäule als extrem unangenehm empfinde.
-
schnellejugend hat eine Reaktion von nats erhalten in Rucksack 28-38 l mit Top-Belüftung gesuchtIch werfe mal die günstigen Decathlon Aprenaz 30 in diesen Thread. Er hat keinen Netzrücken, liegt aber nur mit 2 langen Polstern rechts und links der Wirbelsäule auf. Dadurch ist er recht gut belüftet aber immer noch leicht. Meiner wiegt mit ein bisschen Bearbeitung unter 400g. Ich bin mir nicht sicher ob der 30er wirklich auch 30 Liter fasst. Der 40er ist etwas schwerer, dafür kann man aber noch Hüftgurte abschneiden.
Ich benutze diese Art Rückenpolster eigentlich, da ich auf Grund von Rückenproblemen bei langen Belastungen Druck auf die untere Wirbelsäule als extrem unangenehm empfinde.
-
schnellejugend reagierte auf nats in Minimalschuhe / BarfußschuheObacht: Das bezieht sich nur und allein aufs GEHEN (insofern bestreitet das auch meines Wissens niemand); fürs LAUFEN gilt es gerade nicht!
-
schnellejugend reagierte auf ibex in Bikepacking IslandIch empfehle meistens ab mitte August zu Reisen. Es gibt viele Gründe dafür:
Einfachere Furten, da Schneeschmelze fast vorüber und Gletscher sich nicht mehr so stark aufwärmen. Keine ewigs langen Schneefelder (wenn man dann keine will). Weniger Touristen. (Nicht alles rammel voll, weniger Verkehr etc.) Dunklere Nächte als im Juni/July = Nordlichter! Und für jene, die sich Optionen mit den Bussen offen halten möchten: Hochlandbusse fahren die Sprengisandur bis Anfang September, Fjallabak noch deutlich später. Stadtfeste in Reykjavik und Akureyri in dieser Zeit.
Von Gullfoss nach Norden klingt nach Kjalvegur. Willst Du einen Abstecher nach Kerlingarfjoll machen? Falls nicht, kann ich den Kjalvegur Wander/Reitweg sehr empfehlen (wenn Du fahrtechnisch was drauf hast, dürften ca. 99 % fahrbar sein). Von Hvitàrnes über Hveravellir und schlussendlich bis Bakkaflöt gibt’s weitere wunderschöne Abschnitte des alten Kjalvegur. Insgesamt keine Autos, ein paar Wanderer und evtl. Reiter und ab Hveravellir triffst Du mit recht grosser Wahrscheinlichkeit niemand für den grössten Teil eines Tages.
Zwischen Bakkaflöt und Akureyri gibt’s die alte Öxnadalur-Strasse. Deutlich angenehmer als auf der neuen. Zwischen Akureyri und Myvatn gibt’s eine gute Schotterpiste. Ich glaube man klettert höher, macht aber weniger Strecke als auf der Ringstrasse – hier auch wieder kein/kaum Verkehr.
Wenn Du von der Ostküste zurück fährst wäre Laugarvellir auf dem Weg, wenn nicht, mach den Abstecher und bleibe über Nacht. Ein super Ort. Es gibt eine wunderschöne alte Piste (mit vielen Furten des gleichen Bachs – sind aber sehr einfach) die von Norden her direkt dorthin führt. Zweigt von der Hauptroute bei Mulakot nach Westen ab, furtet den Bach einige Male, steigt wenig westlich des Laugarvalladalur kurz an und führt dann direkt vor Laugarvellir.
Von dort zur Sprengisandur oder Vonarskard hat’s recht viele weiche Abschnitte. Ich kenne das Gebiet vom Wandern (diretissima zur Brücke über die Kreppa) und Radfahren (oder trendiger; Bikepacking) – es ist bis Askja voller Bimssteinsand (von Bimssteinsand, der aus der Askja kam, eingeblasene Lavafelder). Nach Askja kommen dann weitere Sandflächen und Lavafelder auf denen breite Reifen (muss nicht gleich ein Fatbike sein) ein grosser Vorteil sind. Ich fuhr mit 2.4“ auf 29“ (und 34 mm breite Felgen) und traf 2 einzelne Radreisende an auf dünnen Reifen (um Askja – wo beide die Tour abbrachen um mit Jeeps zurück zur Ringstrasse Mitfuhren). Sie fuhren genau halb so schnell wie ich und mussten stossen wo ich mit ca. 1.3 bar gemütlich radelte.
Wenn Du es nicht eh schon vor hast:
Nimm die breitesten Reifen/Felgen die in Dein Rad passen, denn auf dem Teer kommst Du immer zügig vorwärts, die wenigen Watt Unterschied wirst Du dort kaum merken. Im Hochland bremsen Dich schmale Reifen jedoch ordentlich aus. Je nach Route von Osten nach Landmanna hast Du über 400 km Lavafelder, Schotter und Sand.
Dein Fargo nimmt ja auch 29x2.4“. Mach das, wenn Du möglichst viel Offroad fahren möchtest. Ich verspreche Dir Du wirst mir danken ;-)
Zu Deiner Packliste kann ich folgendes Ergänzen:
Anstatt Wasserflasche Platypus… Kanns nur empfehlen. Die können auch besser in Rahmentaschen verpackt werden. Du kannst auch mit zu wenig Wasserflaschen los und dann in Askja (rsp. Dreki Hütten) ein paar leere PET mitnehmen. Für die folgenden ca. 70 trockenen und eher langsamen km. Sprengisandur ist dann nicht ganz soo trocken wie oft dargestellt. Wenn Du Zweifel hast, kann ich Dir mit Tipps zu Quellbächen aushelfen.
Beim Messer würde ich was kleineres nehmen. Ich brauche auf all meinen Touren praktisch nie eins und wenn, dann geht auch ein winziges Mikro-Sackmesser.
Leichtere Schläuche. Ich fahre Tubeless, habe entsprechende Sachen für die Reparatur dabei und auch Schläuche. 130-150 g – schwerer müssen die nicht sein. Bontrager und viele andere bieten solche an.
Toppeak Mini 20 Pro – ein super Teil, mit Nieter.
Panyam 450… Ich kenne Dich nicht aber meine Einschätzung ist, dass dieser zu viel des Guten ist. Stelle Dich im Hochland auf minimal 0 °C ein im July. Gegen Ende August sind klare Nächte mit 0 °C normal, seltener gegen -5 °C.
Eine Radhose (3/4 länge) mit Chamois und Sitzcreme (wenn Du ordentlich Strecke machen möchtest umso mehr). Lange Beinlinge. Eine kurze Hose (für’s tägliche Fahren, leicht elastisch, winddicht, nicht zu weit), Regenhosen (Extra für’s Radfahren – die Sitzen besser als Wanderhosen und sind am Hintern verstärkt, was bei Mehrtägigen MTB Touren sehr wichtig ist. Dann für abends im Zelt die lange Unterhose, reguläre Unterhose (oder auch nicht…) und eine leichte, kurze Hose (meine Laufhose ist genau 100 g) und ein kleines Handtuch ist praktisch, da Du vielerorts Baden kannst. Ein Trick ohne Handtuch auszukommen: gegen Ende Deines Bades in der Heissen Quelle gehst Du einfach an eine sehr warme Stelle und bleibst dort, bis Du leicht zu schwitzen beginnst und leicht überhitzt. Dann raus, im kühlen Wind kurz verharren, bevor Du in’s Zelt gehst. Dann in die trockenen Kleider und gut ist. Ist deutlich angenehmer als es klingt.
Isomatte würde ich ebenfalls überdenken. Mit dem Bike in Island ist der Aktionsradius ein anderer – ein geeigneter Platz ist einfacher gefunden, da man in weniger Zeit mehr Strecke machen kann. Ich fand bisher immer gute Plätze. Meine Bedenken sind also nicht auf der Polsterung begründet, sondern auf der Isolationsfähigkeit. Der warme Schlafsack gibt Dir nur warm, wenn die Matte auch was kann. 3 mm EVA und Neoair (in kurz, für Füsse hast ja den Rucksack etc.) oder vergleichbares von Exped etc.
Wichtig und richtig finde ich nicht an der Heringen zu sparen. Das Zelt steht und fällt mit den Heringen in Island. Nimm einen Mix aus MSR Groundhogs (oder ähnlichen) und Ti-Pins mit.
Lange Abspannleinen um Bike und Steine auf mitbenutzen zu können.
Elektronik; ein Navi wie ein Garmin Edge etc. kann eine grosse Hilfe sein, wenn die entsprechende Karte darauf geladen ist. Das Handy als Backup. Du bist als Biker viel effizienter (so lässt sich einfacher Strecke machen) wenn Du am Vorbau/Lenker ein GPS hast mit Deiner geplanten Route. Auch wenn Du nicht Deiner Route folgst kannst Du so im Fahren navigieren. Wandern ist hier anders. Zudem, Deine Route klingt nach 1200-1500 km. Selbst mit den 100k Karten von Mal og Menning (Serkort oder so was) brauchst Du so viele, dass Du ein kleiner Papierkrieg starten könntest. Bike-GPS haben heute in der Regel auch USB-Buchsen. Du brauchst also nur ein Batteriepack, evtl. zwei Kabel und ein Ladegerät. Es gibt Batteriepacks mit zwei USB-Buchsen. Evtl. eine Überlegung wert, damit Du schneller Entladen und damit eher wieder Aufladen kannst, wenn in einer Ortschaft.
Denke daran, Einfach einen Wasserdichten Sack am Lenker/Gabelbrücke mit Riemen festzurren klappt auf Dauer nicht. Nach einigen hundert km ist der Sack durchgescheuert, ausser Du kriegst den Sack so montiert, dass er nur die Riemen berührt. Die Wellenbrett Pisten, Sand/Dreck… das arbeitet sich ordentlich schnell durch (auch einen robusten) Stoff.
Hinten ist es dasselbe. Einfach mal Essen für 3 Tage irgendwo festzurren mag auf der Strasse gehen, auf Island Wellenbrettpisten (man findet am Rand nicht immer einen ebenen Streifen) und trails sieht’s anders aus. Wenn Du nicht alle 1 h wieder was richten/nachspannen willst, kauf Dir eine Satteltasche mit mehr Volumen.
Versuche alles schwere im Rahmen zu verstauen.
Habe ich eine Kamera übersehen? Smartphone? Würde ich mir ernsthaft überlegen. Island ist Landschaftlich BOAAAHHH! Echt. Es ist anders. Das Licht nicht immer Smartphone-gut (wenig/Gegenlicht). Spätestens bei den Nordlichtern wünscht Du Dir eine, die was kann
-
schnellejugend reagierte auf mawi in Erste "UL"-Erfahrung im Sarek 2016/094. Etappe: Njoatsosvágge
Sternenklare Nacht bedeutet ja gleichzeitig auch eine arschkalte Nacht. Ich hatte ja kein Thermometer bei, aber ich würde behaupten, dass dies eine der kältesten Nächte war. Da die nächste Wasserquelle ein paar Minuten vom Zelt entfernt war, hatte ich am Abend zuvor den 900ml Topf und den Wasserbeutel randvoll gefüllt. Am Morgen war der Topf komplett durchgefroren und ca. der halbe Wasserbeutel. Zum Glück ist er nicht geplatzt. Die Neoprensocken und die Zeltwände waren steif wie ein Brett, so dass ich angst hatte, dass sie zerbrechen (insbesondere die Socken). Da jedoch kein allzu starker Wind wehte, merkte ich in meinem Schlafgemach nichts davon.
Die Abtauzeit am nächsten Morgen hatte ich noch einmal mit einem Flickversuch meiner Schuhe überbrückt. Meine Naht vom Vortag war schon längst wieder kaputt und der Schuh im allgemeinen noch weiter am Rand aufgegangen. Als ich dann los bin, füllte sich langsam das Tal mit Wolken und es fing an zu regnen. Ich ging noch einmal ein Stück zurück um ggf. bei den Sandbänken zu furten, konnte aber keine geeignete Stelle finden. Okay, eigentlich war ich nur zu sehr genervt von dem dichten Gestrüpp und bin deshalb frühzeitig wieder umgekehrt.
In der Zwischenzeit hatte es sich so richtig „schön“ eingeregnet mit streckenweise Graupel, Hagel und Schnee im Wechsel, was den ganzen Tag über anhalten sollte.
Also musste ich die weglose SW-Seite des Njoatsosvágge entlang. Puh, das war eine echte Herausforderung für mich. Steilhang, Sumpf, Felsbrocken und alles überwuchert mit dichtem Gestrüpp ohne Ende. Ich versuchte mit aller Gewalt möglichst schnell da durch zu kommen, was nur schief gehen konnte. Plötzlich, es ging so schnell, dass ich es nicht mehr nachvollziehen kann. Ein Knall und es haute mich mit einer gewaltiger Wucht um. Was für ein Aufprall. Es fühlte sich an, als wäre ich aus 2m Höhe gestürzt. Ich lag kopfüber im Gestrüpp des Hangs und betrachtete meine Hand. Na tooooolll. Bravo!!! Ich hatte nur noch 2/3 meines Trekkingstocks in der Hand. Der 4. Tag unterwegs und schon ca. 240g totes Gewicht im Rucksack. Beim Sturz hatte sich ein Trekkingstock im Gestrüpp verkeilt und ist unter meinem Gewicht zerbrochen. Daher kam der Knall. In der ersten Sekunde hatte ich mich über die Stöcke geärgert, aber es wurde mir schnell bewusst, dass es in dieser Situation vermutlich (fast) jeden Stock geschrottet hätte. Ich rappelte mich wieder auf und ging weiter. Während dessen lies ich mir die Situation noch einmal durch den Kopf gehen und kam zum Schluss, dass es – Bääääähhhhhh!!!! Was für ein unangenehmes Gefühl. Das Regenwasser schoss mir nur so durch die Ritze! Beim Sturz war meine komplette Kleidung hinten unbemerkt verrutscht, so dass da nun das Regenwasser in Strömen hineinlief. Ich war nicht nur unten rum klitschnass, sondern auch am Oberkörper. Ich setzte erst mal den Rucksack ab, richtete der Kleidung und atmete gaaaanz tiiiief durch. Okay, es bringt überhaupt nichts, wenn ich hier so durchhaste, sagte ich zu mir. Ich ohrfeigte mich gedanklich und beschloss mich ab fortan dem Untergrund gemäß fortzubewegen. Also sprich nicht mehr zu hasten. Das fiel mir extrem schwer! Nach vielen Stunden hatte ich das Gestrüpp hinter mir gelassen und die Njoatsosjávrre Seen lagen vor mir. Hier lies endlich der Regen etwas nach und es gab eine Furtmöglichkeit.
Eigentlich wollte ich noch zu den Seen, die sich hinter der Anhöhe befanden. Aber, wie auf den Fotos erkennbar, sammelten sich da die Wolken und es hatte den Eindruck, dass es auf der anderen Seite richtig ungemütlich ist. Der Regen nahm auch wieder zu, so dass ich mich entschied hier zu nächtigen.
Puh, das war psychisch mein schlimmster Tag. Das war auch der Tag mit der geringsten zurückgelegten Strecke (ca. 10km). Ich war völlig durch, klitschnass, hatte keinen Bock mehr und wollte nur noch weg hier.
-
schnellejugend hat eine Reaktion von ALF erhalten in Rotlicht! Was spricht dafür und was dagegen?Das schwache Rotlicht der e-lite ist alles andere als schwach. Die Zebralight H502r hat 4 schwächere Stufen.
-
schnellejugend reagierte auf Roiber in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...... wenn deine 3-jährige Tochter an all ihren Kuscheltieren die Etiketten abschneidet.
-
schnellejugend hat eine Reaktion von FarmerBoy erhalten in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...... wenn du die Hose weitere 0,5cm kürzt damit sie in den Gewichtsbereich der Feinwaage kommt
-
schnellejugend reagierte auf mawi in Erste "UL"-Erfahrung im Sarek 2016/09Ja! Wohl!
Entschuldigung, es liegt nicht an der Motivation. Es ist ein reines Zeitproblem. Es wird Ende dieser Woche weiter gehen!
-
schnellejugend reagierte auf Ansgar in Rucksackfrage PCTHallo ihr Lieben,
Seit meinem letzten Post hat sich einiges getan:
1. Das US-Visum ist da!
2. Mein Job ist gekündigt
3. Die Strecke steht
Es kann also los gehen!
Am 4.4. Fliege ich nach New York und setz mich aufs Fahrrad und fahre quer durch Nord- und Südamerika. Anschließend geht es auf den PCT
Also von mir aus könnte es morgen los gehen!!!
-
schnellejugend reagierte auf dani in Thermosflasche Ja/Neinmit so sachen habe ich auch schon rumgebastelt. anscheinend hab ich da was falsch gemacht. bei mir war der erfolg sehr bescheiden und kam nie an eine thermosflasche ran. trank ich unterwegs was daraus, fror danach immer irgendwie der verschluss ein, obwohl ich die flaschen kopfüber in den rucksack stellte.
habs sogar mal mit ner isolierung für nen trinkschlauch versucht. war der top-flopp ... wie kriegt man das eis jetzt wieder aus der röhre ...
-
schnellejugend hat eine Reaktion von iTüpfelchen erhalten in Rotlicht! Was spricht dafür und was dagegen?Es bleibt quatsch lieber dani.
-
schnellejugend hat eine Reaktion von Freierfall erhalten in Rotlicht! Was spricht dafür und was dagegen?Es bleibt quatsch lieber dani.
-
schnellejugend hat eine Reaktion von Freierfall erhalten in Rotlicht! Was spricht dafür und was dagegen?Rotlicht ist Firlefanz. Sobald Licht hell genug ist um Farben wahrzunehmen wird die Nachtsicht beeinträchtigt. Wenn es so dunkel ist, dass ich nur Graustufen unterscheiden kann, nicht.
Und da ist die Farbe das Lichtes erst mal egal. Bzw. sie spielt für die hier gewünschte Beleuchtung nur in Nachkommastellen eine Rolle.
-
schnellejugend reagierte auf ChristianS in Ein TarptentHallo Forum,
heute war endlich mal schönes Wetter, so dass ich von meinem Tarptent-Projekt ein paar Bilder machen konnte. Die Motivation geht auf den post von @Barbarix zurück. Das Konzept fand ich wegen des einfachen Schnitts sehr bestechend, außerdem hat man Rundum-Wetter- und Mückenschutz. Allerdings wollte ich zusätzlich einen Lüfter und einen Zipper-Verschluss haben. Damit das Ganze nicht zu schwer wird, habe ich den feinen 10DEN Silnylonstoff von Ali verwendet. Am unteren Saum ist umlaufend ein 30cm breiter Streifen 25g Moskitonetz angenäht. Als Boden wollte ich ursprünglich ein richtiges Bathtub einnähen, aber das hätte das Gewicht stark nach oben getrieben. So habe ich nur Befestigungsmöglichkeiten für einen Polycryo-Boden vorgesehen. Folgendes Ergebnis kam dabei raus:
Eine Seite geöffnet.
Beide Seiten geöffnet. Um die Größe besser einschätzen zu können, habe ich eine Neoair Trekker in Large (ca. 193x60cm) reingelegt.
Damit der Stoff auch bei Nässe immer gespannt wird, sind die Schlaufen aus 2mm Elastikkordel.
Befestigungspunkt "Türmitte". Die Schlaufen können nach Bedarf ein- oder ausgehängt werden.
Der Lüfter von Außen.
Der Lüfter von Innen.
Befestigung der Polycryo-Folie und der Insektenschutzstreifen.
Reichlich Platz vorhanden.
Auch wenn die Matte aufgepustet ist, hat man genügend Kopf- und Fußfreiheit.
Wenn man den Stock schräg stellt, könnten zur Not auch zwei Personen Platz finden. Dann sollte es aber keinen Kondenz geben
Das Wichtigste zum Schluss: Das Gewicht.
Das Tarp pur ohne Schnüre und ohne das Moskitonetz wiegt 236g, zusätzlich mit den Schnüren 268g, zusätzlich mit dem Netz 338g und mit dem Boden dann genau 400g.
400g für einen kompletten Shelter finde ich ok. Fehlen nur noch die Heringe in der Gewichtsbetrachtung. Damit bin ich wohl die nächste Zeit erstmal zufrieden.
Und für alle Nachbau-Interessierten gibt es hier noch ein CAD-File für das Freeware-Programm "blender":
Schnitt_Tarp.blend
Schönen Abend!
-
schnellejugend reagierte auf ChristianS in Eine WindjackeHi UL-Folks,
kürzlich habe ich mich an der Erstellung einer Windjacke versucht, da ich kein überzeugendes käufliches Produkt gefunden habe. Entweder die Jacken waren zu hässlich, zu teuer, zu schwer, in meiner Größe nicht mehr erhältlich oder hatten keine Kapuze. Also habe ich das alte Jacken-Schnittmuster ausgegraben, die gewünschten Änderungen (Fullzip, keine Taschen) geplant und eine entsprechende Bestellung bei ExTex angeschoben.
Tja, zwei Tage später war das Päckchen dann da und die Arbeit konnte beginnen. Was ich mir so einfach vorgestellt hatte, war in der Praxis doch recht kniffelig und zeitintensiv. Der dünne 10DEN Stoff fusselt schnell aus und wurde dann nur noch heiß geschnitten. Das Schnittmuster passte auch irgendwie nicht so recht und irgendwann fehlten mir 3cm auf der Brust... Und die Übersicht zu behalten, welches Teil wann auf welcher Seite auf links oder rechts an welches Teil in welchem Bogen genäht werden muss, ist doch deutlich herausfordernder als Tarptents und Rucksäcke zu nähen. Die Beschreibung beim Schnittmuster ist dabei leider keine große Hilfe. Am Ende konnte ich meine Patzer dann doch ganz gut ausbügeln und es ist eine tragbare Jacke herausgekommen. Aber den Gedanken mir noch eine Apex-Jacke mit Taschen zu nähen, verwerfe ich mal lieber...
Hier also das Ergebnis:
Jackenabschluss, Ärmelbündchen und Kapuze sind mit elastischem Einfassband versehen.
Kleiner Kinnschutz am Ende des 3er Profilzippers.
Hinterlegter Reissverschluss und schön zu sehen: Die geflickten fehlenden 3cm.
Um zum Schluss noch das Gewicht: 70g, wenn man das Gummi rausrechnet Die Größe entspricht irgendwas zwischen L und XL, damit noch ein dicker Pulli drunter passt.
Ich hoffe euch gefällts! Über Fragen und Tips für gute Jackenschnittmuster freue ich mich.
Leichte Grüße von Christian