Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Elsbeere

Members
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Highlights aus anderen Foren   
    Nachdem ich den original Thread jetzt kenne (Danke Tipple!) noch ein Nachtrag:
     
    Die 12km sind querfeldein. Autark duch die Highlands, von Sumpfloch zu Sumpfloch + ein paar Flussquerungen.
    Das mit 42kg Gepäck finde ich sehr beeindruckend. Ich würde die Tour zwar mit insgesamt 10kg machen, aber trotzdem: Hut ab.
  2. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von MIRRORbroken erhalten in Merino Marken in Vergleich   
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass das so nicht(ganz) korrekt ist.
     
    Ein paar Stimmen pro und contra Wollwaschmittel:
    http://www.bergfreunde.de/basislager/merino-eine-pflegeanleitung/
    https://chalkr.de/icebreaker-merino.html
    http://www.aclima.no/product-care
    https://www.devold.com/outdoor-de/tipps-und-hinweise/reinigung-und-behandlung-von-wolle/797/0/
    https://www.bergzeit.de/magazin/merinowolle-waschen/
     
     
    Ich glaube zusammengefasst kann man sagen, egal ob Woll oder Normalwaschmittel es gilt:
    * kein Weichspühler,
    * kein Bleichmittel,
    * keine Enzyme,
    * kein Trockner,
    * keine Handwäsche
    * ab und zu mit Jeans waschen um lose Fasern zu entfernen
     
     
    Mein ältestes Merino Shirt ist von Icebreaker. Das Teil hab ich jetzt seit 2012. Im Alltag trage ich es eher weniger, aber auf diversen Touren hat das Shirt bestimmt 1500km hinter sich. Sonnencreme, Schweiß, Dr. Bronner Seife und Handwäsche (Campingplatz, nicht in der Natur...), normales Waschmittel und sogar mehrfach im Trockner (ja ich weiß, macht man nicht).
    Ist noch immer top in Ordnung.
  3. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von nats erhalten in Schnäppchen   
    Etwas für die MYOGler:
     
    Bei Thal Versand sind die spottbilligen Handschuhhaken endlich wieder lieferbar.
     
     
    https://www.thal-versand.de/shop/Karabinerhaken-und-Wirbel/Karabinerhaken-aus-Kunststoff/10-Stueck-Packungen/10er-Pack-Kunststoff-Simplex-Karabinerhaken-40mm-Simplexhaken.html
     
     
    (auch als 50er Packung zu haben)
  4. Gefällt mir!
    Elsbeere reagierte auf ibex in Ultraleicht im Winter   
    Ich möchte mit ein paar Grundsätzen beginnen, gehe dann die Ausrüstung durch und schliesse mit ein paar weiteren Tipps ab.
    Geniesst dies hier geschriebene mit Vorsicht. Es stehen gewisse Dinge drin, die für mich stimmen, aber andere möglicherweise in unangenehme Situationen oder sogar Gefahr bringen. Ich bin ein ausgesprochener Warmschläfer. Als Referenz; ich komme bis -5 °C gut mit einem Quilt mit 220 g Daune  (860 in2) und 170 g Hülle klar (inkl. 220 g Daunenpulli, ein paar dünne Lagen am Oberkörper und lange Unterhosen mit 120 g und dünnen Wollsocken). Ich bin athletisch gebaut und habe eine dünne Speckschicht. Wenn ich auf langer Trekkingtour bin und dabei um 10 kg verliere, bin ich Kälte-empfindlicher. Muskulatur und Fett werden abgebaut und dies lässt mich schneller frieren.
    Beachtet dies wenn ihr tatsächlich alles hier durchlest.
     
    Ich probiere auch immer wieder neue Dinge aus und falle dabei immer wieder mal auf die Nase. Nur so lernt man richtig. Schlussendlich muss man rausgehen und selber für sich herausfinden.
     
    Trekking oder nicht Trekking
    Ich betreibe verschiedenste Aktivitäten im Winter, die alle geringfügig andere Ausrüstung benötigen. Wenn ich Ausrüstung beziehe oder selber herstelle, frag ich mich immer für was ich den Gegenstand alles gebrauchen kann und was anders sein muss, dass ein Transfer z.B. von SkiMo zum Fatbiken möglich ist. Denn dies kann innerhalb einer Tour stattfinden. Trekking ist hier einfacher, aber ich kann mich nicht alleine darauf beschränken, weil ich im Winter meist ausserhalb dieser Aktivität „Trekking“ (Mehrtätige Wanderung mit Zelt) bewege.
     
    Blutzirkulation
    Das A und O. Vermeide Druckstellen. Überall am Körper sind Druckstellen die Einladung für Erfrierungen (als Konsequenz). Wer lockere Schuhe trägt, lockere Socken, wird nicht nur länger warme Füsse haben, sie/er wird auch in einem Extremfall (verlorener Rucksack/Pulka, durchnässte Kleidung wegen Bruch durch’s Eis, Lawine etc.) länger ohne Gewebeschäden auskommen.
    Sorge für freie Bewegung. Weiche Schuhsolen. Elastische Kleidung und Bändel.
    Ich kann meine Daunenhandschuhe abschütteln, einhändig. Die Handschuhe sind am Körper gesichert, je nach Tour unterschiedlich, aber nicht durch Elastik um’s Handgelenk/Unterarm. Auch wenn dies nur locker sitzt, es vermindert Zirkulation.
     
    Wärmeemission
    Kopf, Fuss- und Handgelenke. Schütze diese. Ein guter Pulswärmer (super für DIY aus alten verschlissenen Faserpelzklamotten) kann dünne Handschuhe ersparen. Das gleiche gilt für die Füsse. Also gerne mal waden- oder kniehohe Socken benutzen.
    Wer meint er schwitzt zu viel, kann auch einen nicht zu unterschätzenden Teil der Wärme/Schwitzens mit der Mütze/Kapuze regulieren. Geht’s bergauf im kalten Wind, nutze diesen um nicht zu überhitzen. Geht’s bergab, nutze die Mütze/Kapuze um nicht auszukühlen.
    Wenn Kälte in die Füsse kriecht – Zehen und Fussgelenke überdehnen (es grüsst das „Ministry of silly walks“ ) für >5 min. Gliedmassen schwingen mit jedem zweiten Schritt. Nach weniger als einem km wird sich ein Unterschied bemerkbar machen. Dieser alte Trick funktioniert bei den Händen genau gleich.
     
     
    Packliste
    Jene, die meine Beiträge lesen, wissen dass ich nicht so ein Fan von Packlisten im Forum bin. Wenn jemand hier was von mir lernen will, muss er diesen (leider langen) Beitrag lesen.
     
    Fitness und Schwitzen
    Im Winter werde ich immer wieder zu Schwitzen und Fitnesszustand befragt. Viele glauben Fitter = weniger Schwitzen. Das hängt tatsächlich zusammen, wer aber ein bestimmtes Mass an Fitness hat wird merken, dass je fitter sie/er ist, desto stärker kann sie/er schwitzen. Ich schreibe hier kann, weil man mit mehr Fitness den Körper stärker erhitzen kann. Also gilt nur bedingt: wer unfit ist schwitzt mehr.
     
    Merino wird von vielen geliebt. Ich mags auch – für leichte Tourkost, nicht aber für anstrengende, mehrtägige Touren. Ich kann sehr stark schwitzen und trage lieber ein PES/PA/PP Gemisch. Diese Materialien nehmen weniger Feuchtigkeit auf als Merino, leiten diese schneller weiter an die nächste Schicht und trocknen schneller. Viele meiner Freunde sind ebenfalls, nach dem hiesigen Merino Hype vor wohl ca. 15 Jahren wieder bei Synthetik. Merino-Fans sagen mir auch, dass es egal ist, ob nasse Synthetik oder nasse Naturfaser – beides ist kalt. Das Argument mit dem Geruch ist für mich aus zwei Gründen haltlos: 1. nach mehreren Tagen stinken alle Kleidungsstücke in etwa gleich und 2. Das geruchsneutralste Kleidungsstück, dass ich je trug war ein Montbell Synthetik Shirt.
     
    Schlafsystem
    Ich rechne immer den Daunen/Synthetikpulli/-Jacke zur Isolation des Schlafsackes/Quilts und letztere sind somit der zu erwartenden Tieftemperatur nicht gewachsen.
    Die Hüllen des Schlafsystems sind ebenso entscheidend wie die Füllung. Nicht immer ist die leichteste Hülle am geeignetsten. Ich habe ganz bewusst bei 3 Schlafsäcken (keine Quilts für mich ab ca. -10  bis -15 °C) eine Endurance Hülle, da ich viel und gerne ganz ohne Schutz im Winter biwakiere. Ich stelle meist Eisbildung auf den Innenseite der Aussenhülle fest – klar, dünnes RS Nylon  innen, dann Daune, dann Endurance Pertex aussen… das dürfte jedem Wintertrekker als logisch erscheinen. Dieser sagt dann meist auch, dann musst nen VBL verwenden! Naja, muss ich vielleicht ab einer bestimmten Tourlänge, aber 3-4 Nächte passen auch ohne. Der Schlafsack wird gegen Tourende schwerer, aber richtig nass wird die Daune meist erst Zuhause beim Trocknen.
    Und dann kommt das Wunderding ins Spiel. Hydrophobe Daune. Wunder!
    Die Wetterfeste Hülle hält Wärme geringfügig besser zurück als dünnstes 7 oder 15 D Nylon und dadurch kann an Daune gespart werden.
    Fazit: Falls die Tour 1-2 Nächte dauert, oder man gelegentlich die Möglichkeit zum Trocknen hat, kann ein Sack mit schützender Aussenhülle (z.B.: Pertex Endurance) sinnvoller sein, als einer mit leichterer, atmungsaktiverer Aussenhülle (7-20 D Nylon). Auf langer Tour nehme ich eher die atmungsaktivere Aussenhülle mit, da dann ein VBL im Einsatz ist. Ich schwöre auf einen VBL, den andere Tourpartner von mir nicht mögen. Ich rate hier einfach auszuprobieren. Einen Biwaksack braucht’s im Winter nicht. Schnee taut nicht auf einem Schlafsack/Quilt, auch nicht auf einen mit 200 g Daune. Ich hab’s schon ausprobiert. Was viele nicht glauben aber auch funktioniert ist auf dem Schlitten den Schlafsack trocknen.
     
    Ich schlafe jeweils immer (auf Trekkingtour im Winter) auf der NeoAir X-Lite, Grösse S, dann ergänzt mit einer 70 g EVA (bis ca. -10 °C), 170 g EVA (bis -30 °C) oder 300 g EVA (bis jenseits von Gut und Böse). Je nach Temperatur. Im Extremfall benutze ich nur noch EVA im Schnee. Extremfall -> Extrem kalt (wo 1400 g Daune auch für den Warmschläfer ausgenutzt werden und insgesamt 3 Matten mit Total 640 g EVA von Nöten sind) oder extrem leichtgewichtig. Die NeoAir ist für mich vorallem bequem. Die NeoAir X-Therm braucht bei zivilisationsfernen Touren ebenfalls eine EVA für Redundanz und kommt bei mir nicht in Frage.
     
    Biwaksack
    Lasst ihn zuhause. Im Ernst, ich benutze nur einen, wenn ich ohne Schlafsack raus gehe. Was ich hingegen als sinnvoll empfinde, ist wenn der Biwaksack (je nach Körpermasse natürlich) beim Kopf ca. 70 x 70 cm und bei den Füssen ca. 40 x 50 cm aufweist, fast komplett aus RS Nylon ist, einen Chikara Boden hat und im Firstbereich Moskitonetz – also eher ein Mini-Innenzelt ist. Am besten verschliessbares Moskitonetz. Das Mini-IZ (einige hier können es auch „micro winter inner tent“ oder „macro snow bivy“ nennen )  hält leichten Wind draussen und ist klein genug um ein wenig aufgewärmt zu werden. Ideal für Touren, wo man die Nacht in/unter der Baumgrenze verbringen kann, denn auch bei Sturm windet‘s im (lichten) Wald noch, aber nicht so stark, dass ein mit zwei Stöcken aufgehängtes Mini-Innenzelt kollabiert. In anderen Jahreszeiten in Mückenversuchten Gebieten hat man dann ein ebenso dienliches Teil, das einfach unter dem Tarp hängen kann. Gewichte, je nach verwendetem Stoff und Massen 210 – 250 g. Das Kondensproblem ist ungleich einem Biwaksack und eher mit einem regulären IZ vergleichbar (leise rieselt der gefrorene Kondens), der Wind zieht einem nicht die letzte Wärme aus den Händen, wenn man mit dem Kocher hantiert und man gewinnt ein paar wenige Grade isolation. Eine Verschiebung des Gefrierpunktes nach aussen (weg von Daune/Synthetik) besteht hier ebenfalls.
     
    Zelt
    Nehmt ein Mid. Oder ein Kuppel/Geodät (oder Tunnel wie Lightwave Arctic, wo das Gestänge in einen Spitzen Bogen zuläuft) wenn grosse Schneelasten zu erwarten sind. Mid’s einzige Schwachpunkte sind: 1. Schneelasten und 2. Nicht-Freistehend. Der zweite Punkt ist bei meinen Trekkingtouren vermutlich nur 1 mal von 20 Wintertouren ein (lösbares) Problem. Geht man richtig hoch hinaus (kein Trekking mehr) sind Mids kacke. Ich kann’s nicht anders sagen. Aber bleiben wir in typischem Trekking Gelände; Mids müssen meist eh abgebaut werden, wenn man das Zelt verlässt, da es oft mit Trekkingstöcken aufgestellt wird. Nimmt man aufgrund hohen Winde und Schneelasten eine starke Stange mit (und Stöcke nur zum Wandern), rate ich, dass Zelt beim Verlassen immer Abzubauen. Wenn starker Schneefall einsetzt, können Mid’s unbeaufsichtigt schnell überfordert sein. Zur Windstabilität von Pyramiden mit 4 und 6 Ecken habe ich schon genügend in diesem Forum geschrieben und es freut mich, dass andere darauf einstimmen – Gewicht/Raum/Windstabilität sind m.E. bei unübertroffen und selbst Stürme mit 160 km/h wurden überstanden mit nur sehr geringfügigem Schaden (der bei gleichen Windgeschwindigkeiten auch bei Kuppeln und Geodäten auftauchte).
     
    Ein Innenzelt für zwei kann durchaus nur um 380 g wiegen (ca. 180 und 170 cm grosse Bewohner) und bei wenig Wind für eine spürbare Temperaturdifferenz zwischen IZ und Aussen sorgen. Auch hier: leichtes DIY IZ gewinnt (Masse) gegenüber Bodenplane und Biwaksack.Ein IZ für die längere Wintertour kommt bei uns aber auf 525 g (für SL3).
     
    Snowflaps sind m.E. überbewertet. Ohne geht’s wunderbar.
     
    Heringe
    Ich benutze Alu-Schneeheringe. Verschiedene Bastlereien und Nylon-Schneeanker führten nur zurück zu (meist) MSR Blizzard. Bisher kam ich praktisch immer um Eisböden rum um fand eine geeignete Stelle für die Schneeheringe. Mit ein wenig Einfallsreichtum kann die Ausrüstung zum Abspanne benutzt werden. Sogar ein Handschuh. Als jemand der im Sommer-Halbjahr immer ein paar Heringe zu viel mitnimmt (das Mid steht und fällt mit der Qualität der Verankerung und oft variieren Böden sehr stark auf meinen Touren), komme ich interessanterweise gut klar mit nur einem Typ Hering im Winter.
     
     
    Tarps
    Das Thema Tarp im Winter ist für mich nicht relevant. Früher hatte ich bei Touren mit bestimmtem Charakter immer wieder mal eines dabei, aber es dann praktisch nie benutzt. Wenn das Wetter und die Lage ein Tarp erlauben, kann ich gleich ohne losgehen. Gehe ich auf längere Tour in den Wald mit einigen Ausflügen über der Baumgrenze (z.B. Pallas-Yllästunturi-Nationalpark) verzichte ich ganz auf das Tarp und nehme nur das Mini-IZ (bei bis ca. 5 tägigen Touren oftmals nicht einmal das). Bisher fand ich immer ein ruhiges Plätzchen im Wald, auch bei Sturm. Dann gibt’s ja auch notfalls Hütten. Wenn ich auf Tour gehe, wo ich meine Schutz zu gebrauchen, kommt gleich das Mid mit.
     
    Kocher
    Alkohol mag ich im Winter nicht. Das dauert mir einfach zu lange. Viel zu lange. Remote Gas (Alpkit) auf kürzeren Touren. Auf längeren Benzin (Whisperlite Universal). Falls mit Schlitten unterwegs, bleibt der Kocher immer mit der Pumpe verbunden. Berge + Winter ≠ Holz. Ich bin lieber über der Baumgrenze…
    Wer nun sagt, das Benzin zu schwer ist, soll doch mal bitte eine Rechnung mit Brennstoff und Setup für eine 14 tägige Wintertour ohne Hütten machen. Und bitte aus der Praxis, unrealistische Theorien gibt’s hier schon zu genüge. Ich kenne niemand, der bei zwei Wochen in -10 - -35 °C weniger als 3 L täglich schmilzt (inkl. Tricks).
     
     
    Kleidung
    Die vorletzte Tour sah Knöchel – Knietiefen Schnee (Alaska), -6 °C und Trailrunning Schuhe. Bei konstant -15 bis -25°C und Knie – Hüfttiefen Schnee ist das aber Quatsch. Trailrunners tagelang in Schneeschuhbindungen sind, auch wenn mit EVA die Riemen gepolstert werden, nicht bequem. Wer’s nicht glaubt soll mal 3 x 6-12 h Schneeschuhwandern gehen. Im Mittelgebirge, in den Voralpen – überall wo’s auf und ab geht, passt’s nicht. Der Trailrunner ist zu dünn, als dass Riemen zuverlässig gesichert werden können ohne den Fuss in einem Mass zu quetschen, dass Kälte schnell eindringt und Schmerzen einsetzen – wenn man aber nicht feste anzieht, rutscht in steilem Gelände der Schneeschuh.
    Es geht hier um Trekking, nicht um die 6-8 h Eintagestour (bevor Trailrunner-Schneeschuhläufer mit Gegenargumenten kommen). Also einen dickeren (muss nicht gefüttert sein, dass können dicke Socken erledigen, die wechselbar sind) Schuh, mit möglichst weicher Sohle. Ein erstaunliches Teil ist der Salomon S-Lab X Alp Carbon GTX. Zu Schuhen wie Sorrel etc. kann ich nicht’s sagen. Ich bin mehr mit Bikeschuhen und Skitourenschuhen auf mehrtägigen Touren im Winter. Mit Salewa und La Sportiva habe ich gute Erfahrungen bei den Bergschuhen, aber eben, die harte Sohle von Bergschuhen wirkt sich sehr negativ auf die Kälte an den Füssen aus aufgrund sehr geringer Mobilisation der Zehen.
    Leichte Daunenjacke:
     
     
    Leichte Daunenjacke: Ghost Whisperer mit hydrophober Daune (bis ca -5 °C in längeren Pausen)
    Dicke, aber leichte Daunenjacken: Montbell Mirage – unglaublich was die kann. Peter Hutchinson schmeisst auf Anfrage sicher auch HydroDown in die Kammern eines PHD Yukon Down Pullover. Auch ein super Kleidungsstück (Mirage und Yukon so gegen -15 °C in längeren Pausen)
     
    Dicke Expedtaugliche Daunenjacke:
    Montbell Permafrost (bis zu Temperaturen wo man schlicht einfach keine Pausen mehr macht…)
    Isohosen: manchmal obsolet, manchmal ganz praktisch. Bei mir kommen sie selten mit, meist wenn ich mit neulingen unterwegs bin und für sie Redundanz schaffen will. Hier braucht’s kein RV. Sonst ist ein RV extrem praktisch. Selbst mit warmen Schuhen, kann man den Schnitt der Hose so wählen, dass nur ein RV ab Kniehöhe nötig ist um über die Schuhe anzuziehen. 220 – 400 g Total für die Isohose reichen m.E. für alles. Also praktisch nur auf langer Tour. Dann aber auch ca. 95 g Booties.
     
     
    Ich bin ein grosser Fan von Polartec Windpro, wenn’s kalt genug für diesen Faserpelz ist.
    Von -10 bis -25 °C trage ich ein dünnes PES/PP kurzarm-shirt, darüber ähnliches lang-arm, einen dünnen Faserpelz (oft Mountain Equipment Eclipse mit Kapuze, manchmal ein Rab Another Layer [AL] Pulli) und darüber das geilste und wohl meist unterschätzte Kleidungsstück der Welt und Universum (mindestens! ).
     
    Rab Boreas
     
    Wer es nicht ausprobiert hat im Winter, Frühling und Herbst hat was verpasst. Für warme Klimate ist m.E. dieser Kleidungstyp nicht ideal. Aber für alles andere einfach perfekt. Ich verbringe manchmal Wochen darin, ununterbrochen.
    Manchmal trage ich nur dünne und einlagige Basisschicht am Oberkörper , dann aber ein Windpro Pulli drüber.
    An den Beinen trage ich eine membranfreie Softshell-Hose (Powershield) und bei -5 bis -25°C eine dreiviertellange Unterhose.
    Mit und auch ohne Wind.
    Am Oberkörper steuere ich dann ab 30 - 40 km/h Wind ein 7D Windsmock dazu (Tachyon), auf grosser Tour ein Smock aus Pertex Equilibrium (Rab).
     
    Von Plastikbeutel als VBL in den Schuhen bin ich nicht begeistert. Ich vermisse dabei ein direktes Fussgefühl und oft verrutschen die Beutel und enden halb abgezogen. Ich greife hier auf Neoprensocken von Camaro (Ti-Linie) zurück. PP Socken darunter und grosse Wollsocken darüber. PP und Wollsocken sind als Ersatz dabei.
     
    Handschuhe variieren. Bei oben genannten Temperaturen einen ganz dünnen Handschuh und einen Softshell-mässigen oder sehr leichten Fäustling (vorallem Witterungsabhängig). Wenn’s Gelände zur Sache geht, den MH HydraPro. Ein genialer Handschuh. Wenn’s einfaches Trekking ist, ein puffiger Fäustling oder eben der Softshell Handschuh (Powershield).
     
    Buff und Fleecemütze sind dann oftmals im Rucksack, da das Eclipse für alles sorgt. Abends dann Buff und Fleecemütze unter dem Eclipse.
     
    Ersatzkleidung neben den bereits erwähnten Socken und Buff/Mütze, 180 – 200 g leichter Fleece, 80 g T-Shirt, Schlafsocken.

    Windschutz vs. Isolation. Anstatt die dicke warme Jacke einfach die dünne Windjacke/-gilet mitnehmen. Dicke Isolation braucht man nur in Pausen.

    Viele Kleidungsstücke aus dem Alpinbereich haben hoch angesetzte Reissverschlüsse (wegen dem Kletter-/Rucksackgurt) und können über diese Belüftet werden, muss also nicht immer „pit zip“ sein (bin selber seit nun mehr 10 Jahren pit zip frei)

    Carbon benutzen. Das ist in der Kälte viel angenehmer anzufassen – auch mit Handschuhen.
     
    Der Schnee, auch wenn pulvrig und trocken, kann an den Hosen zu kleben beginnen und vereisen bei vielen verschiedenen Bedingungen (Körperwärme an Hosenbeinen). Wer dann nach einem langen Tag mit vereister Hose ins Zelt kriecht, kriegt dann bald eine feuchte Überraschung. Ich empfehle für mehrtägige Touren und Schneeschuhwandern praktisch immer Gamaschen.
     
    Snowclaw hat mit einer Lawinenschaufel nicht viel gemeinsam. Oft sind Lawinenkegel beinhart. Ich habe in meinem Leben drei als unzerstörbar geltende Orthovox Schaufeln zerstört. Diese wurden ungefragt ersetzt und konnten trotz Bruch (immer oben am Blatt, wo man oft mit Kraft drauftreten muss) noch eingesetzt werden, aber wo eine solche Schaufel bricht, nützt eine Snowclaw nun zu wirklich gar nichts mehr. Einsatzzweck für Snowclaw: Hardangervidda, Padjelanta, Finnmarksvidda, Jura, Bathurst Island etc. Alles Gebiete in denen der erfahrene Wintertrekker auch bei ungünstigen Lawinenverhältnissen ohne Lawinenschaufel los kann (weil Ausweichmöglichkeiten). Anders wie in Gebieten wo man manchmal gute Verhältnisse hat beim Eintreten in ein Tal/Gebirgszug, diese sich aber ändern, während man dort Tourt und man nicht einfach so mal die höher gefährdeten Stellen umgehen kann, um wieder raus zu kommen. Da will man mehr dabei haben, als eine Snowclaw, die für den Lageraufbau gute Dienste leistet.
     
    Für die Skitour
    Bindung, Schuhe und Ski von Dynafit. Kurz und leicht. Der PDG ist toll zum Bergsteigen, der TLT6 etwas härter als der alte TLT5 und dabei mit einem geringfügig kleineren Einsatzgebiet, aber super wenn’s vorallem um’s Skifahren geht. Alpinski-Schuhe sind keine der genannten. TLT Speed Rad (ich glaube? Das wechselt häufig…) auf Cho Oyu, diese Kombination kann ich aber nicht für alle empfehlen, macht aber unglaublich viel mit. Der wohl beste Allrounder von Dynafit, guter Performer und dennoch gutmütig ist der Seven Summit (wieder… zum Glück). Mein Setup geht auch gut für mal einen (oder auch mehrere) Tag Distanz zu machen. Was im Sommer von Trekkingstöcken her passt, ist mir zu weich, knickfreudig für Skitouren. Der Verschluss ist Kacke, aber sonst mag ich die Exped Alpin Lite.
    Denkt daran, dass alte LVS ersetzt werden müssen. Wer – wie es immer bei Tourbeginn gemacht werden sollte – sich und seine Partner kontrolliert wird sicher schon bemerkt haben, dass gewisse alte Geräte auf neuen nicht mehr funktionieren -> Ersetzen! Wer praktisch nur alleine geht, soll in den Laden seines Vertrauens und dies kontrollieren lassen.
    Orthovox Badger ist wohl meine Lieblingsschaufel für alles. Bei sicheren Verhältnissen kommt manchmal eine gebeutelte Arva Ovo Light mit. Finger weg von Polycarbonat. Meine Sonde ist eine alte Carbonsonde mit goldenen Eloxalteilen. Hersteller…? Wohl Orthovox.
    Ein weiterer Tipp für Alpine Skitouren: Rotauf Lawinenboie. Je nach Tour trage ich den Kletterhelm (Camp) – aber da sind dann auch div. Kreationen von Steigeisen im Spiel und Pickel und wenn ich darauf eingehe kann ich gleich auch beginnen meine Seilwahl zum Winterbergsteigen zu erklären und dann Köpft ihr mich, weil ich nicht mehr über Trekking UL schreibe. Sorry Sakima. Ich stoppe hier
    BC-Skitouren auf Fischer E99 Crown Xlite und Alfa Polar. Achtung, der Polar ist wirklich sehr warm. Quest dürfte einen breiteren Temp-Bereich abdecken.
     
    Schneeschuhe
    Seit 11! Jahren auf MSR Lightning Ascent. Die gingen zum Einstand gleich mit auf eine Expedition im spätherbstlichen Himalaya – ich dachte, dass ich die Kaputt mache. Nun benutze ich sie immernoch…
     
     
    Navigation unterscheidet sich insofern, dass sie schwieriger wird und alles mit Handschuhen bedienbar sein sollte. GPS-Geräte (Garmin), aber auch Schlaufons (Galaxy S5 mini) packen die Kälte recht gut. Die Akku-Entladung der dünnen Smartphones scheint dem Display genügend Wärme zu geben, dass es auch bei tieferen Minusgrad funktioniert. Touchscreens der modernen GPS-Geräte (von Touchscreen-GPS habe ich nur Erfahrung mit dem EDGE 810) gehen mit Handschuhen gut und bei einigen Smartphones lässt sich die Empfindlichkeit so einstellen, dass selbst mit Handschuhen gearbeitet werden kann. (Das Display reagiert dann natürlich auch empfindlicher auf Regen und gewisse Dinge machen sich dann selbstständig, da Wasser eine hohe Leitfähigkeit hat, aber wir sind ja im Schnee )
     
    Bitte entschuldigt, dass ich keine Links eingesetzt habe. Es wäre nur unvollständig machbar gewesen.
     
    Ein letzter Tipp für sehr erfahrene Outdoorsportler:
    Ein erfahrener und fitter Outdoorsportler kann die Nahrung als Isolation sehen;
    Solange Energie zugeführt wird, kann diese in Bewegung umgewandelt werden.
    Das ist (je nach Gebiet sehr) riskant (Immobilisation), kann aber, wenn korrekt eingesetzt, zu ganz schönen Erlebnissen und hoher Effizienz (somit erfolgreiche Tour/Rennen) führen.
     
    So viel von mir aus der Praxis zum Thema Winter und Trekking.
     
    Edit: Habe ein paar Schreib-/Formatfehler korrigiert.
  5. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von #PackLessPlayMore erhalten in The Beauty of MYOG   
    Ganz ehrlich: wenn du die Kapuze sauber hinbekommst, schaffst du es auch die an einer runden Öffnung zu befestigen. Du befestigst ja im Prinzip rund auf rund, das geht.
     
    Ich weiß nicht ob dir der Trick schon bekannt ist, mir hat er jedenfalls sehr geholfen:
    Wenn du gerades mit rundem verbinden willst (Kapuzenseitenteile mit Mittelstück zum Beispiel) - die Naht auf dem geraden Stück markieren und dann bis kurz vor die Naht in regelmäßigen Abständen einschneiden. Abstand hängt vom Grad der Krümmung ab. So kann man das gerade Stück viel besser ans Runde anpassen und feststecken.
     

     
    Zur Kapuze: Schau dir mal die Haglöfs Oz an. Die hat eine ungewöhnliche Kordelzuglösung die angeblich sehr gut funktioniert.
     
    Ansonsten find ich deine Idee spannend, der Kordelzug sieht aus als ob er funktionieren könnte. Ich würde den Justierweg nach oben (die Schlaufe Richtung Stirn) aber etwas größer machen, der sieht auf deiner Zeichnung recht kurz aus.
     
    Willst du den Kapuzenschirm verstärken?
  6. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von nats erhalten in Pullover mit Climashield Füllung. Frage zur Climashield Verarbeitung   
    Climashield Apex braucht keine Stütznähte wie beim Nano Puff.
     
     
    Zur Verarbeitung:
     
    Beim Cumulus Climalite Pullover ist das Apex direkt mit dem Futter vernäht.
     
    Also Futterstoff rechts auf rechts legen und mit Apex umschließen. Dann Nähen. Du wirst Papier brauchen, da sich das Apex sonst in Fuß und Transport verfängt. Der Überstand der Nahtzugabe verhindert anschließend, dass es Kältebrücken gibt.
     

     
     
    Der Außenstoff ist nur an allen Bündchen, der Kapuzenöffnung, der Quernaht beim Reisverschluss (doppelte Kappnaht) und dem Aufhänger mit der Isolation/Futterstoff verbunden.
     
     
    Von Berghaus kenne ich noch folgendes: Beim Außenstoff werden Ausbuchtungen in die Nahtzugabe eingebaut. Also wenn die Nahtzugabe überall 1cm ist, ist sie an manchen Stellen, zB mitte des Ärmels 2cm. An diesen Ausbuchtungen wird dann die Isolation händisch(?) mit dem Außenstoff vernäht. Ansonsten ist auch meine Berghaus so konstruiert wie die Cumulus.
     

  7. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von Wanderfalter erhalten in Ideensammlung Skitourenrucksack   
    Also im Alltagsgebrauch bin ich mit DxG auch sehr zufrieden - das steckt einiges weg.
     
    Aber hier mal ein link zu einer kleinen Testreihe diverser Stoffe, unter anderem DxG:
    http://hillpeoplegear.com/Forum/tabid/679/forumid/23/postid/10747/scope/posts/Default.aspx#10747
     
     
    In der Theorie, oder zumindest diese Testreihe, kommt DxG nicht besonders gut weg.
     
    Edit: Im Test handelt es sich um das 140den DxG, nicht die stabilere 210den Version.
  8. Gefällt mir!
    Elsbeere reagierte auf Basti in Duschgel   
    Ok, ich würde für mich jetzt keinen Weichspüler, Bleiche oder ähnliches nehmen. Aber andersrum, also irgend eine Art von Seife/ Shampoo/ Duschgeel schadet in der Regel der Kleidung nicht.Kleiner Tip für unterwegs, falls man mal an eine "richtige" Dusche kommt:
    Einfach gleich mit kompletter Kleidung unter die Dusche, einseifen, und dann Stück für Stück ausziehen und ausspülen/ auswringen.
    Oft einfacher und sparsamer wie zwei getrennte Wäschen.
  9. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von Maalinluk erhalten in Schnäppchen   
    Beim Globetrotter Köln gibt es Inov-8 Schuhe stark reduziert.
    Preise von 50-65€
     
    Unter anderem Roclite 280
  10. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von jolunder erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Schau dir mal an wie MLD ihre Aussentaschen konstruieren, da ist der vordere Teil aus Stoff, der hintere aus Netz - da Äste sich wohl vorallem vorne verfangen und Löcher reißen. - Vielleicht ist das ja auch für dich eine Option.
  11. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von Trampelpfad erhalten in Bezugsquelle Sierra Designs Elite Cagoule oder Alternative   
    Hier sind vier Händler die nach Deutschland liefern:
     
    http://www.austinkayak.com/products/18179/Sierra-Designs-Elite-Cagoule-Rain-Jacket.html
    http://www.backcountry.com/sierra-designs-elite-cagoule-jacket-mens
    http://www.moosejaw.com/moosejaw/shop/product_Sierra-Designs-Elite-Cagoule-Jacket_10270894_10208_10000001_-1_(nur XL)
    http://www.backcountrygear.com/sierra-designs-elite-cagoule.html(alles backordered?)
  12. Gefällt mir!
    Elsbeere reagierte auf tereglu in Sinn oder Unsinn! Regenschirm vs. Regenjacke   
    Hi,
    1. Habe mal ne Zeit lang einen roten Schirm benutzt. Im Vergleich zu meinem silbernen SwingLiteflex fand ich es darunter wärmer.
     
    2. Ich würde mir eine einfache Halterung für jede Art Schirm basteln. Hier zwei Anleitungen:http://ramblinghemlock.blogspot.de/2014/03/umbrella-rigging.html
     
    http://ladyonarock.com/2015/04/19/hands-free-hiking-with-umbrella/
     
    Nur als Anregung.
  13. Gefällt mir!
    Elsbeere reagierte auf dani in Shoe Goo   
    was ich teilweise mache, ist die knickstelle an der zehe direkt nach dem kauf des schuhs mit verdünntem silikon einzustreichen, dadurch hälts, habe ich den eindruck, wesentlich länger, bevor es bricht. auf tour reichen mir für reparaturen nadel, faden und ducktape.
  14. Gefällt mir!
    Elsbeere reagierte auf cane in Darn Tough Socken in D beziehen   
    Die Darn Toughs beinhalten zur Hälfte Kufa, deswegen halten die natürlich lange.
     
    Da kann man genauso gut Falke TK5 Short kaufen, die TK5 und die TK2 Wool nutze ich seit vielen tausend Kilometern zufrieden, manche Paare sind 5 Jahre alt.
     
    mfg
    cane
  15. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Highlights aus anderen Foren   
    Naja, mit 41 kg ist das wirklich eine riesen Leistung. Klar kommt man so nicht wirklich vorwärts, aber aus rein sportlicher Sicht ist das schon nicht schlecht.
     
    Gab es nicht irgendwo mal die "1kg auf dem Rücken weniger ergibt einen km mehr Strecke" Gleichung?
    Wenn ich jetzt mal pauschal 31 kg abziehe um auf ein (mit Verpflegung) vernünftigeres Rucksackgewicht von 10kg zu kommen würde das 43km Strecke/Tag bedeuten - nicht schlecht!
     
    Schafft hier jemand 43km am Tag mehrfach hintereinander? Ich könnte es nicht. Das härteste was ich bisher geschafft habe waren 110km in 3 Tagen, eingebettet in eine 370km Tour (12 Tage). Und nach den 3 Tagen war ein Pausentag nötig.
     
    Das soll nicht heißen, das ich Gewichte von 42kg gutheiße! Auf gar keinen Fall. Ich weiß nicht wie lange die beiden autark unterwegs waren, aber auch für "tief in den Highlands" sollten 5kg Basisgewicht reichen.
  16. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von MIRRORbroken erhalten in Highlights aus anderen Foren   
    Nachdem ich den original Thread jetzt kenne (Danke Tipple!) noch ein Nachtrag:
     
    Die 12km sind querfeldein. Autark duch die Highlands, von Sumpfloch zu Sumpfloch + ein paar Flussquerungen.
    Das mit 42kg Gepäck finde ich sehr beeindruckend. Ich würde die Tour zwar mit insgesamt 10kg machen, aber trotzdem: Hut ab.
  17. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von MIRRORbroken erhalten in Highlights aus anderen Foren   
    Naja, mit 41 kg ist das wirklich eine riesen Leistung. Klar kommt man so nicht wirklich vorwärts, aber aus rein sportlicher Sicht ist das schon nicht schlecht.
     
    Gab es nicht irgendwo mal die "1kg auf dem Rücken weniger ergibt einen km mehr Strecke" Gleichung?
    Wenn ich jetzt mal pauschal 31 kg abziehe um auf ein (mit Verpflegung) vernünftigeres Rucksackgewicht von 10kg zu kommen würde das 43km Strecke/Tag bedeuten - nicht schlecht!
     
    Schafft hier jemand 43km am Tag mehrfach hintereinander? Ich könnte es nicht. Das härteste was ich bisher geschafft habe waren 110km in 3 Tagen, eingebettet in eine 370km Tour (12 Tage). Und nach den 3 Tagen war ein Pausentag nötig.
     
    Das soll nicht heißen, das ich Gewichte von 42kg gutheiße! Auf gar keinen Fall. Ich weiß nicht wie lange die beiden autark unterwegs waren, aber auch für "tief in den Highlands" sollten 5kg Basisgewicht reichen.
  18. Gefällt mir!
    Elsbeere reagierte auf wilbo in Mini Schnallen Bezugsquellen   
    wenn du ganz unten schaust ...
    https://www.thal-versand.de/shop/index.php?cPath=33_57_108
     
     
    lg. -wilbert-
  19. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von Jan erhalten in welche abspannleine +spanner +UL-heringe?   
    Keine Antwort auf deine Frage, eher ein Denkanstoß. Eine Pyramide nur mit 5,5g Titanheringen zu sichern halte ich wie mafioso für riskant.
     
     
    Ich selber benutze Vargo Titan Hirtenstäbe mit der oben erwähnten gemantelten Dyneemaline bei allen nicht-Hauptabspannpunkten.
     
    Keine linelocs, Knoten nach Surka: http://andrewskurka.com/2012/tarp-guyline-system/
    Wenn die Schnur mal zu kurz ist um sie zu doppeln kann man mit alpinen Schmetterlingsknoten den Flaschenzug auch verkürzen.
     
    An den Hauptabspannpunkten MSR GroundHogs mit 3mm Reepschnur. Schwer, aber die Heringe halten alles aus und bei der Schnur scheuert sich kein Mantel durch.
     
     
    Hier gibts eine (evtl. illegale?) pdf von "Tarp Camping in Inclement Conditions", sehr lesenswert:
    http://www.outdoorgearlab.com/Ultralight-Tent-Reviews/ZPacks-Square-Flat-Tarp
     
    Die darin empfohlenen MSR Carbon Core Heringe sind mir aber bisher zu teuer.
    Ansonsten gibt es Carbon Heringe noch von Ruta Locura. Empfindlich, aber durch den größeren Durchmesser mehr Haltekraft als Titan Pegs.
  20. Gefällt mir!
    Elsbeere reagierte auf roli in Gear Recap: Cape Wrath Trail   
    Bildergeschichte nun online
  21. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von FarmerBoy erhalten in Ventil offen oder geschlossen   
    Hä?
     
    Also wenn Luft durch das geschlossene Ventil entweicht ist deine Matte defekt.
    Ansonsten kann Druckabfall auch schlicht daran liegen das die Luft kälter geworden ist.
     
     
    Über die Benutzung einer "selbstaufblasenden" Isomatte:
     
    Matte auspacken, ausrollen, Ventil öffnen, warten, nachpusten bis gewünschter Druck da ist, Ventil schließen.
     
    Schlafen
     
    Ventil öffnen, Matte zusammenrollen, Ventil schließen, Matte ausrollen, erneut zusammenrollen, sobald Druck auf dem verbliebenden ausgerollten Stück Matte aufgebaut ist Ventil öffnen und fertig aufrollen. Ventil schließen, einpacken.
     
    Lagern: Ausgerollt und mit offenem Ventil (gilt nur für Matten mit Schaumstoff oder KuFa Füllung wie bei Exped), NeoAirs können zusammengerollt gelagert werden.
  22. Gefällt mir!
    Elsbeere reagierte auf Magic in Ventil offen oder geschlossen   
    Wenn es tatsächlich eine selbstaufblasende Isomatte ist muss das Ventil nachtürlich immer offen sein, sonst kann die Matte nachts nicht automatisch wieder Luft nachfüllen. Deine Idee ist somit richtig. Lass dich nicht von anderen Meinungen durcheinander bringen.
     
    Grüße,
    Magic
     
    PS. Nur die Harten kommen in den Garten. :mrgreen:
  23. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Ventil offen oder geschlossen   
    Hä?
     
    Also wenn Luft durch das geschlossene Ventil entweicht ist deine Matte defekt.
    Ansonsten kann Druckabfall auch schlicht daran liegen das die Luft kälter geworden ist.
     
     
    Über die Benutzung einer "selbstaufblasenden" Isomatte:
     
    Matte auspacken, ausrollen, Ventil öffnen, warten, nachpusten bis gewünschter Druck da ist, Ventil schließen.
     
    Schlafen
     
    Ventil öffnen, Matte zusammenrollen, Ventil schließen, Matte ausrollen, erneut zusammenrollen, sobald Druck auf dem verbliebenden ausgerollten Stück Matte aufgebaut ist Ventil öffnen und fertig aufrollen. Ventil schließen, einpacken.
     
    Lagern: Ausgerollt und mit offenem Ventil (gilt nur für Matten mit Schaumstoff oder KuFa Füllung wie bei Exped), NeoAirs können zusammengerollt gelagert werden.
  24. Gefällt mir!
    Elsbeere reagierte auf Magic in Pro/Contra Biwaksack - Diskussion   
    Das Bugsy sieht auch ganz gut aus:
    http://www.tramplite.com/2013/04/bugsy-myog.html
     
    Mir gefällt die Idee es entweder als Wind-, Mücken- oder Tropfschutz zu verwenden.
  25. Gefällt mir!
    Elsbeere hat eine Reaktion von micha90 erhalten in Abspannleinen: Dyneema Schnur 1,5mm   
    Ich fasse also zusammen: Grundsätzlich funktioniert die Schnur super, nur eckige Heringe sind nicht geeignet. Dann besorge ich mir für meine Hauptabspannpunkte was anderes, für andere Punkte verwende ich eh geeignete Shepard Hooks.
     
    @Micha ich benutze die von dir verlinkten Clamcleats, halten bombig.
    Allerdings funktionieren Klemmknoten ebenfalls super mit der Schnur. (beides noch nicht bei anhaltender Nässe ausprobiert)
     
     
     
    Hier gibt es 100m 1,25 mit Mantel für 38€ + Versand
    http://www.drachennest.biz/shop/Lenkdrachen-Lenkmatten-Einleiner/Zubehoer-fuer-Drachen-Kites/Drachenleinen/Waageleinen/Liros-DSL-Waageleine-100m-auf-Spule::774.html
     
     
    Hier gibt es 1000m (???)
    http://www.netze-seile.com/liros-bremsleine-gemantelte-gleitschirmleine-1.html für 41 € + Versand
    http://www.netze-seile.com/liros-gemantelte-gleitschirmleine.htmlfür 39 € + Versand
    +15€ Mindermengenzuschlag

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.