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Jan

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Jan hat eine Reaktion von traveloors erhalten in Erste "UL"-Erfahrung im Sarek 2016/09   
    Toller Bericht über deine Reise, vielen Dank fürs Teilen! Bin auch schon gespannt auf die weiteren Tage deiner Tour.
    OT: Ich bin von Lightroom auf Capture One umgestiegen seitdem ich meine Sony RX 100 III habe. Trotz mehreren Jahren mit LR viel mir der Umstieg nicht schwer und für mich hat sich nun die Bearbeitung von Raw vereinfacht. Tolles Programm ist dieses Capture One und für Sony Besitzer auch umsonst! Vielleicht hast du ja mal Lust und Zeit damit zu beschäftigen
  2. Danke!
    Jan reagierte auf P4uL0 in Raidlight tyvec Windbreaker Anzug   
    Ich bin 183cm groß und 73kg schwer und die Jacke sitzt so das noch eine dünnere Isojacke drunter passt. Die Hose ist sehr großzügig und die Gummibund ist etwas zu locker bei mir.
  3. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf wilbo in Biete Recta-Mid Tarp, 320 g, 26 g/qm DCF, Aussteller 350,- €   
    Das Recta-Mid ist ein simples 2×3,2 m Rechteck-Tarp mit einigen zusätzlichen smarten Optionen.



    Es kann als Halbpyramide mit beak aufgebaut werden und bei einer Höhe von 125 cm passt sogar das 3F-inner darunter. (Liegelänge bis 185 cm) Die Nutzfläche vom Tarp ist so tief, dass die ausgestellte Bodenwanne des inners locker Platz findet.
    Der Lifter an der Rückwand sitzt „zufällig“ genau auf der richtigen Höhe für einen Abspannpunkt vom Tarp zum inner. Bei Abspannung wird das Raumgefühl nochmal deutlich vergrößert.





    (peace) ;-)

    Zum perfekten Stand der Bodenwanne sind zwei extra Abspannungen am Saum hinzugekommen. Das inner funktioniert zwar auch ohne den zusätzlichen seitlichen Zug, steht aber so viel besser und der T-Zip ist damit auch einhändig zu bedienen.
    Der vordere Abspannpunkt in der Mitte der Kante, ist wie bei allen Tarps einer Shelter-Serie mit einem Edelstahl D-Ring versehen. So können zwei Tarps zusammen an einer Mittelstange aufgestellt werden, um ein Gruppen-Shelter zu bilden.
    Hier können sich 5 bis 6 Personen versammeln, gemeinsam kochen oder sich einfach nur im Trockenen aufhalten.
    Es passen natürlich auch die beiden inner unter das große Dach.




    Bei Interesse kann das inner mit verkauft werden.
    VG. -wilbo-
  4. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf Jakten in Bikepacking - eure Räder   
    Mein aktuelles Spezi Chisel.

  5. Witzig!
    Jan hat eine Reaktion von TheRebel erhalten in [Suche] Sammelbestellung 72g sonnenschirm (Amvel Pentagon 72)   
    Ich bleibe meinem Euro Schirm treu. Der hält ganz sicher auch kräftigen Wind aus ;⁠-⁠)
  6. Gefällt mir!
    Jan hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Wutach- und Gauchachschlucht, Schwarzwald   
    Hallo Leute,
     
    wollte euch einige Fotos einer 2,5 tägigen Strecke im Schwarzwald zeigen. Die Wutachschlucht ist ja mittlerweile recht bekannt als eine der jüngsten Täler Europas. Beeindruckende Natur ohne Bebauung und Straßen, das gibt es bei uns hier im Süden selten....
    Also, wir sind mit der Bahn von Freiburg nach Döggingen gefahren und sind von dort südlich in die Gauchach Schlucht eingestiegen. Runter zur Wutach und dann Richtung Westen gelaufen. Das schöne an dieser Tour ist, dass man ständig am Fluß entlang läuft! Das ganze Gebiet steht schon seit vielen Jahrzehnten unter Naturschutz und somit ist die Schlucht wirklich wunderschön und der Weg besteht meistens nur aus einem kleinen Pfad. Im Sommer und vor allem Wochenends sind sehr viele Wanderer unterwegs und deshalb am besten Stoßzeiten vermeiden.
    Am vorletzten Wochenende sollte es durchgehend regnen. Deshalb hatten wir die Schlucht für uns alleine .
    Zuerst mal die Gauchach Schlucht:









    Dann die Mündung in die Wutach:




  7. Gefällt mir!
    Jan hat eine Reaktion von Marko erhalten in Wutach- und Gauchachschlucht, Schwarzwald   
    An der Wutach findet man ständig zeichen für Biber!
    Unser Abendessen, lecker Nudeln

    Unser Schlafplatz in der Schurhammerhütte in der Schlucht:






    Ein riesiger Erdrutsch versperrt den Wanderweg und somit muß man für ca. 2km auf einen Forstweg ausweichen.

    Moosquelle, mit Feuersalamander.

     Altes verlassenes Freibad...



    Am zweiten Tag kamen wir an unserem Ziel Lenzkirch an nach ca. 32km. Dort steht das eigentliche Ziel unserer Tour, die Brauerei Rogg .
    Sehnsüchtiger Blick ins Sudhaus...

    Wohlverdiente Belohnung!

    Im Dunkeln sind wir noch bis zu einer nahegelegenen Hütte gekommen und sind am nächsten Morgen per Bus und Bahn wieder um 10 Uhr 30 in Freiburg angekommen.
    Fazit: Gerne wieder und auch gerne bei eher schlechtem Wetter. Einerseits sind dann kaum Menschen unterwegs und außerdem passt Regen zu diesem Ambiente dort. Einen schöneren Schluchtenabschnitt habe ich bis jetzt in Deutschland noch nicht gesehen.
  8. Gefällt mir!
    Jan hat eine Reaktion von Marko erhalten in Wutach- und Gauchachschlucht, Schwarzwald   
    Hallo Leute,
     
    wollte euch einige Fotos einer 2,5 tägigen Strecke im Schwarzwald zeigen. Die Wutachschlucht ist ja mittlerweile recht bekannt als eine der jüngsten Täler Europas. Beeindruckende Natur ohne Bebauung und Straßen, das gibt es bei uns hier im Süden selten....
    Also, wir sind mit der Bahn von Freiburg nach Döggingen gefahren und sind von dort südlich in die Gauchach Schlucht eingestiegen. Runter zur Wutach und dann Richtung Westen gelaufen. Das schöne an dieser Tour ist, dass man ständig am Fluß entlang läuft! Das ganze Gebiet steht schon seit vielen Jahrzehnten unter Naturschutz und somit ist die Schlucht wirklich wunderschön und der Weg besteht meistens nur aus einem kleinen Pfad. Im Sommer und vor allem Wochenends sind sehr viele Wanderer unterwegs und deshalb am besten Stoßzeiten vermeiden.
    Am vorletzten Wochenende sollte es durchgehend regnen. Deshalb hatten wir die Schlucht für uns alleine .
    Zuerst mal die Gauchach Schlucht:









    Dann die Mündung in die Wutach:




  9. Gefällt mir!
    Jan hat eine Reaktion von r.lochi erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Bin auch Mal wieder etwas unterwegs. 90 km, zur Arbeit 
  10. Gefällt mir!
    Grüß euch,
    es ist zwar Sommer, aber da ich gerade Zeit und Lust habe ein UPDATE zum Thema Winterzelt
    Vielleicht hilft es jemanden irgendwann mal bei einer Kaufentscheidung ....
    Habe zuvor ein Hilleberg Soulo bestellt und wieder retour gesendet – für mich zu kurz (sehr spitzer Winkel des Innenzeltes bei Kopf,- und Fußteil) und zu schwer ....
    Ansonsten sicher ein sehr guter "Sturmbunker" mit 3 Gestängebögen in TOP- Verarbeitungsqualität.
    Schlussendlich bin ich aus folgenden Gründen beim Samaya 2.0 Alpine geblieben:
    https://www.samaya-equipment.at/products/samaya20-bleue
    + Freistehend
    + Mit einzippbaren Moskitonetz auch in der nicht so kalten Jahreszeit verwendbar
    + Sehr gute Belüftungsmöglichkeiten – Dachlüfter plus Eingangszipp und Fenster gegenüber
    + Keinerlei kalte Zugluft in Schlafhöhe bei starkem Wind, trotzdem gute Luftzirkulation von oben
    + Kein lästiges Geflattere eines Innenzelts bei Wind weil einwandig
    + 1400g (1500 g mit Moskitonetz) sind ein (für mich) akzeptables Gewicht für ein winterfestes Zelt
    + War auch bei starkem Wind und Schneefall gut aufzubauen
    + KEIN oder kaum nennenswertes Kondenswasser – hier war ich wirklich sehr positiv überrascht!
       Selbst an der Zeltwand anliegende Kleidung und natürlich der Schlafsack sind IMMER trocken geblieben.
    + Für eine Person mit 110 cm Breite mehr als genügend Platz für Isomatte und Gepäck
    + Optional mit einer großen DCF Apside (plus 400g) erweiterbar.
       Steht der Anbau, bietet dieser viel Platz und guten Windschutz z.B.: beim Kochen/Schnee schmelzen.
       Bei hoher Schneelage mit Sitzgraben perfekt. Leider habe ich davon keine Fotos gemacht  ;-( sorry ...
    Kritikpunkte:
    - Wie auch beim Hilleberg Unna ist bei Regen der Einstieg ohne etwas Wasser mit ins Zelt zu nehmen nicht machbar.
      Mit einem kleinen Microfasertuch ist dies allerdings schnell beseitigt. (Bei angebauter Apsis natürlich kein Thema …)
    - Die Apsis ist etwas tüftelig/mühselig beim Anbau, die Eingangstüre niedrig, unter anderem mit vier kleinen
      Klettverschlüssen zu befestigen, auch das lästige tauschen der Sturmleinen bei "Mistwetter" ist nicht ganz einfach.
     - Leichte DCF-Zelte sind natürlich nicht so robust wie andere Modelle, ein etwas sorgsamerer Umgang mit 
       Reißverschlüssen und dem Zeltmaterial ist hier erforderlich.
    - Für 2 Personen mit 110 cm Breite im Winter sehr schmal - (mit Apsis) ist es aber noch OK.
    - Der Preis für die nicht besonders ausgereifte Apsis ist horrend, ich habe diese um 40% günstiger bekommen –
       ansonsten hätte ich das Teil nie gekauft.
    - Die beigelegten "Plastik" Heringe - naja ... da gibt es besseres .... für weichere  Böden sind diese aber durchaus
       brauchbar.
    Bis dato keinerlei Beschädigungen, Risse, Löcher oder dergleichen - eine Zeltunterlage habe ich nie verwendet.
    FAZIT: Nix ist perfekt, aber in Summe bin ich mit dem Zelt sehr zufrieden. 



  11. Danke!
    Jan hat eine Reaktion von eric erhalten in Internetseite mit Hüttenübersicht   
    Hallo allerseits,
    vielleicht kennt ihr diese Seite noch nicht und deshalb möchte ich sie gerne mit euch teilen.
    http://www.refuges.info/nav
    Hüttenübersicht hauptsächlich im französischsprechenden Raum und auch in französischer Sprache aber recht informativ. Ich übernachte gerne mal in einer Hütte, vor allem im Winter oder bei Regen um meine Sachen zu trocknen...
    Vielleicht habt ihr ja noch weitere Internettipps mit ähnlichem Inhalt?
    Grüße, Jan
  12. Gefällt mir!
    Jan hat eine Reaktion von eric erhalten in Internetseite mit Hüttenübersicht   
    Ja, nette Seite. Wir sind in den Vogesen am Samstag im Regen und im Zelt aufgewacht und danach 8 Stunden im Dauerregen gelaufen. Von der Hütte unten hatten wir über diese Seite erfahren und dann gezielt angesteuert.

    Mit Ofen und Liegefläche für die Matten links und rechts des Ofens auf 160cm Höhe.

    Wir hatten es mollig warm während sich draussen der Regen in Schnee wandelte. Unsere Klamotten usw. waren dann am nächsten Tag auch trocken, super.
  13. Gefällt mir!
    Jan hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Ultraleichte Tools für Fahrradreisen?   
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Swiss Tool PB470. 91g inkl. Reifenheber. Aber vor allem ist es praktisch und durchdacht was mehr wert ist als ein paar Gramm ;-).
    https://www.pbswisstools.com/de/werkzeuge/quality-hand-tools/color-code/alle-produkte/produkt/pb-470red

    Gibts hier momentan am günstigsten.
     
  14. Gefällt mir!
    Jan hat eine Reaktion von kiepenkerl erhalten in Bikepacking - eure Räder   
    Sehr nice!
    Bist du die René Herse FR gefahren? Probleme? 
    Würdest du etwas ändern beim nächsten Mal? 
    Keine Aero Auflieger? Hast du solche vermisst?
    Viele Grüße, Jan
  15. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf kiepenkerl in Bikepacking - eure Räder   
    Genau, René Herse Fleecer Ridge Endurance Plus mit Schlauch. Waren vorher schon 1000km “eingefahren”. 
    7000km keine Probleme, in Portugal dann 3x Platten hintereinander, wegen Glas in den Städten und einem unglücklichen Rosendorn. Aber eigentlich super zufrieden, auf der Straße wie im Trail top Performance.
    Aero-Bars habe ich nicht vermisst aber auch noch nie ausprobiert. Vielleicht beim nächsten Mal. Der Lenker bietet aber viele verschiedene Fahrpositionen. 
    Ansonsten würde ich alles wieder genauso machen. Nur die Handyhülle war nicht ganz dicht und sobald sich ein Tropfen Wasser eingeschlichen hat, funktionierte das Touch die nächsten Stunden bis Tage nicht mehr. Hier würde ich doch nochmal über ein dediziertes Navi nachdenken.
    Da ich auf der Hälfte der Strecke in der Heimat vorbeigekommen bin, konnte ich hier schon alles ändern, was mich gestört hat. Zum Beispiel habe ich hier noch die beiden zusätzlichen Lenkertaschen für 2l Wasser und Snacks genäht, die sich im heißeren Süden wirklich bewährt haben.
  16. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf kiepenkerl in Bikepacking - eure Räder   
    Mein Cinelli Hobootleg Geo, mit dem ich im dieses Jahr in 7 Wochen von Tromsø bis Lagos, größtenteils auf dem European Divide Trail, teils aber auch auf eigens ausgewählten Strecken über Lofoten, Pyrenäen und Co. knapp 8000km zurückgelegt habe. 
    Alleine wegen des Stahlrahmens sicher nicht 100% Ultraleicht, dafür aber ultra robust und doch recht volumenarm für den Zeitraum. 
    Als Zelt kam ein Tarptent Saddle 2 mit Carbonstangen, als Quilt ein Pajak Quest und als Matte eine Decathlon Forclaz MT900 (isoliert) zum Einsatz.
    Die Taschen sind, bis auf die praktische aber schwere decathlon Arschrakete, MYOG aus xpac vx21.


  17. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf cafeconleche in Impressionen von Touren   
    Und noch zwei;

     

  18. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf cafeconleche in Impressionen von Touren   
    Vier Tage mit Mitforisten durch den Pfälzer Wald… für mich eine absolute Neuentdeckung. Nicht die Mitforisten; wir kannten uns schon, sondern der Pfälzer Wald! Richtig schön ist es dort! Und das Wetter: allererste Sahne!
    Der allseits geschätzte Kollege @noodles hat eine vorzügliche Route von Ramsen nach Neustadt geplant, Übernachtungsplätze gebucht und gastliche Stätten herausgesucht.
    Die Kollegen@doman, @Omorotschka, @bieber1 und ein weiterer waren wunderbare Wandersgenossen, mit Vogelstimmen-App, Schleifenbinde-Workshop, legalem (!) Lagerfeuer inlusive Sägearbeiten, Germanistikvorlesung, Burgbesichtigungen und viiiiel gutem und gehaltvollem Essen.

  19. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf BitPoet in Impressionen von Touren   
    Gestern, Schneibstein am Königssee. Kaiserwetter und alter Schnee.




     
     
  20. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf Jones in Impressionen von Touren   
    Andalusien vorn paar Tagen...

  21. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf Kay in Impressionen von Touren   
    2,5 Tage / 78 km in den Vogesen von Saverne nach Niederbronn (15. - 17.4.2024; GR 53 mit einem Schlenker)
    Zur Abwechslung zeigen sich mir die Vogesen diesmal von der sonnigen Seite. Wenn auch sehr windig. Um kurz nach 13 Uhr starte ich ab Saverne Bahnhof. Nach kurzer Zeit erreichte ich die Wälder der Vogesen und der Stress der letzten Tage und unfreiwillig kurzen Nächten ist bald vergessen. Ein kleines Highlight sind die eifrigen Mistkäfer, die zahlreich entlang des Weges zu beobachten sind. Die sehe ich bei uns sehr selten und höchstens einzeln. 


    DerDer
    Der Wind frischt nun deutlich auf. Beim Überqueren einer Autobahnbrücke befördert mich eine Böe vom Gehsteig auf die Straße. Glücklicherweise ist sehr wenig Verkehr. Ich passiere Graufthal und schaue mir dort die Felsenhäuser an und fülle am Dorfbrunnen 4 Liter Wasser für die Übernachtung ab. Im Laufe der nächsten Stunden kommt die angekündigte Schlechtwetterfront näher, aus den einzelnen Windböen wird ein veritabler Sturm. Ich fühle mich im Wald nicht mehr wohl. Ich versuche eine wetterabgewandte Stelle zum Übernachten finden, aber auch auf der anderen Seite des Berges hat sich der Wald in einen Hexenkessel verwandelt. Die Baumwipfel drehen sich wild im Kreis und als ich den ersten unterarmdicken abgebrochene Ast auf dem Weg sah, entledigte ich mich meiner 4 Liter Wasserballast, nahm die Beine in die Hände und machte mich auf zum nächsten Ort La Petit Pierre um in einem Hotel Unterschlupf zu finden. Unfreiwilliges Fastpacking mit Wintergear. 🥵 
    Am nächsten Morgen regnete es bei 3 Grad, angereichert mit einem beißenden Wind. Ich war jetzt doch sehr froh über meine Winterausrüstung. Am Ochsenfelsen fand ich für ein zweites Frühstück Unterschlupf und in Wimmenau gibt es Trail Magic: Wasser, Sitzgelegenheiten und einen Shelter.  Kurz vor der Burg Lichtenberg wechselte der Dauerregen zu vorbildlichen Aprilwetter mit abwechselnd Schauern und blauen Himmel.




    Oben auf der Burg entschied ich mich aus verschiedenen Gründen eine weitere Nacht in einem Hotel zu verbringen. Und tröstete mich für mein gefühltes "Versagen" damit, dass die Tour durch das Gewicht der Winterausrüstung immerhin einen Trainingseffekt hat. "Versagen" ist natürlich ein totaler Quatsch in diesem Kontext. Manchmal ist man sich eben selbst nicht der beste Freund und geht sehr hart ins Gericht mit sich selber. Ich fühlte mich sehr schlecht mit dieser "bequemen" Entscheidung und habe ein paar Stunden Wandern gebraucht um das aufzuarbeiten. Ich wollte das hier erwähnen, da für mich dieses "mental game" zur Tour gehört. Es ist eben nicht so, dass man all den Ballast der Vorwochen bei den ersten Schritten einer Wanderung automagically los wird. Man trägt den leider etwas mit und im Nachhinein bin ich zufrieden, wie ich die Situation bewältigt habe.
    Am nächsten Tag startete ich etwas später um eine Regenfront durchziehen zu lassen. Der Plan ging auf, bis auf etwas Niesel, bzw. Schnee in der Luft über 500 Höhenmeter war der Tag erfreulich trocken, wenn auch weiterhin von einem bitterkalten Wind begleitet. Es war teilweise so kalt, dass ich bergauf anhalten musste um mir eine Lage von Liods besten Polypropylen unterzuziehen. 
    Der Tag begann mit einem (Rück-) Blick auf die Burg Lichtenberg, enthielt sonnige Rastplätze, endlich wieder die von mir geliebten Burgruinen und endete mit einem schönen Ausblick oberhalb Niederbronns in Richtung Karlsruhe. Nach einige Zeit rissen die Wolken etwas auf und ich konnte schneebedeckte Schwarzwaldhöhen durch mein Monokular sehen. Wunderbar! Irgendwann wurde mir mein Hintern auf den Steinbänken zu kalt und ich galoppierte hinunter in die Rheinebene. Dort herrschte T-Shirt und Shortswetter. Gefühlt habe ich mich auf keiner Tour so oft tagsüber umgezogen, weil es mit Ärmel- / Hosenbeine auf/runterkrempeln nicht getan war. 😃





    Von Niederbronn ging es dann per Zug nach Hause. Jetzt habe ich die ersten 6 Etappen des GR 53 erwandert. Absolut empfehlenswert! Ich freue mich schon auf meine nächste Vogesentour. Vielleicht kann ich mir im Herbst etwas länger Zeit nehmen. 


  22. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf DaNilz in Impressionen von Touren   
    ich bin vor ein paar Wochen wieder auf dem Sentiero della Pace unterwegs gewesen. Dieses Mal haben wir - angesichts der Jahreszeit - die große Schleife von Nago über den Monte Altissimo bis an den Nördlichen Gardasee, dann wieder hoch über Mori und den Monte Biena bis nach Rovereto gemacht. 
    Insgesamt recht entspannte 4100hm über 4 Tage, bei etwas über 70km. Wir haben die erste Nacht in der Hütte auf dem Monte Altissimo übernachten und ansonsten draußen. 

    Hier der Link zur Tour: https://www.komoot.com/de-de/collection/2646614/-sdp-4-nago-bis-rovereto
    War eine tolle Tour, auch wenn sie uns schon fast zu zivilisationsnah war. Im September gehe ich die Ortler-Etappe an. Freue mich schon drauf.  





















  23. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf realholgi in Impressionen von Touren   
    Bin über den 1. Mai den HexaTrek/GR53 im Elsass von Weissenbourg bis Saverne gegangen.

     
    Ein sehr schöner Trail, super markiert; es gibt immer am Wegesrand etwas Leckeres.


    Camping ist problemlos möglich:

    Sehr abwechslungsreich und mit vielen Burgen und anderen Attraktionen:


    Bald geht's weiter und ich freue mich darauf!
  24. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf dermuthige in Impressionen von Touren   
    Formen und Farben in Schnee und Eis haben mich endlos fasziniert ...





    ... und wir durften auch das ein oder andere Himmelsspektakel bewundern:




    Rundum, ein Träumchen! Die nächste große Tour geht trotzdem wieder in den Herbst, ich lieb die Farben der Landschaft zu sehr – und auch wenn es schön ist, über Flüsse und Seen abzukürzen, habe ich sie visuell doch vermisst.
  25. Gefällt mir!
    Jan reagierte auf dermuthige in Impressionen von Touren   
    Auch die Landschaften haben ohne Ende überzeugt! Die Fotografie hat ein wenig darunter gelitten, dass ich an Tempo und Spur der Gruppe gebunden war – aber wenn es einfach überall was zu fotografieren gibt, klappt das vom Wegesrand aus ganz gut 










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