Reputationsaktivitäten
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Takanama reagierte auf khyal in SchnäppchenNa vielleicht waere es fuer manchen User hilfreich, auch diese zu benennen...
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Takanama reagierte auf Mountain_Dog in SchnäppchenReally?!
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Takanama reagierte auf Fabian. in Neue Ultraleicht-AusrüstungOT: Das hängt damit zusammen, dass du Dollar als Währung eingestellt hast.
Man kann aber auch Euro als Währung einstellen und zahlt dann 46,15€, vorhin noch 45,58. Man zahlt dann auch nur den faktisch angezeigten Europreis - zumindest per Paypal.
OT: Aber hier im Thread geht es doch gerade um die Kosten, die ich zahlen würde. Externalisierte Kosten, zu denen auch Umweltschäden o.Ä. zählen, spielten bei der Betrachtung doch gar keine Rolle. Ist nochmal ne andere Diskussion.
OT: Jetzt musst du mir mal erklären wo der Unterschied ist, wenn das Paket per Schiff (bei normalem Versand findet kein Express per Flugzeug statt) direkt zu mir geliefert wird, statt erst zum Händler, da nochmal umverpackt wird und mir dann indirekt zugeschickt wird.
Die Lieferketten sind heutzutage so effizient, dass wegen einer Bestellung aus China kein Schiff losfährt nur um mir ne Powerbank zu bringen.
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Takanama reagierte auf nats in Trekking Lite Store (TLS) lässt negative Bewertungen entfernenUnd sehr bedenklich wird es, wenn man sich die positiven Bewertungen genauer anschaut – die sehen, um es vorsichtig zu formulieren, doch teils auffällig aus. Was nicht verwundert, wenn man dann dahinter schaut und auf Leute stößt, die nur in höchsten Tönen loben: und zwar Arztpraxen, Wellness-Clubs und Kosmetikstudios an völlig unterschiedlichen Orten der Bundesrepublik. Daß diese positiven Rezensionen auf echten Erfahrungen beruhen, ist also doch unwahrscheinlich.
(Zum Beispiel "Petra Langhagen":
https://maps.app.goo.gl/Ao36oAh97CyyXv72A)
Ich weiß sehr wohl, wie sehr gerade kleine Unternehmen unter ungerechtfertigten schlechten Bewertungen leiden können. Das hier sieht aber leider gar nicht vertrauenerweckend aus...
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Ich finde es im vorliegenden Fall sehr heikel und auch nicht gerade sinnvoll und fair gegenüber TLS nur einen Teil der Replik zu zitieren. Wenn man nämlich die ganze Replik liest, stellt sich die Sache zumindest für mich wieder etwas anders dar.
Ausserdem finde ich es auch immer etwas heikel sich zu einem Sachverhalt zu äussern, wenn man diesen nicht aus erster Hand kennt und beide Seiten gehört hat.
Ich habe erst 2 x bei TLS bestellt und war beide Male sehr zufrieden.
Zu Online Bewertungen im Allgemeinen. Eine Person aus meinem Umfeld betreibt einen kleinen Laden. Neulich hat diese jemand beim klauen erwischt und die Person wurde gebeten künftig nicht mehr zu erscheinen. Gab dann mutmasslich von dieser Person eine schlechte Bewertung auf Google. Vonwegen „Ausländerfeindlich“ und „qualitativ minderwertige Produkte“.
Andernorts gab es Fälle bspw. In einem Restaurant „Entweder bekomme ich Rabatt oder es gibt eine schlechte Bewertung im Netz“.
Ich unterstelle dem Threadersteller nichts dergeichen, da ich weder ihn, noch den vorliegenden Fall Kenne. Auch zu TLS habe ich ausser den beiden erwähnten Bestellungen keinen Bezug. Ich persönlich nehme solche Internetbewertungen jedoch nur noch mit Zurückhaltung zur Kenntnis.
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War das der, wo laut Aussage des Händlers das Kochgeschirr verbeult inkl. Essensresten retourniert wurde?
Den genauen Vorfall wird keiner kennen ausser den Beteiligten. Von daher kann natürlich jeder erstmal viel behaupten. Als jemand der in den Versandhandel ein paar Einblicke hat kann ich aber durchaus sagen, es gibt auch so manche Kunden die eine durchaus fragwürdige Einstellung zur Nutzung von Retouren haben...
(Meine Schwester vertreibt recht hochwertige Wäsche online, unter anderem Unterwäsche... da kommen gelegentlich auch durchaus offensichtlich getragene Teile zurück für die der Kunde dann gerne sein Geld wieder hätte.)
Das soll jetzt nicht bedeuten, dass beim TLS alles Heilige wären, meine Bestellungen dort hatten durchaus auch ein paar kleine Haken, aber es gibt eben auch immer zwei Seiten einer Geschichte.
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Takanama reagierte auf wilbo in Der letzte Schrei aus Shenzen - Asta Gear 20D Down QuiltOT: Ich verstehe Deinen Ärger, wenn einem der Informationsgehalt einer review zerschossen wird.
Sich mit einem Produkt, (von woher auch immer)*, auseinanderzusetzen, es fotografisch zu dokumentieren und auf Fragen zusätzliche Informationen zu geben kostet viel Zeit. Ich würde mir wünschen, dass dieser Investition eines Einzelnen entsprechend Rechnung getragen wird. Dies Forum lebt vor allem von den Beiträgen der aktiven User. Es wäre schade solche zu vergraulen.
*(Es ist ja nicht so, dass die Herkunft verheimlicht und zweifelhafte Zulieferer verschwiegen wurden.)
Auf der anderen Seite verstehe ich nicht, dass bei einem so offensichtlich bewegenden Thema wie der Daunenherkunft, nicht einfach ein anderer Faden eröffnet wird. Scheinbar ist es den Beteiligten dann doch nicht so wichtig ...
VG. -wilbo-
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Takanama reagierte auf questor in Der letzte Schrei aus Shenzen - Asta Gear 20D Down QuiltSchade, dass sich die Moderation gegen den Menschen einen der Nutzer entscheidet, mir völlig unverständlich.
Diese Diskussion müsste man dieser Meinung nach bei jedem Produkt aufmachen, wo soll das hin führen?
Der Thread dreht sich seit zwei Seiten nicht mehr um das eigentliche Thema, ich bin geneigt, meinen inhaltlichen Beitrag dementsprechend zu löschen.
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Takanama reagierte auf skullmonkey in Der letzte Schrei aus Shenzen - Asta Gear 20D Down Quiltskullmonkey hat diesen Beitrag moderiert: Bitte bleibt sachlich in der Diskussion und unterlasst persönliche Beleidigungen.
Was das ausgliedern angeht haben wir Moderatoren uns dafür entschieden alles so stehen zu lassen, den in den Beiträgen stehen wichtige Punkte zur Entscheidungsfindung, ob man so etwas kaufen will, drin. Diese sind unserer Meinung nach genauso wichtige Punkte, wie Schnitt oder Material, und bei jedem Kauf sollte man sich darüber klar sein, was man mit dem Kauf unterstützt und da gehören auch diese Aspekte klar dazu.
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Takanama reagierte auf questor in Der letzte Schrei aus Shenzen - Asta Gear 20D Down QuiltDann führe die Deine doch bitte wirklich woanders. Ich habe es mehrfach versucht, Du ignorierst Entgegnungen mehrfach und segelst mit Allgemeinplätzen meilenweit an allem vorbei, was man Dir erwidert. Da kann ich keinerlei Erkenntnisinteresse wahrnehmen - und ohne ist jeglicher Diskurs sinnfrei.
Absolut! Und umso ferner muss der Planet dessen entfernt sein, der das hier raus liest. WO holst Du das her? Das ist ja bedenklich!
Ich wiederhole mich dann zum vierten - und nun aber auch letzten Mal:
Was für eine Hybris muss man besitzen, wenn man - ohne jeglichen Anlass, da nirgends bestritten - meint hier mit anlasslosen wabernden Exkursen und weiteren Allgemeinplätzen über die Bedingungen der Textilproduktion noch irgendjemandem etwas neues mitzuteilen? Das ist schon kein anderer Planet mehr, das ist Weltraumschrott - und lässt tief blicken, mit was für einem verschobenen Bild über die Forenteilnehmer Du hier aufschlägst.
Völlig das Thema verfehlt, sorry!
Genau, Alternativen - konkrete Produktalternativen, keine weiteren zwei Absätze voll Allgemeinplätzen, die Du hier einfach mal so in bester OT-Manier auf uns abkippen wolltest.
Und dann kommst Du ernsthaft h-i-e-r-! mit WM und Yeti um die Ecke und meinst
Nicht Dein Ernst?
Glaubst Du ernsthaft, dass Du irgendjemandem hier im Forum damit die Erleuchtung bringst - oder auch nur einen Millimeter Wissensvorsprung mitbringst?
Und die Frage nach den Stoffen ignorierst Du auch gleich lieber?
Empfiehlst Du jemandem, der nach Handschuhen fragt auch einen Sockenhersteller?
Oder haben wir die neuen Linien der WM und Yeti Mantelquilts verpasst?
Da kann man sich nur noch wundern - Thema abermals verfehlt, sorry!
Mach mal, das habe ich ja nun schon mehrfach eingefordert.
Denn wie nun ebenfalls schon etliche Male erwähnt, gibt es mwn nach gibt es keine ethisch akzeptable Alternative zu diesem Mantelquilt!
Diese Problematik habe ich bereits im Ausgangspost aufgeworfen - und mehrfach darauf verwiesen, was Du ja nach Herzenslust ignorierst - und lieber mit weiteren Unterstellungen endest.
Da fällt mir echt nichts mehr zu ein - ich kann mich nur den nun schon mehrfach geäußerten Bitten anschliessen, Deine Diskussion andernorts fortzuführen, ich bin es Leid, mich in den luftleeren Raum zu wiederholen.
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Takanama reagierte auf ekorn in Der letzte Schrei aus Shenzen - Asta Gear 20D Down Quilt@questor ich hab mich sehr über deinen Beitrag und den Schreibstiel gefreut und finde Du bist dabei auch auf die Kontroversen Aspekte eingegangen. Ich hätte mir den Quilt aus einigen der oben genannten Gründen nicht gekauft. Aber ich hätte ihn auch sicher nicht so schön rezensieren können. Danke Dafür
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Takanama reagierte auf Fabian. in Der letzte Schrei aus Shenzen - Asta Gear 20D Down QuiltOT: Auch, wenn man Arbeitsbedingungen, Daunenherkunft und das kommunistisch-kapitalistische System in China durchaus kritisieren kann, so sollte dies doch in den dafür vorgesehenen Threads geschehen. Alles andere ist Off-topic.
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Takanama reagierte auf questor in Der letzte Schrei aus Shenzen - Asta Gear 20D Down QuiltDen Zusammenhang musst Du mal erklären. Ironieradar zu Hause vergessen?
Oder doch nicht - selten so trockener Ironie begegnet. Oder doch tatsächlich ernsthaft? Aluhüte sind ja eher weniger UL - und das ist ein echt stattliches Exemplar!
Nur, falls er beim Lesen über die Augen gerutscht ist, und Du es nicht nur im Ausgangspost, sondern auch im Folgeposting daher nicht lesen konntest: ich kann dich beruhigen, keinen der genannten Aspekte habe ich negiert.
Und vielen Dank für die weiteren lehrreichen Ausführungen, wer UL erfunden hat, endlich erklärt das mal einer.
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Takanama reagierte auf questor in Der letzte Schrei aus Shenzen - Asta Gear 20D Down QuiltIch glaube, Du hast mich missverstanden. Ich habe nichts anderes behauptet und bin mir wie geschrieben über die Wahrscheinlichkeit zweifelhafter Produktionsbedingungen im Klaren. Von Sicherheit würde ich hier nicht sprechen, damit macht man sich in seiner Argumentation unnötig angreifbar.
Aber vielmehr habe ich deine Schlussfolgerung als unzulässig vereinfacht in Frage gestellt.
Vom Preis auf Produktionsbedingungen schließen zu wollen greift leider wir in allen Bereichen zu kurz. Das wird einem schlagartig klar, wenn man das ganze versucht, als positiven Indikator heranzuziehen, was ebenso zulässig sein muss, wenn man diesen Zusammenhang aufmacht.
Demnach würde ein höherer Preis eine andere Daunenproduktion bedeuten, so einfach ist ein reines Gewissen aber leider nicht käuflich zu erwerben. Denn wie geschrieben - die wenigsten namenhaften - und z.T. sündhaft teuren Hersteller können hier bessere Produktionsbedingungen nachweisen.
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Takanama reagierte auf questor in Der letzte Schrei aus Shenzen - Asta Gear 20D Down QuiltKommen wir zu Details und Anwendung.
Wie es der Zufall wollte, kam das Geschenk gerade rechtzeitig zu einer der Berliner Overnighter Runden - und so musste ich das gute Stück natürlich probeschlafen, um sicherzugehen, dass es auch funktioniert. Man weiß ja nie bei Hochtechnologien.
Ich kann bestätigen - er tut, was er soll. Allerdings hätte der gute Asta Gear bei etwa -1°C im minimum - und mehr als genug Luftfeuchte beim nebligen Lageplatz am See derart über seiner Gewichtsklasse geboxt, dass ich zum Temperaturlimit wenig sagen kann und im Duett aus Asta Gear und Aegismax genächtigt habe. Ich würde auch um und bei 5° als Komfortlimit tippen, recht ähnlich dem Windhard, ob die H-Kammern wirklich einen merklichen Temperaturbonus rausschlagen bleibt auszutesten.
Die sehr zahlreichen Schnallen hatte ich ja bereits angesprochen. Hier wird denke ich entweder noch ausgelichtet - oder direkt etwas anderes verarbeitet. Das Gummiband ist etwas schlabberig - und dort, wo der Quilt recht eng zusammenliegt, etwa am Fußende ist das Band auch schlicht zu lang.
Auf der Produktseite sind noch Gurte um die Matte zu sehen, an denen der Quilt befestigt ist, diese waren bei mir nicht dabei, ich habe mal nachgefragt. Ähnelt etwas der @Stromfahrer'schen Knopflochgummimethode.
Ansonsten selbes Prinzip wie beim Windhard - Zipper - und Kordel unten zum verschließen, oben am Kopfende auch noch ein Kordelkanal, um dicht zu machen.
Band zu weit, ein Tanka kann weg, Gummikordel recht dick - einsarpotential.
Sämtliche Clips alle paar cm braucht sicherlich auch kein Mensch.
Kopfende
Wie bereits angesprochen lässt sich das ganze auch Umdrehen, wer also schon immer anstelle Warnfärbung für den kurzsichtigen, aber schießwütigen Jagdpächter tragen wollte, kann sich auch in dezentem Schwarz bejagen lassen. Wobei dann wohl wirklich die in dem Fall innen liegende Abdeckklappe des Kopflochs der Schere zum Opfer fallen sollte, denke, das stört doch etwas.
Dann noch den Anus - äh das Kopfloch zuziehen, und fertig ist die mollige Tüte.
Auffüllen lassen sollte sich der Asta Gear übrigens ähnlich einfach wie der Windhard, die Kammern lassen sich ebenso einzeln öffnen, auffüllen und wieder verschließen. Wie der Windhard könnte auch der Asta Gear mit einen 250g gut noch 50g gebrauchen, ist er doch hier und da recht mau befüllt.
So weit eine ganz runde Sache - bis auf die Kleinigkeiten der Verschlüsse, die sich bei Bedarf umarbeiten lassen eine erstaunlich wertige Konstruktion, die die Kältebrückenprobleme des Windhard (Kopfloch und durchgesteppte Kammern) konsequent löst - allerdings mit einer entsprechenden Gewichtsstrafe. Ob der Wärmegewinn das Mehrgewicht rechtfertigt, muss sich zeigen.
Aber bisher bin ich angetan und so wird das gute Stück sicher auch mal von mir Auslauf bekommen, falls es nicht ganz so stark genutz wird wie erhofft.
Der Preis von nicht einmal 60€ ist jedoch für diese Machart absolut unschlagbar. Über den ethischen Aspekt des Preises mag man sich sicherlich streiten, aber so lange auch namenhafte Hersteller nicht in der Lage sind, ihre Produktionsketten und Daunenproduktion nachvollziehbar transparent zu gestalten, ist das hier zumindest für mich eine Alternative.
In diesem Sinne - was sind Eure UL Fashion Trends für 2020? Wer traut sich orange?
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Takanama reagierte auf questor in Der letzte Schrei aus Shenzen - Asta Gear 20D Down QuiltLiebe Gemeinde,
wie vielen vielleicht bekannt, weihnachtete es kürzlich. Und wie vielen vielleicht ebenso bekannt, war auch ich so selbstlos, der besseren Hälfte ein UL-Geschenk zu machen, in der Hoffnung, die eher schwelende Begeisterung für das karge Wandern weiter zu entfachen. Nachdem die sich bahnbrechende Dankbarkeit nach Tagen so langsam abgeebbt ist, konnte ich ihr das Geschenk noch einmal kurz entreißen, um das Forum an dieser Freude teilhaben zu lassen.
Ein zweiter Quilt ist es geworden. Nachdem ich mit dem selbst noch weiter verschlimmbesserten Aegismax Windhard bereits eine Stilikone besaß, schaute ich mich zunächst abermals dort um.
Allerdings kostet das gute Stück inzwischen fast das Doppelte des ursprünglichen Preises, ein Aliexpress-Verkäufer sagte mir, der Hersteller kontrolliert den Preis der Verkäufer und hält ihn stabil hoch.
Nun, wer auch draußen stets den letzten Schrei tragen möchte, muss vielleicht etwas tiefer in die Tasche greifen, aber die Preispolitik war mir dann aus Prinzip doch zu wieder.
Also weiter umgesehen und eher zufällig über den letzten Geniestreich des ebenso für seine avantgardistischen Kreationen bekannten Designerlabels Asta Gear gestolpert. Der Asta Gear 20D Daunenquilt. Käuflich zu erwerben direkt über den Asta Gear Shop bei Aliexpress. Guter Kontakt, rascher Versand - und sehr akurate und ausführliche Produktdarstellung.
https://www.aliexpress.com/item/33046506787.html
Von den Specs her dem Windhard recht ähnlich, im Detial aber mit ein paar wesentlichen Unterschieden.
Weiß ist auf jeden Fall out für 2020 - sowas von 2019! Der letzte Schrei aus Shenzen sagt - Orange is the new black!
Für die Stylespießer unter den UL-Fetischisten, die sich nicht im halbdurchsichtigen Daunenmantel und Damenstrumpfhose alleine in den Wald trauen aber die beruhigende Nachricht - es ist ein Quilt - man kann ihn auc einfach umdrehen und das langweilige schwarzgrau kommt zu Tage.
Da wird auch schon einer der wesentlichen Unterschiede sichtbar. Astelle eines einfachen Reißverschlusses beim Windhard für das Kopfloch ist hier ein daunengefüllter Kragen mit einer Abdeckklappe eingearbeitet, Ein sehr aufwändiges Detail, das mich bei dem Preis überrascht hat.
Dazu sind ein paar weitere, Gewicht schindende Details verarbeitet. Relativ dicke - und lange Kordel, Tankas und Gummibänder in etwas zu reichlicher Zahl. Etwas abspecken ist da durchaus noch drin. Ob es mir erlaubt sein wird, an die sehr robust und schwer aussehende Abdeckklappe die Schere anzusetzen, wird die Zeit zeigen. Einen wirklichen Mehrwert bietet sie nicht. Der Kragen hat einen Kordelzug, im Quiltmodus lässt er sich auch so verschließen.
Der zweite, noch wesentlichere Unterschied ist im Inneren verborgen - und wäre von mir so fast übersehen worden - Kammern - nicht durchgesteppt!
Zum Glück war die Artikelbeschreibung recht gut, sodass das Ganze ersichtlich wurde.
Ich habe versucht, die Kammern zu strecken, die Stege kommen auf etwa 7cm, da wäre also ordentlich Loft möglich.
Auch das ein überraschend aufwändiges Detail!
Auch das Außenmaterial ist anstelle 10D beim Windhard ein 20D, das sich einiges Robuster anfühlt, wobei mein Windhard nun auch schon so einiges ohne Probleme mit gemacht hat.
Damit erklärt sich ein weiterer Unterschied, der in unseren Kreisen weniger gern gesehen ist auf der Waage: 638g bei selber Fülmenge anstelle etwa 450 beim Windhard.
Das ist aber zumindest weniger als die angegebenen 660g, vielleicht waren die mit dem Kompressionssack, der direkt in die Gearbox geflogen ist
Erhältlich ist auch noch eine Variante mit 500g Füllmenge, da relativiert sich das schwerere Hülle zu größerer Füllung Gewichtsverhältnis schon wieder etwas mehr, aber 900g sollten es dann doch wirklich nicht werden - und die wie erwähnt schwelende Leidenschaft entbrennt bis dato ohnehin eher in flauen Sommernächten.
Die angegebenen Maße würde ich etwas anders sehen, anstelle 185*140*105 eher 195*130 breit oben und 100cm breit unten.
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Takanama hat eine Reaktion von Fuchs erhalten in Walker's Haute Route Charmonix -> ZermattR-Wert von 2,5 - 3 kann schon rein rechnerisch nicht sein. Bei 1,3 cm Dicke kommst du bei Schaumstoffmatten auf einen theoretischen R-Wert von 1,8. Durch Komprimieren des Schaumes ist der tatsächliche Wert in der Praxis immer etwas geringer.
Ich kenne die Onda Mat nicht, aber ich würde vermuten, dass sie konstruktionsbedingt unter Druckbelastung stärker nachgibt als Vollschaummatten. Dementsprechend wäre der Unterschied zwischen theoretischem und praktischen Wert bei dieser Matte noch größer.
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Takanama reagierte auf Jan el mochilero in Von Heimat zu Heimat, eine Bikepacking Tour durch DeutschlandDie kalten Finger und Zehen beim Fahrrad fahren, die der hereinbrechende Winter mir gerade beschert, lassen mich zurück an den nicht lange zurückliegenden Oktober denken, der dieses Jahr so besonders warm und schön war.
Schon lange hatte ich den Plan, die Strecke zwischen meinen beiden Heimatsorten, nicht nur mit dem Bus oder Zug, sondern mit dem Fahrrad zu überwinden. Für gewöhnlich braucht man zwischen fünf oder sieben Stunden um von Berlin nach Aalen, ein Städtchen in Süddeutschland, zu gelangen,; Je nachdem welches Transportmittel man wählt. Auf nur zwei Rädern sollte es diesmal um einiges langsamer gehen, dafür aber um ein vielfaches spannender werden als eine Flixbusfahrt auf der Autobahn.
Mit dem Kartenprogramm Kommot, plante ich eine Route, die viel Natur mit einschließt, Dörfer und Städte meidet und aus möglichst viel nicht asphaltiertem Untergrund besteht. Mit einem Abstecher durch den Harz sowie nach Würzburg, kommt die Strecke auf insgesamt 700km, die ich an sechs Tagen abfahren wollte.
https://www.komoot.de/tour/46619585?ref=wtd
Die Reise war für Fahrrad, Equipment und mich eine Premiere in Sachen Bikepacking. Bislang hatte ich nur kleinere, ein bis zwei Tagestouren unternommen. Dementsprechend aufgeregt war ich, als ich mit Profilreifen und für sechs Tagen Proviant in den selbstgenähten Taschen, mich früh morgens auf mein Gravelbike schwang. Bei strahlendem Sonnenschein rollte ich auf bekannten Wegen durch den Grunewald in Richtung Süden.
Ich hatte versucht mir die Strecke der ersten Tagesetappe so gut wie möglich ins Gedächtnis zu prägen, denn die Herausforderung dieser Tour würde dieses Mal nicht das Unbekannte eines fernen Landes sein, sondern eher mein Smartphone immer mit genügend Strom versorgt zu wissen. Ich hatte mir nur eine grobe Übersichtskarte ausgedruckt. Diese sollte mich davor bewahren nicht völlig zu verzweifeln sollte mein Handy dann doch unerwartet den Geist aufgeben.
Schnell musste ich feststellen, dass das Vorankommen stark vom Untergrund abhängig ist. Ich liebe Kiefernwälder. Jedoch bedeuten Kiefern auch meist sandigen Boden und so quälte ich mich in weiten Teilen Brandenburgs entweder im kleinsten Gang oder zu Fuß über kerzengerade Forstwege. Mir war nicht bewusst dass man trotz null Prozent Steigung und ohne Gegenwind so langsam sein kann !
Als die Sonne unterzugehen begann und ich den Hilferufe meiner Oberschenkel endlich Beachtung schenken musste, baute ich mein Lager auf einer kleinen Waldlichtung auf uns ließ es für heute gut sein.
Meine Tagesetappe hatte ich zwar nicht ganz erreicht, was den grandiosen Sonnenuntergang aber in keinster Weise unatraktiver machte. Die Bäume zogen lange Schatten in der violetten Abendluft und im abnehmenden Kreis der Sonne zogen die Silhouetten zweier Reiter vorbei.
In den darauffolgenden Tagen sollte ich an jeden Morgen und Abend in den Genuss eines nahezu perfekten Sonnenauf-, beziehungsweise Untergang kommen.
In der Frühe noch in Handschuhe, Balaklava und Schichtsystem gehüllt, fuhr ich weiter bis ich mittags trotz kurzer Hose und Trikot, schwitzend, eine Pause einlegte und mit dem Kopf, gut gebettet auf einem Packsack, ein Schläfchen machte. Was kann man sich schöneres vorstellen, als durchs Land zu ziehen, wann immer man will die Seele baumeln zu lassen oder es auf Singeltrails ordentlich krachen zu lassen und in die wunderschöne Herbstlandschaft einzutauchen. Kurzum, ich kam mir vor wie ein Landstreicher aus alten Tagen.
Die Pausen hatte ich allerdings auch nötig. Meine penible Streckenplanung stellte sich dann doch als ungenügend heraus, da mich die Route oft auf Waldarbeiterwegen führte die wahrscheinlich zuletzt vor zwanzig Jahren benutzt wurden. Ultraleicht macht auf jeden Fall auch im Fahrradtourenbereich Sinn, im Gegensatz zu vielen Meinungen; zumindest wenn man vor hat oder gezwungen ist sein Bike des öfteren zu schieben.
Feldwege sind nicht gleich Feldwege, zumindest in Deutschland nicht. Die Größe der Steine, die den Belag darstellen, nehmen in südlicher Richtung stetig zu. Die tiefen sandigen Wege in Berlin und Brandenburg weichen allmählich den Geröllstraßen Sachsen-Anhalts und werden in Thüringen zu Mondoberflächen ähnlichen Passagen. Erleichterung bringen dann die in Bayern und Baden-Württemberg vorwiegenden fest komprimierten Schotterpisten, über die sich es so herrlich rasen lässt.
In welchen Bundesland ich mich gerade befand gab mir nicht nur meine Beobachtungen über den Bodenbelag Auskunft, sondern auch Ihre Bewohner selbst. Wechselnde Akzente und Begrüßungsfloskeln verrieten mir schnell wo ich mich gerade befand. Als ich nur noch statt "servus" das mir vertraute "Grüß Gottle" vernahm, wusste ich, dass mein Ziel nicht mehr weit sein konnte.
Dennoch entschied ich mich dafür noch eine Nacht im freien zu verbringen anstatt erschöpft und im Dunkeln zu Hause anzukommen. Ein weiteres mal den Biwaksack ausrollen, den Spiritusbrenner anzünden und die harten Muskeln dehnen.
In wenigen Minuten hatte ich meine Freezerbagnudeln vertilgt und zufrieden schaute ich dem Landwirt zu, wie er auf seiner riesigen Maschine, wie auf einem Tron sitzend, seine ernte einholte. Am nächsten Morgen ging es auf abermals bekannten Wegen Richtung Heimat und mein kleines Abenteuer damit zu Ende.
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Takanama reagierte auf khyal in SchnäppchenOT: Klar und ein Biwaksack ist meist leichter als ein Zelt mit IZ
Mal davon abgesehen, dass ich mit dem Schnaeppchen versuchen wollte, dass wir mal wieder aus dem Diskutieren rauskommen und den Thread dafuer nutzen, wofuer er eigentlich gedacht ist...
OT: Es gibt unterschiedliche Messer mit unterschiedlichen Anforderungen und wer ein leichtes Messer, gut mit einer Hand zu oeffnen, vernuenftiges Heft, das eingeklappt nix beschaedigt, mit einem Rahmen, der leicht von Lebensmittel-Resten zu reinigen ist, mit halbwegs vernuenftigen Klingenstahl und Messerklinge in einer Groesse bzw Messer in einer Stabilitaet, dass man z.B. damit auch mal schnell einen Stab zurechtschnitzen kann, wenn eine Zelt-Aufstell-Stange aufgibt, oder Heringe fehlen (und dazu evtzl noch fuer´s Paddeln das Ding als Sicherheitsmesser benutzen will), dann landet man halt bei so einem Messer wie dem von mir Verlinkten, wenn es nur um Lebensmittel-Verpackungen aufschlitzen und mal ein Stueck Reepschnur abschneiden geht, ist eigentlich auch schon ein 3er Opinel Overkill
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Takanama reagierte auf khyal in Rabattaktionen bei Sack & Pack???
Meinst du jetzt, weil Du mehr % bekommst, als in der Werbung angegeben ?
In der Werbung geben sie ja an, dass es 10% auf US & UL gibt und keine weiteren Rabatte addiert werden koennen, jetzt haben hier ja Verschiedene berichtet, dass sie 20% bzw 10+2% bekommen haben...
OT: Da finde ich schon eher bedenklich, worueber ich mich schon bei 2 anderen Laeden gelegentlich geaergert habe...hatte verschiedene Produkte auf der "Haben wollen Liste", waren auch vorraetig, dann % Angebot, will bestellen, auf einmal nicht mehr vorraetig, am Tag nach dem Angebot, oh Wunder, wieder vorraetig
OT: btw Wenn ich nur will, dass eine Bestellung unter bestimmten Bedingungen durchgefuehrt wird, die nicht in der normalen Bestell-Bestaetigung drin stehen, schreibe ich das in die Bestellung rein z.B. als ich wegen eines Reifendefekts schnell neue Reifen fuer´s Motorrad brauchte "Bitte die Bestellung stornieren, falls Sie nicht innerhalb von 3 Werktage versenden"
OT: Yes, soweit wie ich weiss, hatten die mal denselben Ursprung, dass KR eine Filiale von D war, ist aber schon sehr lange selbststaendig, D hat mehr den Schwerpunkt auf Mainstream und KR auf UL
OT: Das verstehe ich jetzt nicht, mal davon abgesehen, dass ich davon ausgehe, dass hier fast alle ein €-Konto haben duerften und wenn nicht, zur Bezahlung andere Wege, als das Konto waehlen duerften...
Wenn doch bei Bestellung in der Rechnung die % eingearbeitet sind...
- wird bei Vorkasse nur der richtige Betrag ueberwiesen
- wird bei Lastschrift (oder Kreditkarte) nur der richtige Betrag eingezogen
- bei Paypal-Zahlung in Fremdwaehrung wird letztendlich meines Wissens nur der Betrag zum Kurs abgerechnet, der uebrig bleibt (war zumindest bei mir so, wenn ich z.B. Versandkosten erstattet bekommen habe, weil ich 2 Bestellungen von US zusammengefuegt habe)
Oder uebersehe ich was ?
Du bist Dir aber schon drueber klar, dass Du da keine zusaetzlichen % drauf bekommst ?
Die 10% schreiben sie ja "auf lagernde Ware" und lt Webshop sind die inzwischen alle weg, da waren wohl Andere (hier ?) schneller, evtl koenntest Du hoechtens mal probieren, eine Email hinterher zu schicken, so in dem Sinne "sehe selber, dass es nicht mehr lagernd ist, aber waere supernett, wenn Ihr mir bei Nachbestellung auch die % geben wuerdet, ist nicht zeitkritisch"...
OT: Wo du recht hast, hast Du recht
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Takanama hat eine Reaktion von German Tourist erhalten in Vorfall auf dem PCT laut Spiegel OnlineOb ich persönlich eine solche Warnung ausschlagen würde, hängt stark davon ab von wem und wie sie mir gegeben wird. Sagt die Dame „Oh, in den Bergen ist es doch so gefährlich, da hat es Wölfe und es soll auch bald kälter werden, geh da besser nicht weiter“ würde ich den Ratschlag vermutlich ignorieren. Sagt die Dame wie in diesem konkreten Fall hingegen „Ich habe eben im Wetterbericht gehört, dass am Wochenende ein Wintereinbruch kommen soll mit 60 cm Neuschnee in den Bergen“ würde ich das schon sehr ernst nehmen, erst recht wenn sie es mir anhand von persönlichen Erfahrungen illustriert: „I clearly explained to her how fast the snow will pile up in a storm, using a personal example from one of my storm-related Glacier Peak Wilderness PCT experiences where we couldn’t move for three days. I also told her that route-finding would be very difficult once the trail is covered in snow.”
Die Berichterstattung über City Girl ist ja relativ wohlwollend. Weniger wohlwollend könnte man schreiben, dass Susi Sorglos sehr schlecht vorbereitet losgezogen ist und unterwegs nicht viel dazugelernt hat. Sie hat den netten Film über ein Mädel auf dem PCT gesehen, und wollte eh ein paar Kilo runter kriegen, also los. Um solche Kleinigkeiten wie Visa, bester Startzeitpunkt (und die Logik dahinter) etc. hat sie sich nicht sonderlich gekümmert. Da der PCT eine der Geburtsstätten der Ultraleichtszene ist, ist es bemerkenswert, dass sie auch nach fünf Monaten immer noch mit 20 kg auf dem Rücken rumgelaufen ist. Und obwohl sie wusste, dass sie vermutlich die letzte Wanderin in diesem Jahr nach Norden ist, waren in den 20 kg nicht etwa ein Satelliten Messenger enthalten, oder gar Karte und Kompass, nein, sie trug 2 Tarps und ein Zelt mit sich!
Aus einer vorherigen brenzligen Situation („her harrowing experience of crawling on the Knife Edge in Goat Rocks in a whiteout and fresh snow”) hat sie offenbar keine Schlüsse gezogen. Schon damals konnte sie erkennen, dass es nicht so klug ist, in nicht wasserdichten Turnschuhen durch den Schnee zu stapfen. Scheint auch ihr persönlicher Psychotrip/Mutprobe gewesen zu sein, „she talked a lot about overcoming fear“.
Die Ausreise nach Mexiko zur Visaerneuerung hat sie buchstäblich in der allerletzten Minute gerade noch geschafft. So superknapp wurde es nicht etwa deshalb, weil sie auf dem Weg zur mexikanischen Grenze großes Pech hatte. Nein, es war reine Sorglosigkeit, sie kümmert sich erst einen Tag vor Ablauf der 90 Tage darum, wie sie jetzt wohl ins 1.100 km entfernte Mexiko kommen könnte. Den Flug nach Cuba hat man auch erst Lastminute in Mexiko gebucht. Ging gut, hätte aber auch ein teurer Spaß werden können.
Dass sie dann sehr konkrete Warnungen einer erfahrenen Wanderin und eines Trail Angels über den bevorstehenden Wintereinbruch ausschlägt macht die Sache nicht besser. Zumal es nicht einmal darum ging, die letzten 200 km bis Kanada ehrgeizig durchzuziehen. Denn sie hat vorher schon ein kleines Stück des PCT ausgelassen. Also auch wenn sie bis Kanada gekommen wäre, hätte sie nicht sagen können „Ich bin den ganzen PCT gelaufen“.
In Summe hatte sie sehr viel Glück (auch beim Blitzeinschlag auf Kuba) und das gönne ich ihr. Für alle anderen Wanderer ist die Geschichte aber eher ärgerlich. Behörden werden nach solchen Vorfällen kreativ, ob man die Einreisebestimmungen nicht doch verschärfen sollte, ob man wirklich jeden Wanderer zu jeder Jahreszeit loslaufen lassen sollte, ob man nicht vielleicht eine Pflichtversicherung für Bergungsaktionen verlangen sollte etc, etc.
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Takanama hat eine Reaktion von TOM erhalten in Vorfall auf dem PCT laut Spiegel OnlineOb ich persönlich eine solche Warnung ausschlagen würde, hängt stark davon ab von wem und wie sie mir gegeben wird. Sagt die Dame „Oh, in den Bergen ist es doch so gefährlich, da hat es Wölfe und es soll auch bald kälter werden, geh da besser nicht weiter“ würde ich den Ratschlag vermutlich ignorieren. Sagt die Dame wie in diesem konkreten Fall hingegen „Ich habe eben im Wetterbericht gehört, dass am Wochenende ein Wintereinbruch kommen soll mit 60 cm Neuschnee in den Bergen“ würde ich das schon sehr ernst nehmen, erst recht wenn sie es mir anhand von persönlichen Erfahrungen illustriert: „I clearly explained to her how fast the snow will pile up in a storm, using a personal example from one of my storm-related Glacier Peak Wilderness PCT experiences where we couldn’t move for three days. I also told her that route-finding would be very difficult once the trail is covered in snow.”
Die Berichterstattung über City Girl ist ja relativ wohlwollend. Weniger wohlwollend könnte man schreiben, dass Susi Sorglos sehr schlecht vorbereitet losgezogen ist und unterwegs nicht viel dazugelernt hat. Sie hat den netten Film über ein Mädel auf dem PCT gesehen, und wollte eh ein paar Kilo runter kriegen, also los. Um solche Kleinigkeiten wie Visa, bester Startzeitpunkt (und die Logik dahinter) etc. hat sie sich nicht sonderlich gekümmert. Da der PCT eine der Geburtsstätten der Ultraleichtszene ist, ist es bemerkenswert, dass sie auch nach fünf Monaten immer noch mit 20 kg auf dem Rücken rumgelaufen ist. Und obwohl sie wusste, dass sie vermutlich die letzte Wanderin in diesem Jahr nach Norden ist, waren in den 20 kg nicht etwa ein Satelliten Messenger enthalten, oder gar Karte und Kompass, nein, sie trug 2 Tarps und ein Zelt mit sich!
Aus einer vorherigen brenzligen Situation („her harrowing experience of crawling on the Knife Edge in Goat Rocks in a whiteout and fresh snow”) hat sie offenbar keine Schlüsse gezogen. Schon damals konnte sie erkennen, dass es nicht so klug ist, in nicht wasserdichten Turnschuhen durch den Schnee zu stapfen. Scheint auch ihr persönlicher Psychotrip/Mutprobe gewesen zu sein, „she talked a lot about overcoming fear“.
Die Ausreise nach Mexiko zur Visaerneuerung hat sie buchstäblich in der allerletzten Minute gerade noch geschafft. So superknapp wurde es nicht etwa deshalb, weil sie auf dem Weg zur mexikanischen Grenze großes Pech hatte. Nein, es war reine Sorglosigkeit, sie kümmert sich erst einen Tag vor Ablauf der 90 Tage darum, wie sie jetzt wohl ins 1.100 km entfernte Mexiko kommen könnte. Den Flug nach Cuba hat man auch erst Lastminute in Mexiko gebucht. Ging gut, hätte aber auch ein teurer Spaß werden können.
Dass sie dann sehr konkrete Warnungen einer erfahrenen Wanderin und eines Trail Angels über den bevorstehenden Wintereinbruch ausschlägt macht die Sache nicht besser. Zumal es nicht einmal darum ging, die letzten 200 km bis Kanada ehrgeizig durchzuziehen. Denn sie hat vorher schon ein kleines Stück des PCT ausgelassen. Also auch wenn sie bis Kanada gekommen wäre, hätte sie nicht sagen können „Ich bin den ganzen PCT gelaufen“.
In Summe hatte sie sehr viel Glück (auch beim Blitzeinschlag auf Kuba) und das gönne ich ihr. Für alle anderen Wanderer ist die Geschichte aber eher ärgerlich. Behörden werden nach solchen Vorfällen kreativ, ob man die Einreisebestimmungen nicht doch verschärfen sollte, ob man wirklich jeden Wanderer zu jeder Jahreszeit loslaufen lassen sollte, ob man nicht vielleicht eine Pflichtversicherung für Bergungsaktionen verlangen sollte etc, etc.
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Takanama reagierte auf ArminS in Vorfall auf dem PCT laut Spiegel OnlineIch kann verstehen das man nicht aufgeben will kurz vor dem Ziel. Aber Ihr verhalten war unverantwortlich, und das hat auch nichts mit leicht Urteilen aus der ferne zu tun.
Jeder der sich auch nur Ansatzweise mit dem Thema PCT beschäftigt, weiss das er ab Mitte Oktober mit echten winterlichen Problemen zu rechnen hat. (da ändern auch 3 paar Handschuhe nichts(siehe Intverview)
Und alleine die Tatsache das Sie persönlich von einer Dame gewarnt wurde, NICHT weiter zu gehen/wandern...
(PS: welche übrigens auch den call gemacht hat, das man Sie suchen sollte!)
Mich ärgert dies sehr( was jedoch mein subjektives Problem ist)
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Takanama reagierte auf doast in Vorfall auf dem PCT laut Spiegel OnlineOhne das Handeln der Dame gut oder schlecht zu heißen: wenn ich immer auf Warnungen anderer gehört hätte würde ich vermutlich nie einen Schritt in die Natur gewagt haben. Geschweige denn mich in ein Flugzeug in Richtung USA und PCT gesetzt zu haben.
Ich persönlich hatte gerade immer in den USA das Gefühl Warnungen von min. 90% der US-Bürger nicht für voll zu nehmen. Das stammt allerdings aus Erfahrung im Umgang mit Amerikanern. Die Amis sind imho sehr, sehr "sicherheitsdenkend". Die Angst ist dort beinahe allgegenwärtig (Terror, Gefahren in der Natur, Gefahren auf der Straße etc.). Sinnbildlich für die Einstellung der meisten ist der übliche Abschiedsgruß "Be safe!".
Selbst von PCT-Veteranen und Trail Angels hört man ständig Warnungen. Hätte ich darauf gehört hätte ich zB den McDonalds in Cajon Pass niemals verlassen dürfen, schon gar nicht unter Tags. Eigentlich müsste ich dehydriert und mit zahlreichen Schlangenbissen unter 10cm Wüstensand liegen.
Ich sage nicht: hört auf keine Warnung, aber ich denke man sollte auch lernen selbst einzuschätzen wieviel "wert" eine Warnung ist. Eine Warnung von meiner Oma fällt sicher anders aus als eine Warnung eines in den Höhen der Anden lebenden Hirten...
Wichtiger noch ist sich selbst und seine Fähigkeiten zu kennen. Grenzen nur sehr langsam und angepasst zu verschieben und rechtzeitig den Mut aufzubringen umzudrehen und etwas "aufzugeben".
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Takanama hat eine Reaktion von ALF erhalten in Vorfall auf dem PCT laut Spiegel OnlineIm verlinkten Artikel von tiritbawu heißt es:
"Before we said our farewells, the four of us said a short prayer. Rev. Morse prayed that City Girl would have a safe hike to Canada and I prayed for world peace. "
Wir können nur beten, dass das Gebet für den Weltfrieden besser erhört wird als das Gebet für die sichere Wanderung nach Kanada.