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Ultraleicht Trekking

BitPoet

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Alle erstellten Inhalte von BitPoet

  1. So richtig abbrechen müsste ich noch nicht. Letztes Jahr hatte es bei der Tour um den Königssee etwas übertrieben und mir so einen Muskelkater geholt, dass ich statt um das Steinerne Meer und über den Trischübelpass ins Wimbachgries dann nur zurück zum Kärlingerhaus und am letzten Tag über die Saugasse runter bin. Knapp davor war ich aber schon ein paar mal, ob wegen Blasen, Wetter oder Erkältung, und ich hatte auch schon den Frieden mit mir selbst gemacht, dass es okay ist, abzubrechen wenn der nächste Tag nicht besser ist. Ich denke, es kann auch eine positive Erfahrung sein. Wie Jennifer Pharr Davis in ihrem Video vom Appalachian Trail Rekord sagt (sinngemäß), "The moment I realized how little I could control on the trail was the moment when I finally started to be truly free."
  2. Reserve-Schuhe (Laufschuhe, 900g/Paar) auf der viel belaufenen Bergtour 20L iQ-Drybag (was auf Tauchsafari gut ist, kann in den Alpen nur besser sein...) Fernglas
  3. Ja. Der Server liefert nur eine leere Antwort zurück, und isitdownrightnow.com sagt:
  4. Den Hund daheim zu lassen wäre sicher die bessere Entscheidung für die erste Bergtour. Die Orientierung ist nicht so schwierig wie manches YouTube-Video glauben machen möchte. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert, durchgängig markiert und viel begangen, und es gibt so gut wie immer jemanden, an den du dich dranhängen kannst. Die Beschreibungen in den Guide Books (am besten davon ist der aus dem Rother Verlag) sind sehr genau. Zum "Orientierungskurs" würde ich empfehlen, einfach mal mit den Handy und einer der offline Navi Apps bzw. dem GPSMap in der offenen Pampas in Zivilisationsnähe für eine 8km-Wanderung loszuziehen. Also daheim Startpunkt, ein paar Wegpunkte mit Abzweigungen auf kleine Verbindungsstraßen/-wege und ein Ziel neben einem Kuhdorf um die Ecke festlegen und dann hinfahren und loslaufen. Das schlimmste, was passieren kann, ist dass du ein, zwei Kilometer sinnlos herumlatschst, aber verlorengehen kannst du nicht mit den Häusern in Sichtweite. Wenn du das ein, zwei mal machst solltest du genug Vertrauen in dein Gerät bekommen. Einfach mal ausprobieren, vom Weg in eine Wiese latschen und schauen, wie du mit dem Gerät ohne Zeitdruck zurück zum Weg findest, das sind Dinge, die muss man nur mal gemacht haben. Ansonsten: wenn du nicht bewusst vom Weg runter gehst (das ist fast immer der Grund, wenn sich jemand verläuft), dann ist das schlimmste was passieren kann, dass du mal 1 bis 2 Stunden Umweg machst bist du merkst dass du falsch bist. Der einzige Abschnitt auf der ersten Hälfte, auf dem sich immer mal wieder jemand verläuft, ist m.W.n. von der Tutzinger Hütte in die Jachenau, da muss man zweimal relativ kurz nacheinander abbiegen und so mancher läuft am zweiten Abzweig vorbei. Spätestens wenn eine halbe Stunde später nur noch Kochel am See ausgeschildert ist merkt man es aber, und wenn man dann umkehrt und nicht quer durch den Wald abzukürzen versucht, muss man auch keinen steilen Grashang runter rutschen und Schnäpse mit langbärtigen Almbauern trinken Spätestens zum Abendumtrunk sind aber bisher auch die so "verloren gegangenen" immer eingetrudelt. Bei schlechtem Wetter werden die Hüttenwirte und erfahrenen Wanderer ohnehin Umgehungen für schwierige Stellen empfehlen, von daher, einfach mal Fragen (sofern es nicht wie in einigen Hütten ohnehin eine offizielle Ansage vom Hüttenwirt beim Abendessen gibt). Bei den Klamotten ist das Zwiebelprinzip zu empfehlen, dann brauchst du relativ wenig: T-Shirt Dünner Funktions- oder Meriono-Pulli Fleece-Jacke oder Half Zip (200er) Regenjacke - mit diesen 4 Lagen solltest du auf alle Fälle hinkommen, aber pack zur Sicherheit auch noch ein... ...Puffy für den Abend, den Gipfel oder ganz unerwartete Kälte Wanderhose (kurz+lang, oder ZipOff) Leggins / lange Laufhose für die Hütte und während die andere Hose mal nach dem Waschen trocknet, auch zum drunter ziehen geeignet Wollsocken Mütze Winddichte Handschuhe, müssen nicht zu dick sein.. Wechselklamotten für die Hütte (aber nicht übertreiben ) Hier ist meine Packliste für Berchtesgaden-Triest dieses Jahr (und zum ersten Mal, trotz eigentlich überflüssiger Z-Lite gewichtsmäßig UL). Vielleicht kann die ja als Inspiration dienen. Nach drei Alpenüberquerungen ist der Umfang schon relativ optimiert und erprobt. Ach ja, das allerwichtigste Utensil für Hüttenübernachtungen in der Liste sind die Ohropax, man glaubt nicht, wie laut manche im Lager schnarchen können. Ich nehme die "Soft", die sind auch für Seitenschläfer geeignet. Zur Fitness: du wirst sicher am Anfang den ein oder anderen Muskelkater haben wenn die "Bergmuskulatur" plötzlich gefordert ist, aber das lässt sich mit genügend Protein zum Abendessen problemlos "reparieren". Konservativ planen (d.h. am Anfang auf die Gehzeiten noch ein Sicherheitspolster von 15% drauflegen und früh genug losgehen), und es sollte auch kein Problem sein. Mach ggf. auf der Etappe von der Halleranger zur Glungetzer einen Zusatzstopp in Hall, denn der Abstieg ins Halltal ist ein echter Killer für die Knie. Wenn du aber mal die erste Woche hinter dir hast ist die Fitness sicher kein Thema mehr, und wer im Flachland halbwegs fit ist, für den ist der Traumpfad in der Regel problemlos machbar. Buch nicht zu viel im Voraus, auch wenn evtl. einmal eine Hütte kurzfristig keinen Platz mehr hat und du eine Alternative suchen musst. Ich bin als Solowanderer immer gut damit gefahren, einen, maximal (Wochenende/Feiertage) zwei Tage im Voraus zu reservieren, und wenn die Hüttendichte höher war habe ich mich je nach Wetterlage und Laune auch öfter mal erst mittags um den heutigen Schlafplatz gekümmert. So kannst du auch mal relativ spontan einen Pausentag einlegen um die Energiereserven aufzufüllen (und wenn sie nicht leer werden schnappst du dir halt ein paar Gipfel). Meine Empfehlung: mach es. Ist ein genialer Weg mit fast allem, was die Alpen an Bandbreite zu bieten haben.
  5. Um im Sinne des Threads zu bleiben: ich bezweifle, dass du genaueres findest. Die Testbedingungen sind zu wenig vergleichbar und es findet sich wohl niemand, der statistisch aussagekräftige Vergleichsstudien an konkreten Produkten finanziert.
  6. Nachdem ich kürzlich ein ähnlich gebautes Zelt (zwar irgendein schweres NoName-Teil, aber ähnlich genug um meine Aufbauängste zu beruhigen) in Aktion sehen konnte und nach dem Ausmisten der Elektroniksammlung mehr Geld reingekommen ist als erwartet, wird demnächst ein Zpacks Duplex bei mir eintrudeln!
  7. Das genauste, was ich bisher gefunden habe, ist dieser Artikel hier (Tabelle Anfang des 2. Drittels). Vielleicht reicht das ja schon.
  8. Hat sich erledigt.
  9. BitPoet

    PCT 2020

    Gerade gesehen: Oregon möchte nächstes Jahr die Section Permits für die populärsten Abschnitte des PCT / OST massiv limitieren und beschränkt voraussichtlich das Kampieren: http://www.pctoregon.com/new-access-limits-coming-to-oregon-pct-in-2020/ Ihr müsst also vermutlich relativ früh einen guten Plan haben und euch rechtzeitig um Permits bewerben, wenn ihr durch einen der betroffenen Abschnitte wollt. Oder auf Alternativen ausweichen. Im Moment ist alles noch ein Entwurf, der noch die Zustimmung der Behörden braucht, also kann es auch sein, dass das ganze nicht/anders/später umgesetzt wird, also am besten regelmäßig auf pctoregon.com nachsehen. Thru-Hikers betrifft das ganze gottseidank nicht (bzw. maximal bei der Auswahl der Camp Spots).
  10. Und im Zweifelsfall gibt es die Alu-Vakuumierbeutel auch ziemlich günstig. Wiederverschließbare und tatsächlich hitzestabile Beutel (>200°C) gibt es auch, das Stichwort bei Tante Gugel ist Silikon-Kochbeutel. Vermutlich liegen die aber gewichtsmäßig eine ganze Ecke höher.
  11. Allerdings würde ich genügend geplante Pausentage empfehlen (optimal wären 6+1, also 6 Tage laufen, ein Pausentag, insgesamt würde ich aber zumindest 3 Stück in den Alpen ansetzen). Sonst kann bei einer kleinen Abweichung vom Plan das ganze sehr unbefriedigend werden, besonders mit dem Zusatzfaktor Hund. So ist es auch möglich, für ein paar Tage Alternativen zu suchen falls die Beine mal gerade nicht mitspielen, der Schuh kaputt geht oder was auch immer sonst eine Abweichung von der Etappenplanung notwendig macht, und nach ein paar Tagen kann man wieder in den Plan einsteigen ohne alles neu terminieren oder Etappen überspringen zu müssen. Sollten alle Umstände so gut sein und die eigene Fitness so hoch, dass man den Pausentag nicht braucht, dann gibt es immer interessante Gipfel in der Nähe oder Sehenswürdigkeiten im Tal. Allerdings bedeutet das auch, dass die Tourdauer ein paar Tage länger wird. Bei Start Anfang September kommt man ggf. schon in die Zeit, zu der die ersten italienischen Hütten schließen, daher scheitert der Pausentagsvorsatz oft auch an der Wirklichkeit. Dann sollte man auch nicht vor einer ausgelassenen/abgekürzten Etappe zurückschrecken und sich auf keinen Fall einen Kopf drüber machen.
  12. Da warst du gerade die paar Tage später dran als ich, die den Unterschied ausgemacht haben. Mir gings im Jahr zuvor so ähnlich, Regen ohne Ende im Karwendel, Birkkar ein NoGo, im dichten Schneetreiben auf die Glungetzer und kein dran Denken an die Gratwanderung. Hol das ausgefallene Teilstück Inntal -> 7 Tuxer Summits -> Friesenbergscharte -> Olperer Hütte unbedingt nach wenn du kannst, das ist absolut genial. Vor allem die 7 Summits.
  13. Letztes Jahr im September hatte ich einmal etwas Nieselregen+Nebel (Karwendel, Birkkar) und einen echten Regentag (auf der Lizumer ausgesessen), sonst bombiges Wetter. Grundsätzlich sollte im September das Wetter am beständigsten sein und die Chance auf trockene Tage am höchsten (August im Jahr zuvor hatte ich 10 Tage Regen ). Allerdings gibt es immer das Risiko eines frühen Wintereinbruchs nördlich des Hauptkamms. In einem "normalen" September kannst du von leichtem Nachtfrost und sommerlichen Tageshöchstwerten (bei schönem Wetter) und 5-10°C bei Regen ausgehen. Wenn es noch schlechter wird, dann hast du ab 2000m Schnee und einen Pausen- oder Talwandertag Ausgeschildert ist die Route super, für die meisten Abschnitte reichen die 1:100.000-Ausschnitte in den Wanderführern locker aus, aber natürlich verpasst man auch mal einen Abzweig trotz Schildern, oder es schneidet ein freundlicher Zeitgenosse genau die Bäume mit den Markierungen um, wie es vor 2 Jahren auf der Etappe zur Kreuzwiesenalm war. Dann ist es schon gut, ein GPS zu haben (oder wenn es dich Abends, hüstel, aus irgendeinem Grund vom offiziellen Weg wegzieht). Die Anfoderungen an die Schuhe sind nicht extrem, daher reichen leichte, gut profilierte Stiefel (< 1kg/Paar) oder (bei entsprechender Erfahrung bzw. geländegeschulten Knöcheln) griffige Trailschuhe in Verbindung mit leichten Gamaschen aus. Die wenigsten, die ein Zelt dabei haben, schlafen erfahrungsgemäß mehr als ein paar Tage darin, und ich habe einige getroffen, die ihr Zelt sinnlos mitgeschleppt haben. Das Problem ist, dass es fast durchgängig verboten ist, und besonders in den Nationalparks und Schutzgebieten wird auch schon mal scharf kontrolliert. Wenn dann noch ein Hund dabei ist (für so manchen Ranger, Jäger und Förster ein rotes Tuch), dann könnte das sehr ungemütlich und teuer werden. Ein paar der touristischeren (sprich niedriger gelegenen) Hütten erlauben manchmal auf dem Gelände zu Zelten, aber das ist die Ausnahme. Übrigens sollte ein Lagerfeuer machen (nachdem du das grade erwähnt hast) oder mit einem Holz- oder Esbitkocher hantieren das allerletzte sein, was du auf der Tour zu tun gedenkst. Damit kannst du in Teufels Küche kommen. Ich würde dir empfehlen, dir das mit dem Zelt noch mal zu überlegen. Auch mit den Umgehungen kommen noch mächtig Höhenmeter zusammen, und du wirst um jedes Gramm froh sein, das du nicht schleppen musst. Ich bin bisher mit dem Zwiebelprinzip immer gut gefahren. Dünnes Longsleeve + Fleece + dünne 2/2,5 Lagen Regenjacke (Paclite Shell o.ä.) reicht mir tagsüber auch bei Nässe oder leichten Minusgraden, wobei ich eine leichte 100er-Fleece-Jacke habe. Da du leicht frierst, würde ich da etwas dickeres 200er/300er nehmen. Zum Aufwärmen und im Lager/vor der Hütte ist dann ein Puffy zu empfehlen, also eine leichte Daunen- oder Primaloftjacke. Da ich gerade meine Packliste für die diesjährige Berchtesgaden-Triest-Tour fertig gemacht habe (ohne Zelt), kann sie ja vielleicht als Inspiration dienen.
  14. BitPoet

    PCT 2020

    Früher macht denke ich nicht wirklich Sinn, bzw. wird dann zum Glücksspiel. Ich habe mir den Cicerone-Guide gegönnt, der ganz nette Tabellen für die Zeitplanung hat. Eigentlich will man ja nicht vor Mitte Juni in Kennedy Meadows ankommen, und bei den Rückrechnungen ist man bei einer geplanten Dauer von 180 Tagen beim 25.4. als Startdatum. Ende März/Anfang April wird man wohl entweder langsam gehen, weit über die reguläre Visum-Dauer kommen und verlängern müssen die High Sierras Flipfloppen oder mit Schneeschuhen losziehen Falls nächstes Jahr eines mit sehr wenig Schnee ist sieht die Sache natürlich anders aus, aber dann sind die Permits ja schon ausgestellt... Nachdem gestern Abend das Wetter so schlecht war, habe ich schon mal an meiner Packliste gearbeitet.
  15. BitPoet

    PCT 2020

    Oregon könntet ihr in der Zeit zu 3/4 schaffen. Wenn Sommerferien sind, dann ist der ThruHiker-Pulk auch wohl gerade dort und kann euch mitziehen Jetzt wieder ernsthaft: der Abschnitt von Ashland bis McKenzie Pass scheint als Section Hike für 2 Wochen ziemlich beliebt zu sein.
  16. Wäre cool wenn jemand von euch eines der beiden Zelte rumliegen hätte und sich davon trennen will. Die beiden sind in der engeren Auswahl für den PCT nächstes Jahr, aber ich würde gerne ein wenig Erfahrung damit sammeln bevor ich mich festlege. Der Zustand muss nicht so besonders sein, mir geht es in erster Linie darum, grundlegende Erfahrungen in der Praxis damit zu sammeln - Auf- und Abbau, Kondensation, Robustheit des Bodens, Platzangebot etc. Wenn also schon ein paar Isolierband-Flicken drauf pappen macht es auch nix.
  17. Du könntest auch noch den Opsrey Lumina 45 oder 60 in die Auswahl nehmen. Der wiegt 770g (60er 810) und hat einTragesystem. Was ihm fehlt sind Gurttaschen, aber so eine ließe sich auch noch nachrüsten (ca. 50g/20€ extra).
  18. Ich hab mir jetzt mal einen 200g-Pulli von Decathlon (von der Beschreibung her klassisches Fleece) zum Testen bestellt. Für die paar € ist er im Zweifelsfall immer noch ein günstiger Arbeitspulli, da herrscht ohnehin Bedarf nachdem die Gartensaison wieder begonnen hat
  19. Alles klar, ich schau mal, ob ich irgendwo Ansichtsexemplare oder Tests mit dem tatsächlichen Gewicht finde. Manche Meinungen müssen sich erst entwickeln, so wie die Überlegung, dass ein Half Zip evtl. auch okay wäre Bei der Kapuze bin ich mir nicht so sicher, ob ich damit warm werde. Aber wer weiß...
  20. 700g / 425g. Sorry, das würde ich jetzt vorsichtig eine Themaverfehlung nennen Schau ich mir mal an, auch wenn ich eigentlich kein Hoody möchte. Vom ersten Eindruck ansonsten interessant. Auch nicht uninteressant. Danke. Gleich noch eine Spur leichter und optisch besser gelungen als das Patagonia Seit ich eine ganze Woche Dauerregen in den Alpen hatte möchte ich für den Abend immer was trockenes und warmes dabei haben damit der Rest trocknen kann, dafür ist das Puffy. Deshalb ein klares Nein, der Fleece (oder eben was anderes langärmliges) hat durchaus seine Berechtigung. Das leichte Merinomix-Longsleeve in meiner Packliste ist keine Alternative und wird auch nicht dadurch ersetzt, denn das brauche ich auch als Sonnenschutz bei 30°C+ (bin allergisch gegen Sonnencreme ) Danke euch allen schon mal, da habe ich jetzt einige neue Ansatzpunkte.
  21. Genau so geht's mir auch mit dem Fleece. In der Kombi 105er Merino Longsleeve + Fleece + Regenjacke sind auch -10°C und Wind auf 3000m kein Problem, und wenn's wieder in tiefere Lagen geht, kommt Schicht um Schicht runter. Bei Nieselregen und Nebel ist die Jacke in Bewegung immer noch warm genug, und wenn es aufklart ist sie in 10 Minuten wieder trocken. Da muss ich mich mal umschaun, was ich bisher an gefleeceten Jacken von anderen Anbietern gesehen habe war immer um die 400g. Leider lebe ich in der Decathlon-Diaspora und muss einen größeren Tagesausflug machen, um mir das in Natura anzusehen.
  22. Meine Fleecejacke (Vaude Smaland, 100er Fleece, 310g in M) hält zwar noch ein paar Monate durch, aber so langsam merkt man ihr die vielen Einsätze an. Deshalb bin ich gerade am überlegen, ob es einen leichteren Nachfolger gibt. Es muss nicht unbedingt Fleece sein, aber es sollte von den Eigenschaften her den selben Anwendungszweck erfüllen, denn grundsätzlich bin ich mit meiner "Mischung" an Klamotten ganz zufrieden. Ich mag an der Jacke, dass sie eben nicht 100% winddicht ist, dadurch extrem schnell trocknet und auch bei schnell wechselnden Temperaturen in den Alpen nicht ständig zu kühl oder zu warm ist. Meine bisherigen Recherchen und Ausflüge in die Outdoor-Läden in der Umgebung haben eher nix gebracht, und online finde ich in der gewünschten Gewichtsklasse irgendwie immer nur Fleece, Regenjacken und Windbreaker. Könnt ihr mir leichtere Alternativen zu Fleece empfehlen, die meine Anforderungen treffen? Gewicht < 250g in M Nicht komplett winddicht (also kein klassischer Windbreaker) Schnell trocknend (aber nicht wasserdicht) Angenehmes Tragegefühl direkt auf der Haut Wen's interessiert, die (überwiegend komplette) Packliste für die diesjährige Alpenüberquerung, in die sie dann rein dürfte, ist hier zu finden. Danke schon einmal!
  23. BitPoet

    PCT 2020

    Ende April ist sicher nicht komplett verkehrt. Ich werde da schon ein wenig unter Zeitdruck starten, aber ich kenne zumindest schon von diversen Wanderungen im Hochsommer wie mein Körper auf langen Touren ohne Schatten und mit Temperaturen über 30°C funktioniert (und was dabei nicht geht...). Von Anfang-April-Startern liest man immer wieder, dass die High Sierras noch zu verschneit sind und sie den Abschnitt im Spätsommer nachholen müssen, oder dass sie enorme Probleme mit den spontan anschwellenden Flusspegeln haben. Letzteres (also das Furten) ist für mich aktuell der Punkt, der noch die größten Fragezeichen hat. Wasser ist mir nicht ganz fremd und ich bin schon durch den ein oder anderen flacheren Fluss in der Heimat gewatet, aber das waren dann doch alles Stellen an denen die Sicht gut und bekanntermaßen keine echte Gefahr vorhanden war. Keine Ahnung, wie/wo man sich da in unseren Gefilden (Präferenz in Bayern, Oberösterreich oder Tirol) optimal vorbereitet.
  24. Normalerweise schau ich bei den wenigen Selfies, die ich mach, eher öfter als bloß dreimal, ob irgendeine Gefahr droht. Beobachtet habe ich das aber unter anderem schon am Gulfoss Wasserfall (Island), wo die Touristen zu gerne über die Drahtseile steigen um auch ganz nach am Wasser ein Selfie zu machen. So etwas wie das hier (ich selbst war Jahre zuvor dort und habe ähnliches beobachtet) ist keine Seltenheit. In Anbetracht dessen passiert erstaunlich wenig.
  25. @Kay: Je nachdem, wie viel Platz du in den Cascadias vorne noch hast, könntest du auch Superfeet-Einlagen ins Auge fassen um die Vorderfußdämpfung zu erhöhen. Ich habe jetzt schon von einigen auf den Big Trails gelesen, die das Standard-Fußbett gegen passende Einlagen von denen getauscht haben. Wäre vermutlich deutlich günstiger als ein komplett neuer Schuh.
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