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Ultraleicht Trekking

SvenW

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Alle erstellten Inhalte von SvenW

  1. Eigentlich musst du nach Ablauf der 24h einfach wieder auf Download bei der Karte klicken dann fragt er ob er den download fortsetzen soll. Wenn es um große Gebiete in hoher Auflösung geht muss man bei der Karte rechtzeitig vor tourbeginn anfangen. Hab teilweise Über 2 Wochen gebraucht bis der Download komplett war..
  2. Ehrlichgesagt größtenteils trocken, aber es waren schon einige Altschneefelder und feuchte Steine usw. dabei und auch eher schwieriges Gelände z.B. beim Zustieg zum Bouldern und da war der Grip auf jeden Fall ok. Schuhe sind aber auch recht neu vielleicht kommt das noch wenn das Profil etwas runter ist, oder sie haben was an der Sohle geändert. @zopiclon: hab diverse vivos das sind quasi meine Alltags Schuhe. Zum wandern meistens die Primus Trail II oder die Magna Trail mit der Firm Ground Sohle. Die finde ich rutschiger erst recht wenn nach ein paar 100km das Profil runtergerockt ist, aber man gewöhnt sich dran. Die Modelle aus der exercise Kategorie sind dann nochmal ne Ecke schlimmer die kann man eigentlich nicht mehr tragen wenn es geregnet hat.
  3. Ich hab die Innox Mids ohne GTX. So 150km damit gelaufen, bis jetzt noch keine Probleme in der Richtung gehabt. Da finde ich die Sohlen der Vivobarefoot deutlich rutschiger.
  4. Die Innox gibt's auch als Mid Version mit und ohne GTX. Wäre ggf. Eine Alternative wenn du mit denen ansonsten zufrieden bist...
  5. Bezüglich Paddel liebäugel ich jetzt ein wenig mit dem Vertex das wären wieder 200gr gespart für 125€. Das Manta kostet ja das doppelte, da kann ich mich nicht so wirklich mit anfreunden...
  6. Bezüglich der Schuhe will ich jetzt wie gesagt leichtere Wanderschuhe ohne Membran (900gr leichter) austesten und zum waten sehr leichte Wanderstiefel bei denen ich dann Spikes nachrüsten, dürfte 300-400gr leichter sein als die aktuellen Watschuhe ohne Spikes und trotzdem besseren Grip haben. Neoprenschuhe etc. Kommen leider nicht in Frage wir legen halt schon ordentlich Strecken im Wasser zurück, bei Strömung, auf rutschigen Boden und lösen Steinen etc. Da ist Grip nochmal deutlich wichtiger als bei den Wanderschuhen. Das Ding ist halt wenn ich mal in voller Montur baden gehe das ich dann nur noch sehr wenig trockene Klamotten als Backup habe. Ist mir erst einmal in Norwegen passiert zum Glück an einem sonnigen Tag in der Mittagszeit so das ich alles gleich wieder trocknen konnte, bei Regen hätte ich ggf. Für paar Tage zittern müssen... Moderne Trockenanzüge muss ich mir mal anschauen, das letzte mal hatte ich einen vor 20 Jahren an und das war ne Schwitztüte und ohne Füßlinge glaub Nasse Füße kommt bei den Wassertemperaturen nicht gut auf Dauer.
  7. Stimmt, aber da muss man dann durchrechnen ob das dann nicht mehr wiegt als die 100ml Spiritus die man extra verbraucht... Meine Methode ist: Linsen (immer Rote Linsen die haben die geringste geringste Kochzeit) kurz aufkochen lassen, den Topf gut isolieren und für eine Weile quellen lassen, danach Soße etc. dazu und wenn nötig nochmal etwas erhitzen.
  8. Mehl hat mehr kcal (364) als Haferflocken (350) ein fertiges Müsli hat natürlich nochmal deutlich mehr wegen dem Fettanteil in Nüssen etc. (400-450) Der Bannock wird aber ja in ordentlich Öl angebraten (und mit Salami belegt) und ist damit dann kcal technisch wieder locker auf einer Höhe und bringt halt auch etwas Abwechslung ins Frühstück... Vom Packmaß her gibts auch kaum was besseres als Mehl Handtuch mäßig ziehe ich aktuell das Airlite Towel in Erwägung. Muss mal austesten ob ich damit klarkomme. Bei den Schuhe teste ich auch grade eine Lösung die nur die Hälfte der Hanwag Alaska wiegt.
  9. Falls dich meine Packliste interessiert guck mal ins Unterforum schwerer als UL da ist recht weit oben ein Thread von mir zu dem Thema. Kurze Zusammenfassung, meine Touren da oben sind quasi Angelurlaube kombiniert mit wandern und ein Packraft ist auch manchmal dabei. Fisch kann man da oben nie fest einplanen, aber so alle 3 Tage steht der bei uns schon auf der Speisekarte. Für jemanden der hier in Deutschland gar nicht u d da oben nur sporadisch fischt dürfte es deutlich schwerer sein überhaupt was zu fangen. Wenn du dich damit beschäftigen willst und auf deiner Tour mehrere Bäche oder kleine Flüsse liegen kann ich im Sinne dieses Forums Tenkara empfehlen, da wiegt die komplette Ausrüstung nur knapp über 100gr und das werfen ist sehr einfach zu erlernen. Wichtig ist dann nur ein Gefühl zu bekommen wo das Sinn macht bzw. Auch Fische oder Fischaktivität direkt zu sehen. Im Sarek darfst du aber meines Wissens nicht angeln. Und ansonsten brauchst du in Schweden eine Lizenz für das jeweilige Gebiet was auch nicht immer einfach ist. Wenn du mehr Infos willst schreib mich einfach mal per PM das wird sonst zu OT hier....
  10. Also zuerst mal, Zelt stehen lassen auch mit Nahrungsmitteln drin sollte da oben idr. kein Problem sein, hatte da oben noch nie probleme das irgendwelche Tiere an mein Essen gegangen sind. 100% ausschließen kann man das aber natürlich nie. 70l erscheint mir mit UL Ausrüstung auch zu groß, ich komme bei meinen Touren wo ich meinen halben Haushalt mitschleppte mit 85l aus, wobei ich jetzt auf 100l umsteige um entspannter packen zu können Bezüglich deiner Essensmenge: ich mache da oben ja immer Touren abseits der Wege und mit sehr schwerer Ausrüstung -->25-30kg Startgewicht. Entfernung idr. so 100-120km pro Tour mit Rucksack und locker nochmal die selbe Entfernung ohne Rucksack. Mit 80kg, 178cm und 37 Jahren komme ich im Alltag auch auf 2000kcal um mein gewicht zu halten, für Touren nehme ich exakt die selbe Menge mit. Dazu kommen dann aber noch ein paar Fische sowie Pilze und Blaubeeren, also vielleicht im schnitt 2200kcal / Tag. Komme damit eigentlich ganz gut über die Runden, nehme aber so 3-4kg ab, die sind nach der Tour aber auch schnell wieder drauf, sehe das also nicht als großes Problem an. Warum genau willst du dein gewicht stabil halten? An Essen kann ich folgendes Empfehlen: Frühstück: -Müsli -Porridge (ggf mit Vollmilchpulver) ist deutlich kompakter als Müsli! -Bannock (Einfach eine Mischung aus Mehl, Trockenhefe und gewürzen die am vorabend angerührt wird, zubereitung verbraucht aber einiges an gas/Spiritus) Power cakes ( Nicht grade gesund aber sehr hohe kcal dichte, machen super satt und sind gut packbar) Mittags: Esse ich fast ausschließlich in Riegelform. Proteinriegel, power cakes, Cliff Bars, zum Auflockern auch mal nüsse oder eine Salami. Abends: 3min Spaghetti, Couscous, Kartoffelpüree,Linsen mit Tütensoße (Sahne kann man mit öl+milchpulver ersetzen) dazu noch Schinken oder Salami. Linsen verbrauchen übrigens sehr viel Brennstoff die anderen möglichkeiten sind in der Hinsicht effizienter. Vom Volumen/Energie Verhältniss geben sich die Optionen nicht viel. Um Eiweiß brauche ich mir allerdings keine Gedanken machen das wird ja bei mir durch Fisch abgedeckt. Wäre das nicht der Fall würde ich da noch irgendwas mit viel protein dazu nehmen. Um das ganze etwas aufzulockern kannst du natürlich auch Treckingnahrung nehmen, ist halt teurer spart dann aber Gewicht beim Kochzubehör... Wenn es nicht aufs Volumen ankommt kann ich noch gedörrtes Gemüse empfehlen!
  11. Danke für den ausführlichen Beitrag, hab mein Profil ergänzt, komme nicht aus der kölner gegend sondern Hamburg. Bezüglich Kleidung, ich bin männlich, 178cm zum Beginn der Tour meistens knapp über 80 kg schwer Ich hab schon jetzt das Gefühl mich da extrem einzuschränken,ist natürlich schwer zu vermitteln hier Aber du hast recht ich werd mir Gedanken machen was das nächste mal ggf. zu hause bleiben kann Da steht in der Beschreibung für Touren mit mittelschwerem Rucksack. Bei Touren mit >20kg wurde mir eigentlich überall zu Goretex pro Shell geraten. Denkst du die Jacke hält das auf Dauer aus? Hut muss ich mir mal anschauen, Gürtel finde ich ne super Idee werde ich auf jeden Fall machen. Bei der Hose hängt es finde ich von der Temperatur ab, in der Femundsmark bei konstant zweistelligen Temperaturen fand ich es in einer dünnen Hose angenehm, bei niedrigen einstelligen ist die mir leider zu kalt (und mit der langen unterhose wieder viel zu warm). ja am Schuhkonzept muss ich was machen, Sandalen finde ich schon sehr extrem, aber muss ich bei Globetrotter mal austesten, die sollten die auf Lager haben. Nutzt du dann wasserichte Socken? Ich dachte der Exped wäre schon mit das leichteste was es in der Größenordnung gibt, den kannte ich noch garnicht. Kommt der in der Gewichtsklasse komplett ohne Tragegestell aus und ist trotzdem halbwegs bequem? Bei Schweden wo wir größtenteils mit Holz kochen sehe ich da keinen Gewichtsvorteil, der Kocher ist ja deutlich schwerer, die Brennstoffflasche ebenfalls. Für Norwegen wo im Sommer ja Feuerverbot ist werde ich es im Hinterkopf behalten. Naja wir kochen meistens am Fluss/Seeufer auf Kies und suchen uns ansonsten stellen wo wir möglichst keine Vegetation abfackeln aber ja berechtigte Kritik. Überlege eher den ganz wegzulassen, die meiste Zeit trinken wir direkt aus den Gewässern, der Flter wird nur mal ausgepackt wenn wir Gewässern trinken müssen die uns irgendwie suspekt sind. Da würde vermutlich aber auch Micropur ausreichen. Den Evernew noch mit dem Regulier Ring vom Trangia in leicht und der wär perfekt. Hab noch den Whitebox stove, aber der passt nicht mit dem Hobo als Windschutz + Topfhalter zusammen. Erzähl das meinem Kumpel der liebt diese Zeltlampe Körperpflege + Klamotten waschen + Geschirr waschen. 240gr hab ich auch nie gebraucht, darum ja schon reduziert. Ich neige leider zum stinken, alleine stört mich das nicht großartig, anderen Personen im Zelt möchte ich das allerdings nicht zumuten. Bin ja noch Anfänger was das Packraften betrifft, Paddel ersetzen steht auf der longterm Liste. Die leichteren Paddel sind ja auch empfindlicher richtig? Hätte da z.Z. noch angst das zu schrotten wenn ich mich an nem Stein abstoße o.ä. Die Finne fand ich eigentlich für längere passagen auf Seen recht nützlich, denke mal du gleichst das durch deutlich bessere Paddeltechnik aus? Ziel ist doch gewicht zu sparen und nicht zusätzliche Sachen zu finden die man sinnvollerweise mitnimmt aber ja glaub ich muss mir die pumpe mal kaufen und das selbst austesten was das für einen unterschied macht.
  12. Hab noch keine Tourerfahrung mit dem SS2, aberdie Empfehlung ist bei starkem Wind die beiden Abspannleinen in einer Linie mit dem First zu setzen. Im Video ist wenn ich das richtig sehe die Schönwetter Variante zu sehen wo dafür der Hering am Eingang genutzt wird statt eines extra Herings. Damit + den Zusätzlichen Abspannpunkten + geschlossenem Eingang sollte das Zelt deutlich stabiler stehen. Ein Sturmbunker wird es damit sicherlich trotzdem nicht, aber im Video sieht es dadurch vermutlich schlimmer aus als es ist.
  13. Das Problem bei den Packraft Touren ist das es in den für uns interessanten Gebieten kaum Flüsse gibt an denen man im Oberlauf einsteigen kann und die dann ab da abseits von Straßen verlaufen. D.h. unsere Packraft Touren sehen meistens so aus das man den ganzen Kram erstmal 20-40km zum Startpunkt der Packraftetappe schleppt, bzw. wir zwischendurch nochmal zwischen zwei Flüssen oder Seen wechseln was auch wieder eine längere Landetappe bedeutet. Die Flüsse an denen man direkt einsteigen könnte sind idr. auch deutlich stärker von Kanu/Kajak/Packraftern frequentiert und für uns deswegen auch raus. Auf Wathosen komplett verzichten wäre leider angeltechnisch eine enorme Einschränkung die für uns ebenfalls nicht in Betracht kommt. Wenn ihr ansonsten auch kein großartiges potentiaal abgesehen von den bereits von mir genannten Punkten und einsparen bei der Angelausrüstung seht, dann muss ich mir wohl nochmal intensiver um das thema Schuhe Gedanken machen, mit 1900+1200gr ist das einfach einer der größten Faktoren auf der liste. Ansonsten würde ich mich aber auch über kleinere Tipps zur Optimierung freuen, jedes Gramm zählt
  14. Hier sehe ich nicht viel optimierungs Potential, das Seil werde ich durch einen Wurfsack ersetzen aber das spart wohl kein gewicht. Wir sind eher auf ruhigen gewässern und in Ufernähe unterwegs von daher verzichten wir auf den Trockenanzug auch wenn wir dadurch ein gewisses Risiko eingehen. Diverse Pflaster und Verbände, Pinzette, ein paar Medikamente (hauptsächlich Ibo) Das Essen jetzt genau aufzulisten macht wenig Sinn, wir haben meistens Müsli und Bannocks zum Frühstück, zum mittag diverse müsli oder protein Riegel und Abends dann entweder Trecking Food, oder Nudeln/Couscous etc. mit Tütensoßen. Dazu noch etwas Schinken und Salami. Ergänzt wird das ganze durch gesammelte Blaubeeren, Fisch und Pilze. Einsparpotential: Einfach ca. 10% weniger essen mitnehmen... Da sich die wenigsten hier mit Angeln auskennen dürften gehe ich nicht ins Detail. Das schwerste Teil ist hier die Wathose + Watschuhe, bei der Hose setze ich jetzt auf die Patagonia Middle Fork, die wohl leichteste Hose auf dem Markt aktuell, wiegt 600gr weniger als meine alte, aber immernoch fast 800gr... Die Simms Flyweight Schuhe wiegen leider trotz des Namens 1200 gr, kenne aber auch keine leichteren alternativen. Mit etwas Einschränken, ausmisten und leichteren Transporttaschen lassen sich noch ein paar Gramm rausholen. Martin mit dem ich in Grönland unterwegs war hat gewicht gespart indem er die Wanderschuhe weggelassen hat und einfach in den Nassen Watschuhen gewandert ist. Hat sich dabei allerdings auch ordentlich Blasen geholt, weiß nicht ob das für mich ggf. mit wasserdichten Socken eine alternative wäre, würde immerhin fast 2kg sparen die Hanwag Alaska zuhause zu lassen und nur die Watschuhe zu tragen... Diverses Reparatur und Flickzeug, da es die erste Tour mit den Anfibios war hatten wir hier (viel) zu viel dabei, aus der Erfahrung kann ich hier deutlich ausmisten, Reparaturhülsen fallen beim Stratospire ja auch weg. Insgesamt hätte ich mit den genannten Änderungen schon sehr viel gespart, schön wäre wie gesagt auf 25kg Startgewicht zu kommen, damit ist man einfach deutlich entspannter unterwegs. Ihr habt sicherlich noch einige tolle ideen und schüttelt über den einen oder anderen unnützen gegenstand sicherlich den kopf ;)
  15. Gewichtstechnisch passt das Thema nicht hier ins UL Forum, da es aber um Gewichtsreduktion geht hoffe ich mal das es klar geht ;) Ich bin bei kurzen Touren hier in Deutschland gerne möglichst leicht unterwegs, mindestens einmal im Jahr geht es aber für mindestens 14 Tage meistens zusammen mit einem guten Freund irgendwo in den Norden. Die Anforderungen sind hier: -möglichst weit weg von allem, sprich keine resupply möglichkeiten -abseits der großen Wanderwege -jeden Tag interessante Gewässer zum Angeln -teilweise nutzen wir auch ein Packraft um in abgelegene Gegenden zu kommen Das Angeln hat einen sehr hohen Stellenwert daher schleppen wir hier auch einiges an Gerät mit. Allein mit Angelgerät (bis 6kg) und Essen (bis 9kg) komme ich schlimmstenfalls auf 15kg und bin dementsprechend schon weit weg von allem was UL ist. Für interessierte hier ein paar Tourtagebücher von mir: https://www.fliegenfischer-forum.de/saltfjell.html https://www.fliegenfischer-forum.de/femundsmarka.html https://www.fliegenfischer-forum.de/schweden2018.html https://www.fliegenfischer-forum.de/groenland2018.html Bei der letzten Tour waren wir mit Packraft bei Gällivare mit über 30kg unterwegs was mich körperlich an meine Grenzen gebracht hat, mein Ziel für dieses Jahr ist das ganze auf ~25kg zu reduzieren. Ich möchte hier daher meine letzte Packliste veröffentlichen + meine (teilweise schon umgesetzten) Ideen das Gewicht zu reduzieren. Bei den Gegenständen die wir zu zweit Nutzen habe ich /2 dazu geschrieben und das halbe Gewicht genommen. Sollte das zu Verwirrung führen kann ich es gerne durch das tatsächliche Gewicht ersetzen. Auf der Linken Seite jeweils aus der letzten Packliste und rechts die Ideen zur Reduktion Das Stratospire 2 ist bereits gekauft, genaues Gewicht muss ich noch schauen, werde noch einige Abspannschnüre nachrüsten/verlängern und dann mal sehen wie viele Heringe ich insgesamt benötige. Das Schlafsetup ist bei den Temperaturen bis 0° eigentlich schon gut auf leicht getrimmt, in windigen Nächten habe teilweise noch die Weste an und die lange Unterhose an, den Fleecepulli nutze ich um das Kissen zu polstern, für den kopf habe ich den Buff und teilweise noch das zweite shirt. Das Schaumstoff Sitzkissen würde zusammen mit dem vom meinem Kumpel als Notfall Torso Matte dienen falls die Neoair den geist aufgibt (hatten jetzt jeder bereits ein mal eine delaminierende Matte, zum Glück so das sie die Tour noch halbwegs nutzbar war). Daher fraglich ob die 32 gramm Sinn machen. Worst Case Szenario für die Kleidung im Rucksack wenn ich nur im shirt laufe, bei schlechterem Wetter habe ich die z.B. die Jacke und/oder den Pulli an. Die Sunsleeves habe ich sogut wie nie genutzt können also bedenkenlos weg. Die Klamotten von OMM haben gefühlt die selbe Wärme wie meine alten schweren Sachen ist also ein klarer tausch. Bezüglich der Weste hatte ich ja schon einen Thread aufgemacht, Schwanke hier nur zwischen mehreren alternativen z.B. Patagonia Micro Puff Jacket, oder Cumulus Climalite Pullover oder ggf. doch eine Daunenlösung. Bei der Kleidung am körper sind natürlich die Schuhe Sackschwer. Auf der anderen Seite, wir laufen querfeldein durch oft sumpfiges Gelände und mit den Schuhen schaffe ich es tatsächlich trockene Füße zu behalten zumindest bis zu dem Zeitpunkt n dem ich bis zur Oberkante in ein Sumpfloch trete dann brauchen sie leider ewig zum trocknen... Mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken ist ein Gewisser Schutz gegen umknicken auch nicht verkehrt. Im Alltag trage ich fast ausschließlich Barfußschuhe, sehe mich in dem Gelände aber irgendwie nicht mit leichtem Schuhwerk... Der Exped ist schon da, deutlich leichter, bei voller Beladung ähnlich "bequem" und es passt etwas mehr rein, sprich ich kann besser packen und hab weniger draußen dran baumeln. Dadurch das der Rucksack selbst wasserdicht ist kann ich bei den weniger kritischen Sachen ggf. auf wasserdichte Packsäcke verzichten. Da wir oft Fisch essen haben wir die Trangia non stick pfanne dabei, Fisch im Topf braten klappt leider nicht gut, da wir uns beim essen nicht abwechseln wollen hat jeder einen Trangia Topf. In Schweden wird der hobo größtenteils mit Holz betrieben, Spiritus nur für die Fjellabschnitte oder fürs kochen im Zelt bei Schlechtwetter / den Kaffee am morgen. Den Brenner könnte man natürlich ersetzen, aber der Trangia harmoniert gut mit dem Picogrill und man muss ihn nicht ausbrennen lassen sondern kann ihn mit übriggebliebenem Spiritus wieder verschließen. Die Kopflampe wird ersetzt braucht man da oben eh nur selten. Große Powerbank + Solarzelle finde ich etwas over the top, allerdings ist schwer abzuschätzen wie viel Sonne man bekommt. Handys nutzen wir zum Fotografieren + Navigation + Für Nachrichten via Inreach, mit der Powerbank allein müssten wir uns schon etwas einschränken um damit 2 Wochen hinzukommen. Optimal wäre wahrscheinlich eine 16 000 PB + eine halb so große Solarzelle. Kompass nehmen wir für die grobe Navigation im Wald damit man nicht ständig aufs handy gucken muss im die Richtung zu halten. Bei den Hygieneprodukten sehe ich noch einsparpotential einfach durch umfüllen in kleinere Verpackungen/zip beutel so das nur die tatsächlich benötigte Menge mitkommt.
  16. Danke für die vielen Tipps die Mehrheit spricht sich ja wie ich bereits befürchtet habe eher gegen Daune aus daher steht Kufa jetzt schonmal fest. Ich tendiere immernoch zu der Patagonia Micro Puff muss mal schauen ob ich die hier in HH irgendwo anprobieren kann. OT: Zu den OT Themen: - Fleecepulli werd ich mich auch mal umsehen. - langärmliges Merino Shirt (woolpower) zum unterziehen hatte ich auch schon dabei, fand ich aber zu schwer und zu warm und auch schlecht kombinierbar. Ne Weste kann ich z.B. auch mal bei gutem Wetter überm Tshirt anziehen langärmliges Merino ist mir als äußere Schicht zu empfindlich. - Trockenanzug: wäre aus Sicherheitsgründen beim Packraften die beste Wahl, zum Angeln aber vermutlich eher nicht. Hätte da die Befürchtung mangelnde Robustheit und fehlende Atmungsaktivität. Wir legen in den Watklamotten ja noch einiges an Strecke zurück wenn wir am fischen sind. Hab mich aber entschieden die Hose zu wechseln, heute ist meine Patagonia Middle Fork geliefert worden die spart schonmal 500gr gegenüber meiner vorherigen Hose und hat nichtmal die hälfte des Packmaßes. Hoffe mal das die trotzdem robust genug ist um im Norden durch das Gebüsch aus Wacholder und Krüppelbirken zu laufen. -Watschuhe ersetzen ist auch nicht ganz einfach meine gehören schon zu den leichtesten auf dem Markt, heißen sogar Flyweight https://www.simmsfishing.com/flyweight-boot-s19 -Da oben hat man häufig recht steinige/felsige Gewässer da ist ein Schuh der die Knöchel etwas Schützt schon nett. Über Nasse und rutschige Steine laufen ist ja so schon unangenehm, stell dir vor das du dabei bis zur Hüfte im Wasser stehst und ein Großteil der Aufmerksamkeit nicht auf die Füße sondern einen Fisch vor dir gerichtet ist Martin mit dem ich in Grönland unterwegs war ist einfach in den Watschuhen auch gewandert hat sich dabei aber auch riesige blasen geholt. Das ist aber imo noch die praktikabelste Idee ggf. in Kombination mit wasserdichten Socken. Muss mich mal überwinden das auszutesten. -Handschuhe trage ich eigentlich erst bei Minusgraden Eventuell mache ich demnächst nochmal einen Thread im "Schwerer als UL" mit meiner aktuellen Packliste und meinen Plänen diese zu optimieren auf dann können wir da weiter diskutieren
  17. Ist bei mir anders die Arme sind durch den Fleecepulli schon warm genug, wenn zusätzliche wärme benötigt wird ist sie am torso am besten aufgehoben. Würde daher eine Weste bevorzugen, wenn es gute Lösungen in Jacken/Pullover Form gibt wäre ich aber auch nicht abgeneigt. Kapuze sehe ich eher negativ die stört nur. Shirts sind die Trek500 oder Travel500 von Decathlon. Pullover wird dir vermutlich nichts sagen, da aus dem Angelbereich: https://www.flyfishingeurope-shop.de/simms-rivershed-sweater-pullover.html der hat Nachgewogen 350gr. Lässt sich sicherlich auch noch etwas optimieren. Grönland waren es glaube ich 28kg, das ist halt Essen für 16 Tage, Packraft + Zubehör und an Angelausrüstung kommt auch noch ein wenig zusammen, alleine Wathose + Watschuhe wiegen zusammen schon 2,5kg... Dieses Jahr im Sjaunja sind wir mit 31kg losgestiefelt das war eindeutig zu viel (wobei wir 2/3 der Tour auf dem Wasser unterwegs war da ist es dann ja unproblematisch, aber bis dahin war es echt hart...) Da ich was die Angelausrüstung betrifft mich nicht großartig einschränken möchte und was das Essen betrifft wenig Einsparpotential da ist werde ich auch nie UL unterwegs sein. Aber 25kg statt 31 wäre schon schön Kopf hab ich einen Filz Hut ( ja ich weiß was ihr denkt ) und oder einen Buff + die Kapuze von der Hardshell. Hände wenn es wirklich kalt ist in den Hosentaschen oder den Ärmeln. Füße sind tatsächlich etwas problematisch die kühlen beim Angeln und Packraften gerne mal aus und die im Norden früher oder später immer etwas feuchten Stiefel helfen da auch nicht. Die Hardshell ist eine Mountain Equipment SHIVLING JACKET die lässt von außen gar kein Wasser durch. Membran ist eine Gore-Tex Pro 2.0 Most Breathable die führt die Feuchtigkeit von innen auch halbwegs gut ab solange man sich nicht anstrengt. Wie gesagt durchschnittliches Einsatzgebiet für die Weste wäre 0°-5° Jacke von Außen Nass und hohe Luftfeuchtigkeit. Schwitzen tue ich in der Situation nicht Daher ja meine Frage welches Material da in Frage kommt Schnee hatte ich da oben jetzt kaum und wenn dann in der Form von Schneeregen. Jacke muss also unter die Hardshell.
  18. Ich bin jedes Jahr im August in Skandinavien unterwegs. Es sind keine UL Touren, Zielsetzung ist eine kombination aus Wandern und Angeln an abgelegenen Gewässern und bin eher UH unterwegs möchte aber an einigen Ecken Gewicht sparen. (Wer Interesse hat hier einige Reiseberichte von mir: http://www.fliegenfischer-forum.de/saltfjell.html http://www.fliegenfischer-forum.de/groenland2018.html ) Je nach Höhenlage und Wetter kann es um die Jahreszeit schonmal Temperaturen um 0° geben kombiniert mit Wind und Regen. Grade Abends nach einem anstrengenden Tag, wenn ich nicht in Bewegung bin z.B. beim kochen und Essen aber auch teilweise beim Fischen wird es mit Merinoshirt+ Fleece Pullover + Hardshell schon sehr kalt. Aktuell habe ich als zusätzliche Schicht eine "wattierte Weste" von Decathlon ein Vorgänger Modell von der hier: https://www.decathlon.de/p/wattierte-weste-trek-100-herren-schwarz/_/R-p-312531?mc=8573837 Wiegt 300gr und ist grade so eben ausreichend warm und hat auch ein recht großes Packmaß. Jetzt habe ich mich gefragt bekomme ich irgendwie mehr Wärme für weniger Gewicht? Aufgefallen ist mir die Minilite von Cumulus mit nur 155gr oder die UltraAlpine Down Crew von Patagonia mit 180gr. Aber halten die ihre Wärmeleistung auch wenn sie bei Mistwetter stundenlang unter der Hardshell getragen werden oder sammeln die Daunen da dann zu schnell Feuchtigkeit und verklumpen? Oder kommt für das Einsatzgebiet eher Kunstfaser in Frage z.B. die Patagonia Micro oder Nanopuff Weste mit 160/230gr? --> Könnt ihr mir bei der allgermeinen Frage Daune/Kufa weiterhelfen und habt ihr vielleicht auch noch konkrete Tipps?
  19. Moin, hoffe die Frage passt hier noch halbwegs rein =) Hat von euch jemand eine Idee für einen einfachen Adapter vom Anfibio Pumpsack zum Ventil einer Neoair Xlite (2018)? Dachte mir wenn ich eh den Pumpsack dabei habe kann ich den ja vielleicht auch nutzen um bei der Matte etwas Zeit zu sparen.
  20. Kleidung: Ich hatte 2017 Anfang August viel Wind Regen und Temperaturen zwischen 0° und maximum 9° 2 Tage mit Schneeregen und Hagel. Würde empfehlen die Kleidung dementsprechend auszulegen das ist in der Vidda nicht unüblich. Regenhose würde ich mitnehmen Windjacke finde ich unnütz wenn man ne Regenjacke hat. Schlafsetup hört sich gut an aber jeden Sonnenstrahl nutzen um die Daunen wieder zu trocknen ! Zecken gibts nicht Mücken sollten im August auch kein ganz so großes thema mehr sein kommt aber aufs Wetter an. Ich habe lieber ne Flasche Antibrumm statt nem Netz ist zwar ne Ecke schwerer schützt aber den ganzen Körper und man hat nicht die ganze Zeit das netz vor Augen. Schaufel Meine Strategie war großen Stein hochklappen, Geschäft erledigen, Stein wieder runterklappen. Buddeln wird außer in den moorigen bereichen eh schwierig werden. Heringe Groundhogs gingen fast überall gut. Teilweise waren die Böden so weich das größere U Heringe für die tragenden Leinen besser waren. Nur mit Rockpins bist du halt auf felsige Ecken festgelegt. Gletscher War nicht direkt am Gletscher aber Eisfelder hat man da oben öfter mal, da ist eigentlich nichts dabei. Nur an den Rändern und besonders in der nähe großer Steine würde ich aufpassen da ist das Eis häufig unterhölt.Und bei schrägen natürlich schauen wo man landet wenn man abrutsch...
  21. Ist halt die Frage wie sehr UL das ganze sein soll... Da ja vom Threadersteller schon Duossal ins rennen geworfen wurde vermute ich mal das Gewichtsminimierung hier nicht die höchste Priorität hat. Ich hatte bei meiner Tour in die Hardangervidda letztes Jahr die beschichtete Trangia Pfanne zum Fisch braten dabei. Dieses Jahr nach Grönland und Nordschweden wird die sicherlich auch mitkommen. Bin wie gesagt sehr zufrieden mit der Pfanne und reinigen ist auch komplett ohne Spüli kein problem, einfach nach gebrauch etwas Wasser drin auskochen und mit etwas Gras/Moos auswischen. Mit Öl hatte ich auch keine Probleme und würde auch nicht drauf verzichten, allein schon um den Energiegehalt der Mahlzeiten aufzupeppen... Da bei den Touren die Zielsetzung Wandern + Angeln ist gibts aber auch regelmäßig Fisch... Wäre die Frage wo der Fisch bei gerritoliver herkommt, wenn der gekauft werden soll dann wäre es wohl tatsächlich die einfachste Möglichkeit gleich ins Restaurant zu gehen
  22. Die Trangia HA Töpfe sind schon super, Fisch darin braten geht aber sehr bescheiden selbst mit viel Öl klebt der am Boden fest und brennt an. Zum braten ist die beschichtete Trangi Pfanne Klasse, wobei die Beschichtung wohl selbst bei vorsichtigem Umgang damit nicht ewig halten wird. Vielleicht statt Fisch braten einfach dünsten oder eine leckere Fischsuppe im HA Topf zubereiten?
  23. SvenW

    Training

    Geht es beim Ausdauertraining, wenn das Ziel eine Leistungssteigerung ist, nicht ebenso um Muskelaufbau? Es werden hier beim Training lediglich andere Muskelfasern angesprochen. Für Ausdauer werden die roten Muskelfasern (Typ 1) benötigt, für Kraft die weißen (Typ 2). Letztgenannte haben aber mehr Volumen, daher sieht der Marathonläufer halt deutlich drahtiger aus als jemand der reines Krafttraining macht.
  24. SvenW

    Training

    Ich sag ja nicht das man sich vorher Reserven anfuttern soll... Sondern halt z.B. statt 1kg Salat zum Mittag halt lieber eine halb so große portion Spaghetti Bolognese, Statt des Müslis zum Frühstück n Flapjack usw... --> Beides aber mit dem gleichen Energiegehalt... Das FDH was bringt wage ich dagegen zu bezweifeln, man will beim Training ja einen leichten Kalorienüberschuss haben ansonsten kann man sich das trainieren sparen (außer das Ziel ist abnehmen). Das Hungergefühl noch etwas komplexer ist ist klar, meines wissens macht kurzfristig die Magenfüllung sowie die Insulinausschüttung einen großteil aus, langfristig kann auch das fehlen bestimmter Nährstoffe den hunger erhöhen.
  25. SvenW

    Training

    Nur ne Idee: Sättigung hängt ja primär von der Nahrungsmenge ab die man zu sich nimmt, ist der Magen voll meldet er "Ich bin satt". Trainiert man nun und futtert entsprechend viel gewöhnt sich der Magen an die zugeführte Menge, d.h. die Meldung erfolgt erst nach recht viel aufgenommener Nahrung. Auf Tour nimmt man hauptsächlich Nahrung mit die einen recht hohen Kaloriengehalt hat da dort das Energie/Gewicht Verhältniss natürlich am besten ist. Ich vermute hier ist man alleine schon dadurch hungrig weil der Magen durch eine Mahlzeit mit gleichem Energiegehalt deutlich weniger voll wird. Was man mal probieren könnte wäre bereits einige Wochen vor der Tour auf Lebensmittel mit hoher Energiedichte umzuschwenken so das sich der magen dran gewöhnt.
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