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Ultraleicht Trekking

J_P

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  1. Gefällt mir!
    J_P reagierte auf rentoo in Verpflegung auf Mehrtagestouren - was esst ihr?   
    OT: Vielen Dank, dann werde ich das bei nächster Gelegenheit mal versuchen. 
  2. Gefällt mir!
    J_P reagierte auf BorisG in Verpflegung auf Mehrtagestouren - was esst ihr?   
    Mein Topfdeckel ist ne kleine Pfanne, hab da aber immer etwas Angst, dass es die verzieht bei zu großer Hitze. Am besten ist ein heißer Stein. Zumindest wenn man irgendwo ist wo ein kleines Feuer kein Problem ist. 
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    J_P reagierte auf BorisG in Verpflegung auf Mehrtagestouren - was esst ihr?   
    Viel Tsampa und Couscous. Aus Beiden kann man verschiedene Dinge machen, je nachdem was man dazu gibt. 
    Tsampa Mehl gemischt mit starkem und süßen Milchtee und Butter zum Frühstück zB oder gemischt mit Erdnussbutter und getrockneten Früchten als Snack zwischendurch. 
    Aus Tsampa Mehl lassen sich auch schnell Chapatis herstellen. 
  4. Danke!
    J_P hat eine Reaktion von rentoo erhalten in Verpflegung auf Mehrtagestouren - was esst ihr?   
    OT: Das Curry-Chicken-Reisgericht von Adventure Food kann man auch empfehlen!
     
  5. Gefällt mir!
    J_P reagierte auf rentoo in Verpflegung auf Mehrtagestouren - was esst ihr?   
    Ich gehe ab Sonntag auf den Soonwaldsteig und die Verpflegung ist bereits gepackt und sieht so aus:
    Frühstück: Kaffee 2in1 Tüten, 50g Studentenfutter, selbstgemachte Müsliriegel
    Mittag: 50g Studentenfutter, selbstgemachte Müsliriegel
    Abends: Tütennudeln (nicht Knorr, weil deren Tüten immer irgendwo ein Loch haben und ich mir die Flossen verbrenne, wenn ich da Wasser reinschütte) und abwechselnd am Folgetag eine Trek'n Eat-Mahlzeit (Ich liebe deren Chicken Tikka Masala)
    Zwischendurch esse ich auch mal, was die heimische Flora so hergibt. 
    Und sollte ich irgendwo vorbeikommen, wo man etwas essen kann, dann weiche ich auch mal von meinem Plan ab.
    Genau diese Kombi hat sich für mich bestens bewährt.
     
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    J_P hat eine Reaktion von sknie erhalten in Verpflegung auf Mehrtagestouren - was esst ihr?   
    Wenn Ich mich alle 2 Tage oder sogar jeden Tag nachversorgen kann, mache ich es so wie @sknie... warum sollte man dann auch überflüssiges Gewicht tragen!?

    Wenn Ich von vornherein weiß, dass die Nachversorgung unterwegs eher schlecht oder mit sehr großen Umwegen verbunden ist, sieht die Sache schon anders aus.

    Herbei unterscheide ich noch zw. den Jahreszeiten:

    Frühjahr/Sommer/Frühherbst-

    - Frühstück: Helva/Nüsse mit Trockenobst/selbstgemachte Müsliriegel, Instantkaffee (würg*)
    - Mittags: Brotzeit mit Minipumpernikel von Rossmann, Salami, Speck und ner schönen Zwiebel (die meist am ersten Tag aufgebraucht ist )
    - Abends: klassische Trekkingmahlzeiten/Kochbeutelreis/Couscous (vorgewürzt)/Tabulee/Bulgur etc. ...kann alles noch mit einer Sauce oder etwas Öl aufgepimpt werden/Backerbsen mit Tütensuppen (absolute Low-Budget-Notlösung... NICHT LECKER!!!)
    Couscous, Tabulee, Bulgur etc. lässt sich auch stoveless gut im Coldsoakingbehälter zubereiten... im Sommer ist das ne gute Sache. Als ColdundWarmsoakingbehälter kann man auch gut einen ZipLockbeutel in Kombination mit einem selbstgebauten Pouch-Cozy nutzen...
    Winter:
    - Frühstück: Instantporridge mit Trockenfrüchten und Nüssen, Instantkaffee (würg*)
    - Mittags: Meistens Kochbeutelreis mit Sauce und reingeschnibbelter Salamit, Speck o.Ä.
    - Abends: Das Gleiche wie Mittags
    Als Snacks bevorzuge Ich nur noch Nüsse mit getrockneten Feigen/Datteln oder selbstgemachte Müsliriegel... von Süßigkeiten wie Snickers, Cliffbar, o.Ä. hab ich mich verabschiedet...
    Der Schrägstrich in meinen Aufzählungen ist gleichbedeutend mit oder.
    OT: Ich persönlich gehe nie stoveless, da ich gerne Kaffee und Sommers wie Winters abends einen warmen Tee trinke...
    OT: Was @khyal sagt:"Nimm nur mit, was dir schmeckt", kann ich nur bestätigen... alles andere wird meist nicht gegessen (zumindest nicht von mir )
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    J_P reagierte auf sknie in Verpflegung auf Mehrtagestouren - was esst ihr?   
    Hallo Xdust,
    kommt drauf an ob du dich innerhalb der 7 bis 10 Tage nachversorgen kannst oder ob du die 7 bis 10 Tage autark unterwegs bist. Bei einer autarken Strecke achte ich wesentlich stärker auf das Gewicht, soll heißen, dann gibts Knorr-Tüten-Mampf und ein paar Riegel. Wenn ich die Möglichkeit habe alle 2 bis 3 Tage oder sogar jeden Tag irgendwo vorbei komme wo ich mich nachversorgen kann, dann mache ich mir da überhaupt keine Gedanken mehr.... packe mir eine Tüte Müsli und Milchpulver ein... lasse den Kocher zu Hause und ziehe einfach los. Ich bin gerade in Ungarn auf dem Kektura unterwegs und da funktioniert das prima. 
    Gruß Steffen
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    J_P reagierte auf khyal in Verpflegung auf Mehrtagestouren - was esst ihr?   
    Nimm das mit, was Dir gut schmeckt...

    Was Dir nicht bis zum naechsten Resupply schlecht wird z.B. Pumpernickel ist klasse, sehr hohe kcl/g, nehme ich auch gerne mit, aber wenn offen, faengt er innerhalb einer Woche an zu schimmeln.
    Bei Salami must Du da aufpassen, wie die getrocknet ist und beim Resupply sehr auf das MHD, habe da in SP auch schon welche erwischt, die 1/2 Jahr abgelaufen war
    Kaese ueberhaupt kein Problem, richtige Sorte nehmen z.B. Parmesan am Stueck haelt sich auch im Sommer im Rucksack mehrere Wochen
    Warum immer der Fertigfrass, ist doch voellig easy, selber zu kochen, braucht auch nur ein paar min mehr und kaum mehr Brennstoff
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    J_P reagierte auf Southern Flyer in 2-Personen Zelt aus Chikara – Bauanleitung Schritt für Schritt   
    ... und Videos:
    https://www.youtube.com/watch?v=5yxaVmW-Q1I
    https://www.youtube.com/watch?v=Jshhb4fQABU
  10. Gefällt mir!
    J_P reagierte auf schwyzi in Packsack aus Tyvek Softstructure   
    Nur mal als Materialtipp - Stoff, der wesentlich stabiler als Tyvek ist, ähnlich leicht und den man v.a. nicht kaufen muss:
    Regenschirm-Stoff!
    Gibt's nach jedem windigen Regen für umsonst ( dann stecken hier jede Menge Schirme in Abfalleimern) . Das Zeug ist reißfest, leicht zu nähen, scheuerfest. Und kost' nix. Für Packbeutel u.ä. ideal. Die völlig überflüssigen Regenschirmhüllen von so Knirpsartigen Schirmen sind sozusagen schon fertig, 1a Heringsbeutel, nur noch ne Zugschnur durch und feddich!
    Nur mal als Idee, manchmal krieg ich schon die Krise, wenn ich immer lesen muss: Extex, TLstore etc.
    Deshalb Daumen hoch für @Mordrag61 und @Tichu!! Das sind mal alternative Bezugsquellen, recycling, sowas nenn' ich nachhaltig.
    LG schwyzi
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    J_P reagierte auf AlphaRay in Packsack aus Tyvek Softstructure   
    Ja das ist ja das andere Problem. Es reißt nicht nur an den Nähten auf..irgnedwann ist es soweit, dass es "ausdünnt" - würde ich jetzt so beschreiben, was ich an manchen Stellen meines Bivitents so sehe.
    UL-Packsäcke nähe ich aus dem im Forum gut bekannten, da schon ewig als 2. Wahl im Shop, "Fallschirmseide Rohgewebe" - mit 36g ist 8 g leichter pro m² als Softtyvek (und mit 3,4 € pro lfm sogar günstiger), hält aber das mehrfache aus.  Hatte damit neben kleinen Säckchen für z.B. meine In-Ear Kopfhörer, welche immer Außen am Rucksack hängen um nicht zerquetscht werden, auch schon Packsack für Quilt genäht.  Und gestern lag ich wieder in der vor kurzem genähten Hängematte - ist ar kein Problem für das Material.
    https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-fallschirmseide-rohgewebe-36g-qm-2-wahl.html
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    J_P hat eine Reaktion von Southern Flyer erhalten in 2-Personen Zelt aus Chikara – Bauanleitung Schritt für Schritt   
    Tolle Anleitung! Danke dafür!
    Erinnert mich an das ZP Duplex oder das GG The Two/One...
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    J_P reagierte auf Southern Flyer in X-Pac Rucksack 37+9L   
    X-Pac Rucksack 37+9L
     
    Für einen Einstieg in das Ultraleicht-Wandern (und dem G11 als kurz- bis mittelfristiges Ziel) wurde beim Erstellen der berüchtigten Excel-Liste schnell klar, dass mit meiner bisherigen Ausrüstung man das Ultraleicht schnell streichen könnte. Einer der „Übeltäter“ war mein LOWE Cerro Torre II (60+20L), der mich in den letzten 30 Jahren unbeschadet durch die halbe Welt begleitet hatte, mit seinem dicken Cordura aber stattliche 2,4 kg auf die Waage bringt. Somit musste was Leichteres her. Will man nicht auf die wenigen Cottage Company’s aus Übersee zurückgreifen wird einem relativ schnell klar, dass es auf ein MYOG-Projekt heraus läuft. Kurz nachgedacht: mein letzter Kontakt mit einer Nähmaschine lang dann schon jenseits der 30 Jahre. Das macht Mut …..
    In der Planungsphase bin ich dann sehr schnell auf die Bauanleitungen von Hartmut’s PlünenPilgerModulsackpacks gestoßen, mit der Erkenntnis, dass das Nähen eines Rucksacks wohl doch eine etwas komplexere Sache zu sein scheint. Die sehr detailliert beschrieben und bebilderte Bauanleitung des Plünnensack III machte aber derart Mut, dass der Entschluss fiel, es doch zu versuchen …… ebenso eine zwischenzeitliche Kontaktaufnahme mit Hartmut.
    Je länger ich mich allerdings mit der Bauanleitung beschäftigte, desto schneller wurde mir klar, dass mein Rucksack dann doch völlig anders aussehen sollte. So begann ich Schnittmuster im Maßstab 1:1 der einzelnen Baugruppen anzufertigen. Die Entwurfsphase zog sich über mehrere Monate hin und machte, neben dem eigentlichen Nähen, den meisten Spaß. Zwischenzeitlich hatte ich mir bei Extex einige Muster der am häufigsten verwendeten Stoffe bestellt, deren Webmuster mir zudem half, Größenverhältnisse anhand von Fotos anderer Rucksäcke besser abzugreifen. Am meisten inspiriert haben mich dabei die Packs von KS, ZimmerBuilt und Tramplite. Da die Stoffe von X-Pac derzeit von den meisten dieser Rucksackschmieden verwendet werden, war die Stoffauswahl somit auch klar ….



    Die Bauphase begann ich gleich mit dem Nähen der Hüftgurttaschen. Die PlünenPilgerModulsackpack-Anleitungen waren hier, aber auch in der gesamten restlichen Bauphase eine unverzichtbare Hilfe, da die einzelnen Arbeitsschritte derart generell sind, dass sie auf jeden anderen Rucksack übertragen werden können. Auch die Extra-Kapitel z.B. das kleine Reißverschluss-ABC sind ein Muss für den MYOG-Neuling. Mit dem Beginn der Bauphase kannte ich alle Bauanleitungen in und auswendig.

    Bei der Anfertigung der Hüft- und Schultergurte kam ich dann zwischenzeitlich doch ins Zweifeln, ob MYOG wirklich eine so gute Idee ist. Geplant war ein Sandwich aus X-Pac VX21, 5mm Evazote und 3mm Spacermesh, dass ich an den Kanten mit Ripsband einfassen wollte (a la Plünnensack IV). Jedoch musste ich feststellen, dass Ripsband und ich wohl keine Freunde werden würden. Es sah, auch nach mehreren Versuchen, immer wie gewollt und nicht gekonnt aus. Also wurden die Hüft- und Schultergurte klassisch rechts auf rechts genäht, gewendet und das Evazote nachträglich engeschoben. Dabei habe ich, auch zur Spitzenverstärkung, auf die Spitze des Evazote eine ca. 6-7 cm lange Tasche aus X-PAC aufgenäht (oben offen), in die ich den extralangen Kochlöffelstiel stecken konnte. Das half ungemein beim Einschieben des Evazote in die langen, schmalen und kurvigen Gurtschläuche. Hier muss allerdings beim Ausschneiden des Evazote auf genauen Pass geachtet werden (2 mal Dicke des Evazote abziehen!). Die Hüftgurte wurden nach dem gleichen Prinzip erstellt. Dafür mussten dann auch noch die Hüftgurttaschen zusätzlich mit einer Rückseite versehen werden (beim anderen Aufbau wäre dies nicht nötig gewesen). Letztendlich waren die Schultergurte und die sogenannte Spitze (für die Lastverteilung und Aufnahme der Schultergurte) das Einzige, was ich original vom Plünnensack III übernommen habe.

    Neben dem 3mm Spacermesh für die Gurte und Rückenpolsteraufnahme, kamen noch folgende Gewebe zum Einsatz: X-Pac VX21 für das Rückenteil, Boden, Gurte und Spitze, X-Pac VX07 für Seiten- und Frontteil, X-Pac VX03 für den Rollverschluss und die Hüftgurttaschen, den 106er Netzstoff für die große Frontnetztasche sowie das 200den Diamond Ripstop für die Seitentaschen und die Tunnelzüge. Die Seitentaschen sollten ursprünglich auch aus Netzstoff gemacht werden, habe mich aber dann kurz vor Baubeginn doch für das Ripstop entschieden, da es die Form besser hält (sonst wird das Reinstecken der Trinkflasche während des Gehens sehr fummelig). Die Seitentaschen sind zudem unterschiedlich groß, die größere für die Trinkflasche, die kleinere für das Zeltgestänge und die trekking poles. Damit das 106er Netzgewebe der großen Fronttasche im leeren Zustand nicht so rumschlabbert und bei Füllung etwas entlastet wird, habe ich eine Gummibandschnürung darüber gelegt, die zudem mit offenen und geschlossenen Kordelhaken variabel gehalten ist. Gleiches gilt für die Kompressions-/Halteriemen der Seitenteile. Hier kamen zusätzlich Lineloc-Verschlüsse zum Einsatz. Als Rückenpolster hatte ich mich für ein Doppelelement einer TAR Z-lite entschieden, die mir zudem in Pausen als Sitzkissen und in der Nacht als unterer Teil der Isomatte dient (in Kombination mit einer NeoAir X-lite in Small und einem StS Aeros Pillow). Der Rucksack hat einen Umfang von 96cm (16cm x 32cm). Die Füllhöhe ist durch den Rollverschluss variabel von 65cm bis 85cm. Somit ergibt sich ein Packsack-Volumen von 32-42 Liter. Hinzu kommen 7,5 Liter der Fronttasche und 1,5 Liter der Seitentaschen. Bei der Fronttasche war mir die gute Durchlüftung wichtig, da hier vor allem das feuchte Überzelt verstaut werden sollte. Daher hatte ich mich hier gegen das schickere Lycra/Spandex entschieden. Die Wasserdichtigkeit des Packs (nur die Nähte sind nicht wasserdicht, das X-Pac schon) wird durch einen TLD Packliner (Umfang 100 cm) gewährleistet.





    Genäht habe ich den Rucksack mit einer ELNA 3210 ‚Jeans‘ Nähmaschine (Danke Irka für’s Ausleihen!) und Rasant 75 Nähgarn. Lediglich bei den Hüft- und Schultergurten kam die Nähmaschine an ihre Grenzen, als 2-lagiges Gurtband auf das 9 mm Sandwich aus X-Pac, Evazote und Spacermesh aufgenäht werden sollte. Da hat der Unterfaden begonnen Schlaufen zu ziehen. Hier zweifelte ich zunächst ein weiteres Mal an MYOG. Nachdem die Ursache aber geklärt war, wurde das Gurtband dort nur einlagig vernäht. Verarbeitet wurden die normalen Gurtbänder von Extex, nur bei den Schultergurten kam die extra starke Version zum Einsatz (damit sie bei Belastung nicht durch die Leiterschnallen rutschen). Wo immer auch der Nähschuh hinkam wurden die wchtigen Nähte als einfache Kappnährt ausgeführt.
     

    Die Materialkosten lagen bei ca. 90-100 €. Der Zeitaufwand betrug ein langes Wochenende sowie divers Nachtschichten, insgesamt so ca. 35 Stunden.
    Und nun zur Mutter allen UL-Fragen: was wiegt das gute Stück? 645 Gramm. Die UL-Puristen werden lächeln, aber angesichts der robusten und zugleich komfortablen Ausführung ein Wert, mit dem ich sehr zufrieden bin. Schließlich soll das Stück ja perspektivisch 6 Wochen hochalpinen G11 überleben.

    Die Praxistauglichkeit konnte ich gleich nach der Fertigstellung auf dem Weserberglandweg ausprobieren, den ich über die 225 km in 7 Tagen von Nord nach Süd durchwandert habe. Der Rucksack trägt sich super, die Schultergurte verteilen die Last angenehm auf die Schultern ohne zu drücken. Auch Hüft- und Brustgurt sitzen perfekt, da auf meine Körpermaße zugeschnitten (Rückenlänge 52cm bei 187cm). Auch der Rest des Packs war so, wie ich es mir beim Entwurf vorgestellt hatte. Unterwegs war ich mit einem Basisgewicht von 6,3 kg, was vor allem dem schweren Schlafsack und der 3 Lagen-Regenjacke geschuldet ist. Beides tolle Teile, aber zusammen mit 1,7 kg bald nicht mehr Teil der Ausrüstung. Mit Wasser, Essen und Gas war ich im Schnitt mit ca. 9-10 kg unterwegs, einmal waren es auch fast 12 kg. Da hat keine Naht gewackelt (fand ich beim ersten Mal Nähen schwierig abzuschätzen, wie viel Belastung man so einer Naht zutrauen kann).
     
    Gäbe es noch was zu verbessern? Eigentlich nicht, hier hat sich die lange Entwurfsphase wirklich gelohnt. Es ist mein (fast) perfekter Rucksack. Auf die Lastkontrollriemen hätte man vermutlich verzichten können, und die Hüftgurttaschen könnten noch 1-2 cm nach vorne versetzt werden (was man jetzt natürlich auch immer noch machen kann).
     
    Fazit: ein spannendes Projekt, das viel Spaß gemacht und zu einem tollen Rucksack geführt hat. Ich kann jedem nur empfehlen, es selber aus zu probieren. Die ausführlichen und toll bebilderten Bauanleitungen von Hartmut’s PlünenPilgerModulsackpacks geben einem dafür die handwerklichen Grundlagen. Man sollte sie wirklich verinnerlicht haben. Falls Interesse besteht, kann ich die Schnittmuster noch nachreichen.
     
  14. Danke!
    J_P reagierte auf Southern Flyer in 2-Personen Zelt aus Chikara – Bauanleitung Schritt für Schritt   
    Hallo zusammen,
     
    hier mal wieder eine Bauanleitung, vielleicht hat ja der/die ein oder andere schon mal mit einem Zeltbau geliebäugelt …….
    Nach dem X-Pac 37+9L Rucksack und dem Daunen-Quilt mit geschlossener Fußbox ging es im letzten Winter an die dritte MYOG-Großbaustelle: dem Zelt. Da sich die beiden ersten Projekte durchaus sehen lassen konnten, war ich guter Dinge, dies auch bei einem Zeltbau entsprechend umsetzen zu können. Allen Unkenrufen zum Trotz, dass das erste selbstgenähte Zelt in der Regel für die Tonne ist, machte ich mich an die Planung und schrieb dazu im Vorfeld eine detaillierte Bauanleitung (s. unten). Zudem machte ich zu den Zeichnungen der einzelnen Baugruppen noch Zeichnungen der wichtigsten Nähte (alle letztendlich als Kappnähte ausgeführt), um später während des Zuschnitts und des Nähens den Überblick zu behalten, auch wegen der vielen unterschiedlichen Nahtzugaben. Der Entwurf ist als ‚single piece - single wall - A-frame‘ ausgelegt und orientiert sich an bewährten Zelttypen. Die Bauanleitung habe ich dann Schritt für Schritt abgearbeitet, was ausgesprochen gut funktioniert hat.
    Als Stoff kam das sehr dehnungsarme Chikara zum Einsatz. Das Chikara ließ sich sehr gut nähen (80er Microtex Nadel, Rasant 75 Garn) und erinnert in Haptik und Geräuschentwicklung am ehesten an Backpapier, was am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war.
     

     
    Die wichtigsten Daten:
             2-Personen Zelt mit Platz für 2 TAR NeoAir Xlite (Regular) Isomatten          2 Eingänge, 2 Apsiden           alle Dachnähte abgedichtet          Trapez-Bodenwanne: 110/90cm Breite , 220cm Länge, Höhe 12 cm          First: Höhe mittig 120cm, Breite mittig 120cm, Höhe im Kopf-/Fußbereich >38cm          Material: Chikara 41g/m², Mosquitonetz 25g/m², 200den Diamond Ripstop 120g/m², Reißverschluß YKK 3C          Catenary cut: 2cm/m          Packmaß: Ø 14cm x 40cm (6L)          Materialkosten: ca. 190€       Gesamtgewicht: 716 g (incl. sämtlicher Abspannleinen)  

     
    Vorbereiten der Baugruppen
    Für alle Stoffstücke habe ich im Vorfeld Pappschablonen (1:1) angefertigt, da die meisten Kanten einen Catenary cut haben. Das hat sich für das Anzeichnen auf den Stoffen später als sehr hilfreich erwiesen. Eine sehr gute Catenary cut-Anleitung findet man hier. Bei den kürzeren Mesh-Dachkanten (155cm) ist darauf zu achten, dass der Cat cut vom Dach (175cm) genommen wird, da sie später eine gemeinsame Naht bilden und somit die längere Naht den Cat cut vorgibt (die tiefste Stelle des Mesh-Cat cut ist daher leicht asymmetrisch versetzt). Für die Ecken der Bodenwanne sollte man sich vorher mal aus einem DIN A4 Blatt ein Papiermodell machen, um die einzelnen Bauschritte zu verstehen. Hintergrund für die etwas aufwendigere Eckkonstruktion ist die Tatsache, dass ich die Bodenwanne bis zu einer Höhe von mindestens 3 cm nahtfrei bauen wollte. Somit müssen die Ecknähte nicht versiegelt werden und man hat zudem saubere und stabile Stofffahnen, an denen die D-Ringe für die elastische Kordel angebracht werden können. Es geht natürlich auch anders ……

     
    Mesh-Giebelseiten (2x)
             ausschneiden mit 3cm (unten) bzw. 2,5cm (Giebel/Traufe) Nahtzugabe          Spitzenverstärkung einschließlich Saumzugabe von außen auf die Giebelspitze aufnähen. Radius ca. 15cm. Alle Spitzen-/Eckverstärkungen sind aus 200den Diamond Ripstop Reststücken, es geht aber auch Zeltbodenstoff o.ä.          Vorderkante der Ecktasche einfassen, dann Ecktasche einschließlich Saumzugabe von innen aufnähen          Reißverschluss auf Länge kürzen, Schieber einsetzen, und an den Enden mit kurzen Stofffahnen versehen. Auf die Laufrichtung des Schiebers achten (unten zu, oben auf)!          RV von innen aufnähen (2mm vom Rand), dann mittig das Mesh auftrennen, einfach nach innen umschlagen und vernähen. Beim RV habe mich für die L-Form entschieden, da ich den Sinn und Zweck der Rainbow-Form nicht verstehe solang das Zelt mit Trekkingstöcken aufgebaut wird und das Mesh beim kompletten Öffnen zudem immer auf den (dreckigen) Boden fällt          untere Kante einfach säumen, dazu1x nach innen umschlagen          Dachschrägen nach außen einmal knapp, dann nochmal normal (1cm) umsäumen.          elastische Kordel (für die T-Stopper) mit Hilfsfahne (die verschwindet nachher in der Nahtzugabe) versehen und auf der RV-Seite von innen an der Giebelseite in der Nahtzugabe annähen (Schlaufe zeigt nach innen, (s. re.Bild)          Traufseite nach innen doppelt versäumen  

     
    Mesh-Traufseiten (2x)
              ausschneiden mit 2,5cm (oben, Seiten) bzw. 3cm (untern) Nahtzugabe           Traufoberkante nach außen einmal knapp, dann nochmal normal (1cm) umsäumen.           untere Kante einfach säumen, dazu1x nach innen umschlagen           Seitenkanten nach außen doppelt versäumen  

     
     
    Dach
              ausschneiden mit 1,5cm (schmale Dachhälfte) bzw. 2,5cm (breite Dachhälfte) Nahtzugabe am First, 2,5cm an den Seiten und 2cm unten           Dachhälften am First links auf links (knapp) zusammen nähen, dann rechts auf rechts (auch rel. knapp) zur französischen Naht           Schlaufen auf der franz. Naht mittig bei 5(7,5)cm, 60(62,5)cm, und115(117,5)cm annähen (an den Schlaufen kann man später eine Schnur befestigen zum Aufhängen von Sachen im Zelt).           Franz. Naht zur Kappnaht umnähen, Naht von außen mit 25mm breitem DCF Tape + Chikara versiegeln (s. Bild)           rechts auf rechts Traufsäume (1cm) abnähen           Mesh-Traufseiten mit deren Oberkanten auf die Innenseite der Traufsäume nähen           Saum zur Mitte hin umklappen und als Kappnaht vernähen (s. li. oben Bild), Naht von außen versiegeln (25mm DCF Tape + Chikara)           2 Abspannpunkte (Radius 5cm) erstellen und jeweils in Dachflächenmitte mit DCF Tape von außen aufkleben  

     

     
    Doppel-Türen (Apsiden) (2x)
              ausschneiden (4x) mit 1cm (Giebelseiten), 2cm (Mittenkanten; unten) Nahtzugabe           Türen an den unteren Mittenecken mit Verstärkungen versehen           Verstärkung in 2 der 4 Giebelspitzen auf den Innenseiten einnähen (s. li. Bild). Radius 12-15cm.           Mittenkanten doppelt umsäumen           die jeweils anderen Flügel im Giebelspitzenbereich auf die Außenseiten auf der Nahtzugabe annähen, auch über die Verstärkung (s. mi. Bild)           LineLoc mit 15mm Gurtband von außen mittig auf die verstärkte Giebelspitze aufnähen           Mittenkanten in ca. 1/3 Höhe mit Druckknöpfe versehen (Stoff vorher verstärken, s. re. Bild)           Elastische Kordel (für die T-Stopper) von außen an den Giebelseiten mit Hilfsfahne in der Nahtzugabe annähen (Schlaufe zeigt nach innen)  

     
    Boden
              Boden ausschneiden mit 2cm Nahtzugabe           nach außen einmal (1cm) umsäumen           Seiten hoch klappen und in den Ecken in das nach außen stehende Dreieck von oben 9cm nach unten eine Naht setzen. Diese doppelt verriegeln, von 1-2cm, von 2-3cm und von 8-9cm.           in einem Abstand von 2cm parallel dazu von oben einen 2cm-Schnitt machen           parallel zur Oberkante die obersten 2cm der Ecke abschneiden           die 2x2cm Stofffahne zur Seite umschlagen und an den Saum annähen           in 5cm Abstand parallel zur ‚9cm Naht‘ die Dreiecksspitze abschneiden           den Stoff nach innen einstülpen und entlang der Innen- und Außenkante je eine Naht setzen (innen nicht länger als die ‚9cm-Naht‘)           Stoff auch oben einstülpen, dazu Spitze nach innen umklappen und vernähen          15mm Gurtband mit D-Ring mittig leicht schräg nach unten zeigend an die Eckfahnen annähen (s. Bild)  
    Zusammennähen von Dach mit Türen und Mesh-Giebelseiten
              Giebelnähte (von Dach u. Türen) erst links auf links knapp zusammen nähen, dann rechts auf rechts (franz. Naht)           T-Stopper von innen an den Saum annähen           Saum der Mesh-Giebelseiten von innen mittig an den Dach-/Türsaum nähen, dann Saum nach innen umschlagen und zu einer Kappnaht vernähen           alle 4 Eckverstärkungen annähen           alle Bodenkanten von Dach und Türen (vorher ev. angleichen) doppelt umsäumen           Dachnähte von außen versiegeln (25mm DCF Tape + Chikara)           LineLocs (Ecken) bzw. D-Ring (Mittenecken) mit 15mm Gurtband an die Verstärkungen annähen (s. re. Bild)           alle Mesh-Trauf-Seitensäume miteinander vernähen (s. li. Bild)  

     
     
    Zusammennähen mit der Bodenwanne
             Mesh-Saum von außen auf den Saum der Bodenwanne (mittig) aufnähen. Vorher die beiden Reißverschlüsse aufmachen, denn je mehr Naht vernäht ist, desto mehr steht die Nähmaschine im Zelt (ein riesiger Stoffwust von insgesamt 14m², aber es geht)           nach außen umschlagen und zu einer Kappnaht vernähen (wieder Stoffwust)           abschließend für’s Abspannen alle Schnüre und elastische Kordeln anbringen  
    FERTIG! (50 Arbeitsstunden später)
     

     
    Fazit
    Da das Endergebnis einen brauchbaren Eindruck macht, sollte man mit dieser detaillierten Bauanleitung in der Lage sein, schon beim ersten Zeltbauversuch relativ erfolgreich zu sein. Ich hoffe, es ist alles halbwegs verständlich beschrieben und gezeichnet.
    Im März ging es mit dem Zelt dann gleich auf den GR221. Dank ‚single-piece‘ geht der Aufbau mit Trekkingstöcken innerhalb von 1-2 Minuten. Unterschätzt habe ich zunächst die extreme Dehnungsarmut vom Chikara, aber nach 3-4 Aufbauversuchen hatte ich den Dreh raus, das Zelt annähernd faltenfrei aufgestellt zu bekommen (leider kommen in dem Moment, wo ein Apsidenflügel geöffnet wird, an irgend einer Stelle doch wieder leichte Falten rein). Steht es stramm und faltenfrei entwickelt es auch bei kräftigem Wind kaum Geräusche. Durch die zahlreichen Lüftungsmöglichkeiten war Kondenzbildung trotz kalter Nächte in den Bergen mit wenigen Grad über Null kein Thema. Bewährt bei dem steinig-felsigem Untergrund haben sich auch die MSR Groundhook Mini (6 Stück, 57g).
    Natürlich ist das Zelt mit seinen 716 g nicht wirklich ultraleicht, man bekommt dafür aber ein richtiges Zelt. Soll es leichter sein, muss man schon auf Cuben Fibre zurück greifen, erkauft sich dann aber jedes Gramm Gewichtsersparnis mit mehr als einem Euro (Materialkosten dann ca. 430 €). Für das erste Zeltprojekt war das Chikara daher ein guter Kompromiss aus Dehnungsarmut, Handling, Gewicht und Preis. Natürlich geht es auch mit Silpoly oder Silnylon, mit den bekannten Vor- und Nachteilen.
     
    Viel Spaß beim Nachbauen!!
     
     

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    J_P hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Westweg 2019 - Pforzheim bis Titisee - 27.04. - 03.05.2019 ... mit abruptem Ende :(   
    Je näher ich Titisee-Neustadt kam, umso öfter war der Feldberg zu sehen.. bis dato dachte ich, da musst du auch noch rüber und freute mich drauf.. :-/
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    J_P hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Westweg 2019 - Pforzheim bis Titisee - 27.04. - 03.05.2019 ... mit abruptem Ende :(   
    Den Großteil der Nächte bestritt ich entweder in der Hängematte in Schutzhütten oder wenn keine verfügbar war unter meinem Ponchotarp... wie hier zu sehen ist. :)
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    J_P hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Westweg 2019 - Pforzheim bis Titisee - 27.04. - 03.05.2019 ... mit abruptem Ende :(   
    Irgendwo zwischen Hausach und Titisee beginnt der Hochschwarzwald... was sich deutlich an Temperatur und Höhenmetern bemerkbar macht... :D
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    J_P hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Westweg 2019 - Pforzheim bis Titisee - 27.04. - 03.05.2019 ... mit abruptem Ende :(   
    Nach zwei anstrengenden Tagen durch den Wald erreichte ich das kleine Örtchen Hausach mit der Burgruine Husen... hier hatte ich eine Herbergsunterkunft und konnte meinen Kamerakku wieder aufladen, der zwischen Forbach und Hausach leider seinen Geist aufgab.. :(
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    J_P hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Westweg 2019 - Pforzheim bis Titisee - 27.04. - 03.05.2019 ... mit abruptem Ende :(   
    Der Nebel lichtete sich allmählich und der kleine Ort Forbach kam in Sicht...

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    J_P hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in Westweg 2019 - Pforzheim bis Titisee - 27.04. - 03.05.2019 ... mit abruptem Ende :(   
    Hallo Zusammen,
    Am 27.04.2019 startete ich meine lange geplante Weitwanderung auf dem Westweg von Pforzheim nach Basel. Für die 280 km lange Strecke hatte ich 9 Tage angesetzt.

    Hoch motiviert startete ich am Samstag den 27.04.2019 den Weg an der goldenen Pforte in Pforzheim:

    An diesem Punkt starten auch der Mittel- und der Ostweg.


    Die ersten Kilometer vorbei an markanten Wegpunkten wie dem Tornadostein und Dobel waren schnell gelaufen... wo Ich schon Mittags eintraf.

    Mittagspause an der ersten "richtigen" Hütte des Schwarzwaldes... die Anfangskilometer waren ziemlich langweilig..
    Hinter Dobel begannen die ersten richtigen Höhenzüge des Schwarzwaldes... auch der Himmel wurde immer schwärzer.. :-S

    Die erste Nacht verbrachte ich in dieser Schutzhütte.
     
    DA ICH EINE MENGE FOTOS ZEIGEN MÖCHTE MUSS ICH AUF MEINEN BEITRAG SELBST ANTWORTEN UM MEHR ALS 10MB BILDER HOCHLADEN ZU KÖNNEN....
     
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    J_P hat eine Reaktion von Mario294 erhalten in 12 Overnighter im Jahr 2019   
    Da ich an der Challange ja auch teilnehmen wollte...:

    Meine 2,5 Tageswanderung vom 24.02. - 26.02. im Habichtswald kann ich doch fairerweise als einen Overnighter gelten lassen:

    Also #1:

     
     
     
     

     
  22. Witzig!
    J_P hat eine Reaktion von Banause erhalten in Fernweh.. der Appalachian Trail ruft nach mir. Umsetzungsprobleme!   
    Es gibt ja ne Altersbeschränkung auf dem AT: Mit 50+ ist man raus!
    Da wird man dann auf die Seniorenroute gebeten: Gepäcktransfer, jeden Abend geschlossene Unterkunft, Fußmassagen, etc.

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    J_P reagierte auf fettewalze in Impressionen von Touren   
    Gezwungenermaßen Ende März nur mit Handgepäck nochmals auf dem GR221/Mallorca unterwegs, da der für die Einführung ins Wandern vorgesehene Begleiter sich kurzfristig schwer am Bein verletzt hatte.
    4 Nächte unter freiem Himmel bei sehr gutem, aber kaltem Wetter verbracht und viele neue Alternativ-Routen ausprobiert.
    Relevant gear: GG G4, Biwaksack, 20 Jahre alter Yeti-DaunenSs +5°, Salomon XA Enduro W, kaltes Essen
    Bilder sind unbearbeitet und stammen von einem "Knipser".














    Definitiv sollte man auf dem Weg von Lluc nach Pollenca von der Standardroute abweichen und den Weg über den Puig Tomir einschlagen. Wahnsinnig schöne Blicke bis Cap Formentor vom Gipfel und dann einem Hochplateau sind weitaus angenehmer als stures durch den Wald und Vorstadtgelaufe.






     
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    J_P reagierte auf micha90 in UL-Einsteiger: Zelt vs Tarp   
    Wie so oft gibt's auch beim Shelter keine eierlegende Wollmilchsau. Auf einer Skandinavien Tour zur Mückenzeit macht ein Zelt vielleicht mehr Sinn, auf dem PCT wäre es bescheuert mehr als ein minimales Tarp ein zu packen. Auf dem AT wirst du bei schlecht Wetter dein Tarp auch kaum aufstellen, sondern dich (trotz Mäuse) lieber in ein festes Shelter zurück ziehen in dem man am nächsten Morgen entspannt seine trockenen Sachen einpacken kann, statt ein komplett triefnasses Zelt zu all den anderen nassen Sachen in den nassen Rucksack zu stopfen.
    Jede Tour hat andere Ansprüche ans Shelter, das sollte man immer vorher neu evaluieren!
    schöne Grüße
    Micha
  25. Gefällt mir!
    J_P reagierte auf Trekkerling in Impressionen von Touren   
    Fazit:
    Schöner Weg, relativ viele naturbelassene Wege, im Nordteil bis auf die Highlights des Waldnaab- und Pfreimdtales sowie der Burgen (der Weg folgt hier dem Burgenweg)  eher etwas unspektakulär, dann im Süden aber hin zum bayerischen Wald sehr schön. Gute Infrastruktur mit häufigen Einkaufsmöglichkeiten, öfters mal ein Campingplatz dazwischen.
    Ich werde, wenn irgendwie möglich, den Südteil (genauer: die Nordroute des Südteils) von Furth bis Passau auf jeden Fall auch noch mal gehen.
    Ausrüstungstechnisch hat sich bei dem durchgehend guten Wetter mein Trekkertent Flattarp sehr gut bewährt. Mit dem Cumulus Comforter und der NeoAir war mir bei Temperaturen um den Gefrierpunkt manchmal leicht frisch, ein Hochstreichen der Daunen in der Nacht hat aber immer für einen Wärmeschub gesorgt, so dass es dann gut ging. An den Füßen habe ich, wegen vorhergesagtem Schneeregen und schlechtem Wetter, blöderweise auf die leicht zu engen und zu warmen Hoka One One Challenger Speedgoat Mid mit Membran gesetzt, die mir am zweiten Tag (>37km) Blasen an den kleinen Zehen eingebrockt haben. Nach Aufstechen, Desinfizieren, Tapen mit Hansaplast und Blasenpflaster drunter ging das aber ohne Weiteres (naja, ohne Weiteres außer Schmerzen). Jetzt weiß ich das aber auch für's nächste Mal, wie das geht mit Blasen.
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