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Lethen

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  1. Gefällt mir!
    Lethen hat eine Reaktion von ulala erhalten in Flasche für Olivenöl   
    Gibts bei Amazon oder beim Alibaba... aber macht halt jede Menge Müll...
  2. Danke!
    Lethen hat eine Reaktion von Red.Green.Blue erhalten in MYOG Nähkoffer - nützliches Zubehör und Werkzeug   
    Sehr coole Zusammenfassung! 
    Mich wundert fast, dass noch niemand (oder hab ichs überlesen?) die Alternative zu einem Obertransportfuß genannt hat - für Leute mit der geerbten Nähmaschine : ein dünnes Vlies (idealerweise Stickvlies oder Stoffwindelvlies) auf den Stoff legen und mit vernähen. Das funktioniert natürlich nicht so gut wie mit obertransport, aber besser als gar nichts! Nachher kann man es einfach abreißen zewa geht auch (nur sieht man dann halt nichts) oder ggf butterbrotpapier.
  3. Gefällt mir!
    Lethen reagierte auf Andreas K. in Ein Rucksack mit Frontöffnung - Finale Version   
    Ja, ich habe in den letzten Wochen ein paar Rucksäcke genäht
    Der aktuelle Rucksack unterscheidet sich außer den Materialien und dem Gewicht nicht von dem zuletzt Vorgestellten.
    Als Materialien kamen nunmehr ein robustes 420D Ripstop Nylon für den Korpus und die Decklage der Träger und ein robustes Stretch Mesh für die Taschen zum Einsatz. Das Gewicht dieser Rucksackvariante beträgt 375g















  4. Gefällt mir!
    Lethen reagierte auf Andreas K. in Diverse Dosenkocher im Vergleich   
    In den vergangenen zwei Monaten habe ich mich intensivst mit unterschiedlichen Bauarten von Spiritusbrennern beschäftigt.
    Bei der Konstruktion waren mir neben einer kompakten Bauweise, die Leistung, die Rußbildung, der Verbrauch, aber auch das Gewicht, wenngleich untergeordnet, wichtig.
    Bei meinen Versuchen haben sich vier Kochertypen mit unterschiedlichen Vorzügen herauskristallisiert, die ich dann jeden für sich optimiert habe und die ich in gleichbleibender Qualität reproduzieren kann.
    Im Folgenden möchte ich die Brenner in Wort, Bild und Video vorstellen, und am Schluß untereinander und mit einem Vergleichbaren kommerziell erhältlichen (Toaks Syphon) in einem Test gegenüberstellen:
    (Basis aller Kocher waren jeweils eine Proseccodose (Lidl) und eine Deo-/ Haarspray-/ Rasierschaumdose mit Ø52,9 mm, die von Haus aus perfekt miteinander harmonieren. Die Abmessungen der Kocher sind mit Ø53,1 mm x 28,0 mm klar definiert.)
    Doppelwand Typ 1 - „Fegefeuerle“:
    Einlage Graphitfilz 3 mm 8 Jets á Ø 1,1 mm Neigung (Jets) 15° (Bezug Mitte Querschnittsfläche Brennerring) 17 g










     
     
    Dopelwand Typ 2 - „Beelzebübchen“:
    Einlage Aluring gekantet (Kapillaren) 12 Jets á Ø 0,7 mm Neigung 15° 21 g





     
    Kapillar offen - „Luzifeuer“:
    Einlage Aluring gekantet (Kapillaren) 12er Teilung Querschnitt Kapillaren = Ø 3,5 mm 8 g




     
    Kapillar geschlossen - „Satansbräter“:
    Einlage Aluring gekantet (Kapillaren) 12er Teilung (längs) plus Brennerring geschlossen (quer) 12 Jets á 0,7 mm, auf Brennerring 15° versetzt (Bezug Längskapillaren) Neigung 50° 18 g





     
    Leistungsmerkmale, Vergleich der Kocher und persönliche Wertung im Test:

  5. Gefällt mir!
    Lethen reagierte auf noodles in MYOG Upcylcling Ideen für UL Gear   
    Mein Brillenetui (aus 2 PET Aldi-Bierflaschen) wiegt 19g,  mit dem Haken lässt es sich gut an der rigdeline aufhängen. Im Rucksack ist da ein Kopfkissen drin, nachts die Brille.

     
  6. Betrübt
    Lethen hat eine Reaktion von JonasGo erhalten in Flasche für Olivenöl   
    Gibts bei Amazon oder beim Alibaba... aber macht halt jede Menge Müll...
  7. Gefällt mir!
    Lethen hat eine Reaktion von questor erhalten in Flasche für Olivenöl   
    Gibts bei Amazon oder beim Alibaba... aber macht halt jede Menge Müll...
  8. Gefällt mir!
    Lethen hat eine Reaktion von hmpf erhalten in MYOG Nähkoffer - nützliches Zubehör und Werkzeug   
    Sehr coole Zusammenfassung! 
    Mich wundert fast, dass noch niemand (oder hab ichs überlesen?) die Alternative zu einem Obertransportfuß genannt hat - für Leute mit der geerbten Nähmaschine : ein dünnes Vlies (idealerweise Stickvlies oder Stoffwindelvlies) auf den Stoff legen und mit vernähen. Das funktioniert natürlich nicht so gut wie mit obertransport, aber besser als gar nichts! Nachher kann man es einfach abreißen zewa geht auch (nur sieht man dann halt nichts) oder ggf butterbrotpapier.
  9. Gefällt mir!
    Lethen reagierte auf hmpf in MYOG Nähkoffer - nützliches Zubehör und Werkzeug   
    Je besser die Werkzeuge, desto besser das Ergebnis, daher soll hier eine kleine Sammlung von Hilfsmitteln für MYOG Projekte an der Nähmaschine entstehen.
    1           Planung
    1.1         Software zum Erstellen eigener Schnittmuster
    Zwar habe ich 13 Jahre lang Mathe-Unterricht genossen aber dennoch gehören Algebra und Geometrie nicht zu meinen Stärken. Deswegen bin ich auch Geisteswissenschaftler :D. Zum Glück gibt es Software, mit der man dieses Defizit ausgleichen kann.
    Leider kann ich für die Erstellung von Schnittmustern nur kostenpflichtige Software empfehlen, weil ich mit anderen Programmen keine Erfahrung habe und diese auf den Rechner im Digilab der Bibliothek verfügbar sind.
    Zunächst ist da SketchUp von Google. Dieses Programm ist übersichtlich und bietet sich für den Einstieg an. Es lassen sich einfache geometrische Formen einfügen, Längen und Winkel bestimmen. Es ist für MYOG Projekte mit geraden Linien vollkommen ausreichend und die erstellten Modelle lassen sich auch maßstabsgetreu ausdrucken.
    Wesentlich komplexer und daher auch mit mehr Möglichkeiten ausgestattet ist Rhino 3D. Auf dieses Programm hat mich @Andreas K. gebracht und bin ich nachhaltig beeindruckt. Es erfordert m.E. eine intensivere Einarbeitung, dafür lassen sich aber auf professionelle Ergebnisse erzielen.
    1.2         Software zum Skalieren von Vorlagen
    Für viele Projekte liegen Anleitungen mitsamt Schnittmuster vor, die man getrost übernehmen kann. Der große Vorteil hierbei ist, dass bereits alles durchdacht ist und Denkfehler und Schwierigkeiten dokumentiert sind. Weiterhin hat man mit Glück jemanden zum Ansprechen bei Problemen mit der Umsetzung.
    Gerade bei Kleidung und Schlafsystemen gibt es unterschiedliche Größen und es lohnt sich die Vorlage zu vergrößern oder zu verkleinern. Ein hilfreiches kostenfreies Programm dazu ist Poste Razor Link zu Chip. Hiermit lassen sich Bilder in beliebiger Größe ausdrucken und eine Vorlage auf mehrere Blätter verteilen, die im Anschluss nur noch zusammengeklebt und beschnitten werden müssen.
    1.3         Papiermodelle und Schnittvorlagen
    Nicht immer gelingt es, von einem Bild auf dem platten Bildschirm auf das fertige Projekt in 3D zu schließen. Gerade, wenn nur ein Schnittmuster vorliegt lohnt es sich Papiermodelle im Maßstab von 1:10 anzufertigen. Auf die Idee bin ich durch den Blog von @HAL23562 (Link zu plünnenkreuzer) gekommen.
    Ist der Schnitt dann optimiert bietet es sich an, eine Schablone herzustellen. Zum einen lässt sich schwieriges Material wie dünnes, silikonisiertes Nylon wesentlich besser schneiden und zum anderen geht die Herstellung eines zweiten Modells schneller.
    Wenn die Projekte etwas größer sind, wird dementsprechend mehr Pappe benötigt (falls man nicht wie @Southern Flyer alte Seekarten oder wie @wilbo 150 x 5000 cm Backpapier am Start hat). Anfangs habe ich aus runtergerockten Umzugskartons eine Patch-Work Pappe zusammengebastelt. Inzwischen gehe ich aber zum Fahrradladen um die Ecke, der hat immer riesige Versand Kartons parat und ist froh, wenn er nicht immer die Altpapiertonne stopfen muss. Alternativ war ich auch schon mal beim Möbel-Laden an den Containern und hatte ebenfalls eine riesige Auswahl.
    2           Abmessung und Anzeichnen
    2.1         Gerade Linien
    Damit die Linien auch wirklich gerade werden lohnt sich ein Besuch im Baumarkt, um folgendes zu kaufen:
    Trapez-Kartätsche: wird eigentlich zum Verputzen benutzt und hat eine abgeflache Kante, an der man wunderbar den Stift, den Rollschneider und den Heißschneider entlangführen kann. Ich selbst habe eine 2m lange aus Alu von Obi für 25€ und würde beim nächsten mal auch 2,50m kaufen, da gerade die Schnittkanten bei Tarps so lang sein können.
    Kreuzlinien-Laser: Am Anfang ein Strich und am Ende, dann den Laser angelegt und die Linie nachgezeichnet, das wars. Super praktisch. Kostenpunkt sind 10-25 €. Gibt es manchmal auch beim Discounter.
    Winkel: Alternativ zum Laser gibt es im Baumarkt auch zahlreiche Winkel, in verschiedenen Größen und Materialien, von denen sollte auch einer in den Einkaufswagen
    Neben dem unerlässlichen Zollstock komnmen weitere Messwerkzeuge hinzu: Messschieber (nützlich, um die Nähbreite abzumessen), Geo-Dreieck, 360Grad Winkelmaß (hab ich eigentlich noch nie gebraucht) , extra breiter Messschieber (damit lässt sich gut die Nahtzugabe einzeichen). 
    2.2         Kurven
    Erneut gebührt der Dank @HAL23562 der eine einfache Methode zur Anfertigung von catenary cuts veröffentlicht hat (Link zu plünnenkreuzer). Voraussetzung dafür ist eine vorhandene originalgetreue Schablone. Dazu werden noch Bleischnur, eine Wasserwaage und ein paar Pinnwand – Nadeln benötigt.
    2.3         Anzeichnen
    Für das Anzeichnen selbst sind auch verschiedene Hilfsmittel nötig, da nicht überall die Universal Schneiderkreide (Stichwort für den Onlineshop: Schneiderkreidestift oder Kreidestift, Kosten: 3- 5 €) deutlich zu sehen ist. Gerade bei beschichteten Stoffen muss man nur einmal darüberwischen(wie es bspw. @doman bei der Anfertigung seines Kältebrücken freien Schlafsacks passiert ist) und schon ist nichts mehr zu sehen.
    Für kurze Linien hat sich beim mir ein Stück Seife bewährt, was mit dem Messer angespitzt auch sehr fein malt. Leider ist der Abrieb sehr hoch und die Seife wird schnell unpräzise.
    Wenn die Striche hinterher eh in der Naht verborgen sind, geht auch ein schmaler Edding, der hat bisher auf jeder Beschichtung gehalten.
    Für unbeschichtete Stoffe habe ich in verschiedenen Farben Magic Marker (Kosten: 2 -5 € pro Stück), dessen Füllung an der Luft oxidiert und damit nach einiger Zeit verschwindet. Daher sind diese nicht dafür geeignet, wenn auf die Anzeichnung nicht unmittelbar der Zuschnitt folgt. 
    Für meinen letzten Rucksack habe ich Cordura und Nylon mit PU Beschichtung verwendet, hierbei haben sich Buntstifte aus dem Grundschul-Etui absolut bewährt. 

    Damit der Stoff beim Anzeichen nicht verrutscht, sollte er beschwert werden. Dazu eignet sich alles Mögliche: Reissäcke, Dosen, Kissen, Einmachgläser, Unterlegscheiben M6 (Tipp von @ThomasK), 10 Kg Gewichte vom Flohmarkt (wie @wilbo sie verwendet).
    3           Zuschnitt
    Eine der nervigsten Eigenschafften von dünnem Nylon ist das Ausfransen der Ränder (Hier sieht man, was bei unversiegelten Nähten passieren kann). Gerade, wenn der Stoff noch mehrfach verschoben oder nach dem Zuschnitt noch gelagert wird, lösen sich die Ränder auf und die Schnittkante ist nicht mehr einheitlich gerade. Der Versuch mit dem Feuerzeug, die Kanten zu versiegeln ist bei mir stets gescheitert. Wesentlich besser lässt sich mit einem einfachen Lötkolben arbeiten (gibt es auch oft im Discounter oder massenhaft auf Ebaykleinanzeigen: 10-15 €). Einfach an der Trapezkartätsche entlanggeführt ist die Kante gerade und versiegelt.

     
    Präziser und professioneller aber auch teurer ist ein Heißschneider (70-90 €) mit spezieller  (20 - 30 €) Schneidespitze. Damit lässt sich auch Gurtband sehr gut versiegeln. Damit die Spitze nicht wegen der Unterlage abstumpft und die Hitze verlustfreier übertragen wird, empfiehlt sich ein spezieller Schneidefuß, der entweder für 30 Euro erworben oder mit einem U-Profil aus dem Baumarkt für 5 Euro nachgebaut werden kann (Der Dank geht für dieses Idee geht an @doman von crosshammock.com).

     
    Sofern ohne Schneidefuß gearbeitet wird, sollte eine möglichst flache Ebene untergelegt werden. Bei mir sind es einfach zwei Laminatteile vom Sperrmüll. Von @kra kam aber auch noch der Tipp Linoleum-Bodenbelag vom Bodenleger aus dem Restelager zu besorgen.
    Eine weitere Alternative, die @khyal im Nähkoffer hat (aber hauptsächlich Seile damit schneidet), ist eine Lötpistole mit entsprechender Seilschneidespitze. Dieses Set liegt im Preisbereich von 20-30€ und bietet gegenüber dem einfachen Lötkolben den Vorteil, Hitze auf Knopfdruck zu liefern und ergonomisch besser in der Hand zu liegen. (Ein klassischer Brennpeter wird quasi wie ein Stift geführt)
    Für alle anderen Stoffe lohnt sich die Anschaffung einer ordentlichen Schneider-Schere  (> 20€) und eines Rollschneiders (15 -25 €)Gerade mit dem Rollschneider lassen sich Rundungen besser schneiden. Das ist zumindest mein Empfinden. Was besser geeignet ist, hängt eigentlich nur von den Skills und den Vorlieben ab. Damit die Rollschneider-Klinge scharf und das Parkett makellos bleibt, bietet sich eine Schneidematte an (ab 20 €), sonst macht das Schneiden keinen Spaß. Es sollte eine Matte mit mehrere Schichten sein, diese schont die Klinge und die Nerven.

    4           Nähen
    4.1         Fixierung
    Nachdem nun alle Teile natürlich fein säuberlich zugeschnitten sind, kommt die nächste Herausforderung: das eigentliche Nähen. Doch bevor die Nadel den Stoff durchlöchern darf müssen die einzelnen Teile aufeinander fixiert werden.
    Stecknadeln und Wonder Clips: Über lange Zeit haben sich Stecknadeln zum Abstecken bewährt. Sie sind günstig und universal und wenn sie exakt im 90 Grad Winkel zur Naht stecken,  lässt sich auch direkt darüber nähen (auch wenn ich das nicht empfehle, da die Nähmaschine Nadel dadurch Schaden nimmt). Ein gewichtiger Nachteil ist, dass die Nadeln weitere Löcher verursachen und den Stoff unnötig schwächen, deshalb gibt es als Alternative sogenannte Wonder Clips. Mit ihnen lässt sich alles, was am Rand liegt mühelos fixieren ohne den Stoff zu beschädigt. Stecknadeln und Clips sollten in ausreichender Stückzahl vorhanden sein, für einen Quilt habe ich bspw. 50 Clips (15 €) benötigt, damit auch ja nichts verrutscht.

    Klebe– Stift, wenn’s mal rutschig wird: Bei glatten, rutschigen Stoffen hilft es sie vor oder beim Abstecken zusätzlich mit einem Klebestift zu fixieren. Dadurch können beide Stofflagen nicht so einfach gegeneinander verrutschen und die Maschine hat es leichter mit dem Transport. Etwas aufwendiger, dafür genauer hat auch @ULgeher einen Tramplite Klon angefertigt und eine bebilderte Anleitung geliefert.
    Vielfach wird bei der Buffle-Herstellung eines Daunenquilts Maler-Klebeband verwendet, um die Moskitonetz Streifen auf Position zu halten. Beispiele dazu:
    03.2016 Karo Step von @Raeuberin, 02.2018 Querkammern von @bergziege, 01.2018 Karo Step von @Southern Flyer,  06.2019 Karo Step @Jonathan,  11.2019 Schlafsack mit Querkammern von @doman Deshalb sollte auch Maler Klebeband in keinem MYOG-Nähkoffer fehlen.
    4.2         Maschine
    Nadel und Garn: Die richtige Kombination von Nadel, Faden, Stoff und Maschine ist essentiell und eine Wissenschaft für sich. Daher soll an dieser Stelle kein Ratgeber für die richtige Auswahl stehen, sondern nur auf die in diesem Forum geläufigsten Garne eingegangen werden. Als Nadeln wird stets die Microtex Variante (ab 4€ für ein 5er Paket)empfohlen (wie hier von @micha90 in seiner grandiosen Anleitung für einen Kunstfaser Quilt), da diese mit ihrer dünnen Spitze dem Stoff am wenigstens schaden.

     
    Und als Garn gibt es die Wahl zwischen einem Polyester Garn von Alterfil  (4€) und einem Polyester Garn mit Baumwollkern, beim Hersteller Rasant bekannt unter dem Namen Corespun. Dieses empfiehlt der Profi Waldschneider @Andreas K. in seinen zahlrreichen, detaillierten Anleitungen zur Rucksackherstellung, weil bei Nässe der Kern aufquillt und die Nahtlöcher abdichtet.
    Die Anleitungen von @Andreas K. in chronologischer Reihenfolge: 
    08.15 Ein Rucksack mit Rollverschluss,  12.2015 Ein robuster Rucksack für Wintertouren, 07.2016 und noch ein Rucksack, 07.2016 Und noch ein Rucksack... UPDATE, 09.2016 Ein Rucksack mit Frontöffnung, 01.2018 Ein robuster großvolumiger Rucksack für Wintertouren, 01.2018 Ein Rucksack mit Frontöffnung - Finale Version Wenn man mehrere Garne zur Auswahl hat und diese sortieren will, kann man einfach wie @ThomasK (Link zum Beitrag) und @ALF (Link zum Beitrag) Nägel auf ein Brett schlagen und die Spulen daraufstecken. @doman empfiehlt, das Garn nicht offen zu lagern, um Verschmutzungen, die die Funktion einschränken zu vermeiden. 
    Einfädler und Fadenschere: um den Faden durch das Nadelöhr zu führen braucht es eine ruhige Hand oder eine Einfädel-Hilfe. Einige Maschinen haben solch ein Teil integriert, ansonsten gibt es Nadeleinfädler, die man im Multiuse auch zum Zeckenentfernen nutzen kann, falls man mal eine Nähmaschine samt Zubehör mit auf Tour nimmt :D.
    Eine scharfe Fadenschere macht richtig Spaß, am Anfang habe ich entweder den integrierten Faden Abschneider oder eine Nagelschere benutzt. Seitdem ich eine Fadenschere habe, freue ich mich auf jedes Nahtende. Wichtig ist dabei, entweder eine mit ab montierbaren Klingen zum Schärfen zu kaufen oder mehrere parat zu haben. Eine stumpfe Schere macht weder beim Stoff, noch beim Faden Spaß. (Die weiße Schere war schnell stumpf und quietscht, die schwarze hält schon länger und lässt sich schleifen) 

    Nahtauftrenner: Ebenfalls unerlässlich ist ein Nahtauftrenner, am besten gleich mehrere, denn ein stumpfer Trenner richtet mehr Schaden an, als er behebt.

    Nähfüße: Grundsätzlich lässt sich alles mit dem Universalfuß der Nähmaschine bewerkstelligen. Welcher Fuß eine sinnvolle Ergänzung ist und arbeitserleichternd wirkt ist abhängig von der Maschine und vom Fuß selber. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Kapper für meine Pfaff 90 gemacht (Hier ein Video zur Funktion von Bernina). Immer wieder kommt die die Frage auf (wie jüngst in diesem Thread) ob ein Obertransportfuß sinnvoll ist. Dies ist eine gute Lösung, wenn kein Geld für eine teurere Maschine mit nativen Obertransport ausgegeben werden soll. Allerdings ist es auch umständlicher damit zu arbeiten, weil er laut rattert, das Sichtfeld auf die fertige Naht versperrt und nur vorwärts nähen kann.

    Stichplatte: Für richtig dünne Stoffe (10D abwärts) kann sich auch eine Geradstichplatte für die Nähmaschine lohnen. Das Loch in der Platte ist genau auf den Geradstich angepasst und der Stoff wird nicht mehr in das Unterfadengehäuße hineingezogen. Leider gibt es diese nicht für jedes Modell, deswegen verweise ich erneut auf die Quilt Anleitung von @micha90, wo jene Platte empfohlen wird.
    Anschiebetisch: Bei langen Nähten, wie sie beim Tarp-, Rucksack- und Quiltbau des Öfteren vorkommen sollen, ist Anschiebetisch sehr nervenschonend. Hierzu benötigt es eigentlich nur eine Stichsäge und ein rechteckiges, ebenes Stück Holz vom Sperrmüll und irgendwas als Füße.


    Weiteres Zubehör für die Maschine: Wenn die Naht exakt werden soll kann man auch einen Seitenanschlag zur Hilfe nehmen, an dem die Stoffkante gleichmäßig entlanggeführt wird. Bei meiner Maschine ist ein Anschlag zum anschrauben mit dabei, es gibt aber auch magnetische Hilfen, die sich auf mechanischen (keine computergesteuerten) Maschinen befestigen lassen.
     
    Reinigung und Wartung: Mit der Zeit sammeln sich allerhand Flusen und Fadenreste an und verstopfen die Mechanik der Maschine, daher sollte sie regelmäßig mit einem Pinsel gereinigt werden. Dazu schraube ich mit einem passenden Schraubendreher oder einer passenden Geldmünze die Stichplatte ab und pinsele alles weg, wo ich rankomme, danach puste ich mit einem Blasebalg, der früher der Objektivreinigung diente hinterher (das mit der Druckluft ist allerdings ein umstrittenes Thema und wird oft abgeraten).
    Bei mechanischen Maschinen darf alle paar Nähstunden ein Tropfen Nähmaschinen Öl nicht fehlen.

    Einige Stoffe lassen sich auch komplett Kleben, dazu wird dann noch ein Tapetenroller oder eine Andrückrolle, sowie ein Spatel zum Verteilen des Klebers benötigt. Tipps zum Kleben von silikonisierten Stoffen finden sich hier im Forum und bei Plünnenkreuzer, für Dyneema gibt es hier im Forum auch einen Thread.
    Welche der gezeigten Helferlein findet ihr überflüssig und was fehlt noch in meinem Nähkoffer? 
  10. Gefällt mir!
    Lethen reagierte auf J_P in MYOG Topfständer/Windschutz aus Alublech   
    Moin,

    Winterzeit ist ja bekanntlich Bastelzeit. Da sich mein leichtes MYOG-Alu-Kocherkreuz als zu kurzlebig erwiesen hat, bin ich auf eine etwas schwerere Alternative für meine MYOG-Spiritustopburner umgestiegen. Das Ganze ist in dieser Form nur ein unordentlich gebauter Prototyp, der aber schon sehr gut funktioniert. Es lässt sich gut zusammenstecken und flach im Topf mithilfe eines Gummibands transportieren. Ziel ist es dieses Triangel aus einem dickeren Titanblech zu bauen. Ein kleiner Test im leichteren Wind auf der Terasse war erfolgreich Frage mich wie oft diese Art Topfständer/Windschutz hier im Forum schon vorgestellt wurde... ich selbst bin durch eine Bauanleitung für ein Triangel ähnlicher Art auf der Flickr-Seite eines Forenmitglieds auf die Idee gekommen...
    Daten des Sets:

    - Zusammenteckbares Triangel: 15g (Prototyp)
    - Topburner: 6g
    -----------------------------------------------------------------------------
    - Geeignet für Tassen ab 450 mm, über 700 mm und größere Töpfe (benutze gerade eine 700 mm Titantasse)

    Maße und Baubeschreibung folgen noch!











     
  11. Witzig!
    Lethen hat eine Reaktion von ALF erhalten in Aliexpress für Linguisten   
    Ich finde es gerade nicht mehr aber gestern, auf der Suche nach Kinderschlafsäcken fand ich folgendes:
    Füllung: Ente unten
     
    Arme Ente 
  12. Danke!
    Lethen hat eine Reaktion von Skyle erhalten in [Suche] Kinderschlafsack 3-Jahreszeiten bis 100 €   
    Da gibt es wohl eine EU Norm, dass für kinderschlafsäcke keine genaue Temperatur angegeben werden darf (der Sinn ist fraglich, auch wenn ich die Idee dahinter verstehe) 
     
    Irgendwer im Forum hatte glaube ich auch schon mal gesucht... ich schau mal ob ich den Post finde.. (und frag nach  )
  13. Danke!
    Wie angekündigt möchte ich hier meine Schlafsack- und Quiltprojekte vorstellen, von denen ich im Lauf der Jahre sechs verschiedene Modelle hergestellt habe. Über das erste Exemplar kann ich hier nicht mehr viel sagen, denn den habe ich schon vor 32 Jahren weiterverkauft. Nur so viel: Der Schlafsack bestand aus blauem Baumwoll-Inlettstoff, enthielt ein knappes Kilo Daune (1984 in Elsterwerda direkt auf der Gänsefarm erworben), hatte einen 2,40 m langen YKK-Reißverschluss, den mir eine Freundin aus dem Westen besorgt hatte und wog in H-Kammerkonstruktion etwas über 2 Kilo. Seit 1986 selbst im Westen habe ich dann über 20 Jahre einen Salewadaunenschlafsack genutzt, der mir erst auf auf einer Sarekdurchquerung 2008 auseinanderzufallen begann - soviel zur Haltbarkeit von Daunenschlafsäcken. Bereits 2007 hatte ich mir für eine Kilimanjarobesteigung einen Mountain Equipment Classic 750 gekauft, der heute noch gefertigt wird. UL waren diese Modelle beide nicht. Was mich aber am meisten gestört hat, waren bestimmte Ausstattungsmerkmale, die so ziemlich alle Daunenschlafsäcke aufweisen, die es bis heute zu kaufen gibt. Das sind 1. der Reißverschluss und 2. der Wärmekragen - für mich völlig nutzlose Ausstattungsdetails, die den Komfort und die Wärmeleistung vermindern und gewichtstechnisch kontraproduktiv sind.
    Aus diesen Erfahrungen entstand der Entschluss, einen Schlafsack zu entwerfen, der diesen Ballast nicht hat und dafür besser isoliert. Etwas Kopfzerbrechen bereitete mir zunächst der Gedanke an den Differentialschnitt, den moderne Daunenschlafsäcke haben und den ich mir ohne Versuchsballon nicht zugetraut habe. Ich habe einfach darauf verzichtet - und glaube, damit gut gefahren zu sein (dazu später mehr). 2015 habe ich mir schließlich von Extex je 3 m 27g-Material für außen und 22 g-Material für innen besorgt, die es beide heute noch gibt - und natürlich 300 g polnische Gänsedaune.
    Die Konstruktion ist folgende: Der Stoff wird in eckiger Mumienform zugeschnitten und dann werden die Baffles auf den Außenstoff aufgenäht. Anschließend wird die Röhre zugenäht und die Baffle-Ringe werden an den Schmalseiten geschlossen.

    Das identisch geschnittene Innenteil wird (auf links gedreht) mit einer Moskitonetz-Baffle mit dem Außenteil am Fußende vernäht.Ein Stück bleibt offen, denn durch diesen Spalt muss die Daune eingefüllt werden.

    Dann wartet man bis die Familie im Bett ist, bugsiert die Nähmaschine ins Bad und dann geht die Sauerei los. Kammer für Kammer werden die Baffles mit dem Innenstoff vernäht

    und jedesmal kurz bevor eine Kammer geschlossen ist, werden die abgewogenen Daunen von Hand eingefüllt.

    Der Schlafsack wächst also vom Fußende zum Kopfende und erst mit der letzten Naht wird er oben geschlossen. So sieht das gute Stück am Ende aus.

    Leider sind etliche der 15 Kammern ungleich groß, weil ich bei der Fertigung die angezeichneten Kreidestriche ausgewischt habe, aber das macht nichts. Entstanden ist ein Schlafsack, der keine Kältebrücke aufweist, keine Kapuze hat und auch keinen Wärmekragen besitzt, sodass man nachts nicht aufwacht, weil man mal wieder auf dessen Tankaverschluss zu liegen kam.
    Nach ähnlichem Schema habe ich mir im Frühjahr 2017 noch einen Quilt genäht, der aus Argon 67 besteht und 200g Daune enthält.

    Der Loft fällt auch bei dem 200 g - Modell nicht schlecht aus.

    Mir war aber klar, dass ich für Winterübernachtungen noch einen weiteren Schlafsack brauche, den ich mit 750 g Daune füllen wollte. Die Daune dafür habe ich mir aus China bestellt.

    Die Hülle dieses Modells vom Herbst 2017 bestand außen aus Argon 90 und innen wieder aus Argon 67 und wurde auf gleiche Weise mit Baffles versehen.

    Diesmal habe ich auch eine Kapuze integriert und kann wenn es sein muss bis zur Nasenspitze drin verschwinden.

    Die Wärmeleistung ist fulminant - bis -15 Grad bleibt man darin kuschelwarm und hat wie gesagt keine einzige Kältebrücke. Der Schlafsack wiegt knapp über 900 Gramm und ich fragte mich heute, wieso er im Vergleich zu den anderen so leicht ist. Bis mir einfiel: Ich habe hier extrem dünnes Moskitonetz für die Baffles verarbeitet, und das macht im Vergleich zum 25g-Extexnetz eben was aus.
    Im letzten Sommer habe ich noch zwei weitere Quilts für Freunde genäht, die es ganz leicht haben wollten. Deshalb habe ich das dünnste Material benutzt, das man derzeit kaufen kann.

    Drin sind wieder 200 g China-Daune, aber das Gesamtgewicht ist noch einmal deutlich geringer.

    Und auch das Packmaß kann sich sehen lassen.

    Ob sich das ganz dünne Material bewährt, muss die Zeit zeigen. Für die anderen Materialien kann ich bestätigen, dass sie sehr robust sind, sowohl die Extex- als auch die Dutch-Stoffe. Bei der Daune bin ich von dem China-Produkt angenehm überrascht. Die Daunenherzen sind zwar kleiner als bei der polnischen Extexdaune, aber der Loft ist mindestens genauso gut, weil es kaum Federkiele darin gibt, von denen man in der Extex-Cumulus-Daune doch einige findet.
    Und was den Differentialschnitt angeht, bin ich mir inzwischen sicher, dass der zwar wünschenswert sein mag, in der Praxis isolationstechnisch aber doch kaum ins Gewicht fällt. Möglicherweise hat man bei meinen Modellen sogar einen Robustheitsvorteil, denn wenn man sich mal drin räkelt, belastet man immer Innen- und Außenmaterial, sodass nur geringe Gefahr besteht, dass man sich den Schlafsack zerreißt. Das Rein- und Rausschlüpfen empfinde ich viel angenehmer als beim Reißverschlusseinstieg. Den habe ich bei meinen gekauften Modellen kaum genutzt - und bin so ja auch erst auf die Idee gekommen, ihn ganz wegzulassen.
    Was den Einsatz angeht, benutze ich die Schlafsäcke in der kühleren oder kalten Jahreszeit und den Quilt im Sommer.
    Was haltet ihr von dieser Lösung?
    Zum Schluss noch zwei Bilder:


  14. Gefällt mir!
    Lethen reagierte auf Lightlix in Quilt mit Mantelfunktion für leichte Minusgrade   
    Inspiriert durch diesen Post von @kamov und natürlich auch inspiriert durch den Mantelwechselquilt von Laufbursche, hat es mich letztens doch in den Fingern gejuckt, nochmal einen Quilt mit Jacken-/Mantelfunktion zu nähen, obwohl ich seit meinem ersten Quilt vor einiger Zeit weiß, wie nervig es ist, dickes Apex zu nähen. Aber der Gedanke, keine Jacke mitnehmen zu müssen überwog doch, und vor allem gefiel mir die simple Konstruktion eines Mantels nur mit Kamsnaps, anstatt wie beim Mantelwechselquilt einen vergleichsweise großen Aufwand zu betreiben.
    Daher habe ich schnell noch Material bestellt und in den letzten beiden Tagen was zusammengenäht. Der Quilt sollte eben für leichte Minusgrade zu gebrauchen sein, und auch ohne zusätzliche Isojacke auskommen. Zuerst hatte ich noch überlegt, unten etwas mehr Füllung zu nehmen, und etwas rumgerechnet, bei welchem Gewicht ich ungefähr landen würde. Dazu hier eine Tabelle mit dem Schnittmuster: Gewichtsrechnung.xlsx.
    Letztendlich habe ich mich für folgendes entschieden:
    10D Nylon Taffeta mit 22g/m2 233er Apex oben und unten, d.h. 2m 100er und 2m 133er Apex Kleinkrams: Ösen, zwei Tankas, zwei kleine Ringe zum Kordel sichern, ne Gummikordel und ein bisschen Schnur 70cm YKK 3C Reißverschluss für die Fußbox 10 Schlaufen aus Ripsband mit Kamsnaps, 5 auf jeder Seite Materialkosten von ca. 100€ Komforttemperatur von geschätzen -3 Grad Gewicht: 751g Design stark orientiert am GramXpert Quilt, insbesondere die Konstruktion der Kordelzüge. Aber auch die Schlaufen mit Kamsnaps sind wegen der Mantelfunktion natürlich an ähnlicher Position. Die Maße nochmal in groß:  
    Jetzt aber zum Ergebnis:
     

    Die Außenseite ist burnt orange, die Innenseite forest green.



    Oben und unten Verschluss durch Kordelzug. Oben ist elastische Kordel verbaut, unten nicht-elastische Schnur.


    Kordelzug oben mit austauschbarer Schnur, die ganz simpel mit der Schlaufe verknotet ist.

    Kordelzug unten.


    Die Fußbox wird zuerst mit Reißverschluss, dann mit Kordelzug geschlossen.


    Mit der Mantelfunktion bin ich wirklich zufrieden. Einfach wie hier erklärt die Kamsnaps ganz oben um den Hals schließen, den Kordelzug oben leicht anziehen, dann den zweiten Snap jeweils mit dem ganz unteren kurz vor dem Reißer verbinden. Wahlweise kann noch der Reißverschluss ganz geschlossen werden, was bei mir noch bequem geht. Bewegen der Arme und Laufen ist überhaupt kein Problem und superwarm ist es sowieso Der Mantel geht mir dann bis kurz über die Knie.
     
    Prozedere beim Nähen:
    Ich habe wieder den Arbeitsablauf etwas dokumentiert. Grundsätzlich ist Quilt nähen nicht sehr schwer, aber nur grundsätzlich. Durch die immensen Mengen Stoff und Isolation, insbesondere bei dickeren Quilts, ist es schon sehr nervig. Der Quilt wird in folgender Reihenfolge zusammengebastelt:
    Anzeichen, Ausschneiden der Teile. Kordelzüge vorbereiten: Ripsband zur Verstärkung anbringen, Ösen durchnieten. Kordelzüge auf der Oberstoff fixieren, ggf. schon Kordeln anbringen Kamsnaps in Schlaufen nieten, Schlaufen an Oberstoff fixieren Reißverschluss an Oberstoff fixieren Eine Lage Apex (100er) mit Ober- oder Unterstoff zusammen abstecken und Stütznähte setzen Andere Lage Apex (133er) mit anderer Seite zusammen abstecken und Stütznähte setzen Ein kurzes Stück am Rand absteppen wo später gewendet werden soll Beide Seiten mit der Außenseite zueinander abstecken und entlang der Kante zusammennähen, Bereich zum Wenden auslassen Wenden Verbleibendes Loch per Hand und dann per Maschine schließen Sicher kann man es auch auf zig andere Arten machen, aber so hat es ganz gut geklappt. Jetzt noch ein paar Details zu den einzelnen Schritten:

    Beim Anzeichen ist es am einfachsten, zuerst den dünnen Oberstoff auszuschneiden und als Schablone für das Apex zu benutzen.

    Auf Apex kann man nämlich äußerst schlecht irgendwas anzeichen. Mit einem locker gehaltenen Edding geht es ganz gut.

    Die Kordelzüge bekommen zur Verstärkung Ripsband verpasst an den Stellen, wo späer die Ösen durchkommen. Enger Stichabstand und schön kantennah nähen. Ich habe sowohl auf den Kordelzugstoff als auch auf den Oberstoff Ripsband genäht, dann die Öse durchgekloppt und dann den Kordelzug geschlossen und am Oberstoff fixiert.

    Von innen, die Öse ist durch beide Schichten durch.

    Von außen.

    Der Kordelzug am Halsende hat 3 Ösen, da ich die Schnur gerne austauschbar machen wollte.

    Unten nur eine Öse. Innen ist die Schnur einfach an kleine Laschen aus Ripsband geknotet, danach nochmal etwas flächiger vernäht.

    Schließen und Fixieren des Kordelzugs.

    Die Schnur für einen geschlossenen Kordelzug muss man samt Tanka usw. VOR dem Zusammennähen der Einzelteile einziehen!

    Der Reißverschluss wird einfach auf die Kante genäht, aufpassen bei der Orientierung der Zähnchen und der richtigen Seite. Einmal absteppen reicht, da später der Quilt ja noch genau hier mit dem Unterstoff zusammen vernäht wird.

    Auch alle Schlaufen mit Kamsnaps sollte man vor dem Absteppen des Apex anbringen, sonst ist das einfach nervig mit so viel Apex rumzuhantieren.

    Die männlichen Teile mit dem "Stecker" müssen auf der Oberseite des Oberstoffes liegen. Hier ist insbesondere mehrfaches Nachdenken wichtig, sonst passen nachher die Snaps nicht zueinander!

    Die weibliche Seite hingegen liegt mit der "Öffnung" nach oben.

    Alles gut abzustecken erleichtert die Arbeit enorm beim Setzen der Stütznähte.


    Obwohl es schon nur eine Schicht Apex ist, ist es doch echt nervig, da eine gerade Stütznaht drüberzusetzen. Ich habe es nach ein paar Versuchen am Tisch einfach auf dem Boden gemacht.


    Sobald die Stütznähte gesetzt sind, kann man die beiden Seiten mit Ober- und Unterstoff zueinander aufeinander legen und sehr gut abstecken. Dann entlang der Kanten vernähen, einen kleinen Teil offenlassen. Hier müsste man vorher kantennah abgesteppt haben, damit man im folgenden Schritt die Öffnung gut schließen kann. Wie nervig das vernähen der zwei Schichten ist, lässt sich auf dem Bild glaube ich gut erkennen  

    Im letzten Schritt schließt man das Loch zum Wenden per Hand, indem man wie von @Ben beschrieben mit der Nadel einfach die "Schlaufen", die die vorherige Absteppnaht an der Kante gebildet hat, vernäht und zusammenzieht. Anschließend habe ich nochmal mit der Maschine drübergenäht.
     
    Fertig ist der Quilt! Fragen, Kritik, blabla, raus damit!
     
     
     
  15. Danke!
    Lethen hat eine Reaktion von Kay erhalten in Projekt: Bugbivy   
    Die Idee zu dem bugbivy (gibts da eigentlich ein sinnvolles deutsches Wort für? Innenzelt? Ich war echt froh als ich endlich mal einen Begriff gefunden hatte ) wurde wie immer aus der Not geboren. Ich war auf der Suche nach etwas, was kein extra Groudsheet brauchte, dessen Maschenweite eng genug war um sämtliches Krabbelgetier abzuhalten, für mich Zwergin passte und das nicht zu teuer sowie (natürlich) so leicht wie möglich war. Da ich nichts fand, was alle 5 Kriterien erfüllte, entschied ich mich dazu es einfach selbst zu machen, die Nähmaschine wollte eh mal wieder benutzt werden. 


    Aus Papier habe ich zuerst zwei Modelle erstellt und den (groben) Stoffbedarf ermittelt. Natürlich war die kompliziertere Version der Gewinner 

    Das Modell habe ich für den Zuschnitt zerschnitten (nicht auf dem Bild: die Bodenwanne). Der untere Bereich, sowie die Einsätze vorne und hinten sollten aus einem wasserfesten Ripstop Nylon werden, für zusätzlichen Regen- und Kälteschutz

    Der Zuschnitt vom Bodenteil (aus diesem Stoff) und des Ripstop Nylons war mit rudimentären Geometriekenntnissen und meinem lieben Helfer einfach zu lösen (hierbei unterlief uns allerdings ein folgenschwerer Fehler, dazu aber später)

    Für das Moskitonetz-Teil erstellten wir dann eine Schablone (wir hätten wohl lieber roten Wachsmalstift nehmen sollen nicht grünen Buntstift ) 

    Die Schablone war jeweils immer nur die Hälfte der benötigten Form, deshalb hieß es auflegen, ausschneiden, umdrehen, wieder ausschneiden (und das hab ich sogar alleine gemacht ). 

    LEGO Duplo Steine haben ein ideales Gewicht-zu-Rutschfestigkeit-Verhältnis für so leichte Stoffe 

    Tadaa: kleine Papiervorlage und großes Moskitonetz
     
    Vom Nähen habe ich nicht so viele Fotos. Am meisten Respekt hatte ich vor Moskitonetz auf Moskitonetz Nähten, aber das ging ziemlich gut und gab keine Probleme beim Transport.

    Fürchterlich hingegen war Ripstop auf Zeltboden. Der Transport war so lala, aber der Ripstop war so rutschig, dass er mir sogar aus den Wonderclips gerutscht ist . Ich habe es dann mit Wonderclips, Sprühzeitkleber (der hat auch nicht so gut gehalten wie sonst) und ein paar Stecknadeln in Kombination hinbekommen, aber da hab ich echt geflucht 


    An den 4 Ecken habe ich unten jeweils eine Schlaufe und oben (also am Ende der Bodenwanne) jeweils ein Stück Druckknopfbandloch eingearbeitet. Die Idee dahinter ist, dass man das ganze mit Heringen (die in die Schlaufen kommen) am Boden befestigt/abspannt und dann noch ein Stöckchen zwischen die Schlaufen und die Druckknopflöcher spannt, um die Wanne ein bisschen ordentlicher "hinzustellen".
    Der Reißverschluss ging wie immer viel problemloser als ich befürchtet hatte (keine Ahnung, weshalb ich da immer so einen Respekt vor habe. Erweist sich jedes mal als falsch).

    Und zwei Tage später gings, bei brütender Hitze ans testen. Die Luftzirkulation ist super und war auch dringend notwendig . Wie man sieht hatte ich sogar noch den Rucksack mit drin, das werde ich aber nicht mehr machen, ich hatte ständig Angst um die Nähte. Wir hatten nur im dunklen aufgebaut, da hatten wir beide keine Lust mehr, die Rucksäcke aufzuhängen.
    Das Bugbivy ist 186cm x 75cm und die Wanne ist ca.10 hoch. Die Länge passt gut für meine Körpergröße (165cm), die Breite könnte noch etwas weniger sein. Ich dachte eigentlich, dass ich bei der Höhe des Firstes darin sitzen könnte, aber das ist aussichtslos  zum gemütlichen reinkrabbeln und Nachts wohl fühlen reicht es aber!
    Sollte ich in die Verlegenheit kommen, nochmal eines zu nähen (ich hoffe nicht. Ich näh nämlich gar nicht gern, ich mag nur die Ergebnisse ^^) würde ich ein paar Dinge anders machen
    1. Beim Zuschneiden vom Zeltbodenstoff die Webkante abschneiden - ich hab jetzt auf der einen Seite einen undichten Streifen von ca. 1.5 cm Breite weil da die Beschichtungen noch nicht anfängt
    2. Besser aufpassen - der Reisverschluss sollte eigentlich auf die andere Seite und bei der Verstärkung für die Aufhängung hab ich auch irgendwie Mist gebaut, die ist völlig falschrum
    3. Das Moskitonetz-Teil nicht alleine zuschneiden. Das hat zwar mit der Schablone ganz gut geklappt, aber die Schnitte an sich habe ich nicht ordentlich hin bekommen
    4. Einen kleineren Reißverschluss nehmen. Das war der YKK 5C - der ist eigentlich schon überdimensioniert dafür. Das war mir beim Bestellen nicht klar
    4. Die Wannennähte abdichten - hol ich noch nach
    und last but not least, hier das Gewicht (keine Ahnung wieso das falschrum ist):

    ich weis, leichter geht noch, aber das ist das, was für mich passt  
    (irgendwann reiche ich euch auch noch ein Bild nach wo es ordentlich aufgebaut ist. Da komm ich aber momentan einfach nicht dazu)
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    Lethen reagierte auf wilbo in Trapezo-mid Tarp   
    Der Gedanke zwei solo Tarps zu einem geschlossenen shelter zu kombinieren, hat mich nicht losgelassen.
    Es ist einfach zu nett sich zusammenzustellen können und bei Bedarf eine gemeinsame, regenrsichere Überdachung zu haben.

    In der Mitte ist reichlich Platz zum Kochen und für Gepäck.

    Die Tarps sind von der Größe her auf die 3F inner abgestimmt, sodass man sich je nach Jahreszeit das passende aussuchen kann.

    Hier mit vierTrekkingstöcken aufgebaut.

    Die Tarps können beidseitig offen oder geschlossen abgespannt werden.

    Den Saum am zweiten Eingang könnte man bis zum Boden herunterziehen.

    Die Eingänge kann man sowohl von innen als auch von außen über eine Abspannschnur öffnen und schließen.

    Die Grundfläche beträgt 290 x 290 cm, bei 160 cm Höhe.
    Als Solo-shelter seht es mit 130 cm Stocklänge.

    Auf  20 cm Höhe hat das Tarp 220 cm effektive Liegelänge.
    Die Überdachung ist so reichlich gewählt, dass selbst bei drehenden Winden der Bereich hinter dem Stock trocken bleibt.

    Die beiden Ecken des beaks sind geschützte Lagermöglichkeiten für den Rucki oder fürs Equipment.
    Ein Tarp wiegt ca. 420 g und ein 3F inner 350 g.
    Als Trekkigstocklänge braucht es min. 135 cm aber die Stangentasche ist so rustikal gebaut, dass man sich auch ein Stöckchen schnitzen kann.
    VG. -wilbo-
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    Lethen hat eine Reaktion von kra erhalten in Projekt: Bugbivy   
    Die Idee zu dem bugbivy (gibts da eigentlich ein sinnvolles deutsches Wort für? Innenzelt? Ich war echt froh als ich endlich mal einen Begriff gefunden hatte ) wurde wie immer aus der Not geboren. Ich war auf der Suche nach etwas, was kein extra Groudsheet brauchte, dessen Maschenweite eng genug war um sämtliches Krabbelgetier abzuhalten, für mich Zwergin passte und das nicht zu teuer sowie (natürlich) so leicht wie möglich war. Da ich nichts fand, was alle 5 Kriterien erfüllte, entschied ich mich dazu es einfach selbst zu machen, die Nähmaschine wollte eh mal wieder benutzt werden. 


    Aus Papier habe ich zuerst zwei Modelle erstellt und den (groben) Stoffbedarf ermittelt. Natürlich war die kompliziertere Version der Gewinner 

    Das Modell habe ich für den Zuschnitt zerschnitten (nicht auf dem Bild: die Bodenwanne). Der untere Bereich, sowie die Einsätze vorne und hinten sollten aus einem wasserfesten Ripstop Nylon werden, für zusätzlichen Regen- und Kälteschutz

    Der Zuschnitt vom Bodenteil (aus diesem Stoff) und des Ripstop Nylons war mit rudimentären Geometriekenntnissen und meinem lieben Helfer einfach zu lösen (hierbei unterlief uns allerdings ein folgenschwerer Fehler, dazu aber später)

    Für das Moskitonetz-Teil erstellten wir dann eine Schablone (wir hätten wohl lieber roten Wachsmalstift nehmen sollen nicht grünen Buntstift ) 

    Die Schablone war jeweils immer nur die Hälfte der benötigten Form, deshalb hieß es auflegen, ausschneiden, umdrehen, wieder ausschneiden (und das hab ich sogar alleine gemacht ). 

    LEGO Duplo Steine haben ein ideales Gewicht-zu-Rutschfestigkeit-Verhältnis für so leichte Stoffe 

    Tadaa: kleine Papiervorlage und großes Moskitonetz
     
    Vom Nähen habe ich nicht so viele Fotos. Am meisten Respekt hatte ich vor Moskitonetz auf Moskitonetz Nähten, aber das ging ziemlich gut und gab keine Probleme beim Transport.

    Fürchterlich hingegen war Ripstop auf Zeltboden. Der Transport war so lala, aber der Ripstop war so rutschig, dass er mir sogar aus den Wonderclips gerutscht ist . Ich habe es dann mit Wonderclips, Sprühzeitkleber (der hat auch nicht so gut gehalten wie sonst) und ein paar Stecknadeln in Kombination hinbekommen, aber da hab ich echt geflucht 


    An den 4 Ecken habe ich unten jeweils eine Schlaufe und oben (also am Ende der Bodenwanne) jeweils ein Stück Druckknopfbandloch eingearbeitet. Die Idee dahinter ist, dass man das ganze mit Heringen (die in die Schlaufen kommen) am Boden befestigt/abspannt und dann noch ein Stöckchen zwischen die Schlaufen und die Druckknopflöcher spannt, um die Wanne ein bisschen ordentlicher "hinzustellen".
    Der Reißverschluss ging wie immer viel problemloser als ich befürchtet hatte (keine Ahnung, weshalb ich da immer so einen Respekt vor habe. Erweist sich jedes mal als falsch).

    Und zwei Tage später gings, bei brütender Hitze ans testen. Die Luftzirkulation ist super und war auch dringend notwendig . Wie man sieht hatte ich sogar noch den Rucksack mit drin, das werde ich aber nicht mehr machen, ich hatte ständig Angst um die Nähte. Wir hatten nur im dunklen aufgebaut, da hatten wir beide keine Lust mehr, die Rucksäcke aufzuhängen.
    Das Bugbivy ist 186cm x 75cm und die Wanne ist ca.10 hoch. Die Länge passt gut für meine Körpergröße (165cm), die Breite könnte noch etwas weniger sein. Ich dachte eigentlich, dass ich bei der Höhe des Firstes darin sitzen könnte, aber das ist aussichtslos  zum gemütlichen reinkrabbeln und Nachts wohl fühlen reicht es aber!
    Sollte ich in die Verlegenheit kommen, nochmal eines zu nähen (ich hoffe nicht. Ich näh nämlich gar nicht gern, ich mag nur die Ergebnisse ^^) würde ich ein paar Dinge anders machen
    1. Beim Zuschneiden vom Zeltbodenstoff die Webkante abschneiden - ich hab jetzt auf der einen Seite einen undichten Streifen von ca. 1.5 cm Breite weil da die Beschichtungen noch nicht anfängt
    2. Besser aufpassen - der Reisverschluss sollte eigentlich auf die andere Seite und bei der Verstärkung für die Aufhängung hab ich auch irgendwie Mist gebaut, die ist völlig falschrum
    3. Das Moskitonetz-Teil nicht alleine zuschneiden. Das hat zwar mit der Schablone ganz gut geklappt, aber die Schnitte an sich habe ich nicht ordentlich hin bekommen
    4. Einen kleineren Reißverschluss nehmen. Das war der YKK 5C - der ist eigentlich schon überdimensioniert dafür. Das war mir beim Bestellen nicht klar
    4. Die Wannennähte abdichten - hol ich noch nach
    und last but not least, hier das Gewicht (keine Ahnung wieso das falschrum ist):

    ich weis, leichter geht noch, aber das ist das, was für mich passt  
    (irgendwann reiche ich euch auch noch ein Bild nach wo es ordentlich aufgebaut ist. Da komm ich aber momentan einfach nicht dazu)
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    Lethen hat eine Reaktion von waldradler erhalten in Projekt: Bugbivy   
    Die Idee zu dem bugbivy (gibts da eigentlich ein sinnvolles deutsches Wort für? Innenzelt? Ich war echt froh als ich endlich mal einen Begriff gefunden hatte ) wurde wie immer aus der Not geboren. Ich war auf der Suche nach etwas, was kein extra Groudsheet brauchte, dessen Maschenweite eng genug war um sämtliches Krabbelgetier abzuhalten, für mich Zwergin passte und das nicht zu teuer sowie (natürlich) so leicht wie möglich war. Da ich nichts fand, was alle 5 Kriterien erfüllte, entschied ich mich dazu es einfach selbst zu machen, die Nähmaschine wollte eh mal wieder benutzt werden. 


    Aus Papier habe ich zuerst zwei Modelle erstellt und den (groben) Stoffbedarf ermittelt. Natürlich war die kompliziertere Version der Gewinner 

    Das Modell habe ich für den Zuschnitt zerschnitten (nicht auf dem Bild: die Bodenwanne). Der untere Bereich, sowie die Einsätze vorne und hinten sollten aus einem wasserfesten Ripstop Nylon werden, für zusätzlichen Regen- und Kälteschutz

    Der Zuschnitt vom Bodenteil (aus diesem Stoff) und des Ripstop Nylons war mit rudimentären Geometriekenntnissen und meinem lieben Helfer einfach zu lösen (hierbei unterlief uns allerdings ein folgenschwerer Fehler, dazu aber später)

    Für das Moskitonetz-Teil erstellten wir dann eine Schablone (wir hätten wohl lieber roten Wachsmalstift nehmen sollen nicht grünen Buntstift ) 

    Die Schablone war jeweils immer nur die Hälfte der benötigten Form, deshalb hieß es auflegen, ausschneiden, umdrehen, wieder ausschneiden (und das hab ich sogar alleine gemacht ). 

    LEGO Duplo Steine haben ein ideales Gewicht-zu-Rutschfestigkeit-Verhältnis für so leichte Stoffe 

    Tadaa: kleine Papiervorlage und großes Moskitonetz
     
    Vom Nähen habe ich nicht so viele Fotos. Am meisten Respekt hatte ich vor Moskitonetz auf Moskitonetz Nähten, aber das ging ziemlich gut und gab keine Probleme beim Transport.

    Fürchterlich hingegen war Ripstop auf Zeltboden. Der Transport war so lala, aber der Ripstop war so rutschig, dass er mir sogar aus den Wonderclips gerutscht ist . Ich habe es dann mit Wonderclips, Sprühzeitkleber (der hat auch nicht so gut gehalten wie sonst) und ein paar Stecknadeln in Kombination hinbekommen, aber da hab ich echt geflucht 


    An den 4 Ecken habe ich unten jeweils eine Schlaufe und oben (also am Ende der Bodenwanne) jeweils ein Stück Druckknopfbandloch eingearbeitet. Die Idee dahinter ist, dass man das ganze mit Heringen (die in die Schlaufen kommen) am Boden befestigt/abspannt und dann noch ein Stöckchen zwischen die Schlaufen und die Druckknopflöcher spannt, um die Wanne ein bisschen ordentlicher "hinzustellen".
    Der Reißverschluss ging wie immer viel problemloser als ich befürchtet hatte (keine Ahnung, weshalb ich da immer so einen Respekt vor habe. Erweist sich jedes mal als falsch).

    Und zwei Tage später gings, bei brütender Hitze ans testen. Die Luftzirkulation ist super und war auch dringend notwendig . Wie man sieht hatte ich sogar noch den Rucksack mit drin, das werde ich aber nicht mehr machen, ich hatte ständig Angst um die Nähte. Wir hatten nur im dunklen aufgebaut, da hatten wir beide keine Lust mehr, die Rucksäcke aufzuhängen.
    Das Bugbivy ist 186cm x 75cm und die Wanne ist ca.10 hoch. Die Länge passt gut für meine Körpergröße (165cm), die Breite könnte noch etwas weniger sein. Ich dachte eigentlich, dass ich bei der Höhe des Firstes darin sitzen könnte, aber das ist aussichtslos  zum gemütlichen reinkrabbeln und Nachts wohl fühlen reicht es aber!
    Sollte ich in die Verlegenheit kommen, nochmal eines zu nähen (ich hoffe nicht. Ich näh nämlich gar nicht gern, ich mag nur die Ergebnisse ^^) würde ich ein paar Dinge anders machen
    1. Beim Zuschneiden vom Zeltbodenstoff die Webkante abschneiden - ich hab jetzt auf der einen Seite einen undichten Streifen von ca. 1.5 cm Breite weil da die Beschichtungen noch nicht anfängt
    2. Besser aufpassen - der Reisverschluss sollte eigentlich auf die andere Seite und bei der Verstärkung für die Aufhängung hab ich auch irgendwie Mist gebaut, die ist völlig falschrum
    3. Das Moskitonetz-Teil nicht alleine zuschneiden. Das hat zwar mit der Schablone ganz gut geklappt, aber die Schnitte an sich habe ich nicht ordentlich hin bekommen
    4. Einen kleineren Reißverschluss nehmen. Das war der YKK 5C - der ist eigentlich schon überdimensioniert dafür. Das war mir beim Bestellen nicht klar
    4. Die Wannennähte abdichten - hol ich noch nach
    und last but not least, hier das Gewicht (keine Ahnung wieso das falschrum ist):

    ich weis, leichter geht noch, aber das ist das, was für mich passt  
    (irgendwann reiche ich euch auch noch ein Bild nach wo es ordentlich aufgebaut ist. Da komm ich aber momentan einfach nicht dazu)
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    Lethen hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Projekt: Bugbivy   
    Die Idee zu dem bugbivy (gibts da eigentlich ein sinnvolles deutsches Wort für? Innenzelt? Ich war echt froh als ich endlich mal einen Begriff gefunden hatte ) wurde wie immer aus der Not geboren. Ich war auf der Suche nach etwas, was kein extra Groudsheet brauchte, dessen Maschenweite eng genug war um sämtliches Krabbelgetier abzuhalten, für mich Zwergin passte und das nicht zu teuer sowie (natürlich) so leicht wie möglich war. Da ich nichts fand, was alle 5 Kriterien erfüllte, entschied ich mich dazu es einfach selbst zu machen, die Nähmaschine wollte eh mal wieder benutzt werden. 


    Aus Papier habe ich zuerst zwei Modelle erstellt und den (groben) Stoffbedarf ermittelt. Natürlich war die kompliziertere Version der Gewinner 

    Das Modell habe ich für den Zuschnitt zerschnitten (nicht auf dem Bild: die Bodenwanne). Der untere Bereich, sowie die Einsätze vorne und hinten sollten aus einem wasserfesten Ripstop Nylon werden, für zusätzlichen Regen- und Kälteschutz

    Der Zuschnitt vom Bodenteil (aus diesem Stoff) und des Ripstop Nylons war mit rudimentären Geometriekenntnissen und meinem lieben Helfer einfach zu lösen (hierbei unterlief uns allerdings ein folgenschwerer Fehler, dazu aber später)

    Für das Moskitonetz-Teil erstellten wir dann eine Schablone (wir hätten wohl lieber roten Wachsmalstift nehmen sollen nicht grünen Buntstift ) 

    Die Schablone war jeweils immer nur die Hälfte der benötigten Form, deshalb hieß es auflegen, ausschneiden, umdrehen, wieder ausschneiden (und das hab ich sogar alleine gemacht ). 

    LEGO Duplo Steine haben ein ideales Gewicht-zu-Rutschfestigkeit-Verhältnis für so leichte Stoffe 

    Tadaa: kleine Papiervorlage und großes Moskitonetz
     
    Vom Nähen habe ich nicht so viele Fotos. Am meisten Respekt hatte ich vor Moskitonetz auf Moskitonetz Nähten, aber das ging ziemlich gut und gab keine Probleme beim Transport.

    Fürchterlich hingegen war Ripstop auf Zeltboden. Der Transport war so lala, aber der Ripstop war so rutschig, dass er mir sogar aus den Wonderclips gerutscht ist . Ich habe es dann mit Wonderclips, Sprühzeitkleber (der hat auch nicht so gut gehalten wie sonst) und ein paar Stecknadeln in Kombination hinbekommen, aber da hab ich echt geflucht 


    An den 4 Ecken habe ich unten jeweils eine Schlaufe und oben (also am Ende der Bodenwanne) jeweils ein Stück Druckknopfbandloch eingearbeitet. Die Idee dahinter ist, dass man das ganze mit Heringen (die in die Schlaufen kommen) am Boden befestigt/abspannt und dann noch ein Stöckchen zwischen die Schlaufen und die Druckknopflöcher spannt, um die Wanne ein bisschen ordentlicher "hinzustellen".
    Der Reißverschluss ging wie immer viel problemloser als ich befürchtet hatte (keine Ahnung, weshalb ich da immer so einen Respekt vor habe. Erweist sich jedes mal als falsch).

    Und zwei Tage später gings, bei brütender Hitze ans testen. Die Luftzirkulation ist super und war auch dringend notwendig . Wie man sieht hatte ich sogar noch den Rucksack mit drin, das werde ich aber nicht mehr machen, ich hatte ständig Angst um die Nähte. Wir hatten nur im dunklen aufgebaut, da hatten wir beide keine Lust mehr, die Rucksäcke aufzuhängen.
    Das Bugbivy ist 186cm x 75cm und die Wanne ist ca.10 hoch. Die Länge passt gut für meine Körpergröße (165cm), die Breite könnte noch etwas weniger sein. Ich dachte eigentlich, dass ich bei der Höhe des Firstes darin sitzen könnte, aber das ist aussichtslos  zum gemütlichen reinkrabbeln und Nachts wohl fühlen reicht es aber!
    Sollte ich in die Verlegenheit kommen, nochmal eines zu nähen (ich hoffe nicht. Ich näh nämlich gar nicht gern, ich mag nur die Ergebnisse ^^) würde ich ein paar Dinge anders machen
    1. Beim Zuschneiden vom Zeltbodenstoff die Webkante abschneiden - ich hab jetzt auf der einen Seite einen undichten Streifen von ca. 1.5 cm Breite weil da die Beschichtungen noch nicht anfängt
    2. Besser aufpassen - der Reisverschluss sollte eigentlich auf die andere Seite und bei der Verstärkung für die Aufhängung hab ich auch irgendwie Mist gebaut, die ist völlig falschrum
    3. Das Moskitonetz-Teil nicht alleine zuschneiden. Das hat zwar mit der Schablone ganz gut geklappt, aber die Schnitte an sich habe ich nicht ordentlich hin bekommen
    4. Einen kleineren Reißverschluss nehmen. Das war der YKK 5C - der ist eigentlich schon überdimensioniert dafür. Das war mir beim Bestellen nicht klar
    4. Die Wannennähte abdichten - hol ich noch nach
    und last but not least, hier das Gewicht (keine Ahnung wieso das falschrum ist):

    ich weis, leichter geht noch, aber das ist das, was für mich passt  
    (irgendwann reiche ich euch auch noch ein Bild nach wo es ordentlich aufgebaut ist. Da komm ich aber momentan einfach nicht dazu)
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    Lethen hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Projekt: Bugbivy   
    Die Idee zu dem bugbivy (gibts da eigentlich ein sinnvolles deutsches Wort für? Innenzelt? Ich war echt froh als ich endlich mal einen Begriff gefunden hatte ) wurde wie immer aus der Not geboren. Ich war auf der Suche nach etwas, was kein extra Groudsheet brauchte, dessen Maschenweite eng genug war um sämtliches Krabbelgetier abzuhalten, für mich Zwergin passte und das nicht zu teuer sowie (natürlich) so leicht wie möglich war. Da ich nichts fand, was alle 5 Kriterien erfüllte, entschied ich mich dazu es einfach selbst zu machen, die Nähmaschine wollte eh mal wieder benutzt werden. 


    Aus Papier habe ich zuerst zwei Modelle erstellt und den (groben) Stoffbedarf ermittelt. Natürlich war die kompliziertere Version der Gewinner 

    Das Modell habe ich für den Zuschnitt zerschnitten (nicht auf dem Bild: die Bodenwanne). Der untere Bereich, sowie die Einsätze vorne und hinten sollten aus einem wasserfesten Ripstop Nylon werden, für zusätzlichen Regen- und Kälteschutz

    Der Zuschnitt vom Bodenteil (aus diesem Stoff) und des Ripstop Nylons war mit rudimentären Geometriekenntnissen und meinem lieben Helfer einfach zu lösen (hierbei unterlief uns allerdings ein folgenschwerer Fehler, dazu aber später)

    Für das Moskitonetz-Teil erstellten wir dann eine Schablone (wir hätten wohl lieber roten Wachsmalstift nehmen sollen nicht grünen Buntstift ) 

    Die Schablone war jeweils immer nur die Hälfte der benötigten Form, deshalb hieß es auflegen, ausschneiden, umdrehen, wieder ausschneiden (und das hab ich sogar alleine gemacht ). 

    LEGO Duplo Steine haben ein ideales Gewicht-zu-Rutschfestigkeit-Verhältnis für so leichte Stoffe 

    Tadaa: kleine Papiervorlage und großes Moskitonetz
     
    Vom Nähen habe ich nicht so viele Fotos. Am meisten Respekt hatte ich vor Moskitonetz auf Moskitonetz Nähten, aber das ging ziemlich gut und gab keine Probleme beim Transport.

    Fürchterlich hingegen war Ripstop auf Zeltboden. Der Transport war so lala, aber der Ripstop war so rutschig, dass er mir sogar aus den Wonderclips gerutscht ist . Ich habe es dann mit Wonderclips, Sprühzeitkleber (der hat auch nicht so gut gehalten wie sonst) und ein paar Stecknadeln in Kombination hinbekommen, aber da hab ich echt geflucht 


    An den 4 Ecken habe ich unten jeweils eine Schlaufe und oben (also am Ende der Bodenwanne) jeweils ein Stück Druckknopfbandloch eingearbeitet. Die Idee dahinter ist, dass man das ganze mit Heringen (die in die Schlaufen kommen) am Boden befestigt/abspannt und dann noch ein Stöckchen zwischen die Schlaufen und die Druckknopflöcher spannt, um die Wanne ein bisschen ordentlicher "hinzustellen".
    Der Reißverschluss ging wie immer viel problemloser als ich befürchtet hatte (keine Ahnung, weshalb ich da immer so einen Respekt vor habe. Erweist sich jedes mal als falsch).

    Und zwei Tage später gings, bei brütender Hitze ans testen. Die Luftzirkulation ist super und war auch dringend notwendig . Wie man sieht hatte ich sogar noch den Rucksack mit drin, das werde ich aber nicht mehr machen, ich hatte ständig Angst um die Nähte. Wir hatten nur im dunklen aufgebaut, da hatten wir beide keine Lust mehr, die Rucksäcke aufzuhängen.
    Das Bugbivy ist 186cm x 75cm und die Wanne ist ca.10 hoch. Die Länge passt gut für meine Körpergröße (165cm), die Breite könnte noch etwas weniger sein. Ich dachte eigentlich, dass ich bei der Höhe des Firstes darin sitzen könnte, aber das ist aussichtslos  zum gemütlichen reinkrabbeln und Nachts wohl fühlen reicht es aber!
    Sollte ich in die Verlegenheit kommen, nochmal eines zu nähen (ich hoffe nicht. Ich näh nämlich gar nicht gern, ich mag nur die Ergebnisse ^^) würde ich ein paar Dinge anders machen
    1. Beim Zuschneiden vom Zeltbodenstoff die Webkante abschneiden - ich hab jetzt auf der einen Seite einen undichten Streifen von ca. 1.5 cm Breite weil da die Beschichtungen noch nicht anfängt
    2. Besser aufpassen - der Reisverschluss sollte eigentlich auf die andere Seite und bei der Verstärkung für die Aufhängung hab ich auch irgendwie Mist gebaut, die ist völlig falschrum
    3. Das Moskitonetz-Teil nicht alleine zuschneiden. Das hat zwar mit der Schablone ganz gut geklappt, aber die Schnitte an sich habe ich nicht ordentlich hin bekommen
    4. Einen kleineren Reißverschluss nehmen. Das war der YKK 5C - der ist eigentlich schon überdimensioniert dafür. Das war mir beim Bestellen nicht klar
    4. Die Wannennähte abdichten - hol ich noch nach
    und last but not least, hier das Gewicht (keine Ahnung wieso das falschrum ist):

    ich weis, leichter geht noch, aber das ist das, was für mich passt  
    (irgendwann reiche ich euch auch noch ein Bild nach wo es ordentlich aufgebaut ist. Da komm ich aber momentan einfach nicht dazu)
  21. Gefällt mir!
    Lethen hat eine Reaktion von zeank erhalten in Projekt: Bugbivy   
    Die Idee zu dem bugbivy (gibts da eigentlich ein sinnvolles deutsches Wort für? Innenzelt? Ich war echt froh als ich endlich mal einen Begriff gefunden hatte ) wurde wie immer aus der Not geboren. Ich war auf der Suche nach etwas, was kein extra Groudsheet brauchte, dessen Maschenweite eng genug war um sämtliches Krabbelgetier abzuhalten, für mich Zwergin passte und das nicht zu teuer sowie (natürlich) so leicht wie möglich war. Da ich nichts fand, was alle 5 Kriterien erfüllte, entschied ich mich dazu es einfach selbst zu machen, die Nähmaschine wollte eh mal wieder benutzt werden. 


    Aus Papier habe ich zuerst zwei Modelle erstellt und den (groben) Stoffbedarf ermittelt. Natürlich war die kompliziertere Version der Gewinner 

    Das Modell habe ich für den Zuschnitt zerschnitten (nicht auf dem Bild: die Bodenwanne). Der untere Bereich, sowie die Einsätze vorne und hinten sollten aus einem wasserfesten Ripstop Nylon werden, für zusätzlichen Regen- und Kälteschutz

    Der Zuschnitt vom Bodenteil (aus diesem Stoff) und des Ripstop Nylons war mit rudimentären Geometriekenntnissen und meinem lieben Helfer einfach zu lösen (hierbei unterlief uns allerdings ein folgenschwerer Fehler, dazu aber später)

    Für das Moskitonetz-Teil erstellten wir dann eine Schablone (wir hätten wohl lieber roten Wachsmalstift nehmen sollen nicht grünen Buntstift ) 

    Die Schablone war jeweils immer nur die Hälfte der benötigten Form, deshalb hieß es auflegen, ausschneiden, umdrehen, wieder ausschneiden (und das hab ich sogar alleine gemacht ). 

    LEGO Duplo Steine haben ein ideales Gewicht-zu-Rutschfestigkeit-Verhältnis für so leichte Stoffe 

    Tadaa: kleine Papiervorlage und großes Moskitonetz
     
    Vom Nähen habe ich nicht so viele Fotos. Am meisten Respekt hatte ich vor Moskitonetz auf Moskitonetz Nähten, aber das ging ziemlich gut und gab keine Probleme beim Transport.

    Fürchterlich hingegen war Ripstop auf Zeltboden. Der Transport war so lala, aber der Ripstop war so rutschig, dass er mir sogar aus den Wonderclips gerutscht ist . Ich habe es dann mit Wonderclips, Sprühzeitkleber (der hat auch nicht so gut gehalten wie sonst) und ein paar Stecknadeln in Kombination hinbekommen, aber da hab ich echt geflucht 


    An den 4 Ecken habe ich unten jeweils eine Schlaufe und oben (also am Ende der Bodenwanne) jeweils ein Stück Druckknopfbandloch eingearbeitet. Die Idee dahinter ist, dass man das ganze mit Heringen (die in die Schlaufen kommen) am Boden befestigt/abspannt und dann noch ein Stöckchen zwischen die Schlaufen und die Druckknopflöcher spannt, um die Wanne ein bisschen ordentlicher "hinzustellen".
    Der Reißverschluss ging wie immer viel problemloser als ich befürchtet hatte (keine Ahnung, weshalb ich da immer so einen Respekt vor habe. Erweist sich jedes mal als falsch).

    Und zwei Tage später gings, bei brütender Hitze ans testen. Die Luftzirkulation ist super und war auch dringend notwendig . Wie man sieht hatte ich sogar noch den Rucksack mit drin, das werde ich aber nicht mehr machen, ich hatte ständig Angst um die Nähte. Wir hatten nur im dunklen aufgebaut, da hatten wir beide keine Lust mehr, die Rucksäcke aufzuhängen.
    Das Bugbivy ist 186cm x 75cm und die Wanne ist ca.10 hoch. Die Länge passt gut für meine Körpergröße (165cm), die Breite könnte noch etwas weniger sein. Ich dachte eigentlich, dass ich bei der Höhe des Firstes darin sitzen könnte, aber das ist aussichtslos  zum gemütlichen reinkrabbeln und Nachts wohl fühlen reicht es aber!
    Sollte ich in die Verlegenheit kommen, nochmal eines zu nähen (ich hoffe nicht. Ich näh nämlich gar nicht gern, ich mag nur die Ergebnisse ^^) würde ich ein paar Dinge anders machen
    1. Beim Zuschneiden vom Zeltbodenstoff die Webkante abschneiden - ich hab jetzt auf der einen Seite einen undichten Streifen von ca. 1.5 cm Breite weil da die Beschichtungen noch nicht anfängt
    2. Besser aufpassen - der Reisverschluss sollte eigentlich auf die andere Seite und bei der Verstärkung für die Aufhängung hab ich auch irgendwie Mist gebaut, die ist völlig falschrum
    3. Das Moskitonetz-Teil nicht alleine zuschneiden. Das hat zwar mit der Schablone ganz gut geklappt, aber die Schnitte an sich habe ich nicht ordentlich hin bekommen
    4. Einen kleineren Reißverschluss nehmen. Das war der YKK 5C - der ist eigentlich schon überdimensioniert dafür. Das war mir beim Bestellen nicht klar
    4. Die Wannennähte abdichten - hol ich noch nach
    und last but not least, hier das Gewicht (keine Ahnung wieso das falschrum ist):

    ich weis, leichter geht noch, aber das ist das, was für mich passt  
    (irgendwann reiche ich euch auch noch ein Bild nach wo es ordentlich aufgebaut ist. Da komm ich aber momentan einfach nicht dazu)
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    Lethen hat eine Reaktion von masui_ erhalten in Projekt: Bugbivy   
    Die Idee zu dem bugbivy (gibts da eigentlich ein sinnvolles deutsches Wort für? Innenzelt? Ich war echt froh als ich endlich mal einen Begriff gefunden hatte ) wurde wie immer aus der Not geboren. Ich war auf der Suche nach etwas, was kein extra Groudsheet brauchte, dessen Maschenweite eng genug war um sämtliches Krabbelgetier abzuhalten, für mich Zwergin passte und das nicht zu teuer sowie (natürlich) so leicht wie möglich war. Da ich nichts fand, was alle 5 Kriterien erfüllte, entschied ich mich dazu es einfach selbst zu machen, die Nähmaschine wollte eh mal wieder benutzt werden. 


    Aus Papier habe ich zuerst zwei Modelle erstellt und den (groben) Stoffbedarf ermittelt. Natürlich war die kompliziertere Version der Gewinner 

    Das Modell habe ich für den Zuschnitt zerschnitten (nicht auf dem Bild: die Bodenwanne). Der untere Bereich, sowie die Einsätze vorne und hinten sollten aus einem wasserfesten Ripstop Nylon werden, für zusätzlichen Regen- und Kälteschutz

    Der Zuschnitt vom Bodenteil (aus diesem Stoff) und des Ripstop Nylons war mit rudimentären Geometriekenntnissen und meinem lieben Helfer einfach zu lösen (hierbei unterlief uns allerdings ein folgenschwerer Fehler, dazu aber später)

    Für das Moskitonetz-Teil erstellten wir dann eine Schablone (wir hätten wohl lieber roten Wachsmalstift nehmen sollen nicht grünen Buntstift ) 

    Die Schablone war jeweils immer nur die Hälfte der benötigten Form, deshalb hieß es auflegen, ausschneiden, umdrehen, wieder ausschneiden (und das hab ich sogar alleine gemacht ). 

    LEGO Duplo Steine haben ein ideales Gewicht-zu-Rutschfestigkeit-Verhältnis für so leichte Stoffe 

    Tadaa: kleine Papiervorlage und großes Moskitonetz
     
    Vom Nähen habe ich nicht so viele Fotos. Am meisten Respekt hatte ich vor Moskitonetz auf Moskitonetz Nähten, aber das ging ziemlich gut und gab keine Probleme beim Transport.

    Fürchterlich hingegen war Ripstop auf Zeltboden. Der Transport war so lala, aber der Ripstop war so rutschig, dass er mir sogar aus den Wonderclips gerutscht ist . Ich habe es dann mit Wonderclips, Sprühzeitkleber (der hat auch nicht so gut gehalten wie sonst) und ein paar Stecknadeln in Kombination hinbekommen, aber da hab ich echt geflucht 


    An den 4 Ecken habe ich unten jeweils eine Schlaufe und oben (also am Ende der Bodenwanne) jeweils ein Stück Druckknopfbandloch eingearbeitet. Die Idee dahinter ist, dass man das ganze mit Heringen (die in die Schlaufen kommen) am Boden befestigt/abspannt und dann noch ein Stöckchen zwischen die Schlaufen und die Druckknopflöcher spannt, um die Wanne ein bisschen ordentlicher "hinzustellen".
    Der Reißverschluss ging wie immer viel problemloser als ich befürchtet hatte (keine Ahnung, weshalb ich da immer so einen Respekt vor habe. Erweist sich jedes mal als falsch).

    Und zwei Tage später gings, bei brütender Hitze ans testen. Die Luftzirkulation ist super und war auch dringend notwendig . Wie man sieht hatte ich sogar noch den Rucksack mit drin, das werde ich aber nicht mehr machen, ich hatte ständig Angst um die Nähte. Wir hatten nur im dunklen aufgebaut, da hatten wir beide keine Lust mehr, die Rucksäcke aufzuhängen.
    Das Bugbivy ist 186cm x 75cm und die Wanne ist ca.10 hoch. Die Länge passt gut für meine Körpergröße (165cm), die Breite könnte noch etwas weniger sein. Ich dachte eigentlich, dass ich bei der Höhe des Firstes darin sitzen könnte, aber das ist aussichtslos  zum gemütlichen reinkrabbeln und Nachts wohl fühlen reicht es aber!
    Sollte ich in die Verlegenheit kommen, nochmal eines zu nähen (ich hoffe nicht. Ich näh nämlich gar nicht gern, ich mag nur die Ergebnisse ^^) würde ich ein paar Dinge anders machen
    1. Beim Zuschneiden vom Zeltbodenstoff die Webkante abschneiden - ich hab jetzt auf der einen Seite einen undichten Streifen von ca. 1.5 cm Breite weil da die Beschichtungen noch nicht anfängt
    2. Besser aufpassen - der Reisverschluss sollte eigentlich auf die andere Seite und bei der Verstärkung für die Aufhängung hab ich auch irgendwie Mist gebaut, die ist völlig falschrum
    3. Das Moskitonetz-Teil nicht alleine zuschneiden. Das hat zwar mit der Schablone ganz gut geklappt, aber die Schnitte an sich habe ich nicht ordentlich hin bekommen
    4. Einen kleineren Reißverschluss nehmen. Das war der YKK 5C - der ist eigentlich schon überdimensioniert dafür. Das war mir beim Bestellen nicht klar
    4. Die Wannennähte abdichten - hol ich noch nach
    und last but not least, hier das Gewicht (keine Ahnung wieso das falschrum ist):

    ich weis, leichter geht noch, aber das ist das, was für mich passt  
    (irgendwann reiche ich euch auch noch ein Bild nach wo es ordentlich aufgebaut ist. Da komm ich aber momentan einfach nicht dazu)
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    Lethen hat eine Reaktion von hmpf erhalten in Projekt: Bugbivy   
    Die Idee zu dem bugbivy (gibts da eigentlich ein sinnvolles deutsches Wort für? Innenzelt? Ich war echt froh als ich endlich mal einen Begriff gefunden hatte ) wurde wie immer aus der Not geboren. Ich war auf der Suche nach etwas, was kein extra Groudsheet brauchte, dessen Maschenweite eng genug war um sämtliches Krabbelgetier abzuhalten, für mich Zwergin passte und das nicht zu teuer sowie (natürlich) so leicht wie möglich war. Da ich nichts fand, was alle 5 Kriterien erfüllte, entschied ich mich dazu es einfach selbst zu machen, die Nähmaschine wollte eh mal wieder benutzt werden. 


    Aus Papier habe ich zuerst zwei Modelle erstellt und den (groben) Stoffbedarf ermittelt. Natürlich war die kompliziertere Version der Gewinner 

    Das Modell habe ich für den Zuschnitt zerschnitten (nicht auf dem Bild: die Bodenwanne). Der untere Bereich, sowie die Einsätze vorne und hinten sollten aus einem wasserfesten Ripstop Nylon werden, für zusätzlichen Regen- und Kälteschutz

    Der Zuschnitt vom Bodenteil (aus diesem Stoff) und des Ripstop Nylons war mit rudimentären Geometriekenntnissen und meinem lieben Helfer einfach zu lösen (hierbei unterlief uns allerdings ein folgenschwerer Fehler, dazu aber später)

    Für das Moskitonetz-Teil erstellten wir dann eine Schablone (wir hätten wohl lieber roten Wachsmalstift nehmen sollen nicht grünen Buntstift ) 

    Die Schablone war jeweils immer nur die Hälfte der benötigten Form, deshalb hieß es auflegen, ausschneiden, umdrehen, wieder ausschneiden (und das hab ich sogar alleine gemacht ). 

    LEGO Duplo Steine haben ein ideales Gewicht-zu-Rutschfestigkeit-Verhältnis für so leichte Stoffe 

    Tadaa: kleine Papiervorlage und großes Moskitonetz
     
    Vom Nähen habe ich nicht so viele Fotos. Am meisten Respekt hatte ich vor Moskitonetz auf Moskitonetz Nähten, aber das ging ziemlich gut und gab keine Probleme beim Transport.

    Fürchterlich hingegen war Ripstop auf Zeltboden. Der Transport war so lala, aber der Ripstop war so rutschig, dass er mir sogar aus den Wonderclips gerutscht ist . Ich habe es dann mit Wonderclips, Sprühzeitkleber (der hat auch nicht so gut gehalten wie sonst) und ein paar Stecknadeln in Kombination hinbekommen, aber da hab ich echt geflucht 


    An den 4 Ecken habe ich unten jeweils eine Schlaufe und oben (also am Ende der Bodenwanne) jeweils ein Stück Druckknopfbandloch eingearbeitet. Die Idee dahinter ist, dass man das ganze mit Heringen (die in die Schlaufen kommen) am Boden befestigt/abspannt und dann noch ein Stöckchen zwischen die Schlaufen und die Druckknopflöcher spannt, um die Wanne ein bisschen ordentlicher "hinzustellen".
    Der Reißverschluss ging wie immer viel problemloser als ich befürchtet hatte (keine Ahnung, weshalb ich da immer so einen Respekt vor habe. Erweist sich jedes mal als falsch).

    Und zwei Tage später gings, bei brütender Hitze ans testen. Die Luftzirkulation ist super und war auch dringend notwendig . Wie man sieht hatte ich sogar noch den Rucksack mit drin, das werde ich aber nicht mehr machen, ich hatte ständig Angst um die Nähte. Wir hatten nur im dunklen aufgebaut, da hatten wir beide keine Lust mehr, die Rucksäcke aufzuhängen.
    Das Bugbivy ist 186cm x 75cm und die Wanne ist ca.10 hoch. Die Länge passt gut für meine Körpergröße (165cm), die Breite könnte noch etwas weniger sein. Ich dachte eigentlich, dass ich bei der Höhe des Firstes darin sitzen könnte, aber das ist aussichtslos  zum gemütlichen reinkrabbeln und Nachts wohl fühlen reicht es aber!
    Sollte ich in die Verlegenheit kommen, nochmal eines zu nähen (ich hoffe nicht. Ich näh nämlich gar nicht gern, ich mag nur die Ergebnisse ^^) würde ich ein paar Dinge anders machen
    1. Beim Zuschneiden vom Zeltbodenstoff die Webkante abschneiden - ich hab jetzt auf der einen Seite einen undichten Streifen von ca. 1.5 cm Breite weil da die Beschichtungen noch nicht anfängt
    2. Besser aufpassen - der Reisverschluss sollte eigentlich auf die andere Seite und bei der Verstärkung für die Aufhängung hab ich auch irgendwie Mist gebaut, die ist völlig falschrum
    3. Das Moskitonetz-Teil nicht alleine zuschneiden. Das hat zwar mit der Schablone ganz gut geklappt, aber die Schnitte an sich habe ich nicht ordentlich hin bekommen
    4. Einen kleineren Reißverschluss nehmen. Das war der YKK 5C - der ist eigentlich schon überdimensioniert dafür. Das war mir beim Bestellen nicht klar
    4. Die Wannennähte abdichten - hol ich noch nach
    und last but not least, hier das Gewicht (keine Ahnung wieso das falschrum ist):

    ich weis, leichter geht noch, aber das ist das, was für mich passt  
    (irgendwann reiche ich euch auch noch ein Bild nach wo es ordentlich aufgebaut ist. Da komm ich aber momentan einfach nicht dazu)
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    Lethen hat eine Reaktion von Leichtmetall erhalten in Projekt: Bugbivy   
    Die Idee zu dem bugbivy (gibts da eigentlich ein sinnvolles deutsches Wort für? Innenzelt? Ich war echt froh als ich endlich mal einen Begriff gefunden hatte ) wurde wie immer aus der Not geboren. Ich war auf der Suche nach etwas, was kein extra Groudsheet brauchte, dessen Maschenweite eng genug war um sämtliches Krabbelgetier abzuhalten, für mich Zwergin passte und das nicht zu teuer sowie (natürlich) so leicht wie möglich war. Da ich nichts fand, was alle 5 Kriterien erfüllte, entschied ich mich dazu es einfach selbst zu machen, die Nähmaschine wollte eh mal wieder benutzt werden. 


    Aus Papier habe ich zuerst zwei Modelle erstellt und den (groben) Stoffbedarf ermittelt. Natürlich war die kompliziertere Version der Gewinner 

    Das Modell habe ich für den Zuschnitt zerschnitten (nicht auf dem Bild: die Bodenwanne). Der untere Bereich, sowie die Einsätze vorne und hinten sollten aus einem wasserfesten Ripstop Nylon werden, für zusätzlichen Regen- und Kälteschutz

    Der Zuschnitt vom Bodenteil (aus diesem Stoff) und des Ripstop Nylons war mit rudimentären Geometriekenntnissen und meinem lieben Helfer einfach zu lösen (hierbei unterlief uns allerdings ein folgenschwerer Fehler, dazu aber später)

    Für das Moskitonetz-Teil erstellten wir dann eine Schablone (wir hätten wohl lieber roten Wachsmalstift nehmen sollen nicht grünen Buntstift ) 

    Die Schablone war jeweils immer nur die Hälfte der benötigten Form, deshalb hieß es auflegen, ausschneiden, umdrehen, wieder ausschneiden (und das hab ich sogar alleine gemacht ). 

    LEGO Duplo Steine haben ein ideales Gewicht-zu-Rutschfestigkeit-Verhältnis für so leichte Stoffe 

    Tadaa: kleine Papiervorlage und großes Moskitonetz
     
    Vom Nähen habe ich nicht so viele Fotos. Am meisten Respekt hatte ich vor Moskitonetz auf Moskitonetz Nähten, aber das ging ziemlich gut und gab keine Probleme beim Transport.

    Fürchterlich hingegen war Ripstop auf Zeltboden. Der Transport war so lala, aber der Ripstop war so rutschig, dass er mir sogar aus den Wonderclips gerutscht ist . Ich habe es dann mit Wonderclips, Sprühzeitkleber (der hat auch nicht so gut gehalten wie sonst) und ein paar Stecknadeln in Kombination hinbekommen, aber da hab ich echt geflucht 


    An den 4 Ecken habe ich unten jeweils eine Schlaufe und oben (also am Ende der Bodenwanne) jeweils ein Stück Druckknopfbandloch eingearbeitet. Die Idee dahinter ist, dass man das ganze mit Heringen (die in die Schlaufen kommen) am Boden befestigt/abspannt und dann noch ein Stöckchen zwischen die Schlaufen und die Druckknopflöcher spannt, um die Wanne ein bisschen ordentlicher "hinzustellen".
    Der Reißverschluss ging wie immer viel problemloser als ich befürchtet hatte (keine Ahnung, weshalb ich da immer so einen Respekt vor habe. Erweist sich jedes mal als falsch).

    Und zwei Tage später gings, bei brütender Hitze ans testen. Die Luftzirkulation ist super und war auch dringend notwendig . Wie man sieht hatte ich sogar noch den Rucksack mit drin, das werde ich aber nicht mehr machen, ich hatte ständig Angst um die Nähte. Wir hatten nur im dunklen aufgebaut, da hatten wir beide keine Lust mehr, die Rucksäcke aufzuhängen.
    Das Bugbivy ist 186cm x 75cm und die Wanne ist ca.10 hoch. Die Länge passt gut für meine Körpergröße (165cm), die Breite könnte noch etwas weniger sein. Ich dachte eigentlich, dass ich bei der Höhe des Firstes darin sitzen könnte, aber das ist aussichtslos  zum gemütlichen reinkrabbeln und Nachts wohl fühlen reicht es aber!
    Sollte ich in die Verlegenheit kommen, nochmal eines zu nähen (ich hoffe nicht. Ich näh nämlich gar nicht gern, ich mag nur die Ergebnisse ^^) würde ich ein paar Dinge anders machen
    1. Beim Zuschneiden vom Zeltbodenstoff die Webkante abschneiden - ich hab jetzt auf der einen Seite einen undichten Streifen von ca. 1.5 cm Breite weil da die Beschichtungen noch nicht anfängt
    2. Besser aufpassen - der Reisverschluss sollte eigentlich auf die andere Seite und bei der Verstärkung für die Aufhängung hab ich auch irgendwie Mist gebaut, die ist völlig falschrum
    3. Das Moskitonetz-Teil nicht alleine zuschneiden. Das hat zwar mit der Schablone ganz gut geklappt, aber die Schnitte an sich habe ich nicht ordentlich hin bekommen
    4. Einen kleineren Reißverschluss nehmen. Das war der YKK 5C - der ist eigentlich schon überdimensioniert dafür. Das war mir beim Bestellen nicht klar
    4. Die Wannennähte abdichten - hol ich noch nach
    und last but not least, hier das Gewicht (keine Ahnung wieso das falschrum ist):

    ich weis, leichter geht noch, aber das ist das, was für mich passt  
    (irgendwann reiche ich euch auch noch ein Bild nach wo es ordentlich aufgebaut ist. Da komm ich aber momentan einfach nicht dazu)
  25. Gefällt mir!
    Lethen hat eine Reaktion von ALF erhalten in Projekt: Bugbivy   
    Die Idee zu dem bugbivy (gibts da eigentlich ein sinnvolles deutsches Wort für? Innenzelt? Ich war echt froh als ich endlich mal einen Begriff gefunden hatte ) wurde wie immer aus der Not geboren. Ich war auf der Suche nach etwas, was kein extra Groudsheet brauchte, dessen Maschenweite eng genug war um sämtliches Krabbelgetier abzuhalten, für mich Zwergin passte und das nicht zu teuer sowie (natürlich) so leicht wie möglich war. Da ich nichts fand, was alle 5 Kriterien erfüllte, entschied ich mich dazu es einfach selbst zu machen, die Nähmaschine wollte eh mal wieder benutzt werden. 


    Aus Papier habe ich zuerst zwei Modelle erstellt und den (groben) Stoffbedarf ermittelt. Natürlich war die kompliziertere Version der Gewinner 

    Das Modell habe ich für den Zuschnitt zerschnitten (nicht auf dem Bild: die Bodenwanne). Der untere Bereich, sowie die Einsätze vorne und hinten sollten aus einem wasserfesten Ripstop Nylon werden, für zusätzlichen Regen- und Kälteschutz

    Der Zuschnitt vom Bodenteil (aus diesem Stoff) und des Ripstop Nylons war mit rudimentären Geometriekenntnissen und meinem lieben Helfer einfach zu lösen (hierbei unterlief uns allerdings ein folgenschwerer Fehler, dazu aber später)

    Für das Moskitonetz-Teil erstellten wir dann eine Schablone (wir hätten wohl lieber roten Wachsmalstift nehmen sollen nicht grünen Buntstift ) 

    Die Schablone war jeweils immer nur die Hälfte der benötigten Form, deshalb hieß es auflegen, ausschneiden, umdrehen, wieder ausschneiden (und das hab ich sogar alleine gemacht ). 

    LEGO Duplo Steine haben ein ideales Gewicht-zu-Rutschfestigkeit-Verhältnis für so leichte Stoffe 

    Tadaa: kleine Papiervorlage und großes Moskitonetz
     
    Vom Nähen habe ich nicht so viele Fotos. Am meisten Respekt hatte ich vor Moskitonetz auf Moskitonetz Nähten, aber das ging ziemlich gut und gab keine Probleme beim Transport.

    Fürchterlich hingegen war Ripstop auf Zeltboden. Der Transport war so lala, aber der Ripstop war so rutschig, dass er mir sogar aus den Wonderclips gerutscht ist . Ich habe es dann mit Wonderclips, Sprühzeitkleber (der hat auch nicht so gut gehalten wie sonst) und ein paar Stecknadeln in Kombination hinbekommen, aber da hab ich echt geflucht 


    An den 4 Ecken habe ich unten jeweils eine Schlaufe und oben (also am Ende der Bodenwanne) jeweils ein Stück Druckknopfbandloch eingearbeitet. Die Idee dahinter ist, dass man das ganze mit Heringen (die in die Schlaufen kommen) am Boden befestigt/abspannt und dann noch ein Stöckchen zwischen die Schlaufen und die Druckknopflöcher spannt, um die Wanne ein bisschen ordentlicher "hinzustellen".
    Der Reißverschluss ging wie immer viel problemloser als ich befürchtet hatte (keine Ahnung, weshalb ich da immer so einen Respekt vor habe. Erweist sich jedes mal als falsch).

    Und zwei Tage später gings, bei brütender Hitze ans testen. Die Luftzirkulation ist super und war auch dringend notwendig . Wie man sieht hatte ich sogar noch den Rucksack mit drin, das werde ich aber nicht mehr machen, ich hatte ständig Angst um die Nähte. Wir hatten nur im dunklen aufgebaut, da hatten wir beide keine Lust mehr, die Rucksäcke aufzuhängen.
    Das Bugbivy ist 186cm x 75cm und die Wanne ist ca.10 hoch. Die Länge passt gut für meine Körpergröße (165cm), die Breite könnte noch etwas weniger sein. Ich dachte eigentlich, dass ich bei der Höhe des Firstes darin sitzen könnte, aber das ist aussichtslos  zum gemütlichen reinkrabbeln und Nachts wohl fühlen reicht es aber!
    Sollte ich in die Verlegenheit kommen, nochmal eines zu nähen (ich hoffe nicht. Ich näh nämlich gar nicht gern, ich mag nur die Ergebnisse ^^) würde ich ein paar Dinge anders machen
    1. Beim Zuschneiden vom Zeltbodenstoff die Webkante abschneiden - ich hab jetzt auf der einen Seite einen undichten Streifen von ca. 1.5 cm Breite weil da die Beschichtungen noch nicht anfängt
    2. Besser aufpassen - der Reisverschluss sollte eigentlich auf die andere Seite und bei der Verstärkung für die Aufhängung hab ich auch irgendwie Mist gebaut, die ist völlig falschrum
    3. Das Moskitonetz-Teil nicht alleine zuschneiden. Das hat zwar mit der Schablone ganz gut geklappt, aber die Schnitte an sich habe ich nicht ordentlich hin bekommen
    4. Einen kleineren Reißverschluss nehmen. Das war der YKK 5C - der ist eigentlich schon überdimensioniert dafür. Das war mir beim Bestellen nicht klar
    4. Die Wannennähte abdichten - hol ich noch nach
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