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Der Yanacon-Pass In der Nacht erschreckten wir uns sehr, denn plötzlich weideten Rinder direkt neben unserem Zelt. Auch in der Früh waren sie noch da, irgendwann fanden wir heraus, dass sie genau dort den Boden extrem abgrasten, wo wir nachts gepinkelt hatten. Es war übrigens die erste Nacht mit Frost, ob es was damit zu tun hatte? Oder finden Rinder etwa menschliche Pipi lecker? Den Aufstieg zum Yanacon-Pass auf 4610m war zunächst mal wieder nicht auffindbar. Erst etwas weiter oben fanden wir dann doch noch einen Pfad rechts neben einem tief eingeschnittenem Bachgraben. Die Orientierung ist selbst mit Offlinekarte nicht ganz einfach, weil der Bachgraben dort gar nicht eingezeichnet ist. Lamgsam kämpften wir uns den steilen Hang empor und dachten, es gleich geschafft zu haben. Doch dann standen wir nur auf einem kleinen Hochplateau, der Pass war also noch nicht erreicht. Rechts sollte er sein, doch er wirkte aus dieser Perspektive unbezwingbar steil. Mit einem mulmigem Gefühl im Bauch gingen wir draufzu. Tatsächlich waren Serpentinen in dem kargen Boden sichtbar. Diese stiegen wir langsam hoch und waren froh, dass es diesmal trocken war. Denn es waren ein paar vom Regen ausgewaschene Rinnen zu erkennen. Oben wurden wir durch einen unvergesslichen Ausblick in das gegenüberliegende Tal belohnt. Der Abstieg war abgesehen von den ersten Metern deutlich einfacher und auch gut erkennbar. Unten im Tal weidete eine Herde Schafe. Wir nutzten die Gelegenheit um unser Zelt zu trocknen und eine Kleinigkeit zu essen. Der Weg durchs Tal war eine Erholung, da es nur ganz sanft bergab ging. Bei den Häusern von Huilca weidete sogar eine Lamaherde. Diese für Peru symbolischen Tieren hätten wir irgendwie häufiger erwartet. Stattdessen sagen wir überwiegend Rinder, Pferde und Schafe. Über eine Brücke querten wir den Fluss und folgten für zwei Kilometer der Schotterstraße ins nächste Hochtal, wo wir auch eine ausgiebige Mittagsrast einlegten. Danach erwartete uns schon der nächste Pass. Der Mesapata-Pass mit "bloß" 4460m stellten wir uns einfacher vor als den Yanacon-Pass, was auch in Erfüllung ging. Kurz vor dem Beginn des Anstiegs ritt uns ein Junge auf einem dunkelbraunen Pferd entgegen. Er sprach uns an, aber wir verstanden aufgrund der Sprachbarriere nur, dass er von uns was zu essen haben wollte. Wir waren irritiert, erinnerte die Szene doch optisch an Atréju aus Michael Endes unendlicher Geschichte. Einen Moment später sahen wir, dass er zusammen mit seinem Vater eine gewaltige Herde Schafe aus dem Tal raustrieb. Der Weg vom Pass runter ins nächste Hochtal war in Top-Zustand und wir genossen den sanften Abstieg. Da wir nicht wussten, ob wir an unserem anvisierten Zeltplatz Wasser finden würden, füllten wir im Tal auf. Sanft ansteigend wanderten wir eine Ebene höher, wo wir einen ebenen Zeltplatz fanden. Wasser gab es dann doch auch.
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Resupply in Jancapampa Der nächste Morgen überraschte uns, denn zum ersten Mal seit zwei Tagen sahen wir blaue Flecken am Himmel. Und diese wurden immer größer, vor uns wurde der mächtige Taulliraju samt Gletscher sichtbar, der am Abend zuvor nicht annähernd zu erkennen war. Der Anstieg zum Pass Nr. 3 fing sehr frustrierend an, da wir statt einem Wanderweg zu folgen, uns weglos am Steilhang durchs Gebüsch schlagen mussten. Spaß ist was anderes! Das Gebüsch wurde weniger, aber der Weg fing erst etwas später wieder an sichtbar zu werden. Erst ab dem kleinen See 100m unterhalb vom Pass, konnten wir wieder einem eindeutigen Pfad folgen. Bergab nach Jancapampa hingegen war der Weg durchgängig in gutem Zustand, flott ging es runter bis in den Weiler auf 3500m. Der Kiosk war versperrt, aber eine ältere Dame sperrte ihn für uns auf. Die Auswahl war gering, doch wir konnten Salzcracker, Kekse und Kuchenriegel (ähnlich wie Yes-Törtchen) kaufen. Auch hier weideten im Tal unzählige Pferde, Rinder und Schafe. Eine Straße führte am Rand entlang, die wir früher als nötig verließen, da wir eine Brücke über einen breiten Bach sahen. Das wäre jedoch nicht nötig gewesen, da es auch später noch eine Brücke gibt. Aber später ist man immer klüger. 😉 Der Weg bis zum Anstieg zum Yanacon Pass war nicht immer erkennbar und so manches Schlammloch mussten wir umgehen. Sobald der Anstieg begann, war der Weg in erstaunlichem Zustand, wenn auch teilweise sehr steil. Erst als es in Richtung Laguna Sactaycocha gehen sollte und wir dem offiziellen Alpamayoweg folgen wollten, verschwand dieser plötzlich. Wir stiegen auf einen kleinen Bergrücken und standen angeblich mehrfach genau auf dem Weg, aber zu sehen war davon gar nichts. Bestimmt 30 Minuten irrten wir herum, bis uns klar wurde: dieser Weg existiert gar nicht! Weglos stiegen wir ab und fanden eine vage Spur von dem Weg weiter links, welche nicht zum See führt Auf einem Hochplateau stellten wir erschöpft, aber zufrieden unser Zelt auf. Nachdem wir etwas Gymnastik an der frischen Luft gemacht hatten, zogen dunkle Gewitterwolken auf und es donnerte in der Ferne. Schnell verzogen wir uns ins Zelt, ehe ein einstündiger Platzregen begann.
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Reisebericht zu unserer 7 tägigen Alpamayo-Umrundung in Peru Vor wenigen Tagen haben wir diesen atemberaubenden Andentrek beendet und sind immer noch absolut begeistert. Es war ein gewisses Abenteuer, da es kaum Berichte zu dieser 107km langen Tour gibt und insgesamt acht Pässe bis zu 4860m über Meereshöhe zu überqueren sind. Dabei waren wir überwiegend alleine unterwegs, nur am Anfang und am Ende haben wir andere Wanderer getroffen. Den Tourbericht habe ich aus meinem Blog kopiert. Viel Spaß beim lesen! Der Start Am 19.06.2024 machten wir uns auf dem Weg nach Caraz, von wo aus wir mit einem Sammeltaxi nach Cashapampa fuhren. Nach insgesamt vier Stunden Anreise waren wir am Startpunkt angekommen, wo wir unsere Tickets für den Parque Nacional Huascarán vorzeigten und uns in eine Liste eintragen mussten. Gegen 12 Uhr waren wir endlich startklar. Naja zumindest fast. Unser Gepäck wurde bei der Fahrt nach Cashapampa oben am Fahrzeug befestigt und dabei ging eine Wasserflasche von meinem Mann verloren. "Zum Glück" hatte irgendjemand eine leere Colaflasche weggeworfen, die er stattdessen verwenden konnte. Da es rechts an einem Fluss entlang geht, kann man den Weg gar nicht verfehlen. Nach vier eher steilen Kilometern, weitet sich das Tal und das Gelände wird flacher. Die Sonne schien und es war warm. Blöderweise gefiel das auch den Mücken, die uns in Schwärmen umkreisten. Als mein Mann sich auch mit DEET einschmierte, verfolgen sie wieder mich. Ungerecht sowas! Am Abend hatte ich trotz DEET ein Duzend Stiche bekommen... Auf dem Zeltplatz Llamacorral standen bereits mehrere Zelte. Wir wollten den Trubel vermeiden und liefen noch eine Stunde weiter, ehe wir uns ein Plätzchen suchten. Kurz nachdem das Zelt aufgebaut war, fing es an zu regnen. 2 Pässe ohne Aussicht Der Himmel begrüßte uns am nächsten Morgen mit dichter Bewölkung. Die ersten Stunden war es noch trocken und wir stiegen sanft an, bis zum Zeltplatz Taullipampa. Just in dem Moment fing es an zu gießen, was uns dazu verleitete den kümmerlichen Unterstand für eine Stunde nicht zu verlassen. Da einige diesen Unterstand als Toilette benutzt hatten, war das nicht gerade eine appetitliche Pause. Ein Chilene leistete uns zwischendurch Gesellschaft. Anschließend wagten wir den Anstieg zum Punta Union Pass (4750m). Immer wieder regnete es, auch der Gletscher unterhalb vom Taulliraju blieb fast komplett in Wolken verhüllt. Der Anstieg zog sich in die Länge, irgendwie kamen wir gefühlt nicht vorwärts. Unterhalb vom Pass fing es immer kräftiger an zu graupeln. Trotz Regenkleidung war es eiskalt. Und oben am Pass? Naja die Sicht betrug etwa fünf Meter. Ein Foto und dann möglichst schnell nach unten. Es war so kalt, dass wir noch Pullover, Mütze bzw. Balaclava und Handschuhe anzogen. Auf dem Weg nach unten, hörte der Regen kurz auf und wir konnten auch wieder etwas sehen. An einem Sonnentag muss die Aussicht hier grandios sein! An der Laguna Huicash standen schon zwei Zelte, doch wir wollten ohnehin weiter bis zum Hochweide unterhalb des zweiten Passes. Der Weg war so breit und ausgetreten, dass wir erst am Abzweig dahin vorbeiliefen, obwohl sogar ein Steinmandl darauf hinwies. Der Pass Nr. 2 wirkte von dort aus erheblich steil. "Wie sollen wir da bitte hochkommen?", fragte ich mich insgeheim selbst. Aus der Nähe war dann ein Serpentinenweg zu erkennen, der Hoffnung weckte. Im Talboden auf 4150m fanden wir einen perfekt ebenen Stellplatz fürs Zelt. Eine leichte Brise und eine Regenpause sorgten sogar dafür, dass Zelt und Regenkleidung trocknen konnten. Dann fing es leider erneut an zu regnen... 😞 Am nächsten Morgen um sechs Uhr, sahen wir weiß. Die ganze Nacht hatten wir Regentropfen gehört, doch irgendwann muss der Niederschlag in Schneeregen übergegangen sein. Ich fegte den Schneematsch vom Zelt und bewunderte ehrfürchtig die Umgebung. Auch oben am Pass lag frischer Schnee. Die 450hm bewältigeten wir in Regenmontur, da es weiter graupelte und regnete. Zum Glück war der Pfad gut erkennbar und viel einfacher als es zunächst aussah. Nach oben hin wurde der Schnee mehr und auch diesmal betrug die Aussicht gleich null. Soll im Juni nicht eigentlich Trockenzeit sein, ergo es nur wenig regnen? Irgendwie fragten wir uns schon, ob diese überhaupt existiert oder bloß als Werbezweck für die Touristen erfunden wurde. Im Abstieg regnete es beharrlich weiter, erst ganz unten konnten wir wieder was von unserer Umgebung sehen. Ab da verschwand dann auch der Pfad, der weiter oben noch gut erkennbar war. Die in der Karte nicht eingezeichneten Bäche erleichterten die Orientierung auch nicht gerade. O.o An der anderen Talseite war in der Ferne ein Weg sichtbar, ab hier hatten wir wieder einen Top Weg unter den Füßen. Zu unserer Freude ließ auch der Regen endlich nach. 😀 Die Aussicht am Wicrococha gefiel uns sehr. Unterhalb befanden sich ein paar bewohnte Häuser, im Tal dem wir drei Kilometer weglos folgten, weideten unzählige Tiere. Natürlich fielen immer wieder ein paar Tropfen vom Himmel. Am Ende des Tales mussten wir noch einen Bach überqueren, was nach dem vielen Regen nicht ganz einfach war. Aber wir fanden eine schmale Stelle, wo wir rüberspringen konnten. Etwas oberhalb suchten wir uns eine Zeltstelle und verschwanden rasch ins Innere, da es mal wieder zu regnen anfing. Was für ein Tag!
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Mia im Zelt antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Ich habe diesen Flicken auch und finde ihn tatsächlich sehr steif. Die Beschreibung von @khyal stimmt in meinen Augen. -
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Mia im Zelt antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Unterwäsche würde ich nicht gebraucht kaufen. Auch bei Regenjacken bin ich skeptisch: warum werden die verkauft? Vielleicht undicht? Trailrunner kaufe ich gebraucht nur in kaum genutztem Zustand - aussagekräftige Fotos helfen da. Bei Daunen hätte ich hingegen keine Sorgen - gut gepflegt und nur mäßig benutzt halten diese Produkte durchaus lange. Würde hier nach Loft und Kaufdatum fragen. Ggf. ein Angebot mit Kaufbeleg wählen. -
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Mia im Zelt antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Jein. Nun sehe ich wie es aussieht, aber die Funktionsweise verstehe ich noch nicht. Bindest du dir die Bänder mittels des Klett um die Beine? Oder wie fixiert diese Konstruktion den Rock am Bein? -
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Mia im Zelt antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Definitiv, das Problem habe ich aber auch bergab. Flach sind die Wege, die ich gehe, nur selten. Hmm... es handelt sich um einen Silnylon-Rock von der Chinamarke "Bluefield". Er ist verstellbar, da er nur mittels Klettband zusammengefügt wird. Dadurch hat er auch ein sehr großen Schlitz, was doch für die Passform eigentlich positiv sein sollte? Oder doch nicht? Vielleicht hatte ich ihn zu eng an der Taille? Muss ihn mal mit einer anderen Einstellung ausprobieren. Das kann gut sein! Zumindest das T-Shirt schiebt mir ein Rucksack im Alltag gerne hoch. -
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Mia im Zelt antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Hast du zufällig auch ein Foto davon? Bei mir war es die Bewegungen der Beine, die den Rock haben hochrutschen lassen. Mit jedem Schritt ging er weiter nach oben, auch wenn ich ihn immer mal wieder runtergezogen habe. Als ich bei der DAV-Hütte ankam, war ich bis auf die Unterhose durchnässt. Hab ihn aber auch in steilem Terrain genutzt. Liegt es daran oder bin ich einfach nur zu doof um einen Regenrock vernünftig zu nutzen? -
Wow, dies wundert mich. Hab eine selbstgenähte 100er Apexjacke, die ca. 230g wiegt, die ich aber nur als mittelmäßig warm empfinde. Inzw. habe ich sie schon viel genutzt und der Loft ist nicht mehr perfekt, aber auch anfangs empfand ich sie nie als sehr warm. Deine mit 133er Apex am Rumpf wird bestimmt wärmer sein, aber soo viel wärmer? Clevere Konstruktion übrigens mit den verschieden dicken Schichten. 😃 Bin aber auch jemand, der Wollpulli trägt, wenn viele Herren nur ein T-Shirt brauchen. Bei 0 Grad rumsitzen ohne zu frieren ist für mich eine schwere Aufgabe und eine optimale Lösung habe ich noch nicht gefunden.
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Mia im Zelt antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Was ist mit einer Marilyn-Einlage gemeint? Und wie kann ich mir Beingummis in Zusammenhang mit einem Regenrock vorstellen? Ich bin inzwischen wieder vom Regenrock weg, weil der mir zu sehr hochrutscht und ich dann genauso nass werde wie ohne. -
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Mia im Zelt antwortete auf Mia im Zelt's Thema in Tourvorbereitung
Da gebe ich dir vollkommen Recht, denn dort rechne ich nicht mit immer perfekt markierten Wanderwegen. Es läuft aktuell darauf hinaus, das Etrex mitzunehmen. @Denrie Habt ihr für den Colca Canyon Trek die Unterkünfte vorab gebucht oder seid ihr dort einfach spontan aufgetaucht? Dann weiß ich schon mal, dass wir dort Badekleidung mitnehmen werden Unsere minimalistischen Daypacks eignen sich leider nicht für mehr als Tagesgepäck, dazu sind sie zu unbequem. Ich gehe davon aus, dass ihr etwas bequemere habt? Das ist mit den Tropfen auch möglich. Wir haben Zuhause noch einen Sawyer, der gerne mal verstopft. Der Vorteil der Tropfen ist die Unempfindlichkeit gegen Frost. Sollten wir den Filter mal vergessen in der Nacht in den Schlafsack zu packen, ist er danach reif für die Tonne. Im April sind die nächtlichen Temperaturen noch wärmer als später in der Trockenzeit. Das wird der Grund dafür sein, warum eure Nächte verhältnismäßig warm waren, wobei ich natürlich auch nicht weiß, in welcher Höhe ihr geschlafen habt. -
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Mia im Zelt antwortete auf Mia im Zelt's Thema in Tourvorbereitung
@khyal Genau diese Punkte sprechen für mich auch fürs Garmin. Ein weiterer Vorteil ist die einfachere Nutzung bei Regen. Die Touchscreens der Smartphones zicken da gerne mal. @Denrie Cool! In welchem Monat habt ihr die Treks gemacht? Statt eines Wasserfilters nutzen wir Tropfen zur Wasseraufbereitung. Der Colca Canyon Trek steht auch auf unserer Liste, freut mich, dass es dort geklappt hat in Hostels zu nächtigen. Unsere erste Station wird die Umgebung rund um Huaraz sein, wo wir z.B. den Alpamayo-Trek und den Huayhuash-Trek anstreben. Natürlich nach ein paar einfacheren Wanderungen zur Höhenakklimatisierung. Das Thema "normale Kleidung" ist für uns tatsächlich eine immer wieder diskutierte Frage, da wir auch gerne mehr verschiedene Kleidung zum wechseln mitnehmen würden. Nur auf den Treks werden wir die halt definitiv nicht mitnehmen und da die erste Station sehr auf Trekking ausgelegt sein wird, überlegen wir erst danach vor Ort Kleidungsstücke nachzukaufen. Das gleiche gilt für mich für einen Bikini und ein Handtuch. Das sollte doch in Peru auch gut erhältlich sein oder? Sollte es rund um Huaraz heiße Quellen geben, müsste ich wohl in Unterwäsche baden. Mein Mann nimmt eine Badehose mit, aber er hat weniger Probleme mit dem Gewicht als ich. -
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Mia im Zelt antwortete auf Mia im Zelt's Thema in Tourvorbereitung
Habe noch ein paar Kleinigkeiten wie Medikamente und Wasserdesinfektion ergänzt. Die Wasserdesinfektionstropfen hätte ich gerne in eine leichtere Tropfflasche umgefüllt, doch in allen drei Apotheken, wo ich gefragt habe, werden nur Tropfflaschen aus Glas verkauft Die wasserdichten Socken werde ich nicht mitnehmen und darauf hoffen, in Chile oder Argentinien etwas passendes zu kaufen zu finden. Bezüglich dem Etrex von Garmin sind wir noch unschlüssig. Passende Karten haben wir installieren können, aber die Frage ist, ob wir das Gerät überhaupt brauchen werden? Vier Gegenstände auf der Liste kann ich bei vielen Touren in der Unterkunft deponieren: Kompaktkamera, Tagesrucksack, Windhose und Badelatschen (werde ich erst vor Ort kaufen). Hin- und wieder werde ich die ersten drei Gegenstände mitnehmen müssen, was ein zusätzliches Gewicht von 398g bedeutet. Die gemeinsam genutzten Gegenstände machen über 2kg aus, da kann ich von meinem BW noch 1kg abziehen. So würde ich auf rund 5,8kg kommen, wenn ich das nicht benötigte Zeug deponieren kann. -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Mia im Zelt antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
In der Drogerie finde ich auch nichts gscheits. In der Apotheke oder im Internet kriegt man auch welche mit 10ml. -
Das ist leider oft der Unterschied zwischen Theorie und Praxis Kommt auf deine Figur an. Bei mir sitzen Herrenjacken an Hüfte und Oberweite nicht gut, wenn sie an der Taille passen. Oder umgekehrt. Temperaturen im Camp zwischen 0 und 10 Grad bezeichne ich persönlich nicht als winterliche Bedingungen, sondern als die Bedingungen, die ich in der Übergangszeit oder auch im Sommer in den Alpen oberhalb der Baumgrenze antreffe.
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Daune ist bei gleicher Wärmeleistung leichter als die Schichten drunter. Deswegen bevorzuge ich einen Jacke, die für die Temperaturen geeignet ist, die ich erwarte. Wenn es ausnahmsweise mal kälter wird, dann kann man mit zusätzlichen Layern arbeiten. Aber auch da sehe ich Grenzen, schließlich müssen sie auch alle drunter passen. @Erdnuss Habe sie bei garagegrowngear.com bestellt. Warum solltest du als Mann eine Damenjacke brauchen, weil du zierlich bist? Damenjacken sind auf breitere Hüften, eine schmalere Taille und die Oberweite angepasst. Für dünne Männer ergibt es m. E. mehr Sinn, eine kleinere Größe zu wählen. Die Tincup fällt aber ohnehin schmal aus, also ideal für schlanke Herren.
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Mia im Zelt antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Wie lange wirst du unterwegs sein? Von den Mengenangaben im Hygieneset ziemlich lang. Falls du nur eine Woche oder so unterwegs sein wirst, könntest du ohne viel Aufwand Gewicht sparen, indem du dir 10 oder 20ml Salbenkruken aus der Apotheke kaufst und kleine Mengen abfüllst. -
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Mia im Zelt antwortete auf Mia im Zelt's Thema in Tourvorbereitung
@phoeloepp und @RaulDuke Das Amazonasgebiet wollen wir zwar auch besuchen, aber nicht im Rahmen einer Trekkingtour. Dafür kaufen wir uns dann vor Ort lieber einen Moskitohimmel fürs Bett, wenn die Unterkünfte nicht ohnehin entsprechend ausgestattet sind. Unsere Treks in Peru und Bolivien werden im Hochland stattfinden. Größere Mückenplagen erwarten wir da nicht und Cowboycamping ist eh nichts für uns. Wie es im Süden von Chile sein wird, weiß ich nicht, aber da könnten wir ja ein Moskitonetz nachkaufen, wenn es nötig sein sollte. Die paar Gramm sparen wir uns lieber. Mich nerven Mücken auch so richtig! @Kay Nachdem ich deinen Tipp mit einem leichteren Daypack gelesen habe, bin ich ins nachdenken gekommen. Habe es geschafft, mir einen ganz leichten Tagesrucksack aus Stoffresten zu nähen. Wiegt bloß 56g, also 70g gespart! Ob der auch als Packsack für den Schlafsack taugen würde, muss ich noch schauen. -
Ok, dies ist neu für mich. Gut zu wissen und doof, wenn man keinen Trockner hat. Es ist ein sehr großer Unterschied, ob man sich bewegt (auch wenn es nur spazieren gehen ist) oder ob man sitzt. Bei 0 Grad komme ich beim Spaziergang mit der Jackee (inkl. Pulli drunter) auch gut klar. Aber ohne Bewegung produziert der Körper bedeutend weniger Wärme, die Jacke muss also besser isolieren.
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Genau bei dieser Kombi sehe ich den größten Nutzen einer Regenjacke, egal ob mit Membran oder nicht. Und wenn es regnet ist es doch meistens ohnehin kühl bis kalt. 20 Grad und Regen erlebe ich persönlich selten und wenn stört mich die Nässe dann auch weniger.
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Mia im Zelt antwortete auf Mia im Zelt's Thema in Tourvorbereitung
Danke. Ja, wir essen nacheinander oder teilen uns die Gerichte. Wozu ein Kopfnetz? In welcher Region rechnest du mit einer derart hohen Mückendichte, dass sowas nötig ist? -
Unsere MT100 von Decathlon haben wir einmal bei der Verwandtschaft mit Tennisbällen im Trockner gehabt, nachdem sie mit Daunenwaschmittel gewaschen wurden. Die Jacken waren danach zwar sauberer, aber nicht wie neu. Die alte Bauschkraft (die bei dem bisschen Daune ohnehin nicht viel ist) konnten wir nicht wiederherstellen. Daher hatte mein Mann sich dann eine neue MT100 gekauft. Bei anderen Jacken oder Daunenprodukten haben wir es nicht getestet.
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@waal Das ist mal ein krasser Unterschied. Ich trage darunter je nach Außentemperatur Shirt + Pullover. Damit komme ich selbst bei 15 Grad im Ruhezustand (also wirklich im sitzenden Zustand) nicht ins schwitzen, sofern ich nicht in der Sonne sitze. Da müsste es schon 20 Grad haben...
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Mein Mann und ich haben den "Klassiker" Decathlon MT100 auch, er sogar schon eine 2., nachdem die erste verschlissen war. Für den Preis ist die super, die Frage ist halt, für welche Temperaturen man eine Daunenjacke braucht. Wir nutzen sie inzwischen nur noch im Alltag als Übergangs- und Sommerjacke, da die Wärmeleistung nicht ganz so toll ausfällt. Würde ich sie als Campjacke nutzen wollen, dann nur im Sommer oder dort wo sommerliche Temperaturen herrschen. So empfinde ich als eine Person, die schnell friert.
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Mia im Zelt antwortete auf Mia im Zelt's Thema in Tourvorbereitung
Das stimmt, haben wir in der Vergangenheit auch schon so gemacht. Nur die Qualität ist dann eine andere. Da es hier nur um 7g geht, bevorzuge ich die Qualität von Gilette. Ich bin übrigens diejenige, die keine Bärte leiden kann. Wir haben jeder eine Powerbank dabei. Es sollte schon ein Tagesrucksack sein, denn solche Taschen, die über einer Schulter hängen vertrage ich nicht. Zudem rutschen die mir eh von der Schulter und für Radtouren sind sie auch nicht geeignet. Ach und die Möglichkeit ihn verschließen zu können ist uns im öffentlichen Bus sehr wichtig. Als Packsack kann ich ihn verwenden, die Idee ist gut. Nur weiß ich aktuell keinen, den ich damit ersetzen könnte, denn weder Schlafsack noch Zelt passen rein. 4-5 Monate in den Westalpen klingt auch richtig toll! Freut mich, wenn meine Packliste dir eine Inspiration ist. Ich weiß nicht, welche Wetterverhältnisse dich erwarten werden, stelle mir die Westalpen aber durchaus als regnerisch vor. Zu meiner Packliste möchte ich in dem Zusammenhang ergänzen, dass die nächtlichen Temperaturen in den Hochlagen in Peru und Bolivien in der Trockenzeit regelmäßig auf -10 Grad absinken. Es geht daher nicht nur um das höhere weibliche Wärmebedürfnis (das spielt aber definitiv eine Rolle), sondern um eine für das dortige Klima passende Ausrüstung. Wenn mein Mann das ausprobiert hat, berichte ich 😁 Die 7g investiere ich aber gerne, um ihn nicht alle 3 Tage zum Bartschneider schicken zu müssen.