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MBo

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Alle erstellten Inhalte von MBo

  1. MBo antwortete auf MBo's Thema in Ausrüstung
    Ich hatte noch einen Test des Favuit angekündigt - vor einigen Tagen kam dann die Gelegenheit. Die folgende Bewertung gibt meine persönliche Meinung wieder. Der Rucksack wurde auf den 2 Etappen des Hildegard von Bingen Wegs getestet. Übernachtungen waren in einem AirBnB geplant, so dass Tarp und ISO-Matte, sowie die kleine Küche mit Kocher etc. zu Hause bleiben konnten. Folgende Kriterien wären mir an einem Rucksack grundsätzlich wichtig. Das Leergewicht Die Füllmenge des Hauptfachs Der Tragekomfort Anzahl und Erreichbarkeit von Taschen Außen am Rucksack, sowie Nutzungsmöglichkeit der Seitentaschen Die Stabilität der Nähte Ich habe hinter die Kriterien meineBewertung von - - bis + + angegeben. Allgemeiner Eindruck Der Rucksack war mit insgesamt knapp 8 Kg nicht zu voll beladen und nicht allzu schwer. Das entsprach in etwa dem Gewicht bei einer Mehrtagestour. Der Innenraum verfügt über 30 L wie beschrieben. Der Favuit ist insgesamt sehr schmal und eher lang. Die Erreichbarkeit von Ausrüstungsgegenständen während der Wanderung bzw. bei Pausen ist dadurch schwierig. Es muss also so gepackt werden, dass alle dringend erreichbaren Gegenstände in die Außentaschen wandern. Bei der aktuellen Wanderung hatte ich das Regenzeug unten-vorne gepackt, so dass es durch vorderen Zugriff schnell erreichbar war. Verbandszeug & erste Hilfe kamen zuoberst, der Proviant direkt darunter. In die Außennetztasche wurde die Trinkflasche und auf der anderen Seite Sonnencreme und Kleinteile verstaut. Die Außentaschen vorne und oben enthielten kleine Ausrüstungsgegenstände, die ich schnell erreichen wollte falls benötigt. (Hirschtalg, Kopfhörer etc.). Für Dinge im direkten Zugriff (Geldbeutel, Pilgerpass, Handy etc.) habe ich eine zusätzliche Bauchtasche mitgenommen. Leergewicht ; + + Das Leergewicht ist bei diesem Rucksack mit 750 g positiv niedrig. Die Füllmenge des Hauptfachs ; o o Wie bereits erwähnt ist für mich das Volumen etwas zu knapp. Hauptnachteil ist für mich allerdings der sehr schlanke Korpus. Dinge, die relativ in der Mitte verstaut sind , können nur erreicht werden in dem der Rucksack mindestens zur Hälftel entleert wird. Also muss man sehr konzentriert packen. Als ich die im Innern verstaute Ersatzflasche mit Wasser herausholen wollte, ging es dann doch nicht anders. Insgesamt kein Minus, aber eine nervig-neutrale Bewertung. Der Tragekomfort ; o - Nach mehreren Stunden drücken die Schultergurte in die Schultern. Das sollte sich nach 4 Wandertagen geben, ist aber kein Pluspunkt. Beim G4Free ist das trotz dünnerer Gurte nicht der Fall. Auch gibt es keine Lageverstellriemen. Der Brustgurt ist schlicht zu hoch angebracht. Die Rückenlänge ist gut für mich (1.90 m), passt aber nicht optimal zur Länge der Tragegurte. Positiv war die Rückenbelüftung, die tatsächlich einen Effekt hatte. Der Beckengurt ist im Vergleich zu meinem MYOG-Gurt beim G4Free nicht optimal. Eine Entlastung ist kaum spürbar. Eventuell muss man den sehr eng anlegen. Der Hauptkritikpunkt sind die einschneidenden Schultergurte. Taschen Außen am Rucksack, Nutzung der Seitentaschen ; - + Der Favuit verfügt über ein Deckelfach, zwei Fronttaschen und zwei Seitentaschen. Die beiden Fronttaschen sind erstaunlich geräumig. Das Deckelfach hat ebenfalls viel Platz. Die äußeren Seitentaschen sind schmal. Meine Tritan 0,9 L Flasche konnte ich noch gerade so darin befestigen. Die Tasche steht dann doch unter sehr hoher Spannung. Nach einigen Stunden hat sich das Material etwas gedehnt. Mir persönlich fehlt ein Netz, eine elastische Schnur oder etwas zum Befestigen außen am Rucksack. Ggf könnte man das noch nachrüsten. Die Stöcke können während der An- und Abreise nicht am Rucksack befestigt werden. Die vorhandenen Schlaufen halten diese nicht; es kommt zum Durchrutschen der Stöcke. Es gibt jedoch zusätzliche Gurte, mit denen eine Zelt, eine Plane oder eine Decke am Rucksack befestigt werden kann. Insgesamt ein Plus für die geräumigen Fronttaschen und die Gurte. Ein Minus für die engen Seitentaschen. Stabilität der Nähte ; o o Der erste Eindruck der Nähte ist gut. Die ein oder andere fehlgelaufene Naht ist allerdings vorhanden. Nach dem kurzen Tripp zeigt sich jedoch die Belastung an der Seitentasche, in der die Wasserflasche steckte. Auch die Schultergurte scheinen zumindest einer längeren Belastung nicht viel entgegen zu setzen, da sich hier ebenfalls bereits nach 2 Tagen Dehnungen im Gewebe abzeichnen. Quo vadis Favuit Schon die kurze Tour zeigt, dass der Rucksack trotz des verlockenden Preises meine normalen Anforderungen an einen Rucksack für einen mehrtägigen Camino nicht erfüllen wird. Bleibt also der G4Free oder ich finde noch eine Alternative für das nächste Jahr. Der Favuit wird dafür meinen alten Tagesrucksack ersetzen, denn dafür ist er auf jeden Fall geeignet. Dieser Tagesrucksack löst sich nach über 10 Jahren intensivem Gebrauch nun doch langsam auf und wird als Materialspender in anderen Projekten weiterleben dürfen. Für Mehrtagestouren, mit Tarp und erweitertem Schlafsystem, ist der Favuit nicht zu empfehlen.
  2. Also, ich habe das an meinem Tagesrucksack schon ein paarmal per Hand gemacht. Die Fadenreste solltest Du entfernen. Es funktioniert mit Polyestergarn. Die Naht kann normal beendet werden - abschmelzen eher nicht um die Zähne nicht zu beschädigen.
  3. Kaffee für unterwegs? https://www.tchibo.de/products/117949367437/kaffeefilterhalter?article_id=135892379904&query=kaffeefilterhalter --> 26 g Vielleicht steige ich irgendwann mal um, wenn meine Mount Hagen & Blaek verbraucht sind. Wäre vllt. auch ein MYOG-Projekt.
  4. Auch meine 2 Cent hierzu: Ich nähe vorwiegend mit meiner Ideal 433 - 90% Metall, 17 Kg. Ein mehrlagiger Zeltstoff war kein Problem. Bei dünnen Stoffen braucht man weniger Fußdruck, so dass es ganz gut ist, wenn man den Druck des Nähfüßchens verstellen kann. Gurtband und eher leichtes SylNylon funktionieren beide damit. ZickZack und Geradstich, verschiedenen Stichlängen - mehr braucht es nicht. Die NäMa habe ich auf einem Flohmarkt für 25 € erstanden - zugegeben: ein Schnäppchen aus einer Haushaltsauflösung. Man findet sie ab und an noch auf Kleinanzeigen für 30-50 € mit und ohne Schrank. Meine erste Nähmaschine war eine Singer 8280. Eigentlich eine typische Haushaltsnähmaschine der 90er aus ca. 98% Plastik. Gurtband funktioniert nicht wirklich und sehr leichter SylNylon Stoff wird "aufgenommen" (gefressen). Insgesamt hochsensibel die NäMa, aber für Anfänger zum lernen gut geiegnet - wenn man dann MYOG-Projekte für den Outdoorbereich hat, ist es eher eine Nömaschine.
  5. MBo antwortete auf khyal's Thema in Ausrüstung
    Der Rucksack ist online noch verfügbar und kann in einigen Filialen noch reserviert werden. Ich hatte ihn mir auch geholt und werde mal testen, was er aushält.
  6. Im englischen Trek-Lite Forum habe ich einen Link für ein Näh-Manual entdeckt. Das könnte evtl. auch interessant sein und gehört im weitestens Sinn auch in den Nähkoffer: https://everyspec.com/ARMY/TM-Tech-Manual/TM4_42x21_48284/
  7. Hallo André, ich gehe den Jakobsweg von Mainz aus bis Santiago - allerdings in Etappen von 6 bis 10 Tagen . Dieses Jahr wird es von Chagny in Frankreich aus losgehen. Von Niedersachsen aus musst Du nicht zwingend über Paris laufen. Das wäre die nördlichste Route. Ich weiß ja nicht genau von wo in NI Du startest, aber alternativ wäre über Trier-Metz oder sogar am Rhein entlang bis Straßbourg und dann über das Elsaß durch die burgundische Pforte möglich. Der Vorteil der südlichen Routen ist das ab Besancon schon fast mediterane Klima und die landschaftliche Schönheit bzw. die Herausforderungen (Massiv Central). Wenn du einen südlicheren Einstieg wählst, kannst Du auch noch ein wenig von den deutschen Jakobswegen mitnehmen. Ein Tipp zur groben Planung und Übersicht: Ich habe an prominenter Stell in meinem Arbeitszimmer zwei ADAC-Karten (1:1.200.000) zusammengebastelt. Daran habe ich den groben Streckenverlauf abgesteckt. Soweit ein kurzer Kommentar. VG Marcel
  8. MBo antwortete auf MBo's Thema in Ausrüstung
    Letztes Jahr nach meinem Camino hatte ich dann die Bewertungen von Robert Klink zum Favuit 50 L im Vergleich zum G4Free gesehen. https://www.youtube.com/watch?v=HuNIlw57jjM&t=696s Der von dem Youtuber dort angegebene Link führt zu einem Rucksack mit der Bezeichnung "Favuit Wanderrucksack 30L". Die Beschreibung erläutert dann, dass zu den 30 L Innenraumvolumen noch ca. 20 L durch die Seiten- und Fronttaschen hinzukommen, wodurch man die 50 L erhält. Die Innenraumabmessung des Favuit 50 ist mit 30 x 15 x 62 cm³ gegenüber dem G4Free mit 34 x 20 x 58 cm³ deutlich, genauer: um 10 L, kleiner. Beim G4Free werden die beiden Seitentaschen und die Fronttasche nicht zum Packvolumen mitgezählt. Ausgehend davon, dass beide Seitentaschen je ca. 4 L, die einzige Fronttasche 4 L und die Kopftaschen (2) insgesamt 5 L Volumen bieten - das ist nur eine Schätzung - läge der G4Free bei ca. 57 L Packvolumen. Der o.g. Link zum "Favuit Wanderrucksack 30L" bietet den Rucksack für 27,45 € an. Die Seite verweist allerdings noch auf den baugleichen Rucksack von Dearback für 23,99 € (Angebot ist befristet). Beide Rucksäcke sind identisch ... Wenn man die beiden Seiten vergleicht, fallen als erstes die unterschiedlichen Bewertungen auf. Dearback verzeichnet 19 Bewertungen und deutlich mehr Kritik, während die Favuit-Seite sich mit über 100 Bewertungen im oberen Bereich bewegt. Zu meinen ersten Eindrücken: Der Rucksack kam ordentlich verpackt an und hat sich nach 2 Tagen komplett entfaltet. Der Favuit 50 ist passabel verbaut. Die Nähte sind ähnlich wie die des G4Free und mit Schrägband nochmals eingefasst. Die Reißverschlüsse machen eine stabilen Eindruck. Auch das Material aus dem beide Rucksäcke bestehen ist sehr ähnlich. Die Schultergurte des Favuit sind stabiler und mit dickerem 3D-Mesh aufgebaut. An den Gurten befinden sich Schnallen zur Befestigung von Taschen, Flaschenhaltern etc. Er verfügt über einen gepolsterten Beckengurt und eine Rückenpolsterung, die eine , wenn auch geringe, Durchlüftung garantieren soll. Das Gurtband wurde jedoch nur an der Spitze der Seitenflügel befestigt - da entsteht Zug, das wird im Wortsinn spannend. Der erste Befüllungsversuch zeigte bereits die Grenzen des Rucksacks auf. Der Tragekomfort ist jedoch erkennbar höher beim Favuit 50L. Das liegt vor allem an der Rückenverstärkung/-polsterung. Hier muss man beim G4Free deutlich konzentrierter Packen, damit nichts im unteren Rücken drückt oder sich hervorhebt. Der Favuit 50L müsste sich nun in einem Testlauf bewähren. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich den Rucksack behalten werde. Zumindest für Mehrtagestouren erscheint er mir nicht optimal und würde sogar in meinem Fall gegen den G4Free nicht bestehen, da er 10 L weniger Innenraum bietet, den ich primär bepacke. Er ist etwas schmaler und etwas flacher. Das bietet z.B. auf den schmalen Brücken des Dingle Way oder den engen Wegen der Teilstrecken einiger Caminos Vorteile. Zurückschicken werde ich ihn nicht, vor allem um meine Ökobilanz in dieser Sache nicht noch mehr zu zerstören. Er findet seinen Platz vermutlich in der erweiterten Familie irgendwo im Bereich von Tagesausflügen. Sollte es noch einen Test geben, poste ich das Ergebnis hier. Soweit also mein Vergleich zweier Rucksäcke im Lowest-Budget Bereich
  9. Hallo zusammen, wie im Schnäppchen-Thread versprochen hier ein paar Kommentare zum Favuit 50 L und ein Vergleich zum G4Free. Beide gelten als UL und bewegen sich im Low Budget Bereich. Wie man bei diesen Preisen allerdings Qualität sichern will, oder überhaupt etwas produziert bekommt ist mir unklar. Doch zunächst noch einmal ein " Was bisher geschah ..." Ich habe mich in den letzten ca. 6 Jahren langsam vom UH in den UL Bereich bewegt - der Prozess dauert noch an und ist noch nicht abgeschlossen. Einige meiner Komponenten habe ich bereits ausgetauscht - andere stehen an, z.B. der Rucksack. Nach wie vor gibt es den Plan, einen Rucksack selbst zu nähen, sobald ich ein Zeitfenster dafür finde. Bis vor 2 Jahren habe ich den Deuter ACT 40+10 genutzt: 1,7 Kg Leergewicht mit Tragegestell. Letztes Jahr habe ich einem Tipp im Forum folgend den G4Free auf meinem Camino und einigen kleineren Tagestouren genutzt. Mit damals ca. 32 € keine Rieseninvestition und auch bei einem Fehlkauf verschmerzbar. Dem G4Free habe ich einen abnehmbaren Beckengurt, eine zusätzliche elastische Schnur vorne, eine Versteifung für den Rücken und eine kleine Tasche für den Schultergurt verpasst. Damit landete ich bei knapp 630 g Leergewicht. Pro Camino muss der G4Free inkl. Eigengewicht ca. 9,5 Kg aushalten. Darin enthalten sind allerdings 2,5 Liter Wasser und eine Notverpflegung für 1 Tag. In Frankreich gab es nicht jeden Tag Möglichkeiten zum Einkaufen oder Abendessen - war also sinnvoll. Der G4Free hat die einwöchige Tour grundsätzlich gut überstanden und war gut zu tragen. Gegen Ende hatte ich jedoch den Eindruck, dass die Nähte schon stark belastet wurden. Insgesamt scheint mir der Rucksack eher für max. 6-8 Kg ausgelegt. Ein Tarp und eine Matte für den Notfall würde ich bei 9,5 Kg nicht mehr an dem Rucksack befestigen wollen. Gerade das kann auf dem nächsten Teilabschnitt meines Caminos allerdings nötig werden. Nach wie vor halte ich den G4Free für eine gute Wahl.
  10. MBo antwortete auf khyal's Thema in Ausrüstung
    @dermuthige ich verstehe Deine Einwände und habe auch lange überlegt, ob man das als Tipp überhaupt posten sollte. Ich mache dazu einen neuen Thread im Abschnitt "Ausrüstung" auf.
  11. MBo antwortete auf khyal's Thema in Ausrüstung
    Zur Zeit gibt es beim großen Fluss einen 50 L Rucksack von Dearbag mit Regenhülle für 24 € . https://www.amazon.de/dp/B0DNFDTH7J?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_asin_title&th=1 In der Bewertung von Robert Klink (https://www.youtube.com/watch?v=YYdwofWXuL8&list=PLqjAkPd-jzjE6VadsPcwn15BKfidi8DGZ&index=20) firmierte er Mitte letzten Jahres unter der Bezeichnung Favuit 50. und wurde sehr gut getestet. Da er tatsächlich dem G4Free ähnelt, nur etwas stabiler verbaut ist, dachte ich passt er hier als Tipp mit einem derzeit um 10 € reduzierten Preis ganz gut rein. Ich habe ihn mir besorgt und gleich nachgewogen: ca. 710 g ohne Regenhülle. ein Testlauf kommt noch in diesem Jahr - berichte ich dann vielleicht ganz kurz hier im Forum.
  12. Danke @khyal 👍. Auf der Webseite sind schon ein paar Informationen hinterlegt - warte geduldig auf mehr ;-)
  13. Weil 's passt verlinke ich mal auf den Thread hier im Forum zu §42 ff Waffengesetz und der schon einmal geführten Diskussion: Ich nehme eigentlich immer wenn ich mehrere Tage unterwegs bin ein Taschenmesser mit. Primär das Opinel 8, aber gerne auch ein Schweizer TM stattdessen. Der Grund ist schlicht die Erfahrung, dass ich es unterwegs immer benutzt habe. Zuletzt war ich im Mai 2025 in Südfrankreich mit meinem Opinel. Mein Mitpilger und ich standen eines Abends vor dem Problem, eine Weinflasche entkorken zu müssen (Zwänge gibt's ... 🫣). Beide hatten wir "nur" unsere Opinel dabei ... Dieses Jahr geht's nach Irland und einer von uns nimmt ein Schweizer TM mit (50g mit Korkenzieher, Dosenöffner, Kapselheber und 6 cm Klinge). Bestimmt nicht UL, nur teilweise zum Holz bearbeiten, aber nötig. Transport in Deutschland im Rucksack wie in dem Thread beschrieben, im Flieger aufgegeben als Gepäck.
  14. Vielleicht hilft Dir das: Du kannst Schrägband oder Einfassband auch selbst herstellen. Eine brauchbare Beschreibung gibt es hier: https://sewsimple.de/anleitung-schraegband-selber-machen-so-gehts/
  15. @waterfall ExTex hat Lefties: https://www.extremtextil.de/leiterschnalle-20mm-leftie-mit-wiregate-oeffnung-phantom-gatekeeper/72416
  16. Noch zur Ergänzung - mache Dir zu jedem Projekt ein Muster aus billigstem Stoff zum üben: Du sammelst viel Erfahrung und übst, da tut es nicht so weh, wenn mal etwas schief geht (im Wortsinn) - die geliehene NäMa ist gut um herauszufinden ob Du Spaß daran hast, zu gebrauchten NäMas gibt es aber auch einen Thread hier im Forum Zu der Riucksack-Idee: Ich kenne die Bernina Activa 140 nicht, aber Gurtband nähen wird sicher spannend damit. Damit kommen die ganz Alten imho besser zurecht. Deine Beginner-Projekte sollten gut funktionieren damit, nur bevor Du mit einer Tasche oder einem Rucksack loslegst, teste die Maschine an doppelt gelegtem Gurtband. Viel Spaß beim Nähen! - und bei Fragen einfach fragen.
  17. MBo antwortete auf MondCM's Thema in Ausrüstung
    Und so sieht das dann aus ... noch in den Rucksack und schon sind wir 42b-konform 😵‍💫
  18. MBo antwortete auf MondCM's Thema in Ausrüstung
    Ich wäre dafür. Berechtigtes Interesse: Reicht eine Jakobs-Muschel am Rucksack als Hinweis, dass man pilgert und wäre das Führen oder Transportieren unter Missachtung der 3-Handgriffe-Regel eines Messers dann Brauchtum, also rechtmäßig? Ich frag' für einen Freund ... 😵‍💫
  19. MBo antwortete auf MondCM's Thema in Ausrüstung
    Das Führen eines Messers, wie Khyal es angesprochen hat ist nach neuem dt. Waffengesetz, gültig seit 31.10.2024 nicht erlaubt. Hingegen ist das transportieren auch in Waffenverbotszonen erlaubt. Transportieren meint "Führen von Messern im sogenannten „nicht zugriffsbereiten“ Zustand.". In der Anlage zum Gesetz und in diversen Erklärtexten steht zum "nicht zugriffsbereiten“ Zustand, dass ein Messer nur mit drei oder mehr Handgriffen verfügbar sein darf. Insofern ist eine Tasche in einem Rucksack z.B. eine gute Idee. Offensichtlich eingehalten wäre diese Regel, wenn das Messer wie eine Schusswaffe behandelt würde, also in einem kleinen Säckchen gut verknotet im Rucksack oder eine mit Reißverschluss gesicherten kleinen Tasche im Rucksack. Mir geht's da ähnlich wie Dir. Ich habe auf dem Camino und als EDC immer ein kleines Messer dabei. Darauf werde ich jetzt nicht verzichten, da ja sobald man außerhalb der bewohnten Bereiche läuft die Regeln in der verschärften Form nicht gelten.
  20. MBo antwortete auf khyal's Thema in Ausrüstung
    OT: Wieviel Rücksäcke könnte man damit nähen? Wieviel Tarps? 😄
  21. MBo antwortete auf khyal's Thema in Ausrüstung
    Schnapp oder Fake? Das folgende Angebot muss ich mal herleiten. Also, wer näht braucht Garn ... Diese Anzeige wäre etwas für ein größeres MYOG-Projekt oder eine Sammelbestellung und bitte keine Loriot-Verweise...: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/restbestand-gutermann-allesnaeher-naehgarn-naehmaschine-aus-insolven/2935091754-282-6398 Kommt eigentlich irgendjemand demnächst an Padua vorbei?
  22. MBo antwortete auf khyal's Thema in Ausrüstung
    Extex hat sein Sortiment für Schnallen und Verschlüsse aufgefrischt. Teilweise auch im Angebot. https://www.extremtextil.de/neue-artikel.html?p=1&n=30
  23. @khyal , @tork Danke für die Rückmeldung. Die Nadel ist frisch, aber ich schaue mal bei dem zweiten "Flügel" ob ich eine größere nehme. @mochilero Das mit dem Abstandsgewebe ist vermutlich die elegantere Variant - naja, ist eh nicht der letzte Hüftgurt 😁 Für den Rest verzichte ich mal auf Corespun und nehme das normale A-Garn.
  24. Nähe gerade an meinem Hüftgurt analog zum Tipp von @ULgeher hier: Ich habe dabei festgestellt, dass ein corespun-Faden, der auf eine festere Schicht und dann auf Evazote trifft, beim Nähen sich selbst zerstört. Der äußere Wollmantel des Fadens reißt und bildet Knäuel vor der Nadel - unschön und das Gegenteil von stabil. Liegt das an der Evazote oder an der Kombination von Eva und dem etwas stabileren Obermaterial? Kennt das jemand? (Obermaterial = ein Rest von einer Fahrradtasche von Vaude) Falls das hier nicht passt - bitte verschieben, aber mir reicht eine kurze Antwort.
  25. MBo antwortete auf SvenW's Thema in Ausrüstung
    Ich habe seit Jahren ein Kindle-Paperwhite, 6. Generation, 204 g (ohne Kabel, ohne Hülle), kann aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre zum Thema "Amazon-Universum und sonst schwierig" einiges sagen. Neben den von Amazon angebotenen Büchern hole ich mir ziemlich regelmäßig E-Books von einer engl. Plattform. Ich spiele die über Calibre ein, bin damit komplett unabhängig von diversen Universen. Auch wenn es kein Kindle sein sollte - meins ist ja nicht das leichteste - gibt es keine Einschränkung durch Herstellerformate, Calibre migriert diverse Formate zueinander.

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