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paolaMTB

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    paolaMTB hat eine Reaktion von Wasserratte erhalten in 10 Tage Sarek August 2023   
    hej! namie, wie war dein trip? 
    lg
     nicole
  2. Gefällt mir!
    Ich habe deinen Beitrag in die Rubrik ‚Schwerer als UL‘ verschoben. Aber auch dort wirkt obige Formulierung in diesem Forum ein kleines bisschen merkwürdig. Allgemein gehen wir hier davon aus, dass sich Leichtigkeit und hinreichende Robustheit (bei entsprechender Behandlung) nicht widersprechen.
  3. Gefällt mir!
    paolaMTB hat eine Reaktion von Vee erhalten in Glutenfreie Ul-Küche   
    Ich esse auch glutenfrei, da ich auf Gluten allergisch reagiere. 
    davon weiß ich seit 2012, also schon eine Weile und ich habe keine Schwierigkeiten mich glutenfrei zu ernähren. 
    viele der gefriergetrockneten Trekkingmahlzeiten sind glutenfrei, dann eben noch die Klassiker wie Beef Jerky, Polenta, Haferflocken und erdäpfelpüree. 
  4. Gefällt mir!
    paolaMTB hat eine Reaktion von agricolina erhalten in (Über)große Isomatte trotz durchschnittlicher Körperabmessung nutzen?   
    War bei mir genau gleich.
    Ich bin mir auch sicher dass man sich das am Rücken schlafen antrainieren kann und wahrscheinlich sollte, aber ich scheitere bei jedem versuch. 
    Darum extra breiter quilt und breite matte. Mein Luxus am Weg.
  5. Danke!
    paolaMTB hat eine Reaktion von berghutze erhalten in Wien - Nizza. In 78 Tagen durch die Alpen.   
    OT: Und wie weiß man dann ob ihr lauft oder geht, wenn man nicht dabei ist. Besser gesagt, was sagt ihr wenn ihr wirklich läuft?
     Sehr, sehr schöne Bilder hast du gemacht!
  6. Gefällt mir!
    paolaMTB reagierte auf berghutze in Wien - Nizza. In 78 Tagen durch die Alpen.   
    Tag 9 (23.06.) Eisenerz bis Hartelsgraben Jagdhütte, 28 km (1.900 hm auf)
    Von Eisenerz führte der Weg weiter nach Radmer an der Stube. Nur total langweilige Forstwege, die Wanderwege hatte man wieder zuwachsen lassen – das war der bisher mit Abstand unattraktivste Wegabschnitt. Einzig lohnenswert war die Aussicht auf den Lugauer.

    Auch Radmer an der Stube fand ich nicht besonders attraktiv, so dass ich dort nur eine längere Mittagspause im Schatten einlegte (immerhin gab es einen Bach, in dem man die Füße kühlen konnte), bevor ich mich an den nächsten Aufstieg über eine Flanke des Lugauer machte. Eine völlig unzutreffende Wegbeschreibung bei outdooractive („Forststraße bis zum Schoderkreuz“) hatte mich zu der Annahme veranlasst, dass der Weg nach oben praktisch ein Spaziergang werden würde (schon ein genauerer Blick auf die Karte hätte mich eines besseren belehrt). Den Wegabschnitt, der dann kam, habe ich ziemlich verflucht, es ging nämlich über völlig zugewachsene Pfade durch Wald und Wiesen. Im untersten Abschnitt zog ich in Anbetracht zahlreicher Brennesseln und Brombeerbüsche trotz der Hitze meine Regenhose an, die mir als das kleinere Übel erschien. Oberhalb der Baumgrenze ging es dann durch Fels und Geröll weiter und stellenweise wurde es ordentlich steil. „Forststraße“, sehr witzig, kann ich da nur sagen (oder komisches Verständnis davon, was eine Forststraße ist). Als ich oben ankam, war ich ziemlich erledigt.
    Das war der letzte Teil der "Forststraße" (wie steil es nach oben ging ist leider nicht zu erkennen):

    Dort oben konnte ich aber nicht bleiben (kein Wasser, kein Zeltplatz – zumal es in den Nationalpark Gesäuse ging), so dass ich wohl oder übel den Abstieg querfeldein über eine Wiese begann. Dort legte ich, weil ich aus Erschöpfung/Unkonzentriertheit ein Loch in der Wiese übersehen hatte, meinen zweiten Sturz hin, der aber zum Glück ebenfalls keine schlimmeren Folgen hatte. Auch der weitere Wegverlauf war nicht geeignet, meine Begeisterung für diesen Wegabschnitt zu wecken. In zahlreichen Kehren ging es eine Forststraße hinunter, die man zwar laut Wanderkarte abkürzen konnte. Die Einstiege waren aber so zugewachsen, dass mir unklar war, ob dieser Wanderweg überhaupt noch existiert. Ob meiner Verfassung wählte ich lieber den sichereren (aber längereren) Weg. Aufgrund des Zustandes der Wege hatte ich irgendwie das Gefühl, dass Wanderer hier unerwünscht sind.
    Da ziemlich klar war, dass ich es an diesem Tag nicht mehr bis zur nächsten Hütte (das wäre die Hess-Hütte gewesen) schaffen würde, begann ich mich nach einer Übernachtungsgelegenheit umzusehen. Ich hatte dabei zwar nicht das allerbeste Gefühl, entschied mich dann aber - auch in Ermangelung besserer Optionen - bei der Hartelsgraben Jagdhütte zu bleiben. Gegenüber der Hütte gab es einen Picknicktisch mit Brunnen und in der Nähe auch einen Bach, indem man sich waschen konnte (ist das schon #glamping?). Nachdem ich mich dort längere Zeit herumgetrieben und gewaschen und gegessen hatte, ohne dass sich auch nur eine Menschenseele hatte blicken lassen, entschied ich mich, auf der überdachten Veranda der Hütte zu schlafen und mein Zelt nicht aufzubauen – einerseits war ich dazu zu faul, andererseits dachte ich, dass ich so weniger auffalle und mich schneller aus dem Staub machen kann (ich wurde unterwegs ständig gefragt, ob ich so alleine nicht Angst habe – meine größte Angst ist tatsächlich, irgendwann mal morgens, von einem Jäger mit der Flinte in der Hand geweckt zu werden ).
    Nachts lernte ich dann, solche Entscheidungen in Zukunft besser zu überdenken... Über die Jagdhütte zog ein nicht angekündigtes Gewitter her, geweckt wurde ich vom Regen, der unter das Verandadach geweht wurde und bei genauerer Betrachtung war ich mir nicht sicher, wie dicht das Dach wohl ist. Zum Glück regnete es nur wenig, so dass ich nochmal mit einem blauen Auge davon kam.

    Tag 10 (24.06.) Hartelsgraben Jagdhütte bis Oberst-Klinke-Hütte, 24 km
    Nach dieser wenig erholsamen Nacht lief ich morgens schon mit müden Beinen los. Es folgte ein längerer Aufstieg durch die Sulzkaralm (700 hm, die ich zu diesem Zeitpunkt als „ordentlichen Aufstieg“ bezeichnete – worüber ich zwei Monate später nur müde lächeln konnte und mich wunderte, was für ein Weichei ich zu dieser Zeit noch war ), vorbei an einer beeindruckenden Felswand, die noch im morgendlichen Nebel hing. Ich traf auf einen Senn, der erzählte, dass er gerade alles für die Kühe fertig mache, die am nächsten Wochenende auf die Alm getrieben werden sollten. Das letzte Stück bis zum Sulzkarhund ging es ordentlich steil nach oben und schon um 8:00 Uhr lief der Schweiß in Strömen. Dafür wurde ich allerdings durch eine Gruppe Gemsen, die mit ihren Jungen unterwegs war, entschädigt.
    Alles was ich hoch gelaufen war, ging es dann auf der anderen Seite wieder runter. Im Tal wartete allerdings erstmal eine Naturkneippanlage auf mich, bei der ich länger rastete. Der Versuchung, in Johnsbach gleich die nächste Pause einzulegen, widerstand ich und machte mich an den nächsten Aufstieg zur Mödlinger Hütte (750 hm). Die Hütte fand ich irgendwie wenig einladend. Wenn ich noch bis zur Oberst-Klinke-Hütte weiterliefe, wäre außerdem der nächste Tag, an dem es bis Rottenmann gehen sollte, schön kurz. Daher legte ich nur ein kleines Päuschen ein, das sich zudem wenig gemütlich gestaltete, da ein starker Wind aufkam und unklar war, ob das Wetter hält. So brach ich schneller als gedacht zum letzten Stück Weg (nochmal 300 hm ab und dann wieder 300 hm auf) vor beeindruckender Felskulisse (müsste der Admonter Kalbling gewesen sein) zur Oberst-Klinke-Hütte auf. Die Kässpätzle dort kann ich nur wärmstens empfehlen und nachts schlief ich wie ein Stein.

     
    Tag 11 (25.06.) Oberst-Klinke-Hütte bis Rottenmann, 16 km
    Richtung Rottenmann lief ich die letzten Kilometer auf dem Nordalpenweg, den ich nach gut 260 km schon wieder verließ (was sich gut traf, da der nächste Abschnitt wegen Baumfällarbeiten gesperrt war). Schon gegen 10 Uhr morgens lief ich in Rottenmann ein und hatte fast so etwas wie einen Pausentag (neudeutsch auch Nearo genannt ;-)). Ich freute mich über ein ausgiebiges zweites Frühstück und fühlte mich wie im Paradies, denn in Rottenmann gab es vier (!) Supermärkte, in denen ich meine Vorräte aufstocken konnte (dabei war mein Rucksack gerade so schön leicht).
     
    Kleines Fazit zum Nordalpenweg:
    Der Nordalpenweg war ein wunderbarer Start für diese Wanderung, den ich jederzeit wieder wählen würde. Einerseits fand ich es toll, an den ersten beiden Tagen gemütlich aus dem flachen Wien über die Hügel des Wienerwaldes in die Berge zu laufen, andererseits war ich überrascht, wie schnell man dann so richtig in den Alpen ist. Mit dem Aufstieg auf den Schneeberg und über die Wachthüttelklamm und dem Abstieg von der Heukuppe geht es zwar ziemlich schnell zur Sache – wenn man dieses Stück Weg hinter sich gebracht hat, kommt aber lange nichts mehr, was einem Sorgen bereiten muss. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass gleich mehrere Gipfel (Schneeberg, Hohe Veitsch und Hochschwab) auf dem Weg liegen. Da es relativ schnell relativ hoch hinaus geht, sollte man allerdings nicht zu früh im Jahr starten.
  7. Witzig!
    paolaMTB reagierte auf RoyalHang in Daunenschlafsack trocken halten - Verrückte Idee?   
    Also für 50ml Schweiß braucht es ∼250g Reis?
    Wie genau möchtest du diesen im Schlafsack verteilen UND
    In welchem Tourenlängenkontext hattest du diese Idee? 
    Der Reis muss regelmäßig gewechselt werden = Multiuse
    Das nächtliche Kuscheln mit dem Reis wärmt diesen vor und verringert die Garzeit um die Variable Z(uneigung). 
  8. Gefällt mir!
    paolaMTB reagierte auf berghutze in Wien - Nizza. In 78 Tagen durch die Alpen.   
    Im Sommer 2021 (soweit man das Sommer nennen kann...) lief ich von Wien bis Nizza durch die Alpen. Auch wenn der Bericht vermutlich sehr lang werden wird, werde ich versuchen, zu jedem Tag ein paar Worte zu schreiben - auch um die Gelegenheit zu nutzen, mir jeden Tag nochmal in Erinnerung zu rufen.
    Zur Strecke:
    „Den“ Wanderweg von Wien bis Nizza gibt es nicht, vielmehr stellt sich jeder selbst seine eigene Route zusammen. Ich habe dabei versucht, möglichst auf bestehende Fernwanderwegen zurückzugreifen (vielen Dank nochmal für den Hinweis auf waymarkedhikingtrails aus dem Forum), weshalb sich meine Route am einfachsten anhand dieser Wege beschreiben lässt:
    Nordalpenweg 01 von Perchtoldsdorf bis zur Oberst-Klinke-Hütte über Rottenmann weiter entlang des Steirischen Rundwanderweges dann auf dem Salzsteigweg 09 bis Villach/Arnoldstein Karnischer Höhenweg ab dort bis Locarno folgte ich der Wegbeschreibung aus dem Rother Wanderführer Wien – Lago Maggiore von Martin Marktl von Locarno bis Domodossola entlang der Via del Mercato (soweit möglich) über Villadossola auf die gta (von Alpe della Colma bis Santuario Sant'Anna del Vinadio) über Col de la Lombarde und Col Mercière durch den Parc national du Mercantour auf den GR 52 (unterhalb des Col de Salèse) bis Saint-Dalmas de Valdeblore über den GR 5 weiter bis Nizza Auf der Karte sieht das in drei Abschnitte unterteilt (sonst wurde der gpx-Track zu groß) so aus:
    Wien - Villach:

    Villach - Locarno:

    Locarno - Nizza:

    Und hier noch ein paar Zahlen:
    Strecke: um die 1.900 km Höhenmeter (Aufstieg): 115.000 bis 120.000
    (für den selben gpx-Track unterscheiden sich die Angaben je nach App beträchtlich) Wandertage: 75 Pausentage: 3 längste Etappe: 38 km meister Aufstieg: ~ 3.000 hm Baseweight: 6 kg gezeltet: 15 Nächte (+ 5 Nächte in Biwak o.ä.) Regentage: aufgehört zu zählen (zu deprimierend) Überraschungen am Wegesrand (aka Trail Magic): 1 hilfsbereite Menschen am Wegesrand (aka Trail Angels): unzählige Damit dieser Bericht jemals fertig wird, hoffe ich, dass ich es schaffe in den nächsten Wochen jeden Tag zu ein paar Etappen etwas zu posten. Und falls ich dann noch Energie habe (und Interesse besteht) würde ich ggf. gesondert noch etwas zu Planung/Vorbereitung und meiner Ausrüstung schreiben.
    Viele Grüße
    Berghutze
     
  9. Gefällt mir!
    paolaMTB reagierte auf Jeha in Alpha Direct 80g/qm: Welche Seite?   
    Hoffe man kann was erkennen... 
    Hab die fluffige Seite jetzt innen, Kapuze ist gedoppelt, laut Küchenwaage 132g in Größe M
    Bei Fragen gerne melden! 

  10. Gefällt mir!
    paolaMTB reagierte auf Antonia2020 in Alpha Direct 80g/qm: Welche Seite?   
    @JehaSchick gern mal Fotos
    Ich hab mir aus dem Zeug auch einen Pulli mit Kapuze genäht (Flausch außen). Das Teil ist super. Sowohl im Zelt abends als auch als Midlayer unter der Windjacke.
  11. Danke!
    paolaMTB hat eine Reaktion von Jeha erhalten in Alpha Direct 80g/qm: Welche Seite?   
    Ich habe heute die OOM hoodie+ erhalten und zum ersten Mal anprobiert. Ist vom Material recht ähnlich und auch dieser Pullover hat die wollige Seite außen. Ich finds auch nicht ganz so sinnig aber sobald es gut wärmen soll werde ich eine Windjacke darüber ziehen und ich schätze dann wird’s ziemlich egal sein. Glaub ich halt.
  12. Gefällt mir!
    paolaMTB reagierte auf Capere in Erfahrungen mit Barfußschuhen im Gelände?   
    Nutze inzwischen seit mehreren Jahren diverse Modelle von Vivobarefoot in den Alpen - selbst auf dem Kilimanjaro war ich letztes Jahr mit einem Paar SG Trail. Insofern ja, nach entsprechender Vorbereitung von Muskulatur & Sehnen (Konditionierung!) ist auch sehr technisches Gelände möglich.
    Ich trage inzwischen aber auch generell seit über 8 Jahren nur noch Barfußschuhe - Alltag, Freizeit und Arbeit.
  13. Witzig!
    Sorry für die blöde frage, aber du kühlst dich mit Hilfe der Isolation am Boden, weil???? 
     
  14. Gefällt mir!
    paolaMTB hat eine Reaktion von heff07 erhalten in (Über)große Isomatte trotz durchschnittlicher Körperabmessung nutzen?   
    Um den Schlafsack hätte ich mir nie sorgen gemacht. 
    ich hatte mir für die erste tourenwoche eine NeoAir regular gekauft und war als seitenschläferin mit der Breite unglücklich. 
     
    für die folgende tourenwoche habe ich mir die wide regular gekauft. Mir würde zwar die Länge der damenversion am besten passen, aber die gibt es leider nicht in breit. 
    die größere breite war herrlich zum liegen, für mich gut investiertes Gewicht
  15. Gefällt mir!
    +1 kann ich auch nur empfehlen. 2016 habe ich beim Quilt eine Kammer weg nehmen und die Daunen im restlichen Sack verteilen lassen und letztes Jahr hat mein Mann sich einen Quilt via Mail anpassen lassen. Waren sehr zufrieden.
  16. Gefällt mir!
    paolaMTB reagierte auf schrenz in Lawinen-/Schneeschaufel: Tipp?   
    Ich zwar auch nicht, aber in der Regel nehmen die meisten Heeresbergführer irgendwann auch die zivile Qualifikation mit um ein paar Euro nebenher zu verdienen, der Ausbildungsaufwand für diese ist wohl auch spürbar geringer. 
  17. Gefällt mir!
    paolaMTB hat eine Reaktion von Nero_161 erhalten in Neu im Forum, neu im Trekking.. Welcher Rucksack welcher Schlafsack?   
    Das halte ich für grundwegs falsch. Ich habe auch beides ausprobiert. 

    erst den karnischen Höhenweg mit 11,5 kg Inhalt in einem Gregory bergrucksack mit 2,5 kg und richtig aufwändigem superbequemem Tragsystem …war die Hölle. Ich dachte ich breche darunter zusammen, alternativ der Rucksack schiebt mich den Berg runter. 
    dann der osprey lumina mit 820 g und puristischem aber dennoch bequemem Tragesystem und 11 kg Inhalt. Die ersten zwei Tage hat’s noch ab und an an Schlüsselbein und hüftknochen gezwickt aber ab da war’s völlig problemlos. So wie mit dem Gregory war’s aber keine Sekunde.
    Ich denke mein persönlicher Gewichtscut-off Punkt liegt bei ca 11 kg und da ändert auch das beste tragesystem der Welt nichts. 
  18. Gefällt mir!
    Dieser Vorschlag kommt pauschal immer seltener - und das hat Gründe; denn er stammt eigentlich aus einer anderen Zeit mit anderen Gewichten. Wer Insektenschutz will (sprich: die Notwendigkeit erlebt hat) ist mit einem leichten Zelt genau so gut dran. Und nicht immer nur an Mücken oder Ameisen denken... Zecken sind ungleich fieser. 
  19. Gefällt mir!
    paolaMTB reagierte auf dennisdraussen in Lawinen-/Schneeschaufel: Tipp?   
    @hans im glueckOT: Heeresbergführer in Deutschland sind schon recht elitär, die Ausbildung findet auch Gemeinsam mit den österreichischen Heeresbergführern statt, wenn du da im Auswahlverfahren oder im Lehrgang Fehler machst bist du raus. Mal davon abgesehen das man kaum eine Chance hat zu bestehen wenn man nicht schon vorher gut Ski fährt und gut klettert. Die meisten von denen waren vorher schon in Einheiten die eine recht hohe „Risikokompetenz“ erfordern. Leichtsinn ist da eher ein Ausschlusskriterium. Und im Gegensatz zu zivilen Ausbildungen müssen die keinen bestehen lassen um die Quote zu erfüllen.
  20. Gefällt mir!
    paolaMTB hat eine Reaktion von momper erhalten in Lawinen-/Schneeschaufel: Tipp?   
    Ich sehe in meinem Beitrag keinen Denkfehler. 

    1. ist mein tourenbuddy staatlich geprüfter, ziviler Bergführer + heeresbergführer, und als Bergführer aktiv- mein persönlicher luxus 
    2. machen wir unsere Übungen bevorzugt an stellen, die dementsprechend fordernd sind, auch auf alten Lawinenkegeln und mit mehrfachverschüttung und stoppuhr.  Da gibt’s kein Bier und kein scherzchen nur Stress und Druck und super anschiss wenn die stoppuhr keine gute Zeit anzeigen würde  
    3. muss meine Schaufel zuverlässig und tauglich sein und zertifiziert und all das ist sie. 

    aber ich führe nicht dasselbe Equipment wie eine Bergretterin mit, macht kein vernünftiger tourengeher, denn dann würde mein Rucksack (Airbag natürlich) für mich keine 1600hm tragbar sein.  
    als Beispiel, ich führe keine 5 meterlange Sonde mit mir
     
    also hausverstand und Vernunft einpacken, der wiegt zum Glück nix
     schönen, sicheren tourenwinter- hurra es schneit!
    PS: ich hab nochwas vergessen, ich war bis vor zwei Jahren als Hubschraubernotärztin auf einem alpinhubschrauber tätig. Hab also regelmäßig mit bergrettern zusammen gearbeitet- hab also durchaus Ahnung vom „gschäft“
  21. Gefällt mir!
    paolaMTB reagierte auf ULgeher in Lawinen-/Schneeschaufel: Tipp?   
    Du hast natürlich völlig recht.
    Aber ich verstehe @Jevers Punkt schon, auch wenn dieser hier vorschnell und dir gegenüber sicherlich zu Unrecht vorgebracht wurde, und in der für den Schreiber - sorry! - wieder einmal relativ provozierender Art.
    Was ich jetzt schreibe bezieht sich also explizit nicht auf dich, aber da dies jetzt mal das Thema ist finde ich es trotzdem wichtig:
    Geübt wird von vielen häufig (wenn überhaupt) unter Sonntagsbedingungen. In einem frischen Lawinenkegel ist je nach Schneebeschaffenheit schon die Fortbewegung schwierig, so dass dann aus Zeitgründen andere "Suchmuster" angezeigt sind. Und dass sich eine durchaus solide Aluschaufel verbiegen kann und man mit "Eselsohren" an der Schaufel nicht mehr vernünftig graben kann, habe ich selbst schon erlebt (zum Glück nicht in einer Notfallsituation). All das sind Dinge, die man erst mal in einer realen Notfallsituation erlebt oder unter möglichst realistischen Trainingsbedingungen ausprobiert haben muss. Dasselbe gilt auch für das Suchen in schwierigem Gelände oder bei schlechtem Wetter (Schnee, Sturm). Akustische Signale kann man dann z.B. praktisch vergessen, und die Kommunikation untereinander ist sehr schwierig.
    In diesem Sinne finde ich es eine gute Idee, auch oder gerade dann mal zu üben, wenn man gar keine Lust dazu hat und eigentlich nur so schnell wie möglich ans Ziel (Tal, warme Hütte) kommen möchte.
    In diesem Sinne finde ich es auch eine gute Idee, bei der Schaufel im Zweifelsfall etwas grosszügig gegenüber ein paar Extra-Gramm zu sein (was ja in diesem Forum nicht unbedingt so die Grundhaltung ist).
     
  22. Gefällt mir!
    paolaMTB hat eine Reaktion von Urbex erhalten in Lawinen-/Schneeschaufel: Tipp?   
    Ich sehe in meinem Beitrag keinen Denkfehler. 

    1. ist mein tourenbuddy staatlich geprüfter, ziviler Bergführer + heeresbergführer, und als Bergführer aktiv- mein persönlicher luxus 
    2. machen wir unsere Übungen bevorzugt an stellen, die dementsprechend fordernd sind, auch auf alten Lawinenkegeln und mit mehrfachverschüttung und stoppuhr.  Da gibt’s kein Bier und kein scherzchen nur Stress und Druck und super anschiss wenn die stoppuhr keine gute Zeit anzeigen würde  
    3. muss meine Schaufel zuverlässig und tauglich sein und zertifiziert und all das ist sie. 

    aber ich führe nicht dasselbe Equipment wie eine Bergretterin mit, macht kein vernünftiger tourengeher, denn dann würde mein Rucksack (Airbag natürlich) für mich keine 1600hm tragbar sein.  
    als Beispiel, ich führe keine 5 meterlange Sonde mit mir
     
    also hausverstand und Vernunft einpacken, der wiegt zum Glück nix
     schönen, sicheren tourenwinter- hurra es schneit!
    PS: ich hab nochwas vergessen, ich war bis vor zwei Jahren als Hubschraubernotärztin auf einem alpinhubschrauber tätig. Hab also regelmäßig mit bergrettern zusammen gearbeitet- hab also durchaus Ahnung vom „gschäft“
  23. Witzig!
    paolaMTB reagierte auf khyal in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Ja die 3mm Matten von Adventurexpert sind EV50, habe ich ich neben vielen Anderen auch hier liegen, deswegen hatte ich sie nicht erwaehnt, Vorgabe war ja EV30...die Platten von Extex (Extremtextil) hatte ich ja schon erwaehnt.

    Mist mit der Doublemat von Exped, uebersehen / vergessen , hat Wilbo voellig recht (wenn ich mich richtig erinnere, hatte er die auch mal selber mal ausgewogen) die waren ewig lang EV50, dann haben sie vor einiger Zeit "stillschweigend" auf EV30 umgestellt, die Dinger kommen durch das gefaltete Rollen eng im Packsack ziemlich verknickt an, dass es deutlich umstaendlicher ist, die sauber zu schneiden...
    Da das Gewicht z.Z. bei Exped selber klar darauf hindeutet, wird es immer noch EV30 sein...
    260 g / 2(m) / 0.004 (Dicke) = 32,5 kg = EV30

    Was man bei den guestigeren Preisen vom Werkstattshop nicht vergessen sollte, dass sie ueber die Versandkosten eine gewisse Mischkalkulation machen, bei 12 € lohnt sich kein Kleinkram...
    Dass es auf Artikel aus dem Werkstattshop keine 2 Jahre Gewaehrleistung gibt (nur Garantie) und aus einem Jahr Gewaehrleistung kommen sie ja eh auch bei gebrauchten Artikeln rechtlich als Hersteller / Haendler nicht raus, ist bei Evazote-Matten und Rucksaecken sicher zu vernachlaessigen, aber z.B. bei Luftmatten o.A. eine andere Geschichte...

    Bei Haendlern koennten es evtl noch alte Bestaende mit EV50, oder es kann natuerlich auch von Exped mal wieder umgestellt werden.
    Insofern weiss ich nicht, wie ich die 312g von SUPK fuer die Exped Matte deuten soll...Erlkoenig EV40, eine Haelfte EV30, Andere EV50 ?
  24. Danke!
    paolaMTB reagierte auf khyal in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Die Matten sind PE, was btw auch nicht so nachhaltig in der Produktion ist, wie Evazote.
    Wenn man dann noch berucksichtigt, dass solche Matten schnell verschlissen sind im Gegensatz zu Evazote was sehr haltbar ist, sind solche Billigmatten von der Nachhaltigkeit her imho absolut uebel und sind dann auf die Jahre gerechnet, auch nicht billiger, wenn man haeufiger draussen ist.

    OT: Fuer Camps usw verwende ich fuer die Gruppen-Lavvus fuer den Sitzkreis teilweise dicke Yogamatten, die sind ziemlich komfortabel, halten nach meinen Erfahrungen recht gut und habe draussen den Vorteil, dass sie durch ihr Gewicht nicht so leicht weggeblasen werden, was sie natuerlich fuer UL etwas untauglich macht
     
  25. Danke!
    paolaMTB reagierte auf ConTour in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    @paolaMTB  Adventurexpert hat seit kurzem EV50 in 3mm im Angebot:

    https://www.adventurexpert.com/product/3mm-evazote-sleeping-pad-05x2m/
    https://www.gramxpert.eu/product/3mm-evazote-sleeping-pad-05x2m/

    Reststücke sind auch zu haben. Auf Anfrage vielleicht auch ein Stück mit 1m, wenn man 2 davon bestellt:
    https://www.adventurexpert.com/product/evazote-ev50-foam-3-6-9mm-small-piece/
     

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