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Ultraleicht Trekking

ibex

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Alle erstellten Inhalte von ibex

  1. ibex

    VBL-Anzug

    Ich habe jemandem erklärt (auf ein "mich wundert" versucht zu antworten) weshalb warme Penntüten kein eingebauter VBL haben.
  2. ibex

    VBL-Anzug

    Vergiss nicht; "Hinterfrage alles." (Mike Clelland)
  3. ibex

    VBL-Anzug

    Weil nicht jeder dermassen schwitzt oder sonstwas macht, dass der Loft rapide zusammen sinkt. Bei mir kommt VBL erst ab ca. 4-5 Nächten in Frage, da ich vorher einen zu geringen Loftverlust habe und zu geringe Eisbildung. Auf Expedition auf hohen Bergen pennen viele eh im Daunenanzug. Und auf über 7000 m geht man so langsam - aufgrund des Sauerstoffmangels, dass sich das Schwitzen sehr stark in Grenzen hält (also Schwitzen ausserhalb des Schlafens auch stark reduziert). Hinzu kommt, dass die meisten für sehr hohe Berge vom BC aus und wieder zurück 4-6 Tage max. benötigen. Ab 6000-7000m (ohne künstl. O2) willst Du so wenige Handgriffe wie möglich machen. Kleider wechseln gehört dazu. Viele "Winterschlafsäcke" sind eben Expeditionsschlafsäcke. Die Anforderung ist oftmals nicht an den Sarek-Skiwanderer u.Ä. ausgerichtet. Auf der Innenseite ist nur Kopf und Fussbereich oft wasserabweisend. Je nach Einsatzzweck ist ein VBL ein Muss oder eben Überfluss Es waren die Baffin Babes auf... Baffin Island. Sie waren auch in Svalbard, aber das war nicht Teil der EOFT.
  4. ibex

    VBL-Anzug

    Bin gespannt. Meiner Haut ging es nicht so gut nach einem mehrtägigen Versuch...
  5. ibex

    VBL-Anzug

    Es ist so, dass sie nicht umher rennen... Ganz einfach. Sie achten sehr auf die körperliche Anstrengung. Die Anforderungen sind komplett unterschiedlich, aber wer im Winter die Arktis besucht hat, weiss, dass dies eigentlich der einzig gangbare weg ist. Ein VBL-Anzug schützt die Lunge nicht beim intensiven Atmen bei -40 °C...
  6. Macadamia mit Rosmarin und Pfeffer... *sabber* Davon könnte ich leben
  7. Da war jemand schneller... In den USA und Kanada gibt's meist eine gute Auswahl (ausser der Ort besteht nur aus 3 Hütten und einem Kiosk) an passendem Essen. In vielen Regionen kann man also gut einfach drauf los gehen und schauen was kommt. In einigen Regionen kann es aber durchaus sein, dass vorausgeschickte resupply Pakete die günstigere und allgemein "bessere" Alternative darstellen. Genau. Und wieder gilt; probieren geht über studieren. Und ich möchte nochmals unterstreichen; wer nicht von den Tüten wegkommen möchte, soll doch mal eine Tüte am Körper rehydrieren lassen für rund 60 min. Die Küche ist dann nicht einmal kalt... Nur besser nicht auf einer Wintertour in Eis und Schnee
  8. Volle Zustimmung! Leider kann man ihn nicht mehr Fragen wie er das gemeint hat. Er spricht von gut... das sollte mit Vorsicht genossen werden. Es geht hier womöglich nicht um ästhetische Ansprüche.
  9. Ja Meister. Ich kann hier beipflichten. Oberfusstransport erleichtert viel und ist sehr hilfreich, aber nicht unbedingt nötig. Aber selbst mit IDT ist ausprobieren angesagt. Manchmal kann ein kleinerer Fuss mit mehr Anpressdruck bereits die Lösung sein...
  10. Ich frag nicht weiter, weshalb Du den Rollverschluss magst, denn ich weiss wo das bei Dir hinführt. Schau doch Dein eigenes Schnittmuster an. Die Bemassung ist 1. nicht identisch und 2. auch wenn sie von Dir angedacht (theoretisch) gleich rauskommen sollte, deckt sich dies nicht mit dem Resultat aus der Praxis. 3. Könnte es zudem sein, dass Du im unteren Bereich dieses Rucksacks mehr gestopft hast als beim Winterrucksack und sich der Unterschied optisch verstärkt. Da Du sicher auch alle drei Punkte abstreiten wirst, empfehle ich dann eben, den Wintersack am Boden leicht anzupassen - damit die Naht "schwebt". Ist nur wenig aufwändiger, macht aber bei vielgebrauch einen ordentlichen Unterschied.
  11. Hallo DaFi Meist liegt meine Verpflegung ohne weitere Säcke im Rucksack und bleibt über Nacht dort drin. Der Rucksack liegt dann mal unter den Füssen oder an der Eingangsseite. In Europa habe ich noch nie einen extra Sack für's Essen benutzt und bis auf einen (!)Zwischenfall (Fuchs) in mittlerweile sicher über 1000 Nächten (Global) passierte damit noch nie was. (Ausnahme ist Spitzbergen, aber Eisbären stellen ganz andere Anforderungen an Deine Sicherheit. Da spielt der Essensbeutel eine sehr untergeordnete Rolle.) OT: Ein Teil dieser 1000 Nächte habe ich Gebieten mit vielen Bären verbracht (gewissen Regionen im Himalaya/Transhimalaya und Rockies, sowie weitere Gebirge Alaska/Canada, Spitzbergen) Wenn Du zur Essensaufbewahrung im Bärenland Fragen hast kann ich Dir gerne ein paar Tipps geben. Schottland... Baum... die Wälder dort werden oft stark bewirtschaftet. Die paar wenigen Caledonian Forests eigenen sich sicherlich, aber in Schottland bist Du schnell mal in baumlosen Gefilden. Im Zweifel schnalle ich den Rucksack an einem Stock (Zeltstange) fest, aber meist ... meh... Für rund eine Woche würde ich den 13 L Sack nehmen. Wenn Du immer wieder mal unterwegs einkaufst und nicht immer an super kompakte Nahrung gelangst, sind 10 L für 8 Tage zu knapp. Ausser Du isst (sehr) wenig Dann kommt ja womöglich noch weiteres in den Sack um Gerüche vom Schlafplatz fern zu halten. Bei UL-Säcke (Ultra-Sil von S2S oder UL Fold von Exped) stimmt für mich das Verhältnis aus Gewicht zu Robustheit nicht. Auf mehrmonatigen Touren (wenn im Bärenland) sind die Teile voller Flicken... . OPsak (als Alternative zu Rollverschluss) hält nicht schlecht, wenn man zu Beginn beidseitig die obere Klebnaht (wo der Verschluss sitzt) mit gutem Klebeband verstärkt. Die reissen dort sonst gerne auf. Wenn ich im Bärenland unterwegs bin ist Essen (und weiteres) in Exped Fold Drybag (oder ähnliches) und dieser dann über Nacht im Ursack, der mit Dyneema und irgend einer Form von Mini-Karabiner (S-Biner finde ich eigentlich am handlichsten). Vorsicht mit der Dyneema-Schnur, oder auch der Dyneema/Polyester-Schnur. Die sind schön dünn und leicht, schneiden aber in einen Ast gerne ein und können klemmen, dann hilft nur Klettern oder Gewalt... Wähle den Ast weise. Wenn Du keine guten zur Wahl hast und nur Morsche vorhanden sind, denke daran in Schutz zu gehen, wenn der Ast belastet wird, oder gar nicht erst den Baum zu "missbrauchen". Grundsätzlich ist Dein Ansatz ja toll - das Essen ausser Reichweite von Tieren zu halten (vorallem auch für die Tiere sinnvoll - man denke an Plastik...) und wenn Du das konsequent machen willst, solltest Du auch andere Dinge wie Zahnpasta/-bürste, Crèmen und Salben etc. mit dem Essen aufhängen.
  12. @Andreas K. Weshalb noch dieser Rollverschluss? Es gibt deutlich handlichere, gleich leichte, wenn nicht leichtere Möglichkeiten einem Sack einen Deckel zu verpassen, die zudem praktikabler sind. Der Aufwand hält sich in Grenzen. ähnlich bei einem alten Militär-Rucksack, Mariposa, Laufbursche etc. Die Naht am Boden würde ich höher ansetzen. Dies macht den Rucksack untenrum einiges langlebiger und zudem ist der Zugang zu kleineren Gegenständen in beladenen Seitentaschen deutlich einfacher. Bei Deinem Winterrucksack hast Du den Teil besser gelöst.
  13. Geil Ich muss mehr solche Bilder machen. Wirkt tatsächlich unruhig, auch wenn es grundsätzlich schön und ruhig wäre. OT: Die Haltung der Snowboarders impliziert EINDEUTIG (ich kann gut von Photos deuten wie einige hier wissen) zu schweres Gepäck. Und fehlende Körperspannung. Einfach scheusslich was da geboten wird.
  14. Das ist in der Tat nur in Deiner Vorstellung. Ich esse je nach Tour auch mal kalt, z.T. ausschliesslich und der Proviant ist grundsätzlich der gleiche wie wenn ich warm esse. Klar, es gibt einige Ausnahmen (Polenta z.B.), aber gerade klassische Tütengerichte eignen sich gut. Kalt ist es zudem nicht. Ich wärme das Essen am Körper auf. Geht wunderbar und ist deutlich angenehmer/genussvoller als es klingt. Ausprobieren geht über studieren.
  15. Von der Entstehung habe ich leider kein einziges Bild, nur viele Skizzen. Ich habe ein schlechtes Fon-Bild vom fertigen Teil, sollte aber Freitag oder Anfang nächste Woche ein besseres Fon-Bild machen können. Steht eigentlich alles weiter oben oder kann aus dem Bild der grauen Theorie entnommen werden. Schlussendlich waren es: Breite oben 147 cm Breite unten 100 cm Länge... ich glaube das waren mal 200 cm. Im Bild (die Tabelle) zur grauen Theorie ging ich noch davon aus, dass ich eine echte Fussbox mache, mit eingenähtem Pfropfen, aber nach Erfahrungen mit den Synth. Quilt entschied ich mich für die einfachere, leichtere Variante; die Fussbox ähnlich einem Sack zu zunähen. 220 g 850 in2 Daunen. 850in2 = 14 L (aufgerundet). Diese Angabe ist pro Unze (ounce) was wiederum 28.4 g (aufgerundet) entspricht. Dies ergibt 14L(220g/28.4g) = 108.5 L (ja, wieder aufgerundet...) Das Volumen habe ich auf 98.8 L berechnet. Bei einer Höhe von 0.045 m und einer Breite von (1.47+1.0)/2 = 1.235 m ergibt das 0.0988 m3/0.045m/1.235m = 1.78 m effektive Länge. Die Fussbox kriegte zusätzlich 7 L in den ersten Berechnungen, wobei ich an diesem Punkt dann meine Meinung änderte, dafür den Stoff länger zuschneiden musste um auf die gleiche effektive Länge zu kommen. Schlussendlich dürften 100 L herausgekommen sein. Ich steuerte einen Überfüllung von 5-10 % an, was, so glaube, ich perfekt gepasst hat. Kontrolliert habe ich dies Masse am fertigen Quilt nie, aber der 7D Stoff zieht sich um 5-10 % zusammen, je nach Nähmaschine/Nadel/Fuss/Transport. Bin selber wenig über 1.8 m, schlank, breite Schultern, Schuhgrösse 45. Je nach Fusslänge, Schulterbreite, Körperlänge, design der Fussbox etc. müssen die Masse stark variieren, ich habe eigentlich aus diesem Grund bewusst auf diese Angaben verzichtet. Da muss sich jeder selber ausmessen; Probeliegen ohne und mit Quilts/Schlafsack, Freund/in die beim Ausmessen der Körperlänge hilft (im Liegen ist diese nicht gleich jener im Stehen) etc.
  16. Klar, bei Läufen, Biketouren ist's was anderes. Meine Frage kam daher, dass viele UL-Rucksäcke im Bereich bis 30 L oft mit einem Bandmaterial als Gurt auskommen. Bei einem ganz konkreten Rucksack (28 L, 280 g), den ich nur zum Wandern und für schnelle Wandbegehungen benutze, brauche ich den Gurt (15 mm) nicht wirklich, habe mich aber noch nicht getraut diesen abzuschneiden. Gut für den, der D-Ringe am UL-Sack hat.
  17. Genau, deshalb gibt es eben viele Fragezeichen, weil einer z.B. rumposaunt, dass Hüftgurte unnütz sind und ein anderer nicht ohne sein kein, bis klar steht, dass die beiden gänzlich unterschiedliche Touren durchführen. Es ist wichtig konkrete Beispiele einzusetzen, damit man die Aussage im korrekten Kontext gesetzt werden kann. Genau solche Aussagen wie Deine braucht’s hier, Gewicht und wer den Link benutzt findet auch noch das Volumen des Sacks – dafür grosses Danke! Fandest Du den Hüftgurt deines Rucksackes, der nur aus Band besteht, notwendig?
  18. Dass wäre ja ein tolles Beispiel aus der Praxis gewesen. An solchen können Leute was lernen. Jaja... *Tappse auf Deine Schulter*
  19. Ja, herrlich dieses Chaos wichtiger ist doch, dass noch Infos und Tipps aus der Praxis vorhanden sind. OT vielleicht weil jemand sich provoziert fühlte: Dabei möchte Ozelot doch nur was lernen. Bisher war ich der einzige der Beiträge zu diesem Punkt gebracht hat die anders waren als 3 kg Wasser, oder 3 kg Bier (um auf kompakte 8 kg zu kommen) oder nicht haltbare Vergleiche mit Säcken die deutlich schwerer sind - eben weil den meisten anscheinend einfach echte Erfahrung mit 100-200 g Säcken im Bereich 20-30 L fehlt. Ich plädiere auf Beispiele aus der Praxis, darin ist vermutlich ein grosser Teil Ozelot's Motivation, hier solche Sachen zu schreiben, zu finden.
  20. Sag das Andreas K. Meine Frage die Du zitierst geht an ihn, nicht Ozelot.
  21. Manchmal gehen Leute auf lange Touren, die eben nicht alle 1-6 Tage an einer Verpflegungsmöglichkeit vorbei führen. Trekking UL kann auch in der Mongolei, Changtang, Brooks Range oder sonst wo stattfinden. Da braucht's dann einen Hüftgurt, weil Essen für 500 km nun mal Essen für 500 km sind, ein bestimmtes Gewicht haben und zusammen, selbst mit der leichtesten Ausrüstung unnötig unbequem und selbst bei kräftiger Rückenmuskulatur zu Schäden an den Bandscheiben führen, den gegen eine Last wie sie von Rucksäcken übertragen wird, kann eine starke Rückenmuskulatur nur beschränkt entgegenwirken. Stichwort Spondylolisthesis. dani, Du findest sicher ein paar Papers zu diesem Thema in Zusammenhang mit Rucksäcken... Dann denk nochmal über einen hüftgurtfreien Rucksack, insbesondere an Leute die bereits mehrere Bandscheibenvorfälle haben. Dann wird auch Dir auffallen, dass Hüftgurte + Schultergurte eigentlich förderlicher für die Stärkung der Rückens sind, als Schultergurte alleine. Wenn Du es nicht verstehst, kann Dir vermutlich sogar ein Kieser-MA weiterhelfen. Zudem haben Hüftgurte oftmals Fächer, wo Du Essen, Monokular, Kamera (oder bei grösseren ein Objektiv) und vieles mehr rein tun kannst. (Ironie ein) Zeug das Du in Deine sicher völlig unnützen und überdimensionalen Schulterträgertaschen rein tust, denn wer neben dem 30 L Rucksack noch Taschen im Brustbereich benötigt hat einfach viel zu viel Zeug dabei. (Ironie aus)
  22. Du bist ihm ebenfalls noch eine Antwort schuldig: Deine "Fotostudio" Fotos und Bericht des kleinen Hüpfers mit viel Bier im Gepäck entspricht nun mal nicht einer gewöhnlichen Trekking Tour. Ganz böse; mach doch ein "UL-Spaziergänger-Forum" auf... Du solltest vielleicht mal konkret werden. WELCHER Hersteller, WELCHER Rucksack? Ansonsten bleibt Deine Aussage eine Behauptung? Und die vielleicht wichtigste Frage: hast du überhaupt schon mal einen solchen Rucksack getragen?! Es sind aber zwei Fragen. Vermisch diese bitte nicht um von einer einzelnen Frage abzuweichen. Die erste Frage wurde beantwortet: Dir fehlt nun die Antwort auf Deine zweite Frage und so bleibt auch eine Antwort von Dir offen was Du so mit dem 140 g Rucksack für Trekkingtouren machst (die mit einem schwereren nicht praktischer wären)? Witzigerweise hast Du ja auch kaum Erfahrung mit dem 140 g Sack, den Du hast ihn ja noch nicht lange... das passt ja mal so überhaupt nicht zusammen. Oder was hast Du sonst noch für 140 g Säcke an Lager?
  23. Die Oberseite der Hülle wird mit der Unterseite der Hülle abgeglichen - passt. Schliesslich sollen die Stege vertikal verlaufen, würden diese diagonal verlaufen, stümmte die Steghöhe nicht und der Quilt wäre an dieser Stelle zu dünn. Die Stege werden nicht einzeln aufgenäht, sondern aneinander. Ich nähe also den ersten Steg am Kopfteil an und setzte nicht ab, da der nächste Steg ja bereits nach ca. 10 cm folgt. Erst nach dem letzten Steg vernähe ich. Somit hat der Quilt vom Kopfende zum Fussende verlaufende Nähte um die Stege zu fixieren. Hätte ich echte Kammern genäht, wären diese ebenfalls vertikal und wie oben beschrieben unterschiedlich befüllt. Bevor ich Bahn für Bahn die Oberseite mit der Unterseite über die Stege verbinde, nähe ich die elastische Kordel mit Tunnel ca. 4 cm Unterhalb des Kopfendes des Quilts an, knapp vor Beginn der ersten Stege. Nachdem alle Stege ebenfalls mit der Unterseite verbunden sind, schliesse ich den Quilt rundherum, bis auf ein ca. 10-14 cm grosses Stück und fülle über dieses Ruckzuck 220 g Daune ein. Gegen einen Klett zum Verschliessen des Quilts habe ich mich bewusst entschieden. Ich habe nicht vor regelmässig mit dem Daunenvolumen zu spielen und bis die Daune durch ist dürften 2-3 Jahre vergehen. Durch das offene Kammerdesign dauert der gesamte Vorgang ca. 30 min und ich kann von Hand die paar Daunen im Zimmer einsammeln. Befüllen war noch nie so einfach. Als die gesamte Daune durch schieben und schütteln verteilt wird, zeigt sich langsam wie schön der Quilt geworden ist. Nach ein paar Versuchen betreffend Füsse und Fussbox schüttle ich die Daune nach oben, nähe die Fussbox so zu, dass wenn ich im Quilt drin liege, sich über meinen Zehen ein Dreieck aus Daune bildet (im Prinzip so, wie man Packsäcken am Boden einen rechteckigen/quadratischen Grundriss geben kann). Die Fussbox wird bis ca. 30 cm vom Fussende aus, zugenäht. Der Quilt wird abgerundet mit drei Ripsband Schlaufen. Beim Ripsband gibt’s grosse Unterschiede, ich kaufe meines im Fachgeschäft, wo ich es in den Händen halten kann und so besser abschätzen kann, ob es meinen Anforderungen entspricht. Erstes Probeliegen. Der Quilt passt wie angegossen. Breite unten und oben, Länge, es passt perfekt. Er bauscht schön auf, die Daune scheint vom Volumen her super zu passen, lässt sich leicht, aber nicht zu leicht verschieben. Ich bin sehr gespannt auf die erste Nacht draussen (nein… nicht im Garten, draussen draussen). Nach einem ½ Jahr intensiven Gebrauchs (110 Nächte) von +20 bis zu -6 °C hat mich das Konzept völlig überzeugt. Der perfekte Sommerhalbjahresquilt, oder 3 – Jahreszeitenquilt. Für reine Sommertouren ohne Höhenlagen über 2500 m oder im hohen Norden etc. ist er mir zu warm, aber gerade auf Touren wo man unterwegs, selbst zwischen Verpflegungsmöglichkeiten von +15 bis -5 °C alles abbekommt, ist er genial, da ich immer die Isolationsfähigkeit in ca. 2 Minuten eingestellt habe. Selbst unter einem kleinen Tarp, wenn ich bereits drin liege, kann ich dies noch umsetzen. Die unterste Ripsbandschlaufe (ca. Kniehöhe) hat praktisch seit Beginn ein enge geknüpftes Elastik drin. Die Fussbox würde ich dennoch nicht bis dort hinauf ziehen. Passt also super. Die anderen Schlaufen, irgendwo im Bereich Hintern und dann wieder ca. unteres Schulterblatt benutze ist nur, wenn’s gegen den Grenzbereichs des Quilts geht. Die kälteste Nacht in diesem Quilt war knapp -8 °C (mit dünnen langen Hosen, dünnen langen Unterhosen, eher dünnen Socken, drei dünne Lagen Oben, einen dünnen Daunenpulli, Faserpelzmütze und 80 g Pashmina Schal um Hals und über die Schultern unter dem Daunenpulli) und der Schlaf war gerade so erholsam. Ich war jedenfalls warmgenug, dass ich nicht schlotterte und mich erholen konnte, natürlich nicht so viel wie im Bett zuhause. Das System, mit dem ich meinen Quilt an die Matte fixiere habe ich hier erläutert: http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4377-quilt-befestigung-an-isomatte/?do=findComment&comment=62657 Mit allen Bändern/Kordeln (welche ich nicht immer benutze) dran wiegt der Quilt 390 g. Pro Body mapping on the go: der Loft kann in Minutenschnelle der Temperatur angepasst werden. Sehr flexibel einsetzbar. Ist die Nacht warm, schüttle ich die Daune an den Rand und nach unten. Ist die Nacht kalt, schüttle ich die Daune mehr gegen die Mitte und leere die Ränder (auf denen ich liege). Trage ich eine Daunenjacke, verschiebe ich die Daune ein wenig Richtung Füsse. Extrem Leistungsfähig: Durch die offene Konstruktion dürfte die Daune sehr viel schneller Trocknen (theoretische Mutmassung – habe nur Erfahrung mit leicht feuchtem Quilt im Fussbereich und dort war er immer viel schneller komplett trocken als ein Cumulus) Wärmer bei vergleichbarem Gewicht von anderen Quilts (Erfahrungen von mehreren Nächten in Cumulus, Enlightened und zwei Prototypen aus Englischem Hause), oder leichter bei vergleichbar warmen Quilts. Differenz dürfte ca. 10 % betragen. Gründe könnten geringeren Kältebrücken sein, passenderes Volumen, also idealere Relation von Daunenmenge zu Quiltvolumen, weniger Netzmaterial, anatomisch besser passender Schnitt. Die Stoffwahl könnte ebenfalls darauf einen Einfluss haben, wobei zwei Prototypen ebenfalls fast komplett aus 7D waren. Breites Einsatzgebiet durch Möglichkeit Daune zu verschieben. So was habe ich in 20 Jahren intensiver Outdooraktivitäten noch nicht erlebt. Austausch von Daune extrem einfach, oder auch 10 % rausnehmen oder 10 % reintun… andere Daune einsetzen etc. Contra Bei unruhigen Schläfer/innen können/werden Kältebrücken entstehen. Die Daune fällt gegen die Seite hinunter (wie bei einigen Quilts – allen voran Cumulus, 150er, 250er Q’s und 200 g Schla’sa aus Jahren um 2013). Meine Partnerin benutzte meinen Quilt mehrmals und schlief dennoch gut und warm (knapp > 0°C), bleibt aber bei geschlossenen Kammern. Wenn Du ein grosses Loch hast, hast Du Zugang zur gesamten Daune. Vor jedem Einschlafen bei kalten Temperaturen streiche und klopfe ich pro Seite ca. 5-10 mal gegen die Mitte des Quilts um sicherzugehen, dass alles dort ist, wo ich’s will. Was würde ich beim nächsten Mal anders machen: Alles aus 7D (ExTex). Finde den Stoff genial. Deutlich robuster als man ihm geben würde. Gutes Feuchtigkeitsmanagement. Vergleichbare Stoffe von Ripstopbytheroll geben zudem noch Möglichkeit verschiedene Farben zu benutzen. Deshalb die gesamte Hülle daraus. Stege näher zueinander. Abstand von 10 auf ca. 7 cm runter. 5 cm hatte ich in einem kleinen Modell getestet und fand es zu nah. Deshalb Tendenz eher zu 7 als 6 cm. Streifenbreite würde ich beibehalten. Sind die Stege zu nah beieinander wird es bald ähnlich langsam/mühsam die Daune zu verschieben wie in einem regulären Kammerdesign. Ein kleines Stück Primaloft im Fussbereich. Den echten Sinn eines solchen Quilts sehe ich vorallem auf/bei langen Fernwanderwegen, wo man durch Jahreszeiten und viele Klimazonen wandert und mit einem Schlafsystem möglichst alles abdecken möchte. Benutzern/innen, die vielerlei Touren machen, aber nicht für jeden Tourcharakter einen weiteren Schlafsack/Quilt möchten. Der Quilt hat bis heute ca. 150 Nächte gesehen und schaut noch ordentlich frisch aus der Wäsche.
  24. @Andreas K. Wie lange war die Strecke? Ich bin noch nicht davon überzeugt, dass ein Spaziergang einen praxisrelevanten Beitrag zum Trekking bieten kann. Was Laufbursche im Webshop angibt ist eine Komfortgrenze von 6 kg für seinen Packsack. Der @Ozelot hat sich womöglich darauf gestützt. Du hast danach gefragt und eine Antwort bekommen. Ozelot hat also nichts behauptet sondern Laufbursche Angabe direkt übernommen. Dürftest Dich bei ihm ruhig entschuldigen anstatt Worte von Matheusz, wie er sie zum Lesen in WWW geschrieben hat, Deinem Geschmack nach zu verdrehen. Klar wird Laufbursche vorsichtig sein mit der Angabe. Er will ja auch jeden Kunden zufrieden stellen. "und all die unnützen Schultergurte erst" sprach der Nepali und eilte den Berg hinauf mit 45 kg im Korb, fixiert an Bändern die über sein Haupt führten. Es gibt genügend Beispiele in denen ein Hüftgurt nicht nur nicht unnütz ist, sondern vor (weiteren) Schäden schützt und sehr praktisch ist, neben der Übertragung einer Teil der Last von Schultern auf Hüfte. Aber eben, brauchen wir alles nicht, wenn wir es wie asiatische Träger machen. Das ist eben der Witz an der ganzen Sache: Einer wundert sich ab gewissen Kommentaren und möchte Praxisbeispiele (vermutlich jener, den Du als Dogmatiker bezeichnest) und was kommt sind "überzeugende" Dokumente von Spaziergängen und Fotos eines vollen Rucksacks im "Studio", dann Vergleiche vom 250 g Rucksack zu 140 g und dann Hauruck noch schnell postulieren, dass Hüftgurte (all) unnütz sind. Sehen so Deiner Meinung nach praxisfreundliche Tipps von nicht-Dogmatikern aus? Ich war oft mit 22-28 L Säcken unterwegs und werde es wieder machen (jedoch mit deutlich schwereren Rucksäcken als 140 g), aber ehrlich gesagt finde ich auch, 8 kg sind nicht mehr 1. richtig bequem - nur mehr so... ertragbar auf Dauer (längste Tour mit diesem Setup war aber auch nur 3 Wochen mit 3x Nachschub) und vor allem 2. zu knapp mit entsprechend Essen. Der Platzmangel ist unpraktisch. Sehr unpraktisch. Dem wird versucht entgegen zu wirken mit einem grossen Frontloader wie bei einigen Firmen ersichtlich, was aber nur dazu führt, dass der Rucksack nicht halb so lange lebt, wie ein Toploader (meine Erfahrung mit drei Herstellern - allesamt mit YKK 5C Aquaguard). Schon mal überlegt wie praktisch es ist, bei solchen Rucksäcken Wasser zu tragen, wenn Du es nicht an den Brustgurten tragen möchtest und keine Seitentaschen hast? Selbst bei RV die über den Deckel laufen ist es auf Tour fummelig. Wer aber wie Andreas K. gelassener unterwegs ist und gerne mal den Rucksack abstellt um was zu trinken, hat damit natürlich weniger Probleme. Für einige ist UL aber eben ein wenig mehr vordergründig eine Möglichkeit effzienter unterwegs zu sein, schneller und weiter zu gehen. Eben, wie die schnelle Jugend
  25. http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/3165-vorstellung-daunen-quilt-fürs-sommerhalbjahr/#comment-44309 Genau Dein Ding ich schau, dass ich den Beitrag noch diese Woche beende (war zwischenzeitlich auf Reisen). So viel vorneweg, das Teil ist der Hammer. 15 - -8 °C hat bisher alles gepasst. Pretty much einer der leistungsfähigsten Daunenartikel, den ich kenne...
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