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Ultraleicht Trekking

paddelpaul

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Alle erstellten Inhalte von paddelpaul

  1. Deine Problembeschreibung wirft für mich einige Fragen zum Zustandekommen Deiner Erkenntnisse auf, das grösste Fragezeichen tut sich jedoch beim Wort "Probeliegen" auf. Daunen klimatisieren sehr gut, darum würde ich beim Probeliegen (was immer das bedeutet) in einem -10°C - Sack bei 0°C nicht mit sofortigen Schweissausbrüchen rechnen, ebensowenig wie ich beim Probeliegen in einem Sack mit 400 gr. hochwertiger Füllung bei 0°C mit sofortiger Frierattacke rechnen würde. Insofern halte ich Deine Wahrnehmung, beim Probeliegen "keinen grossen Wärmeunterschied" verspürt zu haben, für durchaus adäquat. Für einen realistischen Vergleich müsstest Du wohl die "Komfortzone" des XLite400 deutlich unterschreiten...
  2. Wenn das Vierecktarp z.B. eine Raute wäre, also ein identisches Dreieck noch mal an Deins genäht, dann würde wie bei Deinem ein Baum reichen. Ein Endpunkt der kurzen Diagonale wird am Baum fixiert, der andere am Boden; die Endpunkte der langen Diagonale mit langen Schnüren ebenfalls am Boden. Für ne ausgeglichene Spannung müsste das Tarp entlang der kurzen Diagonale ein wenig "geknickt" werden, eine der langen Schnüre würde dann wohl über den Biwaksack führen.
  3. Mens OutdryEx Featherweight 230 gr. in XL
  4. Wahrscheinlich die Enlightened Equipment Torrid in der leichtesten Version; da gabs mal in den Kleinanzeigen ne XL unter 200 gr.(angeblich...). Bei diesen Jacken ja auch immer abhängig von der verarbeiteten "Watte"-Charge, das Zeug fällt ja sehr unterschiedlich aus.
  5. Wenn sie länger wären, würden sie später schmal (denk ich mal) Ist n bisschen stochern im Nebel, weil ich den Exped noch nicht in der Hand hatte; aber ich hab den Eindruck von Fotos, dass die dem Körper zugewandten Flächen von Hüftflossen und lumbar pad beim Exped mehr oder weniger auf einer Ebene liegen, dass also das pad nicht besonders über diese Ebene herausragt. Das würde heissen das der Druck des Hüftgurts sich flächig verteilt, und damit kein besonderer Druck auf das pad ausgeübt werden kann, und damit auch zwischen pad und Kreuzbein keine hohe Reibung entsteht (wenn man nicht den Gurt megafest anzieht). Beim FlexCap ist das wie gesagt anders, da funktioniert das eher nach dem erwähnten "Druckverband-Prinzip". Der Druck vom pad ist schon deutlich am Kreuzbein spürbar, aber mMn nicht so dass man sich nicht dran gewöhnen könnte.
  6. Hast Du ne genaue Angabe zu den Magneten? Grösse, Haltekraft, Gewicht, oder einfach n link? Danke, Gruss...
  7. paddelpaul

    PCT 2023

    OT: "Der Tourismus zerstört das, was er sucht, indem er es findet" (H.M. Enzensberger); und des Weiteren, indem die, die es gefunden haben, meinen, mit dem Gefundenen Geld verdienen zu müssen durch massenhafte Verbreitung von Erlebnisprosa. Und da wollen wir ja niemanden scharf angucken...
  8. Quasi unvermeidbar, und der Preis dafür, dass der Hüftgurt den lumbar pad ans Kreuzbein drücken kann, was wiederum Teil der Haltefunktion des Hüftgurtes darstellt (als "Gegengewicht" gegen die weiter oben beschriebene Hebelwirkung des Rucksackgewichtes). Wäre die Oberfläche des pads auf gleicher Ebene wie die Innenseite des Gurtes (also kein "wedge" vorhanden), könnte nicht der gleiche Druck erzeugt werden (Prinzip "Druckverband") Insofern mMn kein zu Ende gedachter Einwand von Mr.Skurka; der Einwand ist berechtigt bei auf Beckenbreite fest angenähten Gurten bei gleichzeitigem Vorhandensein einer steifen Rückenplatte ohne lumbar pad.
  9. Kommt allerdings auch sehr auf die Form der Wirbelsäule an; meine ist "dank" Scheuermann ( Resultat=Rundrücken) im Teeniealter stark S-förmig, der FlexCap sitzt bei mir mit Vollkontakt wenn ich die oberen Lastenkontrollriemen festziehe. Du hast das Ladies-Modell? Da wäre vielleicht das Männermodell mit längerem Gurt besser; da sind auch die Schultergurte länger, vielleicht ist dann auch die Druckverteilung anders (falls die Polsterung länger ist). Ich werfe noch den VauDe Zerum 48+ in die Runde; meine Frau hat den 38, und findet den sehr bequem. Hüftflossen recht gut konturiert, fest aber nicht zu hart; alle üblichen Verstellmöglichkeiten, inkl. Rückenlänge; Gestell=umgedrehtes U; Schultergurte nicht ganz so fix wie beim Exped; Hüftgurt nicht entfernbar; in D natürlich leicht zu beschaffen/testen.
  10. aber kein umgedrehtes Y, also unten mittig nur einen Ansatzpunkt.
  11. Zpacks macht das genauso, und das funktioniert auch; allerdings ist (bei Zpacks) der Gurt so schwabblig, das bei Figuren wie meiner (Beckenknochen ragen kaum seitlich raus) der obere Zug schon schmerzhaft fest gezogen werden muss, um eine Haltewirkung zu erzielen. Der Atompacksgurt scheint mir da minimal besser zu sein, der hat ne Längsteilung die sowas wie ne Minimalstruktur bildet; aber allzu optimistisch wäre ich nicht... Besser sind mMn Lösungen wie bei der Ortovox Traverse-Serie; da gibts ne klare Zweiteilung des Gurts durch eine fette Aussparung für den Beckenkamm. Die hat mein alter Osprey auch (leider abgedeckt durch eine schwitzige Neoprenlage); das funktioniert bei meiner Figur am besten, weil der Teil oberhalb der Aussparung so eine Chance hat, sich separat auf dem mickrigen Vorsprung "festzukrallen"; da brauchts dann auch die Zweiteilung des Spanngurts (Atompacks)nicht unbedingt, wobei das sicher eine weitere Verbesserung darstellen würde. Die Aussparung ist quasi das Maximum, was an Struktur auf dem Markt ist. Flex Cap und Exped probieren das weniger erfolgreich durch Konkavität des Gurtes zu erreichen, bei Exped noch verstärkt durch eine Längsnaht. Leider arbeitet auch mW kein Hersteller mit besser haftenden Bezugsmaterialien, die z.B. auch am unteren Rücken durch erhöhte Reibung die Rutschtendenz mindern würden; könnte man aber vielleicht selber was machen...
  12. Das hab ich nicht verstanden; was heisst konisch/nicht konisch in diesem Zusammenhang?
  13. Nee, eher nicht; der passt mir grad so, könnte eher noch n Ticken kürzer sein, und ich bin 195 cm (allerdings Sitzzwerg, aber dennoch...).
  14. Das hab ich übrigens nicht verstanden; heisst "über" Richtung vorne oder Richtung unten? Richtung vorne wäre ja eigentlich kein Problem... Nochmal zu den unteren Lastencontrollern: wie handhabst Du das? Das "korrekte" procedere wäre, beim Absetzen des Rucksacks jedes Mal diese Kontrollriemen komplett zu lockern, beim nächsten Aufsetzen zuerst den Hüft-/Beckengurt bis an die Toleranzgrenze vorne festzuziehen, und erst danach die Kontrollriemen wieder festzuknallen; und das wie gesagt jedes Mal; mühsam, aber macht tatsächlich einen Unterschied.
  15. Mein letztens verwendeter (Osprey, als separates Zubehör erworben) ist kaum atmungsaktiv, das spielt auch ne Rolle, da wird die Haut weich und empfindlich. Irgendjemand hat Striemen durch einen Hüftgurt erwähnt, die hatte ich auch, allerdings hab ich dann festgestellt, dass mein T-Shirt unterm Gurt Falten geworfen hatte; nach dem ich das in der Folge vermieden habe war es besser. Ich bin auch nicht besonders schmerzempfindlich, für einen nicht rutschenden Hüftgurt bin ich bereit Opfer zu bringen . Durchaus denkbar also, dass meine Toleranz da grösser ist als Deine. Gibt also viele Faktoren zu berücksichtigen, darum glaube ich, dass meine Erfahrungen Dich nicht wirklich weiterbringen. Angebot: ich kann Dir den Flex Cap-Gurt in S auf Deine Kosten schicken zum ausprobieren. Meinen Test (Gurt separat anlegen und festknallen bis an die Schmerzgrenze, und dann probieren ihn übers Gesäss abzuziehen) fand ich sehr aufschlussreich; man kann dann bei erfolgreichem Test sukzessive den Zug reduzieren, bis man eine tolerable Einstellung gefunden hat und der Gurt immer noch sitzt. Beim Test übrigens nicht nur seitlich grade runterziehen, sondern auch und vor allem hinten nach unten ziehen, da wirkt sich ja am Ende das Gewicht des Rucksacks aus (was tatsächlich die eigentliche Crux bei dem ganzen ist, da aus anatomischen Gründen der Halt des Gurts am Becken vorne seitlich am grössten ist, die Last aber leider hinten auf den Gurt wirkt= fette Hebelwirkung auf den Gurt; wäre nochmal Potential für Innovation...). Mein Flex Cap ist leider in M/L, Dir den ganzen Sack zu schicken brächte Dir also nix; aber vielleicht hat ja jemand einen in S, S/M?
  16. Weltbeste Wurstbrötchen … Dilsberg… Leberknödel zum Mittagstisch in Dilsberg… ...mit einem wunderschönen Ausblick… Käsespätzle Nix für ungut ; ich hatte Dich nur erwähnt, weil Du den Tipp von Fatrat geliked hast; da wollte ich Dich vorwarnen...
  17. Ich weiss nicht warum sich dieses Missverständnis so hartnäckig hält; hier nochmal zur 100sten Klarstellung: bei Gasbetrieb im geschlossenen Windschutz (Cone, Potparka etc.) kann (und sollte auch unbedingt, wegen der Effizienz) mit erheblich reduziertem output gearbeitet werden!!! Das reduziert die Hitzeentwicklung enorm (und damit die Steiggeschwindigkeit der heissen Luft und damit die Abwärme...) und verbessert damit die Effizienz nachhaltig. Grade bei gut dosierbaren/einteilbaren Brennstoffen wie Esbit oder Sprit lohnen sich 10 gr. Ersparnis an einem unvollständigen Windschutz höchstens bei sehr kurzen Trips; ansonsten überwiegt sehr bald die Brennstoffersparnis, nicht nur aus Umweltgründen. Bei Gas macht das bei längeren Touren, grade im Winter, durchaus mal ein komplettes Kartuschengewicht aus.
  18. Aber aufpassen mit den Grössen; hab ein weisses und ein schwarzes in XL bestellt, das weisse war bestenfalls L, das schwarze bestenfalls M+, hab ich gleich meiner Frau weitergegeben; beide nicht nur eng sondern auch kurz, das schwarze war sogar unter ner Bib knapp. Auch das weisse würde wahrscheinlich @RaulDuke nicht passen ....
  19. Kennt jemand die Prologic bank slippers, anscheinend sone Art Freizeitschuh für Angler, und kann mir sagen wieviel die wiegen ( Gr. 46, oder was Ihr halt habt)?
  20. Wieso meinst Du? Ich war noch nicht da, hab aber n paar Videos gesehen, Oktober in Washington z.B., da wären Schneeschuhe sehr hilfreich gewesen; Resupplys gibts wohl auch nicht immer alle 2 Tage, etc. Apropos PCT: könntest Du Dir nicht bei soner langen Tour auch n Packerl schicken lassen, so Ende August/Anfang September, mit wärmeren Sachen? Zu den A-Schultern: der Exped hat ja den Nachteil der fixen Schultergeometrie; der Flex Cap z.B. hat als Ansatz der Träger am Rucksackkorpus nur Webbing, das passt sich der Anatomie wesentlich flexibler an. Rein von der Physik her wäre ein punktförmiger oder gar drehbarer Ansatz das Ideal; dann würde die Position des Trägers auf der Schulter den Richtungsverlauf am Ansatz bestimmen und nicht umgekehrt. Könnte man vielleicht als Aspekt bei der Auswahl berücksichtigen. Das der top komprimierte Rucksack (bei Einstellung "M"= Entlastung der Schultern...) immer noch vom Becken rutscht, kann auch anatomische Ursachen haben (schmales Becken= wenig Taille). Das ist zum Beispiel sowohl mein Problem wie auch das meiner Frau. Vor unserer letzten Tour hab ich an meinen selbstgeschnitzten DCF-Sack den einzigen Gurt geschnallt, den ich nicht im geradezu schmerzhaft festgeknallten Zustand doch noch über meinen Hintern abziehen konnte. Und auch der ist bei ca. 10 kg Beladung immer wieder nach unten gewandert und musste neu justiert werden. Der Flex Cap-Gurt war bei den Tests der zweitbeste. Mein Fazit : weiche Gurte halten bei dem erwähnten anatomischen "Problem" eher nicht, harte halten eher, aber an den Druck muss man sich erst gewöhnen.
  21. Hab mir daraufhin mal Deinen Exped-Thread Eingangspost angeschaut und die Fotos; da ist der Rucksack ja auch nicht voll, das ganze Zeugs hängt unten drin, die oberen Lastencontroller haben jarnischt zu kontrollieren, die unteren sehen aus als seien sie gewohnheitsmässig festgeknallt (dadurch ziehen sie den Gurt nach hinten und nicht die Last nach vorne... aber nur son Eindruck....), die Kompressionsriemen hängen lustlos und untätig in der Gegend rum... Insgesamt n ziemlich formloser Sack ohne Struktur, trotz Gestell, nach meinem Eindruck einfach zu gross. Nur diesen Eingangspost gelesen habend, vermisse ich ein bisschen die Kreativität im Umgang mit kleineren Unannehmlichkeiten; ich hätte mir längst ein paar Schwämme o.ä. besorgt und mit tape am Rucksack dort fixiert wos drückt, Schlüsselbein etc. Aber vielleicht haben andere schon ähnliche Perlen der Weisheit verstreut, dann bitte ich um Vergebung; kann unmöglich den ganzen Thread durcharbeiten...
  22. Weiss nicht recht; nur als Beispiel , ich hab mal ne Solo Islandtour gemacht mit 14 kg, die hab ich in nem 35 Liter Ortlieb Xplorer untergebracht, inkl. Akto, ne SIM-Matte in regular, komplettes Regenzeug, Futter für 10 Tage etc. Und nix hing draussen dran. Würde ich nicht mehr machen, am Anfang elende Stopferei, aber mehr als 45 l auf keinen Fall. Und ich bin viel grösser und schwerer als Du, also alle Klamotten in mindestens XL. Auch aufm PCT sind Frauen mit 45 l unterwegs (z.B. irgend ne Mary auf YT mit Eja 45). M.a.W., ich würde sowohl das Volumen, wie auch das Gewicht nochmal kritisch hinterfragen; kompakte Rucksäcke haben grade im weglosen Gelände den nicht zu unterschätzenden Vorteil der besseren Manövrierbarkeit; auch bei Flussüberquerungen wirken sich körperferne Gewichte sehr nachteilig aus.
  23. Welche Erfahrungen hast Du mit der Jacke (Modell?) gemacht, bei dem doch recht erheblichen Gewicht des Rucksacks? Das Material wird ja eigentlich nur für maximal Daypackgewichte empfohlen.
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