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  1. Die Forumsälteren werden jetzt wahrscheinlich ausrasten und sagen, dass die Navigation mit Sextant und Mondphase völlig ausreichend ist. Ich habe in letzter Zeit immer Smartphone plus Osmand genutzt (die App ist einfach der Wahnsinn). Und ich zücke an jeder Abzweigung ohne Beschilderung das Handy damit ich mich nicht verlaufe, da ich so schon richtig viel Zeit verloren habe durch Verlaufen. Die Läufer/Trailrunner haben ja immer ihre schicke Laufuhr dabei, die auch Navigation kann. Jetzt habe ich mal so ein Teil bei einem Freund gesehen und muss sagen, dass das schon praktisch ist, kurz das Handgelenk drehen und schon weiß man ob man noch richtig ist. Auf der anderen Seite war das halt schon ein Trümmer und ich frage mich ob man nach 8 h wandern das zusätzliche Gewicht am Handgelenk nicht merkt? Und zweitens. Die Uhr hatte nur Single Band GPS und somit war die Positionsanzeige meist 10-20 m neben der Strecke. Aber trotzdem konnte man mit dem Kartenmaterial und der markierten Route doch schnell erkennen wie man die nächste Gabelung nehmen muss. Und zwar schneller als wenn ich meine beiden Stöcke in eine Hand nehmen muss, dann mein Handy raussuchen muss, entsperren etc. pp. An die Nutzer einer solchen Uhr: wie gut funkioniert das und lohnt sich die Anschaffung?
  2. Ich nutze die Suunto Vertical 2 und schaue seitdem zur Navigation überhaupt nicht mehr aufs Smartphone. Es ist so ein großer Gamechanger, wenn man nur kurz das Handgelenk bewegen muss und sofort die Route sieht und nicht erst das Smartphone rausholen, entsperren, usw.. Die Routen kann man z.B. mit Komoot erstellen aber auch jede andere App, die ein GPX-File bereitstellt, was man auf die Uhr laden kann. Die Vertical 2 hält im normalen Betrieb mind. 10, eher 14 Tage. Eine Navigation eines 40 km Wandertag im besten GPS-Modus kostet ca. 20-25 % der Akkuleistung. Man kommt auf Tour mit langen Tagen insofern ca. 4 Tage ohne Laden aus. Bei Suunto muss man nur wissen, dass Routen nicht auf der Uhr erstellt werden können, sondern man dafür GPX-Files oder aber die Suunto-App auf dem Smartphone braucht.
  3. Die "normale" erste balance also ohne xt oder 2 oder ultra und was es sonst noch gibt.
  4. Welche Version denn, bitte?
  5. Ich habe mich vor einiger Zeit auch mit dem Thema beschäftigt. Da ich zu dem Zeitpunkt eine ältere Apple Watch (Serie 5) bekommen habe, wollte ich das einmal ausprobieren. Erster Versuch war mit Komoot, da dient die Uhr quasi als Zweitanzeige, was auch nett war, aber das Problem, dass das Handy schnell leer wurde, nicht beseitigte. Ich bin dann auch Workoutdoors gestoßen, war zwar auch auf dem iPhone läuft und das man zum einrichten benötigt, danach aber läuft es auf der Uhr autark. Zum Verbrauch: Lade ich mein iPhone 12 mit der Powerbank, braucht das ca. 15%, die Apple Watch nur 1-2%. Da die Uhr nicht mehr die jüngste ist, muss ich mir angewöhnen, insbesondere bei längeren Touren jeder Pause nachzuladen. Redundanz: Auf der Uhr ist die Route mit den passenden Karten. Außerdem habe ich die auch auf dem Handy und zusätzlich auch die passenden Karten von Komoot. Ich hatte mir damals überlegt, eine dedizierte GPS-Uhr zu besorgen, die dann ca. 1 Woche hält, aber zum einen kommen die dann oft ohne Kartendarstellung (was wirklich sehr nett ist, besonders, wenn man der ursprünglichen Route nicht folgen kann), zum anderen sind die gefühlt aus dem letzten Jahrtausend (mit Knöpfchen in verschachtelten Menüs vor und zurück blättern) und zum Schluss sind die dann auch nicht gerade billig. Kosten: Workoutdoors kostete 2025 8,99€ (hier sind die Karten mit dabei), Komoot selber ist kostenlos, man bekommt sogar eine Gegend als Karte mit dazu, das komplette Kartenset hat mich 29,99€ gekostet (gibt's angeblich manchmal billiger).
  6. Ich habe mir zum Einstieg auch eine günstige Uhr besorgt die amazfit balance. Wenn man sich dran gewöhnt hat geht das aufspielen von Routen per Komoot ganz gut von der Hand. Karten sind zwar beschränkt auf einen Ausschnitt mit 600x400 km wenn ich mich recht entsinne aber man kann auch mehrer Abschnitte runterladen bis der Speicher voll ist. Man hat 2,2 gb zur Verfügung was für mich bisher immer locker gereicht hat außerdem hat man auch die Möglichkeit Musik raufzuspielen damit ist für mich das Smartphone dann wirklich nur noch Nebensache im Urlaub beim Wandern oder Joggen. Bei 8 std Nutzung mit gps Tracking ist ungefähr 50% des akkus weg sie hält also grob 2 Tage durch. Habe die Uhr auf ebay gebraucht für um die 100 Euro bekommen und muss sagen dass ich für das Geld in der Einsteigerklasse sehr zufrieden mit der Performance bin es ist wirklich klasse solche Features in diesem Preisbereich zu bekommen.
  7. Ich habe mir eine billige gekauft, um zu testen, ob ich das gut finde. Finde es super Habe die Amazfit Active Max, kostet um die 135 €, muss ja nicht immer gleich das beste vom besten sein. Fürs auf-dem-Weg-bleiben reicht es jedenfalls.
  8. Workoutdoors benutze ich auch auf einer Apple Watch SE, das ist wirklich genial, besonders der Off-Route-Alarm. MapOut auf dem iPhone und zur Routenplanung auf dem iPad. Während das iPhone per Kabel an einer Powerbank hängt, hält der Akku der Watch bis Abends nachhause durch.
  9. Nutze auch eine Amazfit, die T-Rex 3 Pro. Reicht mir, man sieht alles wunderbar, funktioniert mittlerweile wirklich gut und man schont den Handyakku. Allerdings immer noch keine Native übertragung von Komoot zur Uhr. Man muss in Komoot die Strecke "offline" verfügbar machen, dann in die Zepp-App vom Handy, auf die Komoot-Verknüpfung und kann dann dort die gespeicherten Routen auf die Uhr übertragen. Ist generell aber nur ein kleiner Umweg. Du kannst auch jegliche GPX Datei nutzen zum Navigieren.
  10. Einführung In diesem Bericht fassen wir Erfahrungen zusammen, die wir während unserer diesjährigen Wanderung auf dem GR5/GTA gesammelt haben und stellen nützliche Informationen bereit, die bei der Planung einer ähnlichen Tour unterstützen können. Mit „wir“ meinen wir uns, zwei Wandersmenschen aus Aachen, die im Sommer 2026 auf dem GR5, auch als „Grande Traversée des Alpes“ (kurz GTA) bezeichnet, vom Genfer See nach Menton gewandert sind. Unser Anspruch ist es, euch die Informationen möglichst kompakt und übersichtlich aufzubereiten. Ob uns das gelungen ist…das dürft ihr am Ende bewerten. Aber seid gnädig, es ist unser erster Beitrag im Forum 😀 Nach einer kurzen Aufführung der Key-Facts unserer Reise schreiben wir über die Vorbereitung, den genutzten Wanderführer, die Navigation, die erlebte Flora und Fauna, das Wetter, unsere Ausrüstung, Unterkünfte, über die Verpflegung auf Tour und abschließend noch kurz über ein paar Sicherheitsaspekte. Ach ja, zwischendurch gibt es natürlich auch ein paar Fotoimpressionen 😊 Genug Vorgeplänkel, jetzt rein in die Wanderschuhe und los geht’s! Unsere Reise Die Idee, den GR5 in den französischen Alpen zu wandern, verfolgt uns schon längere Zeit, die Entscheidung, dieses Abenteuer im Sommer 2026 zu beschreiten treffen wir im Frühjahr und beginnen somit einige Monate vorher mit der Vorbereitung. Dazu mehr im entsprechenden Kapitel. Jetzt schreiben wir diesen Erfahrungsbericht im September rund einen Monat nach der Rückkehr vom Mittelmeer. Hier einige Randdaten zu unserer Tour: Start: St. Gingolph (Anreise per Bahn über Lausanne und St-Maurice) Ziel: Menton (Abreise per Bahn über Ventimiglia und Mailand) Hauptroute: GR5/GTA (im Folgenden GTA genannt) Abweichungen von der Hauptroute: Höher gelegene offizielle Alternativroute am Mont Blanc GR55 von Val Claret bis Modane GR52 von Saint-Dalmas-Valdeblore bis Menton Zurückgelegte Strecke: ca. 590 km Gesamter Anstieg: ca. 34.700 hm Unterkünfte: Zelt (Wildcamping, Campingplatz und Biwakplatz) Wanderzeitraum: 22.07.2026 Nachmittag – 17.08.2026 Vormittag (26 Wandertage, keine Pausentage) Jetzt noch ein paar kurze Infos zu uns. Wir sind 25 und 29 Jahre alt, haben ein solides Fitnesslevel und ein bisschen Bergerfahrung (1. Person: zwei kleinere Hüttentouren von 3-5 Tagen und 2. Person: mehrere kleine Hüttentouren und ein anderer Fernwanderweg - GR11, Pyrenäen im Juni 2023). Wir würden uns demnach niemals als Bergprofis oder Ähnliches bezeichnen. Wir waren halt einfach schon mal in den Bergen unterwegs. Mit dem Schlafen im Zelt waren wir beide schon aus früheren Touren vertraut. Insgesamt ist der GTA ein toller Fernwanderweg durch die französischen Alpen. Die Wege sind gut ausgebaut bzw. ausgetreten, angenehm zu laufen und es gibt wenig anspruchsvolle Stellen. Trotzdem verliert man nicht das Gefühl, im Gebirge unterwegs zu sein und kann an jeder Ecke Blicke auf wunderschöne Landschaft erhaschen, Tiere beobachten und die Pflanzenvielfalt bestaunen. Das Besondere an so einem Fernwanderweg sind ja auch die Veränderungen im Landschaftsbild und in Flora und Fauna, die sich über die vielen Kilometer ergeben. Ein kurzer Hinweis noch: Auf dem GTA bewegt man sich nicht über mehrere Wochen mehr oder weniger allein durch unberührte Natur, die Alpen sind in Frankreich sehr gut erschlossen. Der Weg führt durch beliebte Urlaubsgebiete, bekannte Nationalparks, passiert zahlreiche Ortschaften, kleine und mittelgroße Städte und quert (im Sommer) verwaiste Skigebiete. Auf den ersten beiden Dritteln des GTA, insbesondere rund um den Mont Blanc, ist recht viel los und man teilt sich die Wege mit Tagesausflügler*innen, Hüttentourmenschen und geführten Wandergruppen. Das erwähnen wir nicht, um den GTA unschmackhaft zu machen, sondern um euch eine realistische Vorstellung zu geben. Im Vergleich zum GR11 in den Pyrenäen war auf dem GTA deutlich mehr los. Dazu muss man aber auch bedenken, dass unsere Wanderzeit auf dem GTA in der absoluten Hochsaison lag. Nichtsdestotrotz bot uns der GTA an allen Tagen auch ruhigere Stunden, in weniger frequentierten Abschnitten, auch Tage mit nur sehr wenigen Menschenbegegnungen und zahlreiche einsame Nächte in den Bergen. Insbesondere in den weniger gut angebundenen höheren Gebieten, bei nicht so gutem Wetter und morgens und abends war es meist ruhig. Vorbereitung Manchmal aufwendig und nervig, aber ein bisschen Vorbereitung sollte vor einer solch großen Tour erfolgen. Und fangt nicht zu spät damit an, sondern nehmt euch Zeit. Wir haben unsere Reise über mindestens 4 Monate geplant. Angefangen mit der Festlegung des Reisezeitraums, über das Buchen von Zugtickets bis zur finalen Auswahl unserer Ausrüstung, worauf wir später noch genauer zu sprechen kommen. Der Wahl des Reisezeitraums kommt bei der Buchung der Tickets natürlich eine besondere Bedeutung zu. Aber woher soll man vor der Tour wissen, wie lange man braucht? Wir haben uns durch verschiedene Blogs gelesen und herauskristallisiert hat sich eine Wanderdauer von ca. 25-35 Tagen. Da wir vermuteten, dass wir durchschnittlich schnelle Wandersmenschen sind, sind wir von einer Wanderzeit von ca. 30 Tagen ausgegangen. Wir wollten noch mindestens 2-3 Tage am Mittelmeer verbringen, haben uns einen kleinen Puffer von ebenfalls 2-3 Tagen für Pausentage, Krankheit oder sonstige ungeplante Zwischenstopps eingeplant und somit die Rückreise für den 25.08.2026 angesetzt. So hatten wir insgesamt 35 Tage Zeit. Tatsächlich haben wir keine Pausentage gemacht, haben uns nicht ernsthaft verletzt, sind nicht krank geworden und haben 26 Wandertage benötigt. An den meisten Tagen sind wir zwischen 9-11 Stunden unterwegs gewesen, inklusive 1,5-3 Stunden Pause für Frühstück, Mittagessen, Einkauf oder auch einfach mal zum Verschnaufen und Ausblick genießen. Außerdem ist für die Festsetzung der Reisedauer gut zu wissen, dass die Route einige Möglichkeiten der Abkürzung oder Verlängerung bietet. Wer z.B. nach Nizza (GR5) und nicht nach Menton (GR52) geht, spart gut 2-3 Tage ein oder rund um den Vanoise Nationalpark gibt es den GR55 (höher und kürzer) oder den GR5E (flacher und länger) als Alternativen, die ebenfalls 1-2 Tage abkürzen können. Wenn nun also ein paar Tage Krankheit dazwischenkommen, kann einfach spontan eine kürzere Route genutzt werden oder auch ein kurzer Bustransfer sinnvoll sein. Wer nicht mal schnell einen Monat frei machen kann oder möchte, kann den GTA auch in Teilen laufen. Wir haben ein bisschen diskutieren müssen, weil der Weg wirklich viele schöne Abschnitte hat, aber wenn wir jetzt nur eine Woche Zeit gehabt hätte, wären wir das Teilstück zwischen Landry und Briancon durch den Vanoise Nationalpark auf dem GR5 und GR55 gelaufen. Vielleicht noch zwei Hinweise für die Anreise nach St. Gingolph und die Abreise aus Nizza bzw. Menton. Wir haben, weil der Weg ja am GENFER See startet, den dummen Fehler gemacht und auch unsere Zugtickets bis nach Genf gebucht. Wenn ihr von St. Gingolph starten wollt, dann bucht auch eure Tickets auf jeden Fall direkt bis dorthin. Der Zug fährt dann nämlich auf der Ostseite des Sees entlang. Genf liegt an der Westseite. Die Abreise vom Mittelmeer kann insbesondere zur Hauptsaison schnell zu einer teuren Angelegenheit werden, wenn nicht 4-6 Monate im Voraus gebucht wird. Wir sind mehr durch Zufall auf eine sehr komfortable und recht günstige Verbindung gestoßen, die wir 4 Monate vor Fahrdatum gebucht haben. Und zwar fährt diese nicht durch Frankreich, sondern durch Italien. Von Nizza bzw. Menton kann mit einem Regionalzug entspannt nach Ventimiglia (Italien) gefahren werden. Von dort über Genua nach Mailand. Aus Mailand gibt es einen Eurocity nach Frankfurt und schon seid ihr innerhalb eines halben Tages mitten in Deutschland. Weitere Sinnvolle ToDos für die Vorbereitung nun stichpunktartig: Ausrüstung zusammenstellen/kaufen/ausleihen und testen (siehe Kapitel) Je nach Fitnessstatus etwas trainieren (haben wir allerdings kaum gemacht) Navigation planen und Offline-Karten beschaffen (siehe Kapitel) Wanderführer beschaffen oder über Lebensmittelläden/Unterkünfte/ Wasserstellen/Höhenprofil informieren (siehe Kapitel und pdf-Anhang) An- und Abreise planen Wanderführer Für eine Fernwanderung kann es sich lohnen, sich einen Wanderführer zuzulegen. Weniger für die Beschreibung des Weges oder der Landschaft, sondern insbesondere für Informationen über Schlaf- und Einkaufsmöglichkeiten, Wasserbrunnen oder Besonderheiten bei den Campingregeln. So muss man nicht im Vorhinein alles akribisch recherchiert und notiert haben, sondern kann einfach immer die Wegbeschreibungen der nächsten Tage lesen und dementsprechend planen. So ist es beim Einkaufen z.B. überaus praktisch zu wissen, wann man das nächste Mal wieder einkaufen kann, um nicht zu viel und nicht zu wenig mitschleppen. Auch wenn man beim Trinkwasser im Sommer wirklich nicht sparen sollte, kann sich auch hier lohnen, die Wassermenge zu beschränken, wenn in nächster Zeit noch weitere Wasserstellen kommen. Für die Tour auf dem GR11 vor drei Jahren ist der entsprechende Wanderführer vom Cicerone Verlag zum Einsatz gekommen und waren damit sehr zufrieden. Jetzt haben wir wieder den Wanderführer dieses Verlags gekauft, in der Hoffnung auf ähnlich sinnvolle Informationen. Leider stellte sich der Wanderführer zum GTA „GR5 Trail“, erschienen 2025, eher als Wanderführer für Menschen ohne Zelt heraus. Es wurde zwar auf die meisten Biwakplätze und offiziellen Campingplätze hingewiesen, aber ein Großteil der Wasserstellen und mögliche Orte fürs Wildcampen wurden nicht beschrieben. Die Wegbeschreibungen waren dafür sehr ausführlich. Das Ärgerlichste war jedoch, dass jegliche Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel als „Shop“ beschrieben waren. Sowohl der riesige Supermarkt als auch die Campingplatzrezeption, an der drei Packungen Nudeln viel zu überteuert erworben werden können. Mehr zur Verpflegung dann im entsprechenden Abschnitt. Soweit wir wissen, gibt es noch zwei Wanderführer auf Deutsch, die ggf. besser geeignet sind. Wir sind aber trotzdem sehr glücklich, dass wir den Wanderführer hatten und würden ihn jederzeit wieder kaufen, wenn die Alternative wäre, keinen zu haben. An dieser Stelle können wir auch wärmstens empfehlen, den Wanderführer als E-Book zu kaufen, um ihn auf einem E-Reader oder auf dem Handy lesen zu können. Das spart noch mal einiges an Gewicht. Und auf einem E-Reader können während der Tour noch weitere Bücher gelesen werden 😊 Wegführung, Markierung und Navigation Der GTA führt einmal über die französischen Alpen – durch zahlreiche Täler und über viele Bergketten. Dabei nimmt der Weg nahezu keine Gipfel mit, sondern überschreitet die Berge immer an Pässen. Die Wege sind sehr gut zu gehen und es gibt nur wenigen Passagen, in denen man die Hände am Fels zur Hilfe nehmen sollte. Nichtsdestotrotz sind die An- und Abstiege teilweise recht steil und lang, erfordern eine gute Krafteinteilung und insbesondere beim Abstieg knieschonendes Gehen – Wanderstöcke empfohlen. Der schwierigste Abschnitt war auf dem GR52, wo man für mehrere Stunden über Geröllfelder den Berg hochkraxeln musste, und später wieder runter. Der GTA ist durchweg gut markiert. Einerseits gibt es die gewohnten weiß-roten GR-Markierungen und andererseits sind die Zwischenziele meist auf Wanderschildern mit der ungefähren Wanderzeit ausgewiesen. Ein GPS-Gerät zur ständigen Navigation wird demnach nicht benötigt. Es ist jedoch sinnvoll den Track als Backup auch digital dabei zu haben, wenn man den Weg dann doch einmal verlieren sollte. Es gab nur wenige Stellen mit ungenauer Markierung. Da im Gebirge nur sporadisch Internetempfang ist, lohnt es sich die Wanderroute in einer Offline-Karte herunterzuladen z.B. über Komoot. Wir haben uns den .gpx Track (z.B.: hier) heruntergeladen und in die Karten-App „OsmAnd“ importiert. In OsmAnd kann man sich Wanderkarten offline herunterladen und Wasserstellen sind größtenteils eingezeichnet. Diese App ist wirklich sehr empfehlenswert! Zusätzlich hatten wir die Wegbeschreibung und das Höhenprofil des Wanderführers auf dem E-Reader immer schnell parat. Flora und Fauna (ein laienhafter Einblick) Die Botaniker*innen und Ornitholog*innen unter euch müssen wir leider enttäuschen: Wir können euch wirklich nicht sagen, wie all die die Pflanzen, Vögel und sonstigen Lebewesen bezeichnet werden, die wir auf dem GTA beobachtet haben. Was wir euch aber sagen können, es waren einige! Die prominentesten Tiere sind sicherlich Gämsen, Murmeltiere und Steinböcke. Plus natürlich die Kühe und Unmengen an Schafen. Auch einige Geier konnten wir erspähen. Von den Pflanzen her bietet der GTA eine große Vielfalt. Mit jedem Tag der Wanderung gibt es neue Pflanzen zu entdecken und andere Pflanzen verschwinden aus der Landschaft. Von sattgrünen Laubwäldern über moosige Nadelwälder bis zu sandigen Pinienwäldern im stark mediterranen Einfluss war alles dabei. Was uns ganz besonders erstaunt hat, waren die großen Mengen an wilden Himbeeren und an manchen Tagen auch wilden Johannisbeeren und Brombeeren, die teilweise kilometerweit am Wegesrand zu finden waren. Aber bevor wir hier in rechtliche Schwierigkeiten kommen: Das ist keine Verzehrempfehlung für jegliche Beeren, informiert euch besser selbst noch mal, bevor ihr zugreift 😊 Wetter Der vielleicht kritischste Aspekt, sowohl für die Auswahl der Ausrüstung als auch für das Wohlbefinden und die Stimmung während der Tour: Das Wetter. Grundsätzlich kann man während 3-4 Wochen Wanderung mit jeder Wetterlage konfrontiert werden: Regen, Hagel, Sturm, Hitze, Gewitter, Schnee. Bis auf den Schnee haben wir auch alles erlebt. Insgesamt hatten wir aber Glück mit dem Wetter. In den ersten 2,5 Wochen der Tour hatten wir nur an 2-3 Tagen mal kurz oder wenige Stunden unsere Regenkleidung an. Das änderte sich jedoch schlagartig beim Erreichen des Nationalpark Mercantour. Landschaftlich und von der Tier- und Pflanzenwelt ist der Nationalpark wirklich toll. Tiere, die wir die letzten Wochen wenn überhaupt nur hin und wieder aus der Ferne beobachten konnten, kamen plötzlich bis auf wenige Meter an uns heran und waren deutlich häufiger zu sehen: Gämsen, Murmeltiere, Steinböcke, sogar ein paar große Greifvögel haben wir bestaunt. Was das Wetter anging, präsentierte sich das Mercantour zwar vorhersehbar, aber auch nass. Das lief folgendermaßen: Jeden Morgen sagten wir uns „Wow, so tolles Wetter, so wenig Wolken, heute regnet es niemals“. Am Mittag war es dann ein „Naja, es zieht schon zu…“ und nachmittags dann „Kannste mir die Regenhülle drübermachen?“ und „Eins, zwei, drei, …. ,zehn, elf [Buuuuumm]. Das Gewitter ist noch 4 Kilometer entfernt!“. Zum Glück waren die Abende und Nächte dann immer wieder trocken und ruhig. Der viele Regen über dem Mercantour rührt daher, dass die feuchte Meeresluft über dem Gebirge des Nationalparks aufsteigt und sich dann abregnet. Also auf eine Art doch auch motivierend, weil das Meer immer näher kommt. Je näher man dem Meer kommt, desto früher am Tag regnet es übrigens. Wenig Regen in den ersten 2,5 Wochen heißt aber nicht, dass das Wetter optimal war…es war viel zu heiß!!! Wir wussten gar nicht, an wie vielen Körperstellen man schwitzen kann und wo der Schweiß einem überall runterlaufen kann. Insbesondere im Tal und in den Städten hat sich der Hitzesommer mit bis zu 40°C von seiner intensivsten Seite gezeigt. Aber gut, wir haben uns ja auch Südfrankreich und nicht Skandinavien als Ziel ausgesucht… Wir konnten auf dem GTA die allermeiste Zeit entspannt in kurzer Hose und T-Shirt wandern. Abends ohne Bewegung und in der Höhe mit ggf. noch Wind und Regen wurde es aber auch schnell frisch. Daher sind eine Isolationsschicht, z.B. ein Fleece, und eine Wind-/Regenjacke auf jeden Fall Pflicht. Ausrüstung Empfehlungen für sinnvolle Ausrüstung findet man im Internet wie Sand am Meer, jede und jeder hat eine andere Meinung dazu. Daher versuchen wir es hier allgemein zu halten und kurz darauf einzugehen, was für uns gut funktioniert hat. Grundsätzlich gilt aber: Nimm das mit, womit du gut klarkommst und dich wohl fühlst. Was man auf jeden Fall empfehlen kann, ist auf das Gewicht der Ausrüstung zu achten. Ein Kilo mehr oder weniger macht sich auf über 500 km früher oder später bemerkbar. Zur Gewichtsreduktion gibt es dann zwei Möglichkeiten: Einzelne Gegenstände durch eine leichtere Variante ersetzen oder sie ganz weglassen. Manchmal braucht es auch beim Wandern den berühmten Mut zur Lücke 😉 Solange das nicht auf Kosten der eigenen Sicherheit geht… Im PDF im Anhang findet ihr eine Liste mit den wichtigsten Gegenständen unseres Equipments, mit denen wir überaus glücklich waren. Die Liste ist ausdrücklich nicht vollständig. Und ja, wir wissen, dass die ca. 2,5 kg Kameraausrüstung alles andere als zwingend nötig gewesen wären, aber so sind für jede Person eben andere Gegenstände für so eine Reise wichtig. Insgesamt sind wir auf rund 13 kg Rucksack-Startgewicht pro Person inklusive 3 kg Wasser und 3 Tage Essen gekommen. Die am Körper getragene Kleidung haben wir nicht mitgewogen. Das Durchschnittsgewicht auf dem Weg war aber deutlich niedriger, da das Wasser nicht immer voll war und weniger Essen mitgeschleppt wurde. Bevor es mit der großen Reise losgeht, kann es sich lohnen, neue Ausrüstung vorher zu testen. Insbesondere sollten Schuhe eingelaufen sein, vor allem falls es sich um dicke Wanderschuhe handelt. Bei leichten Trailrunningschuhen, die wir für den GTA empfehlen können, ist das sicherlich nicht ganz so wichtig. Aber auch in unseren Altra Olympus haben sich Blasen und Druckstellen gebildet. Da konnten uns nur noch gute Blasenpflaster retten. Unterkünfte und Camping Wir haben auf dem GTA jede Nacht im Zelt geschlafen. Den Großteil der Nächte haben wir dabei „bivouak“ gemacht. In den französischen Alpen heißt biwakieren, dass man für nur eine Nacht an einem Ort schläft, das Zelt erst abends aufbaut und es morgens wieder abbaut. So ist das Schlafen im Zelt auf dem GTA an den meisten Orten geduldet, weshalb z.B. an den schönen Bergseen abends meist mehrere Zelte stehen. Es gibt jedoch ein paar Ausnahmen – rund um den Mont Blanc gibt es Sonderregelungen und auch in den Nationalparks ist das Biwakieren teilweise eingeschränkt. Zum Glück haben einige Berghütten Biwakplätze neben der Hütte, wodurch das Schlafen im Zelt auch in Nationalparks möglich wird. Außerdem gibt es in manchen Gegenden, in denen das Biwakieren verboten ist, trotzdem buchbare Biwakplätze, diese sind kostenlos. Der QR-Code zu der Buchungswebsite ist dann oft auf Schildern ausgewiesen. Es lohnt sich also, sich im Vorhinein zu informieren, wie die Campingregeln in den Nationalparks sind und an welchen Hütten biwakiert werden kann. Das Zelten neben den Hütten kostet meist nur wenige Euro pro Person und beinhaltet die Nutzung von Toilette und Dusche. Im PDF im Anhang findet ihr eine Liste mit allen Hütten, an denen das Biwakieren möglich ist. Insgesamt gibt es noch deutlich mehr Hütten zum drinnen Übernachten. Hierfür lohnt es sich zusätzlich zum normalen Schlafsack evtl. noch einen Hüttenschlafsack mitzunehmen. Ein Großteil der freien Grasflächen in den Alpen ist in Privatbesitz und durch Schaf- oder Kuhherden besetzt. Die Landwirt*innen finden es meist nicht so toll, wenn Zelte auf den Flächen stehen, so unsere Erfahrung. Einmal mussten wir das Zelt um 21 Uhr wieder abbauen und weiterstapfen, weil ein wütender Schafshirte uns partout nicht auf seiner anscheinend privaten Skipiste zelten lassen wollte… Neben den Berghütten gibt es in diversen Städten und Ortschaften auf dem Weg Unterkünfte und Campingplätze. Den GTA auch ohne Zelt zu wandern ist demnach kein Problem, erfordert nur etwas mehr Geld und Organisationaufwand, insbesondere in der begehrten Sommerzeit, in der frühzeitig gebucht werden sollte. Und noch ein kleiner Hinweis zu Unterkünften am Mittelmeer. Es ist teuer, sehr teuer. Der Wunsch nach Entspannung in einer kleinen Wohnung schlägt im Sommer für zwei Personen gut und gerne mit 150-200 € pro Nacht zu Buche. Deutlich günstiger, zumindest in Menton, ist der Campingplatz, welcher sich etwas oberhalb der Stadt befindet. Hier kostet die Nacht nur rund 30 €. Runter in die Innenstadt und zum Strand dauert es zu Fuß nur 10 Minuten und rauf vielleicht 15 Minuten. Laut Internet können nur 3 Nächte am Stück gebucht werden. Wenn man anruft oder direkt vorbeigeht, sind aber auch einzelne Nächte möglich. Verpflegung und Kochen Das lang ersehnte Abendessen nach einem harten Wandertag, der kleine Snack nach einem schweißtreibenden Aufstieg oder der wohlverdiente Zwischenstopp auf der Berghütte. Neben Schlafen, Pinkeln und Kacken ist die Verpflegung auf Tour wohl eines der wichtigsten Bedürfnisse. „Ohne Mampf kein Kampf“ heißt es doch…wobei wir hoffen, dass das Wandern weder kämpferisch noch quälend empfunden wird 😊 Der GR5 bietet in puncto Essensversorgung super viele Möglichkeiten. Lebensmittelläden oder kleine Supermärkte werden meist jeden zweiten Tag erreicht. Bis zum Abzweig auf den GR52 mussten wir für maximal 2-2,5 Tage Essen mitnehmen, also wirklich machbar. Der GR52 hat da andere Ansprüche, dazu gleich mehr. Mit Lebensmittelläden sind Läden gemeint, die einen Großteil der Dinge für den täglichen Wanderbedarf anbieten, aber nicht so groß sind wie der typische Supermarkt in z.B. Deutschland. Wobei es diese Supermärkte auf der Strecke auch hin und wieder in den größeren Städten gibt. Dass die Preise in den Alpen und insbesondere in den abgelegenen Bergläden merklich höher sind als im Tal oder in der Großstadt, hat uns erst etwas erschreckt, es führt aber kein Weg daran vorbei. Wir sind ja glücklich, dass es die Läden überhaupt gibt! Übrigens bieten die Lebensmittelläden teilweise auch Campingbedarf an, wie z.B. Gaskartuschen. Die meisten Läden haben sonntags am Vormittag geöffnet und manche machen an Werktagen eine Mittagspause. Das lohnt sich im Hinterkopf zu behalten. Im PDF im Anhang findet ihr eine Liste mit allen Lebensmittel-Einkaufsmöglichkeiten. Wir haben versucht, die Läden auch grob nach ihrem Angebot zu kategorisieren. Zusätzlich zu den Einkaufsmöglichkeiten gibt es, wie in Frankreich üblich, viele Restaurants in den Ortschaften und Städten. Wenn man gerade nicht im Tal unterwegs ist, kommt man auf dem Weg zusätzlich sehr regelmäßig an Hütten vorbei, die ebenfalls warmes Essen und Snacks anbieten. Es ist also auch möglich, nur wenig Essen mitzuschleppen und dafür häufiger mal auf Hütten einzukehren. So lässt sich das Rucksackgewicht steuern. Wir haben unser Essen aber immer getragen und nicht in Hütten gegessen, was unserer veganen Ernährung geschuldet ist, auf die die Hütten und Restaurants leider nicht verlässlich eingestellt sind. Insbesondere in den heißen Monaten ist die Versorgung mit Wasser sehr bedeutend. Wie oben schon geschrieben, hatten wir in den ersten Wochen fast jeden Tag über 30 Grad, haben uns über jede Minute Schatten gefreut und so viel geschwitzt wie nie zuvor. Über die 3 Liter Wasserkapazität pro Person waren wir äußerst glücklich. Wir haben meist Wasser aus öffentlichen Wasserstellen z.B. an Hütten oder in Ortschaften genommen. Oft stand „Eau potable“ (Trinkwasser) dran, manchmal stand aber auch nichts oder „Eau non controlée“ (Nicht überwachtes Wasser) an den Zapfsäulen. All diese Varianten haben wir getrunken, ohne jegliche Beschwerden zu haben. Wenn ausdrücklich „Eau non potable“ (Kein Trinkwasser) ausgeschildert war, dann haben wir die Münder davongelassen. Wasserstellen gab es an so gut wie jeder Hütte und in jeder Ortschaft. Ansonsten hilft es auch mal in einem Restaurant oder bei Privatmenschen nach Wasser zu fragen, uns hat das noch niemand ausgeschlagen. Wenn nun keine Wasserstelle verfügbar ist, dann bieten Bergbäche eine weitere gute Möglichkeit für Wasser. Wir haben das Wasser dann jedoch gefiltert. Einmal haben wir auch aus einem kristallblauen Bergsee Wasser genommen und zusätzlich zum Filtern noch Micropur Forte Chlortabletten genutzt, um auch Viren aus dem nicht-fließenden Gewässer zu eliminieren. Jetzt aber zum GR52 – der Kür der Tour, der letzten Prüfung vor dem Ziel. Die Alternativroute nach Menton ist nicht nur vom Wandern und vom Wetter her anspruchsvoller als die Hauptroute nach Nizza, sondern auch was die Lebensmittelversorgung angeht. (Nicht falsch verstehen, wir würden immer wieder den GR52 nehmen, weil er landschaftlich einfach toll ist!) Zwischen dem Trennungsort Saint-Dalmas-Valdeblore und der Stadt Sospel (letzte Etappe vor Menton) gibt es keine Einkaufsmöglichkeit. Das sind 85 km oder rund 4-5 Tage zu gehen. Wer sich hier selbst versorgen möchte und nicht auf Essen in Hütten zurückgreifen möchte, sollte sich in Saint-Dalmas-Valdeblore gut überlegen, wie viel Essen benötigt wird. Wir haben aus Versehen sogar für 6 Tage Essen gekauft, weil wir den Supermarkt in Sospel nicht auf dem Schirm hatten und unser Reiseführer noch einen Tag länger eingeplant hatte, als wir am Ende gebraucht haben. Da sind unsere Rucksäcke kapazitätsmäßig auf jeden Fall an ihre Grenze gekommen. Zwischen Sospel und Menton haben wir übrigens nur eine Möglichkeit zum Wasser nachzufüllen gefunden, und zwar an einem super süßen Picknick-Ort, den liebe Menschen für Wandersleute geschaffen haben. Dort gibt es Wasser, Sirup und ein Gästebuch. Wo Trinken und Essen rein geht, muss es auch wieder raus. Unserer Beobachtung nach gab es sehr viele öffentliche Toiletten, auch in mittelgroßen Dörfern. Diese sind ausgeschildert oder mit der oben genannten „OsmAnd“-App auffindbar 😊 Insgesamt kann man sagen, dass die Versorgung mit Essen und Wasser auf dem GTA gut ist, aber auf dem letzten Drittel der Tour etwas mehr Organisation erfordert als in den ersten Wochen. Insbesondere was das Wasser angeht, sind wir Richtung Ende in den Modus „immer alles vollmachen“ übergegangen. Kurzer Zusatz: Wir haben uns als vegan lebende Personen auch auf unserer GTA-Tour vegan ernährt. Wir sind immer wieder erstaunt gewesen, wie wenig das französische Lebensmittelangebot die pflanzliche Ernährung im Blick hat und wie stark der Fokus auf tierischen Lebensmitteln liegt. Dementsprechend schrumpft das Angebot. Andererseits wird man so auch von sehr verlockenden, aber natürlich ungesunden Keksen und Supermarkt-Backwaren ferngehalten. Überall muss ja bekanntlich noch ein bisschen Süßmolkenpulver und nen gutes Stück Butter rein! Nichtsdestotrotz gab es genug vegane Auswahl, um leckere Abendessen zu zaubern und mittags war es dann häufig das Hummus-Baguette mit Oliven… Mobiles Netz und Sicherheit: In diesem kurzen Kapitel möchten wir noch kurz auf die Sicherheit in den Bergen und die Netzsituation eingehen. Da wir zu zweit unterwegs waren, haben wir dem Thema Sicherheit nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit gewidmet, vielleicht naiv? Wir hatten beide je ein Handy dabei. Zusätzliche Satellitenkommunikation wirkte auf uns etwas Overpowered für die doch recht gut angebundenen Alpen. Trotzdem muss man sich im Klaren sein, dass man auch mal einige Stunden oder nahezu ganze Tage kein mobiles Netz hat. Meistens hatten wir zum Akku sparen ein Handy im Flugmodus und das andere ausgeschaltet. Dabei kann es sinnvoll sein, zwischen den Wandernden die SIM-PINs und normalen PINs der Handys auszutauschen. Da der GTA zumindest im Sommer gut besucht ist, muss man im Regelfall nicht lange suchen, um andere Wandernde zu finden, die im Notfall unterstützen können. Und noch eine Empfehlung für alle, die ihre Reise mit Familie und Freunden teilen wollen. Wir haben gute Erfahrungen mit „FindPenguins“ gemacht. In der App kann man z.B. für jeden Tag einen sogenannten „Footprint“ anlegen mit der Position des Schlaf-/Zeltplatzes, Bilder des Tages hochladen und einen kleinen Tagesbericht schreiben. Den Link zur Reise können dann andere Menschen öffnen und die Reise mit verfolgen. Die App ist kostenfrei und für die anschauenden Menschen sind kein App-Download oder eine Anmeldung nötig. Fazit Wow, das waren ganz schön viele Informationen auf einmal. Wer bis hier gelesen hat, verdient unseren Respekt! Hoffentlich haben euch die Hinweise und Erfahrungen geholfen. Wenn ihr weitergehende Fragen habt, zögert nicht sie zu stellen 😊 Jetzt noch unser Fazit zum GTA: Eine Fernwanderung, die auch als erste Fernwanderung gut geeignet ist. Etwas Bergerfahrung ist sicherlich sinnvoll, aber nicht zwingend erforderlich. Die Versorgungssituation mit Essen und Wasser ist relativ entspannt und bedarf auf den meisten Abschnitten keiner großen Planung. Der Weg ist super markiert, eine digitale Offline-Karte ist aber trotzdem empfehlenswert. Es ist unkompliziert möglich, über den gesamten Weg im Zelt zu übernachten, solange man aufmerksam ist und regionale Sonderregelungen beachtet. Übernachten in Unterkünften ist ebenfalls gut möglich. Je nach Fitnesslevel und Ambition sollten 25-35 Tage eingeplant werden. Wer nicht so viel Zeit hat, kann die Route auch ganz bequem auf mehrere Urlaube aufteilen. Die von uns gewählte Route (GR5, GR55, GR52) hat uns sehr gut gefallen! Die anstrengenden Anstiege wurden mit tollen Aussichten belohnt, wir haben nette Menschen kennenlernen dürfen, haben an traumhaften Zeltplätzen übernachtet und ganz nebenbei einen Monat am Stück Sport gemacht. Der Körper dankt. Der einzige Aspekt, den wir uns auch anders hätten vorstellen können, war die Anzahl an Menschen auf manchen Teilabschnitten. Insbesondere rund um den Mont Blanc wurde es recht voll. Aber als Zeltmenschen hatten wir ja zumindest morgens und abends meist die Natur ganz für uns, also alles halb so schlimm. Abschließend können wir in fester Überzeugung sagen: Die Erfahrungen dieses Wanderabenteuers werden wir niemals vergessen! GTA_Ausruestung_Biwakplaetze_Einkauf.pdf
  11. Ich mache wieder wie letztes Jahr einen Workshop über UL-Ausrüstung, am praktischen Beispiel, also aufgebauten Zelten, Kochern usw, diesmal am Sa Morgen, Näheres steht ja auf der Fernwander-Tage-Site... Dazu einen Workshop mit Schwerpunkt Energieversorgung unterwegs, aber auch elektronische Kommunikation, Mobilnetz, GPS-Navigation und deren Schwierigkeiten inkl Spoofing, Jamming usw, am späteren Fr Nachmittag... Da zeige ich auch, wie man mit recht einfachen Mitteln Kabel komplett durchtesten und auch de genauen Widerstandswert messen kann, wenn jemand, der zu dem Workshop kommt, gerne die eigene USB-C-Kabel testen / messen möchte -> mitbringen... Schön ist, daß wir diesmal ein größeres Zeitraster haben, was auch mehr Zeit für Fragen läßt... ich nehme zwar an, so früh möchte keiner von Euch aufstehen, aber ich kann für Einen eine Mitfahrgelegenheit ab Overath via A3 /Limburg zum Schlosspark anbieten aber ich fahre Fr ca 5.45 los... Rückfahrt ca So 19.30 Viel Gepäck wäre kein Problem...
  12. Ich nutze die Garmin Fenix zusammen mit Locus (Navigation) und Windy (Wetter). Die Kombi funktioniert für mich ganz gut: Fenix am Handgelenk für den schnellen Blick auf Richtung/Höhenmeter, Locus auf dem Handy für die eigentliche Kartenarbeit (Offline-Karten, Track laden/anpassen), Windy für die Wetter-/Windprognose vor und während der Tour. Die Uhr allein würde mir für echte Navigation zu wenig Kartendetail bieten, aber als Ergänzung zum Handy ist sie super — vor allem wenn der Akku vom Handy schonen soll und man nur kurz gegenchecken will, ob man noch auf Kurs ist.
  13. Eigentlich hatte ich den Beitrag für "Etrex power management" von@Ameisenigel geschrieben, dachte mir dann aber, das ist eine generell interessantes Thema und wird so später leichter gefunden... Dafür benutzte Garmin GPS bzw Etrex 20,22,30,32 (x) ob jetzt 20,22,30,32 evtl noch x dahinter, macht für den Stromverbrauch keinen Unterschied. Ich komme 3 Tage mit einem Satz weiße Eneloop hin. Mein Einzellen- Lader wiegt 37 g und wenn man es möglichst leicht haben will, lädt man sie halt Beide nacheinander z.B. am 2. Abend bzw 3. Morgen nach...und spart sich das Tausch-Set, dann sind es 89 g zusammen...für Stromversorgung Etrex... Zum Thema Nachhaltigkeit (bzw Bat kontra Akku) muß jeder seinen Weg gehen, der zur eigenen Moral / Wahrheit passt. Ich benutze unterwegs nur noch Akkus, PB, PS usw...Kein Batterie-Müll, keine Batterie-Produktion...kein unterwegs Nachkaufen müssen... Da ich meist so unterwegs bin, daß ich nicht da bin, wo Steckdosen sind, also autark mit Panel unbterwegs bin, macht das Laden mehr Sinn, ich empfinde das auch nicht als Stress, eher völlig easy und stressfrei...und muß für Energienachschub nicht laufen, die Sonne gibt es vor dem Zelt, Boot, was auch immer Wenn ich abends oder morgens die eine Min für´s Eneloop in den Lader stecken, oder das Panel aufzustellen, als Stress empfinden würde, würde ich meine Tour bzw Lebensplanung überdenken, oder habe wegen was Anderem Stress Vergleich der Energie, was ich Nachladen muß... Auf normalen Touren ist mein Smartphone aus, gut geladen für Notfälle und um evtl abed ein bisschen Recherche zu machern, ums Forum inkl Schreiben zu kümmern oder halt etwas arbeiten. Bei derartiger Nutzung verbrauche ich umgerechnet ca 1 Akkuladung auf 5 Tage. Wenn ich das Smartphone auch für Navigation einsetze, was ich sinnvollerweise teilweise, da wo nötig, zum Segeln in NL mache, damit mich die Brücken / Schleusenwärter mittels N-AIS schon vorher auf dem Schirm sehen und entsprechend Bootspakete zusammenpacken, was für mich auch da deutlich weniger Wartezeiten (und genauso für den Auto/Fahrrad-Querverkehr) bedeutet, muß der Akku morgens vollgeladen sein und ist abends, wenn es nicht gerade im Winter früh dunkel wird, auf 20% und in NL ist überall gutes Mobilnetz, braucht also dafür wenig.. Smartphone Navigation 14 Wh + 20% Ladeverluste ~ 13,5 Wh / Tag Etrex Navigation 5Wh / 3 + 35 % Ladeverluste ~ 2,3 Wh / Tag Bei mir läuft das dann tagsüber, ausser bei Pausen, durch (bei N-AIS dann evtl, wenn keine Brücke, Schleuse in der Nähe, Kennung abgeschaltet), würde ich es sparsamer einsetzen, also nur sporadisch, bliebe aber der Faktor 5 im Energieverbrauch gleich... Was letztendlich heißt, würde ich mit Smartphone navigieren, müßte ich mehr Gewicht für größeres Panel bzw mehr PB-Energie (zur Überbrückung von Schlechtwettertagen) mitnehmen.. Sieht natürlich bei Leuten, die da bzw so unterwegs sind, daß sie jeden Tag an ner Steckdose aufladen können anders aus. Jetzt kommt für mich, noch ein anderer Aspekt dazu...-Datenschutz...meine Garmin GPS können schon technisch nicht meine Bewegungen, Tracks usw an einen Datendealer weitergeben, (N)-AIS, wenn denn nötig (ich fand früher das WLAN-System besser, verstehe aber, daß das kostenaufwendiger war), ist ein geschlossenes System, aber im Normalfall eh Garmin GPS, ist mir deutlich sympatischer, als wenn ich die ganze Zeit Google usw meine kompletten Bewegungsdaten zur Verfügung stelle...
  14. Hallo zusammen, nachdem ich mit @khyal telefoniert und noch einiges gelesen hab, werde ich nun vom 19.08. - 27.08. im Rondane befinden. Tourplanung: Allgemeines: Mit Zelt, Hütten nur im Notfall. Navigation hauptsächlich mit Karte und Kompass. (Einmal möcht ichs üben für zb. Sarek und Wintertouren, und dann verbarucht mein Handy irgendwie mehr als üblich, müsste sonst ne 20K Powerbank mitnehmen) 1. Tag: von DUS nach Oslo. Lande 11:50. Zug nach Otta Ankunft 17:30. Die erste Nacht werde ich dort auf den Campingplatz, weil einmal der Bus nach Mysuseter (Startpunkt) nicht mehr fährt und ich noch ne Gaskartusche brauche, der Laden aber schon zu hat. (Nen früheren Flug gabs nicht.) 2.-8. Tag Mysusetet -> Rondvassbu -> Storronden (Tagestour zum Gipfel, Zelt und Gepäck plane ich unten stehen zu lassen) -> Doralseter -> Pausentag -> Bjornhollia -> Rondvassbu -> Mysuseter 9. Tag Zug zurück, Abflug 18:00 Oslo Etwas über 80km. Pausentag da ich mir nicht vorstellen kann schon genug Kraftausdauer in Beine und Hüfte zu haben. Möglicherweise mache ich aber nen bisschen was da Doralseter -> Bjornhollia 18km sein sollen. (Das ist ne KI Route haut aber laut ut.no so ungefähr hin, die Karten und Nökkel sind unterwegs.) Packliste: https://lighterpack.com/r/h3z6o9 Baseweight aktuell: 8129 Alles mit gelben Stern ist noch nicht gewogen. Grüner Stern ist die Wärmekleidung. Ja, Kindle und Kopfkissen sind fragwürdiger Komfort. Was macht Ihr an einem Pausentag / Abwettern? Ich bin im Alltag unter Dauerbeschallung und Stimulation. Kp ob ich so nen ganzen Tag nichts tun und Stille aushalte. AirPods nicht da ich Dauergeräusche wie Bahn und Flugzeug nicht ausblenden kann und völlig fertig ankommen würde. Essen: Dazu kommen dann circa 5,5kg Essen für 8 Tage. (Morgens: Hafeflocken, Sonnenblumenkerne, Schockolade, Nüsse. (850kcal) Abends: 200g Bulgur, Rote Linsen, Asianudeln, 100gr Speck, Magarine und gefriergetrocknetes Gemüse. Gemüsebrühwürfel und Tütensuppe Tagsüber: Snacks wie Süßes, geräucherte Würste, Käse und vllt Pemekan wenn ich den/das in Otta kriege.) Ich wiege 70kg bei 1,65m. Bei 2,5 Stunden Barfuß und 1 Std mit 14kg aufm Rücken hab ich an dem Tag 3750 kcal gefuttert. Fragen/Feedback: 1. Packliste allgemein so passend? Ich weiß die ist laut der 5kg Regel nicht ultraleicht und einzelne Ausrüstungsgegenstände kann man, mit Erfahrung, im Laufe der Zeit austauschen. Das ist aber erstmal was ich habe und bin soweit auch sehr glücklich damit. Für meine allererste Trekkingtour und als Bauch/Seitenschläfer (Deshalb auch die große Iso) werde ich vermutlich komfortable Nächte haben. Aber gibt es z.B. etwas, was auf jeden Fall zuhause bleiben kann? 2. Laut meiner Recherche nachts 3-7 Grad. Mit möglichen Spitzen nach unten. Ich hätte noch nen Katabatic Flex 30, halte den Alpinlite hier aber für besser. Was meint Ihr? 3. Vermutlich zuviel Kleidung. Ich vermute entweder Thermoshirt ODER Fleece? Und vermutlich die WIndjacke raus auch wenn ich das Hautklima richtig angenehm finde. 4. Was mache ich mit der leeren Gaskartusche? 5. Thomas schrieb auf Trekkingtrails was von Lemmingjahren. Gilt das für alle Norwegische NP? Wo finde ich denn raus ob es ein Lemmingjahr ist oder nicht? 6. Irgendwas vergessen? Vielen Dank, Sebastian
  15. Neben Flugmodus ist GPS der größte Stromverbraucher beim Handy. Würde empfehlen GPS nur einzuschalten wenn du es wirklich benötigst, großteil der Navigation ist eigntlich auch ohne Problemlos machbar. Daneben gibt es bei modernen Android Handys leider noch massenwese weitere Funktionen die Akku kosten und man muss sich durch diverse Menüs wühlen um die alle abzustellen. Handy über Nacht abschalten spart auch nochmal ein paar Prozent Akku Hab es egentlich immer hinbekommen das der Akku dann 3-4 Tage Hält (Navigation + Photos/Videos + ein bisschen lesen). Damit komme ich dann mit einer 10000er PB >10 Tage hin.
  16. Gudde, da meine erste wirklich lange Wanderung ansteht, möchte ich mich neu mit dem Thema Navigation auseinander setzen. Hatte zuvor für meine zwei- drei Tages Wanderungen immer mein Handy benutzt. Was gut funktionierte. Deutscher Trail ! Jetzt plane ich eine 10 Tageswanderung mit Navigation, (ja mein Handy macht auch solchen Touren ) doch meine Sorge ist, dass der Akku sich schnell entlädt wenn ich noch parallel Hörbücher höre und die Navi laufen lasse. Wie macht Ihr das, was nutzt Ihr.?? Einige nehmen eine Garmin UHR zur Navigation, andere ein Garmin etrex 32 und einige Handy . Meine Gedanken effektiver das Handy zu nutzen mit einer zusätzlichen Powerbank oder Externes Navi mit. Batterie Nutzung ?? Erfahrungen würde ich mir gerne anhören.
  17. hatte ca 3 jahre lang die instinct solar und war weitestgehend zufrieden! breadcrumb navigation hat für die meisten sachen gereicht und akkulaufzeit war super! irgendwann hat sie dann den geist aufgegeben... erst zeigte der höhenmesser plötzlich absurde werte an (15000m u mehr) und dann stieg auch der herzfrequenzsensor sporadisch aus von anfang an hatte die uhr probleme lange routen zu laden (50km+) das dauerte meist lange und dabei stürzte sie auch des öfteren mal ab wenn man mal den weg verlassen hat und zum beispiel abkürzt brauchte die uhr oft sehr lange um zu merken das man zurück auf der richtigen strecke ist (das macht die fenix deutlich besser) seit ende 2024 hab ich jetzt eine fenix 7 pro saphire solar und möchte sie nicht mehr missen! im alltag nutze ich (zu meiner anfänglichen überraschung) ständig die taschenlampe! navigation ist um welten besser weil sich andere wege und selbst höhenlinien erkennen lassen und eben tatsächliche karten auf die uhr geladen werden können... selbst das anzeigen von POI's und "routenplanung" direkt auf der uhr ist möglich auch die möglichkeit musik über die uhr zu hören nutze ich oft akku-laufzeit im alltag ist überragend! trotz regelmässigem joggen (mit musik über uhr) komm ich meist 5-10 tage aufm trail komm ich so 1-2 tage bei 8-12std aktiver navigation (satelliten alle+multiband aktiv) was immer noch viel effizienter ist als mitm handy aber könnte man auch deutlich effizienter gestalten wenn nötig wenn ich mir jetzt eine kaufen müsste und das budget begrenzt ist würd ich nach einer gebrauchten fenix 7 oder 7 pro schauen "solarladung": bei der instict hat es bei aktiver navigation und viel sonne ein paar zusätzliche stunde raus geholt aber wirklich spürbar war es nur im standard smartwatch modus! bei der fenix lässt sich kaum ein unterschied feststellen! wenn ich den ganzen tag in der sonne unterwegs bin und die uhr im smartwach modus merkt man das der akkustand langsamer sinkt aber wäre mir den aufpreis nicht wert!
  18. Hallo, Dieses Jahr habe ich es gewagt, mir mal fürstlichen drei Wochen "Sommerferien" zu nehmen und werde mich wohl grob in der Zeit vom 3. bis 17. September im nördlichen Schweden herum treiben. Ich habe vor, auf dem südlichen Kungsleden von Grövelsjön bis Fjällnäs zu laufen und wenn das zügig geht, eventuell noch etwas dran zu hängen oder Tagestouren ab Fjällnäs zu machen. Da meine Hündin dabei ist, die erfahrungsgemäß mit Touren um die 15km bedient ist, sollen meine Etappen in etwa so lang sein. Ich bin die Strecke bereits zweimal gewandert, zuletzt vor 9 Jahren. Meine Frage an die Menschen, die dort vor nicht allzu langer Zeit waren: Wie habt ihr dort navigiert? Ich habe noch die alten Fjällkarten von den vergangenen Wanderungen und nehme an, dass Navigation mit dem Handy eher nicht gehen wird, oder liege ich da falsch? Kann jemand was über den aktuellen Zustand der Wege bzw. Markierungen dort sagen? Ich frage mich nämlich, ob es die Karten noch tun werden, oder ob es sinnvoll wäre, in Navigationstechnik zu investieren. Viele Grüße!
  19. UL geht definitiv auch mit mehr Personen. Aber es ist leider wirklich so, dass sowohl hier im Forum, wie auch am Markt UL meisst für eine Person ist. Bei mehr Personen kommt noch der soziale Faktor hinzu. Beispiel: Beim Kochen muss es zügig gehen. Der Koch ist beschäftigt, dem wird es nicht so schnell langweilig. Aber die anderen Personen werden sehr, sehr ungeduldig .... Das geht weiter bei der Navigation etc. KI die Apps macht gibts!
  20. Die Openair Saison hat begonnen, und plötzlich sind viele heiss diskutierte Themen aus dem Forum durch die Masse entschieden: - Pocho oder Regenschutz? Wenn nach Mitternacht mehrere Tausend Ponchos im Starkregen tanzen, so ist es entschieden. - welcher Poncho? das aktuelle Mobell vom Veranstalter macht klar das Rennen. Wer sich von der Masse abheben will, hat das vom Vorjahr. - wieviel Gepäckvolumen brauche ich? mehr als 20 Liter sind eh nicht erlaubt. - brauche ich ein Messer? Nein, ist eh klar - wieviel "Wasservorrat" braucheich? 0,5l (der Veranstalter hat entschieden). Die älteren von uns werden sich noch an die Zeiten vor UL (Kasten Bier) erinnern.... - XUL: die jungen Frauen sind die absoluten Trendsetterinnen . Bauchfrei und Rucksack geht nicht. Ne Bauchtasche muss genügen. (Versteckte Kapazität bietet der Freund) - Wann ist UL zu leicht? Wer nach Mitternacht noch voller Energie tanzt um Warm zu kriegen .... ? (Siehe Bauchtasche) - Navigation? Wie macht ihr es? Immer der Masse nach, den Shuttle- Bus werden wir schon finden. - wohin mit dem "schweren" Wechselgeld? Wer fragt das ein Zeiten von Cashless noch? Und plötzlich müssen wir uns fragen ob es das Forum noch braucht!
  21. Ich habe eine Forerunner 255, die kann nur Navigation per GPS Linie, benutze ich viel auf Skitouren. Beim Wandern ist es durchaus okay. Hilfreich ist, dass man bei der Planung Zwischenpunkte setzen kann und deren Entfernung von der Uhr angezeigt wird. Wenn es komplexer wird nutze ich sowieso gleich Locus. Sofern man in Gegenden wandern geht, wo es nur alle paar Kilometer eine Gabelung gibt, sehe ich in den einfacheren Uhren ohne Karte kein Problem. Meine Uhr hat auch noch ein Mips Display, da hält der Akku länger. Bei den ganzen Features der Uhren steckt der Teufel im Detail, wenn man wenig Geld ausgeben will, wird es kompliziert, welche Uhr wichtige Features dann noch hat. Bei meiner Uhr kann ich beispielsweise eine Aktivität pausieren und später fortsetzen. So spare ich bei Pausen viel Akkulaufzeit. Einfachere Modelle können das nicht.
  22. Huhu! Ich nutze seit Jahren verschiedene Garmin- Ihren. Alle aus der Forerunner-Serie, da ich Triathlet bin und die Dinge dafür brauche. Die Navigation da ist super und kann auch diverse andere Sportarten )Wandern, Trailrunning, Radfahren, LL-Ski etc.) genutzt werden. Du kannst über die App die Routen planen, aber es gibt komfortablere. Einfach *.gpx-files auf die Uhr laden und los. Ich nutze gerne den Vibrationsalarm, um auf eine Wegänderung hingewiesen zu werden. Teuer sind die Dinger leider alle.
  23. Hallo zusammen, Ich habe mir schon die Finger wund gegoogelt, finde aber noch keine allumfassende Erklärung oder Vorgehen für mich, wie ich unterwegs auf einer mehrtägigen Tour stromsparend navigiere und nicht nur den Track, sondern auch POIs (Campings, Supermärkte) dabei habe. Ich habe ein Smartphone und möchte mir eine Smartwatch (Garmin Instinct 2 solar) zulegen, welche mir den vorab geplanten Track anzeigen kann. Ich brauche kein Routing, viele Wanderwege sind so gut ausgeschildert, daß die Uhr nur dazu dienen soll, die Richtung und Abzweige zu zeigen. Wie ich den Track plane und als gpx auf die Uhr bekomme, weiß ich. Ich kann mit komoot und Basecamp umgehen und plane dort in der Regel meine Wanderungen. Szenario für meine Fragen: Ich laufe los und folge dem Track auf der Uhr. Die Uhr benutze ich um dem Track zu folgen, ohne alle 10 Minuten das Handy rausholen zu müssen und Handy-Akku zu verbrauchen. Das Handy ist zum stromsparen im Flugmodus. Vorab habe ich auf Google maps den richtigen Kartenausschnitt offline gespeichert und schaue dort unterwegs, nach für mich wichtigen POIs, wie Supermärkte, Campings usw. Dorthin lasse ich mich dann (auch offline) vom Smartphone navigieren. Nach dem Supermarkt-Besuch navigiere ich mit Handy zurück zum Track und setzen den Weg fort. Soweit der Plan Bisher war ich mit GPS Gerät unterwegs und hatte so alles dabei, geplante Tracks + POIs, Annäherungsalarme usw. Das wird mir zu schwer, daher Umstieg auf Handy + Uhr. Wie plant ihr eure Mehrtagestouren? Speichert ihr euch auch alle wichtigen POIs ab und bekommt sie auch auf die Uhr? Wenn ja, wie? Wie geht ihr stromsparend mit dem Handy auf Mehrtagestouren um? Vielen dank für die Hilfe :) Liebe Grüße
  24. ich habe aktuell eine Amazfit BIp 6 und aufgrund des geringen Speicherplatzes bin ich oft auch nur mit Breadcrumbs unterwegs. Wenn es nicht gerade eine 90 ° Abbiegung ist finde ich das schon teilweise schlecht abzulesen, da macht sich das Kartenmaterial dann doch sehr gut muss ich sagen. Weiß nicht ob ich da lieber Upgrade für die nächsten Touren. Diejeningen hier die eine Smartwatch zur Navigation nutzen sind ja doch sehr angetan davon. Ist auch echt bequem.
  25. Hab die Enduro 3, und es ist ein Traum. Auf langen Wanderungen mit täglich GPS etwa einmal die Woche aufladen. Super schnelle Navigation und die Enduro 3 ist zudem noch deutlich leichter als meine Fenix 5 Plus

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