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146 Ergebnisse gefunden

  1. #PackLessPlayMore

    OmniSmock Red

    Vom Album OmniSmock

  2. Ich habe auf der ISPO ein recht nettes Material entdeckt, das ich vergleichbar noch nicht gesehen habe: Wollte es hier nur mal für die MYOG-Community einstreuen. Vielleicht ergibt sich ja mal die Chance an ein Testmuster zu gelangen. Oder kennt ihr gar Stöffchen mit ähnlichen Werten? Für mich scheint es eine Lücke im Standard Universum der Pertex-Stöffchen zu füllen.
  3. Hallo, da ich versuche das Gewicht meiner Packliste etwas nach unten zu bekommen wollte ich zunächst mal die schwere GoreTex Jacke austauschen. Da ich für starken Regen meistens eine Poncho dabei habe, würde ich die gerne Jacke gegen ein Windshirt tauschen. Als Nähanfänger würde ich mir gerne eines selber nähen. Daher bin ich auf der suche nach einen Schnitt der - für Anfänger nähbar ist - möglichst mit einer Anleitung - sich mit günstigen Stoffen nähen läst - auch mal über einen dünnen FleecePulli tragen läst Als Stoff habe ich an diesen von ET gedacht: http://www.extremtextil.de/catalog/Stretch-Nylon-Windbreaker-elastisch-70g-qm-2-Wahl::1891.html Ist dieser geeignet? Danke Josef
  4. Hallo liebe U-Eller, seit ein paar Wochen beschäftige ich mich mit dem Thema des Ultraleichtreisens. Ich finde den Gedanken sehr reizend mit nur wenigen Kilo in die Welt zu ziehen. Bisher war ich immer mit schwerer (teilweise schlechter) Ausrüstung unterwegs. Dabei waren allerdings auch keine Extremurlaube, sondern Kanutouren in Schweden, Fahhradtouren in Europa und "Herumreisen" in Südeuropa. Habe schon eine Menge hier und in anderen Foren gelesen und habe nun beschlossen mein eigenes Tarpzelt zu bauen. Da ich recht groß bin (2,01 m), reichen viele fertige Varianten von der Länge nicht. Ausser bei Tarptents von Tarptent scheint die Läge oftmals recht begrenzt (für mich). Als Einsteiger möchte ich gerne einen effektiven Mückenschutz und einen Boden einplanen, da ich auch weiterhin gerne nach Skandinavien fahren möchte. Nun zu meiner eigentlichen Frage. 1. Gibt es günstiges/billiges Material was bezüglich des Dehnverhaltens ungefähr an Silnylon heranreicht mit dem man gut Prototypen und Schnittmuster basteln kann? 1.1. Kann man eventuell günstige Malerabdeckfolie verwenden und diese zusammen kleben? 2. Welche Dehnung muss man bei nassem Silnylon im Gegensatz zu trockenem einplanen? (Ich hatte bisher nur PU-Zelte) 3. Wenn man einen Abspannpunkt auf der Fläche (also nicht am Rand oder an der Firstnaht) des Stoffes haben möchte, wie bringt man diese an? Einfach doppelten Stoff aufnähen und einen Gurt einnähen? Vielen Dank für's durchlesen. Gruß Leon
  5. Hallo liebe ULer, Ich wollt euch mal an meinem ersten UL Projekt teilhaben lassen, vielleicht mags der eine oder andere ja nachbauen. Nachdem Trekkingstöcke für mich sinnfrei sind, ich bin als Backpacker nicht groß im rauhen Gelände unterwegs, hab ich mich entschieden ungefähr 300-400 Gramm Gewicht zu sparen und mir ein Carbongestänge selbst zu bauen. Ausserdem ist das Packmaß so deutlich angenehmer. Ich hab also einen 5er auf die nächste brauchbare Lösung draufgepackt, und in einem Drachenladen Schnäppchen Carbon geordert. Hatte davor einen sehr sehr netten Schriftkontakt, und wurde vorzüglich beraten. Bestellt hab ich: - 4x Skyshark 385 (10mm) -7 dazugehörige Innenmuffen - 6 Stabendkappen aus Gummi (2 in Reserve, falls ma was verloren geht) - 3 Innenmuffe 3mm Vollmaterial (auch wieder eines in Reserve) - 5g Sekundenkleber den mir der nette Mensch empfohlen hat - 1 Meter Dacron selbstklebend zur Verstärkung Gekostet hat der Spaß inkl Versand 38,53€ Das Paket kam heute an, und das erste was mir aufgefallen ist: Yeah, UL freundliche Versandmethoden... den Kleinscheiß in wiederverschließbaren Tütchen und das ganze nochmal in einem großen Ziplockbeutel Zusätzlich gebraucht hab ich: - Puksäge - Meterstab - Aceton - 400er Schleifpapier - Wattestäbchen - Küchenrolle - Bleistift zum Anzeichnen - 3mm Bohrer und Bohrmaschine - Malerkrepp - Latexhandschuhe Die 82cm langen Skysharks hab ich erstmal halbiert... in dem Fall hat der Meterstab als Anschlag herhalten müssen, wenn er das nicht verträgt, darfs kein Meterstab bei mir werden. Dann die Sägestellen alle glattgeschliffen und die Kanten am Schleifpapier gebrochen. Bei 6 der Innenmuffen hab ich 45mm mit Malerkrepp markiert und zuerst angeschliffen, dann mit Aceton gereinigt, und die Stäbe (die Endkappen auf 4 Stück draufgesteckt damit ich weiß welche oben und unten hingehören) innen mit zusammengerolltem Schleifpapier und einer Diamantfeile ebenfalls angeraut und mit den Wattestäbchen plus Aceton ausgeputzt. Dann kam die Sekundenkleber Action, die Innenmuffen bis zur Markierung in die Stangen kleben... Ich empfehle dringend Gummihandschuhe, sonst kleben fix die Finger irgendwo fest... ausserdem muss man extrem zügig arbeiten, sonst rutschen die Muffen nicht mehr. Die verbliebene Innenmuffe hab ich halbiert und wollte sie einige cm tief ins Spitzenstück kleben, als Verstärkung für die Bohrung. Ist in einem Falle leider misslungen. die Idee, aus 2 Wattestäbchen und Malerkrepp ein Schiebedings mit gleichzeitig der richtigen Tiefe zu basteln, war jedenfalls gut, nur war ich nicht schnell genug beim Kleber Auftragen und Schieben. Weiter gings jedenfalls damit, ca 6-7cm unterhalb der Spitze eine 3mm Bohrung zu machen... Wohl dem, der eine Standbohrmaschine hat... ansonsten empfehle ich hier, zu zweit und mit einem rechtwinkligen Anschlag oder auch 2 davon zu arbeiten. Die 3mm Vollmaterial Muffen wurden anschließend gekürzt, geschliffen und zuerst durch die Löcher geschoben und dann von aussen spärlich mit Sekundenkleber beträufelt... die Passung saß recht stramm... Unbedingt vor dem Kleben probieren wie gut die durchgehen! Zu guter Letzt hab ich als Splitterschutz noch Dacron um alle Enden gewickelt (nicht die Innenmuffen) Und das Endresultat kann sich finde ich für eine Carbon Premiere absolut sehen lassen: Die Stangen sind 160cm Lang, die Segmente um die 46,5cm lang. Nachdem meine Waage noch nicht gekommen ist, kann ich euch heute noch kein Gewicht sagen. Die Länge kann man variabel zusammenstecken. Als 120er Stangen sind sie sehr stabil und steif, als 160er Stangen biegen sie sich unter meinem Gewicht etwas wenn ich mich darauf abstütze. Sobald das Tarp da ist, gibts einen Praxistest. Viel Spaß beim Nachbauen wer möchte, so schwer war das gar nicht. Arbeitszeit waren in etwa 1,5 Std LG Ronja
  6. Mit 1,97 m Länge und Schuhgröße 49 passe ich nicht in jedes Tarp einfach so hinein. Während es bei A-Frames meist nicht so problematisch ist, sind geschlossene "Klassiker" wie Solomid, Khufu oder Waldschneider T[R]ollhaus nur eingeschränkt für mich möglich. Durch die langen, schrägen Flächen hängen die Stoffbahnen trotz catcut zwangsläufig etwas durch. Bei Regen/Schnee und im Wind verstärkt sich dieser Effekt und Kontakt mit der Innenfläche des Tarp ist fast nicht vermeidbar. Man kann natürlich höher abspannen - damit gehen jedoch einige positive Aspekte eines geschlossenen Shelters verloren. Man kann auch zusätzliche Abspannpunkte auf der Tarpfläche anbringen, um den Stoff entgegen der Schwerkraft nach oben zu ziehen. Abgesehen von dem zusätzlichen "weak spot", den man sich da möglicherweise einbaut, muss man bei direkter Abspannung den Anker 2 Meter oder noch mehr entfernt setzen um überhaupt den Effekt zu haben, den Abspannpunkt "nach oben" zu dirigieren. Dies bedeutet zusätzlichen Platzbedarf und unnötige Stolperfallen bei den Mids, die üblicherweise nur sehr kurze Abspannschnüre benötigen. Alternativ kann man auch indirekt abspannen hier wird allerdings ein Umlenkpunkt benötigt - also ein zusätzlicher Trekkingpole, Ast o.Ä. Mein Ansatz war nun, die Tarpfläche nicht nach oben zu ziehen, sondern von innen nach außen zu drücken. Vorteil aus meiner Sicht hierbei: - keine zusätzlichen Nähte auf der Stoffbahn, - kein Schnurgebamsel, - keine Stolperfalle, - von innen bedienbar. Für die Umrüstung benötigt werden: 2 lfd. Meter elastische Kordel 2 mm = 0,60 EUR 4 Stk. Mini Tanka = 1,20 eur 1 Stk. 4 mm Carbonstab aus dem Drachenladen 4,50 EUR 4 Stk.Gummiendkappen dazu = 0,60 EUR Arbeitszeit: ca 10 Minuten Werkzeug: feine Säge, Nähmaschine (geht aber auch gut mit der Hand zu nähen) Links und recht durch die Abspannpunkte, die sich am Kopf- und Fußende des Tarps befinden eine 2 mm Gummilitze durchfummeln und jeweils außen einen mini-Tanka drauf. Die Tankas verhindern das "Durchflutschen" des Gummikordels und erlauben später das Justieren. In der Mitte der Gummilitze wird nun jeweils ein "Schuh" befestigt Der Schuh ist ein genähtes "Täschchen", welches den Carbonstab aufnimmt, und eine Schlaufe, an dem die Gummilitze festgebunden ist (hier aus einem Stück Cordura, besser geht noch mehrfach gelegtes Silnylon, weil es besser auf der Tarpinnenseite rutscht). Von dem Carbonstab habe ich zwei 40-cm-Stücke abgelängt und jeweils einen Endstopfen drauf gemacht. Bei Bedarf stecke ich nun den Carbonstab in den Schuh. Der Carbonstab wird dann mit der anderen Seite relativ senkrecht auf den Boden gestellt, während der Schuh die Tarpinnenseite nach oben drückt. Durch die Gummilitze wird er "beweglich" in Position gehalten. In der Praxis funkioniert dieses System wunderbar: durch die flexible Abspannung bewegt sich der Schuh mit z.B. wenn es windig ist oder man aus Versehen dagegen tritt, und justiert sich danach wieder vo alleine in die vorher eingestellte Position. Es ist schwer zu messen, aber ich schätze mal, dass man so 6 - 8 cm zusätzliche Kopffreiheit erhält - auf jeden Fall ausreichend "Spielraum". Ich hatte das schon auf dem Herbsttreffen in der Rhön gezeigt: keiner konnte den Carbonstab von außen umwerfen. Innen ist es mir bisher ein einziges Mal erst passiert, dass ich den auf den Boden gestellten Stab umgetreten habe. Um dies ganz auszuschließen habe ich dann an mein Innert am Fuß- und Kopfende auch noch einen Schuh festgenäht, in dem der Schuh dann fixiert ist. Durch dieses einfache Maßnahme habe ich einen deutlichen Komfortgewinn erzielt. Besonders schick finde ich, dass man am Tarp nichts nähen muss und so der Originalzustand erhalten bleibt. Also einfach mal ausprobieren ! ... achja, noch das Gewicht: pro Seite 16 g ... Grüße vom mrhardstone
  7. Der Trangia Brenner wird ja immer wieder bei ULern, wegen seines Gewichtes von 85g (ohne Simmerring) belächelt und verbringt als UH-Dino in der untersten Schublade sein Dasein. Und sind wir doch mal ehrlich, die meisten ULer sind nicht UL gebohren und haben aus der Vergangenheit irgendwoher oder von irgendwem einen solchen Brenner bekommen, wahrscheinlich sogar selbst gekauft - so wie ich auch, als ich UL noch gar nicht kannte. Meinen Trangia hatte ich vor 14 Jahren in einem der letzten erhältlichen Trangia 27er-Titankochset's mit bekommen. Ich wollte ein Kochset ohne damals irgend einen Gedanken an das Gewicht zu verschwenden, fand Titan irgendwie edel und entschied mich für das Set mit den zwei Titantöpfen. Tja, das Set habe ich immer noch und natürlich auch den Brenner in der klassischen gelben Tüte, wenngleich der Brenner nur selten genutzt wurde. Das Prinzip des Trangia-Brenner's ist nicht's neues und basiert auf dem des Pressure-Stove - Spiritus erhitzt sich nach dem Anzünden im zentralen Bereich des Brenners, dieser wird zwischen den geschlossenen Wänden gasförmig und strömt in diesen Aggregatszustand aus den Jet's. Dort entzünden sich die kleinen Flammen und strömen, je nach Ausrichtung, an den Topfboden. Die Anordnung, sowie die Anzahl und der Durchmesser der Jet's (Düsen) bestimmen die Leistung, den nutzbaren Topfdurchmesser und Verbrauch des Brenner's. Der große Vorteil des Trangia-Brenner's ist das Löschen der Flammen mit dem Deckel, wenn man versehentlich zuviel oder vorsorglich etwas mehr Spiritus eingefüllt hat, diesen nicht sinnlos ausbrennen lassen will und beim nächsten Kochvorgang wieder verwenden möchte. Das Ersticken der Flammen und somit Löschen des Brenners erfolgt einfach durch schnelles Aufsetzen des Deckel's. Jetzt nur noch den Brenner abkühlen lassen, zuschrauben und auslaufsicher einpacken. Somit kann man den restlichen Spiritus wieder verwenden - das ist absolut UL! Leider ist es der Trangia-Brenner mit seinen 85g nicht. Das muß nicht sein! Wie man einen UL-Trangia, mit den erwähnten Stärken baut, seht ihr nun in dieser Bauanleitung. Der MYOG UL-Trangia Brenner Baumaterial 1 runde Aluminiumdose mit Schraubdeckelverschluß1 Energy-Drink Dose mit 53mm Ø (z.B. PowerUp o. Red Bull)1 Aluminiumdose 400ml Bonduelle (Erbsen o. Möhren)J-B Weld 2K-Kleber Werkzeuge Eisen-RundfeileEisen-FlachfeileSchereMaßstabMeßschieberCutterKreisschneiderMini-HandbohrerBohrer 1 u. 2,5mmEdding 0,5mmJ-B Weld (nur der Auflistung wegen)Schleifpapier ~80erggf. SchleifschwammSchleifstein (nicht auf Foto) Der Bau des UL-Trangia Brenner's Ausgangsbehältnis ist eine dicht zu verschließende Dose mit Schraubdeckel. Diese Dose hat einen Außendurchmesser von 67mm, einen Innendurchmesser von 65mm und eine Höhe von 31mm ohne/33mm mit Deckel. Dosengewicht 7g / Deckelgewicht 5g. Der Durchmesser der Energydose beträgt 53mm. Aus dieser Dose entsteht die zweite Wand. Der Boden der Bonduell Möhren-Dose wird benötigt, um den Ring welcher die Schraubdose und einen Teil der Energydose per Verklebung verbindet, herzustellen. Übrigens eignet sich die leere Bonduell-Dose mit 400ml Volumen und 18g Gewicht auch prima als kleiner und günstiger UL-Topf/Tasse. Wie man einen Deckel dafür baut, habe ich in einer anderen Bauanleitung schon mal beschrieben: MYOG UL-Tassen/Topfdeckel Der Dosenboden wird in 16 Segmente aufgeteilt und die genaue Mitte durch messen ermittelt. Nun den Außen -und Innendurchmesser des Ringes von 65mm und 50mm mit dem Kreisschneider schon mal eine Runde leicht anreisen. So hat man eine bessere Übersicht, wo die Jet's gebohrt werden müssen. Das kann dann auch gleich getan werden. Jetzt gefühlvoll und abwechselnd die beiden Rundungen mir dem Kreisschneider weiter einritzen, bis das Blech fast durch ist. Nun den Ring an der Schnittkante mit Gefühl heraus drücken ggf. mit dem Cutter etwas nachhelfen. Danach mit Schleifpapier und/oder dem Schleifschwamm die Kanten entgraden. Die Bohrungen werden mit einem 2,5mm Bohrer beidseitig entgradet. Der Durchmesser des Ringes wurde bewußt auf 65mm Ø ausgeschnitten um ihn dann paßgenau auf 64mm Ø herunter zu schleifen. So paßt dieser dann saugend in die Dose und minimiert den Abstand beim Verkleben. Hier sind zu Testzwecken nur 8 Bohrungen zu sehen, welche dann später der besseren Funktion wegen, auf 16 Bohrungen verdoppelt wurden. Jetzt wird die zweite Wand aus der Energydose gebaut. Dazu muß als erstes der Boden entfernt werden. Das läßt sich ziemlich gleichmäßig durch kreisförmiges Bewegen auf einem Schleifstein bewerkstelligen. Zwischendurch kann ggf. auch die Metallfeile zur Hilfe genommen werden. Wichtig hierbei, daß die Bodensicke gleichmäßig abgetragen wird, damit ein möglichst vertikaler Stand in der Schraubdeckeldose gewährleistet werden kann. Den Boden mit Schleifpapier entgraden. Danach über Kreuz vier kleine Rundungen in den Bodenteil mit der Sicke feilen. Erneut entgraden. In einer Höhe von 31mm die Dose an dem Edding drehen. Dafür kann man den Stift in ein dickes Buch in der gewünschten Höhe legen. Danach mit der Schere sehr genau abscheiden und entgraden. Die Innenhöhe der Schraubdose beträgt 33mm. Somit liegt der Ring ca. 1-2mm unterhalb des Schraubdosenrandes, läßt Raum für die Verklebung und gewährleistet das dichte Schließen des Deckel's. Darum geht es ja! Die Komponenten im einzelnen. Ring, Innendose und Schraubdeckeldose. Nun geht es an das Verkleben mit dem 2K.Kleber. Hierfür hat sich J-B Weld bestens bewährt, da dieser Kleber so ziemlich alles miteinander verklebt und zudem noch extrem Hitze beständig ist. Wichtig hierbei, daß alle zu verklebenden Stellen angeschliffen und mit Spiritus (da schon vorhanden) gereinigt werden. Dabei wird der Teil der Energydose zentriert auf die Unterseite des Ringe's gelegt und der Kleber vorsichtig mit einem Zahnstocher rundum aufgetragen. Das geht sicher noch schöner, aber zum Glück sieht man zum Schluß nicht. Mit einem Gewicht beschweren und bestenfalls über Nacht austrocknen lassen. Nun wird der "Einsatz" in die Schraubdeckeldose gesetzt, der 2K-Kleber rundum aufgebracht. Unschöne Schmiererreien werden möglichst zeitnah mit einem Spiritus getränktem Küchenpapier entfernt. Da die Bohrungen teilweise im Klebebereich liegen, ist es ratsam, diese vor dem Verkleben mit einem Edding am inneren Rand des Ringes zu markieren. So kann man nach ein paar Minuten nach auftragen des Klebers die einfach noch mal einstechen. Bestenfalls erneut mir einem Gewicht belasten. Dazu hat dich eine zweite Energydose bewährt, welche mir dem Oberteil mittig auf den Ring gestellt und das Gewicht ober darauf gelegt wird. Nach einer erneuten Nacht des Aushärtens, werden die Edding-Markierungen mit Spiritus entfernt, die Jet's mit dem 1mm Bohrer nachgebohrt, dem 2,5mm Bohrer entgradet (mit viiiel Gefühl!) und eventuelle unschöne Rückstande des Klebers mit dem Schleifschwamm abgeschliffen. Der 18g MYOG UL-Trangia Brenner ist fertig! Der Vergleich Funktion Original Trangia vs. MYOG UL-Trangia Brenner Natürlich darf ein adäquater Vergleich der beiden Brenner in puncto Leistung, Brenndauer und Verbrauch nicht fehlen. Testumgebung: Die sommerlich warme und zugfreie Wohnung mit ~26C°daher keine Verwendung eines WindschutzesTopf: MSR Kettle Titanium 850ml mit aufgesetzten DeckelWassermenge: kaltes Leitungswasser ~14C°Topfständer: Titanium Dreibein - in Höhe, für optimalen Flammabstand, angepaßt (Münzen)1 Original Trangia Brenner2 MYOG UL Trangia Brenner (jew. mit einem kopl. Testdurchlauf)Unterlage: feuerfester TopfuntersetzerFüllmenge Brenner: jew. 20ml Spiritus ZimmertemperaturBrenndauer: Ab Anzünden bis zum Sprudeln des Wassers, danach Brenner ausbrennen lassen Original Trangia Brenner Nach dem Anzünden ploppen die Flammen nach ~30sec aus den Jet's. Es vergehen 10:50min bis das Wasser zu sprudeln beginnt. Der Topf wird abgenommen und nach 13:10min erlischt der Brenner. Der Abstand von ~1,5cm zwischen Brenner und Topf haben sich hier als optimal erwiesen. MYOG UL-Trangia Brenner Hier dauert es ~60sec bis die Flammen aus den Jet's ploppen. Das Wasser beginnt nach ~10:30min zu sprudeln. Nachdem der Topf abgenommen wurde, erlischt nach 12:40min der Brenner. Hier hat sich ein Abstand von ~2cm zwischen Brenner und Topf als optimal erwiesen. Zusammenfassung Original Trangia Brenner Dauer bis zum ploppen der Flammen: ~30sec Dauer bis zum Sprudeln des Wasser's: ~10:50min Dauer bis zum Erlischen des Brenner's: ~13:10min MYOG UL-Trangia Brenner Dauer bis zum ploppen der Flammen: ~60sec Dauer bis zum Sprudeln des Wasser's: ~10:30min Dauer bis zum Erlischen des Brenner's: ~12:40min Unterm Strich Insgesamt sind die Werte, bis auf das Ausploppen der Flammen aus den Jet's, nahe beieinander. Sehr auffällig ist dabei die doppelt benötigte Zeit des MYOG UL-Trangia Brenner's dafür. Umso erstaunlicher wiederum, daß er trotzdem schneller das Wasser zum sprudeln bringt. Dabei erlischt er gerade mal eine halbe Minute früher, als der Original Trangia Brenner. Damit hätte ich nicht gerechnet! So bleiben ~2ml nach dem Spudeln des Wasser's übrig, was nicht sondelich viel ist, aber durch das Trangia-Prinzip nicht unnütz verbrannt werden müssen. Durch das schnelle Überstülpen des Deckel's und nach kurzer Abkühlung des Brenner's, kann der Brenner mittels Schraubdeckel verschlossen transportiert und der Rest-Spiritus beim nächsten Kochvorgang verwendet werden - egal ob MYOG UL-Trangia Brenner mit 18g oder Original Trangia Brenner mit 85g Gewicht... Anmerkungen Natürlich hat das Ergebnis dieses UL-Trangia Brenner's nicht auf Anhieb funktioniert und ich habe einige Modelle bauen müssen, um zu den zwei im Test verwendeten UL Trangia-Brenner'n zu kommen. Wäre ja zu schön - Galerie: Prototypen ect. Auf den Simmerring, wie er beim Original Trangia auf den Deckel aufgesetzt wird, habe ich verzichtet. Dieser ließe sich leichtaus einem zusätzlichen Schraubdeckel nachbauen und an den Boden des UL Trangia-Brenner gesteckt transportieren. Da ich größtenteils nur sprudelnd heißes Wasser für meine Mahlzeiten benötige, kam der Bau somit nicht in Frage. Ebenso habe ich auf eine Auflistung der Kosten verzichtet. Diese gehen teilweise aus den Links hervor. Insgesamt sind es nur wenige Cent's für die Grundmaterialien. Ob man die Versandkosten oder den 2K-Kleber, wie auch das spezielle Werkzeug dazu zählen möchte, überlasse ich jedem selbst. Natürlich habe ich das Werkzeug, verschiedene Kleber, Schleifpapier/Schleifschwamm ect. auch irgendwann mal gekauft, aber das fällt für mich unter Notwendigkeit zur Umsetzung der Leidenschaft - UL-Brenner :- ) Diese Bauanleitung soll ledeglich zeigen, wie man ein bewährtes (leider sehr schweres) Brennerkonzept, durch eineige Überlegungen und Fingerspitzengefühl, selber - und ganz im Sinne des UL - wesentlich leichter bauen kann ohne auf eine adäquate Funktion zu verzichten. Natürlich ist mir völlig klar, daß man mit einem 12g-Catstove oder 6g-Pressurestove wesentlich leichter unterwegs ist und durch genaues Dosieren des Spiritus im besten Fall keine Restmengen übrig bleiben. Daher bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit diese Brennerkonzeptes - diese muß jeder für sich selbst entscheiden :- ) Die Werte wurden indoors ermittelt. Outdoor können diese natürlich durch verschiedenste Umgebungseinflüsse abweichen. Die Fotos habe ich mit einer Smartphonkamera "geknipst" - trotzdem sollte die "Qualität" der Fotos zu Versinnbildlichung ausreichen. Gerne stelle ich diesen Beitrag für das Ultraleicht Trekking Magazin zur Verfügung. Also, viel Erfolg und Spaß beim Nachbauen! Nitro
  8. Hallo, ich will euch mal meine neuen Carbon-Heringe vorstellen. Ich habe große Heringe und Sticks gebaut: Viele kennen die Bauanleitungen mit den Dübeln am Ende oder den selbst gefeilten Spitzen per Bohrmaschine. Mir gefällt vor allem die Bearbeitung mit der Bohrmaschine nicht, den eine Bohrmaschine ist für Kräfte in axialer Richtung also zum Bohren ausgelegt und nicht für tangentiale Kräfte wie beim Drehen, nicht umsonst sind Drehmaschinen deutlich größer, da die Lager viel größere Kräfte aufnehmen müssen und daher auch stabiler sein müssen, die Getriebe und Übersetzungen ignoriere ich mal. Meine Idee war, vorgefertigte Bauteile aus dem Bogensport zu verwenden für die großen Heringe. Dazu habe ich mir folgende Bauteile bei „onkel toms bogenshop“ bestellt, der war preislich am günstigsten. Carbonschäfte, volle Länge http://www.fertigpfeil.de/Rohschaft/Carbonschaefte/Easton-POWER-FLIGHT-223-237-244.html Inserts, CB für hinten (größere Klebefläche) und Microlite für die Spitze: http://www.fertigpfeil.de/Pfeilspitzen/INSERT-fuer-Alu-und-Carbonpfeile/EASTON-ALU-INSERT.html Und Tophatspitzen, 20grain, Gewinde 5/16, 3D: http://www.fertigpfeil.de/Pfeilspitzen/Spitzen-fuer-Alu-und-Carbonpfeile-90/Saunders-COMBO-POINT.html Und 2mm Dynemakordeln von etex: Vorbereitung: Die Kordel auf 20cm kürzen, ca 5cm vor einem Ende einen Knoten einbinden, dann eine Schlaufe am langen Ende. Die Enden sollte abgeflammt werden mit dem Feuerzeug, am besten ca. 15mm des Kerns abschneiden, dann bildet sich keine weiße Stelle am Ende. Die CP-Inserts habe ich gekürzt auf einen Absatz vor dem Schaft. Die Microlites bis zum Gewinde, damit die Spitzen noch ordentlich eingeschraubt werden können. Den Carbonschaft auf Länge zu schneiden, am besten mit einer feinen Sägen einmal rumsägen dann durch, bei mir auf 120mm pro Stück. Die Schnittkanten per Schleifpapier säubern und überprüfen ob der Schnitt sauber sitzt. Die Fasern sollen alle den Insertrand berühren, falls ein Spalt entsteht wird die Fläche begradigt in dem man das Rohr mit kreiförmigen Bewegungen auf Schleifpapier abschleift. Der Grund ist, dass zwar die Klebung hauptsächlich die Kräfte übertrag, bei einem Durchrutschen die Fasern alle am Absatz anliegen sollten. Wenn nur eine Faser anliegt gibt es eine Spannungsüberhöhung und der Schaft bricht dort. Wahrscheinlich ist diese Überlegung nicht ausschlaggebend, aber wir wollen ein ordentliches MYOG-Projekt abschließen. Abschließend noch Unterlegscheiben aus dem Kfz Bedarf für die Nummernschilder. Im Baumarkt kostet eine Tüte 10€, daher am besten darauf achten, dass man die einzeln bekommen kann oder man fragt nett bei der Schilderfertigung nach. Das Gewicht der Bauteile ist wie folgt: Spitze 1,3g Microliteinsert: 0,5g CP-Insert 0,6g Distanzring 0,5g Carbonschaft 2,2g Schlaufe 1g Dann werden die Schlingen durch die CP-Inserts gezogen, der Knoten soll in der Bohrung verschwinden. Dann das Ende zuknoten und abschneiden. Abflammen nicht vergessen. Dann kommen wir schon zum Kleben, ich verwende Uhu Endfest, den grünen, der ist bis 90min bearbeitbar. Wichtig vor dem Kleben sollte man immer entfetten, ich verwende hierfür Aceton. Ohne entfetten besteht die Gefahr, dass die Klebung nicht perfekt hält. Am besten wäre es jetzt eigentlich die Inserts Sandstrahlen, damit die Oberfläche größer wird, aber wer hat schon solche Möglichkeiten. Dann werden die Unterlegscheiben auf die CP-Inserts geklebt und die Spitzen in die Microliteinserts. Der Kleber läuft etwas über, das wird natürlich abgewischt. So nun haben wir schon die wichtigsten Elemente vorbereitet und nun werden wir alles zusammenfügen: Beim zusammenkleben tritt wieder etwas Kleber aus, hier schön erkenntlich: So schon fertig sind die Heringe, die sind aber etwas zu schwer, daher habe ich noch Sticks gefertigt. Die Idee habe ich mal von gleitschirmpilot bekommen, zumindest meine ich haben wir uns per PN darüber mal ausgetauscht, da ich selbst eigentlich nicht das Carbon ohne Spitze in den Boden stecken wollte. Man braucht hierfür Carbongestänge 3mm und Reste eines 10mm Fichtenrundstabes. Aus dem Holz werden ca. 10mm hohe Zylinder gesägt, 3mm Löcher gebohrt (Aber nicht durch, sondern ein Sackloch) und die obere Seite abgerundet. Das Gewicht der Carbonstücke liegt bei 1,6g, die Holzenden bei 1g pro Stück Der Stab wird in 150mm lange Stücke zersägt und die Spitze wird per Schleifpapier in Form gebracht. Auch die Enden die Verklebt werden sollten angefast und begradigt werden. Dann werden die Stäbe verklebt. Man sollte darauf achten, dass die Luft in den Löchern entweicht, bei mir geschat dies durch ein Blob da der Kleber zusätlich noch etwas abdichtet. Und nun nochmals die Heringe und Sticks in voller Pracht: Zur guter Letzt noch ein Sicherheitshinweis. Kohlefaser ist messerscharf wenn es bricht, daher werden Kohlefaserheringe nie mit einem Stück Holz in den Boden eingeschlagen oder anders eingedrückt, klappt das nicht per Hand sollte man sich andere Möglichkeiten (skills) aneignenen, sein Tarp oder Zelt zu befestigen. Die Powerflightschäfte besitzen einen gewickelten Kern und Deckschichten Innen und außen, erkennbar auf den nächsten Bildern, die sind nicht ganz so Schlimm wie die günstigen Schäfte die richtig aufplatzen: Zum Schluss noch das Gewicht. Ein Großer Hering wiegt 5g pro Stück, ein Stick 2,6g. Ich hab mich wahnsinnig gefreut als ich meine Heringe für mein Tarp wiegen konnte, 2 Große 6 kleine wiegen 28g, davor waren die 2 großen Y-Aluheringe so schwer. Viele Grüße und viel Spaß beim nachbauen. Mathias P.S. Vielleicht ist die Anleitung etwas fürs Magazin?
  9. Moin, Um anspruchsvollere Nähprojekte zu ermöglichen, überlege ich im Moment, mir eine Overlocknähmaschine zuzulegen: Könnt ihr eine Empfehlen? Ratet ihr von einer ab? Welche Features vermisst ihr? Was ist bei der Auswahl eines Modells zu beachten? Ich bin gespannt auf eure Antworten! Viele Grüße Jonas
  10. Moin, zusammen, aus einem alten Badeanzug will ich Gaiters nähen, die an DirtyGirlGaiters angelehnt sind. Hat jemand da ein Schnittmuster rumfliegen, das ich zur Inspiration nutzen kann? Viel Grüße Jonas
  11. Hallo, hier mal ne Vorstellung meines neuen Rucksackes und ein paar Bilder vom Alten. Mit der Zeit im UL-Bereich wird man merken, dass nicht nur das Gewicht deutlich weniger wird sondern auch das Volumen, also musste eine neuer Rucksack her: Der Namen kommt daher, dass ich beim Schultergurt (Gurtband 40mm) noch weiter abspecken wollte und die Spannvorrichtung per 1,25mm Kordel realisieren wollte. Der normale Topsegelschotstek wurde mit einem einfachen Schlag gesichert, also einmal rum und das Ende durch die Schlinge ziehen, so geht dieser nicht auf. Hier nochmal die Knotenverbindung und auch die obere Schnalle soll wegrazionalisiert werden, ich werde wohl auch noch die Schnur wieder abschneiden. Hier mal die Packs im Vergleich, der große ist 30x18x 60-70cm groß, der kleinere hat eine Abmessung von 26x14,5x 50-56cm. Das Volumen des kleinen beträgt ca 21l Haupfach, ca 2l pro Nebenfach, und ca 3-4l für das Große Netzfach. Hier noch ein paar Details zum Pack. Der Rolltop wird per Linelock zugezogen, Die Matte wird per umliegender Dasychain befestigt und kann in der Länge über die Gummizüge an die Höhe des Rolltops angepasst werden. Ob ich nur eine dünne Kordel zum befestigen nehmen möchte weis ich noch nicht, die Mattenoberfläche ist sehr weich und ich habe Sorge dass diese einreißt. Und nun noch ein paar Tipps für die Nachbauinteressenten. Ich habe die Packs immer in der gleichen Bauweise gebaut, ein Teil für die Rückenplatte, ein Teil für das Netz und diese dann per Französischer Naht zusammengenäht. Größter Vorteil dabei ist, dass man alle weiteren Anbauten sehr einfach anbringen und fixieren kann, auf dem letzten Bild steht die Hochzeit bevor, auf dem großen Stück sind die Netzfächer eingenäht und auf dem kleinen Stück die Gurte und die untere Schlaufen. In vielen UL-Rucksackanleitungen wird beschrieben, dass eine Kappnaht vorzuziehen sei, ich für mich habe aber festgestellt es geht auch eine einfache französische. Der Boden ist bei mir nur ein Rechteck und wird auch eckig eingenäht, das ist sehr einfach, sieht aber natürlich nicht so schön aus wie Rund ist aber zweckmäßig. Wer einen alten Rucksack hat kann natürlich hier auch das Tragesystem kopieren, das habe ich beim ersten auch gemacht. Als Material hat sich für mich dieses PU-Nylon als sehr praktisch herausgestellt, da es sich nicht dehnt, gut verarbeiten lässt (franzt nicht aus, rutscht nicht) und natürlich auch sehr günstig ist. http://www.extremtextil.de/catalog/Ripstop-Nylon-PU-beschichtet-68-g-qm-2-Wahl::474.html Abschließend das Gewicht vom neuen, das liegt bei 155g. Der Materialeinsatz liegt bei rund 15€, also nicht nur leicht sondern auch noch günstig. Viele Grüße Mathias
  12. Die Abspannleinen am Ponchontarp nerven bei der Nutzung als Poncho. Deswegen macht man sie ab. Die losen Leinen verheddern sich allerdings viel zu schnell: Die Lösung: Ein Rolletui, in dem die einzelnen Abspannleinen gelagert und transportiert werden. Für jede Leine gibt es ein Fach. Genäht hab ich es aus 35cm*35cm Ripstop-Silnylon mit 35g/m². Und, was hier nicht fehlen darf, das Gewicht: Ob sich das auch unterwegs bewährt, wird sich bei der nächsten Tour zeigen, für die Lagerung zu Hause ist es auf jeden Fall schon mal ein Fortschritt.
  13. Hallo, nachdem ich gerade nicht viel Zeit habe, stell ich mich einfach mal kurz vor, der Rest folgt heute Abend... Ich heiße Ronja, bin 28, hab mit Trekking nicht viel am Hut... meine Eltern betreiben das seit Jahren und mich hat stets der schwere Rucksack total abgeschreckt. Ausserdem bin ich nich so begeistert von 8 Std latschen... das musste ich früher oft genug machen... ABER: ich würde gerne Rucksacktouren machen... auf Sardinien, Kroatien, Rumänien, etc... also Urlaub mit Rucksack, per Anhalter, Billigflug, (Reise)Bus, Zug und auch da eben teilweise zu Fuß (maximal 3 Std am Tag hab ich mir geschworen)... Nachdem ich kein Freund von Menschenansammlungen bin, und obendrein am Existenzminimum lebe, scheiden Hostels (die klassische Variante für Backpacker) eher aus... Jetzt bin ich auf das Thema Ultraleicht gekommen, und bin vorallem von der MYOG Variante begeistert. Wie gesagt, ich hab nicht viel Geld... Ich habe das Zweifelhafte Glück, das ich jede Menge Camping Erfahrung habe, innovativ bin, aber keine großartige Ausrüstung habe (2 alte Schlafsäcke für Sommer und Kühler, und ein Ex hat irgendein olles Zelt mal bei mir gelassen, von dem ich nedmal weiß ob es vollständig ist...) Das heißt: ich muss mir sowieso ne komplette Ausrüstung holen, dann kann ich das gleich auch Gewichtssparend machen... Momentan bin ich am Ideen sammeln, Infos suchen, Material vergleichen, usw... Die Shopping Liste wächst und wächst, Momentan bin ich bei ca 150 Euro.... Ich hab auf Youtube ein lustiges Video gefunden, von einem Ami, der das ganze SuperUltraleicht mit sehr Low Budget macht und bin begeistert.... Momentane Ideen: Tarpzelt aus Fensterisolierung.... Gestänge ggf aus Carbonstangen bauen... Rucksack: IkeaHack... Jede Menge Artikel auf der Shoppingliste.... Mückeninnenzelt mit Tyvek/RettungsfolienBodenwanne.... Und und und.... Näheres wie gesagt heute abend, jetzt muss ich los. LG und einen schönen Tag, Ronja PS: klasse Forum übrigens
  14. Moin, zusammen, hat hier schon mal jemand Erfahrung mit Rollschneidern für den Stoffzuschnitt gemacht? Lohnt sich die Investition in Rollschneider und Unterlegmatte? Was für Rollschneider nutzt ihr? Ich bin gespannt, was ihr so an Senf dazugeben könnt... Viele Grüße Jonas
  15. Hallo, die meisten werden die Photonkopflame in unserem Magazin kennen. Ich habe diese auch nachgebaut hatte nur Probleme mit einen passenden Schaumstoff mit mindestens 15mm Dicke zu bekommen und diesen zu durchlöchern. Bei mir war es dann auch Verpackungsmaterial und die Löcher habe ich mit dem Lötkolpen gestochen. Leider hat meine Bau nur ein Jahr gehalten, die Wandstärke war etwas zu dünn und ich habe den Gummi wohl zu stark gespannt, dann kam ich auf die Idee die kreuzförmigen Bohrungen zu ändern, nur eine Bohrung und diese zu verstärken mit einer kleinen Kohlefaserhülse. Als Schaumstoff könnte man nun auch 2 Lagen Eva-Matte zusammenkleben. Hier ein paar Bilder dazu: Hier die Hülse mal freigelegt. Alle Schlaufen laufen durch die mittlere Hülse Der Tanka ist auf der rechten Seite, so kann ich auch im Quilt noch lesen. Hier ist nun keine hintere Bohrung mehr Abschließend natürlich das Gewicht, meine Küchenwaage zeigt 11g an, wobei dies natürlich auch mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet ist. Viele Grüße Mathias
  16. mathiasc

    KISS Hose

    Hallo, als erstes Projekt habe ich damals eine Hose genäht, Bilder und eine Beschreibung ist hier zu finden: http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1061-ul-hose-1-n%C3%A4hprojekt/?hl=n%C3%A4hprojekt Nun haben sich meine Nähkünste nochmals verbessert und eine neue Hose musste her, warum? Ganz einfach ich hatte damals einen kapitalen Fehler gemacht. Die Naht an den Beininnenseiten riss auf, da diese nur als Französische Naht ausgeführt wurde. Die zweite Hose sollte ähnlich der ersten werden nur ein paar weitere Schwächen ausbügeln, statt einem elastischen Stoff wollte ich etwas unelastisches verwenden und die Tasche auf der Seite sollte einer Tasche am Po weichen. Als Material habe ich diesen Stoff verwendet: http://www.extremtextil.de/catalog/Supplex-Nylon-weiches-Nylon-Hosenstoff-UV40-115g-qm::337.html Den Schnitt habe ich von einer normalen Alltagshose abgenommen und mit einem günstigen Stoff probe genäht, die Hose besteht aus 4 Teilen die vom Sitz her deutlich besser sind als die 2teilige Konstruktion: Dann habe ich die Tasche genäht: Anschließend die vorder und hinter Seiten zusammengenäht, die Tasche auf der rechten hinteren Seite eingenäht und anschließend die rechte und linke Seite verbunden. Die Kappnähte habe ich nach folgendem Ablauf genäht: http://www.napravnik.com/workshop/doppelte_kappnaht.htm Hier der Kreuzungspunkt, hier sollte man sehr ordentlich arbeiten, da hier Spannungen von mehreren Seiten sich addieren können, bei älteren Alltagshosen ist dort die Naht aufgegangen. Abschließende Schritte sind dann die Außenseiten zu vernähen per Französischer Naht, dann die Beinenden umnähen, oben umnähen, Gummizugeinfädeln und fertig ist die Hose. Als Gummizug habe ich einen 15mm genommen, der ist angenehmer als die Standard 5mm Hosengummis. Zum Nähen noch ein Tipp, beim Nadelstecken, die Spitze nach vorne, Stoff nach links, dann hat man bei großen Projekten auch keine Probleme mit der Nähmaschine: Hier ein paar Bilder noch zur Hose: Und im Einsatz: Alles in allem ist die Hose nun deutlich besser geworden und wird auch häufig benutzt. Der festere Stoff als z.B. bei den Windhosen verträgt auch das Knien in Dreck und Kies und das sitzen auf Steinen, also genau meinen Wünschen und Bedürfnissen. Zum Schluss noch das Gewicht, das liegt bei 152g. Viele Grüße Mathias
  17. Hallo, ich habe vor meiner (Poncho)-Tarp / Bivy-Kombination schon diesen Quilt hier genäht, ich bin aber noch nicht dazu gekommen Bilder zu schießen und was dazu zu schreiben. Als Material habe ich 2 Lagen 100er Apex Climashield verwendet und als Deckmaterial dieses hier: http://www.extremtextil.de/catalog/Ripstop-Nylon-Fallschirmseide-30g-qm::1970.html Das Deckmaterial ist sehr leicht und sehr günstig, beim Verarbeiten ist mir aber auch aufgefallen, dass man die Fasern mit starkem Druck verschieben kann bzw. bei spitzen Gegenständen Löcher entstehen können. Daher auch die Verstärkungen am Kordelkanal, dass die Ösenrückseiten nicht den Stoff beschädigen können. Im Vergleich zum Mysa Gräs-Quilt ist das Material sehr weich und angenehm, trotz Plastikgewebe. Die Abmessungen waren ursprünglich 125 oben, 85 unten und 210cm länge, beim Nachmessen ist mir aber aufgefallen, dass der Quilt geschrumpft ist auf 116 oben, 78 unten, 192 länge. Die Form ist übrigens unten ein Trapez und oben ein Rechteck, dessen eine Seite die halbe Länge des Quiltes entspricht. Von den Abmessungen ist es minimalistisch, aber es reicht für mich aus, 185cm groß 70kg schwer. Hier einige Bilder: Im letzen Bild kann man die "Anti-Kordelzug-um-den-Hals-Idee" erkennen. Ich wollte eine Tasche haben für meine Photon-Kopflampe und habe zusätzlich eine zweite Kammer eingenäht. Beim Schlafen gehen wird oben die Kordel so weit wie nötig zugezogen, dann der Tanka in der Tasche angezogen und der Rest der Gummischnur verschwindet in der Tasche und kann sich so nicht um den Hals legen. Ich persönlich mag es gar nicht, wenn am Schlafsack überall die Enden der Gummikordel umherfliegen können und ich denke ich habe eine einfache und leichte Möglichkeit gefunden. Auch aufgefallen ist mir, dass durch die Klettverschlüsse die zugehörigen Befestigungsnähte stark belastet werden, daher die eingenähten Gurtbandstücke um mit dem Finger die Taschen zu öffnen. Abschließend natürlich das wichtigste, das Gewicht. Der Quilt liegt wie oben gezeigt bei 680g und für mich ein Gewichtsersparnis von knapp 100g zum Sommerschlafsack, aber bei deutlich tieferer Einsatztemperatur und deutlich gesteigertem Komfort. Ich will wohl nie wieder in einem Schlafsack schlafen Viele Grüße Mathias
  18. solasimon

    lavvu 10eck

    Vom Album Solasimons Kram

  19. Tach auch, hier gibts nen gepimten 750er Titantopf von Alpkit mit passendem MYOG-PotCozy. Die originalen Griffe des Topfes waren mir, für die komfortable Haltung mit drei Fingern, zu klein und unförmig. Habe a.d.G. ein paar Griffe aus 3mm Edelstahl gebaut (Titan wäre nur 3g/Griff leichter), welche auch drei große Finger aufnehmen und den Topf so wesentlich effizienter und sicherer halten lassen. Diese sind natürlich der Topfform angepaßt und legen sich schön om ihn beim Anklappen. Damit es nicht zu heiß wird, habe ich im Kontaktbereich noch entspr. Silikonschlauch übergezogen. So wiegt der Topf nun 101g statt original 93g, aber birgt nun wesentlich mehr Komfort in der Handhabung. Im Inneren sind im "Griffbereich" ein paar minimale Druckstellen vom anpassen der Griffe zu sehen, was aber nur ein optischer Mangel ist. Topfhöhe 111mm / 97mm Der MYOG-PotCozy ist doppellagig ausgeführt, für extra Effizienz beim garen lassen und ist deshalb auch nicht soo UL, aber mit 50g immer noch leicht. Höhe 145mm / Durchm.125mm . Topf und Cozy zus. 150g incl. 1g - Toleranz ;- ] Ich hätte gern 25€ incl. Versand per DHL (Päckchen) in D Bei Interesse bitte PN an mich - Danke :- ) Original 93g - unkomfortable Griffe! Mit gepimten Dreifinger-Griffen 101g - sehr komfortabel ! Innen leichte Abdrücke. MYOG-PotCozy 50g Zus. 150g Auch beim Garprozeß gut zu greifen! Anti Gravity Gear Cozy & Zip LOC Behälter verschraubbar. Neu und unbenutzt, Zip LOC-Behälter 946ml 57g, Cozy 21g, H 16cm; Durchm. o. 11,5cm; u. 9,5cm. Macht mir ein Angebot.
  20. Dennis

    Setup von AndreasK

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