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  1. zweirad

    Albis

  2. Stromfahrer

    Ein Beak für alle Fälle

    Ein UL-Kumpel und ich haben am Wochenende mit seinem Borahgear Solo Tarp gespielt. (Danke an @basti78 für den problemlosen Verkauf und sehr schnellen Versand.) Dabei haben wir eine simple Modifikation vorgenommen, die vielleicht euer Interesse findet. Hintergrund: Wir bevorzugen den Aufbau als Mid. Dabei bleibt eine Seite weitestgehend offen. Hier im Forum findet man verschiedene Vorschläge, wie ein Beak (eine Art Walmdach an der offenen Seite) realisiert werden kann, z.B. durch Annhähen von Dreiecken, Drüberlegen eines Regenschirms oder Anbinden einer Jacke etc. Das Boragear Solo Tarp ist aber schöne 165×272 cm groß. Es bietet es genug Breite für einen Mid-Aufbau mit integriertem Beak, der entsteht, wenn man die Tarpstange/den Trekkingstock nicht vor, sondern unter das Tarp stellt. Zur Verdeutlichung vorab die Geometrie in der Seitenansicht: Es ist für die abgedeckte Fläche ist also egal, ob man das Tarp gestreckt zum Stock führt (blaue Variante A) oder über den Stock abwinkelt zu einem Beak (blaue Variante B). Die abgedeckte Fläche ist gleich groß. Wenn man aber den Stock weiter nach innen schiebt (rote Variante C), steht die Rückwand steiler und der nutzbare Raum in der Höhe verbessert sich signifikant, obwohl die Bodenhöhe hB und die Eintrittshöhe hE dieselbe wie bei Variante B ist. Das sind keine neuen Erkenntnisse, dient hier nur als Hintergrundinfo. Da wir an der Rechteckform des Tarps nichts ändern wollten, haben wir uns gefragt, wie wir den Beak flexibel, aber einfach konfigurierbar halten, um im Camp frei aus den unterschiedliche Mid-Geometrien respektive Beak-Tiefen auswählen zu können. Unsere Lösung: Ein Tanka, aufgenäht auf der Vorderkante, ca. 40 cm seitlich der Mittelschlaufe. Ein Stück starke Shock-cord, an der Mittelschlaufe eingeknotet. (Die Stockfixierung auf den Fotos ist vorläufig, es ging um den Test des Beak-Befestigung.) (Fast) egal, wie hoch und tief wir den Beak beim Aufstellen konfigurieren: Es genügt nun, das herunterhängende Material an der Mittelschlaufe seitlich um die Abspannschnur zu legen und das lose Shock-cord-Ende in den Tanka zu schieben. Dann steht der Beak passend zur gewählten Geometrie. Da ich Ähnliches bei der Suche nicht gefunden habe, poste ich es einmal hier, denn es ist eine einfache Modifikation, die an praktisch jedem ausreichend breiten Rechtecktarp vorgenommen werden kann. Anmerkungen: Man könnte selbstverständlich auch eine lange Leine von der Mittelschlaufe zu einem der Eckheringe führen. Wir haben uns bewusst für die Lösung mit der starken Shock-cord entschieden. Denn die Verbindung muss beide Vorderkanten des Tarps gestrafft halten, ohne die Kräfte der Eckheringe zu überfordern. Eine dicke Shock-cord erreicht die Maximaldehnung bei ca. 3,5 kg Zugkraft. Bereits mit unter 3 kg hängen die Vorderkanten nicht mehr durch. Der Tanka hält das gut und die zusätzliche Zugkraft auf die Heringe hält sich noch in Grenzen. Eine dünnere Shock-Cord würde bei ca. 2 bis 2,5 kg maximal gedehnt werden und damit schneller ausleihern und nicht mehr federn können (Zugentlastung der Heringe; Aus-dem-Tanka-Rutschen bei Wind). Die Befestigungslösung ist nicht so richtig hübsch. Evtl. fällt ja jemand noch etwas Geschickteres ein.
  3. Nachdem meine Nähmaschine in der Werkstatt überholt wurde, so dass ich geschlagene 10 Tage ohne auskommen musste, war der Tatendrang groß. Hier lagen noch einige Laufmeter Gleitschirmnylon herum und durch längere Unterhaltungen mit Chris9 lag es für mich nahe mal fix ein 3x1,5m Tarp zu schneidern. Angeregt durch Andis Rucksackvorstellung möchte ich euch auch dazu anhalten, es nachzumachen! (Wenn auch nicht ganz so toll dokumentiert) Materialien: 3lfm Gleitschirmnylon, 37g/m², schwarzein paar Reste Zeltbodenstoff, 90g/m²ca 60-80cm 3mm Polyesterkordel~8m Dyneemakordel 1,5mm1x Clamcleat Lineloc1x Minitanka Zuschnitt: So was einfaches hatte ich bisher tatsächlich noch nicht! 3m abmessen, schneiden fertig! Ich glaube das war das erste mal, dass ich tatsächlich mehr Zeit mit nähen als anzeichnen/ zuschneiden beschäftigt war. Herstellung: Ebenso Pipifax: Verstärkungen aus einem Rest Zeltbodenstoff ausgeschnitten (Müslischüssel eignen sich gut als Schablone) und mit Zickzackstich auf die Ecken und je mittig der Seiten aufgenäht. Das sind je vier Viertelkreise für die Ecken, drei kleinere Halbkreise und ein größerer Halbkreis für die Seiten.Danach einmal rings herum umsäumen um ausfransen zu verhindern und das Material etwas zu stärken.Als Abspannschlaufen hatte ich gerade nichts bessere herumliegen, also wurde die Polyesterkordel in 7 kurze und ein etwas längeres Stück aufgeteilt, entkernt (ohne Kern kann man die schön Flach aufnähen) und jeweils auf einen verstärkten Punkt genäht. Mit dem Geradstich ein paar mal hin und her, dann hält das wunderbar. Schmales Gurtband, Ripsband oder ähnliches funktionieren hier natürlich genauso gut.Hierbei daraustabiler ist. Die etwas größere Schlaufe kommt mittig auf eine der langen Seiten um später die Trekkingstockspitze aufnehmen zu können. an dieser Stelle ist auch die größere Verstärkung angebracht.Abspannleinen zurecht schneiden: Ecken je 50cm, die drei Seiten je 100cm und die Seite mit der langen Schlaufe sogar 250cm und den Lineloc. Zum anbinden an das Tarp und als Schlaufe für die Heringe eignet sich zB ein Palstek sehr gut!Schnell einen passenden Beutel dazu und aus einem Rest Dyneema und dem Minitanka den Verschluss machen.Kleiner Bonus: das abdichten der Nähte kann man sich schöner Weise bei diesem Tarp auch komplett sparen, da diese nur um den Rand verlaufen und nicht dicht sein müssen! Eckdaten: Maße. 155x300cm (dank der 158cm Stoffbreite des Gleitschirmnylons)Gewicht: 212,3g für Tarp incl Leinen und einem Lineloc +4,6g für den BeutelPackmaß: ca 6,5x16cm (Hosentaschentarp! )gesamte Kosten: ca 20-22€Arbeitsaufwand ca 1-2 Stunden Das Tarp ist eigentlich nur dazu gedacht als Halbpyramide aufgestellt zu werden, wobei natürlich alle anderen Varianten mit etwas mehr Leinen auch funktionieren. Die Verstärkung an dem Abspannpunkt mit der Stockaufnahme ist minimal größer, als die anderen Durch die 3m Tarplänge ist es wirklich geräumig. Der Fußraum ist groß genug und ich kann nach oben hin die Arme fast komplett ausstrecken, bis ich ans Ende gelange (ich bin ca 1,90m) Im Profil ist das Tarp dennoch flach und windschnittig, lässt sich aber sowohl noch ein gutes Stück höher/luftiger aufbauen als auch bis an den Boden ziehen um ggf schlechtes Wetter draußen zu halten. Extra noch die 1L Nalgene Flasche aus dem hintersten Eck im Küchenregal gesucht und abgestaubt. Das graue ist mein 1,8x2,7m Cuben Tarp als Größenvergleich. Fazit: Dieses Projekt ist eine tolle Möglichkeit als Einsteiger in die MYOG Welt vorzudringen, oder als alter ULer sein Rucksackvolumen noch ein bisschen zu verkleinern. Es macht viel Spaß, ist enorm einfach selbst zu machen und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: es braucht sich nicht vor teuren, kommerziellen Sheltern zu verstecken. Im Gegenteil: selbst gemacht ist doch immernoch am besten! In Kombination mit einem Schirm, oder an einem Baum (statt Trekkingstock) aufgestellt, traue ich diesem kleinen Tarp einiges an schlechtem Wetter zu! schöne Grüße & viel Spaß beim nachmachen Micha
  4. Ich habe mir am letzten Wochenende einen lange gehegten Traum erfüllt und eine viertägige Tour durch die Alpen bis an die Baumgrenze unternommen, auf der ich mit Rucksack und Schneeschuhen völlig autark unterwegs war. Dieses Projekt möchte ich hier in mehreren Teilen vorstellen. Beginnen wir mit der Ausrüstung Mir war von vornherein klar, dass ich bei dem geplanten Unterfangen streng genommen nicht im UL-Gewichtsbereich würde bleiben können, aber mehr als 15 kg sollten es nicht sein - und wurden es auch nicht. Mitgenommen habe ich (in Leserichtung zeilenweise aufgeführt): Ein Sirui-Carbon-Stativ (knapp 1 kg), ein DIY-DCF (Cuben Fiber) Tarp für meine Cross Hammock Querhängematte (118 g), ein DIY-DCF Hot Tent, soweit ich sehe das erste seiner Art (269 g), einen Titanium Wood-Stove von Seek-Outside, mit Klappsäge, stabilem Messer für Batoning und anderem Feuerequipment (2 kg), einen DIY-DCF-Rucksack von 42 Litern mit äußeren Netztaschen an drei Seiten (299 g), einen gelben Sack mit Lebensmitteln, einen 2-Liter Titankochtopf zum Schnee schmelzen, darin befinden sich weitere Lebensmittel, ein oranger Sack mit DIY-Merino Unterwäsche lang und ein zusätzliches Paar Merino-Socken, eine Thermoskanne 0,5 meine Lumix GH4-Kamera mit Olympus 12-40 2.8 Objektiv (1 kg), Go Pro 7 Black, einen dunkelgrünen Sack mit Kabeln, Akkus und Stirnlampe, eine Daunenjacke von Arcteryx (300 g), eine Cross Hammock Standard in robustem Stoff (350 g), zwei kleine Säckchen mit Schnüren fürs Tarp und die Hängematte und anderem Krimskrams, einen 750 ml Titanbecher mit 100 ml Gaskartusche und Soto-Gasbrenner, einen DIY-Daunenschlafsack mit 750 g 850 Cuin Daunenfüllung (950 g), schwere Leki Makalu Stöcke (die aber auf 145 cm ausgezogen werden können), 2 Schneeteller eine Termarest Neo-Air X-Therm Max Large mit (blödem) Speed Valve, ein No-Name Gorilla-Pod Stativ für die Go Pro und meine MSR lightning Ascent Schneeschuhe (1,77 kg) Das Herzstück der Ausrüstung ist das DCF-Zelt mit Stove Jack für das Ofenrohr. In dem habe ich mich abends und morgens aufwärmen, Schnee schmelzen und Essen zubereiten können. Der aufgebaute Ofen mit den Töpfen. Wie ihr seht, habe ich keine Aufstellstange (und auch keine Heringe) mitgenommen, sondern mir immer einen Holzstab und Stöcke zum Abspannen gesucht. Der Rucksack hat von der Größe her gerade so gereicht, sogar die Schneeschuhe konnten außen für den An- und Abtransport noch angebracht werden. Geschlafen habe ich aus Komfortgründen nicht im Zelt, sondern immer in der Hängematte, das Tarp habe ich nur in einer Nacht aufgespannt. Und auf diese Weise konnte ich mit immer noch überschaubarem Gewicht bis an die Baumgrenze 4 Tage völlig unabhängig unterwegs sein. Am Leib getragen habe ich Kleidung aus Wolle und als äußerer Schicht eine DIY-Jacke und Hose aus Etaproof. Die Beschreibung der Tour selbst folgt demnächst! Siehe auch: Teil 2: Die Strecke hier. Teil 3: Die Erfahrungen hier.
  5. Tausche zpacks pocket tarp gegen cuben flat tarp 2x3 m Zusätzlich zu den Abspannschlaufen hat das Tarp 5 Schlaufen innen, um das Groundsheet (nicht inbegriffen) zu befestigen, und 5 Schlaufen innen um Brillentäschchen bzw. Kleinkramtäschchen aufzuhängen. Eine 11. Zusatzschlaufe für weiteren Aufhängebedarf gibt es in der Dachspitze.
  6. Hallo Leute Hatte mal vor einiger Zeit ein Youtube Video gemacht, wie ich aus meinem Hyperlite Mountain Gear Flat Tarp (2.6mx2,6m) einen einseitig geschlossenen Shelter baue. Mir zog es immer zu sehr am Kopf ... und die Pyramiden-Form (wie bei DD Tarps mit 3x3m) ist zu eng. So hab ich mir eine asymetrische Form ausgedacht, in der ich etwas schräg drin liege ... um auch gut gegen Starkregen geschützt zu sein. Hier der Link. Freu mich auf eure Kommentare.
  7. Kermit

    Ausrüstung

    Hallo, ich bin neu, absolut neu hier. Ich suche eine preiswerte, möglichst leichte Ausrüstung. Geplant ist es in Spanien im April und Mai einen Jakobsweg zu gehen, eventuell an der Küste entlang. Von ca. 0 bis 20 Grad wird wohl alles dabei sein, sowie Sonne und Regen. Den einzigen Ausrüstungsgegenstand den ich mir ausgesucht (noch nicht gekauft) habe ist ein Rucksack von Osprey, Exos 48. Wie würdet ihr unterwegs sein? Ich weiß alles Geschmackssache aber ich bin offen und dankbar für "Alles". Ich weiß z.B. nicht ob ein Daunenschlafsack im Bivy vernüftig, wegen Kondenzwasser, ist. Ob ich wirklich ein Tarp mit einem Bivy verwenden muss/sollte. Danke für eure Hilfe. Liebe Grüße Kermit
  8. Zum Angebot steht das Hyperlite Mountain Gear Flat Tarp 8x10 in weissem cuben fiber. mit Originalzubehör: 10 Leinen, Cuben Packsack wurde von mir gekauft mit 10 Nächten Benutzung drauf und wurde von mir nur 2x zur Probe aufgebaut. Ein supertolles und vielseitiges Tarp, das bei mir aus Zeitmangel keine Nutzung gesehen hat und einfach zu schade ist nur rumzuliegen. Preis: 325.- Euro, Versand übernehme ich. Nacgtrag: Fotos gibts im ursprünglichen Angebot: lg, Ben
  9. Hallo liebe UL'er, heute und morgen möchte ich mir gern ein neues Tarp nähen. Zum Einsatz kommt das 10D Silnylon von Aliexpress. Als Schnittmuster habe ich mir folgendes überlegt: http://lytw8.com/My_Gear.html#LytW8_1P_Cat_Tarp Hier die PDF der cuben Version: http://lytw8.com/uploads/LytW8_Cuben_Tarp_Design.pdf Jetzt stellen sich mir 3 Fragen: Das Silnylon hat ganz klar eine linke und eine rechte Seite: bei dem Schnittmuster würde einmal die linke Seite außen liegen (die Beschichtung demnach innen). Der Stoff ist so dünn, da macht das (denke ich) keinen Unterschied. Was meint ihr? Weil es dann so schön straff abzuspannen ist würde ich gern einen leichten catenary cut (2-max 3 cm) vorsehen (trotz silnylon). Ist es möglich (sinnvoll) den catenary cut an der Firstnaht wegzulassen? Das würde das Nähen leichter machen. Ggf möchte ich auch Beaks vorsehen wie hier, denn das Tarp ist für den Herbst /Winter gedacht und soll Windschutz bieten (für den Sommer habe ich mein 3x1.5m Quick'n Dirty Tarp). Gibt es dort Gestaltungsrichtlinien? Gibt es Beaks bei denen der Aufbau als Halbpyramide noch möglich ist? Grundsätzlich hatte ich vor rechtwinklige Dreiecke zu nutzen bei denen die kurze Seite ca 30-40cm lang ist . Wie macht ihr das? Natürlich habe ich die letzten Tage fleißig im Forum gelesen, konnte aber keine Antwort auf genau meine Fragen finden. Ich hoffe ich habe nicht den einen Thread mit allen Antworten drin überlesen. Vielen Dank für die Hilfe. Grüße aus dem Münsterland
  10. hallo, hier nochmal meine anfrage. nur deutlich kürzer, weil ich nicht nochmal soviel schreiben will wie gestern abend (thread ist leider auch bei datenverlust dabei). denke aber das mein anliegen auch so klar wird. falls noch was unklar ist einfach fragen welches poncho-tarp bevorzugt ihr* oder würdet ihr* lieber nutzen? beim gatewood cape habe ich sorgen bei poncho-nutzung es irgendwie zu beschädigen. wurde bisher wenig genutzt und merke das relativ hohe preis mich bei nutzung einschränkt. das eureka poncho-tarp könnte ich sehr günstig bekommen und da spätestens im sommer sowieso kauf eines silberbeschichteten regenschirms sein wird bin ich am überlegen kombo regenschirm + eureka poncho-tarp zu nutzen. wenn da was beschädigt wird würde ich mich wohl auch ärgern aber nicht so sehr wie bei gatewood cape. das gatewood cape würde ich dann verkaufen. zu nutzung - ich bin auch viel mit rad unterwegs und würde bei eureka-ponchotarp dann als zusatzschutz das rad mit befestigten regenjacke an eine seitenöffnung stellen (schirm wäre dann ja nicht dabei). habt ihr* schon mal ähnliche überlegungen gehabt? falls ja: wie habt ihr* euch* entschieden und warum?
  11. Stromfahrer hat diesen Beitrag moderiert: Dieser Faden wurde von mir aus „Kurze Frage, kurze Antwort“ hierher ausgelagert. Hallo zusammen, ist der Stoff vom Gossamer Gear Twinn Tarp (7d SI/PU) in Ordnung oder sollte ich lieber auf Cuben setzen? Cuben ist vielleicht nochmal minimal leichter, aber mit 155 US ist das Gossamer Gear auch unschlagbar günstig.
  12. Hallo zusammen, der Sommer neigt sich allmählich dem Ende zu. Zeit für mich das Sammelsurium an Ausrüstung einer weiteren Prüfung zu unterziehen und unbenutztes auszusortieren. Da ich unlängst auch noch den Einstieg ins MYOGen gewagt habe, sind auch ein paar Teile übrig, die ich prinzipiell gerne benutzt habe (oder hätte), jetzt aber vor allem auf meine Marke Eigenbau setze. Die Teile sind allesamt neu oder neuwertig mit höchstens minimalen Gebrauchsspuren. Preise incl. Versand. Konkret handelt es sich um folgendes: 1. MountainLaurelDesigns Cuben Fiber Poncho Tarp - weiß Das Tarp ist naturgemäß recht klein bemaßt aber gerade für kleinere Personen dürfte es ausreichend groß sein. Für meine 1,93m ist es minimal zu klein. inclusive Packsack und original MLD Spannleinen (gelb - noch am Stück, d.h. ~15m) Das Cuben ist 0.74 oz/sqyd. Zustand: neu (1x aufgebaut) Gewicht: 145g (ohne Spannleinen, ohne Packsack) Preis: 165€ 2. Cumulus Comforter L500 - custom Eine Seite aus blauem Pertex Endurance, die andere Seite aus schwarzem Pertex Quantum. Je nach Bedarf kann die eine oder andere Seite nach innen bzw. außen gelegt werden. gefüllt mit 500g hydrophober Daune (850+cuin nach EU Norm) inclusive Packsack (recht knapp bemessen) und Lagerungsbeutel Zu diesem Comforter auch interessant: @Stromfahrers Mod mit der Knopflochgummimethode Zustand: neu (0 Nächte) Gewicht: 820g Preis: 285€ (incl. vers. Versand) 3. Gossamer Gear Murmur 36 Hyperlite (2016er Version) Zustand: sehr gut bis neuwertig (1 Woche benutzt) Gewicht: ohne Hüftgurt 240g mit Hüftgurt ~270g. mit Rückenpolster~300g Preis: 155€ 4. TrailDesigns Caldera Cone F-Keg Bekanntes UL Kochsystem hier inclusive Cuben Fiber Stuff Sack (so kann z.B. der ultraschwere Candy zuhause bleiben) Zustand: neuwertig (abgesehen von ein paar Verfärbungen am Boden der Dose) Gewicht: ohne Caddy ~100g Preis: 50€
  13. Hey! Bin auf der Suche nach einem Poncho-Tarp. Die von Golite und Aliexpress gefalen mir gut, vergleichbar leichtes ist aber auch willkommen. Außerdem suche ich ein 1,5x3m großes Flat Tarp, wie das Quick&Dirty von Micha. Es muss kein Meisterwerk sein. Würde mich freuen, wenn sich jemand bei mir meldet! Beste Grüße, Tarn
  14. Ich werde mich gelegentlich mal an ein pyramiden-ähnliches Cuben-Tarp wagen, einfach um das Material mal kennenzulernen. Es soll hier also keine Diskussion Cuben vs. Sil werden. Ich frage mich jetzt, wieviel Cat cut bei Cuben notwendig ist. Bei meinen Silnylon-Tarps fand ich die Bemessung relativ unkritisch, da die Dehnung die Last am Ende gut verteilt hat. Den Aussenkanten entlang habe ich manchmal die Kettenlinie komplett weggelassen. Was sind Eure Erfahrungen damit? Jetzt suche ich einen Anhaltspunkt für die Bemessung der Kettenlinie an Firstnähten and Umfang. @Andreas K., Du hast ja mal mit Cuben experimentiert, und verwendest auch sonst recht undehnbare Stoffe. Wieviel würdest Du verwenden? Wieviel Kettenlinie steckt z.B. in Deinem Lavuu? Bin auch für andere Tipps dankbar!
  15. Mattes

    [Biete] Golite Poncho Tarp

    Hallo, mein Schrank muss kleiner werden, also der Inhalt. Kaum benutztes Poncho Tarp von Golite, noch vor der Pleite. Sauber, keine Löcher oder ähnliches. Nur zweimal als Tarp aufgebaut. Für 30 € verkaufe ich es.
  16. Schweren Herzens trenne ich mich von meinem wunderschönen MLD Grace Tarp Solo aus 0.5er Cuben. Das Tarp habe ich vor ca einem Jahr gekauft, kurz danach meine Freundin zum GR221 überredet und seitdem brauch ich kein solo tarp mehr Das Tarp wurde eine handvoll Nächte benutzt, ist absolut neuwertig. Ich hab nur diese überflüssigen Line-Locs entfernt. Das Tarp wiegt so wie es ist ganz genau 148,8g Ihr wisst alle was so ein Tarp neu kostet, haben würde ich gerne 200 euro inklusive Versichertem Versand. Hier noch ein paar Bilder:
  17. JoeDoe

    Ein Tarp soll her

    Hallo liebes Forum, nachdem ich letzten Jahr wieder ziemlich viel mit dem wirklich guten und bewährten SMD Lunar Solo auf Touren war, bin ich bereit für Schere im Kopf und würde gerne in die Tarp-Welt vorstoßen. Eigentlich hatte ich geplant ein Tarp ala @micha90 in guter Quick and Dirty-Manier zu myogen, nur leider hab ich keine Nähmaschine mehr und komme auch vorerst nicht mehr die Hände an eine. Deshalb darf der Geldbeutel nun etwas leiden. Als erstes habe ich das neue Tarp von Hyberg (http://greenline.de.com/zelte/tarps-ponchos?product_id=544) ausprobiert. Das Tarp selbst ist super verarbeitet und und bietet auch genügend Abspannmöglichkeiten. Allerdings, und jetzt das ABER, ist es für mich mit 1,86 mit den Maßen 1,4 m x 2,7 m als Pyramide aufgebaut zu klein. Es liegen entweder die Füße samt Quilt oder das Gesicht in der Plane. Jetzt also zu euch. Welche Alternativen kennt ihr? Da gebe es das Gatewood-Cape von SMD, welches allerdings 15 cm kürzer ist, als das Lunar Solo (könnte eng werden @Stromfahrer?), dann gebe es das MLD Cricket Tarp, wobei das Tarp eben nicht die Vielfältigkeit eines Tarps bietet, oder aber das Monk Flat Tarp, wobei ich hier eine eindeutigen Angaben zu der Länge finden kann. Diese variiert von 1,3 m x 2,7 bis zu 1,5 m x 2,8 m.. Am liebsten wäre mit ein klassischen Rechteck-Tarp mit entsprechenden Abspannpunkten, um dies möglich variabel aufbauen zu können. und natürlich sollte das Ganze den Rucksack nicht zu sehr belasten Preislich fällt alles mit Cuben raus.. Viel Spaß beim Posten
  18. Hallöle Forum, ich habe mir die letzten Tage nochmal ein älteres Flattarp aus SilPoly von mir vorgenommen. Daran hatte ich ein Beak angenäht, was mir aber durch die hohe diagonale Elastizität des SilPoly nicht ohne satten Verzug gelungen war. Das Material ist jetzt nicht besonders leicht oder stabil, aber das Nässeverhalten gefällt mir und die Farbe "Olive Drab" gefällt mir gut zum stealth camping. Also sollte das Tarp eine zweite Chance bekommen: Alte Nähte zwischen Tarp und Beak auftrennen und neue Säume nähen. Dann habe ich als neue Verbindung Kamsnaps gesetzt, so kann ich je nach Wetter mit oder ohne Beak nächtigen. Tarp mit Beak Abtrennbares Beak Verbindung mit Kamsnaps Ohne Beak Nun führt die hohe diagonale Elastizität des SilPoly beim Halbpyramidenaufbau dazu, dass die äußeren "geknickten Ecken" durchhängen, man kann schlecht Spannung darauf bringen. Bei Kondenz nassem Stoff ist das schon sehr lästig. Als Lösung habe ich dann mal versucht eine zusätzliche Schnur vom Firstpunkt zu den Ecken unter dem Stoff zu spannen. Das Ergebnis sieht ganz passabel aus: Klare Kante! Schnur vom First zur Ecke Einzig die Reibung zwischen Schnur und Stoff ist auf Dauer wohl nicht so das Pralle. Aber für eine sporadische Nutzung warscheinlich unkritisch. Hat schon mal jemand etwas Ähnliches probiert und hat Erfahrungen mit dem Abrieb? Das Gewicht des kompletten Tarp incl. Beak und Schnüre liegt bei 268g. Hier noch die auf den Boden gespannte Schlecht-Wetter-Aufbauvariante (mit Hilfsstock, damit der Beak auf Spannung kommt): Leichte Frühlingsgrüße in die Runde!
  19. Ich konnte vor ein paar Wochen endlich mein neues Tarp (Prototyp) testen. Ich bin mit dem SilNylon-Prototyp so zufrieden, dass ich das Ganze in Cuben verewigen werde. Die Grundidee für die Konstruktion stammt von Micha, vielen Dank dafür! Vorgaben für dieses Tarp: - Ziel-Gewicht um die 300g - No Frills: Kein Reißverschluss der kaputt gehen kann, keine Lüfter… - Konstruktion so einfach wie möglich: Mein letztes Tarp für die Mongolei war toll und super stabil. Allerdings war der Schnitt auch recht kompliziert - Basis sollte ein Rechtecktarp im Pyramidenmodus sein - Rundum geschlossen für guten Wetterschutz ohne zusätzliches Bivvy - möglichst sturmfest, mindestens aber windfest - Moskitodicht ohne Innenzelt, Moskitoschutz durch einen 20cm breiten rundum laufenden Saum - Einknüpfbarer Boden Herausgekommen ist folgendes: Das Gewicht liegt momentan bei 380g inkl. aller Leinen und Heringen. Das nackte Tarp liegt bei ca. 310g. Allerdings fehlt noch das Moskitonetz (geschätzt +50g). Verwendet habe ich das 36g Silnylon von Extremtextil. Wenn ich das 19g Cuben verwende sollte ich ca. 100g sparen können. Dann würde ich inkl. Moskitonetz, Leinen und Heringen bei 330g liegen, also etwas über der Zielvorgabe. Im Elbsandsteingebirge hat sich das Tarp super geschlagen. Es ist für mich recht geräumig. Ich kann darin sitzen und mich bequem umziehen. In der Apside ist genügend Platz für Schuhe, Rucksack und Ausrüstung. Der Aufbau geht recht einfach, die Überlappungsbreite des Eingangs lässt sich mit der Stockhöhe variieren. Dem Wind, den wir in einer Nacht hatten, hatten das Tarp ganz gut standgehalten. Der überlappende Eingang ist eigentlich viel einfacher und unkomplizierter als ein Reissverschluss. Auf den ersten beiden Bildern sieht man 2 Stück 50cm lange CFK-Stangen, die nocheinmal für zusätzliche Kopf- und Fußfreiheit sorgen. Danke Mr. Hardstone für die tolle Idee! Hier das Schnittmuster: Ansichten auf der 1. Seite, Schittmuster auf der 2. Seite, sehr rudimentäre Skizze, aber der Schnitt ist wirklich einfach SilNylon-Proto-Tarp für Grönland 2017.pdf Es werden 3 Zuschnitte benötigt: 1 Trapez und 2 identische Dreiecke mit gekappter Spitze. Tipps, Verbesserungen und Anregungen sind herzlich willkommen!
  20. Diesmal ein Cuben Tarp in Drachenform, es ist unten 140 cm breit, oben 200 cm breit und hat eine Länge von 230 cm. Da für die Mitte eine komplette Cubenbreite gewählt wurde, kommt es ohne Mittelnaht aus. Um trotzdem auf eine angenehme Breite zu kommen, wurden Seitenstücke angeklebt (cubentape). Verwendet wurde Dyneema composite 18g/qm. Da bei dem Projekt gleich zwei Tarps angefertigt wurden, rechnete sich das Ganze, da vier Seitenteile aus einer Bahn gefertigt wurden. Also insgesamt 6,60 meter cuben, Reste sind auch noch genügend vorhanden. Das Ganze wurde dann einmal mit der Nähmaschine umsäumt und für die Bänder Cubenstreifen mit dem Rollsaumfuss gesäumt (überhaupt meine neue Vorgehensweise für Kappnähte ). Die Streifen wurden dann auf Segeltape genäht und diese dann auf die Ecken als Abspannung geklebt. Das Tarp wurde also nicht durchstochen. Insgesamt passen (wenn es mit 20 cm Abstand vom Boden abgespannt wurde) 2 Leute mit 50 ziger Isomatten gut rein. Ach so, das Wichtigste: 94 Gramm...
  21. Ein leichtes Hallo, ich bin mit meiner Frau mit dem "Haven Tarp" unterwegs meist in warmer Jahreszeit. Nun soll Herbst und Winter hinzukommen. Da mein "Englisch" ziemlich Beschi....ssen.. ist ( um irgendwo anders zu suchen) , wollte ich fragen ob jemand hier im Forum Erfahrungen mit dem "Haven Tarp" bei Sturm und Schnee hat. Schlaufen für eine zusätzliche Abspannung (bei Sturm) habe ich schon mal am Tarp gefunden.... Wallfahrer
  22. lobo

    [Suche] Zpacks Hexamid Solo Tarp

    Hallo zusammen, ich suche das oben genannte Tarp. Vielleicht hats ja jemand rum liegen? Falls ja, bitte bei mir melden Lg Josua
  23. Aus momentanen Zeit- und Geldmangel verkaufe ich das super durchkonzeptierte Tensegrity FL1 neu für 175e + Versandkosten (zwischen 4e und 7e) Es ist inzwischen sehr rar geworden da die Produktion nach nur einem Jahr von Sierra Designs eingestellt wurde. Habe es selbst erst vor wenigen Monaten von Stromfahrer gekauft, das heißt auch die Modifikation im Fußbereich ist schon umgesetzt Überweisung als auch Paypal als Zahlungsarten möglich. Bei Paypal übernehme ich keine Gebühren.
  24. Hallo, jedes Jahr wollen meine Frau und ich mehrmals 2-3 Tage mit 2 Kindern (2, 6) zum Wandern gehen. Da der Kleine noch getragen werden muss ist Gewicht ein riesen Problem. Deshalb wollen wir einen möglichst leichten Wetterschutz für die Nacht. Komfort ist zweitrangig und wir liegen gern eng aufeinander. Gedacht hatte ich an ein quadratisches Pyramidentarp mit einer Seitenlänge von ca. 2,80 und einer Höhe von ca. 1,70 eigentlich so wie hier: Nähen wollte ich aus Silnylon 40den wie hier schon oft erwähnt. Ist das plausibel oder macht ein anderes Setup mehr Sinn?
  25. Wie bereits im Faden zu meinem kürzlich genähten UL Rucksack angekündigt, folgt hier der Bericht zu meinem MYOG Tarp. Im Vergleich zum Rucksack war das Tarp ein echtes Kinderspiel. Trotz des rutschigen SilNylons hielt sich der Nähaufwand (auch dank Obertransportfuß) in Grenzen. Die Daten: 197g incl. 8 Abspannleinen (170g nur das Tarp) 150*300cm Fläche (eine Stoffbahnbreite) 36g/qm Silnylon von ExTex Verstärkungen aus 90g Zeltbodenresten von meinem Rucksackprojekt Spannleinen 1,25mm Dyneema Kordel Der Zuschnitt war quasi nicht nötig - nur die Schnittkanten waren krumm und schief und wurden dementsprechend begradigt. Danach habe ich die Verstärkungen mit Prittstift fixiert und anschließend festgenäht. Dann nur noch die Kanten umschlagen und absteppen und fertig. Für meine Tarpstange habe ich an einem mittleren Abspannpunkt noch eine Öse angebracht. So ein Tarp ist ein absolut anfängertaugliches Projekt. Ich hätte vermutlich damit anfangen sollen sei's drum, das Ergebnis gefällt mir schonmal ganz gut. Größer muss ein Tarp für mich nicht sein. Materialtechnisch habe ich ein paar Bedenken bezüglich des 36g Silnylons. Es dehnt sich schon sehr deutlich, ich sehe es schon kommen, dass mir das auf kurz oder lang auf den Senkel gehen wird... Die Zukunft wird es zeigen. Ein bisschen Dehnung ist mir zum Aufstellen nicht ganz unrecht, aber hier ist es schon recht viel. Frage in die Runde - was wäre euer Material der Wahl für so ein Tarp - Cuben ist mir von der Bahnbreite leider einen Tick zu schmal und 6m Cuben zu verarbeiten kommt mir irgendwie wie Verschwendung vor. Stückelung wie von @Stromfahrer in einem anderen Thread thematisiert ist auch keine Option, die mir so richtig gefallen will. Wie stark dehnt sich das 55g Silnylon von ExTex im Vergleich? Gibt es andere Stoffe, die für so ein Tarp besser/ genauso gut geeignet sind wie das von mir verwendete 36g Silnylon - in der selben Gewichtsklasse versteht sich? Bei mir auf dem Schirm sind noch das 41g Chikara, von dem @Andreas K. so viel schwärmt und das 1.1oz Silpoly von RSBTR sowie das 23g SilNylon von Rockywoods. Bei ersterem habe ich Zweifel an der Wassersäule auf lange Frist gesehen - gibt es dazu einen verlässlichen Langzeitbericht? Die Suchfunktion konnte mir da leider nicht weiterhelfen. Bei dem Silpoly ist es vor allem die Reißfestigkeit, die mir Sorge macht. Auch hier konnte ich keinen verlässlichen Langzeitbericht finden? Das hauchdünne Material von Rockywoods ist mir tendenziell zu filigran, als das ich es ernsthaft verwenden möchte, aber gewichtstechnisch ist es natürlich verlockend...
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