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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

Hallo, 

ich bin Segler und überlege, ob ich ein Packraft nicht alternativ zum schweren Dingi mit Motor nutzen könnte, gerade auch, wenn ich alleine unterwegs ankere und einfach nur zum Ufer muss. 
 

Macht das Sinn und kommt man auch gegen Wind an? Und würde das Raft eventuell am Strand sofort wegfliegen?

Könnt Ihr mir ein gutes Raft für den Einsatz empfehlen? Und was haltet Ihr von Extasea Rafts, taugen die etwas, obwohl sie sehr preiswert sind?

Danke schon jetzt,

Ludger

Geschrieben

Hi Ludger,

von Segler zu Segler 8-) (bin nicht mit Dickschiff, sondern Backdecker unterwegs), klar geht das.

Riesenvorteil ist halt neben dem geringen Gewicht auch, daß es beim Segeln nicht im Weg ist (da klein verpackt unter Deck), was ja gerade beim Einhand-Segeln klasse ist.

Am Strand bindest Du es irgendwo an, wenn Du zum Einkaufen in einen Hafen paddelst, ist das Schöne, dass Du dann eben das Packraft einrollst und mitsamt Paddel in den Rucksack packst, da must Du Dir auch keinen Kopf machen, ob Dein Dingi hinterher noch da ist. und kannst auch von woanders zurück paddeln.

Mit Akkupumpe hast Du das Teil in max 5 min paddelfertig und nach meinen Erfahrungern die ungeteilte Aufmerksamkeit der Skipper ringsrum :mrgreen:

Ich würde aber klar mehr Geld in die Hand nehmen und was Vernünftiges kaufen, was auch hält und die Details durchdacht sind. Da kann ich Dir Boote von Alpacka empfehlen, beim Segeln habe ich meist den Alpacka Mule bei, eine andere Möglichkeit wäre der MRS Ponto (hatte ich früher auch mal).
Das Packraft darf nicht zu schmal sein, je nach dem, wie Du evtl vom Segelboot mit Gepäck ins Packraft klettert.

Bist ja leider in HH, ich bei Köln im Bergischen, sonst hätte ich gesagt, komm vorbei, sitz ein paar Packrafts Probe und nen Kaffee gibt es auch. Aber vielleicht klappt es ja im Frühjahr mal, daß Du nach Friesland NL rüber kommst, ist so mein Standard-Segelgebiet, da kann man auch schön vom Boot aus Paddeln.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

Ich denke das Ponto 2.0 wäre super geeignet.

Stabil. bequem, kann viel tragen. Fürs kurze Übersetzen kann auch ne 2. Person rein

Wird glaube ich auch als Dinghi beworben 

Dazu ne flextair Gear max pro pumpe

Bearbeitet von ultraleichtflo
Geschrieben

Bei Packrafts kenne ich mich nicht aus, aber dafür bei Dinghis. Was für ein Boot hast du denn und was hast du denn für Touren vor. 

Ich könnte mir vorstellen dass die Packrafts, die v. A. auf Gewicht und Packmass optimiert sind für ein Segelboot nicht unbedingt optimal sind. 

Wenn du keinen Motor willst, dann ist ein Dinghi das ordentlich gerudert werden kann eine prima Alternative. Da fallen dann aber so gut wie alle Deflateables raus. 

Ich finde ein Bananaboot nahe am Optimum. Neu kaum zu bezahlen aber gebraucht mitunter für um die 400 € zu bekommen und unkaputtbar. Rudert traumhaft und das Packmaß ist phänomenal.

  • 1 Jahr später...
Geschrieben

Da ich inzwischen auch wieder etliche Male mit dem Segelboot unterwegs und mehrere Gespräche mit Skippern hatte und die teilweise auch mal Probe gepaddelt sind, dachte ich, ich lasse u.A. auch mal deren Rückmeldungen (am Ende) einfliessen.
 

Am 18.11.2024 um 13:37 schrieb ultraleichtflo:

Ich denke das Ponto 2.0 wäre super geeignet.

Stabil. bequem, kann viel tragen. Fürs kurze Übersetzen kann auch ne 2. Person rein

....

Dazu ne flextair Gear max pro pumpe

Ja breite Packrafts, daß man halt easy vom Boot von einer Leiter, Boardwand rein kommt, finde ich da auch sinnvoll.
Es ist dann auch leichter, falls man mal was Kantiges transportiert, den Boden durch ein Stück Isomatte zu schützen.
Müßte auf jeden Fall ein offenes Packraft sein und ausser vielleicht in GR, wäre ein Selfbailer suboptimal.
Da sehe ich unterm Strich auch am Ehesten den Ponto oder Mule, aber klar, wenn man schon ein Packraft hat, wird man halt das nehmen und so etwas wie der Sigma wäre auch geeignet und hätte ein noch kleineres Packmaß, da wäre dann evtl je nach Gegend das TXV nett.

Was die Pumpe betrifft, würde auch die Zero reichen, ich nutze ja bei mir auf dem Backdecker die Zero bzw Alpenblow für die grossen Klymitmatten und wenn ich dann mal nen Packraft benutze, krame ich nicht extra die Coolado raus, aber die Max Pumpen sind halt für User, die noch eh noch gerne ne LED-Laterne dazu hätten, interessant und es geht natürlich noch schneller.
 

Am 18.11.2024 um 14:40 schrieb Christian Wagner:

Bei Packrafts kenne ich mich nicht aus, aber dafür bei Dinghis. Was für ein Boot hast du denn und was hast du denn für Touren vor. 

Ich könnte mir vorstellen dass die Packrafts, die v. A. auf Gewicht und Packmass optimiert sind für ein Segelboot nicht unbedingt optimal sind. 

Wenn du keinen Motor willst, dann ist ein Dinghi das ordentlich gerudert werden kann eine prima Alternative. Da fallen dann aber so gut wie alle Deflateables raus. 

Ich finde ein Bananaboot nahe am Optimum. Neu kaum zu bezahlen aber gebraucht mitunter für um die 400 € zu bekommen und unkaputtbar. Rudert traumhaft und das Packmaß ist phänomenal.

Also klar bei ner 36ér oder ähnlichen grossen Booten hat man genügend Platz, da würde ich ein Dingi mit Quirl bevorzugen, aber bei kleinen Booten hat halt ein Packraft den Vorteil, daß es ein sehr kleines Packmaß hat und man auch an Board nicht viel Platz braucht, um es aufzupusten, muß ja im Grunde nur das Heck mit dem Ventil in der Pflicht sein  und in manchen Situationen ist es halt auch ein Vorteil, daß man es woanders fix zusammengepackt im Rucksack auf dem Rücken tragen kann.
Oder daß ich noch zusätzlich ein Funsportteil bei habe.

Aber klar, da muß jeder das aussuchen, was am Besten zu den eigenen Bedürfnissen passt und am meisten Spaß macht 8-) Bananaboot ist für ein größeres Boot natürlich auch Kult.

Den größten Aha-Effekt gab es mit Seglern eigentlich immer, wenn ich die kleine Rolle rausholte, dann die Akkupumpe draufsteckte  und sie dann nach ein paar min die Größe des Bootes sahen, vorher hatten Einige gedacht, bei der Packgröße käme eine bessere Luftmatraze raus :mrgreen:
Beim Probe paddeln fanden sie es leichter mit dem Doppelpaddel die Richtung zu halten, als mit Rudern bei normalen Dingis und fanden es als Vorteil, daß sie in Fahrtrichtung schauen.
Manche hatten Bedenken wegen Haltbarkeit (ich habe noch keins klein gekriegt).

 

 

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