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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
RaulDuke und 3 andere reagierte auf Blickpunkt für Thema
OT: Deine konkrete Frage kann ich leider nicht beantworten. Aber allein aufgrund von ein oder zwei subjektiven Erfahrungsberichten, die zum Zeitpunkt deiner Reise dann auch schon wieder veraltet wären, auf 9 Gramm (Sea To Summit Nano Kopfnetz ohne Packsack) verzichten und sich dann darüber ärgern, wenn dann doch Mücken da sind, ich weiß nicht… 😉4 Punkte -
Vorstellungsthread
Hans-Jürgen reagierte auf dani bo für Thema
Hallo. Ich bin Daniela aus mv. Seit 4 Jahren auf Wanderschaft. Immer so zwischen ein und drei Wochen. Auf meiner ersten " weitwanderung" via algarviana+ fischerweg und weiter( 3 Wochen) bin ich mit riesenrucksack mit viel zu viel Kram aber leider nur einem biwaksack und einer ultraleichtlumatra ( mit Loch) ohne flickzeug losgezogen. 3 Nächte um den Gefrierpunkt habe ich durchgehalten. Dann bin ich eingeknickt und den Rest der Tour schlief ich in Unterkünften. Irgendwie ein traumatischen Erlebnis, sodass ich die nächsten größeren Touren nur in Unterkünften schlief. Jetzt möchte ich es doch wieder wagen, beim Wandern auch zu zelten. Erst mal im September 10 Tage Alpen. Hab deshalb schon ne weile hier gestöbert und einige interessante Infos gefunden. Bin gerade dabei, mir einen regenkilt aus silnylon zu basteln. Fragen stell ich dazu aber extra. Freue mich, auf dieses forum gestoßen zu sein! D1 Punkt -
Titantopf - worauf ist zu achten?
Blickpunkt reagierte auf Konradsky für Thema
Ich koche Nudeln und Reis sehr gut im Titantopf. Wobei bei Reis bringe ich das Wasser mit dem Reis zum Kochen und dann wird der Topf einfach in einen Pullover zur Isolierung gestellt. Nach 30 min ist der Reis fertig. Das Wasser von Kartoffelbreis wird nach dem Kochen vom "Herd" genommen und dann erstmal das Pulver eingestreut und nicht mehr aufgekocht. Funzt also auch. Gruss Konrad1 Punkt -
Ich koche sehr oft Reis oder Nudeln im Titantopf. Genug Flüssigkeit nehmen und gut rühren. Wenn mal was anbrennt, schadet das dem Topf auch nicht.1 Punkt
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Kochen im UL Titan Topf 900 ml
hmpf reagierte auf marieke333 für Thema
Ein 900 ml Titan Pot eignet sich prima für Eintopfgerichte. Der Trick bei Reis, Nudeln, Quinoa usw: In Wasser aufkochen, eine Minute köcheln lassen und dann in einem Pot-Cosy oder im Schlafsack (mit einem Fleece oder Ähnlichem als Schutz) fertig garen. So brennt es nicht an und wird Gas/Spiritus gespart. Normaler Reis (bis zu 20 Minuten Kochzeit) und Nudeln gelingen so perfekt. Kräuter, kleine Gemüsestücke, Suppenpulver etc. können mitgegart werden. Käse, Wurst, Fisch, Nüsse, Vegabürger etc. erst zum Schluss hinzufügen. Nicht zu viel Wasser verwenden, sonst wird es suppig. 150 Gramm Penne passen locker rein, wenn man nicht zu viele Zusatzstoffe dazugibt. Mit Ellebogen Makkaroni geht schon 200 Gramm rein.1 Punkt -
Ich hab mir zusätzlich ein Schlüssel-Zugband dran gemacht. Das ist super praktisch, wenn man den Rucksack nicht absetzen möchte…1 Punkt
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Beides wegen Datenschutz für mich nicht vertretbar. Threema und Signal kann man durchaus nutzen Die hab ich auch, für mich die günstigste Lösung mit der besten Abdeckung in D. Im EU Raum sieht das dann leider etwas anders aus, da ist die Telekomkarte teils nicht einsetzbar - kein Empfang im Gegensatz zu Vodafone. Hatte es anfangs kaum glauben können. Man muss daher mindestens zweigleisig fahren. Ein DualSim handy ist daher Pflicht.1 Punkt
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Im südl. Afrika schon 2x Airalo benutzt. Ist eine Esim, kann über die entsprechende App installiert und und bezahlt werden. Es gibt Varianten mit und ohne Telefonie (nur Daten). Hat zuverlässig funktioniert und war verhältnismäßig günstig. Ein weiterer Anbieter ist FlexiRoam. Man muss vorher schauen welcher Anbieter ggf günstiger ist.1 Punkt
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Titantopf - worauf ist zu achten?
Blickpunkt reagierte auf seimen für Thema
Man merkt keinen Unterschied weil der Wärmeübergangswiderstand wesentlich größer ist also Wärmeleitfähigkeit beider Materialien. D. h. die natürlich Konvektion außen und im Topf ist das maßgebliche Nadelöhr. Außerdem baut Alu stärker, d. h. die dickere Wandstärke konsumiert die bessere Wärmeleitfähigkeit. Diese Diskussion ist insofern Perlen für die Säue. Wichtiger und billiger erscheint mir, zum einen möglichst viel Wärme aus dem Verbrennungsgas zu ziehen. Zum Beispiel über große Übertragungsfläche zu realisieren. Zum Anderen in dem man die Wärmeübergang außen verbessert, in dem man die Strömungsgeschwindigkeit am Topf erhöht. Dies Konzept z. B. wird bei den klassischen Trangia Sturmkochern mit eingelegten Topf erreicht. Zuletzt kann man auch versuchen den Wärmeverlust der Verbrennung zu optimieren. Ein nicht unerhebliche Teil der Flamme verschwindet durch Strahlung in der Umgebung. Ein gut reflektierenden Windschutz, mit einem kleinem Epsilson, schützt nicht nur vom verwehen der Flamme sondern verbessert auch den Wirkungsgrad gegenüber dem Topf. Die beste Konstruktion bezüglich dieser Punkte ist aus meiner Sicht (auch wenn unter hiesigen Maßstäben nicht UL) ist der Trangia Sturmkocher. Er beherzigt genau diese Punkte und ist in meinen Augen Wirkungsgradtechnisch, dass beste was ich bisher benutzt habe. Viele Setups die ich selber schon probiert habe und hier auch gesehen habe, leiden außerdem sehr oft an einer schlechten Verbrennung, weil die Flamme zu kalt ist bzw. zu früh durch den Topf ausgekühlt wird und oder zu wenig Verbrennungsluft bereit stellen. Die folge das raus ist dann oft, verrußtes Geschirr, Gestank und natürlich hoher Verbrauch.1 Punkt -
powerbank
Robert Klink reagierte auf Blickpunkt für Thema
OT: Mal ganz abgesehen davon, was für ein immenser Aufwand hinter so einer umfangreichen Testreihe steckt, halte ich gerade diesen zitierten Beitrag von @Robert Klink für alles andere als „unreflektiert“. Nach der Vorstellung der Powerbanks und Ladegeräte hat er doch diverse Kombinationen für diverse Einsatzszenarien (von leicht und einfach bis max. Leistung für viele Verbraucher) erklärt und ist dabei sehr deutlich auf Vor- und Nachteile der jeweiligen Kombination eingegangen. Ich persönlich kann mir jetzt tatsächlich schwer vorstellen, wie man noch sachlicher und noch reflektierter über dieses Thema sprechen kann als das in diesem Video gemacht wurde.1 Punkt -
"es kocht schneller und braucht dadurch weniger Brennstoff..." Hmm, habe ich einen etwas anderen Blickwinkel (aber wär ja auch langweilig, wenn wir alle denselben hätten ), Das kann ich weder von sehr frühen Messergebnissen (als ich neben Titan usw noch Alupötte hatte) noch in der Theorie nachvollziehen. Klar stimme ich mit Dir überein, daß Titan die Wärme schlechter leitet als Alu oder Edelstahl, aber wir haben es ja bei unserer Kocherei unterwegs bei der "Weiterleitung" der Wärme auf das Kochgut ja mit 2 Materialien zu tun, dem Topf und dem Wasser drin. Die 2 Metalle leiten die Wärme mit 235 (Alu) bzw 21-23 W/(m·K) ziemlich gut, Wasser liegt meines Wissens bei 0,6 W/(m·K) entsprechend ist da das Problem und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß bei guter Nutzung von Kocher & Rundum-Windschutz (der ja generell sehr viel Brennstoff spart) bei ähnlich geformten Töpfen da ein mit unseren Mitteln meßbarer Unterschied im Brennstoff-Verbrauch auftritt. Bitte hilf mir doch mal auf die Sprünge, wie Du darauf kommst... " Aluminium ist leichter aber mechanisch empfindlicher." Den ersten Teil kann ich auf von uns benutzte Töpfe momentan noch nicht so ganz nachvollziehen, klar ist die Dichte von Alu deutlich geringer (ca 40%), aber aufgrund der geringeren Stabilität sind die Töpfe dickwandiger, was das mehr als "ausgleicht"... wenn ich mir mal im Vergleich einen leichten Alupot der häufiger genutzt wird, rausgreife (ich habe ja schon länger kein Alu mehr unterwegs in Benutzung) den Trangia Topf Alu UL 27 wiegt der 78 g also 78g/ l wenn ich dann mal einen von mir benutzten Titantopf ähnlicher Größe rausgreife, den Soto Titanium Pot 1100 wiegt der 62 g bei 1,1 l, also 56,4 g / l. Zugegenermassen ist der Soto wirklich der leichteste Titantopf, aber auch wenn ich mal einen anderen meiner Titantöpfe nehme, den Evernew 1.3 l wiegt der in vergleichbarer Ausstattung zum Trangia (also ohne Deckel, Griffe) 78 g, also 60 g / l. es gibt bestimmt auch irgendwelche Alupötte, die leichter sind, als die Trangia, aber ich kann mir jetzt noch nicht so recht vorstellen, daß die Alu-Töpfe meist im Gewicht leichter sind als Titantöpfe... Also bezogen auf die Werkstoffe stimme ich mit Dir überein, aber bezogen auf die Praxis Topfgewicht (noch ?) nicht... Wo ich mit Dir übereinstimme, daß Alu mechanisch empfindlicher ist, ich bin z.B. früher bei Angebranntem nicht mit einem "Edelstahl-Topfschwamm" in Alu-Pötte gegangen, bei Titan mache ich das. Ich kenne auch von früher etliche Fälle, daß, wenn Benutzer Beulen "zurückgebogen haben", das Alu gerissen ist, bei Titan habe ich das noch nicht erlebt. Muss allerdings auch fairerweise sagen, daß ich im Topf-UL-Bereich (stationär und auf dem Boot nutze ich auch Keith) nur noch "Japan-Titantöpfe" von Soto, Evernew & Snowpeak nutze..1 Punkt
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Titantopf - worauf ist zu achten?
DERHEIKO reagierte auf Alpinwandern für Thema
Hallo, vielen Dank für die Antworten. Ich möchte den Topf nutzen um Wasser heiß zu machen und auch um Nudeln, evtl. Reis oder Kartoffeln zu kochen. Darüber hinausgehen soll es nicht.1 Punkt -
Titantopf - worauf ist zu achten?
Weltengänger reagierte auf hhochzwei für Thema
Ich nutze Snowpeak, 900 ml, Solo-Touren für Wasser bzw. Trekking-Food (auf GaKo). Das Volumen passt für mich, denn Trekking Food inkl. 500ml Wasser können noch ohne zu siffen gut umgerührt werden.1 Punkt -
Titantopf - worauf ist zu achten?
DERHEIKO reagierte auf Icefeather für Thema
Ich nutze den Toaks mit 900 ml wenn ich alleine bin. Da kann man noch etwas entspannter umrühren und auch mal größere Portionen essen, ohne es auf zwei Chargen aufteilen zu müssen. Beim Kauf solltest du im Hinterkopf haben, dass der angegebene Inhalt nicht dem nutzbaren Inhalt entspricht.1 Punkt -
Titantopf - worauf ist zu achten?
DERHEIKO reagierte auf Ameisenigel für Thema
Ich koche zwar nicht beim wandern, aber durchaus beim Camping. Warum Titan und nicht Aluminium? Aluminium leitet Wärme erheblich besser, es kocht schneller und braucht dadurch weniger Brennstoff. Die Mahlzeit wird schneller kalt. Aluminium ist leichter aber mechanisch empfindlicher.1 Punkt -
Hängt stark davon ab was genau du vor hast. Nur zum Wasser warm machen oder richtig kochen? Ich nutze einen 700ml Toaks wenn ich alleine bin. Da esse ich auch mal daraus ( Kartoffelbrei, Müsli usw). Noch kleiner haben hier viele, das ist mir allerdings zu unpraktisch. Zu zweit für die gleiche Anwendung habe ich einen 900ml Evernew. Richtung gekocht wird aber eben nicht.1 Punkt
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Empfehlung für Navigationsapp
Wanderlachs reagierte auf brudkywm für Thema
Und die Overlay und Underlay Karten Möglichkeiten sind halt auch sehr geil. Ich hab bei mir als Overlay Karte Naturschutzgebiete vom BFN drin und das ist dann in Rot markiert und deutlich besser sichtbar als die normalen etwas dunkler grünlicheren NSG.1 Punkt -
Empfehlung für Navigationsapp
Wanderlachs reagierte auf TheRebel für Thema
bei mir hat sich ein mix für verschiedene anwendungen bewährt... -gaia gps premium lässt einen hochauflösende satelitenbilder downloaden und verschiedene kartentypen übereinanderlegen -Komoot (inkl. ganze welt offline karten) in europa sehr gute karten (selbst kleine waldwege verzeichnet) und gute routenführung nutze sie hauptsächlich zum rennrad fahren weil sich die oberflächenbeschaffenheit der route anzeigen lassen und auch ein speziell routing fürs rennrad verfügbar ist (mit anderen apps bin ich oft auf als radweg ausgeschilderten schotterpisten gelandet) das ganze welt karten paket gibts oft im angebot für um die 30€... allerdings ist "ganze welt" etwas irreführend es fehlt z.Bsp. südamerika es sind öfters wege verzeichnet die in wahrheit nicht mehr existieren oder über (eingezäunte) privatgelände führen -Mapy.cz kostenlos und in vielen gegenden europas sind wasserstellen eingezeichnet (habe die app trotzdem nur selten genutzt -garmin explore (kostenlose version) ich brauche es zum syncroniesieren meines inreach und der uhr (navigiere fast ausschließlich mit der fenix 7 pro und lass das handy ausgeschaltet im rucksack) einfache routen plane ich oft direkt in der app ansonsten importiere ich gpx dateien von gaia, komoot oder mapy.cz bedienung tlw. sehr umständlich insbesondere die strukturierung in sammlungen und das automatische erstellen einer neuen sammlung beim importieren einer neuen route machen es sehr unübersichtlich1 Punkt -
Routentrack erstellen
Wanderlachs reagierte auf khyal für Thema
Aber klar, Overath, 20 km östlich Köln oder in meinem Südzuhause TerraNonna Südtoskana1 Punkt -
UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
Wanderlachs reagierte auf khyal für Thema
Grundsätzlich ist es halt bei mir auf Tour im Vergleich zu zuhause so, ich nutzer zwar in beiden Bereichen viel selbst im Mörser hergestellte Gewürzmischungen, aber zuhause habe ich die Wahlfreiheit auf viele Lebensmittel in Küche & Voratskeller, kann also je nach Lust und wonach mein Körper gerade verlangt, auswählen. Auf Tour ist das anders, zum Einen habe ich dadurch, daß die Lebensmittel auch ungekühlt mehrere Tage haltbar sein müssen und nicht zu schwer sein dürfen, schon eine wesentliche Einschränkung, dazu kommt, daß man beim Re-Supply irgendwo auf dem Dorf auch nicht unbedingt die große Auswahl hat. Also habe ich auf Tour bei den etwas länger haltenden Sachen, von denen man nicht viel / Tag braucht, wie z.B. Gewürze, Olivenöl, Trockenobst, Gemüse usw was mehr Auswahl und besonderts leckere Varianten bei, um dann das im Re-Supply Erhältliche (oder die für 12 Tage in den Rucksack gepackte Dinkel/Vollkorn-Pasta ) geschmacklich aufzuwerten, daß das Essen ein Genuß und nicht nur "Brennwert ergänzen" ist.1 Punkt -
Ich glaube ich muß mal eine kleine "Außenkurve" machen Habe aber schon in meiner Taskliste vermerkt, daß ich dazu mal ausführlicher Grundlagen schreiben muß. Wieviel Wind ein gutes Zelt ab kann, hängt halt auch sehr von den Skills ab. Wenn ich alleine sehe, wie bei den meisten Starkwindvideos die Zelte in Relation zur Windrichtung aufgebaut sind, wie evtl Starkwindleinen abgespannt sind bzw ob überhaupt vorhanden usw kriege ich schon die Krise Grundsätzlich spielen auch die Heringe eine Riesenrolle, da werden die Starkwindeigenschaften eines Zeltes geschwächt, weil man 30g bei den Heringen sparen will und wieviel Zug auf die Heringe kommt, hängt halt wieder von der Bauweise des Zeltes ab und was der Hering "können muß" natürlich vom Grund, da je nach Situation die richtige Entscheidung zu treffen, wo genau das Zelt aufgebaut wird bzw ob man z.B. bei einem Hering, der voraussichtlich durch den Wind stark unter Zug steht, eine im Boden vorhandene Wurzel o.A. ausnutzen kann usw Davon ab kommt es im abwägen zwischen verschiedenen Zelten bzw Zeltformen auch darauf an, wieviel Skills man in Bezug auf Wetter, Wind hat (mal als Beispiel, kann man auf der Nordalpenseite an der Geländestruktur ablesen, wie beim angekündigten Föhn sich Leerotoren aufbauen und wo sie sich nun im potentiellen "Zeltaufbauraum" auswirken ?). Desweiteren wie "leidensfähig" man ist bzw auf Tour sein will. da sind wir z.B. wieder beim Thema Windstabilität... Mal ein Beispiel, vor langer Zeit, als viele Zelte noch schwerer waren, habe ich irgendwann "meinen" Stammtisch mit dem Shangri La 3 "angesteckt", das war halt zu den Zeiten, daß es für den Raum, den es bietet, mit deutlich < 2 kg inkl Inner sensationell leicht war, irgendwann hatten wir 10 Stück sozusagenn in Stammtischbesitz. Als wir dann mal wieder eine mehrtätige Eifeltour gemacht haben (und die Eifel bzw der Steig ja nicht gerade Starkwindgebiet ist), hatte alle ihre Shangri La 3 bei, nur ich nicht (war schon damals Gearfreak mit ständig neuen Zelten auf Tour) da ich einen am Vortag für eine Kanarentour gekauiften 3 Stangen-Geodät zum Test bei hatte. Der natürlichg im Vergleich zu einem SL3, was mit verbundenen Treckingstöcken aufgebaut wurde, wenn ich mich richtigh erinnere 3/4 kg schwerer war. Nun hatten wir an einem Nachmittag / Abend richtig Schweinewetter und haben dann erstmal gemütlich in einer Wanderhütte gegessen / gechillt und erst später beim Zeltaufbau festgestellt, daß der Heringsgrund nur aus ein paar cm Erde auf Felsgrund bestand, der Wind nahm auch immer mehr zu. Ich bin der Einzige gewesen, der in der Nacht durchgepennt hat bzw ich wurde nur vom Gefluche der Anderen wach, die häufiger raus mußten, weil Ihnen aufgrund des größeren Zugs immer wieder Heringe rausgeflogen sind. Wenn ich mich richtig erinnere hat später noch einer der Teilnehmer darüber ein Gedicht verfaßt "Was hämmert da in der Nacht bei Regen und Wind.." o.s.ä. Also wenn Du Dir zu 2 keinen Sorgen darum machen willst, ob es Dein Zelt bei viel Wind zerlegt, Dir keine ausgeprägten Skills in Bezug auf Starkwindaufbau, Geländestrukturen bei Wind usw zulegen willst und komfortabel viel Platz habewn willst, kauf Dir nen 5 Stangen-Geodät in vernünftigher Qualität, so etwass gibt es z.B. von North Face usw, aber am Besten auch gleich ne Sackkarre dazu, da wir dann bei ca 5 kg Zeltgewicht sind... Alles drunter ist ein Kompromis der entweder auf den Komfort, Starkwindstabilität oder Beides geht, oder von der Nachhaltigkeit her durch geringe Haltbarkeit mies wird, mal etwas übertrieben polarisierend ausgedrückt. Ich kann dann eher mit Komforteinbussen bzw daß ich dann eben ein bißchen kreativ sein muß, um den Komfort wieder herzustellen, als mit eingeschränkter Starkwind-Stabilität leben. Wenn es mir das Zelt durch mangelnde Starkwindstabnilität dynamisch abbaut, gibt es nicht mehr viel, was ich tricksen kann, wenn ich aber z.B. mal den seltenen Fall habe, durch einen drehenden Wind mal Wind von der Apsideseite beim Portal zu haben, nun, dann isses rel easy, da brauche ich kein Gepäck als Windmauer in der Apside zu schichten (so viel Kram habe ich gar nicht bei, auch wenn böswillige Gerüchte Anderes behaupten ) sondern das Schöne ist ja, daß man dann eben innerhalb von 1-2 min den Komfort wierder herstellen kann. Also je nach dem, was man aus dem eigenen Ausrüstungsbestand benutzen will bzw ob es nass werden darf, zuerst die "Trockenvariante", -> Schnur im Dreieck zwischen den beiden Bodenösen für Kreuzleinen auf der "windigen" Seite und der Öse der Querstange oberhalb des IZ spannen (man muss dannn nur den IZ-Reißverschluß nach oben schliessen) nun kann man im Zelt dazwischen z.B. Klamotten verspannen, zwischen Schnur und Zeltwand ne dünne Evazote schieben o.A. und schon hat man auch in dem Fall den Komfort wieder hergestellt. Wenn die Ausrüstung auch nass werden darf z.B. Regenjacke, Evazote o.A., nutzt man als Boidenpunkte die Eckschlaufen der Heringe und spannt das Schnurdreieck ausserhalb des IZ.1 Punkt
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Kann klappen, Baumarkt Silikon ist brauchbar. Ich würde es aber sehr gut auslüften lassen, da die beim Vernetzen freiwerdende Säure (je nach Typ verm. Essigsäure) nicht ganz ohne ist. Besser wäre neutral vernetzendes Silikon wie Elastosil oder vergleichbarem. Für diesen Zweck habe ich mir statt Tyvek eine dünne Evazote Matte (3mm) gekauft. Ist etwas sperriger hat aber den dual use, als Unterlage dienen zu können wenn die Luftmatte leckt. Zudem bringt sie noch etwas Bequemlichkeit und Isolation1 Punkt